{"id":6118,"date":"2019-04-01T00:22:26","date_gmt":"2019-03-31T22:22:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=6118"},"modified":"2019-05-13T02:12:52","modified_gmt":"2019-05-13T00:12:52","slug":"in-erinnerung-an-die-nato-aggression-gegen-jugoslawien-vor-20-jahren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=6118","title":{"rendered":"In Erinnerung an die NATO-Aggression gegen Jugoslawien vor 20 Jahren"},"content":{"rendered":"<h5><a id=\"oben\"><\/a>Berichte von der Solidarit\u00e4tsreise nach Belgrad vom 21.-26. M\u00e4rz 2019<\/h5>\n<p>Anl\u00e4sslich des v\u00f6lkerrechtswidrigen NATO-Angriffs auf die Bundesrepublik Jugoslawien vor 20 Jahren, der am 24. M\u00e4rz 1999 begann, haben der Deutsche Freidenker-Verband und die Vereinigung f\u00fcr Internationale Solidarit\u00e4t (VIS) vom 21. bis 26. M\u00e4rz 2019 eine Solidarit\u00e4tsreise nach Serbien organisiert. Dazu geh\u00f6rte die Teilnahme an der <strong>Internationalen Konferenz<\/strong> <strong>&#8222;<em>NATO-Aggression \u2013 Niemals vergessen \u2013 1999-2019 \u2013 Frieden und Fortschritt statt Krieg und Armut<\/em>&#8222;<\/strong> sowie die Beteiligung an <strong>Gedenkveranstaltungen<\/strong> am Jahrestag des Kriegsbeginns.<\/p>\n<p>Die <a href=\"http:\/\/www.nrhz.de\/flyer\/index.php\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>Neue Rheinische Zeitung<\/strong><\/a> hat umfangreich \u00fcber die Reise und die Veranstaltungen berichtet. Wir geben hier einige der Beitr\u00e4ge wieder:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"#Galerie\">Das imperiale L\u00fcgenkonstrukt zerbrechen (Fotogalerie)<\/a> von Arbeiterfotografie<\/li>\n<li><a href=\"#Pfaff\">Ich habe meinen Eid nicht auf die Macht der USA geleistet<\/a> von Florian D. Pfaff<\/li>\n<li><a href=\"#Hartmann\">20 Jahre Zerst\u00f6rung des regelbasierten Zusammenlebens<\/a> von Klaus Hartmann<\/li>\n<li><a href=\"#Abschluss\">Internationale Konferenz &#8222;NATO-Aggression \u2013 Never to forget \u2013 1999-2019&#8220;, Abschlusserkl\u00e4rung der Konferenz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#Weiteres\">Weitere Beitr\u00e4ge<\/a> (Links)<\/li>\n<\/ul>\n<hr \/>\n<h4><a id=\"Galerie\"><\/a>Das imperiale L\u00fcgenkonstrukt zerbrechen &#8211; Fotogalerie<\/h4>\n<p>Die NRhZ dokumentiert in Fotos der Arbeiterfotografie die Aktivit\u00e4ten am 24. M\u00e4rz sowie den Besuch der Grabst\u00e4tte von Pr\u00e4sident Slobodan Milosevic in Pozarevac am darauf folgenden Tag.<\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.nrhz.de\/flyer\/media\/25766\/10-2019-03-24-s107-0054.jpg?resize=440%2C248\" alt=\"\" width=\"440\" height=\"248\" \/><br \/>\nAm Denkmal der gefallenen Kinder: Vladimir Krsljanin, Klaus Hartmann, June Kelly<\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.nrhz.de\/flyer\/media\/25766\/20-2019-03-24-1-0543.jpg?resize=440%2C330\" alt=\"\" width=\"440\" height=\"330\" \/><br \/>\nAm Denkmal des Ewigen Feuers \u2013 \u201eUSA, NATO und EU stehen f\u00fcr imperialistische Interventionen und Kriege \u2013 die einzige Supermacht sind die V\u00f6lker\u201c<\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.nrhz.de\/flyer\/media\/25766\/28-2019-03-24-1-0624.jpg?resize=440%2C330\" alt=\"\" width=\"440\" height=\"330\" \/><br \/>\nAm Grab von Misa Ognjanovic<\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.nrhz.de\/flyer\/media\/25766\/38-2019-03-25-1-0834.jpg?resize=440%2C330\" alt=\"\" width=\"440\" height=\"330\" \/><br \/>\nGrabst\u00e4tte von Pr\u00e4sident Slobodan Milosevic<\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.nrhz.de\/flyer\/media\/25766\/42-2019-03-25-s108-0069.jpg?resize=440%2C248\" alt=\"\" width=\"440\" height=\"248\" \/><br \/>\nGrabst\u00e4tte von Pr\u00e4sident Slobodan Milosevic<\/p>\n<p><strong><em>Die komplette Galerie findet ihr auf: <a href=\"http:\/\/www.nrhz.de\/flyer\/beitrag.php?id=25766\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">http:\/\/www.nrhz.de\/flyer\/beitrag.php?id=25766<\/a><\/em><\/strong><\/p>\n<p><a href=\"#oben\">\u2191 zur \u00dcbersicht<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong><span class=\"text_small\"><a id=\"Pfaff\"><\/a>Internationale Konferenz &#8222;NATO-Aggression \u2013 Never to forget \u2013 1999-2019&#8220;, Belgrad, 22.-23.03.2019<\/span><\/strong><\/p>\n<h4><span class=\"text_red_times_big\">Ich habe meinen Eid nicht auf die Macht der USA geleistet<\/span><\/h4>\n<p><em><span class=\"text_small\">Von <strong>Florian D. Pfaff<\/strong><\/span><\/em><\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.nrhz.de\/flyer\/media\/25757\/anreisser-f.jpg?resize=80%2C80\" alt=\"\" width=\"80\" height=\"80\" align=\"left\" hspace=\"5\" vspace=\"5\" \/>Anl\u00e4sslich des v\u00f6lkerrechtswidrigen NATO-Angriffs auf die Bundesrepublik Jugoslawien vor 20 Jahren, der am 24. M\u00e4rz 1999 begann, fand vom 22. bis 23. M\u00e4rz 2019 in Belgrad eine internationale Konferenz statt. Sie stand unter dem Motto &#8222;NATO-Aggression &#8211; Niemals vergessen &#8211; 1999-2019 &#8211; Frieden und Fortschritt statt Krieg und Armut&#8220; (NATO-Aggression &#8211; Never to forget &#8211; 1999-2019 &#8211; Peace and Progress instead fo Wars and Poverty). Veranstalter waren das &#8222;Belgrader Forum f\u00fcr eine Welt von Gleichberechtigten&#8220;, der &#8222;Serbische Club der Gener\u00e4le und Admir\u00e4le&#8220; und die &#8222;Serbische Gastgesellschaft&#8220; in Kooperation mit dem &#8222;Weltfriedensrat&#8220; (World Peace Council, WPC). Es sprachen Vertreter aus nahezu 50 L\u00e4ndern &#8211; darunter der ehemalige Major der Bundeswehr, Florian D. Pfaff. Die NRhZ dokumentiert seinen Vortrag in deutscher und englischer Sprache.<\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.nrhz.de\/flyer\/media\/25752\/1-2019-03-22-1-110695.jpg?resize=440%2C330\" alt=\"\" width=\"440\" height=\"330\" \/><br \/>\nFlorian D. Pfaff am 22.03.2019 in Belgrad (alle Fotos: arbeiterfotografie.com)<\/p>\n<p>Vielen Dank, Herr Jovanovic, f\u00fcr die Einladung und die Gelegenheit, \u00fcber Vorg\u00e4nge innerhalb der deutschen Streitkr\u00e4fte zu sprechen, die man in den Leitmedien eher nicht h\u00f6ren oder lesen kann. Es sind nicht die Verantwortlichen an der Spitze der Streitkr\u00e4fte und unsere Politiker, die f\u00fcr den Frieden eintreten, es ist eher die Zivilgesellschaft. Also meines Erachtens auch Sie. Ich m\u00f6chte mich zuerst kurz vorstellen und dann \u00fcber dieses Problem reden, \u00fcber die Bundeswehr und das Recht.<\/p>\n<p>Ich wurde 1957 in M\u00fcnchen geboren und bin 1976 in die Armee eingetreten, als es die Wehrpflicht gab. Damals wurde mir gesagt, wir seien nur zur Verteidigung da, unser Einsatz w\u00fcrde und k\u00f6nnte niemals missbraucht werden, deutsche Soldaten w\u00fcrden nur f\u00fcr den Frieden arbeiten. Mir wurde gesagt, ich sei Teil der gr\u00f6\u00dften Friedensbewegung in Deutschland: den Soldaten. Nat\u00fcrlich habe ich an diese Geschichte geglaubt, bis ich gesehen habe, dass es da zwischen den Worten und der Realit\u00e4t eine L\u00fccke gibt. Vorsicht Spalt! Das Argument war: Nach deutschem Gesetz ist es streng verboten, andere L\u00e4nder anzugreifen. Falls jemand beabsichtige, das Gesetz zu brechen, w\u00e4re das nicht nur ein Fall f\u00fcr den Staatsanwalt, sondern auch f\u00fcr alle Medien. Heute ist keines von beiden ausreichend der Fall. Dar\u00fcber werde ich sp\u00e4ter reden.<\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.nrhz.de\/flyer\/media\/25752\/2-2019-03-22-1-110687.jpg?w=440\" alt=\"\"  \/><br \/>\nFlorian D. Pfaff am 22.03.2019 in Belgrad<\/p>\n<p>Ich habe zuerst in der Flugabwehr gedient, dann sp\u00e4ter, als der Irakkrieg losging, als IT-Spezialist. Aber zuvor, 1999, wurde die Aggression gegen Jugoslawien als angebliche \u201eHumanit\u00e4re Hilfe\u201c bem\u00e4ntelt. Das war nicht neu. F\u00fcr die letzten Kriege wurde immer das angegriffene Land verantwortlich gemacht. Sie erinnern sich: Hitler, Golf von Tonkin, die Schurkenstaaten \u2013 diese ganzen Geschichten. 