{"id":6013,"date":"2019-03-11T04:28:09","date_gmt":"2019-03-11T03:28:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=6013"},"modified":"2019-04-19T18:31:16","modified_gmt":"2019-04-19T16:31:16","slug":"20-jahre-seit-nato-angriffskrieg-gegen-jugoslawien-teil-9-und-10","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=6013","title":{"rendered":"20 Jahre seit NATO-Angriffskrieg gegen Jugoslawien &#8211; Teil 9 und 10"},"content":{"rendered":"<div class=\"article__text \">\n<p>Der Angriffskrieg der NATO gegen Jugoslawien am 24. M\u00e4rz 1999 markierte das Ende des Friedens in Europa, ein Frieden, der seit der Katastrophe des Zweiten Weltkriegs gehalten hatte, zumindest in Europa. Mit Beitr\u00e4gen in loser Folge wird <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/search?q=20+Jahre+seit+NATO-Angriff+auf+Jugoslawien%3A&amp;df=&amp;dt=\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">RT-Deutsch<\/a> in den n\u00e4chsten Wochen die wichtigsten Stationen der NATO-Vorbereitungen auf diesen Krieg in Erinnerung rufen.<\/p>\n<p>Wir ver\u00f6ffentlichen die Teile 9 und 10 hier zusammenh\u00e4ngend.<\/p>\n<p><a id=\"uebersicht\"><\/a><strong>\u00dcbersicht<\/strong><\/p>\n<p>Bisher ver\u00f6ffentlicht:<\/p>\n<\/div>\n<p><a href=\"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=5900#t01\">Teil 1<\/a> \u2013 16.02.2019: <strong>Ursachen, Hintergr\u00fcnde, Fake News und False Flag<\/strong> <em>von Rainer Rupp<\/em><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=5900#t02\">Teil 2<\/a> \u2013 21.02.2019: <strong>Deutschlands R\u00fcckbesinnung auf unr\u00fchmliche Traditionen<\/strong> <em>von Klaus Hartmann<\/em><\/p>\n<div class=\"article__text \">\n<p><a href=\"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=5956#t03\">Teil 3<\/a> &#8211; 25.02.2019:\u00a0<strong>Luftangriffe in Bosnien-Herzegowina als Test f\u00fcr Kosovo<\/strong> <em>von Rainer Rupp<\/em><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=5956#t04\">Teil 4<\/a> &#8211; 01.03.2019:\u00a0 <strong>Falsche-Flagge-Massaker als Vorwand f\u00fcr NATO-Aggression<\/strong> <em>von Rainer Rupp<\/em><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=5985#t05\">Teil 5<\/a> &#8211; 02.03.2019: <strong>Warum wurde Milo\u0161evi\u0107 zum Hassobjekt des Westens?<\/strong> <em>von Klaus Hartmann<\/em><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=5985#t06\">Teil 6<\/a> &#8211; 04.03.2019: <strong>Das &#8222;Ra\u010dak-Massaker&#8220; &#8211; Teil des NATO-Drehbuchs (I) <\/strong><em>von Doris Pumphrey<\/em><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=6006#t07\">Teil 7<\/a> &#8211; 06.03.2019: <strong>Das &#8222;Ra\u010dak-Massaker&#8220; &#8211; Teil des NATO-Drehbuchs (II) <\/strong><em>von Doris Pumphrey<\/em><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=6006#t08\">Teil 8<\/a> &#8211; 08.03.2019: <strong>Teil des NATO-Drehbuchs \u2013 &#8222;Massaker von Srebrenica&#8220; (I)<\/strong> <em>von George Pumphrey<\/em><\/p>\n<p>Neu auf dieser Seite:<\/p>\n<p><a href=\"#t09\">Teil 9<\/a> &#8211; 09.03.2019: <strong>Teil des NATO-Drehbuchs \u2013 &#8222;Massaker von Srebrenica&#8220; (II) <\/strong><em>von George Pumphrey<\/em><\/p>\n<p><a href=\"#t10\">Teil 10<\/a> &#8211; 09.03.2019:\u00a0<strong>Terror-Paten und die letzte Chance<\/strong> <em>von Klaus Hartmann<br \/>\n<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p><a id=\"t09\"><\/a><strong>Teil 9 (<a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/meinung\/85285-aufklarung-racak-massakers-teil-ii\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Erstver\u00f6ffentlichung auf RT Deutsch am 09.03.2019<\/a>)<\/strong><\/p>\n<h4>Teil des NATO-Drehbuchs \u2013 &#8222;Massaker von Srebrenica&#8220; (II)<\/h4>\n<p><em>von <strong>George Pumphrey<\/strong><\/em><\/p>\n<p>(Fortsetzung von <a href=\"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=6006#t08\">Teil I<\/a>)<\/p>\n<\/div>\n<div><\/div>\n<div class=\"article__summary \"><em><strong>Mit dem Haager Tribunal schuf sich die NATO ein Gericht gegen ihre Gegner. Mit Schauprozessen, die jeder rechtsstaatlichen Gerichtsbarkeit Hohn sprachen, sollte den Serben \u201eV\u00f6lkermord\u201c nachgewiesen und die UN-Konvention f\u00fcr die Bestrafung derartiger Verbrechen unterh\u00f6hlt werden.