{"id":6134,"date":"2019-04-02T22:53:01","date_gmt":"2019-04-02T20:53:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=6134"},"modified":"2019-06-27T21:00:47","modified_gmt":"2019-06-27T19:00:47","slug":"frauenrechte-und-die-ddr-interview-mit-prof-helga-hoerz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=6134","title":{"rendered":"Frauenrechte und die DDR \u2013 Interview mit Prof. Helga H\u00f6rz"},"content":{"rendered":"<pre>Das nachstehende Interview wurde in 2 Teilen zuerst auf RT Deutsch ver\u00f6ffentlicht. Wir ver\u00f6ffentlichen beide Teile hier zusammen.<\/pre>\n<h4>Frauenrechte und die DDR \u2013 Interview mit Prof. Helga H\u00f6rz (Teil 1)<\/h4>\n<p>(zuerst ver\u00f6ffentlicht auf RT Deutsch am 30.03.2019: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/1usi\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/de.rt.com\/1usi<\/a>)<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">Die Frauenrechts-Expertin Prof. Helga H\u00f6rz sprach mit RT Deutsch \u00fcber den Kampf um Gleichstellung in der DDR. Sie wies auf die M\u00f6glichkeiten hin, die die DDR-Politik den Frauen bot. Die \u00dcbernahme durch die BRD habe sich negativ auf die Lage ausgewirkt.<\/span><\/p>\n<p><em>Prof. Helga H\u00f6rz war Ethik-Professorin an der Berliner Humboldt-Universit\u00e4t. Sie arbeitete viele Jahre als Vertreterin der Deutschen Demokratischen Republik auf internationaler Ebene zu Frauen-Fragen, sowohl in der Internationalen Demokratischen Frauenf\u00f6deration als auch bei verschiedenen UN-Gremien. Das Interview f\u00fchrte Hasan Posdnjakow.<\/em><\/p>\n<p><strong>Was hat Sie dazu motiviert, sich mit der Thematik der Frauenrechte zu besch\u00e4ftigen?<\/strong><\/p>\n<p>Mein Gerechtigkeitssinn wehrte sich dagegen, die Arbeit von Frauen geringer einzusch\u00e4tzen als die der M\u00e4nner. Ursachen f\u00fcr diese Haltung fand ich in unwissenschaftlichen Wesensbestimmungen des Menschen, die oft ihre Sanktionierung in patriarchalischen Traditionen, Normen, Werten und Idealen fanden. Die Entwicklung von Frauen zur Pers\u00f6nlichkeit, die selbstbestimmt ihr Leben gestalten, wurde das Thema meiner Doktorarbeit. Sie erschien mit dem Titel: &#8222;Die Frau als Pers\u00f6nlichkeit&#8220; im Deutschen Verlag der Wissenschaften zu Berlin 1968. In Japan erschien eine \u00dcbersetzung. Inzwischen ist sie digitalisiert im Internet mit einem aktuellen Vorwort <a href=\"http:\/\/www.max-stirner-archiv-leipzig.de\/dokumente\/hoerz-Frau_als_Persoenlichkeit.pdf\">eingestellt<\/a>.\u00a0Sp\u00e4ter habe ich mich wissenschaftlich intensiver mit dem langen Weg zur Gleichberechtigung befasst. Das Buch erschien 2010 im trafo Verlag Berlin.<\/p>\n<p><strong>Wie war die Situation der Frauen zu Beginn der DDR? Wie war sie im Jahr 1989?<\/strong><\/p>\n<p>Das Erbe nach dem Zweiten Weltkrieg waren zerst\u00f6rte St\u00e4dte und D\u00f6rfer, politische Orientierungslosigkeit, Hunger, herumstreunende Heimatlose und verwaiste Kinder. Da Frauen 60 Prozent der Bev\u00f6lkerung bildeten, \u00fcbernahmen Frauengruppen in ganz Deutschland Verantwortung gegen den sozialen und politischen Notstand.<\/p>\n<p>Nach der Gr\u00fcndung der BRD entstand 1949 die DDR. Sie hatte Reparationsleistungen f\u00fcr die Sowjetunion zu erbringen, war durch Embargo der BRD und anderer Staaten f\u00fcr notwendige Industrieerzeugnisse oft schwer betroffen. Sabotageakte gegen Einrichtungen wie Industrieanlagen, auch Bedrohung und Ermordung von Funktionstr\u00e4gern, erschwerten die Umsetzung der bereits beschlossenen Gesetze, die den Frauen zu ihren Menschenrechten verhelfen sollten, zus\u00e4tzlich. Es war ein Bildungsdefizit unter Frauen zu \u00fcberwinden. Daf\u00fcr gab es staatliche Bildungsprogramme und wichtige Initiativen des Demokratischen Frauenbundes (DFD). Dieser setzte sich ebenfalls f\u00fcr die umfassende Teilnahme von Frauen an Entscheidungsprozessen auf allen Ebenen des neu gegr\u00fcndeten Staates ein.