{"id":6080,"date":"2019-03-31T12:29:39","date_gmt":"2019-03-31T10:29:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=6080"},"modified":"2019-04-14T21:56:57","modified_gmt":"2019-04-14T19:56:57","slug":"entscheidend-ist-das-volk","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=6080","title":{"rendered":"Entscheidend ist das Volk"},"content":{"rendered":"<p><em>von <strong>R\u00fcdiger Rauls<\/strong><\/em><\/p>\n<p>(Erstver\u00f6ffentlichung im Blog des Autors am 28.03.2019: <a href=\"https:\/\/ruedigerraulsblog.wordpress.com\/2019\/03\/28\/entscheidend-ist-das-volk\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/ruedigerraulsblog.wordpress.com\/2019\/03\/28\/entscheidend-ist-das-volk\/<\/a>)<\/p>\n<p><em><strong>Trotz aller Bem\u00fchungen kommen die Pl\u00e4ne der USA und Guaidos f\u00fcr einen Machtwechsel in Venezuela nicht voran.<\/strong><\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5>Stille vor dem Sturm?<\/h5>\n<p>Es ist in den deutschen Medien still geworden um Guaido. Er ist von den Titelseiten der Printmedien immer weiter auf die hinteren B\u00e4nke geschoben worden. Auch bei den \u00d6ffentlich-Rechtlichen steht er nicht mehr so sehr im Mittelpunkt. Die Berichterstattung ist knapper und insgesamt sachlicher, wenn auch immer noch sehr parteiisch. Aber man scheint zur\u00fcckhaltender geworden zu sein. Liegt es nur daran, dass es weniger aus Venezuela zu berichten g\u00e4be oder ist man einfach nur abwartend geworden?<\/p>\n<p>Auff\u00e4llig ist, dass die europ\u00e4ischen Medien und Politik das Thema mittlerweile mit mehr Vorsicht zu behandeln scheinen. Darin unterscheidet man sich ganz erheblich von den USA, wo der Regime-Change offensichtlich und mit Nachdruck weiter verfolgt wird. Dabei scheint der Regierung in Washington die Meinung der Welt mittlerweile ziemlich schnuppe zu sein. Man nimmt kein Blatt mehr vor den Mund und gibt sich keine M\u00fche, die eigenen kriminellen Absichten zu verbergen. Auch das V\u00f6lkerrecht k\u00fcmmert die US-Regierung einen feuchten Kehricht und schon gar nicht die venezolanische Verfassung, mit der Washington und der Wertewesten urspr\u00fcnglich Guaidos Anspruch auf das Pr\u00e4sidentenamt begr\u00fcndet hatten. Denn \u201edie maximale Amtszeit eines Interimspr\u00e4sidenten von 30 Tagen ist inzwischen \u00fcberschritten\u201c <a href=\"#_edn1\" name=\"_ednref1\">[1]<\/a>. Er ist also gar kein \u00dcbergangspr\u00e4sident mehr, sondern nur noch selbsternannt.<\/p>\n<p>In diesem Konflikt scheinen die Europ\u00e4er mehr auf Distanz zu Washington, aber auch zu Guaido selbst zu gehen. Un\u00fcberh\u00f6rbar war die Ern\u00fcchterung in den Beitr\u00e4gen der FAZ nach dem 23. Februar dieses Jahres, als an der kolumbianisch-venezolanischen Grenze die wirklichen Kr\u00e4fteverh\u00e4ltnisse in Venezuela offensichtlich geworden waren. Guaido hatte das Kr\u00e4ftemessen verloren. Er verf\u00fcgte nicht \u00fcber den R\u00fcckhalt in der Bev\u00f6lkerung, den die Bilder aus Caracas vermuten lie\u00dfen und den Eindruck erwecken sollten. Noch geringer scheint sogar der Einfluss auf das Milit\u00e4r zu sein, wie die geringe Zahl derer zeigte, die nach Aufforderung Guaidos von der Fahne Maduros gegangen waren.<\/p>\n<p>Aber nicht nur die Medien, auch die europ\u00e4ische Politik wird zur\u00fcckhaltender gegen\u00fcber Guaido. Letzter H\u00f6hepunkt dieser Entwicklung ist die Ablehnung des von ihm als Botschafter entsandten Diplomaten, der von Berlin nicht als Vertreter Venezuelas akkreditiert wurde<a href=\"#_edn2\" name=\"_ednref2\">[2]<\/a>. Allm\u00e4hlich setzt sich in Europa Erkenntnis durch, \u201edass die tats\u00e4chliche Macht im Land immer noch bei Maduro liege\u201c<a href=\"#_edn3\" name=\"_ednref3\">[3]<\/a>.