2001, im Afghanistankrieg, wurde uns gesagt, das sei gar kein Krieg. Wir seien nur dazu da, die Bev\u00f6lkerung zu sch\u00fctzen, Schulen zu bauen, Brunnen zu bohren und so weiter. In Wirklichkeit handelte es sich um reine Machtprojektion, und 9\/11 wurde nicht durch Afghanistan finanziert. Es wurde von Saudi-Arabien finanziert, wie wir heute wissen. Und Atta wurde nicht in Kabul ausgebildet, sondern in Hamburg, Deutschland. \u00c4hnliche Argumente wurden vor 1986 verwendet, bevor die Todesstrafe gegen Gaddhafi verh\u00e4ngt wurde. Sie erinnern sich: \u201eR2P\u201c (responsibility to protect; \u201eSchutzverantwortung\u201c) \u2013 und diese Geschichten. 2003 schlie\u00dflich fing die Schminke zuerst an zu br\u00f6ckeln, als klar wurde, dass \u00fcberhaupt keine Massenvernichtungswaffen existierten, dann nahmen die USA ihre Maske ganz ab, als sie die Notwendigkeit eines Regierungssturzes wegen angeblicher Selbstverteidigung behaupteten, obwohl Saddam Hussein die vollst\u00e4ndige Kooperation angeboten hatte. Originalton: \u201eWenn Sie kein Vertrauen in die Professionalit\u00e4t der UN haben, k\u00f6nnen Sie gerne Ihre eigenen Inspektionsteams schicken\u201c. Im deutschen Fernsehen wurde der erwartete Krieg am 19. M\u00e4rz 2003 als \u201eklarer Bruch des V\u00f6lkerrechts\u201c bezeichnet. Nur einen Tag, bevor das Verbrechen begann. Was h\u00e4tten die Konsequenzen sein m\u00fcssen? Daf\u00fcr m\u00fcssen wir einen kurzen Blick auf das internationale und nationale Recht werfen. N\u00e4mlich:<\/p>\n<p>Vor 1945, bevor es die Vereinten Nationen gab, war Krieg zul\u00e4ssig, wenn man einen Grund hatte. Es gen\u00fcgte, eigene Interessen zu haben. Schon durfte man einen Krieg beginnen. Aber wir wissen, dass die Drohung mit der v\u00f6lligen nuklearen Vernichtung, die Einstellung der Leute \u00e4nderte.<\/p>\n<p>Die UNO-Charta sagt: Krieg ist nur legal im Fall der Selbstverteidigung (und nur so lange, wie sie nicht durch die UN gestoppt wird) oder mit einem UN-Mandat. Der Krieg wurde also begrenzt.<\/p>\n<p>Das deutsche Grundgesetz beinhaltet die beiden Artikel 24 und 25 und die besagen: Wir m\u00fcssen uns an die Charta der Vereinten Nationen halten und es bedarf einer Entscheidung des Deutschen Bundestags. Wenn es also entweder keinen Grund im Sinn der UN-Charta gibt (keine UN-Resolution oder keine Selbstverteidigung), ist es illegal. Oder wenn es keinen Bundestagsbeschluss gibt, dann ist es auch illegal.<\/p>\n<p>Wir hatten schon illegale Kriege. Zum Beispiel gab es 1993 keinen Beschluss des Bundestags. Der Einsatz der Armee erfolgte ohne Genehmigung durch das Parlament.<\/p>\n<p>Und das Strafgesetzbuch enth\u00e4lt auch Dinge, die Krieg verhindern: Das kennen Sie alle. Das entspricht Ihren Gesetzen: kein Mord oder Totschlag, keine K\u00f6rperverletzung, Sachbesch\u00e4digung, N\u00f6tigung und so weiter. Allerdings wurde Artikel 24 bisher nicht in das Strafgesetzbuch \u00fcbernommen. Das hei\u00dft, Verfassungsbruch hat keine Konsequenzen. Es handelt sich nicht einmal um eine Ordnungswidrigkeit. F\u00fcr Verfassungsbruch muss man nicht ins Gef\u00e4ngnis. Er kostet keinen Cent. Aber das Strafgesetzbuch beinhaltet die anderen Dinge, die ich genannt habe. Die Beteiligung an einem rechtswidrigen Angriff steht also unter Strafe \u2013 auf dem Papier (selbstverst\u00e4ndlich nur auf dem Papier).<\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.nrhz.de\/flyer\/media\/25752\/bild01.jpg?w=600\" alt=\"\"  \/><\/p>\n<p>Zur\u00fcck zur Geschichte im Jahr 2003: Nachdem ich \u2013 nicht grundlos \u2013 bef\u00fcrchtete, dass die deutsche Regierung dem Druck der USA nachgeben w\u00fcrde (Originalton: \u201eWer uns nicht unterst\u00fctzt, ist auf der Seite von Saddam Hussein\u201c), meldete ich meinen Vorgesetzten: Ich werde alle Befehle \u00fcberpr\u00fcfen, und falls es sich dabei um eine Beteiligung am Irakkrieg handele, w\u00fcrde ich den Gehorsam verweigern, weil mir beigebracht wurde, nicht mitzuwirken, wenn wir der Aggressor sind. Was dann passierte, hatte ich nur von kommunistischen L\u00e4ndern geh\u00f6rt: Ich wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. \u201eSie verhalten sich irrational! Merken Sie nicht, wer die Macht hat? Mit Ihrer Verweigerung bewirken Sie doch \u00fcberhaupt nichts!\u201c<\/p>\n<p>Nachdem ich dem Arzt verdeutlicht hatte, dass ich meinen Eid nicht auf die Macht der USA, sondern auf das deutsche Recht geleistet hatte, und dass ich zu Verbrechen auch aus Gewissensgr\u00fcnden nichts beitragen w\u00fcrde, nach einer Woche Untersuchungen, einschlie\u00dflich einer Gehirntomographie, wurde mir bescheinigt, keineswegs gest\u00f6rt zu sein. Allerdings wollte der Arzt in meinem Verband die Ergebnisse nach einer Woche im Krankenhaus nicht anerkennen. Er wollte mich trotzdem als geisteskrank hinstellen. Sein Fachvorgesetzter lehnte meinen Vorschlag, eine dritte Meinung einzuholen, wer denn nun Recht habe, aber ab und sagte: \u201eDas sieht doch jeder sofort, dass Sie v\u00f6llig gesund sind.\u201c. Nachdem meine Vorgesetzten nun nicht l\u00e4nger so tun konnten, als w\u00e4re ich verwirrt oder krank, wurde ich freundlich gebeten, die Konsequenzen zu ber\u00fccksichtigen. \u201eWenn Sie nicht das Gesetzt ignorieren und tun, was wir Ihnen jetzt sagen, werden Sie entlassen, zumindest degradiert.\u201c<\/p>\n<p>Hier auf diesem Bild sehen Sie nun den Befehl, der mir zuerst erteilt wurde \u2013 alles, was hier steht. Ich antwortete: Richtig, genau das will ich ja. Sie haben mir fr\u00fcher erkl\u00e4rt, dass nicht der letzte Befehl gilt, sondern unsere Gesetze. Und wenn es sich um ein Verbrechen handelt, dann muss ich bei einem solchen Krieg nicht nur nicht mitmachen, sondern ich darf es gar nicht. Im \u00fcbrigen deckt sich das mit meinem Gewissen. Aber sie fragten: \u201eUnd wenn Sie die fr\u00fcheren Befehle vergessen w\u00fcrden? Wir sagen Ihnen nur, was Sie jetzt tun m\u00fcssen und Sie vergessen die Gesetze. Es ging ganz konkret um die Gesetzeslage. \u201eBerufen Sie sich auf die Gesetzeslage?\u201c &#8211; Ich sagte: \u201eJa, auf die Gesetze.\u201c<\/p>\n<p>Dann schickten sie mich hinaus. Als ich zur\u00fcck kam, sagten Sie zu mir: \u201eSie tun jetzt doch, was wir Ihnen auftragen. Wenn Sie die Gesetzeslage nicht ignorieren, leiten wir die Strafverfolgung ein. Nun ging es um Gef\u00e4ngnis. Sie kriminalisierten mich, und, nachdem ich meine Meinung nicht \u00e4nderte, degradierte mich das Truppendienstgericht vom Major zum Hauptmann. Aber das stellte keine Seite zufrieden. Ich wollte nicht daf\u00fcr degradiert werden, dass ich mich genau an das gehalten hatte, was man mir zuvor jahrelang aufgetragen hatte. Sie sagten: \u201eDie Degradierung n\u00fctzt nichts. Pfaff hinterfragt immer noch unsere Befehle. Er behauptet weiterhin, durch die Gesetze und sein Gewissen gebunden zu sein.\u201c Das war wahr. Sie h\u00e4tten mich sogar bef\u00f6rdern k\u00f6nnen, ohne mich umzustimmen. Im \u00fcbrigen: Das Gew\u00e4hren von Vorteilen ist meiner Meinung nach eine viel effizientere Methode, Gehirne zu beeinflussen und Leute dazu zu bringen, eine Fahne zu schwenken \u2013 auch, und vor allem, wenn es sich um eine falsche Flagge handelt.<\/p>\n<p>Im Jahr 2005 wurde der Fall schlie\u00dflich vor dem Bundesverwaltungsgericht (dem h\u00f6chsten in Verwaltungsangelegenheiten in Deutschland) neu aufgerollt. Das Urteil \u201eFreispruch\u201c war f\u00fcr die Bundeswehr verheerend. Mit dem Urteil wurde ihr auch ausdr\u00fccklich verboten, mich sonst irgendwie schwer zu benachteiligen. Daraufhin entschloss sich das so genannte Bundesministerium der \u201eVerteidigung\u201c, seine Position konspirativ zu st\u00e4rken. Ob Sie es glauben oder nicht: In den passwortgesch\u00fctzten Bereich ihres Computernetzes stellten sie die Weisung ein, Soldaten wie mich solle man auch dann zur Befolgung aller Befehle zwingen, wenn ein Gericht die Distanzierung von einem Krieg rechtlich genehmigt habe. Das zeigt, was sie unter Demokratie verstehen: Verschw\u00f6rung gegen die Justiz ist auch \u201egut\u201c, nicht nur die Ablehnung internationaler und nationaler Rechtsnormen.