{"id":7590,"date":"2020-02-26T01:44:44","date_gmt":"2020-02-26T00:44:44","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=7590"},"modified":"2020-03-24T13:21:42","modified_gmt":"2020-03-24T12:21:42","slug":"freidenker-und-das-vermaechtnis-der-rapoports","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=7590","title":{"rendered":"Freidenker und das Verm\u00e4chtnis der Rapoports"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-size: 12pt;\"><strong>Rede von Klaus Hartmann, Vorsitzender des Deutschen Freidenker-Verbands e.V. auf dem Rapoport-Kolloquium am 13.12.2019 in der Universit\u00e4tsklinik Hamburg-Eppendorf<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Genossinnen und Genossen.<\/p>\n<p>Vermutlich stellen sich einige von Ihnen die Frage, was die Freidenker mit dem Inhalt dieser Veranstaltung im Allgemeinen zu tun haben, und was speziell mit Ingeborg und Mitja Rapoport. Daher werde ich etwas dazu sagen, was die Freidenker hierher f\u00fchrt und welche Inhalte uns dabei bewegen. Bitte erlauben Sie mir eine kurze Ausf\u00fchrung \u00fcber die Entstehung und Entwicklung der organisierten Freidenkerbewegung.<\/p>\n<p>Bei Gr\u00fcndung der ersten Freidenker-Organisation in Deutschland wurde Prof. Dr. Ludwig B\u00fcchner zum Vorsitzenden gew\u00e4hlt. Er war Bruder des Schriftsteller und Dramatikers Georg B\u00fcchner, der wegen der Herausgabe des \u201eHessischen Landboten\u201c- v.a. bekannt: \u201eFriede den H\u00fctten, Krieg den Pal\u00e4sten\u201c verfolgt wurde.<\/p>\n<p>Ludwig war \u2013 wie viele, die sich bei den Freidenkern organisierten \u2013 Teilnehmer der leider wenig erfolgreichen 1848er Revolution. B\u00fcchner war Arzt, Naturwissenschaftler und Philosoph und gemeinsam mit Carl Vogt und Jakob Moleschott f\u00fchrender Vertreter des naturwissenschaftlichen Materialismus. Sein Buch \u201eKraft und Stoff\u201c wurde zu einem Bestseller in der demokratischen und Arbeiterbewegung, aber auch zum Grund f\u00fcr den Entzug seiner Lehrbefugnis in T\u00fcbingen.<\/p>\n<p>Die Freidenker wurden zu einem Sammelpunkt \u00e4hnlich verfolgter Dissidenten, die gegen die Ehe von Thron und Altar protestierten, die in der Zeit der Nach-48er-Reaktion neue Urst\u00e4nd feierte. Die Freidenker wandten sich gegen kirchliche Dogmen, propagierten die Ideen der Aufkl\u00e4rung, forderten eine breite Volksbildung und popularisierten naturwissenschaftliche Forschungsergebnisse, besonders die Entwicklungslehre Darwins.<\/p>\n<p>Im Ergebnis des Erstarkens der Arbeiterbewegung und der marxistischen Lehren entstanden 1905 und 1908 neue Freidenker-Verb\u00e4nde, sie verstanden sich beide als sozialistische, der Arbeiterbewegung verbundene Organisationen. Im Unterschied zu den b\u00fcrgerlichen Atheisten sahen sie nicht im Gottesglauben den Hemmschuh f\u00fcr den Fortschritt, sondern in der auf Unterdr\u00fcckung beruhenden Klassengesellschaft. Mit der Unterst\u00fctzung der von der Kirche bek\u00e4mpften Feuerbestattung und einer Sterbegeldversicherung f\u00fcr die Mitglieder wurde einem sozialen Bed\u00fcrfnis entsprochen, was sie in der Weimarer Republik zur Massenorganisation werden lie\u00df.