Autor: Webredaktion

Frieden - Antifaschismus - SolidaritätZentrale Veranstaltungen

Aktiv werden gegen NATO-Kriegspolitik!

Die Freidenker unterstützten den aktuellen Aufruf des Aktionsbündnisses Gegen die Nato-Sicherheitskonferenz 2010.
Darin heißt es: Den Regierungsmitgliedern der NATO-Staaten, den Militärs, Kriegsstrategen und Rüstungslobbyisten, die sich alljährlich zur so genannten Sicherheitskonferenz in München treffen, ist eines gemeinsam: Sie sind mit verantwortlich für die völkerrechtswidrigen Kriege gegen Jugoslawien, gegen den Irak und Afghanistan mit zehntausenden von Toten, für wachsenden Terror, Folter und Flüchtlingselend. …
Das Kriegsbündnis NATO gehört abgeschafft. – Deshalb fordern wir auch: Raus aus der NATO – Raus aus allen Militärstrukturen der EU – Bundeswehr abschaffen!

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Religions- & Kirchenkritik, Säkulare Szene

Interpretationen und Erfindungen

Interview von Peter Wolter mit dem evangelischen Theologen Gerd Lüdemann in: jW vom 24.12.2009
Wolter: Viele Menschen sind genervt vom Weihnachtsrummel – aus zahllosen Lautsprechern in Supermärkten wimmerte in den vergangenen Tagen »Stille Nacht, heilige Nacht«, und selbst auf dem Ostbahnhof im heidnischen Berlin wurden Krippenfiguren ausgestellt. Als protestantischer Theologe haben Sie sich seit Jahrzehnten mit der christlichen Mythologie befaßt – gibt es wirklich Leute, die an das Jesuskindchen und die Krippe glauben?
Lüdemann: Beides hat es mit Sicherheit nicht gegeben. Provokativ würde ich sagen: Die Krippe war leer und das Grab Jesu war voll. Alles, was mit diesen Erzählungen zusammenhängt, beruht auf Interpretationen oder Erfindungen.

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Frieden - Antifaschismus - Solidarität

Fuldaer Erklärung gegen den Krieg

Erklärung „Truppenabzug jetzt! Frieden statt Krieg!“ des DGB-Kreisverbandes Fulda
„Im Oktober 2009 starb ein junger Mann aus der Region Fulda an den schweren Verletzungen, die er mehr als ein Jahr zuvor als Soldat in Afghanistan erlitten hatte. Wir sind bestürzt über die steigende Zahl der Opfer, die der Krieg in Afghanistan fordert. Die unabdingbare Voraussetzung für eine friedliche Entwicklung in Afghanistan ist die Beendigung der bewaffneten Kämpfe. Dieses Ziel ist nur zu ereichen, wenn alle ausländischen Truppen abgezogen werden.“

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Demokratie – Medien – AufklärungPositionen

Gegen Volksverdummung und Zerstörung der Vernunft

Beschluss des Verbandsvorstandes im Auftrag des Verbandstages vom 22./23. Mai 2009 in Berlin
Der Deutsche Freidenker-Verband als Weltanschauungsgemeinschaft und Kulturorganisation betrachtet Aufklärung als die Hauptaufgabe seiner weltanschaulichen Tätigkeit. … Die Aufklärungsbewegung leistete die geistige Vorarbeit, eine andere freiere Gesellschaftsordnung zu denken und in den folgenden bürgerlichen und sozialistischen Revolutionen zu erkämpfen. Die heute auf der Welt herrschenden Zustände sprechen den Anliegen und Zielen der historischen Aufklärung Hohn. Der global agierende Kapitalismus orientiert sich nicht an den Bedürfnissen und Entwicklungsinteressen der Menschen, sondern an der Profitmaximierung. … Aufklärung hat sich an den heute aktuellen Fragen zu bewähren, freies Denken soll den Kopf freimachen für befreiendes Handeln.

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Religions- & Kirchenkritik, Säkulare Szene

Bundespräsident Köhlers göttliche Amtsauffassung

Korrespondenz von Bert Steffens mit dem Bundespräsidenten Horst Köhler
„Gott halte seine Hand schützend über uns alle und unsere gemeinsame Welt. Gott segne unser Deutschland.“ Mit diesen Worten endete die Dankesrede von Horst Köhler anlässlich seiner Wiederwahl zum Bundespräsidenten. Ein „Präsident aller Deutschen“ hört sich anders an. Das fand auch Bert Steffens aus Andernach, der sich mit kritischen Fragen an Köhler wandte. Er sieht eine „schleichende Aushöhlung“ des Grundrechts nach Art. 4 des Grundgesetzes „Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich“ durch die präsidialen Äußerungen.