<\/p>\n<p>Insgesamt herrschte in der DDR eine ungeheure Aufbruch-Stimmung\u00a0 unter den Frauen. 1949 hatten nur f\u00fcnf Prozent der Frauen in der DDR eine Berufsausbildung, 1957 waren noch 35 Prozent der weiblichen Bev\u00f6lkerung Hausfrauen. Es war also unter einer gro\u00dfen Gruppe von Frauen, die das Patriarchat nicht in Frage stellten, \u00dcberzeugungsarbeit durch alle politischen Parteien und Organisationen sowie staatlichen Institutionen im Land, in den L\u00e4ndern und den Kommunen zu leisten. Frauen sollten begreifen, dass sie nicht nur ein notwendiges Anh\u00e4ngsel von M\u00e4nnern sind, sondern eigenst\u00e4ndige Pers\u00f6nlichkeiten, die auch au\u00dferhalb der Familie einen wichtigen Platz im gesellschaftlichen Leben einzunehmen hatten. Verordnungen und Gesetze waren \u00f6ffentlichkeitswirksam zu erkl\u00e4ren, um Eigeninitiative f\u00fcr ihre Umsetzung auszul\u00f6sen.<\/p>\n<p>Am Ende der DDR verf\u00fcgten 84 Prozent aller weiblichen Besch\u00e4ftigten \u00fcber eine abgeschlossene Berufsausbildung. 1989 waren 91,1 Prozent der arbeitsf\u00e4higen Frauen berufst\u00e4tig, lernten oder studierten. In Wirtschaft, Bildungswesen, Wissenschaft und Politik nahmen Frauen bereits wichtige Entscheidungspositionen ein. Das w\u00e4re weiter auszubauen gewesen. Zu bedenken ist jedoch, dass jahrhundertelanges Unrecht gegen Frauen nicht in wenigen Jahrzehnten zu \u00fcberwinden ist. Es dauert lange, traditionelle und verfestigte Rollenklischees auch in den K\u00f6pfen von M\u00e4nnern und Frauen zu \u00fcberwinden. Doch der Prozess der \u00dcberwindung des Unrechts war in Gang gesetzt.<\/p>\n<p><strong>Welche Ma\u00dfnahmen wurden eingeleitet, um die rechtliche Stellung der Frauen in der DDR zu verbessern?<\/strong><\/p>\n<p>Zu wichtigen Verordnungen und Gesetzen, die die Gleichberechtigung rechtlich fixierten geh\u00f6rten: der schon am 17.08.1946 erlassene SMAD-Befehl 253, der gleichen Lohn f\u00fcr gleiche Arbeit forderte, das Kontrollratsgesetz Nr. 16, das das nationalsozialistische Ehegesetz vom 8. Juli 1938 aufhob sowie Eheschlie\u00dfung und Eheaufl\u00f6sung neu regelte. Anfang der 50er-Jahre wurden dann, unter starker Beteiligung von Frauen einschlie\u00dflich der im DFD organisierten politischen Frauenbewegung, drei grundlegende Gesetzeswerke erarbeitet: 1. die DDR-Verfassung von 1949; 2. das Gesetz \u00fcber den Mutter- und Kinderschutz sowie die Rechte der Frau von 1950 und 3. der Entwurf eines Familiengesetzbuches, das 1965 Gesetzeskraft erlangte. M\u00e4nner hatten danach die gleiche Verantwortung wie Frauen f\u00fcr die Familie, einschlie\u00dflich der Kindererziehung, zu \u00fcbernehmen. Das Gesetz verlangte, dass Betriebe Kindertagesst\u00e4tten, Waschanstalten, N\u00e4hstuben u.a. einzurichten hatten.<\/p>\n<p>Das bisherige Alleinbestimmungsrecht des Mannes in allen Angelegenheiten des ehelichen Lebens war aufgehoben und es galt das gemeinsame Entscheidungsrecht beider Elternteile f\u00fcr das Wohl der Kinder. Die Realisierung \u00a0der Gesetze wurde durch zus\u00e4tzliche Ma\u00dfnahmen und ideenreiche Aktivit\u00e4ten unterst\u00fctzt, denn aus vielen K\u00f6pfen lie\u00dfen sich, wie betont, die alten Rollenbilder bei Frauen und M\u00e4nner nur schwer verdr\u00e4ngen. Leider wurde das international anerkannte und von Kennern der Problematik hochgelobte Familiengesetz\u00a0 am 31. August 1990 durch den Einigungsvertrag dann aufgehoben.<\/p>\n<p><strong>Wie sah es mit der gesellschaftlichen Akzeptanz dieser Ma\u00dfnahmen aus? Gab es auch Kampagnen, um m\u00e4nnliche Vorurteile gegen\u00fcber Frauen, aber auch mangelndes Selbstbewusstsein bei den Frauen selbst, zu \u00fcberwinden?