{"id":6713,"date":"2019-07-17T23:59:08","date_gmt":"2019-07-17T21:59:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=6713"},"modified":"2019-08-10T03:41:48","modified_gmt":"2019-08-10T01:41:48","slug":"hoehen-und-tiefen-des-ddr-kulturlebens-interview-mit-hartmut-koenig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=6713","title":{"rendered":"H\u00f6hen und Tiefen des DDR-Kulturlebens: Interview mit Hartmut K\u00f6nig"},"content":{"rendered":"<p>Zuerst ver\u00f6ffentlicht auf <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/gesellschaft\/90133-hohen-und-tiefen-ddr-kulturlebens\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">RT Deutsch am 13.07.2019<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Der Liedermacher und DDR-Kulturpolitiker Hartmut K\u00f6nig hat gegen\u00fcber RT Deutsch seine Ansichten \u00fcber die St\u00e4rken und Schw\u00e4chen des Kulturlebens in der DDR ge\u00e4u\u00dfert. Die DDR habe auf vielen Gebieten Erstaunliches geleistet. Doch auch an Kritikw\u00fcrdigem mangelte es nicht.<\/strong><\/em><\/p>\n<p><strong>Im Westen wird von der DDR oft das Bild einer grauen, trostlosen Gesellschaft gemalt, in der Kunst st\u00e4ndig geg\u00e4ngelt wurde. Wie haben Sie die Kulturszene der DDR erlebt?<\/strong><\/p>\n<p>Gleich mal zur G\u00e4ngelei. Ein Gro\u00dfteil der DDR-K\u00fcnstler legte Wert auf die Hinterfragung des gesellschaftlich Erreichten. Es gab Einverst\u00e4ndnis wie Streit. Dabei konnte selbst ein verbesserungsbesessener k\u00fcnstlerischer Gestus mit hemmenden kulturpolitischen Dogmen kollidieren, was als G\u00e4ngelei empfunden wurde. Wobei wahrlich nicht jede Hervorbringung, die in der DDR-Gesellschaft ihre Beachtung verfehlte, ein Opfer sinisterer Dogmatik war. Minderbegabungen wollen das gelegentlich glauben machen.<br \/>\nWer von einem grauen, trostlosen, kultur- und kunstfeindlichen Alltag der DDR-Gesellschaft redet, malt ein Zerrbild der Wirklichkeit. Das tun unbelehrbare Hard-Core-Delegitimierer, die die zunehmende Wut so vieler Ex-DDR-B\u00fcrger \u00fcber die Diffamierung ihrer einstigen Lebensleistungen und Milieus als \u00f6stlichen Undank abtun.<\/p>\n<p>Kalkulierte R\u00fccksicht auf ver\u00e4rgerte Ostw\u00e4hler, mehr noch: versachlichter, unvoreingenommener Kunstverstand korrigieren nun immer \u00f6fter solche Ansichten und bewirken, dass Kulturleistungen aus der DDR nach fairen historischen und \u00e4sthetischen Ma\u00dfst\u00e4ben bewertet werden. Da ist, seri\u00f6s unleugbar, ein Reichtum parat f\u00fcr jeden, der ihn sehen und h\u00f6ren will. Der Osten hat ihn in die deutsche Nationalkultur eingebracht. Nun mag er da mit seiner Zeitzeugenschaft reiben und gelegentlich auch an den Futtertr\u00f6gen des altbundesrepublikanischen Kunstbetriebes st\u00f6ren. Deshalb ja die gelegentlichen Bezichtigungen des DDR-Kunstschaffens als peinlich anger\u00f6tete, wertlose Staatskunst.<\/p>\n<p>Aber das Umdenken ist unterwegs. Nehmen wir den Bereich der bildenden Kunst. Bald nach der Wende haben denunziatorische Bilderschauen emp\u00f6rte Ostk\u00fcnstler veranlasst, ihre Werke selbst wieder abzuh\u00e4ngen. Sp\u00e4ter waren in Potsdam, Dresden oder Halle viel besuchte Ausstellungen zu sehen, die DDR-Kunst einen achtungsvollen Raum boten und kaum noch gegen Zeit und Qualit\u00e4t b\u00fcrsteten. F\u00fcr Kenner waren sie gedankliche und sinnliche Wiederbegegnungen. F\u00fcr neugierig Gewordene ein Start zu k\u00fcnftigen Entdeckungen. \u00c4hnliches w\u00fcnschte ich allen Genres.