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Bücher des Verbandes

Bildung ist Menschenrecht

Buchveröffentlichung im Eigenverlag des Deutschen Freidenker-Verbandes e.V.
Materialien der Konferenz „Bildung ist Menschenrecht“ am 4. Oktober 2008 in Erfurt und weitere Beiträge zum Thema

Mit Beiträgen von Klaus Hartmann, Cornelia Hirsch (MdB), Gottfried Schunke, Witold Fischer, Waltraut Roth, Frank Bauer, Rainer Rupp, Prof. Dr. Horst Schneider, Henrik Volkert, Heike Döbler, Annett Torres, Susanne Klug, Dr. Seltsam, Dieter Feuerstein, Franziska Schinck, Christiane Kröll, Seyed Narges Yelaghi, Friedrich Schilder, Brigitte Müller, Dr. Dr. Jan Bretschneider, Prof. Dr. Günter Wilms, Dr. Christa Händle, Dr. Uta Mader, Ursula Voigt, Jens Wernicke, Dr. Rainer Thiel und der Schülerinitiative München.

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Frieden - Antifaschismus - Solidarität

Dortmund stellt sich quer

Das Bündnis „Dortmund stellt sich quer!“ bereitet eine bundesweite Demonstration gegen den „Nationalen Antikriegstag“ der Neonazis am 5. September 2009 in Dortmund vor. Markus Bernhardt, einer der Initiatoren, bittet um unsere Unterstützung. Dringend werden Unterstützungsunterschriften für den Mobilisierung benötigt. Eine Bitte, der wir sehr gern nachkommen sollten.

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Frieden - Antifaschismus - Solidarität

Unruhe stiften

Künstlerinnen und Künstler gegen Rechts veröffentlichten den Aufruf „“Unruhe stiften!“
Darin: Wir schätzen den kulturellen Reichtum aller Völker. Wir wollen das Recht eines jeden Menschen respektiert sehen, seine eigene Kreativität zu entdecken und zu entwickeln. Wir wollen, dass jeder Mensch Zugang erhält zu den oft Jahrtausende alten Traditionen von Kunst und Kultur. Diese Traditionen sprechen in einem großen Chor von Menschenfreundlichkeit, Frieden und Gerechtigkeit. Wie es einst in die ursprüngliche Losung der großen französischen Revolution von 1789 gemündet ist: Freiheit, Gleichheit, Solidarität. Nichts davon ist zurückzunehmen. Deshalb brauchen wir Unruhe…

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Arbeit & SozialesPositionen

Solidaritätsadresse zum Bildungsstreik

Grußadresse von Klaus Hartmann an die Aktiven beim Bildungsstreik 2009
Der Deutsche Freidenker-Verband erklärt sich solidarisch mit Euren Aktionen im Rahmen des Bildungsstreiks 2009. Die Brechung des Bildungsprivilegs ist eine zentrale Forderung der Freidenker seit ihrer Organisierung im 19. Jahrhundert. In unserer programmatischen „Berliner Erklärung“ formulieren wir: „Der Deutsche Freidenkerverband tritt für ein ganzheitliches System von Bildung und Erziehung ein, das die maximale Förderung von Neigungen und Fähigkeiten ermöglicht und gleiche Bildungschancen für alle bietet. Dies erfordert eine breite Grundbildung und die Durchlässigkeit der Bildungsgänge, die Vermeidung von Bildungsprivilegien und sozialer Auslese.“

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PositionenZentrale Veranstaltungen

Rechenschaftsbericht von Klaus Hartmann auf dem DFV Verbandstag 2009

Videoaufzeichnung des Rechenschaftberichtes von Klaus Hartmann an den Verbandstag 2009 in Berlin
Auszug: „Unserem Verband wird von manchem vorgehalten, dass wir uns nicht ausschließlich mit Kirche und Religion befassen … Der Verbandsvorstand steht dagegen auf dem Standpunkt, dass wir den Irrationalismus insgesamt, in religiöser wie weltlicher Gestalt ins Visier nehmen müssen. Das heißt: Der Kapitalismus, der Imperialismus ist in unübertrefflichem Maße unvernünftig, ja er ist mehr als das: lebensgefährlich. Dieser Gefahr, von den Kriegen über Armut, Elend und Ausgrenzung bis zur Umweltzerstörung, sie ist real, und ihre Bekämpfung hat Priorität. Und diesen Fragen stellen wir uns tatsächlich – vom Standpunkt unserer Weltanschauung!“

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