<\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.nrhz.de\/flyer\/media\/25752\/bild02.jpg?w=600\" alt=\"\"  \/><\/p>\n<p>Nun: Hier k\u00f6nnen Sie sehen, was sie in ihren Computernetz eingestellt haben. Ich muss nicht alles \u00fcbersetzen. Wichtig ist: sie sagen, es sei ein Fehlurteil (\u201eSenat\u201c bedeutet den Teil des Gerichts). Und in einem solchen Fall handele es sich nicht um eine \u201eechte\u201c Gewissensentscheidung. Und \u2013 weil es sich um eine Gewissensentscheidung \u201emit politischem Hintergrund\u201c handelt \u2013 daher m\u00fcssen wir unseren Befehl entgegen dem Urteil umsetzen. Echt demokratisch! Oder? In Folge hielten Sie ihre Drohung, mich nicht zu bef\u00f6rdern, solange ich an meinem Gewissen festhalten w\u00fcrde, aufrecht; jetzt, offiziell, nicht mehr mit dem Argument, dass meine Entscheidung nicht auf meinem Gewissen beruhe, sondern weil sie darauf beruhe und das gerichtlich best\u00e4tigt sei. Ich sei in den Streitkr\u00e4ften nur \u201eeingeschr\u00e4nkt verwendbar\u201c. Tats\u00e4chlich war das nur ein Vorwand. Intern argumentierten sie, sie m\u00fcssten politische Entscheidungen nicht akzeptieren. Also musste ich auch gegen diese zweite Bef\u00f6rderungssperre vor Gericht. 2008 ver\u00f6ffentlichte ich das irgendwie surreale Verhalten dieser Leute in meinem Buch \u201eTotschlag im Amt \u2013 Wie der Friede verraten wurde\u201c. Auch diese zweite Bef\u00f6rderungssperre wurde von den zust\u00e4ndigen Gerichten aufgehoben, aber das Ministerium verh\u00e4ngte einfach eine dritte gegen mich.<\/p>\n<p>Die nicht von der Hand zu weisende Vermutung, dass jemand, der abartige Geschichten \u00fcber die Streitkr\u00e4fte erz\u00e4hlt, irgendwie einen schlechten Charakter haben muss, wurde vom Gericht geteilt und so trat ich 2013 als Major in den Ruhestand. Dass alles wahr war, was ich ver\u00f6ffentlicht hatte, dass ich das Buch meinem Arbeitgeber ausgeh\u00e4ndigt hatte und die Genehmigung zur Ver\u00f6ffentlichung erhalten hatte (O-Ton: \u201eEs handelt sich um freie Meinungs\u00e4u\u00dferung; nichts ist verkehrt\u201c), beeindruckte den alten Richter nicht.<\/p>\n<p>Das bewies, was ich bef\u00fcrchtet hatte: Freie Meinungs\u00e4u\u00dferung gef\u00e4hrdet die Karriere in einer Organisation, die die Gesetze respektlos missachtet. Ich denke, sie h\u00e4tten eher f\u00fcnf oder mehr Gerichtsverfahren angestrebt, falls n\u00f6tig, als dass sie die Urteile gegen die Bef\u00f6rderungssperre akzeptiert h\u00e4tten \u2013 um jeden Preis. Die \u00d6ffentlichkeit ist allerdings auf meiner Seite (zumindest in Deutschland). \u00dcber 90% der deutschen Bev\u00f6lkerung sind gegen illegale Kriege. Ansonsten w\u00e4re ich nicht mit drei Auszeichnungen geehrt worden: dem Amos-Preis von der Kirche, dem World Citizens Award von AWC in San Francisco und der Carl-von-Ossietzky-Medaille der Internationalen Liga f\u00fcr Menschenrechte in Berlin.<\/p>\n<p>Nun, lassen Sie uns \u00fcber die Medien reden: In CNN war jeder einzelne Bericht \u00fcber den Irakkrieg eine L\u00fcge. Es gab keine einzige Sendung, keinen einzigen Bericht, der nicht gef\u00e4lscht wurde. Sie k\u00f6nnen sich vielleicht denken, wovon ich rede: von der Fu\u00dfzeile \u201eWAR ON TERROR\u201c. Nachdem George Tenet gesagt hatte: \u201eEs gibt keine Verbindung zwischen Saddam Hussein und Al Kaida, keine Verbindung zu 9\/11\u201c, glaubt ungef\u00e4hr die H\u00e4lfte der Menschen in den USA, es handele sich um einen \u201eKampf gegen den Terror\u201c, weil alle Berichte gef\u00e4lscht waren. Es ist schwer zu erkennen bzw. wahrzunehmen, was falsch ist, wenn man nur Falschmeldungen ausgesetzt ist. Das ist Gehirnw\u00e4sche. Ich k\u00f6nnte weitere Beispiele nennen, aber wir m\u00fcssen auf die Uhr schauen.<\/p>\n<p>Auch die Evangelische Milit\u00e4rseelsorge hilft: sie leugnet die Menschenrechtskonvention Europas. Sie hat ein Buch verfasst (\u201eFriedensethik im Einsatz\u201c). Sie argumentiert, die Menschenrechtskonvention k\u00f6nne nicht gelten. Sie gibt zu, dass es eine gibt. Aber sie sagt, die k\u00f6nne nicht gelten. Warum? Weil wir anderenfalls gar nicht in der Lage w\u00e4ren, den Leuten die T\u00fcr einzutreten und sie ohne Beweise und einen Richter zu verhaften. Nun, eigentlich war das anders herum gedacht. Man stimmt dieser Resolution zu, weil die Leute danach nicht mehr machen k\u00f6nnen, was sie wollen. Die Kirche ist also auch nicht immer auf der Seite des Friedens und der Menschlichkeit, sondern entscheidet sich f\u00fcr das Verhalten dieser Art Mafia.<\/p>\n<p>Zum Schluss: In meinen Augen ist das absto\u00dfend. Wir leiden unter der Wahrheit. Es ist nicht nur schlimm, was wir anderen Menschen antun. Wir leiden auch selbst. Viele t\u00f6ten sich, manche andere, manche beides, nicht alle Konsequenzen kommen im Fernsehen. Die Nachteile f\u00fcr mich sind harmlos im Vergleich dazu, wie sehr sich die Verantwortlichen selbst geschadet und ihr Land sowie den Westen insgesamt auf Dauer besch\u00e4digt haben. Es ist nicht zivilisiert, nur weil man ehrlich genug ist, die Wahrheit zuzugeben, dass man Folter praktiziert und alle so genannten \u201eSchurken\u201c umbringt, die man in Wahrheit selbst verursacht hat durch viele ungerechte T\u00f6tungen, Minderj\u00e4hrige eingeschlossen, weil die sich nicht f\u00fcr ihre Eltern r\u00e4chen k\u00f6nnen, wenn sie tot sind. Es ist nicht ehrenhaft oder bewundernswert, wenn sich die USA frank und frei das Recht herausnehmen, weltweit immer mehr so genanntes \u201eNation Building\u201c zu betreiben \u2013 und Hilfe von anderen L\u00e4ndern erhalten.<\/p>\n<p>Ein volles Gest\u00e4ndnis ohne Bedauern ist nicht weniger als der letzte Beweis daf\u00fcr, dass sich der \u201eWesten\u201c in eine Schurken-Weltmacht verkehrt hat, die manchmal ihr Gesicht zeigt, manchmal andere Staaten oder Menschen verantwortlich macht, die nat\u00fcrlich viel lieber ihre Freunde w\u00e4ren und besser mit ihnen zusammenarbeiten w\u00fcrden in einer friedlichen Welt. Doch das setzt voraus, dass die Verantwortlichen zun\u00e4chst die Brutalit\u00e4t beenden, dann die Idee aufgeben, sie w\u00e4ren in der Lage, alle Menschen zu t\u00f6ten, die die selben Waffen und den selben Wohlstand wie das auserw\u00e4hlte Volk haben wollen, und dass wir schlie\u00dflich die n\u00e4chste Generation erziehen, nicht f\u00fcr die eigene \u00dcberlegenheit zu k\u00e4mpfen. Nichts gegen \u00dcberlegenheit oder ein Leben in Wohlstand. Aber Krieg ist nicht die L\u00f6sung f\u00fcr die Probleme im 21. Jahrhundert. Wir m\u00fcssen vor allem der jungen Generation verdeutlichen, dass es f\u00fcr die Welt viel besser ist, wenn Friede herrscht, und zwar bevor die Menschen in der \u00fcbrigen Welt den Fehler begehen, zu glauben, dass der einzige Ausweg darin bestehe, so zu werden und zu handeln wie ihre Herren.<\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.nrhz.de\/flyer\/media\/25752\/3-2019-03-22-1-110683.jpg?resize=440%2C330\" alt=\"\" width=\"440\" height=\"330\" \/><br \/>\nFlorian D. Pfaff am 22.03.2019 in Belgrad<\/p>\n<p><a href=\"#oben\">\u2191 zur \u00dcbersicht<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong><span class=\"text_small\"><a id=\"Hartmann\"><\/a>Internationale Konferenz &#8222;NATO-Aggression \u2013 Never to forget \u2013 1999-2019&#8220;, Belgrad, 22.