{"id":7789,"date":"2020-03-21T17:03:06","date_gmt":"2020-03-21T16:03:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=7789"},"modified":"2020-04-21T03:29:34","modified_gmt":"2020-04-21T01:29:34","slug":"toeten-fuer-deutschland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=7789","title":{"rendered":"T\u00f6ten f\u00fcr Deutschland"},"content":{"rendered":"<p>Aus: <a href=\"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=7741\">FREIDENKER Nr. 1-20<\/a>, M\u00e4rz 2020, 79. Jahrgang, S. 32-41<\/p>\n<p><em>von <strong>J\u00fcrgen Rose<\/strong>, Oberstleutnant a.D.<strong><br \/>\n<\/strong><\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Schon bevor am 20. April 1996 in der Graf-Zeppelin-Kaserne im schw\u00e4bischen St\u00e4dtchen Calw das Kommando Spezialkr\u00e4fte (KSK) offiziell in Dienst gestellt wurde, begannen sich Ger\u00fcchte, Spekulationen und Mythen um jene streng geheime Elitetruppe der Bundeswehr zu ranken. Exakt jener Umstand indes spiegelt die unter Demokratiegesichtspunkten \u00e4u\u00dferst prek\u00e4re Problematik wider, welche die schiere Existenz eines solchen Geheimverbandes aufwirft und begr\u00fcndet zugleich die grundlegende Fragestellung, inwieweit ein solches milit\u00e4risches Arkanum nicht nur potentieller, sondern auch ganz realer t\u00f6dlicher Gewaltaus\u00fcbung im Auftrag der staatlichen Exekutive, deren Folgen tendenziell auf jeden B\u00fcrger und jede B\u00fcrgerin der <em>res publica<\/em> hierzulande buchst\u00e4blich existentiell zur\u00fcckzuschlagen verm\u00f6gen<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a>, \u00fcberhaupt mit den Strukturen, aber auch Normen und Werten eines entwickelten demokratischen Gemeinwesens kompatibel sein k\u00f6nnen.<\/p>\n<h5>Das KSK \u2013 Truppe der Exekutive in der Grauzone parlamentarischer Kontrolle<\/h5>\n<p>Da\u00df es sich bei solcher Besorgnis keineswegs um abgehobene, realit\u00e4tsfremde, lediglich theoretisch-abstrakte oder gar \u00fcberspitzte Bedenkentr\u00e4gerei handelt, belegen immer wiederkehrende Klagen aus Kreisen deutscher Parlamentarier, wo das K\u00fcrzel \u201eKSK\u201c bisweilen sarkastisch mit \u201eKonsequenter Schweige-Kurs\u201c<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> ausbuchstabiert wird.<\/p>\n<p>Kein Wunder, hatte es die Politik doch schlicht vers\u00e4umt, f\u00fcr eine ad\u00e4quate parlamentarische Kontrolle zu sorgen, als die Spezialeinheit aus der Taufe gehoben wurde. Schon damals hatte ein an der Aufstellung von \u201eDeutschlands kleiner Geisterarmee\u201c<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a> beteiligter Bundeswehroffizier gewarnt: \u201eEs soll Leute geben, die erst im Krieg entdecken, da\u00df es Spa\u00df macht, Menschen zu t\u00f6ten. Das KSK operiert in einer Grauzone sondergleichen. So etwas kann sich verselbst\u00e4ndigen.\u201c<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a><\/p>\n<p>Einer, der diese Gefahr fr\u00fchzeitig erkannte, war der langj\u00e4hrige CDU-Abgeordnete <strong>Willy Wimmer<\/strong>, einst Staatssekret\u00e4r im Verteidigungsministerium, als er von einem \u201eSchweigekartell\u201c sprach, welches die Ein\u00ads\u00e4tze des KSK umg\u00e4be<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a>. Denn vom Verteidigungsminister wird lediglich ein ganz enger Kreis von Abgeordneten \u00fcber KSK-Operationen unterrichtet \u2013 und unterliegt damit dann selbst der Geheimhaltung.<\/p>\n<p>Sein Kollege <strong>Winfried Nachtwei<\/strong>, vormals Obmann von B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen im Verteidigungsausschu\u00df, kritisierte: \u201eFragw\u00fcrdig und eher kontraproduktiv ist eine Totalgeheimhaltung gegen\u00fcber der \u00d6ffentlichkeit: Wo es um potentiell sch\u00e4rfste und riskanteste Bundeswehreins\u00e4tze geht, wo nach aller Erfahrung mit Spezialeins\u00e4tzen anderer Verb\u00fcndeter das Risiko von Geheimkriegen nahe liegt, f\u00f6rdert Rundumgeheimhaltung Spekulationen, Ger\u00fcchte sowie fahrl\u00e4ssige oder bewu\u00dfte Desinformation.\u201c<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<\/a><\/p>\n<p>SPD-Verteidigungsexperte <strong>Hans-Peter Bartels<\/strong> verlangte schon 2006 eine st\u00e4rkere parlamentarische Kontrolle der geheimen Auslandseins\u00e4tze von deutschen Spezialkr\u00e4ften: \u201eWir brauchen neue Regeln zur Unterrichtung des Parlaments.\u201c Es k\u00f6nne nicht angehen, da\u00df \u201esolche Operationen f\u00fcr ein lange Zeit der nachvollziehenden Kontrolle des Bundestages entzogen sind.\u201c<a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\">[7]<\/a><\/p>\n<blockquote><p><strong><em>\u201eUnsere Soldaten m\u00fcssen regelm\u00e4\u00dfig t\u00f6ten.\u201d<br \/>\n<\/em><\/strong>Hans-Christoph Ammon, Brigadegeneral a. D. und ehemaliger Kommandeur des Kommandos Spezialkr\u00e4fte (KSK)<a href=\"#_ftn8\" name=\"_ftnref8\">[8]<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p>Erheblich drastischer fiel die Kritik von <strong>Norman Paech<\/strong>, einem erfahrenen V\u00f6lkerrechtler und ehemaligen Mitglied des Ausw\u00e4rtigen Ausschusses des Bundestages f\u00fcr Die Linke, aus, der konstatierte: \u201eDie Informationspolitik der Bundesregierung bez\u00fcglich des KSK wird immer dreister. Sie gibt nur das zu, was direkt nachgewiesen wird. Und sie scheut offensichtlich nicht einmal davor zur\u00fcck, das Parlament zu bel\u00fcgen.\u201c<a href=\"#_ftn9\" name=\"_ftnref9\">[9]<\/a><\/p>\n<p>Als Reaktion auf diese Debatte k\u00fcndigte der damalige Bundesverteidigungsminister Franz-Josef Jung im Herbst 2006 eine bessere Information des Bundestages \u00fcber KSK-Eins\u00e4tze an<a href=\"#_ftn10\" name=\"_ftnref10\">[10]<\/a>.<\/p>\n<p>Die bislang einger\u00e4umten Zugest\u00e4ndnisse der Bundesregierung sind freilich sehr mager und decken die Forderungen der Parlamentarier nur unvollst\u00e4ndig ab. Genau dies best\u00e4tigte vor mehr als zehn Jahren der Verteidigungsausschu\u00df mit seiner Feststellung, da\u00df die Bundesregierung ihrer gesetzlichen Pflicht, das Parlament \u00fcber KSK-Eins\u00e4tze zu informieren, nicht ausreichend nachk\u00e4me und es einen Regelungsbedarf f\u00fcr ein Informationsverfahren g\u00e4be, das den Anspr\u00fcchen des Parlamentsbeteiligungsgesetzes (ParlBG) gerecht wird.