<\/strong><\/em><\/div>\n<div class=\"article__text \">\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Das \u201eHaager Tribunal\u201c \u2013 Instrument der NATO<\/strong><\/p>\n<p>Bereits zehn Tage nachdem serbische Truppen Srebrenica \u00fcbernommen hatten, erhob der Internationale Strafgerichtshof f\u00fcr das ehemalige Jugoslawien (ICTY) in Den Haag (&#8222;Haager Tribunal&#8220;) Anklage gegen die bosnisch serbische F\u00fchrung wegen &#8222;Verbrechen gegen die Menschheit&#8220; und &#8222;V\u00f6lkermord&#8220;\u2013 basierend nur auf Vertrauen in Versprechungen der US Regierung stichhaltige Beweise zu liefern.<\/p>\n<p>Das ICTY wurde 1993 unter dem Einfluss der NATO-Staaten im UNO-Sicherheitsrat gegr\u00fcndet \u2013 zu einem Zeitpunkt, als Russland eine sehr schwache au\u00dfenpolitische Rolle spielte. Die NATO &#8222;ist der Freund des Tribunals&#8220;, wie ihr Sprecher Jamie Shea im Mai 1999 erkl\u00e4rte. Die NATO lieferte die Angeklagten, finanzierte die Einrichtung und war Hauptfinancier dieses Gerichts. Es ist nichts anderes als ein Instrument der NATO \u2013 gerichtet haupts\u00e4chlich gegen die Serben.<\/p>\n<p>Die Kriminalisierung und Anklage leitender serbischer Politiker, diente der politischen Enthauptung der serbischen Gesellschaft. Auch auf der diplomatischen Ebene spielte das Tribunal eine wichtige Rolle, um unliebsame Politiker aus dem Verhandlungsprozess auszugrenzen. Wie Antonio Cassese, der erste Pr\u00e4sident des Tribunals nach der Anklage Radovan Karadzics wegen V\u00f6lkermords triumphierend erkl\u00e4rte: &#8222;Die Entscheidung stellt einen bedeutenden Schritt dar. Mal sehen, wer sich jetzt an den Verhandlungstisch setzt, mit einem Mann, der des V\u00f6lkermords beschuldigt wird. Dieser Herr wird nicht an Friedensverhandlungen teilnehmen k\u00f6nnen.&#8220;<\/p>\n<p>Best\u00e4tigt hat diese Funktion des Tribunals sp\u00e4ter auch Richard Holbrooke, der Hauptverhandlungsf\u00fchrer der USA in Dayton gegen\u00fcber der <em>BBC<\/em>: <em>&#8222;Das Kriegsverbrechertribunal war ein sehr wertvolles Instrument. Wir haben es benutzt, um die beiden meistgesuchten Kriegsverbrecher in Europa aus dem Dayton-Prozess herauszuhalten, und wir haben es verwendet, um alles, was danach folgte, zu rechtfertigen.&#8220;<\/em><\/p>\n<p>Zu Beginn glaubte das Gericht, die US-Regierung w\u00fcrde tats\u00e4chlich die versprochenen Beweise f\u00fcr eine Massenhinrichtung von Muslimen liefern. Laut <em>New York Times<\/em> vom November 1995, hatte der Richter Richard Goldstone diese mehrmals angefordert, insbesondere auch die von Albright im Sicherheitsrat pr\u00e4sentierten Fotos. Goldstone beschwerte sich, dass ein Gro\u00dfteil der von der US-Regierung bereitgestellten Informationen auf \u00f6ffentlich zug\u00e4nglichem Material best\u00fcnde, die f\u00fcr den Prozess irrelevant seien. Als Antwort erkl\u00e4rte der Sprecher des Wei\u00dfen Hauses, es g\u00e4be \u201ebestimmte Arten von Geheimdienstinformationen, die unsere Regierung nicht mit der internationalen Gemeinschaft teilen kann\u201c \u2013 aus \u201eSicherheitsgr\u00fcnden\u201c nat\u00fcrlich.<\/p>\n<p>Auf Verlangen der USA, Frankreich und Gro\u00dfbritannien wurden alle Srebrenica-relevanten Akten in der New Yorker UNO-Zentrale f\u00fcr die n\u00e4chsten 30 bis 50 Jahre weggesperrt und durften auch dem Tribunal nicht vorgelegt werden.<\/p>\n<p>Wenn \u201eSrebrenica\u201c f\u00fcr die NATO-Politiker das \u201egr\u00f6\u00dfte Verbrechen seit dem Holocaust\u201c ist, k\u00f6nnte man erwarten, dass sie alles dransetzen dies auch zu beweisen. Warum also die Geheimnistuerei und Verweigerung bei der Aufkl\u00e4rung? Verheimlichen sie Beweise f\u00fcr ein Verbrechen oder Beweise daf\u00fcr, dass sie keine Beweise f\u00fcr ein Verbrechen haben?<\/p>\n<p><strong>Der \u201ewichtigste Zeuge\u201c der Anklage<\/strong><\/p>\n<p>Das Ausbleiben von Beweisen sollte der bosnische Kroate\u00a0Dra\u017een Erdemovi\u0107 als Kronzeuge gut machen. Er hatte schon \u00f6fter die Uniform gewechselt, um auf verschiedenen Seiten des B\u00fcrgerkriegs zu k\u00e4mpfen. Zuletzt habe er, nach eigener Aussage, an der \u201cHinrichtung von 1.200 muslimischen Zivilisten in Srebrenica\u201c teilgenommen. Mit dem Tribunal machte er einen Deal: Seine Aussage gegen die serbischen F\u00fchrer im Austausch f\u00fcr Strafminderung und Zeugenschutzprogramm mit neuer Identit\u00e4t und Leben in einem westlichen Land.