-23.03.2019<\/span><\/strong><\/p>\n<h4><span class=\"text_red_times_big\">20 Jahre Zerst\u00f6rung des regelbasierten Zusammenlebens<\/span><\/h4>\n<p><em><span class=\"text_small\">Von <strong>Klaus Hartmann<\/strong><\/span><\/em><\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.nrhz.de\/flyer\/media\/25757\/anreisser-f.jpg?resize=80%2C80\" alt=\"\" width=\"80\" height=\"80\" align=\"left\" hspace=\"5\" vspace=\"5\" \/>Anl\u00e4sslich des v\u00f6lkerrechtswidrigen NATO-Angriffs auf die Bundesrepublik Jugoslawien vor 20 Jahren, der am 24. M\u00e4rz 1999 begann, fand vom 22. bis 23. M\u00e4rz 2019 in Belgrad eine internationale Konferenz statt. Sie stand unter dem Motto &#8222;NATO-Aggression &#8211; Niemals vergessen &#8211; 1999-2019 &#8211; Frieden und Fortschritt statt Krieg und Armut&#8220; (NATO-Aggression &#8211; Never to forget &#8211; 1999-2019 &#8211; Peace and Progress instead fo Wars and Poverty). Veranstalter waren das &#8222;Belgrader Forum f\u00fcr eine Welt von Gleichberechtigten&#8220;, der &#8222;Serbische Club der Gener\u00e4le und Admir\u00e4le&#8220; und die &#8222;Serbische Gastgesellschaft&#8220; in Kooperation mit dem &#8222;Weltfriedensrat&#8220; (World Peace Council, WPC). Es sprachen Vertreter aus nahezu 50 L\u00e4ndern &#8211; darunter Klaus Hartmann, Vorsitzender des Deutschen Freidenker-Verbands, Pr\u00e4sident der Weltunion der Freidenker und Ko-Vorsitzender des Internationalen Kommitees &#8222;Slobodan Milo\u0161evic&#8220;. Die NRhZ dokumentiert seinen Vortrag in deutscher und englischer Sprache.<\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.nrhz.de\/flyer\/media\/25753\/2019-03-23-1-190995.jpg?resize=440%2C330\" alt=\"\" width=\"440\" height=\"330\" \/><br \/>\nKlaus Hartmann am 23.03.2019 in Belgrad (Foto: arbeiterfotografie.com)<\/p>\n<p>Abstract: Die Aggression gegen Jugoslawien als \u201cT\u00fcr\u00f6ffner-Krieg\u201d; Fortgesetzter Bruch des V\u00f6lkerrechts; Einkreisung, Zur\u00fcckdr\u00e4ngung und Destabilisierung Russlands und Chinas \u2013 die NATO schuf eine &#8222;neue Ostfront&#8220;; Direkte Konfrontation an der Westgrenze Russlands seit dem faschistischen Staatsstreich in der Ukraine; Stationierung der AEGIS-Raketenrampen in Polen und Rum\u00e4nien: Verletzung des INF-Vertrags; Aufgabe der Friedenskr\u00e4fte: Delegitimierung der NATO, Verhinderung weiterer NATO-Beitritte, Unterst\u00fctzung von Kampagnen in allen Mitgliedsl\u00e4ndern f\u00fcr den Austritt aus der NATO.<\/p>\n<p>Die Europ\u00e4ische Union erkl\u00e4rt bei jeder Gelegenheit, dass sie der Garant f\u00fcr den Frieden in Europa ist, dass sie viele Jahrzehnte des Friedens auf dem Kontinent garantiert hat. Entweder hat die EU miserable geographische Kenntnisse, weil \u2013 Jugoslawien liegt zweifellos in Europa, oder die Union leidet an fortgeschrittener Demenz. Wahrscheinlich sind beide Antworten falsch; sie wollen nur, dass die Menschen den Skandal, den S\u00fcndenfall vergessen. Die gro\u00dfe Mehrheit der NATO-Staaten, die an der Aggression gegen Jugoslawien beteiligt waren, waren Mitglieder der Europ\u00e4ischen Union.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend die Mitgliedschaft in der NATO f\u00fcr die \u00fcberwiegende Mehrheit in Serbien nicht in Frage kommt, scheint bei der Frage des Verh\u00e4ltnisses zur Europ\u00e4ischen Union nicht die entsprechende Klarheit zu herrschen. Deshalb will ich deutlich sagen, dass sich die Europ\u00e4ische Union in milit\u00e4rischen Fragen nicht prinzipiell von der NATO unterscheidet.<\/p>\n<p>Um Mitglied der Europ\u00e4ischen Union zu werden, darf Serbien zuerst seine Provinz Kosovo und Metohija weggeben. Dann verliert Serbien die Souver\u00e4nit\u00e4t, \u00fcber den eigenen Staatshaushalt zu beschlie\u00dfen, \u00fcber ihn wird dann nicht mehr in Belgrad, sondern in Br\u00fcssel befunden. Ebenso geht die die nationale Unabh\u00e4ngigkeit verloren, die Souver\u00e4nit\u00e4t, \u00fcber die eigene Au\u00dfenpolitik zu beschlie\u00dfen: Als ein Mitglied der Europ\u00e4ischen Union muss man die Sanktionen gegen Syrien unterst\u00fctzen, und die Sanktionen gegen Russland ebenso.<\/p>\n<p>Deshalb sollte man sich bewusst machen \u2013 die Bev\u00f6lkerung Serbiens ebenso wie seine Regierung: Mitgliedschaft in der Europ\u00e4ischen Union bedeutet auch die Pflicht zur &#8222;milit\u00e4rischen Integration&#8220;. Und die wird kommandiert von der NATO.<\/p>\n<p>Der Angriffskrieg gegen Jugoslawien war der erste Krieg in Europa nach 1945, eine Z\u00e4sur der Nachkriegsgeschichte. Jugoslawien hatte kein anderes Land angegriffen. Es war der erste von der NATO entfesselte offene Krieg, ihm ging keine Kriegserkl\u00e4rung voraus. Die milit\u00e4rische Gewaltanwendung der NATO erfolgte ohne UN-Mandat und stellte demzufolge eine v\u00f6lkerrechtswidrige Aggression dar. Die von den Vereinigten Staaten gef\u00fchrte \u201eOperation Allied Force\u201c fand ohne Feststellung des B\u00fcndnisfalls statt, der bis dahin als Grundlage eines NATO-Einsatzes galt, und es war der erste Krieg, den die NATO au\u00dferhalb des B\u00fcndnisgebiets f\u00fchrte.<\/p>\n<p>Dr. Reinhard Mutz, stellvertretender Direktor des Institutes f\u00fcr Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Uni Hamburg, sagte damals: &#8222;Wer im Verkehr zwischen Staaten aus eigener Machtvollkommenheit und unter Umgehung der f\u00fcr alle geltenden Regeln gewaltsam handelt, \u00fcbt illegitime Gewalt. &#8230; Der Westen legt die Axt an das Fundament seiner eigenen Zivilisation, wenn er es (das V\u00f6lkerrecht)1 bewusst untergr\u00e4bt. Wo der Zweck die Mittel nicht heiligt, sch\u00e4nden die Mittel den Zweck&#8220;.<\/p>\n<p>Die Weltunion der Freidenker stellte noch w\u00e4hrend des Krieges, am 5. Juni 1999 bei ihrer Konferenz in M\u00fcnchen fest: \u201eDer Krieg gegen Jugoslawien ist ein Versto\u00df gegen die Charta der Vereinten Nationen und hat dem V\u00f6lkerrecht unermesslichen Schaden zugef\u00fcgt. (\u2026) Dieser Krieg markiert den Versuch, das V\u00f6lkerrecht, das nach der Befreiung vom Faschismus 1945 auf Grundlage der \u00dcbereinstimmung der Anti-Hitler-Koalition entstanden ist und die g\u00fcltige Weltordnung begr\u00fcndet hat, dieses V\u00f6lkerrecht, das die Souver\u00e4nit\u00e4t und Gleichheit aller Staaten garantiert, durch einen rechtlosen Zustand zu ersetzen.\u201c<\/p>\n<p>Zu dieser Zeit warnten wir, dass der Angriff auf Jugoslawien ein \u201eT\u00fcr\u00f6ffner\u201c-Krieg f\u00fcr kommende Aggressionen darstelle. Einige Freunde waren skeptisch, sie hielten das f\u00fcr \u00fcbertrieben. Indessen folgten imperialistische Aggressions- und Regime Change-Kriege in hoher Schlagzahl. Nach Afghanistan, dem Irak, Libyen und Syrien, aber auch den Kriegen gegen den Libanon, am Horn von Afrika und in Mali, der Zerlegung des Sudan, dem \u201eAuftragskrieg\u201c Georgiens gegen seine \u201eabtr\u00fcnnigen Provinzen\u201c oder dem Staatsstreich in der Ukraine sind die Skeptiker still geworden. Seit den Kriegen gegen Libyen und Syrien ist die Aggression gegen Jugoslawien wieder Thema in der \u00f6ffentlichen Debatte.<\/p>\n<p>Es war die NATO selbst, die noch w\u00e4hrend ihres Bombardements die Richtigkeit der \u201eT\u00fcr\u00f6ffner\u201c-Kriegseinsch\u00e4tzung best\u00e4tigte. Auf dem Jubil\u00e4umsgipfeltreffen anl\u00e4sslich ihres 50j\u00e4hrigen Bestehens am 24. April 1999 in Washington wurde ein neues Strategisches Konzept (The Alliance\u2019s Strategic Concept) verabschiedet. Darin erm\u00e4chtigte sich das B\u00fcndnis \u2013 wie gegen Jugoslawien praktiziert \u2013 auch zu \u201eKrisenreaktionseins\u00e4tzen\u201c auszur\u00fccken, die nicht von Artikel 5 der NATO-Charta (Territorialverteidigung) gedeckt sind: Sie will also unter Versto\u00df gegen ihre eigene Gr\u00fcndungscharta nun auch Kriege \u201eau\u00dferhalb der Charta\u201c, au\u00dferhalb des B\u00fcndnisgebiets f\u00fchren. Die NATO hat ihre Umwandlung in ein international agierendes Aggressionsb\u00fcndnis beschlossen, und der \u00dcberfall auf Jugoslawien war die Vorlage f\u00fcr die v\u00f6llige Entgrenzung der NATO-Kriegsmaschinerie.<\/p>\n<p>Die NATO-Aggression war auch ein Musterbeispiel daf\u00fcr, wie die Bev\u00f6lkerung in einen Krieg hineingelogen wird. Au\u00dfenminister Fischer verkaufte den Krieg unter der Losung \u201eNie wieder Auschwitz\u201c, deutsche Widerstandsk\u00e4mpfer wehrten sich in Zeitungsanzeigen gegen Fischers \u201eneue Auschwitzl\u00fcge\u201c. Der fr\u00fchere CIA-Agent Robert Baer kommentiert: \u201eAls deutscher Politiker h\u00e4tte er eigentlich \u00fcber ein gewisses historisches Gesp\u00fcr verf\u00fcgen sollen bez\u00fcglich solcher unsachlichen Vergleiche.