<\/p>\n<p>Zu den Forderungen nach Trennung von Staat und Kirche und der Weltlichkeit des Schulwesens kamen solche nach Gleichberechtigung der Frau und der Straffreiheit f\u00fcr den Schwangerschaftsabbruch. Auch Max Sievers, der sp\u00e4tere Vorsitzende des Freidenkerverbandes, war Revolutionsteilnehmer, allerdings an der Novemberrevolution 1919, und Mitglied des Arbeiter- und Soldatenrates in Berlin. Die Freidenker verstanden sich als materialistisch-dialektische Weltanschauungsgemeinschaft und als sozialistische Kulturorganisation, die f\u00fcr eine sozialistische Gesellschaftsordnung eintrat.<\/p>\n<p>Sofort nach dem Reichstagsbrand im Februar 1933 lie\u00dfen die Faschisten die Freidenker-Verbandsf\u00fchrung verhaften, im M\u00e4rz 1933 st\u00fcrmte die SA das Berliner Freidenkerhaus, das Verm\u00f6gen wurde geraubt, die T\u00e4tigkeit des Verbandes verboten. Max Sievers stand im August 1933 auf der ersten Ausb\u00fcrgerungsliste der Nazibeh\u00f6rden, zuvor war ihm im April gemeinsam mit dem DFV-Generalsekret\u00e4r Hermann Graul die Flucht ins Ausland gelungen, von wo aus viele Flugbl\u00e4tter, Periodika und B\u00fccher produziert und ins Reich geschmuggelt und verteilt wurden.<\/p>\n<p>1943 wurde Max Sievers von der Gestapo im belgisch-franz\u00f6sischen Grenzgebiet verhaftet und nach Berlin verschleppt, im November 1943 vom \u201eVolksgerichtshof\u2018 unter Vorsitz von Roland Freisler wegen \u201eVerrat am deutschen Volke\u201c zum Tode verurteilt und am 17. 1. 1944 von den Faschisten im Zuchthaus Brandenburg-G\u00f6rden mit dem Fallbeil ermordet.<\/p>\n<p><strong>Die Wertsch\u00e4tzung der Naturwissenschaften, die sozialistische \u00dcberzeugung und der antifaschistische Kampf sind die theoretischen und politischen Grundlagen der Verbundenheit der Freidenker mit Ingeborg und Mitja Rapoport.<\/strong><\/p>\n<p>Die Kontakte zu beiden hatte zuerst ein anderes \u00c4rztepaar in Berlin, Prof. Dr. George Eisen und seine zweite Frau, Prof. Dr. Ilse Eisen-Hagemann, die Mitglied des Freidenker-Beirats war, beide sind inzwischen verstorben. Die Paare waren politisch und freundschaftlich eng verbunden. George Eisen emigrierte als Kind 1921 in die USA wegen der Judenpogrome in Polen, wo bereits seit einigen Jahren sein Vater lebte. Wie die Rapoports wurde George Mitglied der KP der USA, wie sie verlie\u00df er die USA unter dem Druck der antikommunistischen Hexenjagden McCarthys. Eine Auswanderung nach Israel kam f\u00fcr sie als Antizionisten nicht in Frage. Vor der \u00dcbersiedlung in die DDR unterst\u00fctze George f\u00fcnf Jahre lang die junge kubanische Revolution als Arzt und Hochschullehrer. Bis zu seiner Pensionierung arbeitete er wie auch Ilse und die Rapoports in der medizinischen Forschung und Lehre. Nach Georges Tod k\u00fcmmerte sich Ingeborg r\u00fchrend um Ilse, bei Erkrankung meist t\u00e4glich.<\/p>\n<p>Ein weiterer Kontakt ergab sich in den 1970er Jahren, als ein Forschungsauftrag des Ministeriums f\u00fcr Gesundheitswesen der DDR (zu Daten \u00fcber den Gesundheitszustand von Mutter und Kind und den weiteren Ausbau von Prophylaxe) Ingeborg Rapoport mit Dr. Uta Mader zusammenf\u00fchrte. Uta Mader ist ebenso Beiratsmitglied des Freidenkerverbandes wie Dr. Edith Ockel, die im Gesundheitsministerium zun\u00e4chst als Sektorenleiterin f\u00fcr Kinder- und Jugendgesundheitsschutz, und dann f\u00fcr den Gesamtbereich \u201eMutter und Kind\u201c Verantwortung trug \u2013 sie alle f\u00fchlten sich \u201ewie eine gro\u00dfe Familie\u201c.