<\/p>\n<p><strong>Das 11. Plenum des ZK der SED (1965) gilt f\u00fcr westliche DDR-Historiker als Wende der DDR-Kulturpolitik, in der die vorher zumindest teilweise noch &#8222;liberalen&#8220; Tendenzen endg\u00fcltig zu einer konservativen Erstarrung umschwenkten \u2013 so zumindest will es die offizielle Geschichtsschreibung. Wie haben Sie das 11. Plenum und die Jahre danach erlebt?<\/strong><\/p>\n<p>Zur Zeit des 11. Plenums war ich ein Teenager, der sich mit fr\u00fchen Liedern und Gedichten \u00e4u\u00dferte. Ich kriegte die Anw\u00fcrfe und Verbote zwar mit, aber mir fehlte die Vorstellungskraft, welche aktuelle Sprengkraft und sch\u00e4dliche Langzeitwirkung von ihnen ausgehen w\u00fcrden. Auch manche Zusammenh\u00e4nge enth\u00fcllten sich mir erst sp\u00e4ter. Etwa, dass Walter Ulbricht mit seinem frappant modernen Jugendkommuniqu\u00e9, den wirtschaftlichen Versuchsanordnungen im N\u00d6S (Neues \u00d6konomisches System der Planung und Leitung) und anderen &#8222;tauwetter&#8220;artigen Gesellschaftsvisionen nach dem Ende der Chruschtschow-\u00c4ra von seinen Opponenten innerhalb der SED-F\u00fchrung gestoppt werden sollte.<\/p>\n<p>Richtungsk\u00e4mpfe in der Partei lenkten das 11. Plenum, das urspr\u00fcnglich zu \u00f6konomischen Fragen geplant war, auf das ideologisch und jugendpolitisch stark tangierte Feld von Kultur und Kunst. Erich Honecker startete einen Generalangriff auf &#8222;sch\u00e4dliche Tendenzen&#8220; in einzelnen Kunstgenres, und Walter Ulbricht empfand nun auch, dass die unter seiner F\u00fchrung gew\u00e4hrte k\u00fcnstlerische Freiheit von Teilen der Kunstschaffenden als Aufruf zu &#8222;Nihilismus, Halbanarchismus, Pornografie oder anderen Methoden der amerikanischen Lebensweise&#8220; missverstanden worden sei. Dem Jugendkommuniqu\u00e9 zuwider bekam jetzt die &#8222;Monotonie des Yeah, Yeah, Yeah&#8220;, immerhin Signum der welterst\u00fcrmenden Beat-Musik, ihr Fett weg. Eine Jahresproduktion von DEFA-Filmen wurde unver\u00f6ffentlicht ins Archiv geschickt.<\/p>\n<p>Das Verdikt des Plenums traf u. a. Arbeiten von Kurt Maetzig, Frank Beyer, Heiner M\u00fcller und Stefan Heym. Auch gab es Auseinandersetzungen um Wolf Biermann, dessen sp\u00e4tere Ausb\u00fcrgerung das intellektuelle Klima in der DDR zus\u00e4tzlich belastete. Kulturf\u00f6rdernde Organisationen wie die FDJ wurden wegen ihrer vermeintlich ideologischen Sorglosigkeit ger\u00fcgt. Einsam wagte Christa Wolf im Plenum eine Widerrede: Sie wollte das in der Vergangenheit erworbene &#8222;freie Verh\u00e4ltnis zum Stoff&#8220; nicht aufgeben und bef\u00fcrchtete, dass kritische \u00c4u\u00dferungen fortan als parteisch\u00e4digend gelten w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Dass derlei schwerwiegende Eingriffe der SED in die Kunstprozesse vor allem im intellektuellen Milieu als Entzug von Vertrauen und Freir\u00e4umen empfunden wurden und sich auch auf Stoffe und Stil k\u00fcnftiger Arbeit auswirkten, ist verst\u00e4ndlich. Trotzdem war, was k\u00fcnstlerisch folgte, kein Distelfeld auf kulturellem \u00d6dland. Kunst findet auch, manchmal gerade, in Krisen ihre Wege. Und auch die Verh\u00e4ltnisse \u00f6ffneten sich wieder. Mit dem VIII. Parteitag, der sich ma\u00dfgeblich an der Bed\u00fcrfnisbefriedigung der Bev\u00f6lkerung orientierte, erhielten Kultur und Kunst wieder ihren geb\u00fchrenden Platz. Das erforderte ein Umdenken in Richtung Weite und Vielfalt.