\u201c<\/p>\n<p>Kriegsminister Scharping fantasierte von einem \u201eKonzentrationslager in Pristina\u201c, von einem \u201eserbischen F\u00f6tengrill\u201c und mit abgeschlagenen K\u00f6pfen Fu\u00dfball spielenden Serben. Er enth\u00fcllte einen \u201eHufeisenplan\u201c, wonach Serbien den Kosovo hufeisenf\u00f6rmig einkreisen und die Bev\u00f6lkerung vertreiben wollte, blo\u00df war der Plan eine Propaganda-Erfindung seines Ministeriums.<\/p>\n<p>Die US-Autorin Diana Johnstone entlarvte in ihrem Buch \u201eKreuzzug der Idioten\u201c die \u201ehumanit\u00e4ren\u201c Kriegsgr\u00fcnde als mutwillige Manipulationen: In der Zeitschrift \u201cTime\u201d wurde schon ein Jahr vor Kriegsbeginn das \u201eBed\u00fcrfnis\u201c nach einer \u201eethnischen S\u00e4uberung\u201c artikuliert. \u201eDie USA und Gro\u00dfbritannien m\u00fcssen entweder einseitig t\u00e4tig werden oder andere \u00fcberzeugen, sich anzuschlie\u00dfen. Keines dieser Szenarien ist wahrscheinlich, es sei denn, Milo\u0161evic w\u00fcrde eine Kampagne zum V\u00f6lkermord oder ethnischen S\u00e4uberungen starten.\u201d Doch leider, leider ist das ertr\u00e4umte Szenario in weiter Ferne, wenn \u201cnur 10 Fl\u00fcchtlinge nach Albanien gingen\u201c: \u201eDas scheint eine gute Nachricht [\u2026], aber es gibt ein Problem. Wenn es weder eine ethnische S\u00e4uberung gibt, noch zur einer Fl\u00fcchtlingswelle kommt. welche die internationalen Grenzen mit den Nachbarl\u00e4ndern Albanien oder Mazedonien kreuzt, dann gibt es kaum eine Chance auf eine internationale Intervention.\u201d<\/p>\n<p>Alle Finten und F\u00e4lschungen der westlichen Kriegstreiber und ihrer Medienmeute wurden vielfach, vereinzelt auch in westlichen Medien, widerlegt. Besondere Verdienste hat sich dabei ihr \u201eHauptfeind\u201c, Pr\u00e4sident Slobodan Milo\u0161evic erworben. Er starb im Haager Gef\u00e4ngnis nach Falschmedikation und unterlassener Hilfeleistung \u2013 ein Justizmord, der dem \u201eTribunal\u201c und seinen Auftraggebern ihre drohende Niederlage ersparen sollte.<\/p>\n<p>Wie mein Freund und Genosse im \u201eInternationalen Komitee Slobodan Milo\u0161evic\u201c, Rechtsanwalt Christopher Black aus Toronto (Kanada) sagte: \u201eDer Schauprozess war Teil des Dramas f\u00fcr die Welt\u00f6ffentlichkeit, und es konnte nur mit Verurteilung oder Tod enden. Der Strafprozess brach zusammen, sobald er begann. Eine Verurteilung von Milosevic erwies sich nach der Vorlage des Beweismaterials eindeutig als unm\u00f6glich. (\u2026) Der einzige Ausweg aus dem Dilemma f\u00fcr die NATO bestand darin, den Prozess zu beenden, ohne jedoch Milosevic freizulassen oder die Wahrheit \u00fcber den Krieg zuzugeben. Diese Logik erforderte seinen Tod im Gef\u00e4ngnis und die Einstellung des Prozesses.\u201c<\/p>\n<p>Doch trotz der Aufkl\u00e4rung \u00fcber die damaligen Propagandal\u00fcgen der NATO erkl\u00e4rte der NATO-Generalsekret\u00e4r Stoltenberg letztes Jahr in Belgrad: &#8222;Wir bombardierten euch, um euch zu sch\u00fctzen&#8220;. Und gerade erhielt ich die Information \u00fcber den Kommentar des deutschen Au\u00dfenministers Heiko Maas vom gestrigen Tag, dass die deutsche Beteiligung an der Bombardierung eine &#8222;verantwortungsvolle Aktion&#8220; gewesen sei: &#8222;Ich will nicht wissen, was sonst dort geschehen w\u00e4re, wenn wir dies nicht getan h\u00e4tten&#8220;.<\/p>\n<p>Willi Wimmer (CDU) nahm im April 2000 als stellvertretender Vorsitzender des Parlamentsausschusses der OSZE an einer Konferenz in Bratislava teil, die vom US-Au\u00dfenministerium und dem American Enterprise Institute veranstaltet wurde. \u00dcber die Ergebnisse schrieb er einen Offenen Brief an Bundeskanzler Schr\u00f6der: \u201eDer Krieg gegen die Bundesrepublik Jugoslawien sei gef\u00fchrt worden, um eine Fehlentscheidung von General Eisenhower aus dem Zweiten Weltkrieg zu revidieren. Eine Stationierung von US Soldaten habe aus strategischen Gr\u00fcnden dort nachgeholt werden m\u00fcssen.\u201c<\/p>\n<p>Der vormalige CIA-Agent Robert Baer best\u00e4tigte dies im Interview zu den Strategien der CIA w\u00e4hrend des Jugoslawien-Krieges: \u201eDas Ziel war es, den Staat Jugoslawien als geopolitischen Machtfaktor auszuschalten. In Washington hatte man damals das Ziel, gem\u00e4\u00df der Fehlanalysen Fukuyamas, die Chancen zu nutzen, um dauerhaft westliche Vorstellungen von der Welt nicht nur in Europa zu installieren, also der ganz gro\u00dfe Abwasch, um zuk\u00fcnftig das Entstehen eines gegnerischen Machtfaktors, wie es die UdSSR einst war, dauerhaft zu verhindern. Der Staat Jugoslawien stand diesem strategischen Entwurf im Wege.\u201c<\/p>\n<p>Es war die NATO-Aggression gegen Jugoslawien, die jene Politik der Einkreisung, Zur\u00fcckdr\u00e4ngung und Destabilisierung Russlands und Chinas er\u00f6ffnete. Die Ereignisse der letzten Wochen und Monate beweisen das: Nach Montenegro sollen Nordmakedonien und m\u00f6glicherweise auch Moldawien Mitglieder der NATO werden, um die Einkreisung noch enger zu machen. Unser Gastgeber und ehemaliger jugoslawischer Au\u00dfenminister \u017divadin Jovanovic fragte:<\/p>\n<p>\u201eWas ist die Absicht der NATO? Das reale, geopolitische Ziel ist die Expansion zu den russischen Grenzen. Seit 1999 haben die USA angefangen, ihren gr\u00f6\u00dften US-St\u00fctzpunkt zu bauen, und zwar nicht auf amerikanischem Gebiet, sondern sie bauten das den Camp Bondsteel im Kosovo. Wozu braucht das kleine Kosovo einen gro\u00dfen St\u00fctzpunkt? Selbst f\u00fcr den Balkan ist diese Basis viel zu gro\u00df. Und was ist der Grund? Schauen wir uns das geopolitische Umfeld an: Kaspisches Becken, Kaukasus, Zentralasien und Sibirien \u2013 das ist es, was die Existenz einer solchen Basis rechtfertigt.<\/p>\n<p>Mit Bondsteel begann ein dramatischer Anstieg von US-Milit\u00e4rbasen in Europa \u2013 in Bulgarien, Rum\u00e4nien, Polen, den baltischen Staaten und in der Tschechischen Republik. Jetzt befinden sich in Europa mehr US-Milit\u00e4rst\u00fctzpunkte als auf dem H\u00f6hepunkt des Kalten Krieges. Heute ist der europ\u00e4ische Kontinent v\u00f6llig militarisiert. All dies dient der Vorbereitung f\u00fcr einen Sprung an die russischen Grenzen. Dies erkl\u00e4rt auch den Krieg in Georgien 2008 und den ukrainischen Maidan 2014. Die Aggression gegen Jugoslawien war ein Wendepunkt f\u00fcr die die Globalisierung der Intervention! Das Hauptziel: Sibirien! Der erkl\u00e4rte Plan ist es, hier das gr\u00f6\u00dfte Reservoir an Bodensch\u00e4tzen der Erde einzunehmen.\u201c<\/p>\n<p><strong>Unsere Hauptforderungen bleiben: <\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Die NATO muss f\u00fcr ihre Zerst\u00f6rungen in Jugoslawien Entsch\u00e4digung zahlen, insbesondere f\u00fcr die langfristigen Gesundheitssch\u00e4den, die durch chemische Kriegsf\u00fchrung und den Einsatz von uranhaltiger Munition verursacht wurden.<\/li>\n<li>Der Westen muss seine feindliche Politik gegen\u00fcber Syrien und der Ukraine beenden; er muss die Sanktionen gegen Syrien und Russland beenden.<\/li>\n<li>Die USA m\u00fcssen ihre K\u00fcndigung des INF-Vertrags zur\u00fccknehmen, den sie bereits durch die Stationierung von Aegis-Raketenwerfern in Rum\u00e4nien und Polen verletzt hatten.<\/li>\n<li>Wir m\u00fcssen in unseren L\u00e4ndern \u00f6ffentliche Kampagnen f\u00fcr einen Austritt aus der NATO entwickeln. Serbien darf nicht das Bett mit seinen M\u00f6rdern teilen.<\/li>\n<li>Wir bekr\u00e4ftigen unsere Solidarit\u00e4t mit allen serbischen Patrioten. Frieden, Zusammenarbeit und Freundschaft mit Russland!<\/li>\n<\/ul>\n<p><a href=\"#oben\">\u2191 zur \u00dcbersicht<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong><span class=\"text_small\"><a id=\"Abschluss\"><\/a>Internationale Konferenz &#8222;NATO-Aggression \u2013 Never to forget \u2013 1999-2019&#8220;, Belgrad, 22.