Frieden - Antifaschismus - Solidarität

Zivile Opfer der US-Kriegsmaschine (Teil 3)

von Rainer Rupp

Erstveröffentlichung am 20.11.2021 auf RT DE

siehe auch: Teil 1 | Teil 2


Teil 3: Von den Philippinen über Korea nach Vietnam

Die endlosen Gräueltaten gegen die Zivilbevölkerung durch das US-Militär im Bürgerkrieg und den Ausrottungskriegen gegen die Ureinwohner setzten sich in den imperialistischen US-Kriegen fort. Und die Massenmörder werden noch heute im US-Militär als Helden geehrt.

Sowohl in den zahllosen „Indianerkriegen“, die dem Amerikanischen Bürgerkrieg (1861–1865) folgten, als auch in den ersten imperialistischen Eroberungskriegen der USA auf der anderen Seite des Erdballs fand der „Lieber Code“ (siehe Teil 2 dieser Serie) als juristischer Leitfaden für militärisches Handeln seinen Widerhall in der Grausamkeit der US-Kriegführung gegen die Zivilbevölkerung der besetzten Territorien und Länder. 35 Jahre nach dem Ende des Bürgerkriegs und wenige Jahre nach dem letzten „Indianerkrieg“ befreiten die USA in einem Akt selbstloser Hilfe die Philippinen vom Joch der spanischen Kolonialherrschaft, um dann dort selbst die Herrschaft zu übernehmen. Und dabei ging es nicht besser zu als bei den „Indianerkriegen“.

Der US-Kriegsheld General Philip Henry Sheridan hatte mit seinem Ausspruch unsterblichen Ruhm erlangt, als er einer der Protagonisten der Ausrottung der amerikanischen Ureinwohner sagte: „Die einzig guten Indianer, die ich jemals sah, waren tot.“ In Abwandlung wurde diese Aussage später auch auf Philippinos angewandt.

Nach dem US-Bürgerkrieg gehörte zu den Heldentaten Sheridans, wie vom „Lieber Code“ empfohlen und von seinem Nordstaaten-Waffenbruder General Sherman während des Bürgerkriegs in den besetzten Südstaaten vorgemacht, die Existenzgrundlage der Stämme der Ureinwohner in den westlichen Territorien Nordamerikas zu vernichten. General Sheridan ließ z. B. systematisch die Büffelherden vernichten und die Dörfer der Ureinwohner niederbrennen. Unter anderem war er verantwortlich für den Überfall auf das Dorf am Washita am 27. November 1868, bei dem die schlafenden Ureinwohner überfallen und 100 Cheyenne zusammen mit Frauen und Kindern massakriert wurden.

Diese Heldentaten Sheridans sind noch heute in den US-Streitkräften lebendig. Genau wie das Andenken General Shermans damit geehrt wurde, dass der berühmteste US-Panzer des Zweiten Weltkriegs nach ihm benannt wurde, so wurde 25 Jahre später zu Zeiten des Kalten Krieges ein neuer lufttransportfähiger Aufklärungspanzer, der auch im US-Krieg in Vietnam zum Einsatz kam, nach dem Ureinwohnerschlächter Sheridan benannt.

Nach der „Befriedung“ des amerikanischen Westens durch den Genozid an der indigenen Bevölkerung gewannen imperiale Gelüste in Washington die Oberhand. So rückten die Philippinen in den Fokus der US-Begehrlichkeiten. Die spanischen Kolonialherren sollten vertrieben und die Philippinos mit US-Demokratie beglückt und ausgebeutet werden.

Nach einer kurzen Übergangsphase, in der die philippinischen Eliten durchaus bereit schienen, zum eigenen Vorteil Vasallen der neuen Herren aus den USA zu werden, wendete sich das Blatt jedoch rapide. Denn die US-Besatzer hatten nicht nur keine Ahnung von asiatischer Mentalität und Kultur, sondern sie behandelten die Philippinos, die sie wegen ihrer dunklen Haut „Nigger“ nannten, nicht anders, als sie das zu Hause in den USA mit den Ureinwohnern und den schwarzen Sklaven getan hatten. Es war kein Wunder, dass die Philippinos schon bald keinen Gefallen mehr an dem US-Demokratie-Geschenk fanden und es zu bewaffneten Aufständen gegen die US-„Befreier“ kam.