<\/strong><\/p>\n<p>Die Akzeptanz der Ma\u00dfnahmen f\u00fcr die Gleichberechtigung der Frau war sehr hoch, vor allem bei Frauen und M\u00e4nnern, die das jahrhundertealte patriarchalisch gepr\u00e4gte Unrecht an Frauen endlich beseitigen wollten. Doch der Prozess verlief nie gradlinig. Auseinandersetzungen verschiedener Art fanden statt. Presse und Medien setzten sich mit solchen Auffassungen auseinander, die de facto auf eine Verteidigung des Patriarchats hinausliefen, weil der Wert eines selbstbestimmten Lebens von Frauen durch einige Frauen noch nicht begriffen wurde und von manchen M\u00e4nnern in Frage gestellt wurde. Eine breite gesellschaftliche Diskussion fand statt. So ging es in einer Zeitung um die Frage: &#8222;Ist der Beruf ein Notbehelf?&#8220; Es gab sowohl Frauen, die den Wert ihrer Arbeit noch nicht als pers\u00f6nlichkeitsf\u00f6rdernd und ihre \u00f6konomische Unabh\u00e4ngigkeit garantierend begriffen, als auch M\u00e4nner, die sich in ihrer selbstbestimmten h\u00f6heren Wertsch\u00e4tzung von Talenten und F\u00e4higkeiten nicht best\u00e4tigt f\u00fchlten.<\/p>\n<p>Hemmnisse in den K\u00f6pfen wurden u.a. 1961 im Kommuniqu\u00e9 des Zentralkomitees der SED &#8222;Die Frau, der Frieden und der Sozialismus&#8220; einer kritischen Bilanz unterzogen. M\u00e4nner, die die Verwirklichung der Gleichberechtigung der Frau noch nicht als ihre eigene Aufgabe begriffen hatten, sollten f\u00fcr diese Aufgabe weiter aktiviert werden. Der geringe Anteil von Frauen in Leitungsfunktionen wurde ger\u00fcgt. Das setzte einen Prozess in Gang, in dem f\u00e4hige Frauen in Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Politik in h\u00f6here Positionen berufen wurden. Das f\u00fchrte dazu, dass in den letzten Jahren der DDR ein Drittel aller Leitungsfunktionen von Frauen besetzt war.<\/p>\n<p><strong>Von welcher Seite kamen die Initiativen f\u00fcr die Reformen \u2013 eher von der Basis oder von der F\u00fchrung? In den westdeutschen Darstellungen hei\u00dft es oft, die Masse der Frauen sei gar nicht beteiligt gewesen an den Entscheidungen und Debatten, wie die Lage der Frauen verbessert werden k\u00f6nnte.<\/strong><\/p>\n<p>Es war ein Prozess, der von oben und unten vorangetrieben wurde. Gesetze und Verordnungen sind wichtig, aber sie bed\u00fcrfen immer der Masseninitiativen, um sie durchzusetzen. Diese gab es, auch wenn sie heute manchmal ignoriert und verschwiegen werden. Meine Erfahrungen an der Basis stammen aus der Jugendarbeit in einem Betrieb, in dem vor allem Frauen besch\u00e4ftigt waren. Als Vorsitzende der Frauenkommission der Gewerkschaft an der Humboldt-Universit\u00e4t Berlin verhandelte ich\u00a0zum Beispiel mit dem Rektor \u00fcber Frauenf\u00f6rderung. Es gab Frauenf\u00f6rderungspl\u00e4ne, an die sich Leiter\/innen zu halten hatten.<\/p>\n<p>Internationale Erfahrungen sammelte ich in der IDFF (Internationale Demokratische Frauenf\u00f6deration). Deshalb\u00a0 kann ich als Zeitzeugin \u00fcber Aktivit\u00e4ten von unten und oben berichten. Da waren vor allem die an der Basis wirkenden Frauenkommissionen der Gewerkschaft und der SED. Sie existierten in allen Betrieben, Einrichtungen und Institutionen. Man darf nicht die schon erw\u00e4hnten Initiativen des DFD als einer politisch organisierten und anerkannten Frauenbewegung vergessen. An der Basis in Stadt und Land organisierte sie, unter Mitwirkung vieler Frauen, Bildungsarbeit, Solidarit\u00e4tskampagnen, um Frauen in anderen L\u00e4ndern zu helfen. Es gab interessante Freizeitangebote, darunter auch Handarbeit, wenn es gew\u00fcnscht wurde.