<\/p>\n<p><strong>Welche Rolle spielten fortschrittliche Personen in der Kulturszene, etwa Bertolt Brecht, Hanns Eisler, Peter Hacks, Christa Wolf und andere im \u00f6ffentlichen Leben der DDR?<\/strong><\/p>\n<p>So unterschiedlich ihre Biografien und k\u00fcnstlerischen Eigenarten waren, eines einte sie: Die DDR war f\u00fcr sie mehr als ein Aufenthaltsort. Sie banden sich ideell an dieses sozialistische Wagnis im Osten und nahmen dabei eben auch Konflikte in Kauf. Sie wollten wirken und bauten auf ein sensibles Publikum, das Kunst verstehen lernte. Brigaden hatten Theaterabonnements. Auftragswerke waren von Kunstgespr\u00e4chen begleitet. Theater gastierten in Kulturs\u00e4len von Betrieben und gro\u00dfen LPGen. Das Papier reichte nie f\u00fcr die Leselust. Woher wir kamen, wie wir lebten, welche Hoffnungen und Sorgen sich auf die Gegenwart und Zukunft richteten \u2013 das waren Themen, die K\u00fcnstler vom Anbeginn bis in die Endzeit der DDR dialogbereit in die Gesellschaft, in ihr Publikum transportierten.<\/p>\n<p>Und so, wie sie dr\u00e4ngende Zeit-Fragen in ihre Kunst holten, griffen sie zuweilen mit aktuellen Statements in die Tagespolitik ein. Bertolt Brecht um den 17. Juni 1953, Christa Wolf, Stefan Heym, Volker Braun und andere 1989 mit dem Aufruf &#8222;F\u00fcr unser Land&#8220;. Weil Kunst auf ein generell gehobenes Bildungsniveau traf und eben auch ein allseits erschwingliches Vergn\u00fcgen war, konnte sie jedem eine ganz individuelle Lebenshilfe sein. Pr\u00fcft jemand heute seine Erinnerungen an die DDR und ger\u00e4t an die Abw\u00e4gung von Fehlern und Gewinn, kann er in der wieder befragten DDR-Kunst bedenkenswerte Ma\u00dfgaben finden. Das macht sie n\u00fctzlich f\u00fcr die Erinnerungskultur, aber auch spannend f\u00fcr die Spurensuche Nachgeborener, die in der DDR mehr als eine Fu\u00dfnote deutscher Geschichte sehen.<\/p>\n<p><strong>Wie umfangreich war die F\u00f6rderung der Kultur seitens des Staates in der DDR, und wie wurde Kunst an der gesellschaftlichen Basis wahrgenommen und praktiziert? Gibt es da signifikante Unterschiede zur Gesellschaft, in der wir heute leben?<\/strong><\/p>\n<p>\u00dcber die ideelle F\u00f6rderung gibt es zuweilen Streit, wenn Probleme bei der Durchsetzung von Kunstwerken zur Sprache kommen. Was aber die materielle Seite, die kulturelle Infrastruktur, die M\u00f6glichkeiten der kulturellen Teilhabe, die landesweiten Bedingungen f\u00fcr die Entwicklung der Berufskunst und des Laienschaffens, dabei auch die Heranbildung des k\u00fcnstlerischen Nachwuchses betrifft, einigt man sich wohl schnell auf ein g\u00fcnstiges Bild.<\/p>\n<p>Schauen wir in die 1970er und 1980er Jahre. Eine deutliche Mehrheit der Arbeiter verf\u00fcgte nun \u00fcber eine abgeschlossene Fachausbildung, auch 63,5 Prozent aller in der Landwirtschaft T\u00e4tigen hatten eine solchen Bildungsgrad. 1970 besa\u00dfen 71 Prozent der Lehrlinge einen 10-Klassen-Abschluss der Polytechnischen Oberschule, jenes international beachteten Schultyps, der wegen seiner p\u00e4dagogischen Fundierung und Praxisn\u00e4he keine PISA-Schelte zu bef\u00fcrchten gehabt h\u00e4tte. Eine Dekade sp\u00e4ter waren es bereits 86,3 Prozent. Auch die Weiterbildung in den Betrieben, Genossenschaften und Volkshochschulen nahm zu.<\/p>\n<p>Mit dem allgemeinen Bildungsniveau wuchs das kulturelle Interesse. Die gro\u00dfe Mehrheit der Arbeitskollektive hatte einen Kultur- und Bildungsplan beschlossen, und der griff von der Kultur am Arbeitsplatz bis in die Freizeit. Das wirkt auf den heutigen Betrachter vielleicht dirigistisch. Aber wie oft brauchen kulturelle Erlebnisse einen kollektiven Ruck!