Die Art der Kriegführung der US-Besatzer auf den Philippinen wurde damals als „Injun-Kriegführung“ bezeichnet. Welche Schrecken für die lokale Zivilbevölkerung hinter diesem Begriff stecken, legte der renommierte US-Professor Samuel Moyn, der an der Yale University Geschichte und Jura lehrt, unter Berufung auf zeitgenössische Dokumente und Briefe von US-Besatzungssoldaten nach Hause in seinem neuen Buch mit dem Titel „Human: Wie die Vereinigten Staaten den Frieden aufgaben und den Krieg neu erfanden“ (Humane: How the United States Abandoned Peace and Reinvented War) dar. I

Laut Moyn bedeutete „‚Injun-Kriegführung‘, also die US-Kriegführung auf den Philippinen“, dass „nicht selten in den Dörfern die Ernten verbrannt und die Tiere getötet wurden, um nichts – auch keine Menschen – zurückzulassen“. Laut Moyn gab es keine Militärgesetze, die die Philippinos vor der US-Gewalt geschützt hätten, zumal der Lieber Code Repressalien gegen die Zivilbevölkerung explizit nicht verboten habe. Tatsächlich empfahl dieser dem US-Militär sogar, auch in der Zivilbevölkerung den Feind zu sehen. So machte denn auch auf den Philippinen das US-Militär keinen Unterschied zwischen Nichtkombattanten und aufständischen Kämpfern. Dazu bringt Professor Moyn als Beispiel den Befehl des US- Kommandeurs Jacob Smith an seine Streitkräfte und zitiert diesen: „Ich möchte, dass alle Menschen getötet werden, die in der Lage sind, bei tatsächlichen Kampfhandlungen Waffen zu tragen.“ Dann spezifizierte der US-Offizier Smith, dass er damit alle männliche Einwohner „ab zehn Jahren“ meint. II

Das Buch von Michael Krenn von der University of Miami gibt einen gut dokumentierten Einblick in die Sichtweise der einfachen US-Soldaten im Krieg auf den Philippinen, von denen etliche Altgediente noch an der Vernichtung der Ureinwohner teilgenommen hatten. Hier folgen einige Auszüge aus seinem Buch „Race and US Foreign Policy from 1900 to World War II (Rasse und US-Außenpolitik von 1900 bis zum Zweiten Weltkrieg“) III:

„Ein amerikanischer Soldat erklärte gegenüber einem Reporter: ‚Das Land wird erst Frieden finden, wenn wir den letzten Nigger gekillt haben, genau wie mit den Indianern.‘ Ein anderer Soldat sagte: ‚Der einzig gute Philippino ist ein toter Philippino. Wir nehmen keine Gefangenen.'“

„Tatsächlich gab es generell eine Politik des ’no quarter‘. (Erklärung: Das heißt, dass keine Gefangenen gemacht werden. Auch wer sich ergibt, wird umgebracht.) Diese Strategie wurde mit der angeblich extremen Grausamkeiten der philippinischen Aufständischen rechtfertigt.“

„‚Deshalb killen wir auch alle Verwundeten. Alle von ihnen‘, erklärte ein anderer US-Soldat und führte weiter aus: ‚Die Altgedienten unter uns sagen, dass es keine Grausamkeit gibt, die schlimm genug ist für diese hirnlosen Affen, die kein Gespür für Ehre, Freundlichkeit und Gerechtigkeit haben. Bei einem solchen Feind überrascht es nicht, wenn unsere Jungs nach dem Motto des ’no quarter‘ handeln und sie mit Blei vollpumpen, bevor sie überhaupt wissen wollen, ob es sich um Freund oder Feind handelt.'“

Als General Arthur MacArthur als Kommandeur der philippinischen US-Expeditionsarmee von einem Kongressausschuss gefragt wurde, warum auf Seiten des philippinischen Gegners das Verhältnis zwischen Toten und Verwundeten bei 15 zu 1 lag, wobei es doch sonst in Kriegen immer viel mehr Verwundete als Tote gibt, erklärte McArthur das mit der rassistischen Minderwertigkeit der Philippinos, weshalb diese schneller an ihren Wunden sterben würden als die überlegenen Angelsachsen.