<a href=\"#_ftn11\" name=\"_ftnref11\">[11]<\/a><\/p>\n<p>Faktisch stellt damit das KSK eine Truppe der Exekutive dar und eben gerade nicht den integralen Bestandteil einer Parlamentsarmee<a href=\"#_ftn12\" name=\"_ftnref12\">[12]<\/a>. Eine solche indes hatte das Bundesverfassungsgericht mit seinem Urteil vom 12. Juli 1994 zu Auslandseins\u00e4tzen der Bundeswehr kategorisch gefordert. Ungeachtet dessen ma\u00dft sich die Bundeswehrf\u00fchrung auch weiterhin an, diese fundamentale Auflage des h\u00f6chsten Gerichtes hierzulande zu ignorieren, gem\u00e4\u00df der s\u00e4mtliche wesentlichen Entscheidungen \u00fcber den bewaffneten Einsatz deutscher Streitkr\u00e4fte von der Legislative, also dem Parlament, legitimiert werden m\u00fcssen \u2013 die Zustimmung des Bundestages also zwingend erforderlich ist. Das Parlament aber in seiner Mehrheit de facto von der Kontrolle der Eins\u00e4tze des KSK auszuschlie\u00dfen, l\u00e4uft zweifelsohne dem Grundgesetz zuwider.<\/p>\n<h5>KSK: Entstehung, Auftrag, Aufgaben, Struktur und Ausbildung<\/h5>\n<p>Der B\u00fcrgerkrieg im zentralafrikanischen Ruanda 1994, in dessen Verlauf nach Sch\u00e4tzungen der UNO circa 800.000 Menschen massakriert wurden, bildete den unmittelbaren Anla\u00df f\u00fcr die Aufstellung des Kommandos Spezialkr\u00e4fte<a href=\"#_ftn13\" name=\"_ftnref13\">[13]<\/a>. Im Laufe der Ausein\u00adandersetzungen waren auch deutsche Staatsb\u00fcrger, n\u00e4mlich sieben Mitarbeiter des Radiosenders \u201eDeutsche Welle\u201c sowie vier weitere Deutsche, die in der Hauptstadt Kigali eingeschlossen waren, bedroht.<\/p>\n<p>Der damals amtierende Verteidigungsminister Volker R\u00fche konstatierte angesichts dieses Umstands: \u201eDie F\u00e4higkeit, im Notfall eigene Staatsb\u00fcrger im Ausland aus Gefahr f\u00fcr Leib und Leben retten zu k\u00f6nnen, geh\u00f6rt zur grundlegenden Verantwortung eines jeden Staates\u201c, und stellte alle Weichen zur Aufstellung und zum Aufbau eines eigenen milit\u00e4rischen Spezialverbandes, n\u00e4mlich des Kommandos Spezialkr\u00e4fte der Bundeswehr.<\/p>\n<p>Von 1994 bis 1996 erfolgte die Ausbildung erster Kommandosoldaten in enger Zusammenarbeit mit der GSG 9 des Bundesgrenzschutzes, der israelischen Sajeret Matkal, den US Special Operation Forces und dem britischen Special Air Service (SAS), letztere \u201eber\u00fcchtigt f\u00fcr ihre ausgesprochene Killermentalit\u00e4t.\u201c<a href=\"#_ftn14\" name=\"_ftnref14\">[14]<\/a><\/p>\n<p>Mit der Au\u00dferdienststellung der Luftlandbrigade 25 begann am 1. April 1996 in der Graf-Zeppelin-Kaserne in Calw der Aufbau des KSK, das dann am 20. September 1996 mit einer Personalst\u00e4rke von circa 960 Mann<a href=\"#_ftn15\" name=\"_ftnref15\">[15]<\/a> offiziell in Dienst gestellt wurde.<\/p>\n<p>Heutzutage handelt es sich beim Kommando Spezialkr\u00e4fte um einen Gro\u00dfverband auf Brigadeebene mit den Einsatzschwerpunkten Aufkl\u00e4rung, Terrorismusbek\u00e4mpfung, Rettung, Evakuierung und Bergung, Kommandokriegsf\u00fchrung und Milit\u00e4rberatung. Seine Einsatzaufgaben umfassen im einzelnen:<\/p>\n<p><strong>Festsetzen <\/strong>von Zielpersonen im Ausland, auch gegen deren Widerstand;<\/p>\n<p><strong>Spezialaufkl\u00e4rung:<\/strong> Gewinnen von Schl\u00fcsselinformationen in Krisen- und Konfliktgebieten;<\/p>\n<p><strong>Military Assistance:<\/strong> Zusammenarbeit und Ausbildungsunterst\u00fctzung f\u00fcr Sicherheitskr\u00e4fte in Partnerstaaten;<\/p>\n<p><strong>Offensive Ma\u00dfnahmen<\/strong> im Ausland(!) zur Abwehr terroristischer Bedrohung und Kampf(!) gegen subversive Kr\u00e4fte durch fr\u00fchzeitige Aufkl\u00e4rung und Bek\u00e4mpfung von Bedrohungspotentialen vor deren Wirksamwerden;<\/p>\n<p><strong>Schutz<\/strong> eigener Kr\u00e4fte auf Distanz und Schutz von Personen in besonderen Lagen;<\/p>\n<p><strong>Sicherstellung von Material<\/strong> besonderer Bedeutung, auch unter Bedrohung;<\/p>\n<p><strong>Kampfeins\u00e4tze<\/strong>, auch Kampf in der Tiefe, gegen Ziele strategischer und\/oder operativer Bedeutung, einschlie\u00dflich der L\u00e4hmung oder Zerst\u00f6rung wichtiger Einrichtungen, Objekte und F\u00fchrungssysteme;<\/p>\n<p><strong>Verdeckte Operationen<\/strong> im Aufgabenspektrum der Streitkr\u00e4fte.<\/p>\n<p>In seiner <strong><em>Struktur<\/em><\/strong> und Gliederung unterscheidet sich das KSK nur unwesentlich von anderen internationalen Spezialeinheiten<a href=\"#_ftn16\" name=\"_ftnref16\">[16]<\/a>. Die Kommandokr\u00e4fte des KSK bestehen aus vier Kommandokompanien sowie einer Spezialkommandokompanie und der Spezialaufkl\u00e4rungskompanie. Die Mannst\u00e4rke ei\u00adner Kommandokompanie wird auf ca. 100 Soldaten gesch\u00e4tzt, davon 64 Mann Einsatzkr\u00e4fte. Wegen der Geheimhaltung gibt es kei\u00adne offiziellen Angaben zu genauen Zahlen.<\/p>\n<p>Trotz des inbr\u00fcnstig gepflegten, sowohl innerhalb der Streitkr\u00e4fte als auch nach au\u00dfen in die \u00d6ffentlichkeit transportierten Nimbus\u2019 als der \u201eSpeerspitze der Bundeswehr\u201c<a href=\"#_ftn17\" name=\"_ftnref17\">[17]<\/a> ist es dem KSK niemals gelungen, gen\u00fcgend taugliche Kommandosoldaten, geschweige denn Kommandosoldatinnen, zu rekrutieren, um die geplanten Dienstposten von 400 Einsatz- und 600 Unterst\u00fctzungskr\u00e4ften zu besetzen<a href=\"#_ftn18\" name=\"_ftnref18\">[18]<\/a>. Dessenungeachtet ist gegenw\u00e4rtig eine Personalaufstockung des Kommandos von 1.100 auf 1.300 Dienstposten geplant.<\/p>\n<p>Ma\u00dfgeblich f\u00fcr die Nachwuchsmisere ist vor allem das extrem hart gestaltete Auswahlverfahren. Dazu kommt ein ebensolch extremes Motivations- und Anforderungsprofil, das Ex-Kommandeur G\u00fcnzel so beschrieb: \u201eWir wollen ihn bis an die Grenzen der k\u00f6rperlichen Leistungsf\u00e4higkeit bringen, um zu sehen, ob er bereit ist weiterzumachen, wo andere aufh\u00f6ren. Ist er es nicht, schicken wir ihn heim. &#8230; Wir verlangen von dem Mann Dinge, die ihn schier wahnsinnig machen. &#8230; Er mu\u00df sich qu\u00e4len k\u00f6nnen, teils bis zur Selbstaufgabe. Der Kopf aber mu\u00df Herr \u00fcber den K\u00f6rper bleiben. Er mu\u00df sagen: \u201aDu machst weiter!\u2019, selbst wenn das Blut in den Stiefeln steht. Den Satz \u201aIch gebe auf!\u2019 gibt es nicht.\u201c<a href=\"#_ftn19\" name=\"_ftnref19\">[19]<\/a><\/p>\n<p>Abgesehen davon, da\u00df solche Heldenprosa in ihrer strotzenden \u00dcberheblichkeit ans Absurde grenzende Z\u00fcge aufweist, ist sie auch geeignet, ungute Reminiszenzen an l\u00e4ngst vergangene Zeiten zu wecken, wo deutsche M\u00e4nner, \u201eflink wie Windhunde, z\u00e4h wie Leder und hart wie Kruppstahl\u201c sein und zudem an allen Fronten heroisch \u201ebis zur letzten Patrone\u201c k\u00e4mpfen sollten.