<\/p>\n<p>Aufgrund dieses Deals brauchte er auch den Wahrheitsgehalt seiner Behauptungen nicht zu beweisen.. Die eklatanten Widerspr\u00fcche in seinen Aussagen wurden von der Anklage nicht hinterfragt. W\u00e4hrend eines Kreuzverh\u00f6rs fragte Pr\u00e4sident Slobodan Milo\u0161evi\u0107 (der sich selbst verteidigte) Erdemovi\u0107, ob er w\u00e4hrend der Hinrichtungen Serben gesehen oder geh\u00f6rt habe? Erdemovi\u0107 gestand, dass das nicht der Fall war.<\/p>\n<p>Seine Beschreibung der angeblichen Hinrichtung konnte einer rein rechnerischen Pr\u00fcfung nicht standhalten und auch die Diskrepanz zwischen seinen Angaben und den sp\u00e4ter am genannten Ort gefundenen 150 bis 200 Leichen, wurde nie gekl\u00e4rt. Die \u00d6ffentlichkeit wurde auch nie dar\u00fcber informiert, ob es sich dabei um Opfer einer Exekution oder eines bewaffneten Konfliktes handelte.<\/p>\n<p>Erdemovi\u0107 hatte sieben mutma\u00dfliche Komplizen in dem Massaker namentlich genannt. Das Gericht zeigte kein Interesse sie strafrechtlich zu verfolgen. F\u00fcrchtete das Gericht, diese k\u00f6nnten eine andere Version der Geschehnisse vortragen?<\/p>\n<p><strong>V\u00f6lkermord?<\/strong><\/p>\n<p>Die erste Verurteilung in Sachen Srebrenica erging gegen den bosnisch-serbischen General Radislav Krsti\u0107 im August 2001. Er wurde laut <em>New York Times<\/em> des V\u00f6lkermords f\u00fcr schuldig befunden <em>\u201eaufgrund seiner Rolle in dem Massaker von mehr als 7000 Muslimen durch bosnische Serben in Srebrenica im Juli 1995. Es war das erste Urteil eines internationalen Gerichts \u00fcber V\u00f6lkermord in Europa\u201d.<\/em><\/p>\n<p>Die <em>NYT<\/em> nennt auch die Beweislage die zu seiner Verurteilung gef\u00fchrt hatte: Ermittler des Tribunals \u201eh\u00e4tten <em>2.028 Leichen aus Massengr\u00e4bern in der Region exhumiert.\u201c <\/em>Weitere 2.500 seien geortet worden.<\/p>\n<p>Die Suche nach den in Srebrenica \u201emehr als 7.000 Hingerichteten\u201c war bereits seit f\u00fcnf Jahren im Gang, doch das Tribunal hatte keine \u201eBeweise\u201c, dass es mehr als 2.028 Tote gab. Das Tribunal wusste sehr wohl, dass Leichen in einem Massengrab nicht automatisch Opfer einer Massenexekution sind. Die Entdeckung von in Eile begrabenen Leichen in Gebieten, in denen \u00fcber drei Jahre ein B\u00fcrgerkrieg tobte, ist sicherlich nicht ungew\u00f6hnlich. Bei einer pl\u00f6tzlichen gro\u00dfen Anzahl von Toten durch Kriegseinwirkungen ist die sofortige zivile Einzelbeerdigung oft unm\u00f6glich und ein Massengrab die einzige L\u00f6sung. In diesem B\u00fcrgerkrieg haben nicht nur Serben geschossen und sind nicht nur Muslime gestorben.<\/p>\n<p>Doch das Tribunal lie\u00df weder die Identit\u00e4t der exhumierten Leichen, noch den Todeszeitpunkt oder die Ursache des Todes ermitteln. Zum Zeitpunkt des Urteils hatte das Tribunal also keinen materiellen Beweis daf\u00fcr, dass eine Massenhinrichtung von \u201dmehr als 7.000 Menschen\u201d in Srebrenica stattgefunden hatte.<\/p>\n<p>Die <em>NYT<\/em> verschwieg, dass General Krsti\u0107 zur fraglichen Zeit nicht in Srebrenica war, sondern mit seinen Truppen bereits unterwegs nach \u017depa. Nachdem sie auch diese muslimische Enklave eingenommen hatten, brachten die serbischen Truppen, laut <em>NYT<\/em>, die verwundeten muslimischen Soldaten ins Krankenhaus nach Sarajewo. Wie sich herausstellte, waren viele von ihnen \u201eVermisste\u201c aus Srebrenica. Mit vielen anderen muslimischen Soldaten waren sie vor den Serben aus Srebrenica geflohen. \u201e<em>Diese M\u00e4nner schafften es nicht nach Tuzla, wo die meisten Fl\u00fcchtlinge landeten, sondern wurden die Verteidiger von \u017depa.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Es mag seltsam erscheinen, dass die muslimischen Verteidiger \u017depas bei der Flucht aus der Stadt ihre verwundeten Kameraden den einr\u00fcckenden Serben hinterlie\u00dfen. Oder dass die 5.000 muslimischen Soldaten bei ihrer Flucht aus Srebrenica ihre Frauen und Kinder dort ungesch\u00fctzt zur\u00fcckgelassen hatten \u2013 wo doch den Serben angeblich der Ruf von brutalen Sadisten und Vergewaltigern vorausging. Oder glaubten die muslimischen Soldaten etwa der eigenen Regierungspropaganda nicht, weil sie wussten, dass sie sich um ihre Frauen, Kinder und um ihre verwundeten Kameraden keine Sorgen machen mussten, wenn sie in die H\u00e4nde ihrer serbischen Landsleute fallen w\u00fcrden?