Befreiungstheologen contra Vatikan

Beitrag von Klaus Hartmann aus FREIDENKER 2-12
„Es ist eine Tatsache, dass die Bibel die Reichen immer wieder verurteilt, auch wenn die Bibelübersetzungen dies oft verfälschen. Nicht selten wird „Reiche“ mit „Übeltäter“ übersetzt, womit die Verurteilung versteckt wird: Es ist sicher nicht falsch, „Übeltäter“ zu verurteilen. Auch in Deutschland übt sich die Züricher Bibel, eine der verbreitetesten hier, in dieser Praxis des Versteckens, und dort, wo der Text von „Reichen“ spricht, steht „Übeltäter“. Die Reichen sind in der Bibel die „Ungerechten“. Oft wird die Bibel auch bewusst gefälscht (auch die Züricher Bibel), indem „ungerecht“ mit „gottlos“ übersetzt wird. Auf diese Weise wird der Eindruck erweckt, als ob die Atheisten verurteilt würden, nicht die Reichen. Auch wenn viele dieser Reichen der Bibel keine Atheisten sind.

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Faschisten, Reaktionäre und der Vatikan

Beitrag aus FREIDENKER 1-09
Dass die katholische Kirche zu Jahresbeginn in aller Munde war, hat sie sich unter ihrem Oberhirten Ratzinger alias Papst Benedict XVI. redlich verdient. Das meiste Aufsehen erregte er damit, den Holocaustleugnern und Erzreaktionären der „Bruderschaft St. Pius X.“ (FSSPX) das Tor zur Kirche wieder zu öffnen. Nachdem der Vatikan vom Ausmaß der öffentlichen Erregung und Proteste offenbar überrascht war, begann ein halbherziges Zurückrudern und der Versuch von Erklärungen für den offenkundigen Fehltritt.

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Die Pius-Lüge – Der Vatikan erklärt sich zum Holocaust

Beitrag von Emil Carlebach
Deine Rede sei Ja, Ja und Nein, Nein – was darüber ist, ist vom Übel. Dieses biblische Gebot kann den Kardinälen nicht vor Augen gestanden haben, als sie im März 1998 ihre Erklärung zum Holocaust veröffentlichten, die den Vatikan und insbesondere den Papst Pius XII von der schweren Mitschuld an dem millionenfachen Judenmord zu entlasten suchte. Eher dachten sie wohl an den Satz, daß der Zweck die Mittel heilige. Aber es gelang ihnen nicht: Erfindungen (man könnte auch sagen: Lügen) auf der einen, Weglassungen (man könnte auch sagen: Unterschlagungen) sind hier so eindeutig vermischt, daß sie zumindest eine Frage beantworten – was die Herren Kardinäle in den 11 (elf!) Jahren getrieben haben, die sie an diesem Elaborat getüftelt haben.

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