<\/p>\n<p>Als dritter Bereich ist die Akademie der Wissenschaften der DDR (AdW) zu nennen, die ab 1990 um ihren Weiterbestand k\u00e4mpfte, bis 1992 unter Bruch des Einigungsvertrages ihr Ende befohlen wurde. Der Philosoph Prof. Dr. Herbert H\u00f6rz, seit 1989 Vizepr\u00e4sident der Akademie, k\u00e4mpfte um den Erhalt der AdW, unterst\u00fctzt von seiner Frau, der Philosophin, Ethikerin und Frauenrechtlerin Prof. Dr. Helga H\u00f6rz. Helga war ebenfalls Akademiemitglied und ist Beiratsmitglied der Freidenker.<\/p>\n<p>1992 schlug Herbert in der Sitzung der \u201eMitglieder und Freunde der Leibniz-Akademie\u201c eine Initiativgruppe zwecks Gr\u00fcndung eines eingetragenen Vereins vor. Im April 1993 fand die Gr\u00fcndungsversammlung der Leibniz-Soziet\u00e4t statt, die Mitja Rapoport als Pr\u00e4sidenten w\u00e4hlte. Am Leibniz-Tag 1993, erstmals unter Verantwortung der \u201eLeibniz-Soziet\u00e4t e.V.\u201c nahmen Herbert und Helga teil, und Rapoport als erster Pr\u00e4sident stellte fest:<\/p>\n<p>\u201eDas Jahr, das so ungl\u00fcckselig und traurig begann, mit letztlich ohnm\u00e4chtigem Widerstand gegen die Liquidierung unserer Akademie, bestenfalls mit der Aussicht auf langwierige gerichtliche Auseinandersetzung mit ungewissem Ausgang, endete mit einem neuen Aufbruch und verhaltenem, aber festem Optimismus. Mit der Gr\u00fcndung der Leibniz-Soziet\u00e4t sind wir wieder zu den Urspr\u00fcngen der Akademie zur\u00fcckgekehrt, als Zusammenschluss von unabh\u00e4ngigen, vielseitig interessierten Pers\u00f6nlichkeiten \u2013 so wie die Royal Society of London und andere, ihrem Beispiel folgende Gesellschaften entstanden, frei von oft verh\u00e4ngnisvollen Patronaten durch Landesherrscher, ohne Verbeamtung und verkrustete Strukturen.\u201c<\/p>\n<p>Was uns noch verbindet: Ingeborg und Mitja Rapoport, die hier erw\u00e4hnten Freunde und auch wir sahen und sehen die DDR als das bessere, das antifaschistische Deutschland, w\u00e4hrend im Westen Nazi-Gener\u00e4le, Geheimdienstspezialisten, Juristen und Wirtschaftsf\u00fchrer bald wieder hohe Posten in Regierung und Bundestag, Wirtschaft, Justiz, Hochschulen und Bundeswehr einnahmen. Fehler und Fehlentwicklungen in der DDR m\u00fcssen analysiert und offen diskutiert werden, aber gegen die weiterhin aktiven Kalten Krieger und Antikommunisten muss die DDR verteidigt werden.<\/p>\n<p><strong>Uns verbindet insbesondere der antifaschistische Schwur Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg!<\/strong> Dies ist unverr\u00fcckbarer Grundsatz f\u00fcr das Handeln und das Selbstverst\u00e4ndnis des Freidenkerverbandes. Nach 1990 warnten wir vor den erkennbaren Versuchen der Herrschenden, Antifaschismus zu diskreditieren und zu liquidieren, ihn als \u201everordneten Antifaschismus\u201c in der DDR klein zu machen, insbesondere den Faschismus nicht bei seinem Namen zu nennen, sondern mit der Werbeformel der Nazis als \u201eNationalsozialismus\u201c zu bezeichnen. Zugleich warnten wir auch vor den vermeintlich linken Bestrebungen der sogenannten Antideutschen, Antifaschismus zur Legitimationsideologie f\u00fcr imperialistische Kriege umzul\u00fcgen.