<\/p>\n<p>Hierzu pa\u00dft, da\u00df G\u00fcnzel den Kommandosoldaten in seiner von K\u00e4mpferideologie durchdrungenen Phantasiewelt zum \u201e\u00dcbermenschen\u201c stilisiert: \u201eWir brauchen \u2013 das ist die wichtigste Eigenschaft \u2013 den 200-prozentig verl\u00e4\u00dflichen Mann. Er mu\u00df seine Person einer h\u00f6heren Sache unterordnen. Alle Eins\u00e4tze sind lebensgef\u00e4hrlich. Jeder Soldat geht ein extrem hohes Risiko f\u00fcr Leben und Gesundheit ein. Das wei\u00df er nicht zuletzt aus den Erfahrungen anderer im Kommando, die verst\u00fcmmelt aus dem Einsatz zur\u00fcckkamen. Der Mann mu\u00df geistig extrem flexibel und st\u00e4ndig hellwach sein. In gef\u00e4hrlicher Lage kommt es nur auf ihn und sein Team an. Er braucht die F\u00e4higkeit, in nahezu aussichtsloser Situation clever, pfiffig und kreativ zu sein, nie aufgebend, stets den Ausweg suchend. Teamf\u00e4higkeit ist eine weitere Voraussetzung. Mancher lernt im tagelangen Ausharren im Sp\u00e4hposten den Kameraden besser kennen als die eigene Frau. Wer unf\u00e4hig ist, das zu ertragen, ist falsch bei uns.\u201c<a href=\"#_ftn20\" name=\"_ftnref20\">[20]<\/a><\/p>\n<p>In einer solchen, von geradezu idiosynkratischem Militarismus gepr\u00e4gten Konzeption ist es nur allzu naheliegend, eine konkurrierende Bezugsgr\u00f6\u00dfe wie sie die Familie darstellt zur letztlich nur problemgenerierenden Residualgr\u00f6\u00dfe zu marginalisieren, denn \u201e[d]ie Familien m\u00fcssen enorme Belastungen und lange Abwesenheiten nicht nur aushalten und \u00fcberstehen, sie m\u00fcssen auch R\u00fcckhalt und St\u00fctze f\u00fcr unsere M\u00e4nner sein. &#8230; Aber eine Frau, die ihren Mann liebt, kann nicht wollen, da\u00df er in diese Einheit geht.\u201c<a href=\"#_ftn21\" name=\"_ftnref21\">[21]<\/a><\/p>\n<h5>Kollateralsch\u00e4den im Anti-Terror-Krieg<\/h5>\n<p>Nach ersten Operationen im Verlaufe der Balkankriege waren KSK-Soldaten im Afghanistankrieg ab 2001 zun\u00e4chst im Rahmen der US-amerikanischen \u201eOperation Enduring Freedom\u201c im Einsatz. Das Mandat hierzu hatte der Deutsche Bundestag am 16. November 2001 erteilt, als er dem Antrag der Bundesregierung zur Beteilung an der OEF zustimmte<a href=\"#_ftn22\" name=\"_ftnref22\">[22]<\/a>. Im Krieg am Hindukusch unternahmen Soldaten der Combined Joint Special Operations Task Force \u2013 South, eines multinationalen Spezialverbandes unter US-Kommando, mit Beteiligung des KSK von Oktober 2001 bis April 2002 Aufkl\u00e4rungs-, \u00dcberwachungs- sowie Kampfeins\u00e4tze, die zur Gefangennahme von 107 und zum Tod von 115 Menschen f\u00fchrten.<\/p>\n<p>Eines der Grundsatzprobleme, was die diversen Eins\u00e4tze des KSK nicht nur im Krieg am Hindukusch angeht, betrifft die Frage, wie deutsche Kommandosoldaten mit Kriegsgefangenen umgehen, die sie im Einsatz machen: \u201e\u00dcberstellen sie Gefangene auch an solche Nationen, in denen ihnen die Todesstrafe droht &#8230; ? Sind sie beteiligt am System Guant\u00e1namo, an Verschleppungen durch US-Milit\u00e4rs?\u201c<a href=\"#_ftn23\" name=\"_ftnref23\">[23]<\/a><\/p>\n<p>Die brisanteste Frage schlie\u00dflich lautet, ob es gar denkbar ist, da\u00df \u201eTodesschwadronen der Bundeswehr\u201c im Auftrag des deutschen Staates gezielt feindliche Zielpersonen eliminieren<a href=\"#_ftn24\" name=\"_ftnref24\">[24]<\/a>. Ein Vorfall w\u00e4hrend der Afghanistan-Mission sollte Jahre sp\u00e4ter den Anla\u00df f\u00fcr die Konstituierung eines unter Ausschlu\u00df der \u00d6ffentlichkeit tagenden Untersuchungsausschusses des Deutschen Bundestages liefern: Die Begegnung zwischen dem ins US-Folterlager Guant\u00e1namo Bay auf Kuba verschleppten Deutscht\u00fcrken Murat Kurnaz und Soldaten des KSK in Kandahar im Dezember 2001. Nach seiner Entlassung und R\u00fcckkehr aus f\u00fcnfj\u00e4hriger Folterhaft ver\u00f6ffentlichte Kurnaz einen Bericht, in dem er sehr detailliert beschreibt<a href=\"#_ftn25\" name=\"_ftnref25\">[25]<\/a>, wie er von zwei deutschen Kommandosoldaten mi\u00dfhandelt worden war. Aufgrund dieser Geschehnisse konstituierte sich am 25. Oktober 2006 der Verteidigungsausschu\u00df des Deutschen Bundestages als Untersuchungsausschu\u00df, um sowohl die konkret im Raume stehenden Vorw\u00fcrfe als auch die gesamten Aktivit\u00e4ten des KSK zwischen November 2001 und November 2002 in Kandahar aufzukl\u00e4ren, sowie dar\u00fcber hinaus herauszufinden, inwieweit die damals amtierende rot-gr\u00fcne Bundesregierung Kurnaz eine m\u00f6gliche Hilfeleistung verweigert hatte<a href=\"#_ftn26\" name=\"_ftnref26\">[26]<\/a>.<\/p>\n<p>Als gesichert kann gelten, da\u00df der behauptete Kontakt zwischen Kurnaz und den KSK-M\u00e4nnern tats\u00e4chlich stattgefunden hat. Fatalerweise war freilich die Staatsanwaltschaft gezwungen, ihr Ermittlungsverfahren gegen die verd\u00e4chtigen KSK-Soldaten einzustellen, da \u201eobwohl davon ausgegangen werden mu\u00dfte, da\u00df Kurnaz die Vorw\u00fcrfe nicht frei erfunden\u201c<a href=\"#_ftn27\" name=\"_ftnref27\">[27]<\/a> hatte, ein hinreichender Tatverdacht nicht zu erh\u00e4rten war.<\/p>\n<p>\u00dcber den speziellen Mi\u00dfhandlungsfall betreffend den Deutscht\u00fcrken Murat Kurnaz hin\u00adaus hat es nach Aussagen eines nicht genannten KSK-Offiziers weitere Vorf\u00e4lle gegeben, bei denen Kommandosoldaten sogenannte \u201eillegale feindliche K\u00e4mpfer\u201c gefoltert haben. W\u00f6rtlich kommentierte jener: \u201eEs ist berauschend, Macht dar\u00fcber zu haben, wer lebt und wer stirbt.\u201c<a href=\"#_ftn28\" name=\"_ftnref28\">[28]<\/a> In diesem Lichte gewann die Forderung des damals amtierenden Heeresinspekteurs, Generalleutnant Hans-Otto Budde, nach dem \u201e<em>archaischen K\u00e4mpfer\u201c<\/em> ungeahnte Aktualit\u00e4t. Sollte man sich letzteren doch \u201e<em>vorstellen als einen Kolonialkrieger, der fern der Heimat bei dieser Existenz in Gefahr steht, nach eigenen Gesetzen zu handeln.\u201c<\/em><a href=\"#_ftn29\" name=\"_ftnref29\">[29]<\/a> Allem Anschein nach war seine Vision auf erschreckende Weise Realit\u00e4t geworden.<\/p>\n<p>2009 wurden bundeswehrinterne Dokumente bekannt, nach denen das KSK Soldaten f\u00fcr die sogenannte Task Force 47 (TF 47) stellte, die im Oktober 2007 im Camp Kunduz aufgestellt wurde. Bei dem verheerenden Luftangriff auf zwei von der afghanischen Guerilla erbeutete, im Flu\u00dfbett des Kunduz River festgefahrene Tanklastwagen in der Nacht des 4. Septembers 2009 spielte die TF 47 eine wichtige Rolle, da u. a. die Informations- und Befehlskette beim Luftangriff ma\u00dfgeblich \u00fcber den Befehlsstand der Task Force im Camp Kunduz lief.