<\/p>\n<p>Das serbische Milit\u00e4r lie\u00df die verletzten moslemischen Soldaten von \u017depa hinter die muslimischen Linien ins Krankenhaus nach Sarajevo evakuieren. So begeht man einen &#8222;V\u00f6lkermord&#8220;? Ist das die Milit\u00e4rmacht, die man mit den Nazis vergleicht?<\/p>\n<p>Das Haager Tribunal befand General Krsti\u0107 schuldig des \u201eV\u00f6lkermords\u201c auf der <a href=\"http:\/\/www.nato-tribunal.de\/Karadzic-Indictment-not-based-on-International-Law.doc\">Basis<\/a> des eigenen Statuts und ausdr\u00fccklich nicht auf der Basis der UNO &#8222;Konvention f\u00fcr die Verh\u00fctung und Bestrafung des V\u00f6lkermordes\u201d. Er wurde zu 46 Jahren Gef\u00e4ngnis verurteilt, eine Strafe 4,6-mal h\u00f6her als die gegen Hitlers Nachfolger Admiral Karl Doenitz (10 Jahre) und 2,3-mal h\u00f6her als die gegen Albert Speer (20 Jahre), Hitlers Chefarchitekten.<\/p>\n<p>Niederl\u00e4ndische Soldaten des Dutchbat (Kontingent der UN Protection Force) waren die einzigen westlichen Augenzeugen w\u00e4hrend der \u00dcbergabe Srebrenicas an die Serben. Sie berichteten, dass die bosnisch muslimischen Soldaten Srebrenica etwa zwei Tage vorher verlassen hatten. Allerdings h\u00e4tte sie auch ge\u00e4rgert, dass die fl\u00fcchtenden muslimischen Soldaten ihre Frauen und Kinder zur\u00fccklie\u00dfen. Laut Dutchbat Soldaten, seien zehn muslimische Soldaten von einzelnen Serben hingerichtet worden. Das sind Kriegsverbrechen \u2013 aber kein V\u00f6lkermord. Auch der Befehlshaber der niederl\u00e4ndischen Bodentruppen Lieutenant General Hans Couzy hatte keine Hinweise darauf, dass bosnische Serben in Srebrenica Verbrechen begangen h\u00e4tten, die einem V\u00f6lkermord \u00e4hneln. Und der Befehlshaber des Dutchbat in Srebrenica erkl\u00e4rte, serbische Milit\u00e4rs h\u00e4tten ihre Operationen korrekt durchgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Das waren die Aussagen der Milit\u00e4rs. Das konnten die Politiker so nicht stehen lassen und begannen \u00f6ffentlich die Berichte der milit\u00e4rischen Augenzeugen zu entkr\u00e4ften. Der niederl\u00e4ndische Verteidigungsminister, Joris Voorhoeve, der selbst nicht in Srebrenica war, bestand darauf, \u201edass die Offiziersversion die M\u00f6glichkeit von Gr\u00e4ueltaten nicht minimiere\u201c und behauptete, \u201ewas wir wissen, ist, dass mehrere tausend M\u00e4nner und Jungen vermisst werden, seit die Stadt fiel.&#8220; Der Entwicklungsminister Jan Pronk erkl\u00e4rte, man solle sich nicht durch jene \u201ezum Narren halten lassen\u201c, die sagen, es g\u00e4be noch keine Beweise. \u201eEs sind dort Tausende Menschen ermordet worden. Wir wussten, dass so etwas passieren k\u00f6nnte. Die Serben haben dies mehrere Male getan.&#8220; Wann und wo, bleibt sein Geheimnis, bis heute.<\/p>\n<p>Die NATO-Politiker hatten beschlossen, Serben begingen \u201eV\u00f6lkermord\u201c. Die EU dr\u00e4ngt seitdem darauf, dass diese Version auch von serbischen Amtstr\u00e4gern selbst best\u00e4tigt wird und benutzt die \u201eAnerkennung des V\u00f6lkermords\u201c als Druckmittel. Serbische Politiker, die ihr Land unter allen Umst\u00e4nden in die EU bringen wollen, haben sich diesem Druck gebeugt und sich f\u00fcr die vermeintlichen Verbrechen entschuldigt. Doch sie haben sich nicht tief genug verbeugt. Ende November letzten Jahres bedauerten die Damen und Herren des EU-Parlaments in einer Resolution, dass sich einige serbische Politiker immer noch weigerten, den \u201eV\u00f6lkermord in Srebrenica\u201c anzuerkennen. Dies sei jedoch \u201eein grundlegender Schritt auf dem Weg Serbiens zum EU-Beitritt.\u201c<\/p>\n<p>F\u00fcr Deutschland war Srebrenica von besonderer Bedeutung, um sich des Stigmas der im Zweiten Weltkrieg begangenen Verbrechen zu entledigen. Srebrenica wurde gerne mit Auschwitz verglichen, um die Nazi-Barbarei zu relativieren und zu trivialisieren. Und es l\u00e4sst die bleibende historische Schuld Deutschlands an dem Aggressionsverbrechen gegen Jugoslawien im Zweiten Weltkrieg und an den 1,6 Millionen jugoslawischen Opfern vergessen.