<\/p>\n<p>In der Anklage und den Urteilen der N\u00fcrnberger Kriegsverbrecherprozesse steht an erster, zentraler Stelle das Verbrechen gegen den Frieden, gefolgt von der Planung, Vorbereitung, Entfesselung und F\u00fchrung von Angriffskriegen. Aus dem Verbrechen gegen den Frieden folgen abgeleitet Kriegsverbrechen (einschlie\u00dflich des Massenmords in den Lagern) sowie Verbrechen gegen die Menschheit. Dem exakt folgend bezeichnete Mitja Rapoport \u201edie Vorbereitung und F\u00fchrung von Eroberungskriegen\u201c als das dominierende Merkmal der Naziherrschaft. Auf die Frage, wie es dazu kommen konnte, antwortete er, \u201edass wir davon ausgehen k\u00f6nnen, dass jeder Krieg einer psychologischen Vorbereitung bedarf, eine Atmosph\u00e4re der Verhetzung, des Misstrauens, des Gef\u00fchls der Bedrohung durch einen Feind, dessen b\u00f6se Absicht durch ein den angenommenen Gegner verteufelndes Feindbild gekennzeichnet ist.\u201c<\/p>\n<p>Bald nach dem Ende der DDR war es mit dem Frieden in Europa vorbei. Zum dritten Mal im selben Jahrhundert bombardierte die deutsche Luftwaffe Belgrad \u2013 unter Bruch der UN-Charta und des 2+4-Vertrags. Vorausgegangen war eine systematische psychologische Kriegsvorbereitung, die das alte Feindbild Serbien wiederbelebte. Wenn man schon keine euphorische Unterst\u00fctzung der Bev\u00f6lkerung f\u00fcr einen Krieg hinbekommt, braucht man doch zumindest dessen passive Hinnahme, also Ruhe an der Heimatfront. Besonders die regierungsnahen Medien haben sich bei der D\u00e4monisierung des Staatschefs des anzugreifenden Landes \u00fcberboten \u2013 wie es nach Slobodan Milo\u0161evi\u0107 bei Saddam Hossein, Muamar Al Ghadafi und Baschar al-Assad wiederholt wurde, w\u00e4hrend aktuell Wladimir Putin im Kreuzfeuer steht. Au\u00dfenminister Josef Fischer verk\u00fcndete gar, da er \u201enie wieder Auschwitz\u201c gelernt habe, m\u00fcsse man Jugoslawien bombardieren. Peter Gingold und andere Antifaschisten protestierten in Zeitungsanzeigen gegen diese \u201eneue Auschwitzl\u00fcge\u201c.<\/p>\n<p>Erste Aufgabe der Kriegsverhinderung ist es, den vom Imperialismus postulierten Feindbildern keine Gefolgschaft zu leisten. Dies zeigten Ingeborg und Mitja Rapoport auch ganz praktisch, als sie sich mit gro\u00dfer Selbstverst\u00e4ndlichkeit einem 2005 gegr\u00fcndeten \u00c4rztekomitee unter Leitung von Dr. Uta Mader anschlossen, das in wiederholten Eingaben beim Haager Tribunal gegen die mangelhafte gesundheitliche Versorgung von Slobodan Milo\u0161evi\u0107 protestierte und u.a. eine fach\u00e4rztliche Untersuchung sowie einen Therapieaufenthalt in Moskau forderte. Kurz nach Ablehnung der letzten Eingabe starb Milo\u0161evi\u0107 wegen unterlassener medizinischer Hilfeleistung.<\/p>\n<p>Heute stellt sich zudem die Aufgabe, einer verbreiteten Sinnentfremdung, Kastration und Zerst\u00f6rung des Begriffs Antifaschismus entgegenzutreten, der zunehmend in Richtung eines Herrschaftskonformismus verf\u00e4lscht wird. Die Banalisierung beginnt damit, Pegida-Demonstranten und AfD-Anh\u00e4nger zu \u201eNazis\u201c zu erkl\u00e4ren, sie also faktisch in die Zwangssolidarisierung mit echten Nazis zu treiben, und zugleich den historischen Faschismus zu verharmlosen.