<\/p>\n<h5>Selbstverst\u00e4ndnis: Verbrecher als Vorbilder?<\/h5>\n<p>Da\u00df sich unter den Rahmenbedingungen einer mehr oder weniger hermetischen Abschottung von der \u00d6ffentlichkeit in den Reihen der deutschen Spezialkrieger ein problematischer Korpsgeist und eine elit\u00e4re Subkultur entwickelt haben k\u00f6nnten, legen immer wieder auftretende skandaltr\u00e4chtige Vorf\u00e4lle nahe.<\/p>\n<p>So geriet beispielsweise im Jahr 2006 Bildmaterial in die deutschen Medien, auf denen Kommandosoldaten der Bundeswehr martialisch auf ihren Gel\u00e4ndefahrzeugen posierten, die sie nach dem Vorbild von Adolf Hitlers Afrikakorps mit Palmensymbolen versehen hatten. Immerhin hatten die am Hindukusch operierenden \u201eHelden\u201c aus Calw das zu Zeiten des Generalfeldmarschalls Rommel in den Stamm integrierte Hakenkreuz der Nazi-Wehrmacht durch das Eiserne Kreuz der Bundeswehr ersetzt. \u201eEin paar unserer Jungs sind Ewiggestrige\u201c, erkl\u00e4rte ein KSK-Mann dazu<a href=\"#_ftn30\" name=\"_ftnref30\">[30]<\/a>.<\/p>\n<p>Mag diese Wehrmachtsgraffitimalerei vielleicht noch als dummer Jungenstreich durchgehen, so mu\u00df schon erheblich mehr zu denken geben, da\u00df der schw\u00e4bische Eliteverband jahrelang von einem General kommandiert wurde, den Verteidigungsminister Peter Struck schlu\u00dfendlich wegen seiner rechtsradikalen Gesinnung in den vorzeitigen Ruhestand expedierte<a href=\"#_ftn31\" name=\"_ftnref31\">[31]<\/a>. Der General brachte seinen Elitesoldaten auch gern mit anderen markanten Formulierungen Geschichtsbewu\u00dftsein bei:<\/p>\n<p>\u201eIch erwarte von meiner Truppe Disziplin wie bei den Spartanern, den R\u00f6mern oder bei der Waffen-SS.\u201c<a href=\"#_ftn32\" name=\"_ftnref32\">[32]<\/a> Einen Anla\u00df, sich von einer derartigen Aussage zu distanzieren, konnte er nicht erkennen; das KSK sei eben ein Eliteverband in historischer Kontinuit\u00e4t<a href=\"#_ftn33\" name=\"_ftnref33\">[33]<\/a>.<\/p>\n<p>Wes Geistes Kind dieser Brigadegeneral war, wurde dann nochmals erschreckend klar, als er zusammen mit General a. D. Ulrich Wegener, dem Gr\u00fcnder der GSG 9, und Oberstleutnant a. D. Wilhelm Walther, der einstens als Regimentskommandeur in der ber\u00fcchtigten Wehrmachtsdivision \u201eBran\u00addenburg\u201c gedient hatte, im rechtsextremen Pour-le-M\u00e9rite-Verlag den Bildband \u201eGeheime Krieger\u201c ver\u00f6ffentlichte und bei diesem Anla\u00df kommentierte: \u201eDas Selbstverst\u00e4ndnis der deutschen Kommandotruppen hat sich seit dem Zweiten Weltkrieg nicht ge\u00e4ndert.\u201c<a href=\"#_ftn34\" name=\"_ftnref34\">[34]<\/a><\/p>\n<p>Bei der Division \u201eBrandenburg\u201c hatte es sich um \u201eeine dem Amt Abwehr unterstellte terroristische Sondereinheit der Wehrmacht, spezialisiert auf Kommandoeins\u00e4tze\u201c<a href=\"#_ftn35\" name=\"_ftnref35\">[35]<\/a>, gehandelt. Die Publikation der Altherrenriege \u00fcber die Division \u201eBrandenburg\u201c lieferte den Anla\u00df f\u00fcr eine Kleine Anfrage im Bundestag, bei deren Beantwortung das zust\u00e4ndige Bundesministerium der Verteidigung die Bedeutung des Sachverhalts systematisch besch\u00f6nigte und herunterspielte. Im Bendlerblock sah man explizit keinerlei Veranlassung f\u00fcr \u201eintensivierte Ma\u00dfnahmen, um die Angeh\u00f6rigen von Spezialeinheiten historisch und politisch zu schulen.\u201c<a href=\"#_ftn36\" name=\"_ftnref36\">[36]<\/a> Gleiches galt f\u00fcr etwaige \u201ezus\u00e4tzliche Ma\u00dfnahmen, &#8230; um zu verhindern, da\u00df Rechtsextremisten als Soldaten oder Kommandeure im KSK aktiv werden k\u00f6nnen.\u201c<a href=\"#_ftn37\" name=\"_ftnref37\">[37]<\/a><\/p>\n<p>Sehr wohl Handlungsbedarf identifizierte das Ministerium dagegen hinsichtlich der Notwendigkeit, das KSK k\u00fcnftig noch besser als bisher von der \u00d6ffentlichkeit abzuschirmen<a href=\"#_ftn38\" name=\"_ftnref38\">[38]<\/a>. Auf Anweisung des damals amtierenden Staatssekret\u00e4rs Peter Wichert war zu pr\u00fcfen, ob die KSK-Angeh\u00f6rigen nicht \u00e4hnlich wie die Geheimagenten des BND mit unter falschem Namen ausgestellten Tarndokumenten ausgestattet werden k\u00f6nnten, um die Elitek\u00e4mpfer und ihre Familien besser vor Aussp\u00e4hung und gegen Bedrohungen zu sch\u00fctzen. In einer hausinternen Vorlage empfahlen die Ministerialen dem Verteidigungsminister dar\u00fcber hinaus, \u201erigide gegen Journalisten vorzugehen, die \u00fcber KSK-Angeh\u00f6rige berichtet haben, um damit \u201aein deutliches Zeichen zu setzen\u2019.\u201c<a href=\"#_ftn39\" name=\"_ftnref39\">[39]<\/a><\/p>\n<p>Dessen ungeachtet ersch\u00fctterten in der Folgezeit immer wieder skandaltr\u00e4chtige Vorf\u00e4lle Deutschlands elit\u00e4re Kriegertruppe in Calw. Diese reichten von geschmacklosen Kameradschaftsorgien inklusive rechtsradikaler Hetzmusik und Hitlergr\u00fc\u00dfen \u00fcber Untergebenenmi\u00dfhandlung, Vergewaltigungsvorw\u00fcrfen, sexuellem Mi\u00dfbrauch von Kindern, Besitz von kinderpornographischem Material, besonders schwerem Landfriedensbruch, K\u00f6rperverletzung, besonders schwerem Eingriff in den Stra\u00dfenverkehr und Abrechnungsbetrug bis zur mutma\u00dflichen Etablierung rechtsextremer Netzwerke.<\/p>\n<p>Speziell im Problembereich rechtsradikaler und rechtsextremistischer Vorf\u00e4lle fallen die Angeh\u00f6rigen des KSK dadurch auf, da\u00df diesbez\u00fcgliche Verdachtsf\u00e4lle in Relation zur Gesamtst\u00e4rke deutlich \u00fcber dem Durchschnitt der Bundeswehr liegen, wie ein Vertreter des Verteidigungsministeriums Ende September 2019 im Verteidigungsausschu\u00df feststellte<a href=\"#_ftn40\" name=\"_ftnref40\">[40]<\/a>. In den vergangenen zwei Jahren wurden knapp 40 Strafverfahren gegen Angeh\u00f6rige des KSK gef\u00fchrt, w\u00e4hrend es derzeit laut Chef des Milit\u00e4rischen Abschirmdienstes in der gesamten Bundeswehr rund 500 Verdachtsf\u00e4lle im Bereich des Rechtsex\u00adtremismus gibt, die Zahl der tats\u00e4chlich erkannten Rechtsextremisten bewegt sich allerdings bei etwa f\u00fcnf F\u00e4llen pro Jahr.<\/p>\n<h5>Demokratische Kontrolle, Transparenz!