<\/p>\n<p>1971 war die Zahl der Museumsbesucher auf 20 Millionen und die der Klubs und Kulturh\u00e4user auf 35 Millionen gestiegen. Mehr als 655.000 B\u00fcrger hatten die VII. Kunstausstellung der DDR im Dresdener Albertinum gesehen. Die Bezirksschauen der bildenden Kunst erreichten die zwei- bis dreifachen Besucherzahlen fr\u00fcherer Jahre. Im Haushalt einer DDR-Familie waren durchschnittlich 74 B\u00fccher vorhanden. Immerhin verf\u00fcgten 15 Prozent der Arbeiterhaushalte \u00fcber mehr als 100 B\u00fccher. Der Papierfonds f\u00fcr die Verlage stieg innerhalb von drei Jahren (1972 zu 1975) auf 130 Prozent, f\u00fcr sch\u00f6ngeistige Literatur sogar auf \u00fcber 140 Prozent. Und trotzdem lag bei 70 Prozent der Belletristik-Bestellungen im Volksbuchhandel der Bedarf weit h\u00f6her als die Auflagen wegen der begrenzten Papierimporte geplant werden konnten.<\/p>\n<p>Gegen Ende der 1980er Jahre gab es in der DDR 68 Theaterbetriebe mit etwa 200 Spielst\u00e4tten, die 700 j\u00e4hrliche Neuinszenierungen und fast 1.400 \u00dcbernahmen aus dem laufenden Repertoire auf die B\u00fchne brachten. Jeder Theaterplatz war erklecklich subventioniert. Nur um den halben Groschen, der jeder Eintrittskarte aufgeschlagen wurde und in den Kulturfonds der DDR floss, kam man nicht herum. Mit dem Geld wurden das kulturelle Leben in den St\u00e4dten und Gemeinden sowie zeitgen\u00f6ssische Kunst und K\u00fcnstler gef\u00f6rdert.<\/p>\n<p>Die Unterschiede zur Jetztzeit d\u00fcrften sichtbar sein. Die einstige Infrastruktur ist weitgehend ruiniert. Kunsterlebnisse sind gr\u00f6\u00dftenteils auf einen Markt zur\u00fcckgeworfen, der sich um eine f\u00fcr jedermann erschwingliche Teilhabe nicht scheren kann. Und so schrieb der Publizist Erich Kuby bereits Mitte der 1970er Jahre in der westdeutschen Illustrierten <em>Stern<\/em>: In der BRD &#8222;bezahlt \u00fcber Steuern die \u00fcberwiegende Mehrheit, die nie ins Theater kommt, weil sie die Karten nicht bezahlen kann oder ihr keine entsprechenden Bildungsvoraussetzungen vermittelt wurden, das Vergn\u00fcgen einer d\u00fcnnen Oberschicht. In der DDR sind 30 Prozent des Publikums Arbeiter \u2026&#8220; Kunstfreiheit verlangt offensichtlich nicht nur die (innerhalb humanistischer Grenzen) unbeschr\u00e4nkte Wahl von Inhalt und Form, sondern auch die M\u00f6glichkeit f\u00fcr jeden in der Gesellschaft, sie sich geistig anzueignen.<\/p>\n<p><strong>Inwiefern konnte die Kulturpolitik der SED ab den 1970er Jahren Jugendliche erreichen? Wo lagen die Schwierigkeiten?<\/strong><\/p>\n<p>Das Deutschlandtreffen der Jugend 1964, das den beliebten Sender <em>DT64<\/em> hervorbrachte und in dessen Folge erste deutschsprachige Beatmusik und Vorl\u00e4ufer der Singebewegung in der DDR entstanden, zeigte schon in der ersten H\u00e4lfte der 1960er Jahre Auflockerungen im Freizeitangebot. Begr\u00fcndet waren sie im 1963 verabschiedeten Jugendkommuniqu\u00e9. Dass sie mit dem 11. Plenum weitgehend gecancelt, nach dem VIII. Parteitag aber wieder zugestanden wurden, lag an der gewandelten Politikkonzeption Erich Honeckers \u2013 hin zu einem steigenden Lebensniveau, das die kulturellen Interessen Jugendlicher einschloss. 1982 war die Zahl der Jugendklubs rasant auf ann\u00e4hernd 7.000 gewachsen, im komplexen Wohnungsbau waren sie eine geplante Gr\u00f6\u00dfe. Es gab sie aber auch an Schulen, Unis und kulturellen Einrichtungen, wobei die Klubr\u00e4te ihre Veranstaltungen weitgehend selbst\u00e4ndig konzipierten. Jugendtanz spielte eine gro\u00dfe Rolle.