<\/p>\n<p><strong>Wie nahmen Frauen in der DDR die Situation der BRD-Frauen wahr? Bis in die 1970er konnten Frauen im Westen ja nicht allein entscheiden, eine Arbeit aufzunehmen, in eine eigene Wohnung zu ziehen oder einen F\u00fchrerschein zu machen. Bis 1977 konnten BRD-M\u00e4nner sogar den Arbeitsvertrag ihrer Frauen k\u00fcndigen, wenn sie meinten, dass diese sich nicht genug um sie k\u00fcmmerten.<\/strong><\/p>\n<p>Durch meine internationale Arbeit\u00a0 kam ich in Kontakt mit vielen aktiven K\u00e4mpferinnen f\u00fcr die Rechte der Frauen aus der BRD. Es entstanden Freundschaften, die auch heute noch bestehen. Sie interessierten sich stets intensiv f\u00fcr den Kampf um Gleichberechtigung in der DDR, die erreichten Erfolge und selbstverst\u00e4ndlich auch die Probleme, um Fehler zu vermeiden. Auch wenn Frauen aus der DDR sich nicht unbedingt mit den Verh\u00e4ltnissen in der BRD befassten, sondern auf die propagierte Scheinwelt des Konsums und der Reisen hereinfielen, nahmen sie die F\u00f6rderung der Frauen in der DDR als selbstverst\u00e4ndlich hin. Doch in meinem Kreis von Kolleginnen, Kollegen, Freunden, politisch und ehrenamtlich T\u00e4tigen stellte man entsprechende Vergleiche zur Lage der Frauen in der DDR und der BRD an.<\/p>\n<p><strong>In den Westmedien wird gerne behauptet, die Frauen wurden in die Arbeitswelt nur deswegen aufgenommen, weil es in der DDR einen Mangel an Arbeitskr\u00e4ften gab. Was ist dran an diesem Mythos?<\/strong><\/p>\n<p>Frauen als Arbeitskr\u00e4fte waren willkommen und wichtig. Im Vordergrund standen jedoch die Entwicklung der Pers\u00f6nlichkeit der Frau und ihre m\u00f6gliche Selbstbestimmung durch \u00f6konomische Unabh\u00e4ngigkeit vom Mann. In vielen der jetzigen Medienkampagnen zum angeblichen Zwang der Frau arbeiten zu m\u00fcssen, werden meines Erachtens nur alte Rollenklischees neu aufgemotzt propagiert. Vergessen ist das jahrhundertalte Unrecht an Frauen mit Zwangsheiraten, Verbot von beruflicher Entwicklung, geringen Chancen f\u00fcr angemessene Bildung und anderen Ungerechtigkeiten. Damit wird, trotz sch\u00f6ner Reden, am Patriarchat festgehalten. Es zu \u00fcberwinden ist kein Prozess von wenigen Jahrzehnten. Doch wichtige Schritte wurden in der DDR gegangen.<\/p>\n<h4>Frauenrechte und die DDR \u2013 Interview mit Prof. Helga H\u00f6rz (Teil 2)<\/h4>\n<p>Zuerst ver\u00f6ffentlicht auf RT Deutsch am 31.03.2019: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/1usk\">href=&#8220;https:\/\/de.rt.com\/1usk<\/a><\/p>\n<figure style=\"width: 790px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"cover__image \" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/cdni.rt.com\/deutsch\/images\/2019.03\/article\/5c9b96850d040346778b4569.jpg?resize=790%2C444&#038;ssl=1\" alt=\"Frauenrechte und die DDR \u2013 Interview mit Prof. Helga H\u00f6rz (Teil 2)\" width=\"790\" height=\"444\" \/><figcaption class=\"wp-caption-text\">Quelle: Sputnik <br \/>Die sowjetische Kosmonautin Walentina Tereschkowa, DDR-Volksbildungsministerin Margot Honecker und die sozialistische Aktivistin Angela Davis, eine ehemalige politische Gefangene in den USA<\/figcaption><\/figure>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">Die Frauenrechts-Expertin Prof. Helga H\u00f6rz sprach mit RT Deutsch \u00fcber den Kampf um Gleichstellung in der DDR. Im Zweiten Teil erkl\u00e4rt sie unter anderem die Familien- und Frauenpolitik der DDR &#8211; und was die &#8222;Wiedervereinigung&#8220; f\u00fcr die DDR-Frauen bedeutete.