<\/h5>\n<p>Die eingangs formulierte erkenntnisleitende Fragestellung lautete, inwieweit ein solcher, als elit\u00e4r deklarierter Geheimverband, wie ihn das KSK konstituiert, mit den Strukturen, aber auch Normen und Werten eines entwickelten demokratischen Gemeinwesens vereinbar sein kann. Diesbez\u00fcglich l\u00e4\u00dft sich die These wagen, da\u00df es sich beim KSK zu\u00admindest in seiner gegenw\u00e4rtigen Verfassung realiter um eine demokratiewidrige Truppe handelt, die im Auftrag einer Exekutive, die sich zumindest partiell von den verfassungsrechtlichen Vorgaben gel\u00f6st hat, zwar nicht ausschlie\u00dflich, aber eben auch, schmutzige Auftr\u00e4ge im Rahmen eines erstens v\u00f6lkerrechtswidrigen und zweitens gegen die Regeln des Humanit\u00e4ren V\u00f6lkerrechtes, d. h. der Genfer Konventionen, gef\u00fchrten \u201eKrieges gegen den Terror\u201c erledigt.<\/p>\n<p>Ebenso wie ihre Pendants aus den US-amerikanischen, britischen und israelischen Streitkr\u00e4ften bilden auch die deutschen Special Forces einen integralen Bestandteil des Systems der \u201eDirty Wars\u201c wie es der US-amerikanische Investigativjournalist Jeremy Scahill sowie sein israelischer Kollege Ronen Bergman ebenso umfassend wie akribisch beschreiben. Versch\u00e4rfend tritt hinzu, da\u00df die Kommandosoldaten seitens der F\u00fchrungsverantwortlichen in den deutschen Streitkr\u00e4ften einem professionellem Anforderungsprofil unterworfen werden, das Z\u00fcge eines extremen Militarismus\u2019, eines \u00fcberh\u00f6hten Kriegerkultes und eines ins Faschistoide changierenden M\u00e4nnlichkeitsbildes aufweist.<\/p>\n<p>Last not least bleibt zudem denjenigen, die erstens die Steuermittel aufbringen, mit de nen \u201eDeutschlands kleine Geisterarmee\u201c<a href=\"#_ftn41\" name=\"_ftnref41\">[41]<\/a> unterhalten wird, und die zweitens im Fall des Falles mit den unkalkulierbaren R\u00fcckwirkungen der von dieser exekutierten Geheimauftr\u00e4ge konfrontiert werden, jegliche demokratische Kontroll- und Einflu\u00dfm\u00f6glichkeit vorenthalten.<\/p>\n<p>Diese sowohl unter demokratischen als auch rechtlichen, insbesondere menschenrechtlichen Gesichtspunkten unhaltbare Lage impliziert eine Reihe von Forderungen, gem\u00e4\u00df denen die schw\u00e4bische Elitetruppe und die Kautelen, unter denen zuk\u00fcnftig sie zum Einsatz gelangen kann, zu reformieren w\u00e4ren.<\/p>\n<p>Generell sind s\u00e4mtliche Operationen, die das KSK im Auftrag der Bundesregierung durchf\u00fchrt, sowohl im Parlament als auch gegen\u00fcber der demokratischen \u00d6ffentlichkeit offenzulegen. Unbenommen davon bleibt selbstredend, da\u00df der pers\u00f6nliche Schutz der beteiligten Soldaten und auch die Wahrung taktischer Verfahrensweisen im Einsatz \u2013 um zuk\u00fcnftige Operationen nicht zu gef\u00e4hrden \u2013 gew\u00e4hrleistet bleiben mu\u00df. Geheimhaltung aus Gr\u00fcnden der sogenannten Staatsr\u00e4son jedoch ist in einer Demokratie, die sich selbst ernst zu nehmen beansprucht, systemwidrig.<\/p>\n<p>Der Auftrag des KSK ist strikt defensiv zu limitieren und darf lediglich Geiselrettung und Nachrichtengewinnung umfassen. Offensive milit\u00e4rischen Aktivit\u00e4ten, wie der \u201eKampf in der Tiefe\u201c, der \u201eKampf gegen subversive Kr\u00e4fte\u201c auf fremdem Territorium, die Zielidentifizierung und -beleuchtung f\u00fcr Luftangriffsoperationen d\u00fcrfen nicht mehr Bestandteil des Auftrags des KSK bilden, da hierdurch der erste Schritt in die V\u00f6lkerrechtswidrigkeit und in den Verfassungsbruch bereits getan werden. Daher ist auch die Beteiligung der Bundesrepublik Deutschland mit Kr\u00e4ften des KSK am illegalen \u201eKreuzzug\u201c gegen den Terror und am System der \u201eSchmutzigen Kriege\u201c unverz\u00fcglich und bedingungslos einzustellen.<\/p>\n<p>Das h\u00f6chst problematische Anforderungsprofil f\u00fcr den Kommandosoldaten mu\u00df modifiziert und entsch\u00e4rft werden \u2013 der Kommandosoldat ist prim\u00e4r nicht Spezialkrieger, sondern mu\u00df zual\u00adler\u00ad\u00aderst nach seinem Selbstverst\u00e4ndnis dem in der Inneren F\u00fchrung verankerten Leitbild vom \u201eStaatsb\u00fcrger in Uniform\u201c entsprechen, wie es der General und sp\u00e4tere Friedensforscher Wolf Graf von Baudissin einst konzipiert hatte. Denn f\u00fcr die Streitkr\u00e4fte der demokratisch verfa\u00dften Bundesrepublik Deutschland \u2013 und damit auch f\u00fcr das KSK als Teil derselben \u2013 kommt die \u201eInnere F\u00fchrung\u201c einer Verfassung gleich, sie bildet gleichsam das Grundgesetz f\u00fcr die gesamte Bundeswehr<a href=\"#_ftn42\" name=\"_ftnref42\">[42]<\/a>. Innere F\u00fchrung geht von der fundamentalen Erkenntnis aus, da\u00df im Nuklearzeitalter nicht mehr der Krieg, sondern der Frieden der Ernstfall ist. Der Soldat hat in er\u00adster Linie f\u00fcr die Erhaltung des Friedens einzutreten, das Schlachtfeld ist nicht mehr der prim\u00e4re Ort, wo er sich zu bew\u00e4hren hat, denn: \u201eDie Frage nach der Kampfmotivation steht im Frieden nicht zur Debatte.\u201c<a href=\"#_ftn43\" name=\"_ftnref43\">[43]<\/a> Gefragt ist nicht mehr die allen voran im KSK auf die Spitze getriebene Kriegermentalit\u00e4t, sondern, die \u201eEntmilitarisierung des soldatischen Selbstverst\u00e4ndnisses\u201c wie Baudissin nachgerade revolution\u00e4r formuliert.<\/p>\n<p>Zudem kann Krieg nicht mehr als normales Mittel der Politik gelten, sondern es kann nur noch um die letzte Verteidigung der Existenz gehen. Das Denken in Kategorien der Kriegf\u00fchrungsf\u00e4higkeit ist obsolet, entscheidend kommt es auf die Friedenstauglichkeit des Milit\u00e4rs an. An der Erkenntnis, da\u00df der Frieden und nicht der Krieg den Ernstfall darstellt, f\u00fchrt auch angesichts des \u201eneuartigen Risikospektrums\u201c nach dem Ende des Kalten Krieges kein Weg vorbei \u2013 auch nicht f\u00fcr die im schw\u00e4bischen Calw beheimatete \u201eSpeerspitze der Bundeswehr\u201c<a href=\"#_ftn44\" name=\"_ftnref44\">[44]<\/a>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>J\u00fcrgen Rose, M\u00fcnchen, ist Oberstleutnant a. D., Vorstandsmitglied im Arbeitskreis Darmst\u00e4dter Signal \u2013 das kritische Forum f\u00fcr Staatsb\u00fcrger in Uniform sowie Mitglied im Deutschen Freidenker-Verband.<\/em><br \/>\n<em>2007 verweigerte er aus Gewissensgr\u00fcnden die Beteiligung am Tornado-Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan.<\/em><br \/>\n<em>Wegen \u201erufsch\u00e4digender\u201c und \u201eehrverletzender\u201c \u00c4u\u00dferungen wurde J\u00fcrgen Rose wiederholt diszi\u00adplinarisch belangt, strafversetzt, zu Geldstrafen verurteilt und letztlich 2010 vorzeitig in den Ruhestand versetzt.