Meinung

Demokratie – Medien – Aufklärung

Die europäischen Führer haben den Brexit immer noch nicht verdaut

Von Pierre Lévy
Das war vor zehn Jahren. Am 23. Juni 2016 entschied sich eine Mehrheit der Briten – fast 52 Prozent – für den Austritt aus der Europäischen Union. Ein echtes Erdbeben: Es war das erste Mal, dass ein Land eine solche Entscheidung traf – und eine vernichtende Abfuhr für die amtierenden britischen Politiker sowie für die politisch-mediale Elite des Alten Kontinents. Diese hatte eine erbitterte Kampagne geführt, um das zu verhindern, was sie als große Katastrophe befürchtete. Ein Jahrzehnt später hat sie immer noch nicht verdaut, so brutal desavouiert worden zu sein. Und sie hat diesen Jahrestag zum Anlass genommen, ihrem Groll freien Lauf zu lassen. Dabei führte sie insbesondere drei Argumente an …

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Zeit der Verleumder - Freidenker für Klartext

Boykottinitiative als „falsch“ beurteilt – die Selbstentlarvung der „Faktenchecker“ erreicht ein neues Level

Beitrag von Sebastian Bahlo
Regelmäßig beschäftigen wir uns im Deutschen Freidenker-Verband mit dem Phänomen, daß Organisationen, die sich vorgeblich dem „Faktenchecken“ – einer an sich besonders im Social-Media-Zeitalter wichtigen Aufgabe – verschrieben haben, ihren Daseinszweck weniger darin zu sehen scheinen, die Mediennutzer zuverlässig auf elementar falsche oder nicht belegbare Tatsachenbehauptungen aufmerksam zu machen, sondern sich die Autorität anmaßen, Meinungen und Bewertungen verbindlich als „richtig“ oder „falsch“ zu beurteilen und damit keineswegs unabhängig, sondern extrem parteiisch agieren. Ein frappierendes, geradezu kurioses Beispiel für solche Anmaßung liefert am 9. März das Factchecking-Portal „Mimikama“. Autorin Hilde Ollig, […] widmet ihren Faktencheck einem aktuellen Social-Media-Kettenbrief, …

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Kultur & Kunst

Lisa Fitz – Dammbruch & Haarrisse (Neujahrsrede)

Video von Lisa Fitz
Neues Jahr. Neue Hoffnung. Oder zumindest der Wunsch danach. Viele Menschen waren oder sind unzufrieden, unzufrieden mit der aktuellen Lage. Die restlichen arbeiten im Ministerium – oder haben WLAN-Probleme. Oder es sind einfach Berufsignoranten, weil das fröhlicher macht, wenn einem was wurscht ist. Noch mehr sind vorsichtig geworden. Man kann seine Meinung sagen, sollte aber vorher prüfen, ob man danach noch eingeladen wird. Und ob man diese Meinung auch behalten darf. Und vorher überlegen, ob man dann noch einen Job hat, sein Bankkonto, Freunde oder wenigstens ein Haustier – oder einen Bademantel. Für den Notfall. Und an guten Anwalt. 

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