&#8220;<\/span><\/p>\n<div id=\"atstbx\" class=\"at-resp-share-element at-style-responsive addthis-smartlayers addthis-animated at4-show\" role=\"region\" aria-labelledby=\"at-3238383e-6653-406a-b597-c85b10d269ff\">\n<div class=\"article__text \">\n<p><em>Prof. Helga H\u00f6rz war Ethik-Professorin an der Berliner Humboldt-Universit\u00e4t. Sie arbeitete viele Jahre als Vertreterin der Deutschen Demokratischen Republik auf internationaler Ebene zu Frauen-Fragen, sowohl in der Internationalen Demokratischen Frauenf\u00f6deration als auch f\u00fcr verschiedene UN-Gremien. Das Interview f\u00fchrte Hasan Posdnjakow.<\/em><\/p>\n<div class=\"article__read-more app-mobile__read-more read-more\"><\/div>\n<p><strong>War die Entscheidung von Frauen, in die Arbeitswelt zu gehen, eine freiwillige, oder gab es auch Druck auf Frauen, eine bezahlte T\u00e4tigkeit aufzunehmen, auch wenn sie das vielleicht gar nicht wollten? Gab es eine staatliche Politik, um Eltern, vor allem M\u00fctter, dabei zu unterst\u00fctzen, Beruf und Familie zu verbinden?<\/strong><\/p>\n<p>Es war sowohl und vor allem freiwillig, doch auch mit Druck verbunden. Neues setzt sich generell nicht ohne Zwang durch. Familien hatten sich zu entscheiden, wobei Vorurteile von M\u00e4nnern zu \u00fcberwinden waren. Ihre Bequemlichkeit und ihr Wunsch, zu Hause von der Frau bedient zu werden, sind nicht zu untersch\u00e4tzen. Manche Frau blieb Hausfrau, auf eigenen Wunsch, auf Druck ihres Mannes oder aus der Umgebung. F\u00fcr Frauen, die beruflich t\u00e4tig sein wollten und konnten, gab es viele staatliche Ma\u00dfnahmen und betriebliche F\u00f6rderprogramme, um Beruf und Familie vereinbaren zu k\u00f6nnen. Viele Betriebe hatten Kinderbetreuungseinrichtungen und eigene Ferienlager, die f\u00fcr alle bezahlbar waren. Es gab ausreichend Kinderkrippen und Kinderg\u00e4rten mit fundiert ausgebildetem Personal, sowohl staatlich, betrieblich und auch kirchlich. An allen Schulen gab es Hortbetreuung f\u00fcr Sch\u00fcler\/innen der Klassen 1 bis 4. Bis zu 78 Prozent der Kinder erfasste dieses f\u00fcr M\u00fctter und Eltern wichtige Betreuungssystem. Betreuung und Bildung, verbunden mit Erziehung durch ausgebildete Kr\u00e4fte, waren kostenlos. Lediglich f\u00fcr das Essen zahlten die Eltern einen geringen Betrag. An allen Schulen der DDR gab es f\u00fcr einen &#8211; ebenfalls minimalen &#8211; Geldbetrag ein warmes Mittagessen und Trinkmilch.<\/p>\n<p>Das Angebot nutzten viele Eltern, wie ich aus eigener Erfahrung mit meinen Kindern wei\u00df. \u00dcbrigens bin ich seit 65 Jahren mit dem gleichen Mann verheiratet, und wir haben uns stets bem\u00fcht, das f\u00fcr die Familie zu leisten, was jeder am besten kann und die Pflichten zu verteilen, damit Mann und Frau ihre beruflichen Pflichten erf\u00fcllen konnten. W\u00e4hrend meiner Dienstreisen im In- und Ausland sorgte mein Mann f\u00fcr unsere drei Kinder. Unser Prinzip war: Haben unsere Kinder Probleme, sind wir f\u00fcr sie da. Wegen der Sorge f\u00fcr einen Enkel sagte ich beispielsweise eine mir dringend angetragene Auslandsreise ab.<\/p>\n<p><strong>Wie war die Situation von alleinerziehenden M\u00fcttern in der DDR?<\/strong><\/p>\n<p>Es gab keinerlei Diskriminierung alleinstehender M\u00fctter. Abh\u00e4ngig von der Anzahl der Kinder zahlte man ihnen f\u00fcr vier bis dreizehn Wochen im Jahr eine Unterst\u00fctzung von 65 bis 90 Prozent des Nettolohns, wenn sie zur Pflege ihrer erkrankten Kinder zu Hause bleiben mussten. Den gleichen Anspruch hatten auch alleinstehende V\u00e4ter. M\u00fctter und verheiratete Frauen erhielten monatlich einen bezahlten Hausarbeitstag. Ab 1977 kam diese Verg\u00fcnstigung auch allen anderen vollbesch\u00e4ftigten Frauen, die das 40.Lebensjahr erreicht hatten, zugute.<\/p>\n<p><strong>Wie wurde mit dem Thema der Sexualit\u00e4t von Frauen in der DDR umgegangen?