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Der Text basiert auf seinem Vortrag am 25.01.2020 in Offenbach am Main.<\/em><\/p>\n<h5>Quellen und Anmerkungen<\/h5>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a>\u00a0Vgl. hierzu Leersch, Hans-J\u00fcrgen: KSK-Mission erh\u00f6ht Anschlags-Gefahr in Deutschland. Sorge um Bundeswehr-Engagement in Afghanistan, in: Die\u00a0Welt\u00a0vom\u00a015.\u00a0Juli\u00a02005,\u00a0[http:\/\/www.welt.de\/data\/2005\/07\/15\/745790.html?prx=1]; ders.: Bundeswehr gegen afghanische Drogenmafia. KSK soll auch Jagd auf Opiumh\u00e4ndler machen \u2013 Beh\u00f6rden bef\u00fcrchten Terrorschl\u00e4ge gegen Deutsche, in: Die Welt vom 15. Juli 2005, [http:\/\/www.welt.de\/data\/2005\/07\/15\/745926.html?prx=1] sowie Richter, Wera: Der Bundeswehr das Beste, in: junge Welt vom 16. Juli 2005, [http:\/\/www.jungewelt.de\/2005\/07-16\/001.php].<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a>\u00a0Vgl. Blechschmidt, Peter (ble): Grenzen des Geheimen, in: S\u00fcddeutsche Zeitung vom 19. Oktober 2006, S. 4.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a>\u00a0Bittner, Jochen: Auf schiefer Bahn. Vor zehn Jahren legte sich die Bundeswehr das Kommando Spezialkr\u00e4fte zu. Seither operiert die Elitetruppe ohne parlamentarische Aufsicht. Das k\u00f6nnte sich nun r\u00e4chen, in: Die Zeit vom 9. November 2006, S. 10.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a>\u00a0<em>Bittner, Jochen<\/em>: a. a. O..<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a>\u00a0In einer pers\u00f6nlichen Emailnachricht an den Autor des vorliegenden Beitrags.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a>\u00a0<em>Nachtwei, Winfried<\/em>: Pers\u00f6nliche Kurzmeldungen zur Friedens- und Sicherheitspolitik (11) Juli 2005 von Winni Nachtwei, [<a href=\"http:\/\/www.nachtwei.de\/\">http:\/\/www.nachtwei.de\/<\/a>], Email-Nachricht vom 28. Juli 2005 an den Autor des vorliegenden Beitrags.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a>\u00a0<em>Bartels, Hans-Peter <\/em>zit. in: <em>Martin Lutz<\/em>: L\u00f6schung von Geheimdaten bringt Jung in Erkl\u00e4rungsnot. Verteidigungsunterlagen von 1999 bis 2003 vermisst, in: <em>Die Welt<\/em> vom 27. Juni 2006, S. 2.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref8\" name=\"_ftn8\">[8]<\/a> \u201eT\u00f6ten geh\u00f6rt zum Auftrag\u201c, RP Online, 20.05.2010,<br \/>\n[http:\/\/www.rp\u2011online.de\/politik\/deutschland\/ Toeten-gehoertzum-Auftrag_aid_860016.html].<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref9\" name=\"_ftn9\">[9]<\/a>\u00a0<em>Paech, Norman <\/em>zitiert in: <em>Kristina Dunz<\/em>: Politische Spitzfindigkeiten bei milit\u00e4rischer Mission am Hindkusch, in: <em>dpa<\/em> vom 10. November 2006 (dpa du yydd ks 101721 Nov 06).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref10\" name=\"_ftn10\">[10]<\/a>\u00a0Vgl. <em>Anonym<\/em>: Mehr Information \u00fcber KSK-Eins\u00e4tze, in: <em>Die Welt<\/em> vom 13. Dezember 2006, S. 4, <em>Anonym<\/em>: Kommando Spezialkr\u00e4fte, in: <em>Griephan<\/em> <em>Briefe<\/em>, Nr. 51-52\/06 vom 18. Dezember 2006, S. 4, <em>L\u00f6wenstein, Stephan (l\u00f6w)<\/em>: K\u00fcnftig schriftliche Berichte \u00fcber KSK-Eins\u00e4tze. Jung will Fraktionen des Bundestags informieren. FDP fordert gesetzliche Grundlage, in: <em>Frankfurter<\/em> <em>Allgemeine<\/em> <em>Zeitung<\/em> vom 24. November 2006 sowie<em> Blechschmidt, Peter<\/em>: Mehr Information \u00fcber KSK-Eins\u00e4tze, in: <em>S\u00fcddeutsche Zeitung <\/em>vom 23. November 2006, S. 5.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref11\" name=\"_ftn11\">[11]<\/a>\u00a0Vgl. <em>Wikipedia<\/em>.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref12\" name=\"_ftn12\">[12]<\/a>\u00a0Vgl. <em>Haydt, Claudia\/Pfl\u00fcger, Tobias<\/em>: Eskalation in Afghanistan \u2013 KSK-Rambos auf dem Vormarsch, in: Online-Zeitschrift <em>\u201eIMI-List\u201c,<\/em> 9. Jg., Nr. 0212, [http:\/\/www.imi-online.de].<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref13\" name=\"_ftn13\">[13]<\/a> Vgl. zum folgenden <em>Anonym<\/em>: Die Geschichte des KSK.\u00a0Zehn\u00a0Jahre\u00a0im\u00a0\u00dcberblick,\u00a0[http:\/\/www.bundeswehr.de\/portal\/a\/bwde\/streitkraefte\/heer\/ksk]\u00a0sowie\u00a0[http:\/\/www.deutschesheer.de\/portal\/a\/dso\/dienststellen\/ksk\/geschichte].<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref14\" name=\"_ftn14\">[14]<\/a> <em>Bittner, Jochen<\/em>: a. a. O..<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref15\" name=\"_ftn15\">[15]<\/a> Vgl. <em>Fr\u00f6hling, Hans-G\u00fcnter<\/em>: a. a. O., S. 134.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref16\" name=\"_ftn16\">[16]<\/a> Vgl. zum folgenden <em>Anonym<\/em>: Die Einsatzkr\u00e4fte, [http:\/\/www.bundeswehr.de\/portal\/a\/bwde\/streitkraefte\/heer\/ksk]\u00a0sowie\u00a0[http:\/\/www.deutschesheer.de\/portal\/a\/dso\/dienststellen\/ksk\/gliederung]<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref17\" name=\"_ftn17\">[17]<\/a> So <em>Rauss, Uli: a. a. O., 2004<\/em>.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref18\" name=\"_ftn18\">[18]<\/a> Vgl.<em> Anonym (flex)<\/em>: Elitetruppe stark unterbesetzt, in: <em>S\u00fcddeutsche Zeitung <\/em>vom 26. Mai 2008.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref19\" name=\"_ftn19\">[19]<\/a> <em>G\u00fcnzel, Reinhard<\/em>: a. a. O., S. 14.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref20\" name=\"_ftn20\">[20]<\/a><em> G\u00fcnzel, Reinhard<\/em>: a. a. O., S. 15.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref21\" name=\"_ftn21\">[21]<\/a> <em>G\u00fcnzel, Reinhard<\/em>: a. a. O., S. 15.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref22\" name=\"_ftn22\">[22]<\/a>\u00a0Vgl. <em>Deutscher Bundestag (Hrsg.)<\/em>: Antrag der Bundesregierung zum Einsatz bewaffneter deutscher Streitkr\u00e4fte bei der Unterst\u00fctzung der gemeinsamen Reaktion auf terroristische Angriffe gegen die USA auf Grundlage des Artikels 51 der Satzung der Vereinten Nationen und des Artikels 5 des Nordatlantikvertrags sowie der Resolution 1368 (2001) und 1373 (2001) des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen, Drucksache 14\/7296 vom 7. November 2001, S. 3.