Als Adna Chaffee im Juli 1901 Arthur MacArthur als militärischer Prokonsul des neuen US-Imperiums auf den Philippinen nachfolgte, setzte er laut Professor Moyn treu den Ansatz fort, der im geltenden US-Handbuch zur Kriegführung stand, nämlich im Lieber Code, wonach intensive bzw. totale Kriege unter Einbeziehung der Zivilbevölkerung auf lange Sicht am besten seien, da sie den Gegner am schnellsten davon überzeugten, sich zu unterwerfen und den Konflikt schneller zu beenden. Dementsprechend eskalierte Chaffee in der Tradition der „Injun-Kriegführung“ den Konflikt weiter,ohne jemals von Washington zurückgepfiffen zu werden.

Bei der Recherche über die „Injun-Kriegführung“ auf den Philippinen stößt man auch zwangsläufig auf eine schon damals von US-Besatzern beim Verhör von Gefangenen weit verbreitete Foltermethode, die auch 100 Jahre später noch im Irak gegen hochrangige Gefangene angewandt wurde. Als bekannt wurde, dass im irakischen US-Militärgefängnis Abu Ghraib regelmäßige die Waterboarding-Folter eingesetzt wurde, sorgte das weltweit für Entsetzen und Abscheu. Im Wertewesten dauerte die Betroffenheit jedoch nur kurz, und schon dominierten wieder die Medienberichte von den USA als Leuchtturm von Freiheit, Demokratie und Menschenrechten.

Beim US-Militär selbst wurde die Aufregung ums Waterboarding eher mit Unverständnis aufgenommen, nach dem Motto „Viel Lärm um Nichts“. Denn die Methode des Waterboardings, mit der damals auf den Philippinen Verdächtige verhört wurden, sei viel brutaler gewesen als im Irak. Damals hieß die Methode auch noch nicht Waterboarding, sondern zynisch „Wasserkur“. Ein Offizier der US-Armee rechtfertigte seinerzeit diese Methode sogar als „milde“ Form der Folter, da nur etwa ein Viertel der Menschen, die ihr ausgesetzt waren, dabei starben, worauf Stuart Creighton Miller Professor an der San Francisco State University im Jahre 1982 in seinem Buch „The American Conquest of the Philippines, 1899–1903“ hingewiesen hat. IV

Die Kontinuität dieser Verbrechen, die Leichtigkeit, mit der sie begangen wurden und immer noch werden, und die Art, wie noch heute im US-Militär die Täter in der Regel straffrei davonkommen, zieht sich wie ein roter Faden durch die unzähligen Kriege, die das aufsteigende US-Imperium im Lauf der letzten 120 Jahre rund um die Welt führte.

So setzte sich das kriegsverbrecherische Erbe der Strategie der „Verbrannten Erde“ aus dem Amerikanischen Bürgerkrieg fort: über die Ausrottungskriege gegen die Ureinwohner, die ersten Kolonialkriege auf den Philippinen, über die Kriege in Korea und Vietnam bis zu Afghanistan, dem Irak, Syrien und vielen anderen aktuellen Schauplätzen.

Unter den älteren US-Offizieren des US-Expeditionskorps auf den Philippinen, die schon in den Ausrottungskriegen gegen die Ureinwohner gekämpft hatten, stand der kommandierende General Arthur MacArthur an erster Stelle. Er war der Vater von General Douglas MacArthur, des späteren Oberkommandierenden aller US-Streitkräfte im Pazifik während des Zweiten Weltkriegs. Das stellt mehr als eine symbolische Verknüpfung zwischen den Indianerkriegen, dem Krieg in den Philippinen und dem gegen Japan und später in Korea und Vietnam dar. Allen gemeinsam ist die brutale Behandlung der Zivilbevölkerung in der abscheulichen Tradition des Lieber Codes.