\u00a0Die Wirklichkeit ist halt eben doch nicht so leicht au\u00dfer Acht zu lassen und richtet sich auch nicht immer nach den W\u00fcnschen und Prophezeiungen derer, die die \u00f6ffentliche Meinung formen wollen.<\/p>\n<p>Aber diese Wirklichkeit ist f\u00fcr die USA eine andere als f\u00fcr die Europ\u00e4er. Letztere haben nicht viel zu verlieren in Venezuela au\u00dfer der Hoffnung, dass das Land sich unter Guaido weiter f\u00fcr deutsche Investitionen und Waren \u00f6ffnen k\u00f6nnte. Aber diese Hoffnungen scheint ihr Favorit nicht erf\u00fcllen zu k\u00f6nnen. Also, weshalb dann weiter auf einen lahmen Gaul setzen?<\/p>\n<p>F\u00fcr die Amerikaner jedoch seht mehr auf dem Spiel: Ihre Vorherrschaft in Lateinamerika, das sie gewohnt waren als ihren Hinterhof anzusehen. Die Chinesen machen ihnen wirtschaftlich ihre Stellung streitig, die Russen zus\u00e4tzlich auch noch milit\u00e4risch. Nach der Niederlage in Syrien, die nicht unwesentlich auf die russische Pr\u00e4senz dort zur\u00fcckgeht, ihrem Einflussverlust im gesamten Nahen Osten, ihren gescheiterten Regime-Change-Versuchen in Teilen der islamischen Welt und dem schm\u00e4hlichen Versagen in Afghanistan droht nun vor der eigenen Haust\u00fcr eine weitere Blamage. Und selbst das kleine Nord-Korea konnte den USA die Stirn bieten. Venezuela wird f\u00fcr die USA zur Nagelprobe, ob sie \u00fcberhaupt noch in der Lage sind, ihre Vorherrschaft in der Region zu behaupten. Sind die USA noch eine Weltmacht oder nur noch ein zahnloser Papiertiger mit \u00fcberteuertem, aber wirkungslosen Milit\u00e4rapparat?<\/p>\n<p>Vor diesen Herausforderungen stehen die Europ\u00e4er nicht in dem Konflikt um Venezuela. f\u00fcr sie geht es eher nur ums Gesch\u00e4ft und da sehen sie eher die zwanghafte Sanktionssucht der USA zunehmend auch als Problem f\u00fcr sich selbst an. Diese erstrecken sich ja mittlerweile nicht mehr nur auf sogenannte Schurkenstaaten wie Iran, Nordkorea und andere. Immer h\u00e4ufiger geraten sogar die Partner selbst in den Bann der amerikanischen Sanktionitis wie die T\u00fcrkei, aber auch Deutschland und die Europ\u00e4er, denen man das Gasgesch\u00e4ft mit Russland und den 5G-Ausbau mit Huawei vermiesen will. Das behindert die Gesch\u00e4fte und schw\u00e4cht die Wirtschaft, nicht nur die der Sanktionierten sondern auch die Weltwirtschaft insgesamt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5>Gro\u00dfe Hoffnungen<\/h5>\n<p>Dabei hatte doch alles so verhei\u00dfungsvoll begonnen. Ach, wie gerne hatten seine F\u00f6rderer im Westen Guaidos Prophezeiungen geglaubt, berauscht und besoffen von den Bilder der Menschenmassen, die ihm anfangs in Caracas zugestr\u00f6mt waren. Wie bereitwillig hatten sie diese Bilder aufgenommen und voll freudiger Erwartung dem eigenen Medienvolk vorgelegt. Endlich naht f\u00fcr den Despoten Maduro die G\u00f6tterd\u00e4mmerung. Endlich scheinen seine Tage gez\u00e4hlt zu sein. Endlich kehren Demokratie und Freiheit zur\u00fcck nach Caracas, unsere Demokratie, unsere Freiheit, die einzig wahre und richtige, die westliche.<\/p>\n<p>Endlich schien sie wieder zum Greifen nah, die Freiheit, in Venezuela investieren zu k\u00f6nnen ohne Auflagen vonseiten der Regierung, ohne Angst vor staatlichen Eingriffen, ohne R\u00fccksichtnahme auf die Interessen der Venezolaner, nur orientiert am Kapitalinteresse, so wie es Guaido in Aussicht stellte und versprach.