<\/p>\n<p>Diskos hatten in der DDR j\u00e4hrlich 50 Millionen Besucher, \u00fcber 6.000 Amateurdiskotheken legten auf. Die Gastronomie zog mit, und der Staat st\u00fctzte allein 1981 die Eintrittspreise mit 23 Millionen Mark. Mitte der 1980er Jahre waren 70 Prozent der Kinobesucher Jugendliche, und zwei Drittel aller Kinder und Jugendlichen hatten sich in den Bibliotheken als Leser eingeschrieben.<\/p>\n<p>Ich war zu jener Zeit Kultursekret\u00e4r des Zentralrates der FDJ und erinnere mich, wie wir die neuen M\u00f6glichkeiten den diversen Interessen in den Altersgruppen und sozialen Milieus, in den urbanen und l\u00e4ndlichen Wohnumfeldern nutzbar machen wollten. Neben den Klub- und Tanzveranstaltungen gab es ja Werkstattwochen fast aller k\u00fcnstlerischen Genres, hochkar\u00e4tig besetzte musikalische Events, Ausstellungen junger K\u00fcnstler, Poetenseminare im Schweriner Schloss, die Festivals des politischen Liedes, Leistungsschauen junger Theaterleute und \u00fcberall im Land Begegnungen junger Leute mit DDR-K\u00fcnstlern und deren Arbeiten.<\/p>\n<p>Eine solche Agenda machte auch die K\u00fcnstlerverb\u00e4nde und Ausbildungsst\u00e4tten, die K\u00fcnstleragentur mit ihren sch\u00f6nen Valutamitteln und andere Kulturveranstalter in der DDR zu aufgeschlossenen Partnern.<\/p>\n<p>Viel jugendliches Interesse rankte sich um die von der FDJ veranstalteten internationalen Konzerte. Mit Bob Dylan, Joe Cocker, Bruce Springsteen, Bryan Adams oder Udo Lindenberg aus dem Rockbereich; mit Pete Seeger, Harry Belafonte, Mikis Theodorakis, Miriam Makeba, Mercedes Sosa oder Le\u00f3n Gieco aus der politischen Liederszene. Weil man die K\u00fcnstler nicht drau\u00dfen erleben konnte, holten wir sie in die DDR. So \u00f6ffnete sich ein Tor zur Weltkultur, aber man tr\u00e4umte l\u00e4ngst von dem gr\u00f6\u00dferen Tor zur Welt und hatte innenpolitisch eine Hoffnung, die gerade russisch zu uns sprach. Die FDJ hatte keine Schwierigkeit, Jugendliche in ihre kulturellen Angebote zu holen, nur war das am Ende immer seltener eine politische Zustimmung. Damit teilte sie das Schicksal ihres Landes.<\/p>\n<p><strong>Wenn Sie noch mal die Gelegenheit h\u00e4tten, an der Kulturpolitik einer sozialistischen Gesellschaft mitzuwirken, was w\u00fcrden Sie anders machen?<\/strong><\/p>\n<p>Ich w\u00fcrde von der Kunst keine gegl\u00e4ttete, harmonisierte Widerspiegelung des gesellschaftlichen Status quo erwarten, sondern mir ein kr\u00e4ftiges Gespann von linker Politik und einer Kunst w\u00fcnschen, die durch Vorschl\u00e4ge samt unbek\u00fcmmertem Widerspruch und Streit den Gesellschaftsbau optimiert.<\/p>\n<p><strong>Vielen Dank f\u00fcr das Gespr\u00e4ch!<\/strong><\/p>\n<p><em>Die Fragen stellte Hasan Posdnjakow.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Hartmut K\u00f6nig ist Mitglied des Deutschen Freidenker-Verbandes<\/em><\/p>\n<p>Link zum Original-Beitrag auf RT Deutsch: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/gesellschaft\/90133-hohen-und-tiefen-ddr-kulturlebens\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/deutsch.rt.com\/gesellschaft\/90133-hohen-und-tiefen-ddr-kulturlebens\/<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Bild: Hartmut K\u00f6nig auf dem Linken Liedersommer 2019 des Deutschen Freidenker-Verbandes<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">Foto: Jens Oldenburg<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Liedermacher