<\/p>\n<\/div>\n<p><a href=\"#uebersicht\">\u2191 zur \u00dcbersicht<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong><a id=\"t10\"><\/a>Teil 10 (<a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/meinung\/85488-20-jahre-seit-nato-angriffskrieg\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Erstver\u00f6ffentlichung auf RT-Deutsch am 09.03.2019<\/a>)<\/strong><\/p>\n<div class=\"article__text \">\n<h4>Terror-Paten und die letzte Chance<\/h4>\n<p><em>von <strong>Klaus Hartmann<br \/>\n<\/strong><\/em><\/p>\n<div class=\"article__summary \"><em><strong>Bevor die NATO am 24. M\u00e4rz 1999 unter Bruch des V\u00f6lkerrechts ihre Aggression startete, markierten zwei Ereignisse den Beginn der &#8222;hei\u00dfen Phase&#8220;: Das \u2013 vermeintliche \u2013 &#8222;Massaker&#8220; von Ra\u010dak und die &#8222;Verhandlungen&#8220; im Schloss Rambouillet bei Paris.<\/strong><\/em><\/div>\n<div class=\"article__text \">\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ein gefaktes Massaker und ein &#8222;Vertrag&#8220;, der in Wirklichkeit ein Diktat darstellte, waren die sorgf\u00e4ltig vorbereiteten und f\u00fcr die \u00d6ffentlichkeit zurechtgemachten Kriegsgr\u00fcnde. Dass die Wahrheit im (und vor dem) Krieg das erste Opfer ist, wurde wiederum gl\u00e4nzend unter Beweis gestellt.<\/p>\n<p>\u00dcber den letzten Akt der Kriegsvorbereitung berichtete die <em>New York Times<\/em> am 22. M\u00e4rz 1999, zwei Tage, bevor die Bomben fielen: &#8222;Die Clinton-Administration entsandte heute einen Sonderbeauftragten, Richard C. Holbrooke, zu einem Treffen mit Slobodan Milo\u0161evi\u0107, das als &#8218;letzte Chance&#8216; bezeichnet wurde, um den jugoslawischen F\u00fchrer davon zu \u00fcberzeugen, ein Friedensabkommen f\u00fcr den Kosovo zu akzeptieren und Bombenangriffe der NATO zu vermeiden. Au\u00dfenministerin Madeleine K. Albright sagte, sie schicke den Gesandten, um Herrn\u00a0Milo\u0161evi\u0107 eine &#8218;harte Wahl&#8216; zu pr\u00e4sentieren: zustimmen oder mit NATO-Luftangriffen konfrontiert werden\u201c.<\/p>\n<p>Eine &#8222;letzte Chance&#8220; bekommt, wer zuvor eine oder mehrere hat verstreichen lassen, und ihre Gew\u00e4hrung soll von der unendlichen Geduld und reinen Gro\u00dfherzigkeit derjenigen zeugen, die diese Chance gew\u00e4hren. Zumindest soll es das Publikum glauben oder so verstehen, die &#8222;letzte Chance&#8220; ist das Deutungsmuster, das man ihm nahelegt. Neuerdings wird das &#8222;Framing&#8220; genannt, ein Wort, das dank der ARD eine sagenhafte Karriere hingelegt hat.<\/p>\n<p>Der Weg zur &#8222;letzten Chance&#8220; f\u00fchrte \u00fcber 45 Leichen nahe des Dorfes Ra\u010dak im Kosovo, von der U\u00c7K &#8222;zusammengetragene&#8220; eigene K\u00e4mpfer in Zivilkleidung. Die\u00a0U\u00c7K wurde im Westen euphemistisch &#8222;Befreiungsarmee des Kosovo&#8220; genannt, zumindest seit sie in Washington nicht mehr als Terrororganisation gelistet wurde \u2013 ein Erfolg deutscher Au\u00dfenpolitik \u2013 doch dazu sp\u00e4ter. Die US-Au\u00dfenministerin hatte auch so ihre Erfolge, z. B. den, einen &#8222;verdienten&#8220; CIA-Mann an der Spitze der OSZE-Verification-Mission einzusetzen. &#8222;Der US-Botschafter William Walker inszenierte das angebliche Massaker an friedlichen Zivilisten in Ra\u010dak, das als letzter Vorwand f\u00fcr den barbarischen, v\u00f6lkerrechtswidrigen NATO-\u00dcberfall unter bundesdeutscher Beteiligung diente&#8220;, so Ralph Hartmann, letzter Botschafter der DDR in Jugoslawien. Willi Wimmer (CDU), damals Vizepr\u00e4sident der Parlamentarischen Versammlung der OSZE: &#8222;Beim Jugoslawien-Krieg hatte man seitens der NATO noch den sch\u00e4ndlichen Umweg \u00fcber die Toten von Ra\u010dak eingelegt, die man unbedingt durch den verh\u00e4ngnisvollen amerikanischen OSZE-Repr\u00e4sentanten William Walker in Pri\u0161tina den Serben in die Schuhe schieben wollte.&#8220;<\/p>\n<p>Das sogenannte Massaker kam nicht \u00fcberraschend, zumindest nicht f\u00fcr jeden. Die <em>New York Times<\/em> vom 19.01.1999 berichtete von einem Treffen von Au\u00dfenministerin Albright mit engsten Vertrauten und Beratern am 15.01. Dort k\u00fcndigte sie mit hellseherischen F\u00e4higkeiten ein bevorstehendes &#8222;Schl\u00fcsselereignis&#8220; an, einen &#8222;entscheidenden Moment&#8220;, der die US-Politik ver\u00e4ndern w\u00fcrde. Und sie behielt Recht, am 16.01.1999 war es soweit. Ihr Special Agent William Walker erkannte auf den ersten Blick ein &#8222;Massaker&#8220;, in Szene gesetzt von Albrights n\u00fctzlichen U\u00c7K-Idioten, &#8222;just in time&#8220;. Praktischerweise hatte Deutschland zu diesem Zeitpunkt die EU-Ratspr\u00e4sidentschaft inne, daher konnte ihr H\u00f6fling Joschka Fischer den gerichtsmedizinischen Bericht bis nach der Aggression unter Verschluss halten.