<\/p>\n<p>Oh, glorreiche Zeit des freien Marktes! Oh, goldene Investitionsfreiheit! Sollte sie endlich wieder einziehen in Venezuela, die Freiheit des Individuums, des kapitalkr\u00e4ftigen Individuums, des Geldgebers, der gerne gibt, aber nur um noch mehr zu nehmen? Nun schienen sie wieder anzubrechen, die herrlichen Zeiten des Investors, der so lange bleibt, wie es sich lohnt. Sollte nun endlich wieder das Recht des Unternehmers auf die Freiz\u00fcgigkeit seines Kapitals gelten: ungehindert weiterziehen zu k\u00f6nnen, wenn die M\u00e4rkte nichts mehr hergeben, die Arbeitskraft zu teuer wird, die \u00d6lquellen leer, die Minen ausgebeutet, die B\u00f6den ausgelaugt sind. Glorreiche Zeiten schienen wieder anzubrechen in Venezuela dank des smarten Guaido, dem Freund der M\u00e4rkte, dem Mustersch\u00fcler der liberalen Wirtschaftstheorien.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5>Gro\u00dfe Ern\u00fcchterung<\/h5>\n<p>Aber nun wird er nicht mehr so sehr gefeiert und bejubelt wie noch vor wenigen Wochen, der smarte Guaido. Es hat sich die herbe Erkenntnis durchgesetzt, dass der Umbruch in Venezuela nicht so einfach ist, wie die westlichen Medien und Politiker sich vorgestellt hatten. Sie hatten wohl geglaubt, dass es reiche, einen Messias zu pr\u00e4sentieren, der dem Volk Versprechungen macht und gleichzeitig das Format hat, endlich die zerstrittene die Opposition zu einen. Wie der Phoenix aus der Asche war er vor das Volk getreten, der venezolanische Obama, der Macron von Caracas, ein Held der gro\u00dfen Worte mit Begeisterungspotential.<\/p>\n<p>Aber diese modernen Messiasse kommen nicht daher in Jesuslatschen. Sie tragen saloppe Anz\u00fcge, nicht steif wie die Altvorderen, sondern locker mit offenem Hemd. Sie sind Uni-Absolventen mit einem von Visionen verkl\u00e4rten Blick, der \u00fcber die Massen vor ihren Trib\u00fcnen hinweg in weite Zukunft zu schweifen scheint. Keine Busfahrer wie Maduro, keine Vorstadtmenschen wie die Gelbwesten.<\/p>\n<p>Nein, sie sind die charmanten, gebildeten, kultivierten Jungs mit Charisma, mit leuchtenden, luftigen Idealen und eing\u00e4ngigen Parolen wie \u201eYes, we can\u201c oder \u00e4hnlich Wohlklingendem ohne Sinn. Zu ihrem Gl\u00fcck fragte niemand aus der Schar der Jubelnden: \u201eWAS k\u00f6nnen wir denn?\u201c. Da w\u00e4ren der Hype und die Verz\u00fcckung der J\u00fcnger schnell vor\u00fcber gewesen angesichts der Belanglosigkeit der Antworten.<\/p>\n<p>Die konkrete politische Praxis eines Obama wie nun auch die Gelbwesten Macrons offenbaren sehr schnell, dass die B\u00e4ume der Vision\u00e4re mit dem glitzernden Lametta der Sprechblasen nicht in den Himmel wachsen. Alltag und Wirklichkeit holen die Phrasendrescher sehr schnell zur\u00fcck aus den luftigen Wolken der Gedankenwelten und der ach so tollen und intellektuell ausgekl\u00fcgelten Ideen auf den harten Boden der unbestechlichen Wirklichkeit.<\/p>\n<p>Was hatte nicht Guiado schon alles angek\u00fcndigt? Wo waren die Hunderttausenden von Unterst\u00fctzern, von denen er noch wenige Tage vor seinem gro\u00dfen Auftritt an der Grenzbr\u00fccke gesprochen hatte? Ja, in Caracas, aber nicht dort, wo eine Konfrontation mit der Macht drohte, wo es nach Pulverdampf und Tr\u00e4nengas roch.