Krefelder Appell

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DKP-Debanking: Geht es um Kuba oder um den Schülerstreik?

Beitrag von Dagmar Henn
Es geht weiter. Dieses Mal wurde der DKP das Konto gekündigt. Das ist kein Versehen, das ist eine Strategie, und gemeint ist alles, was den Konsens von „Kriegstüchtigkeit“ und NATO nicht zu teilen bereit ist. Von unangemessenen Friedenswünschen ganz zu schweigen.
Noch nicht einen Monat ist es her, da wurde im Bundestag über einen Antrag der AfD debattiert, der das Debanking untersagen sollte. Darin hieß es, die Bundesregierung solle die Finanzdienstleistungsaufsicht anweisen, „in ihren Leitlinien klarzustellen, dass Zahlungs- und Bankdienstleistungen nicht aufgrund von politischen Meinungen, Parteizugehörigkeiten (…) verweigert oder eingeschränkt werden dürfen“ und mit den Landesregierungen Rechtsnormen zu schaffen, „die den gesetzlichen Versorgungsauftrag der Sparkassen präzisieren und die Gewährleistung des Zugangs zu grundlegenden Bankdienstleistungen verbindlich regeln“.

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Frieden - Antifaschismus - SolidaritätZentrale Veranstaltungen

25.10.2025: Frieden schaffen – Vom Krefelder zum Berliner Appell

Veranstaltung „Kunst und Wissenschaft für den Frieden“ mit prominenten Gästen
Samstag. 25. Oktober 2025 von 15 –19 Uhr im Seidenweberhaus in Krefeld (Einlass 14 Uhr)
Mitwirkende u.a.: Reiner Braun Daniel Minetti, Christina Wouters, Kai Degenhardt, Rolf Becker, Michael von der Schulenburg, Hartmut König, Dr. Werner Rügemer, Hermann Ploppa, Dr. Eugen Drewermann, Dr. Margot Käßmann, Dieter Hallervorden
Der „Krefelder Appell“ wurde im November 1980 im Seidenweberhaus verfasst, in einer ähnlich bedrohlichen Situation politisch-militärischer Konfrontation wie heute. Er wurde damals von 4 Mio. Menschen unterschrieben. Der „Berliner Appell“, – am 3. Oktober 2024 nach der großen Friedensdemonstration in Berlin initiiert -, richtet sich gegen die atomwaffen­fähigen US-Mittelstreckenraketen, die 2026 in Deutschland, – nur in Deutschland -, stationiert werden sollen. Er wurde bisher von mehr als 80 000 Menschen unterschrieben. Mit unserer Veranstaltung greifen wir diese Initiativen auf und sagen mit Prominenten aus Kultur und Wissenschaft „NEIN zu Aufrüstung und Kriegstreiberei“.

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