<\/strong><\/p>\n<div class=\"article__read-more app-mobile__read-more read-more\">Eine wichtige Forderung, jahrzehntelang immer wieder erhoben, war das Recht der Frau, \u00fcber ihren K\u00f6rper selbst zu entscheiden. Als selbst\u00e4ndige Pers\u00f6nlichkeit sollte die Frau dar\u00fcber befinden k\u00f6nnen, welchen Partner sie w\u00e4hlt und ob sie ein Kind haben wollte oder nicht. 1972 beschloss die Volkskammer der DDR das Gesetz &#8222;\u00dcber die Unterbrechung der Schwangerschaft.&#8220; Endlich war damit ein wichtiges Ergebnis im Kampf um die Rechte der Frauen gesetzlich fixiert. Nun konnte jede Frau frei bestimmen, ob sie innerhalb von 12 Wochen nach Beginn ihrer Schwangerschaft diese unterbrechen lassen wollte. Es gab keine Pflicht zur Begr\u00fcndung. Die Kosten \u00fcbernahm die Sozialversicherung.<\/div>\n<p>Zugleich sollte ein umfassendes Beratungssystem mithelfen, Frauen nicht in diese Gewissensentscheidung zu bringen, indem sie rechtzeitig \u00fcber alle m\u00f6glichen Verh\u00fctungsma\u00dfnahmen Bescheid wussten und sie nutzen konnten. Mediziner hatten gegen\u00fcber Frauen, die zur Konsultation kamen, nur das Recht eines Beraters, der sie zwar \u00fcber die bei einem Abbruch der Schwangerschaft m\u00f6glicherweise auftretenden gesundheitlichen Probleme aufkl\u00e4ren sollte, doch ihr dabei keine Entscheidung aufdr\u00e4ngen durfte. Eine nicht gew\u00fcnschte Schwangerschaft konnten die Frauen kostenlos in einer Klinik unterbrechen lassen, und sie konnten eine nicht gew\u00fcnschte Schwangerschaft durch kostenlose schwangerschaftsverh\u00fctende Mittel verhindern.<\/p>\n<p>Keine Frau war gezwungen, durch Prostitution ihren Unterhalt zu finanzieren. Es gab B\u00fccher \u00fcber Sexualit\u00e4t. Ich war beteiligt an den Ausarbeitungen f\u00fcr ein &#8222;Lexikon der Humansexuologie&#8220;, das 1990 erschien.<\/p>\n<p><strong>Welches Menschen- und Frauenbild stand hinter den Reformen f\u00fcr die Gleichberechtigung der Frauen in der DDR?<\/strong><\/p>\n<p>In der DDR galt das Ideal einer Familie, in der beide Partner gleichberechtigt alle ihre Aufgaben wahrnehmen, beide berufst\u00e4tig sind, m\u00f6glichst mehrere Kinder haben und die Frauen wegen der jahrhundertelangen Benachteiligung besonders gef\u00f6rdert werden. Gleichzeitig waren die alleinstehenden Frauen und M\u00fctter zu sch\u00fctzen. Dabei traten Widerspr\u00fcche zwischen Ideal und Wirklichkeit auf, wie sie in einer Gesellschaft, die sich der \u00dcberwindung der M\u00e4nnergesellschaft verschrieben hat, unbedingt zu erwarten sind. Alte Rollenklischees wirkten in manchen K\u00f6pfen weiter. Die Medien der DDR unterst\u00fctzten in breitem Umfang die Auseinandersetzung mit ideologischen und gesellschaftlichen Hemmnissen beim Entwicklungsprozess zu selbstbestimmten Pers\u00f6nlichkeiten von Frauen und M\u00e4nnern, die sich auch durch Gef\u00fchlsreichtum auszeichnen. Die Themenbreite war beachtlich.<\/p>\n<p>Als Ethikerin war ich umfangreich in entsprechende Diskussionen in den Medien einbezogen. Wohltuend war, dass die Frau nicht als Sexobjekt in Zeitungen und Zeitschriften dargestellt wurde. Es gab den, wie man l\u00e4sterte, &#8222;genehmigten Republik-Nackedei&#8220; in der Zeitschrift &#8222;Magazin&#8220;. Berichte \u00fcber FKK-Str\u00e4nde und Ausstellungen zeigten die \u00c4sthetik des menschlichen K\u00f6rpers. Die Medien stellten Frauen als Pers\u00f6nlichkeiten vor, die als Facharbeiterinnen, B\u00e4uerinnen, Wissenschaftlerinnen die neue Stellung der Frau in der DDR verk\u00f6rperten. Schriftstellerinnen f\u00fchrten in ihren Romanen ebenfalls eine philosophisch-kulturelle Auseinandersetzung um Frauenbilder in der DDR.