<\/p>\n<p>Wo sind die Interventionstruppen der Nachbarstaaten und der USA, mit deren Einsatz Guaido seinen Gegnern gedroht und die Zuversicht seiner Anh\u00e4nger gen\u00e4hrt hatte? Nach dem fehlgeschlagenen Kr\u00e4ftemessen mit Maduro und seinem Milit\u00e4r hatten sich die Staaten der Lima-Gruppe sehr schnell von milit\u00e4rischen Optionen distanziert. Selbst die USA belie\u00dfen es bei unverbindlichen Drohungen und neuen Sanktionen.<\/p>\n<p>In gro\u00dfen Worten hatte er den Venezolanern angek\u00fcndigt, \u201edass das Licht mit dem Ende des Regimes zur\u00fcckkehre\u201c(4)<a href=\"#_edn4\" name=\"_ednref4\">[4]<\/a>. Aber es war gerade dieses Regime, das unter den Schwierigkeiten der fortgesetzten Sabotageversuche daf\u00fcr gesorgt hat, dass das Licht wieder schneller nach Venezuela zur\u00fcckkehrte. Denn die Venezolaner konnten nicht so lange warten, bis Guaido seine Versprechungen in die Wirklichkeit h\u00e4tte umsetzen k\u00f6nnen, ihnen verdarben die Lebensmittel.<\/p>\n<p>Aber dieses Auftreten angesichts der dr\u00e4ngenden Alltagsprobleme veranschaulicht die Blau\u00e4ugigkeit eines Mannes, der sich berufen f\u00fchlt, ein Land und ein Volk aus Elend und Unterdr\u00fcckung zu f\u00fchren. Er findet keine L\u00f6sung f\u00fcr die dr\u00e4ngenden Probleme und glaubt, dass es nichts Wichtigeres gibt f\u00fcr die Venezolaner angesichts verrottender Lebensmittel, als dass er, Guaido, in den Pr\u00e4sidentenpalast einzieht. Als w\u00e4ren damit die Probleme im Alltag der einfachen Menschen gel\u00f6st. So kann nur denken, wer diese Probleme nicht zu kennen scheint.<\/p>\n<p>Die Quittung folgte auf dem Fu\u00dfe. Am 11.3. mitten in der Stromkrise hatte Guaido die Bev\u00f6lkerung aufgerufen, \u201eihren Unmut auf die Stra\u00dfe zu tragen\u201c<a href=\"#_edn5\" name=\"_ednref5\">[5]<\/a>. Am 14.3. musste die FAZ kleinlaut und besch\u00f6nigend melden: \u201eZahlreiche Venezolaner sind am Dienstag einem Aufruf von Oppositionsf\u00fchrer Juan Guaido gefolgt und auf die Stra\u00dfe gegangen\u201c<a href=\"#_edn6\" name=\"_ednref6\">[6]<\/a>. Bisher war in der Berichterstattung der FAZ \u00fcber die Massenversammlungen von Guaidos Anh\u00e4ngern nur in Hunderttausenden und Zehntausenden abgerechnet worden. \u201eZahlreiche\u201c deutet in diesem Zusammenhang auf ein eher entt\u00e4uschendes Aufgebot hin, das man nur so nicht bezeichnen will.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5>Gro\u00dfes Unverst\u00e4ndnis<\/h5>\n<p>Gro\u00dfe Worte und gro\u00dfe Hoffnungen machen nicht satt. Nicht das Volk, nicht den Investor. Das Volk hei\u00dft die kleinen Br\u00f6tchen willkommen, denn sie f\u00fcllen den Magen, die gro\u00dfen Worte nicht. Der Investor braucht keine kleinen Br\u00f6tchen. Sein Bauch kennt keinen Hunger, denn seine Rendite stimmt. Seine Kinder besuchen die Eliteschulen, ihre Zukunft ist freundlich. Und trotzdem kennt auch er den Hunger, den Hunger nach Kapitalverwertung. Auch er leidet Not und Mangel, aber es ist nicht die Not des Volkes, nicht der Mangel an Lebensmitteln, Medikamenten, guter Bildung. Seine Not ist der Anlagenotstand, der Mangel an Investitionsm\u00f6glichkeiten.<\/p>\n<p>Wo soll er noch sein Geld reinstecken, wenn die alten M\u00e4rkte des Wertewestens nur noch d\u00fcrftige Renditen abwerfen und neue M\u00e4rkte nicht in Sicht sind? Wie soll er noch seinen Schnitt machen, wenn L\u00e4nder wie Venezuela, Vietnam, Syrien, Iran, Kuba, Nordkorea, China, Russland und die vielen anderen sein Geld nur noch zu den Bedingungen ins Land lassen, die sie selbst bestimmen? Wo soll er noch Mehrwert erwirtschaften, wenn es den Regierungen dieser L\u00e4nder zuerst um die eigene Entwicklung geht und nur in zweiter Linie darum, dass der Investor m\u00f6glichst viel aus ihrem Boden und der Arbeitskraft ihrer Menschen heraus holen kann?