-23.03.2019<br \/>\n<\/span> <span class=\"text_red_times_big\">Never to forget \u2013 Niemals vergessen: 1999-2019<\/span><\/strong><\/p>\n<h4><span class=\"text_small\">Abschlusserkl\u00e4rung der Konferenz<\/span><\/h4>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.nrhz.de\/flyer\/media\/25757\/anreisser-f.jpg?resize=80%2C80\" alt=\"\" width=\"80\" height=\"80\" align=\"left\" hspace=\"5\" vspace=\"5\" \/>Anl\u00e4sslich des v\u00f6lkerrechtswidrigen NATO-Angriffs auf die Bundesrepublik Jugoslawien vor 20 Jahren, der am 24. M\u00e4rz 1999 begann, fand vom 22. bis 23. M\u00e4rz 2019 in Belgrad eine internationale Konferenz statt. Sie stand unter dem Motto &#8222;NATO-Aggression &#8211; Niemals vergessen &#8211; 1999-2019 &#8211; Frieden und Fortschritt statt Krieg und Armut&#8220; (NATO-Aggression &#8211; Never to forget &#8211; 1999-2019 &#8211; Peace and Progress instead fo Wars and Poverty). Veranstalter waren das &#8222;Belgrader Forum f\u00fcr eine Welt von Gleichberechtigten&#8220;, der &#8222;Serbische Club der Gener\u00e4le und Admir\u00e4le&#8220; und die &#8222;Serbische Gastgesellschaft&#8220; in Kooperation mit dem &#8222;Weltfriedensrat&#8220; (World Peace Council, WPC). Es sprachen Vertreter aus nahezu 50 L\u00e4ndern. Am Schluss stand eine Erkl\u00e4rung der Veranstalter unter dem Motto &#8222;Never to forget \u2013 Niemals vergessen: 1999-2019&#8220;, die Belgrad-Erkl\u00e4rung (Belgrade Declaration) &#8211; vorgetragen von dem britischen Journalisten und Autor Neil Clark. Sie endet mit einem Appell der Solidarit\u00e4t mit der Regierung Venezuelas und seinem rechtm\u00e4\u00dfigen Pr\u00e4sidenten Maduro, mit der syrischen Regierung, der syrischen Armee und dem syrischen Volk, mit dem pal\u00e4stinensischen Volk sowie mit dem Volk des Jemen, die alle Opfer imperialistischer Aggression sind.<\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.nrhz.de\/flyer\/media\/25763\/1-2019-03-23-1-200327.jpg?resize=440%2C587\" alt=\"\" width=\"440\" height=\"587\" \/><br \/>\nPodium am 23.03.2019 in Belgrad (alle Fotos: arbeiterfotografie.com)<\/p>\n<h5>Die Abschlusserkl\u00e4rung in englischer Sprache:<\/h5>\n<p>On the occasion of 20th anniversary of the aggression of NATO Alliance against Serbia (the Federal Republic of Yugoslavia, the FRY), on 22nd and 23rd March 2019 Belgrade was the venue of the International Conference under slogan NEVER TO FORGET, and title \u201cPeace and Progress instead of Wars and Poverty\u201d. The organisers of the Conference are the Belgrade Forum for the World of Equals, the Federation of Associations of Veterans of the National Liberation War of Serbia, the Serbian Generals and Admirals Club, the Society of the Serbian Hosts, in cooperation with the World Peace Council. Besides the participants from Serbia, the Conference was attended by more than 200 distinguished guests from some 35 countries from all over the world, whom the organisers welcomed and expressed sincerest gratitude for their solidarity, support and huge humanitarian relief during one of the most challenging periods in the recent history of Serbia and the Serbian nation.<\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.nrhz.de\/flyer\/media\/25763\/2-2019-03-23-1-200321.jpg?resize=440%2C308\" alt=\"\" width=\"440\" height=\"308\" \/><br \/>\nNeil Clark tr\u00e4gt am 23.03.2019 die Abschlusserkl\u00e4rung vor<\/p>\n<p>The program of activities marking this anniversary was dedicated to preserving the lasting memory and paying tribute to the military and the police personnel who made the ultimate sacrifice in the defence of their country against the aggression, as well as to the civilian victims including the very young, the very old, and the ailing victims killed during this 78-day aggression by NATO.<\/p>\n<p>The participants have unanimously condemned NATO aggression, affirming that in its essence it was an illegal, invading and criminal war against a peaceful sovereign European country, waged without the UN Security Council mandate and under brute violation of the United Nations Charter, the OSCE Helsinki Final (1975) and the basic principles of international law.<\/p>\n<p>By attacking Serbia (the FRY), the leading Western powers championed by the USA had exposed the freedom-loving and justness-oriented Serbian people to anguish, devastation, and lasting suffering for the sake of attaining their imperialistic geopolitical aims for control of natural and energy, resources, the road of transport and the sphere of influence. This was neither \u2018a small war\u2019 nor \u2018a humanitarian intervention\u2019, but rather a war of underlying geopolitical goals for the long-term deployment of the US troops in the Balkans, for the establishment of case precedent for future aggressions, and for the toppling of legitimate governments, all within the Eastbound Expansion Strategy and the overall goal of setting the global dominance. The history will note the fact that, back in 1999, blindly following alien geopolitical interests, Europe fought itself.<\/p>\n<p>The Balkan is today more unstable. Europe is even more divided. Europe\u2019s backtracking to itself requires some soul-searching, courage and the vision, including confession that the attack against Serbia (the FRY) in 1999 was a colossal historical error.<\/p>\n<p>The aggression\u2019s masterminds and executors should be held responsible for their crimes. The aggression killed some 4,000 persons (including 79 children), whereas additional 6,500 people were seriously wounded. Direct material damage amounted to US 100 billion. It was stressed that NATO and its members participating in the aggression had duty to compensate the damages of war to Serbia.<\/p>\n<p>The participants of the Conference were informed about the findings of scientific and expert analyses conducted so far, all confirming that the use of ammunition filled with depleted uranium, and of graphite and cluster bombs and other inflammable and toxic means of warfare, have resulted in high levels of the long-term environmental pollution and the massive-scale endangering of the Serbian citizens. They welcomed the establishment of special bodies of both the national Assembly and of the Government of Serbia tasked with determining the consequences of NATO aggression reflected on the health of population and the safety of environment, and expressed support to the work of those bodies.<\/p>\n<p>The forcible and unlawful tearing Kosovo and Metohija off Serbia continues, through the constant pressuring of Serbia to formally acknowledge the splitting off of a part of territory of its State. Participants of the Conference underscored that a forcible taking of Kosovo and Metohija apart from Serbia would become a precedent which, in turn, would inevitably pave the way for drawing the new borders in the Balkans and the creation of the so-called Greater Albania at the expense of territories of the states of Serbia, North Macedonia, Greece, and Montenegro, what must not be permitted.<\/p>\n<p>NATO aggression against Serbia (the FRY) was a direct and simultaneous attack on the peace and security system in Europe and in the world, which has been constructed on the outcome of the Second World War. As conclusively demonstrated by the subsequent interventions of the USA and its allies (Afghanistan, Iraq, Libya, Mali, Syria, etc.), this aggression has served as case-precedent and template to globalize the interventionism, a manual on how to utilize terrorism and separatism to carry out the Western powers\u2019 plans of conquest, in order to forcibly topple \u2018unsuitable\u2019 regimes and impose geopolitical interests of the West, notably, of the USA.