<\/p>\n<p>Islamophobe Parolen oder Schwulenwitze sind sicher ekelhaft und zur\u00fcckzuweisen, sie sind aber noch kein Faschismus. Viele plappern die Kriegspropaganda der Herrschenden nach, deren jahrelange massenmediale Anti-Islam-Hetze damit\u00a0 aufgeht. Menschen mit falschem Bewusstsein, Irregeleitete wie Pegida-Demonstranten oder auch AfD-W\u00e4hler m\u00fcssen zur\u00fcckgewonnen, m\u00fcssen abgeholt werden, sie m\u00fcssen Aufkl\u00e4rung erfahren, sie m\u00fcssen in Lernprozessen die Erkenntnis gewinnen k\u00f6nnen, dass eine Besserung ihrer Lage nicht durch den Kampf gegen schw\u00e4chere Konkurrenten zu erreichen ist, sondern letztlich die Aufhebung der Konkurrenz zwischen den Lohnabh\u00e4ngigen erfordert.<\/p>\n<p>Wir bleiben bei Dimitroff: \u201eFaschismus an der Macht ist die offene, terroristische Diktatur der am meisten reaktion\u00e4ren, chauvinistischen und imperialistischen Elemente des Finanzkapitals\u201c. Faschismus kann nicht auf dem Gebiet des Denkens, er muss auf der Ebene von Interessen bek\u00e4mpft werden. Interesse, ein Klasseninteresse am Faschismus und am imperialistischen Krieg hat nur das monopolistische Finanzkapital. Alle anderen, jenseits ihrer politischen Orientierung, k\u00f6nnen und m\u00fcssen f\u00fcr den Kampf gegen Faschismus und Krieg gewonnen werden.<\/p>\n<p>Dabei negieren wir nicht, dass es auch im weltanschaulichen Bereich antifaschistische Aufgabenstellungen gibt. Am Beispiel der Entstehungsgeschichte der Freidenker mit der Popularisierung von Entdeckungen der Naturwissenschaften w\u00e4re auf Ernst Haeckel hinzuweisen. Er war nie Mitglied einer Freidenker-Organisation, sondern gr\u00fcndete seinen eigenen (b\u00fcrgerlichen) Deutschen Monistenbund. Freidenker anerkennen seine Verdienste bei der Verteidigung der Evolutionslehre, lehnen aber seine \u00dcbertragung naturwissenschaftlicher Kategorien auf die Gesellschaft ab. Daraus entwickelte sich ein Sozialdarwinismus, der f\u00fcr das vermeintliche Gl\u00fcck der Vielen eugenische Grunds\u00e4tze entwarf, die f\u00fcr die T\u00f6tung behinderter Neugeborener oder die Sterilisierung \u201efortpflanzungsunw\u00fcrdiger Personen\u201c pl\u00e4dierten. Von hier f\u00fchrte ein gerader Weg zu den \u201eunn\u00fctzen Essern\u201c und \u201eBallastexistenzen\u201c, die in den 1920ern Alfred Hoche und Karl Binding die \u201eVernichtung lebensunwerten Lebens\u201c fordern lie\u00df und schlie\u00dflich in das missbr\u00e4uchliche, barbarische \u201eEuthanasie\u201c-Programm der Faschisten m\u00fcndete.<\/p>\n<p>Diese Aufgabe bedeutet nicht nur eine ideologiekritische Bearbeitung der Vergangenheit, sondern ist auch heute bedeutsam, denn u.a. der australische Utilitarist Peter Singer, der als \u201eBio-Ethiker\u201c firmiert, vertritt diese Thesen weiterhin, zwar in \u201eentnazifizierter Sprache\u201c, aber mit gleichen Begr\u00fcndungen und \u00e4hnlichen Konsequenzen. Wenn man aktuelle Debatten zu sogenannten \u201eReformen\u201c von Renten oder Gesundheitswesen erlebt, kann man ganz \u00e4hnliche Tonlagen vernehmen, und dazu braucht es keine AFD-Vertreter, das schafft die vermeintliche \u201eMitte\u201c schon allein. Die Ablehnung solcher Konzepte unterscheidet bis heute die sozialistischen Freidenker von b\u00fcrgerlichen Freigeistern, Atheisten und Humanisten, die mit dem Sozialdarwinismus weniger Probleme haben (z.B. Peter Singer mit einem \u201eEthik-Preis\u201c auszuzeichnen, wie 2011 durch die Giordano-Bruno-Stiftung geschehen).