Evakuierung

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„Für immer unser Feind und eine Gefahr“

Der Fall Barbarossa gestern und heute
Beitrag von Dr. Inge Plettenberg
Vom 22. Juni 1941 und dem anschließenden Krieg Deutschlands und seiner Verbündeten gegen die Sowjetunion trennen uns fünfund­achtzig Jahre, nach heutigen Lebenserwartun­gen ein Menschenalter. Gut drei Generati­onen sind in dieser Zeit aufeinander gefolgt, und aus direktem Erleben können höchstens noch Menschen berichten, die damals „Kriegskinder“ waren, aber auch sie werden immer weniger. Der Schmerz und die Trauer, die die Men­schen in der Sowjetunion empfanden und in der Russischen Föderation noch heute emp­finden, wenn sie an die vielen Angehörigen und Landsleute denken, die in diesem Krieg ihr Leben lassen mussten, können sehr viele Menschen in Deutschland nicht nachvoll­ziehen. Sie sind mit dem Propaganda-Narrativ von der „Gefahr aus dem Osten“, der „Bedrohung durch Russland“ und dem menschenfressenden „Iwan“ groß geworden.

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Frieden - Antifaschismus - Solidarität

Ratten in Gaza – Folter in israelischen Gefängnissen

Beitrag von Annette Groth
Die Bevölkerung Gazas, rund zwei Millionen Menschen, ist unter schlimmsten prekären hygienischen Bedingungen auf engstem Raum in Lager eingepfercht, ohne ausreichend sauberes Wasser, fast ohne medizinische Versorgung, aber mit großen Müllbergen, die nicht abtransportiert werden. 40 Millionen Tonnen Müll in ganz Gaza sind ein idealer Nährboden für Epidemien und Krankheiten. In mindestens 80 Prozent der Lager wimmelt es von Nagetieren. Ärztinnen und Ärzte, die in Gaza arbeiten, berichten, dass sie viele Patienten – darunter auch Kinder – haben, deren Zehen und Finger von Nagetieren angenagt und zerbissen wurden. Auch Krätze und Flöhe sind weit verbreitet. Es gibt keine ordentliche Abfallentsorgung, und Reinigungsmittel wie beispielsweise Seife dürfen nicht nach Gaza eingeführt werden.

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