<\/p>\n<p>Als &#8222;vorletzte Chance&#8220;, die Bombardierung zu verhindern, h\u00e4tte sich Jugoslawien bei den &#8222;Verhandlungen&#8220; im franz\u00f6sischen Schloss Rambouillet den vorgelegten &#8222;Bedingungen&#8220; unterwerfen sollen. Denn am 15.02.1999 berichtete die <em>New York Times<\/em>, Albright habe dem serbischen Pr\u00e4sidenten\u00a0Milo\u0161evi\u0107 mit Luftangriffen gedroht, falls die Serben &#8222;ein Abkommen&#8220; ablehnen sollten. Formal richtete sich die Drohung an &#8222;beide Seiten&#8220;, doch das war gelogen: Die Kosovo-Albaner sehnten ein NATO-Eingreifen ja geradezu herbei. Ein &#8222;Abkommen&#8220; war das in Rambouillet pr\u00e4sentierte Vertragswerk nur der Form halber, insofern, als dass von &#8222;beiden Seiten&#8220; eine Unterschrift gefordert wurde. Vom Inhalt her war es kein Vertrag, sondern ein Diktat\u00a0\u2013 ein Ultimatum gegen Jugoslawien. &#8222;Ein Diktat&#8220; hatte schon zu Beginn des Stelldicheins in Rambouillet der \u00f6sterreichische EU-Unterh\u00e4ndler Wolfgang Petritsch erwartet.<\/p>\n<p>Die serbische Seite machte eine Reihe von Vorschl\u00e4gen und stimmte einer internationalen Milit\u00e4rtruppe zur Friedenssicherung im Kosovo zu, in Form &#8222;einer auf 5.000 bis 6.000 Mitglieder verst\u00e4rkten OSZE-Mission&#8220;. Heinz Loquai, Brigadegeneral der Bundeswehr und Milit\u00e4rberater der deutschen OSZE-Vertretung in Wien, berichtet: &#8222;Den Verifikateuren k\u00f6nnte auch gestattet werden, leichte Waffen zu tragen&#8220;. Serbien schlug weiter vor, &#8222;f\u00fcr die Implementierung einen gemeinsamen Stab aus NATO und jugoslawischer Armee zu bilden. Beide Vorschl\u00e4ge wurden rundweg abgelehnt&#8220;, so Loquai.<\/p>\n<p>Wenige Stunden vor dem geplanten Verhandlungsende wurde der serbischen Seite ein Text mit dem umstrittenen Anhang ultimativ zur Unterzeichnung vorgelegt, ein weitgehend unbekannter Text, \u00fcber den nie gesprochen worden war. Der russische Au\u00dfenminister Awdejew distanzierte sich &#8222;von denjenigen, die Druck auf Belgrad auszu\u00fcben versuchen, um mit Gewalt die Einwilligung zur Stationierung eines Milit\u00e4rkontingents zu erzielen&#8220;. Wenn das eigentliche Ziel der Frieden war, ist es nicht seltsam, dass die Bedingungen f\u00fcr die Unterzeichnung f\u00fcr die Serben inakzeptabel gemacht wurden? Die lauteten: &#8222;Das NATO-Personal hat zusammen mit seinen Fahrzeugen, Schiffen, Flugzeugen und Ausr\u00fcstungen freien und unbeschr\u00e4nkten Durchgang und ungehinderten Zugang in der gesamten Bundesrepublik Jugoslawien, einschlie\u00dflich des zugeh\u00f6rigen Luftraums und der Hoheitsgew\u00e4sser. Dazu geh\u00f6rt unter anderem das Recht auf Feldlager, Man\u00f6ver, Unterkunft und die Nutzung von Bereichen oder Einrichtungen, die f\u00fcr Unterst\u00fctzung, Ausbildung und Betrieb erforderlich sind.&#8220;<\/p>\n<p>Diese ultimativen Forderungen waren h\u00e4rter als die Regelungen im Abkommen von Kumanovo nach der Bombardierung. Der SPD-Bundestagsabgeordnete Hermann Scheer: &#8222;Dies entspricht faktisch einem NATO-Truppenstatut f\u00fcr Jugoslawien insgesamt, was normalerweise nur ein Staat nach einer vollst\u00e4ndigen Kapitulation zu unterschreiben bereit ist.&#8220; Willy Wimmer nennt dies ein &#8222;NATO-Diktat \u00fcber den Durchmarsch durch Jugoslawien&#8220;: &#8222;Damit Belgrad dies auch richtig verstehen sollte, hatte die NATO dazu Planungen vorgelegt, die denen von Adolf Hitler gegen\u00fcber Jugoslawien aus dem Zweiten Weltkrieg bis ins Einzelne entsprochen haben. Rambouillet war \u2013 und das wissen wir heute zu genau \u2013 nur der Vorwand zum Krieg, der wenige Wochen sp\u00e4ter mit Bomben auf Belgrad folgen sollte.&#8220;<\/p>\n<p>Ein Jahr sp\u00e4ter erkl\u00e4rte Madeleine Albright in der BBC-Sendung &#8222;Die Moral-Schlacht: NATO im Krieg&#8220;: &#8222;Wenn die Serben nicht zustimmen sollten und die Albaner zustimmen sollten, dann b\u00f6te das einen sehr klaren Anlass f\u00fcr die Anwendung von Gewalt.&#8220; James Rubin, Sprecher ihres Au\u00dfenministeriums, machte in derselben Sendung deutlich, dass eine Zustimmung der Serben inoffiziell weder das angestrebte noch das erwartete Ergebnis war, und offenbarte so die ganze &#8222;Moral&#8220; des Westens: &#8222;Nach au\u00dfen, \u00f6ffentlich, mussten wir es so aussehen lassen, als ob wir eine \u00dcbereinkunft anstrebten, aber insgeheim wussten wir, dass die Chancen auf eine Zustimmung der Serben sehr gering waren.