Den älteren Lesern ist der US-Vernichtungskrieg in Vietnam mit seinen unendlichen Gräueltaten gegen die Zivilbevölkerung sicherlich noch viel gegenwärtiger als der US-Krieg in Korea. Leser in meinem Alter erinnern sich sicherlich noch, wie damals die US-Kriegführung in den täglichen Stellungnahmen als Maßstab ihrer Erfolge den sogenannten „Body Count“ eingeführt hatte. Das bedeutete: Je größer die gemeldete Zahl der Leichen des Gegners, desto bedeutender war der militärische Erfolg. Die Tatsache, dass man bei den getöteten, zerfetzten oder verbrannten Vietnamesen weder zwischen Kämpfern und Zivilisten noch zwischen Kindern und Erwachsenen unterscheiden konnte, spielte dabei keine Rolle, denn laut Lieber Code war auch die Zivilbevölkerung der Feind.

Beim Body Count war nur eines wichtig: eine möglichst große Zahl an Toten. Diese Zahl wurde zusätzlich erhöht durch die „Strategie der Verbrannten Erde“ in Form von „Freien Feuerzonen“, in denen auf alles geschossen wurde, was sich bewegte, durch den massenhaften Einsatz von Napalm und der Chemiewaffe „Agent Orange“ und durch Massaker wie das von Mỹ Lai, bei denen ganze Dörfer mit allen Einwohnern groß und klein ausgelöscht wurden. Und dennoch behauptet der bereits oben erwähnte Historiker Moyn in seinem Buch, dass der Koreakrieg im Vergleich zum US-Krieg in Vietnam, so schlimm der auch gewesen sei, noch viel schlimmer war.

„Korea war der brutalste Krieg des 20. Jahrhunderts, gemessen an der Intensität der Gewalt und den Pro-Kopf-Todesfällen von Zivilisten. In drei Jahren starben vier Millionen, und die Hälfte von ihnen waren Zivilisten – ein höherer Anteil der Bevölkerung als in jedem modernen Krieg, einschließlich des Zweiten Weltkriegs und des Vietnamkonflikts“, schreibt Moyn auf Seite 135 seines Buches.

Tatsächlich hatte der Autor dieser Zeilen im Oktober 1999 in US-Medien einen ersten Hinweis gefunden, dass die bereits traditionell mörderische Rücksichtslosigkeit der US-Militärführung gegen die lokale Zivilbevölkerung in Kriegsgebieten sich auch in Korea fortgesetzt hatte. Ein von US-Soldaten verübtes Massaker an koreanischen Zivilisten, das fast 50 Jahre erfolgreich vertuscht worden war, war durch eine Reihe von Zufällen, verbunden mit einer einzigartigen Beharrlichkeit einiger Betroffener, doch noch ans Licht gekommen.

Demnach hatten in den ersten Wochen des Koreakrieges US-Soldaten in einem einzigen Massaker Hunderte von zivilen Flüchtlingen mit Vorsatz ermordet. Etwa 300 Männer, Frauen und Kinder, die bei Nogeun-ri, einem kleinen Dorf etwa 160 Kilometer südöstlich von Seoul, unter einer Eisenbahnbrücke unweit der US-Linien vor den Angriffen der US-Bomber Zuflucht gesucht hatten, waren dort von US-Maschinengewehrfeuer absichtlich niedergemäht worden.

„Es war eine Massenschlächterei“, zitiert die US-Nachrichtagentur Associated Press (AP) im Oktober 1999 den ehemaligen US-Soldaten Herman Patterson in einem Interview. „Wir haben sie einfach ausgelöscht“, erinnert sich Norman Tinkler, ein anderer GI, der damals auf amerikanischer Seite an diesem Kriegsverbrechen beteiligt war.

Obwohl die 25 Überlebenden des Massakers und Angehörige der Ermordeten im Laufe der letzten 50 Jahre auf ihrer Suche nach Gerechtigkeit sich immer wieder an die südkoreanischen und US-amerikanischen Behörden gewandt hatten, waren sie stets schroff zurückgewiesen worden. Nach dem Motto, dass nicht sein kann, was nicht sein darf, schenkte ihnen niemand Glauben. Nicht einmal eine grobe Untersuchung der Vorwürfe wurde von US-Stellen angeordnet. Erst nachdem AP im Jahr 1999 über viele Monate hinweg die noch lebenden US-Kriegsveteranen aufgespürt hatte, die damals an Ort und Stelle dabei gewesen waren, horchten die USA auf. Als dann auch noch etwa ein Dutzend der ehemaligen Soldaten die Gräueltat bestätigten, befahl der 1999 amtierende US-Kriegsminister Cohen, die Pentagon-Archive nach weiteren Hinweisen für die Untat zu durchforsten.