<\/p>\n<p>Freidenker bleiben einem humanistischen Menschbild verpflichtet, das davon ausgeht, dass der Mensch die F\u00e4higkeit besitzt, sich ein Bild von der Welt, wie sie wirklich ist, und seinem Platz in ihr zu machen, seinen Selbstwert aus diesem Zusammenhang zu begreifen und seinem Leben so begr\u00fcndet einen Sinn zu geben. Wir wollen, dass die Menschen neben den Naturgesetzen auch die gesellschaftlichen Gesetzm\u00e4\u00dfigkeiten erlernen und beherrschen, um zu Subjekten ihrer Geschichte zu werden, f\u00e4hig zur gesellschaftlichen Selbstbestimmung.<\/p>\n<p>In diesem Sinn wollen wir das Verm\u00e4chtnis der Rapoports lebendig erhalten.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Klaus Hartmann ist Bundesvorsitzender des Deutschen Freidenker-Verbandes<br \/>\n<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p>Die Rede ist auch abgedruckt im Freidenker-Rundbrief des Landesverbandes Nord, Ausgabe 1\/2020<\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-attachment-id=\"1076\" data-permalink=\"https:\/\/www.freidenker.org\/?attachment_id=1076\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/pdf_icon-2.png?fit=32%2C32&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"32,32\" data-comments-opened=\"0\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"pdf_icon\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/pdf_icon-2.png?fit=32%2C32&amp;ssl=1\" class=\"alignnone size-full wp-image-1076\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/pdf_icon-2.png?resize=32%2C32&#038;ssl=1\" alt=\"\" width=\"32\" height=\"32\" \/>\u00a0<a href=\"https:\/\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/rb202001_rede_kh.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Die Rede als Auszug aus dem Rundbrief ansehen oder herunterladen<\/a> (PDF-Dokument ca. 445 KB)<\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Collage: rlx, verwendete Bilder:<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Ingeborg Rapoport (2. v. l.) diskutiert mit Schwestern der Kinderklinik des Bezirkskrankenhauses Cottbus, 1985<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">Foto: Bundesarchiv, Bild 183-1985-1030-036 \/ CC-BY-SA 3.0<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">Quelle: <a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=5345101\">https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=5345101<\/a><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Samuel Mitja Rapoport 1953 bei einer Tagung in Leipzig<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">Foto: Roger R\u00f6ssing \/ Deutsche Fotothek \/ CC BY-SA 3.0 DE<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">Quelle: <a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=8315985\">https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=8315985<\/a><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Rede von Klaus Hartmann auf dem Rapoport-Kolloquium am 13.12.2019 in Hamburg<\/b><br \/>\nVermutlich stellen sich einige von Ihnen die Frage, was die Freidenker mit dem Inhalt dieser Veranstaltung im Allgemeinen zu tun haben, und was speziell mit Ingeborg und Mitja Rapoport. 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