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref23\" name=\"_ftn23\">[23]<\/a>\u00a0<em>Bittner, Jochen<\/em>: a. a. O.. Zum \u201eSystem Guant\u00e1namo\u201c vgl. <em>Nowak, Manfred<\/em>: Das System Guant\u00e1namo, in: <em>Aus Politik und Zeitgeschichte: Beilage zur Wochenzeitung Das Parlament<\/em>, Nr. 36\/2006, S. 23 \u2013 30 sowie <em>Bartelt, Dawid Danilo\/Muggenthaler, Ferdinand<\/em>: Das Rendition-Programm der USA und die Rolle Europas, in: <em>Aus Politik und Zeitgeschichte: Beilage zur Wochenzeitung Das Parlament<\/em>, Nr. 36\/2006, S. 31 \u2013 38.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref24\" name=\"_ftn24\">[24]<\/a> Vgl. hierzu <em>Rose, J\u00fcrgen<\/em>: Auftrag Menschenjagd. Kommandosoldaten der Bundeswehr im schmutzigen Krieg am Hindukusch, in: M\u00fcller-Heidelberg, Till\/Finckh, Ulrich\/Steven, Elke\/K\u00fchn, Julia\/Miksch, J\u00fcrgen\/Ka\u00adleck, Wolfgang\/Kutscha, Martin\/G\u00f6ssner, Rolf\/Schreiber, Frank (Hrsg.): <em>Grundrechte-Report 2006<\/em>. Zur Lage der B\u00fcrger- und Menschenrechte in Deutschland, Frankfurt am Main 2006, S. 145 \u2013 149 sowie <em>ders.<\/em>: KSK in Afghanistan: Freie Jagd, in: <em>FriedensForum \u2013 Zeitschrift der Friedensbewegung<\/em>, Nr. 6\/2005, S. 48 \u2013 50.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref25\" name=\"_ftn25\">[25]<\/a> Vgl. <em>Kurnaz, Murat<\/em>: a. a. O., S. 68ff.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref26\" name=\"_ftn26\">[26]<\/a> Vgl. <em>Blechschmidt, Peter<\/em>: Fall Kurnaz kommt vor Bundestagsgremium. Koalition will Vorw\u00fcrfe des ehemaligen US-H\u00e4ftlings gegen deutsche Soldaten in Untersuchungsausschuss kl\u00e4ren, in: <em>S\u00fcddeutsche Zeitung<\/em> vom 20. Oktober 2006, S. 7; <em>L\u00f6wenstein, Stephan<\/em>: Eingeschr\u00e4nkte Sicht. Ein Untersuchungsausschuss leuchtet den Alltag der KSK in Afghanistan aus, in: <em>Frankfurter Allgemeine Zeitung <\/em>vom 7. M\u00e4rz 2007, S. 10; im Drahtk\u00e4fig, in: <em>Der Spiegel<\/em> vom 22. Januar 2007, S. 34 sowie<em> Peter, Joachim<\/em>: a. a. O..<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref27\" name=\"_ftn27\">[27]<\/a>\u00a0<em>Anonym<\/em>: Kurnaz-Verfahren bleibt eingestellt, in: <em>Frankfurter Allgemeine Zeitung <\/em>vom 20. Mai 2007, S.\u00a04.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref28\" name=\"_ftn28\">[28]<\/a>\u00a0Aussage eines dem Autor pers\u00f6nlich langj\u00e4hrig bekannten Bundeswehrangeh\u00f6rigen (<em>alternativ: des an der F\u00fchrungsakademie der Bundeswehr in Hamburg t\u00e4tigen Dozenten Dr. Rudolf Hamann<\/em>) im Verlaufe einer sich an einen Vortrag des Verfassers anschlie\u00dfenden Diskussion w\u00e4hrend der Jahrestagung des \u201eArbeitskreises Milit\u00e4r und Sozialwissenschaften\u201c in Bad Hersfeld am 30. Mai 2008.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref29\" name=\"_ftn29\">[29]<\/a>\u00a0<em>Budde, Hans-Otto<\/em> zitiert in <em>Winkel, Wolfgang<\/em>: Bundeswehr braucht archaische K\u00e4mpfer. Hans-Otto Budde soll das Heer als Inspekteur in die Zukunft f\u00fchren \u2013 Portr\u00e4t eines Weggef\u00e4hrten, in: <em>Welt am Sonntag<\/em>, 29. Februar 2004.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref30\" name=\"_ftn30\">[30]<\/a>\u00a0Vgl. <em>Bittner, Jochen<\/em>: a. a. O..<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref31\" name=\"_ftn31\">[31]<\/a>\u00a0Vgl. <em>L\u00f6wenstein, Stephan<\/em>: Eingeschr\u00e4nkte Sicht. Ein Untersuchungsausschuss leuchtet den Alltag der KSK in Afghanistan aus, in: <em>Frankfurter Allgemeine Zeitung <\/em>vom 7. M\u00e4rz 2007, S. 10.<\/p>\n<p>Der damals im Jahre 2003 amtierende Verteidigungsminister Peter Struck qualifizierte das Schreiben G\u00fcnzels als \u201ewirre \u00c4u\u00dferung eines verwirrten Mannes\u201c.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref32\" name=\"_ftn32\">[32]<\/a> <em>G\u00fcnzel, Reinhardt<\/em> zitiert in: <em>Kieser, Albrecht<\/em>: Wirrnis, Hirnriss oder was? Die KSK ist im Ansatz antidemokratisch, in: <em>WDR 3 \u201eTageszeichen\u201c<\/em>, 16. April 2008.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref33\" name=\"_ftn33\">[33]<\/a> Vgl. hierzu [http:\/\/www.hagalil.com\/archiv\/2004\/06\/guenzel.htm].<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref34\" name=\"_ftn34\">[34]<\/a> Vgl. <em>Deutscher Bundestag (Hrsg.)<\/em>: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Ulla Jelpke, Sevim Dag\u02d8delen, Heike H\u00e4nsel, Inge H\u00f6ger und der Fraktion DIE LINKE \u2013 Drucksache 16\/5082 \u2013 Verbrecherische Wehrmachtsdivision als m\u00f6gliche Traditionsgeberin f\u00fcr das Kommando Spezialkr\u00e4fte und die GSG 9, Drucksache 16\/5380 vom 18. Mai 2007, S. 2 sowie <em>L\u00f6wenstein, Stephan<\/em>: Eingeschr\u00e4nkte Sicht. Ein Untersuchungsausschuss leuchtet den Alltag der KSK in Afghanistan aus, in: <em>Frankfurter Allgemeine Zeitung <\/em>vom 7. M\u00e4rz 2007, S. 10.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref35\" name=\"_ftn35\">[35]<\/a> <em>Deutscher Bundestag (Hrsg.)<\/em>: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Ulla Jelpke, Sevim Dag\u02d8delen, Heike H\u00e4nsel, Inge H\u00f6ger und der Fraktion DIE LINKE \u2013 Drucksache 16\/5082 \u2013 Verbrecherische Wehrmachtsdivision als m\u00f6gliche Traditionsgeberin f\u00fcr das Kommando Spezialkr\u00e4fte und die GSG 9, Drucksache 16\/5380 vom 18. Mai 2007, S. 1.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref36\" name=\"_ftn36\">[36]<\/a> <em>Deutscher Bundestag (Hrsg.)<\/em>: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Ulla Jelpke, Sevim Dag\u02d8delen, Heike H\u00e4nsel, Inge H\u00f6ger und der Fraktion DIE LINKE \u2013 Drucksache 16\/5082 \u2013 Verbrecherische Wehrmachtsdivision als m\u00f6gliche Traditionsgeberin f\u00fcr das Kommando Spezialkr\u00e4fte und die GSG 9, Drucksache 16\/5380 vom 18. Mai 2007, S. 7.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref37\" name=\"_ftn37\">[37]<\/a> <em>Deutscher Bundestag (Hrsg.)<\/em>: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Ulla Jelpke, Sevim Dag\u02d8delen, Heike H\u00e4nsel, Inge H\u00f6ger und der Fraktion DIE LINKE \u2013 Drucksache 16\/5082 \u2013 Verbrecherische Wehrmachtsdivision als m\u00f6gliche Traditionsgeberin f\u00fcr das Kommando Spezialkr\u00e4fte und die GSG 9, Drucksache 16\/5380 vom 18. Mai 2007, S. 7.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref38\" name=\"_ftn38\">[38]<\/a>\u00a0<em>Anonym<\/em>: Tarnung f\u00fcr KSK, in: <em>Der Spiegel<\/em> vom 23.10.2007.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref39\" name=\"_ftn39\">[39]<\/a> <em>Anonym<\/em>: Tarnung f\u00fcr KSK, in: <em>Der Spiegel<\/em> vom 23.10.2007.