Den damaligen Berichten von US-Medien zufolge hatten die Erinnerungen der US-Kriegsveteranen die Erzählungen der Überlebenden und Angehörigen der Ende Juli 1950 bei Nogeun-ri ermordeten koreanischen Opfer bestätigt. Nachdem bereits 100 koreanische Kriegsflüchtlinge bei den Bombenangriffen amerikanischer Flugzeuge umgekommen waren, hatten etwa 300 weitere Flüchtlinge unter der Brücke Schutz gesucht. Die in der Nähe positionierten US-Soldaten fühlten sich dadurch bedrängt und begannen auf Befehl ihrer Offiziere, in die unbewaffnete Menge zu schießen.

AP zitierte einen US-Veteranen, Eugene Heselman von Fort Mitchell in Kentucky, der sich daran erinnerte, wie sein Hauptmann gesagt hatte: „Zur Hölle mit all den Leuten. Macht sie fertig.“ Und Norman Glasco, ein Maschinengewehrschütze aus Kansas, sagte: „Wie haben sie alle vernichtet.“ Sechs Veteranen der 1. Kavalleriedivision gestanden, dass sie selbst auf die Gruppe der Flüchtlinge bei Nogeun-ri gefeuert hatten. Sechs weitere sagten, dass sie Augenzeugen der Erschießungen gewesen waren.

Andere Veteranen erinnerten sich, dass es unabhängig von Nogeun-ri seinerzeit ausdrückliche Befehle der US-Offiziere gab, auf zivile Flüchtlinge zu schießen, wenn diese sich ihren Linien näherten, um sich so gegen vermeintlich feindliche Soldaten in deren Reihen zu schützen.

In monatelangen Recherchen in US-Militärarchiven fand AP Dokumente, die diese verbrecherischen Befehle bestätigen. Daher liegt bis heute der Verdacht nahe, dass es sich bei Nogeun-ri nicht um einen Einzelfall handelt.

Das Pentagon hatte damals sofort gegengesteuert, und der damalige Pressesprecher Kenneth Bacon erklärte flugs, seine Behörde bleibe bei der Feststellung, dass Historiker der US-Streitkräfte nach eingehender Durchsuchung der Militärarchive „keinerlei Hinweise gefunden haben, dass Soldaten der US-Armee an einem Massaker an südkoreanischen Zivilisten beteiligt waren“.

Er hätte auch sagen können: „Vertraut uns. Wir sind von der Regierung!“

 

Anmerkungen:

I „Humane: How the United States Abandoned Peace and Reinvented War“, Ausgabe – 7. September 2021, von Samuel Moyn (Author)

II Mehr dazu kann man in dem Buch des preisgekrönten, kritischen US-Historikers Alfred W. McCoy lesen: „Policing America’s Empire: The United States, the Philippines, and the Rise of the Surveillance State“ (New Perspectives in SE Asian Studies) Taschenbuch – Illustriert, 15. Oktober 2009

III „Race and US Foreign Policy from 1900 to World War II – By Michael L. Krenn, University of Miami, Garland Publishing Inc New York and London 1998 ISBN 0-8153 – 2957

IV Benevolent Assimilation: The American Conquest of the Philippines, 1899-1903 | Miller, Stuart Creighton | Yale University Press, ISBN: 9780300030815 |

 

Rainer Rupp ist Mitglied des Beirats des Deutschen Freidenker-Verbandes

Link zur Erstveröffentlichung: https://de.rt.com/meinung/127395-zivile-opfer-us-kriegsmaschine-teil-iii/

siehe auch: Teil 1 | Teil 2


Bild oben: Mordopfer von My Lai, 16. März 1968
Foto: Ronald L. Haeberle, Gemeinfrei
Quelle: https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=883801