und DDR-Kulturpolitiker Hartmut K\u00f6nig hat gegen\u00fcber RT Deutsch seine Ansichten \u00fcber die St\u00e4rken und Schw\u00e4chen des Kulturlebens in der DDR ge\u00e4u\u00dfert. Die DDR habe auf vielen Gebieten Erstaunliches geleistet. Doch auch an Kritikw\u00fcrdigem mangelte es nicht. &#8230;<br \/>\nWer von einem grauen, trostlosen, kultur- und kunstfeindlichen Alltag der DDR-Gesellschaft redet, malt ein Zerrbild der Wirklichkeit. Das tun unbelehrbare Hard-Core-Delegitimierer, die die zunehmende Wut so vieler Ex-DDR-B\u00fcrger \u00fcber die Diffamierung ihrer einstigen Lebensleistungen und Milieus als \u00f6stlichen Undank abtun.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":6714,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","advanced_seo_description":"","jetpack_seo_html_title":"","jetpack_seo_noindex":false,"jetpack_post_was_ever_published":false,"footnotes":""},"categories":[913],"tags":[454,491,668,407,124],"class_list":["post-6713","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-kultur-kunst","tag-ddr","tag-geschichte","tag-kultur","tag-kunst","tag-politik"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/hartmut_koenig_liliso2019_800x445.jpg?fit=800%2C445&ssl=1","jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p9stpK-1Kh","jetpack-related-posts":[{"id":6267,"url":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=6267","url_meta":{"origin":6713,"position":0},"title":"Historiker im Interview: Anton Latzo \u00fcber Au\u00dfen- und Friedenspolitik","author":"Webredaktion","date":"25. 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F\u00fcr den Wirtschaftsexperten Klaus Blessing wirkt das, als sei es notwendig, diese Legenden von der\u2026","rel":"","context":"In &quot;Arbeit &amp; Soziales&quot;","block_context":{"text":"Arbeit &amp; Soziales","link":"https:\/\/www.freidenker.org\/?cat=11"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Leuna-Werke_800x445.jpg?fit=800%2C445&ssl=1&resize=350%2C200","width":350,"height":200,"srcset":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Leuna-Werke_800x445.jpg?fit=800%2C445&ssl=1&resize=350%2C200 1x, https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Leuna-Werke_800x445.jpg?fit=800%2C445&ssl=1&resize=525%2C300 1.5x, https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Leuna-Werke_800x445.jpg?fit=800%2C445&ssl=1&resize=700%2C400 2x"},"classes":[]}],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freidenker.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6713","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freidenker.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freidenker.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freidenker.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freidenker.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=6713"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.freidenker.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6713\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freidenker.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/6714"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freidenker.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=6713"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freidenker.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=6713"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freidenker.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=6713"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}