Schulen und Kitas öffnen!

Freidenker zu den Schließungen im Erziehungs- und Bildungsbereich
Das „Corona-Regime“ hat als eine der ersten und zentralen Maßnahmen die Schließung von Einrichtungen zur Erziehung und Bildung von Kindern und Jugendlichen verfügt. Inzwischen wurden „Fahrpläne zur stufenweisen Wiedereröffnung“ vorgelegt, die aber grundsätzlich von einem „verminderten“ Betrieb ausgehen, der sogar bis nach den Sommerferien anhalten soll. Nach der hier dokumentierten Stellungnahme von fünf medizinischen Fachgesellschaften gibt es keinen Grund für weitere Verzögerungen.

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Suchtprävention im Kindes- und Jugendalter

Beitrag von Annegret Kriegel aus FREIDENKER 3-10
Unter Drogen versteht die WHO jede Substanz, die im lebenden Organismus Funktionen verändert und abhängig machen kann. Diese Begriffsdefinition umfasst nicht nur illegale, sondern auch legale Drogen, wie Arzneimittel, Nahrungs- und Genussmittel. Entscheidend für die Entwicklung einer Suchtkrankheit sind hierbei das krankmachende Potential der konsumierten Drogensubstanz, das Ausmaß und die Zeitdauer der Anwendung, sowie die sensible Altersphase in der Entwicklung des Menschen, in der konsumiert wird. Es ist daher nicht einfach, sich dem vielschichtigen Problem der Suchtvermeidung mit einer allgemeingültigen Lösung zu nähern. Dem Kindes- und Jugendalter kommt in der Suchtvermeidung unstrittig eine besondere Bedeutung zu.

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Das Recht des Kindes auf ein Höchstmaß an Gesundheit

Beitrag von Edith Ockel aus FREIDENKER 3-10
Die UNO Konvention über die Rechte des Kindes vom 20. November 1989, die im Artikel 24 für alle Kinder ein „Recht auf das erreichbare Höchstmaß an Gesundheit“ fordert1, wurde von der DDR im gleichen Jahr ratifiziert. Unerträglich war es, dass die BRD, nachdem sie der DDR ihr gesamtes Rechtssystem übergestülpt hatte, noch zwei Jahre zur eingeschränkten Ratifizierung der UNO Konvention benötigte, weil sie Asylanten- und Flüchtlingskinder ausklammerte und ihnen die völkerrechtlichen Kinderrechte auf das Kindeswohl vorenthielt.

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Kindergesundheit – ein Ost-West-Vergleich und der Trend der letzten 20 Jahre

von Heidrun Kahl aus: FREIDENKER 3-10
Wie steht es mit der Verwirklichung der Rechte des Kindes auf Gesundheit in Deutschland? Diese Frage soll im Vergleich der unterschiedlichen Rahmenbedingungen für die gesundheitliche Betreuung der Kinder und Jugendlichen in der DDR und der BRD sowie nach der Übernahme bundesdeutscher Strukturen auch in den neuen Bundesländern diskutiert werden. Die UNO Konvention für die Rechte des Kindes, die u.a. den Schutz der Gesundheit beinhaltet, wurde nach der unverzüglichen Ratifizierung in der DDR auch in der Bundesrepublik Deutschland, wenn auch verspätet, ratifiziert. Das Kinder- und Jugendhilfegesetz (KJHG) fordert weiterhin im § 1 das Recht jedes jungen Menschen auf Förderung seiner Entwicklung und auf Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit.

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