Über den Begriff des Anthropozäns

Beitrag von Sebastian Bahlo aus FREIDENKER 4-19
Geologen haben den Begriff des Anthropozäns zur Benennung des gegenwärtigen Erdzeitalters vorgeschlagen. … Der Mensch ist das erste Lebewesen, das stets bewußt handelt, also in allem, was er tut, prinzipiell aufgrund der Entscheidung handelt, von allen möglichen Handlungen gerade die eine vorzunehmen. … Die Instinktwesen können zwar je nach Situation verschieden reagieren, aber die Zwecke dieser Reaktionsmuster sind ihnen eingeboren, nicht hinterfragbar. So ergibt sich von allen Lebewesen nur für den Menschen die Frage nach dem Sollen. Angewendet auf das Anthropozän lautet die Frage: In welcher Weise, nach welchen Maßstäben soll der Mensch die Natur umgestalten?

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Dialog mit Karl

Beitrag von Horst Schild aus: FREIDENKER 1-18
Wir sind Zeugen einer Zeit sich zuspitzender Antagonismen. Krisen erschüttern in immer kürzeren Abständen und mit immer größerer Wucht unsere Gesellschaft und die Welt. Wir leben in einer Zeit ernster Bedrohungen, in der nicht nur gefährlich mit dem Säbel gerasselt wird, sondern die vom Imperialismus angezettelten Konflikte und Kriege um Rohstoffe und Absatzmärkte, um globale Machtausübung permanent stattfinden und ausgeweitet werden. … Die Alternative: Eine andere neue Welt – friedliebend, sicher, sozial und demokratisch. Sie ist nicht nur notwendig, sondern sie muss auch möglich sein! Kann uns dabei Karl Marx mit seiner eineinhalb Jahrhunderte alten Lehre noch raten oder gar praktische Hilfe sein?

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