<\/p>\n<p>Wie soll er noch eine ordentliche Rendite erwirtschaften, wenn die Chinesen ihn nicht an ihren eintr\u00e4glichen \u00f6ffentlichen Ausschreibungen teilnehmen lassen, wie er es aus dem goldenen Westen gewohnt ist? Wie soll der Investor die Industrie und Arbeiter dieser L\u00e4nder weiterhin als billige Arbeitskraft nutzen, ihnen sein technologisches Wissen vorenthalten, wenn diese ihren Anteil an seiner Produktion verlangen, an seinem Gewinn, an seinem technologischen Fortschritt, an der Steigerung der Produktivit\u00e4t?<\/p>\n<p>F\u00fcr all diese Probleme w\u00e4re im Falle Venezuelas Guaido die gew\u00fcnschte L\u00f6sung gewesen. Und in der Vorstellung dieser Guaidos, Macrons und der Herrschaften in Washington scheint es auszureichen, die F\u00fchrer des Staates auszutauschen und dem Volk einen neuen vorzusetzen. Denn sie, die Vision\u00e4re, halten nicht viel vom einfachen Volk. Sie glauben, das Volk braucht ihre Visionen, um eine Orientierung zu haben.<\/p>\n<p>Aus diesem Grunde k\u00f6nnen sie die Unterst\u00fctzung, die Maduro von den einfachen Leuten erf\u00e4hrt, nicht anders verstehen als das Ergebnis von Unterdr\u00fcckung und Unfreiheit. Mit Gewalt h\u00e4lt Maduro sie bei der Stange. Damit es aber frei wird, bedarf es der Vision\u00e4re, die das Volk in Freiheit des Individuums und des Marktes f\u00fchren. Die Guaidos und die Herrschaften in Washington k\u00f6nnen sich nicht vorstellen, dass die Anh\u00e4nger Maduros ihm aus freien St\u00fccken folgen trotz der Sanktionen, trotz der Entbehrungen, trotz der Stromausf\u00e4lle, trotz des tagt\u00e4glichen Elends, trotz der Drohungen mit der milit\u00e4rischen Intervention.<\/p>\n<p>Auch wenn die Guaidos sich volkst\u00fcmlich geben, k\u00f6nnen sie sich nicht vorstellen, dass Maduro nur deshalb \u00fcberlebt, weil das Volk bereit ist, die Opfer zu ertragen, die ihm die Sanktionen abverlangen. Sie ertragen das, nicht weil er der Diktator ist, als den ihn der Wertewesten aus tiefster \u00dcberzeugung darstellt. Sie stehen zu Maduro, weil er der Ausdruck eines Volkswillens ist, den man sich in den von Interessen zerfressenen und gel\u00e4hmten Gesellschaften der Westlichen Wertegemeinschaft nicht mehr vorstellen kann.<\/p>\n<p>Denn solange Maduro regiert, herrscht auch Hoffnung auf eine bessere Zukunft, einer Zukunft, die besser ist als die Vergangenheit, aus der die meisten Venezolaner kommen. Das Leben in Venezuela ist nicht einfach, es mangelt an vielem. Aber es sind Hoffnung da und das politische Bewusstsein eines Volkes, das zu wissen scheint, dass es um die eigene Zukunft geht, um die nationale und wirtschaftliche Unabh\u00e4ngigkeit und Selbstbestimmung. Und es ist diese Kraft, die das Volk von Vietnam das \u00fcberm\u00e4chtige Amerika hat besiegen lassen.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>R\u00fcdiger Rauls ist Mitglied des Deutschen Freidenker-Verbandes<\/em><\/p>\n<h5>Quellen<\/h5>\n<p><a href=\"#_ednref1\" name=\"_edn1\">[1]<\/a> <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/2019\/03\/224250\/venezuela-deutschland-guaido-gebauer\">https:\/\/amerika21.de\/2019\/03\/224250\/venezuela-deutschland-guaido-gebauer<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ednref2\" name=\"_edn2\">[2]<\/a> ebenda<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref3\" name=\"_edn3\">[3]<\/a> ebenda<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref4\" name=\"_edn4\">[4]<\/a> Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 14.3.2019: Guaido: Bald beziehe ich meine B\u00fcro im Pr\u00e4sidentenpalast.