&#8220; Daher mussten die Kosovo-Albaner unbedingt unterschreiben, wie im <em>Spiegel<\/em> nachtr\u00e4glich zu lese war: &#8222;Madeleine Albright kniete f\u00f6rmlich vor den U\u00c7K-Kommandeuren, es war ein unw\u00fcrdiger Anblick (&#8230;), sie wollte endlich mit den Bombardierungen beginnen, und das ging nur, wenn die Fronten klar waren: da die &#8218;guten Albaner&#8216;, dort die &#8218;d\u00e4monischen Serben&#8216;.&#8220;<\/p>\n<p>Die historische Parallele zu dem erpresserischen Ultimatum \u00d6sterreich-Ungarns an Serbien vom 23. Juli 1914 ist un\u00fcbersehbar: Damals wollten \u00f6sterreichische Staatsorgane auf serbischem Territorium selbst die Sarajevo-Ermittlungen durchf\u00fchren. Diesen einzigen Punkt des Ultimatums akzeptierte Serbien nicht. Diese unannehmbare Forderung war wohl von vornherein darauf ausgelegt, dass ein Krieg ausgel\u00f6st wird. Es diente damit als Vorbild f\u00fcr das Ultimatum von Rambouillet 85 Jahre sp\u00e4ter, mit dem die NATO-Aggression gegen Jugoslawien ausgel\u00f6st wurde.<\/p>\n<p>Vor dieser &#8222;vorletzten Chance&#8220; gab es eine &#8222;vorvorletzte Chance&#8220;: Es war das Holbrooke-Milo\u0161evi\u0107-Abkommen, das am 13.10.1998 geschlossen wurde. Doch der Reihe nach: Die 1992 gegr\u00fcndete albanische paramilit\u00e4rische Organisation &#8222;Befreiungsarmee des Kosovo&#8220; (U\u00c7K) verk\u00fcndete im Januar 1998 \u00f6ffentlich ihr Ziel, f\u00fcr die Vereinigung der serbischen Provinzen Kosovo und Methojia mit Albanien zu k\u00e4mpfen. Der Bundesau\u00dfenminister und vormalige Chef des Bundesnachrichtendienstes, Klaus Kinkel, hatte schon l\u00e4nger gefordert, &#8222;Kosovo zum internationalen Hauptthema zu machen&#8220;. Nach der Konferenz zur Umsetzung des Friedensvertrages von Dayton f\u00fcr Bosnien-Herzegowina im Dezember 1997 auf dem Petersberg bei Bonn erkl\u00e4rte er, nun m\u00fcsse &#8222;das internationale Scheinwerferlicht auf die Entwicklung im Kosovo gelenkt&#8220; werden. Das lie\u00df nichts Gutes erwarten.<\/p>\n<p>Die Geheimdienst-Experten Erich Schmidt-Eenboom und Klaus Eichner haben die Rolle der deutschen Geheimdienste als Geburtshelfer des kosovo-albanischen Terrorismus beleuchtet: &#8222;Seit Anfang der neunziger Jahre kooperieren und konkurrieren Bonn und Washington bei der Etablierung ihrer jeweiligen Einflusszonen im Balkan. Ihre Geheimdienste haben dabei sowohl zusammen \u2013 als auch gegeneinander gearbeitet. Nach Angaben des amerikanischen Geheimdienstexperten John Whitley wurde die verdeckte Unterst\u00fctzung der Kosovarischen Rebellenarmee als gemeinsame Operation der CIA und des Bundesnachrichtendienstes geleitet. Die Aufgabe, die U\u00c7K zu erschaffen und zu finanzieren, sei urspr\u00fcnglich Deutschland zugefallen. Nach diplomatischen und geheimdienstlichen Quellen in Paris habe das Engagement der deutschen Geheimdienste im Kosovo-Konflikt im Februar 1996 begonnen. Der BND beschaffte weitgehend die Kommunikationstechnik der U\u00c7K und bildete U\u00c7K-K\u00e4mpfer daran aus. Auch der MAD und das Kommando Spezialkr\u00e4fte (KSK) der Bundeswehr lieferten Ausr\u00fcstungen und Waffen und organisierten die Ausbildung.&#8220;<\/p>\n<p>Die so trainierten und bewaffneten Terroristen besetzten im Fr\u00fchjahr 1998 Verkehrs- und Kommunikationsverbindungen sowie D\u00f6rfer des Kosovo. Aus ihnen vertrieben sie die serbischen Bewohner, ebenso Sinti und Roma, und ermordeten albanische B\u00fcrger, die ihnen aufgrund ihrer Loyalit\u00e4t zum jugoslawischen Staat als Kollaborateure und Verr\u00e4ter galten. Serbische Polizisten und jugoslawische Armee gingen gegen die Terroristen vor und befreiten wieder gro\u00dfe Gebiete, was den Westen dazu veranlasste, die &#8222;Belgrader Gewalt&#8220; anzuklagen. Im Juni 1998 traf sich der US-Gesandte Richard Holbrooke medienwirksam mit Bewaffneten der U\u00c7K, erreichte zwar keinen Waffenstillstand, aber deren politische Anerkennung, nachdem sie noch kurz zuvor in den USA als &#8222;terroristische Organisation&#8220; bezeichnet worden waren, gegen die die Anwendung von milit\u00e4rischer Gewalt gerechtfertigt sei.