<\/p>\n<p>NATO aggression against Serbia (the FRY), an act of most blatant violation of fundamental principles of the international law, is unjustifiable; aggressor\u2019s responsibility cannot be diminished by hypocritical attempts to transfer responsibility onto Serbia or her that-time state leadership. This NATO aggression made history as an indicator of moral and civilisation decline that, twenty years on, the governments of the leading aggressor countries have neither been pardoned, nor gotten to learn the right lesson from.<\/p>\n<p>Participants of the Conference expressed their strong support to, and solidarity with efforts Serbia invests in remedying the grave and lasting consequences of the aggression and to her striving to prevent the continuation of NATO aggression by other means. They explicitly supported Serbia\u2019s efforts to preserve own sovereignty and territorial integrity and her contribution to resolve the future status of Kosovo and Metohija, which will be in line with international law and Resolution 1244 of the UN Security Council. They denounced the policy of coercion, pressures, and unilateral steps.<\/p>\n<p>The aggressors\u2019 responsibility for the committed crimes and the inflicted damage cannot be either justified or diminished. Serbia is entitled to seek indemnification, and legal and criminal culpability of NATO leaders and the responsible members. Demand was made to immediately prosecute all those responsible for the crimes against the Serbian nation, and in particular for the case of illicit trafficking in human organs harvested from the abducted Serbs, in accordance with the Report of Disk Marty and relevant decision of the Parliamentary Assembly of the Council of Europe..<\/p>\n<p>The aggression of 1999 against Serbia (the Federal Republic of Yugoslavia) and its other more recent military interventions have transformed NATO into an openly offensive military alliance, which is responsible for the present-day Balkans and Europe being more discordant and volatile, for militarization of Europe and of international relations, for reaching the lowest point of distrust and confrontation since the Cold War, and for the thoroughly shaken the global security order.<\/p>\n<p>NATO is but a tool of the military industry complex and the largest capital domination, rather than a tool of peace, peoples\u2019 needs, and progress. This is why NATO, a Cold War relic, should be dissolved and foreign military camps abolished, including military base Bondsteele in the Serbian Province of Kosovo and Metohija.<\/p>\n<p>Participants of the Conference held that the world was going through period of growing distrust, tensions, and threats of new interventions and conflicts. The root causes are the aggressiveness of NATO and of alienated power centres, whose interests benefit from violations of fundamental principles of the international law, escalation of threats, renewed arms race, and militarization of international relations.<\/p>\n<p>The participants have condemned all method of abuse of international institutions such as: United Nations, OSCE, UNESCO, WTO and others, demanding their improvement and strengthening, not weakening and bypassed.<\/p>\n<p>The policy of domination based on military might, typical of unipolar world order, was rejected as unacceptable because being founded on privileges and self-proclaimed excellence and not on equality of all countries and nations. Multi-polarisation excludes dominance and opens window for democratisation of international affairs. The Conference sent an appeal to all peaceful forces in the world to join forces in the struggle for the observance of the international law as based on the UN Charter, for reinforced role of the United Nations and other universal international organisations.<\/p>\n<p>Participants of the Conference unanimously demanded to urgently put an end to a new arms race and violation of relevant international agreements, and to redirect the funds from the military budgets into the domains of economic development, improving quality of people\u2019s life, and eliminating the disheartening developmental and social divergences. They expressed profound concern provoked by unilateral USA abandonment of the valid international agreements particularly of Intermediate range Nuclear Force Treaty (INF). They demanded for full respect of the existing agreements, and renewal of negotiations on stopping arm race, particularly nuclear.<\/p>\n<p>It was held that the imperialism system with its insatiable greed for someone else\u2019s wealth, and unipolar order based on the strategy of exceptionality, dominance and NATO interventionism, are the key sources of instability, distrust, and conflicts. Peace, stability, democracy, inclusive progress, require radical changes in global relations, observance of sovereign equality, non-interference, multiculturalism, common interests, and exclusion of any egotism, protectionism, and privileges.<\/p>\n<p>A statement was made that the imperialistic system, with its inherent insatiable greediness for other nations\u2019 riches, and the unipolar order based on the strategy of exceptionalism and dominance, and NATO interventionism, are the key sources of instability, distrust, and conflicts. Peace, democracy, and progress require radical changed in global relations, observance of sovereign equality, non-interference, and multiculturalism. Stability, peace, and inclusive progress require observance of common interests, partnership, and exclusion of any egotism, protectionism, and privileges. Policy of confrontation, interventionism, and interference in the internal affairs, prompted by the military industry complex and big financial capital must give way to dialogue, partnership, observance of the basic norms of international law and international order, which are based on the common interests and mutual respect.<\/p>\n<p>Participants of the Conference committed to peaceful political resolving of all international problems, under observance of principles of international law, the UN Charter, and the decisions of the UN Security Council.<\/p>\n<p>The Conference pledged full solidarity with the people and the Government of Venezuela led by their legitimate President Nicolas Maduro, and voiced utmost support to their decisive and dignified refusal of attempts made by the USA, the European Union, the Organisation of the American States (OAS), and others, to forcibly overthrow the legitimate leadership. Participants expressed belief that the Venezuelan people would prevail in their just and legitimate struggle to defend themselves against all pressures and threats, and that they would find the best solutions for their ongoing hardships by means of dialogue and peaceful ways.<\/p>\n<p>Participants of the Conference expressed deep respect, solidarity, and support to the Syrian Government, Army, and the people in their long-standing and heroic struggle against foreign aggression, foreign mercenaries and international terrorists. They also expressed profound acknowledgment for the success in liberating the country from Islamic and other fundamentalists. They gave support to preserving the territorial integrity and unity of Syria, and condemned all attempts to divide or dismember the country.<\/p>\n<p>The participants appealed that the Middle East crisis be resolved by peaceful, political means, without policy of fait accompli, respecting the inalienable rights of the Palestinian People to independent State in the borders of pre 4th of June 1967, with East Jerusalem as its capital, and the right for free and safe return of all Palestinian refugees, according to the UN Resolution 194.<\/p>\n<p>The Conference expressed deepest concerns over extended external aggression in Yemen, together with its solidarity with the Yemeni people suffering under ruthless external aggression by the military coalition led by Saudi Arabia and supported by certain Western powers. An appeal was made to immediately stop this external aggression and to observe freedoms and rights of the Yemeni people to make its own decisions regarding its own destiny.