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Gedanken zu Entstehung und Wesen der KI

Beitrag von Sebastian Bahlo aus „FREIDENKER“ Nr. 2-26
Wir sind gewissermaßen Zeugen einer neuen industriellen Revolution, die mit dem Begriff „KI“ zusammenhängt. „Industriell“ kann die­se nur mit der Einschränkung genannt wer­den, daß ihre Wirkung derzeit weniger im Fertigungsprozeß sichtbar wird, wo sie die bereits begonnene digitale Revolution als auf die Software beschränkt zwar weitertreibt, aber (noch) nicht in eine qualitativ neue Phase überführt, sie verdient die Bezeichnung aber wegen ihrer Wirkung auf die Arbeitswelt vor allem im Bereich der „Kopfarbeit“. Alle Tätigkeiten, die mit Texterstellung zu tun haben, einschließlich des Übersetzens, sind zwar durch „KI“ noch nicht komplett überflüssig geworden, (und können es auch niemals werden, wenn man nicht auf mensch­liche Bewertungskriterien verzichten will), doch die für einen journalistischen Artikel, die Übersetzung eines Buches oder ein Drehbuch für einen Film erforderliche Menge an menschlicher Arbeit ist in erstaunlichem Maße verringert worden.

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GeschichteWeltanschauung & Philosophie

Archäologische Sensation: Ein Kalender an den Höhlenwänden von Lascaux?

Beitrag von Dagmar Henn
Mit die faszinierendsten Entdeckungen der Archäologie sind die Entschlüsselungen von Zeichen. Das berühmteste Beispiel dafür ist vermutlich der Stein von Rosette, ein hellenisches Monument, das ein und denselben Text in drei Sprachen enthielt; eine davon war Altgriechisch. Und damit begann die Dekodierung der ägyptischen Hieroglyphen und des Demotischen. Nun soll nach einem Aufsatz in der archäologischen Zeitschrift der Universität Cambridge die Bedeutung von Strichen und Punkten entziffert worden sein, die sich auf vielen jungsteinzeitlichen Malereien finden. Beispiele dafür finden sich unter anderem in der berühmten Höhle von Lascaux, deren Wandgemälde bis zu 30.000 Jahre alt sein könnten.

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