<\/p>\n<p><strong>Nehmen wir an, ein bekannter Politiker oder Fabrikdirektor h\u00e4tte in den 1960er Jahren frauenfeindliche Spr\u00fcche abgelassen und Frauen daran gehindert, eine gleichberechtigte Position in der Gesellschaft wahrzunehmen. Wie h\u00e4tten sich die gesellschaftlichen und politischen Reaktionen darauf jeweils in der DDR und BRD unterschieden? Was waren die wichtigsten verbleibenden Probleme in der DDR auf dem Feld der Gleichberechtigung von Frauen?<\/strong><\/p>\n<p>Jede Frau hatte die M\u00f6glichkeit, sich bei den unterschiedlichen staatlichen und betrieblichen Einrichtungen, bei der Gewerkschaft, bei den politischen Parteien und Organisationen zu beschweren. Reaktionen dazu gab es dann in verschiedener Weise, von Kritik, Verwarnungen bis zu disziplinarischen Ma\u00dfnahmen. Unter den Tisch gekehrt wurden solche Beschwerden keinesfalls. Filme und Medien prangerten an, wenn Verhalten vorlag, welches Frauen in ihrer Integrit\u00e4t angriff. Das, was sich reiche M\u00e4nner in kapitalistischen L\u00e4ndern erlauben k\u00f6nnen &#8211; denken wir an die Me-Too Bewegung &#8211; war nicht m\u00f6glich.<\/p>\n<p><strong>Was hat die DDR auf internationaler Ebene unternommen, um die Stellung der Frauen zu verbessern? Gab es \u00e4hnliche Bem\u00fchungen seitens der BRD? Wurden Ihre Bem\u00fchungen in den UN-Gremien f\u00fcr Frauenfragen nach der Wende von der BRD gew\u00fcrdigt?<\/strong><\/p>\n<p>Ich konnte meine wissenschaftlichen Erkenntnisse zur Entwicklung von Frauenpers\u00f6nlichkeiten, als gew\u00e4hlte Staatenvertreterin aus der DDR, in der UNO-Kommission &#8222;Zum Status der Frau&#8220; auf ihren Gestaltungswert \u00fcberpr\u00fcfen. So war ich an der Ausarbeitung der Konvention &#8222;\u00dcber die Beseitigung aller Formen der Diskriminierung der Frau&#8220; beteiligt. Die \u00a0Arbeit in dieser Kommission war eine Bereicherung f\u00fcr mich, weil ich Wissen \u00fcber die reale Lage der Frauen in vielen L\u00e4ndern der Welt sammeln konnte. Ich brachte unsere Erfahrungen in der DDR bei der Durchsetzung der Gleichberechtigung mit ein. Sie wurden mit gro\u00dfer Aufmerksamkeit aufgenommen. Vertreterinnen aus verschiedenen L\u00e4ndern suchten das Gespr\u00e4ch mit mir, weil sie einige Erfahrungen der DDR modifiziert f\u00fcr ihre gesellschaftlichen Verh\u00e4ltnisse ausprobieren wollten.<\/p>\n<div class=\"article__read-more app-mobile__read-more read-more\"><\/div>\n<p>F\u00fcr mich best\u00e4tigte sich, dass man Erfolge in der Entwicklung von Frauenpers\u00f6nlichkeiten nur erzielen kann, wenn man die Geschichte ihrer Unterdr\u00fcckung kennt und immer eine internationale Gesamtsicht beh\u00e4lt, an der man sich reiben kann. Meine Arbeit in der Kommission fand ihre Anerkennung durch mehrmalige Wahl als Pr\u00e4sidentin oder Vizepr\u00e4sidentin von Tagungen. Auf der 2. UNO-Weltfrauenkonferenz in Kopenhagen war ich 1. Vizepr\u00e4sidentin &#8222;in charge of coordination&#8220; (F\u00fcr die Koordination verantwortlich). Das ist die wichtigste Funktion auf solchen Konferenzen. Nach 1990 waren meine Erfahrungen und Leistungen in der UNO-Arbeit im wiedervereinigten Deutschland nicht mehr gefragt. Ich berichte ausf\u00fchrlich \u00fcber meine Arbeit in der 2009 publizierten Autobiografie <em>Zwischen Uni und UNO. Erfahrungen einer Ethikerin<\/em>.<\/p>\n<p>Nun hat die erw\u00e4hnte Konvention, die am 3.9.1981 durch die UNO-Vollversammlung ratifiziert wurde, von den sieben Menschrechtsvertr\u00e4gen die zweith\u00f6chste Ratifikationsrate. 189 Staaten m\u00fcssen alle vier Jahre vor dem Ausschuss CEDAW (Convention on the Elimination of all forms of Discrimination against Women) Rechenschaft \u00fcber den erreichten Entwicklungsstand ablegen. Die DDR ratifizierte die Konvention 1980, als zweites Land der Welt, durch den Staatsrat und ver\u00f6ffentlichte sie im Gesetzblatt. Die BRD ratifizierte sie erst 1985, kurz vor der 3. UNO-Weltfrauenkonferenz in Nairobi. Die USA haben sie bisher gar nicht ratifiziert.