<\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.nrhz.de\/flyer\/media\/25763\/3-2019-03-22-1-110533.jpg?resize=440%2C330\" alt=\"\" width=\"440\" height=\"330\" \/><br \/>\nKonferenz im Haus der Armee, Belgrad, 22.-23.03.2019<\/p>\n<p><a href=\"#oben\">\u2191 zur \u00dcbersicht<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<h4><a id=\"Weiteres\"><\/a>Weitere Beitr\u00e4ge zur Solidarit\u00e4tsreise nach Serbien\u00a0 auf nrhz.de:<\/h4>\n<p>Fotogalerie<br \/>\nIn Erinnerung an die NATO-Aggression gegen Jugoslawien vor 20 Jahren<br \/>\n<strong>Das imperiale L\u00fcgenkonstrukt zerbrechen<\/strong><br \/>\nVon Arbeiterfotografie<br \/>\nNRhZ 698 vom 29.03.2019<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.nrhz.de\/flyer\/beitrag.php?id=25766\">http:\/\/www.nrhz.de\/flyer\/beitrag.php?id=25766<\/a><\/p>\n<p>Filmclip<br \/>\nInternationale Konferenz &#8222;NATO-Aggression \u2013 Never to forget \u2013 1999-2019&#8220;, Belgrad, 22.-23.03.2019<br \/>\n<strong>Peter Handke \u2013 ein Freund Serbiens \u2013 zur NATO-Aggression 1999 vor 20 Jahren<\/strong><br \/>\nVon Arbeiterfotografie<br \/>\nNRhZ 698 vom 29.03.2019<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.nrhz.de\/flyer\/beitrag.php?id=25764\">http:\/\/www.nrhz.de\/flyer\/beitrag.php?id=25764<\/a><\/p>\n<p>Internationale Konferenz &#8222;NATO-Aggression \u2013 Never to forget \u2013 1999-2019&#8220;, Belgrad, 22.-23.03.2019<br \/>\n<strong>Ich habe meinen Eid nicht auf die Macht der USA geleistet<\/strong><br \/>\nVon Florian D. Pfaff<br \/>\nNRhZ 698 vom 29.03.2019<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.nrhz.de\/flyer\/beitrag.php?id=25752\">http:\/\/www.nrhz.de\/flyer\/beitrag.php?id=25752<\/a><\/p>\n<p>Internationale Konferenz &#8222;NATO-Aggression \u2013 Never to forget \u2013 1999-2019&#8220;, Belgrad, 22.-23.03.2019<br \/>\n<strong>20 Jahre Zerst\u00f6rung der regelbasierten Koexistenz<\/strong><br \/>\nVon Klaus Hartmann<br \/>\nNRhZ 698 vom 29.03.2019<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.nrhz.de\/flyer\/beitrag.php?id=25753\">http:\/\/www.nrhz.de\/flyer\/beitrag.php?id=25753<\/a><\/p>\n<p>Internationale Konferenz &#8222;NATO-Aggression \u2013 Never to forget \u2013 1999-2019&#8220;, Belgrad, 22.-23.03.2019<br \/>\n<strong>Den Gemeinsinn zur leitenden Idee erheben<\/strong><br \/>\nVon Rudolf H\u00e4nsel<br \/>\nNRhZ 698 vom 29.03.2019<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.nrhz.de\/flyer\/beitrag.php?id=25754\">http:\/\/www.nrhz.de\/flyer\/beitrag.php?id=25754<\/a><\/p>\n<p>Internationale Konferenz &#8222;NATO-Aggression \u2013 Never to forget \u2013 1999-2019&#8220;, Belgrad, 22.-23.03.2019<br \/>\n<strong>Der Krieg hat ein Gesicht: das von Sanja<\/strong><br \/>\nVon Willy Wimmer<br \/>\nNRhZ 698 vom 29.03.2019<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.nrhz.de\/flyer\/beitrag.php?id=25755\">http:\/\/www.nrhz.de\/flyer\/beitrag.php?id=25755<\/a><\/p>\n<p>Internationale Konferenz &#8222;NATO-Aggression \u2013 Never to forget \u2013 1999-2019&#8220;, Belgrad, 22.-23.03.2019<br \/>\n<strong>Nicht gegeneinander aufhetzen lassen<\/strong><br \/>\nVon Wolfgang Effenberger<br \/>\nNRhZ 698 vom 29.03.2019<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.nrhz.de\/flyer\/beitrag.php?id=25756\">http:\/\/www.nrhz.de\/flyer\/beitrag.php?id=25756<\/a><\/p>\n<p>Internationale Konferenz &#8222;NATO-Aggression \u2013 Never to forget \u2013 1999-2019&#8220;, Belgrad, 22.-23.03.2019<br \/>\n<strong>\u201eSerbien wird nie in die NATO gehen!\u201c<\/strong><br \/>\nKommentar von Rudolf H\u00e4nsel<br \/>\nNRhZ 698 vom 29.03.2019<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.nrhz.de\/flyer\/beitrag.php?id=25757\">http:\/\/www.nrhz.de\/flyer\/beitrag.php?id=25757<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"#oben\">\u2191 zur \u00dcbersicht<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p>alle Fotos: arbeiterfotografie.com<\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Beitragsbild oben: Grabst\u00e4tte von Pr\u00e4sident Slobodan Milosevic<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">Foto: arbeiterfotografie.com<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Anl\u00e4sslich des v\u00f6lkerrechtswidrigen NATO-Angriffs auf die Bundesrepublik Jugoslawien vor 20 Jahren, der am 24. M\u00e4rz 1999 begann, haben der Deutsche Freidenker-Verband und die Vereinigung f\u00fcr Internationale Solidarit\u00e4t (VIS) vom 21. bis 26. M\u00e4rz 2019 eine <b>Solidarit\u00e4tsreise nach Serbien<\/b> organisiert. Dazu geh\u00f6rte die Teilnahme an der Internationalen Konferenz &#8222;NATO-Aggression \u2013 Niemals vergessen \u2013 1999-2019 \u2013 Frieden und Fortschritt statt Krieg und Armut&#8220; sowie die Beteiligung an Gedenkveranstaltungen am Jahrestag des Kriegsbeginns. Die Neue Rheinische Zeitung hat umfangreich \u00fcber die Reise und die Veranstaltungen berichtet. Wir geben hier einige der Beitr\u00e4ge wieder.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":6121,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","advanced_seo_description":"","jetpack_seo_html_title":"","jetpack_seo_noindex":false,"jetpack_post_was_ever_published":false,"footnotes":""},"categories":[13,20],"tags":[270,924,590,357,269,1119],"class_list":["post-6118","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-frieden-antifaschismus-solidaritaet","category-zentrale-veranstaltungen","tag-belgrad","tag-gedenken","tag-jugoslawien","tag-konferenz","tag-nato-ueberfall-auf-jugoslawien","tag-solidaritaetsreise"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Grabstaette_Milosevic_800x445.jpg?fit=800%2C445&ssl=1","jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p9stpK-1AG","jetpack-related-posts":[{"id":18498,"url":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=18498","url_meta":{"origin":6118,"position":0},"title":"25 Jahre NATO-Aggression gegen Jugoslawien &#8211; Solidarit\u00e4tsreise","author":"Webredaktion","date":"8. 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April 2024","format":false,"excerpt":"Rede von Klaus Hartmann, gehalten am 22. M\u00e4rz 2024 auf der Konferenz \"Von der Aggression zu einer neuen gerechten Ordnung\" in Belgrad Im Jahr 2022 hat die deutsche Bundesregierung eine \u201eZeitenwende\u201c, eine \u201eneue \u00c4ra\u201c proklamiert \u2013 um damit die Russische F\u00f6deration anzuklagen, unter Bruch des V\u00f6lkerrechts einen Angriffskrieg begonnen zu\u2026","rel":"","context":"In &quot;Demokratie \u2013 Medien \u2013 Aufkl\u00e4rung&quot;","block_context":{"text":"Demokratie \u2013 Medien \u2013 Aufkl\u00e4rung","link":"https:\/\/www.freidenker.org\/?cat=12"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/beoforum_2024_Hartmann_800x450.jpg?fit=800%2C450&ssl=1&resize=350%2C200","width":350,"height":200,"srcset":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/beoforum_2024_Hartmann_800x450.jpg?fit=800%2C450&ssl=1&resize=350%2C200 1x, https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/beoforum_2024_Hartmann_800x450.jpg?fit=800%2C450&ssl=1&resize=525%2C300 1.5x, https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/beoforum_2024_Hartmann_800x450.jpg?fit=800%2C450&ssl=1&resize=700%2C400 2x"},"classes":[]},{"id":18653,"url":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=18653","url_meta":{"origin":6118,"position":5},"title":"Der Auftakt in den 3. Drei\u00dfigj\u00e4hrigen Krieg j\u00e4hrt sich zum 25. Mal","author":"Webredaktion","date":"2. April 2024","format":false,"excerpt":"Bericht von Wolfgang Effenberger Am 24. M\u00e4rz 2024 j\u00e4hrte sich zum 25. Mal der ohne Zustimmung der Vereinten Nationen erfolgte beispiellose Angriff der NATO gegen Jugoslawien \u2013 in erster Linie gegen die Teilrepublik Serbien. [...] Das Belgrader Forum \"f\u00fcr die Welt der Gleichen\" beging am 22. und 23. 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