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref40\" name=\"_ftn40\">[40]<\/a> Siehe hierzu <em>Hock, Alexej\/Schweppe, Christian<strong>: <\/strong><\/em>Eliteeinheit unter Rechtsextremismus-Verdacht, in: Die Welt vom 1.Dezember 2019; [https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article203961854\/Bundeswehr-Rechtsextremismus-in-der-Eliteeinheit-Kommando-Spezialkraefte.html].<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref41\" name=\"_ftn41\">[41]<\/a> Bittner, Jochen: a. a. O&#8230;<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref42\" name=\"_ftn42\">[42]<\/a> Vgl. zum folgenden Rose, J\u00fcrgen: Vision \u201aZivilisierung des Milit\u00e4rs\u2019. Thesen zur Inneren F\u00fchrung im 21. Jahrhundert, in: Detlef Bald\/Hans-G\u00fcnter Fr\u00f6hling\/J\u00fcrgen Gro\u00df\/Claus Freiherr von Rosen (Hrsg.): Zur\u00fcckgestutzt, sinnentleert, unverstanden: Die Innere F\u00fchrung der Bundeswehr, Baden-Baden 2008, S. 141 &#8211; 159 sowie ders.: \u201eDemokratie h\u00f6rt nicht am Kasernentor auf\u201c. Anmerkungen zur Krise der Inneren F\u00fchrung in der Bundeswehr des 21. Jahrhunderts, in: K\u00fcmmel, Gerhard\/Collmer, Sabine (Hrsg.): Die Bundeswehr heute und morgen. Sicherheitspolitische und milit\u00e4rsoziologische Herausforderungen, (Reihe Milit\u00e4r und Sozialwissenschaf\u00adten, Bd. 40), Baden-Baden 2007, S. 85 &#8211; 99.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref43\" name=\"_ftn43\">[43]<\/a> <em>Baudissin, Wolf Graf von<\/em>: Staatsb\u00fcrger in Uniform, in: Bundesministerium der Verteidigung F\u00fc S I 3 (Hrsg.): Legitimation soldatischen Dienens, Schriftenreihe Innere F\u00fchrung, Beiheft 1\/87 zur <em>Information f\u00fcr die Truppe,<\/em> Bonn 1987, S. 98.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref44\" name=\"_ftn44\">[44]<\/a> Rauss, Uli: a. a. O., 2004.<\/p>\n<hr \/>\n<h5>Download<\/h5>\n<p>Der Artikel kann auch als PDF-Dokument angesehen und heruntergeladen werden:<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-attachment-id=\"1076\" data-permalink=\"https:\/\/www.freidenker.org\/?attachment_id=1076\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/pdf_icon-2.png?fit=32%2C32&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"32,32\" data-comments-opened=\"0\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"pdf_icon\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/pdf_icon-2.png?fit=32%2C32&amp;ssl=1\" class=\"alignnone size-full wp-image-1076\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/pdf_icon-2.png?resize=32%2C32&amp;ssl=1\" alt=\"\" width=\"32\" height=\"32\" data-attachment-id=\"1076\" data-permalink=\"https:\/\/www.freidenker.org\/?attachment_id=1076\" data-orig-file=\"https:\/\/i1.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/pdf_icon-2.png?fit=32%2C32&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"32,32\" data-comments-opened=\"0\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"pdf_icon\" data-image-description=\"\" data-medium-file=\"https:\/\/i1.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/pdf_icon-2.png?fit=32%2C32&amp;ssl=1\" data-large-file=\"https:\/\/i1.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/pdf_icon-2.png?fit=32%2C32&amp;ssl=1\" \/> <a href=\"https:\/\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Freidenker_2020-01_Rose-ToetenFuerDeutschland.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">J\u00fcrgen Rose: T\u00f6ten f\u00fcr Deutschland<\/a> (Auszug aus FREIDENKER 1-20, ca. 422 KB)<\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Bild: KSK-Scharfsch\u00fctze bei einem Training.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">Foto: Staff Sgt. Gina Vaile-Nelson, 133rd MPAD &#8211; Public Domain<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">Quelle: <a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:KSK_Scharfsch%C3%BCtze.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:KSK_Scharfsch%C3%BCtze.jpg<\/a><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Logo links oben: Barettabzeichen Kommando Spezialkr\u00e4fte &#8211; Public Domain<br \/>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.m.wikipedia.org\/wiki\/Datei:BW_Barettabzeichen_KSK_retouched.png\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/de.m.wikipedia.org\/wiki\/Datei:BW_Barettabzeichen_KSK_retouched.png<\/a><br \/>\n<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Bildmontage: rlx<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Beitrag von J\u00fcgen Rose aus FREIDENKER 1-20<\/b><br \/>\nSchon bevor am 20. April 1996 in der Graf-Zeppelin-Kaserne im schw\u00e4bischen St\u00e4dtchen Calw das Kommando Spezialkr\u00e4fte (KSK) offiziell in Dienst gestellt wurde, begannen sich Ger\u00fcchte, Spekulationen und Mythen um jene streng geheime Elitetruppe der Bundeswehr zu ranken. Exakt jener Umstand indes spiegelt die unter Demokratiegesichtspunkten \u00e4u\u00dferst prek\u00e4re Problematik wider, welche die schiere Existenz eines solchen Geheimverbandes aufwirft &#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":7791,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","advanced_seo_description":"","jetpack_seo_html_title":"","jetpack_seo_noindex":false,"jetpack_post_was_ever_published":false,"footnotes":""},"categories":[13,1162],"tags":[688,162,404,1263,1265,1264],"class_list":["post-7789","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-frieden-antifaschismus-solidaritaet","category-geschichte","tag-bundeswehr","tag-demokratie","tag-imperialismus","tag-ksk","tag-militarismus","tag-spezialkraefte"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/ksk_800x445.jpg?fit=800%2C445&ssl=1","jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p9stpK-21D","jetpack-related-posts":[{"id":7403,"url":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=7403","url_meta":{"origin":7789,"position":0},"title":"Vortrag: T\u00f6ten f\u00fcr Deutschland","author":"Webredaktion","date":"9. 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Jahrestag des Beitritts der Bundesrepublik zur NATO","author":"Webredaktion","date":"19. April 2015","format":false,"excerpt":"Die Bundeswehr feiert am 9. Mai im Palais am Funkturm den 60. Jahrestag des NATO-Beitritts der Bundesrepublik mit einem Ball. In der Wahl dieses Termins spiegelt sich die geschichtsrevisionistische Wende der Bundesregierung wider, die es ablehnt, eigene Aktivit\u00e4ten zum 70. 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