<\/p>\n<p><strong>Welche Einfl\u00fcsse hatte der Untergang der DDR auf die Stellung der Frauen im Ostteil der vergr\u00f6\u00dferten Bundesrepublik?<\/strong><\/p>\n<p>Im Zeitraum von f\u00fcnf Jahren wurden mehr als vier Millionen Dauerarbeitspl\u00e4tze im Osten vernichtet. Frauen traf es besonders hart. 64 Prozent Arbeitslosigkeit war das traurige Resultat unter Frauen. Sie hatten nicht nur oft sinnlose Umschulungen mitzumachen, sondern fanden auch weniger Zugangsm\u00f6glichkeiten zu ABM-Ma\u00dfnahmen. Wenn sie noch in einem Arbeitsverh\u00e4ltnis waren, wurden sie schneller gek\u00fcndigt. Die Bezahlung blieb unter den im Westen geltenden Tarifen. Das betraf und betrifft auch heute noch Frauen und M\u00e4nner, die in einer bezahlten T\u00e4tigkeit, wenn auch meistens unter ihrem Ausbildungsniveau, \u00fcbernommen wurden. Manche Frauen aus der DDR, vor allem, wenn sie sich in etablierten Parteien organisiert hatten, schafften den Karrieresprung in der Politik oder als Selbst\u00e4ndige in der Wirtschaft.<\/p>\n<p><strong>Gibt es noch sp\u00fcrbare Unterschiede zwischen West-und Ost-Frauen?<\/strong><\/p>\n<p>Frauen aus dem Osten bringen ihr Wissen ein, unter welchen gesellschaftlichen Bedingungen ihnen die erworbenen Kompetenzen in unterschiedlichen T\u00e4tigkeiten ihr Selbstvertrauen st\u00e4rken, aber auch ihre \u00f6konomische Unabh\u00e4ngigkeit garantieren hilft.\u00a0 Sie haben kennengelernt und nicht vergessen, welche Leistungen ein Staat erbrachte, um Berufst\u00e4tigkeit und Mutterschaft vereinbaren zu k\u00f6nnen. Wenn sie dieses Wissen an die nachfolgenden Generationen weitergeben, dann k\u00f6nnen zuk\u00fcnftige Generationen f\u00fcr ihre Pers\u00f6nlichkeitsentwicklung Forderungen stellen und besser durchsetzen, die auf dem historischen Wissen basieren, was machbar ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Prof. Helga H\u00f6rz ist Mitglied des Beirats des Deutschen Freidenker-Verbandes<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Bild oben: Aufnahme w\u00e4hrend den Vorbereitungen f\u00fcr die 10. Weltfestspiele der Jugend und Studenten in Berlin, DDR, am 1. Mai 1973.<br \/>\nBildquelle: Sputnik<\/span><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Frauenrechts-Expertin <b>Prof. Helga H\u00f6rz<\/b> sprach mit RT Deutsch \u00fcber den Kampf um Gleichstellung in der DDR. Sie wies auf die M\u00f6glichkeiten hin, die die DDR-Politik den Frauen bot. Die \u00dcbernahme durch die BRD habe sich negativ auf die Lage ausgewirkt. Im Zweiten Teil erkl\u00e4rt sie unter anderem die Familien- und Frauenpolitik der DDR &#8211; und was die &#8222;Wiedervereinigung&#8220; f\u00fcr die DDR-Frauen bedeutete.&#8220;<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":6136,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","advanced_seo_description":"","jetpack_seo_html_title":"","jetpack_seo_noindex":false,"jetpack_post_was_ever_published":false,"footnotes":""},"categories":[11,1162,16],"tags":[454,610,1058,1056,1120],"class_list":["post-6134","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-arbeit-soziales","category-geschichte","category-weltanschauung-philosophie","tag-ddr","tag-frauen","tag-frauenbewegung","tag-gleichberechtigung","tag-uno"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/Frauen_DDR_800x445.jpg?fit=800%2C445&ssl=1","jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p9stpK-1AW","jetpack-related-posts":[{"id":6267,"url":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=6267","url_meta":{"origin":6134,"position":0},"title":"Historiker im Interview: Anton Latzo \u00fcber Au\u00dfen- und Friedenspolitik","author":"Webredaktion","date":"25. 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