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref5\" name=\"_edn5\">[5]<\/a> FAZ vom 13.3.2019: 20 Tote durch Stromausfall in Venezuela<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref6\" name=\"_edn6\">[6]<\/a> FAZ vom 14.3.2019: Guaido: Bald beziehe ich meine B\u00fcro im Pr\u00e4sidentenpalast.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>R\u00fcdiger Rauls Buchver\u00f6ffentlichungen: <\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Wie funktioniert Geld?\u00a0<a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/dp\/B013RWL1TQ\">Buchbeschreibung<\/a><\/li>\n<li>Kolonie Konzern Krieg \u2013 Stationen kapitalistischer Entwicklung\u00a0<a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/dp\/B01MG6AL4K\">Buchbeschreibung<\/a><\/li>\n<li>Zukunft Sozialismus oder die Grenzen des Kapitalismus\u00a0<a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/dp\/B01LY0AGOG\">Buchbeschreibung<\/a><\/li>\n<li>Die Entwicklung der fr\u00fchen Gesellschaften-Die Geschichte Afghanistans\u00a0<a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/dp\/B00VAVPMO2\">Buchbeschreibung<\/a><\/li>\n<li>Was braucht mein Kind?\u00a0<a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/dp\/B00FEC6X3M\">Buchbeschreibung<\/a><\/li>\n<li>Sp\u00e4te Wahrheit (Prosa)\u00a0<a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/dp\/B00CQLYOS0\">Buchbeschreibung<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Herausgeber von:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Imre Szabo: Die Hinterm\u00e4nner ( ein politischer Krimi) <a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/dp\/B00BAYM1ZM\">Buchbeschreibung<\/a><\/li>\n<li>Imre Szabo: Die Unsichtbaren ( ein politischer Krimi) <a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/dp\/B01LZ9L6ER\">Buchbeschreibung<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5 style=\"text-align: center;\">Veranstaltungshinweis<\/h5>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Venezuela im Zentrum globaler Konflikte<br \/>\n<\/strong>Veranstaltung im Club Voltaire Frankfurt<br \/>\nReferent: R\u00fcdiger Rauls<br \/>\n4.4.2019 um 19 Uhr<br \/>\nKleine Hochstr. 5<br \/>\n<strong>Frankfurt a. M.<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Foto: Kundgebung am 19.04.2013 anl\u00e4sslich der Wahl von <span class=\"tlid-translation translation\" lang=\"de\"><span class=\"\" title=\"\">Nicolas Maduro als Pr\u00e4sident der Bolivarischen Republik Venezuela.<\/span><\/span><\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">Quelle: By Canciller\u00eda Ecuador &#8211; Flickr, CC BY-SA 2.0, https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=34733457<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Beitrag von R\u00fcdiger Rauls<\/b><br \/>\nTrotz aller Bem\u00fchungen kommen die Pl\u00e4ne der USA und Guaidos f\u00fcr einen Machtwechsel in Venezuela nicht voran.  Stille vor dem Sturm? Auff\u00e4llig ist, dass die europ\u00e4ischen Medien und Politik das Thema mittlerweile mit mehr Vorsicht zu behandeln scheinen. Darin unterscheidet man sich ganz erheblich von den USA, wo der Regime-Change offensichtlich und mit Nachdruck weiter verfolgt wird. 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