<\/p>\n<p>Im Juli 1998 hatte die U\u00c7K, ungebremst vom Westen, fast 40% des Kosovo unter ihre Kontrolle gebracht. In dieser Situation starteten serbische Sicherheitskr\u00e4fte eine Gegenoffensive und dr\u00e4ngten die U\u00c7K massiv zur\u00fcck. Vielfach geriet die Zivilbev\u00f6lkerung zwischen die Fronten. Die Resolution 1199 des UN-Sicherheitsrates beklagte die &#8222;\u00fcberm\u00e4\u00dfige Anwendung von Gewalt durch die serbischen Sicherheitskr\u00e4fte&#8220;, sodass &#8222;\u00fcber 230.000 Menschen ihre H\u00e4user verlassen&#8220; h\u00e4tten. Mit dem Holbrooke-Milo\u0161evi\u0107-Abkommen und der folgenden UN-Resolution 1203 wurden eine Verifikationsmission der OSZE und eine Luft\u00fcberwachung durch die NATO beschlossen. Madeleine Albright setzte ihren geschickten Gesandten William Walker, den sp\u00e4teren Massaker-Erfinder, als Vorsitzenden der OSZE-Mission durch.<\/p>\n<p>Brigadegeneral Heinz Loquai von der OSZE-Mission berichtete, die jugoslawische Seite habe &#8222;Ende Oktober ihre milit\u00e4rischen Verpflichtungen im Wesentlichen erf\u00fcllt&#8220;. Die &#8222;als vertrauensbildende Ma\u00dfnahme&#8220; praktizierte &#8222;Abmachung mit der serbischen Sonderpolizei&#8220;, dass &#8222;Fahrzeuge der diplomatischen Beobachter die Polizei bei ihren Eins\u00e4tzen begleiteten&#8220;, wurde Ende November 1998 eingestellt, denn &#8222;die U\u00c7K warnte vor der Fortsetzung dieser Praxis, da sie die Sicherheit der Diplomaten nicht garantieren k\u00f6nne&#8220;. Den serbisch-jugoslawischen Teilr\u00fcckzug nutzte die U\u00c7K zum erneuten Vorr\u00fccken, und Ende Januar 1999 kontrollierte sie wieder dieselben Gebiete wie im Fr\u00fchsommer 1998. Dies und wiederholte Mordanschl\u00e4ge gegen serbische Polizisten f\u00fchrten erneut zu Gegenaktionen serbischer Polizei- und jugoslawischer Armeeeinheiten. OSZE-Beobachter Heinz Loquai: &#8222;Doch kam es nicht zu gro\u00dfen Fl\u00fcchtlingsbewegungen, sondern zur R\u00fcckkehr vieler Fl\u00fcchtlinge, wenn die K\u00e4mpfe abgeflaut waren und die OSZE vor Ort war.&#8220;<\/p>\n<p>Aber Madeleine Albright und die NATO wollten den Krieg unbedingt, und f\u00fchrten auch in dieser Phase Regie: Ein Jahr sp\u00e4ter, am 28.03.2000, berichtete die <em>FAZ<\/em> von der Warnung &#8222;westlicher&#8220; Diplomaten an die U\u00c7K, &#8222;dass es bei weniger als f\u00fcnftausend Toten keine westliche Pr\u00e4senz im Kosovo geben w\u00fcrde. Prompt verst\u00e4rkten die Albaner ihre Angriffe auf die serbische Polizei, welche zu Vergeltungsschl\u00e4gen gegen Zivilisten f\u00fchren sollten. Dazu stellten sie Bilder von Massakern ins Internet und schickten Kinder vor die Kameras, welche von den Verbrechen erz\u00e4hlten.&#8220; Der britische Verteidigungsminister George Robertson, ab 1999 Generalsekret\u00e4r der NATO, sagte, &#8222;bis Ra\u010dak&#8220; sei die U\u00c7K im Kosovo f\u00fcr mehr Tote verantwortlich gewesen als die jugoslawischen Beh\u00f6rden. Machte nichts, es galt weiterhin der vom deutschen Au\u00dfenminister Kinkel ausgegebene Befehl &#8222;Wie m\u00fcssen Serbien in die Knie zwingen&#8220;. Der Countdown zum Krieg lief weiter.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Klaus Hartmann ist Vorsitzender des Deutschen Freidenker-Verbandes<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p><a href=\"#uebersicht\">\u2191 zur \u00dcbersicht<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p><em>RT Deutsch bem\u00fcht sich um ein breites Meinungsspektrum. Gastbeitr\u00e4ge und Meinungsartikel m\u00fcssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.<\/em><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Angriffskrieg der NATO gegen Jugoslawien am 24. M\u00e4rz 1999 markierte das Ende des Friedens in Europa, ein Frieden, der seit der Katastrophe des Zweiten Weltkriegs gehalten hatte, zumindest in Europa. Mit Beitr\u00e4gen in loser Folge wird RT-Deutsch in den n\u00e4chsten Wochen die wichtigsten Stationen der NATO-Vorbereitungen auf diesen Krieg in Erinnerung rufen. Wir ver\u00f6ffentlichen die Teile 9 und 10 hier zusammenh\u00e4ngend.<br \/>\nTeil 9 &#8211; 09.03.2019: <b>Teil des NATO-Drehbuchs \u2013 &#8222;Massaker von Srebrenica&#8220; (II)<\/b> von George Pumphrey | Teil 10 &#8211; 09.03.2019:  <b>Terror-Paten und die letzte Chance<\/b> von Klaus Hartmann<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":6015,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","advanced_seo_description":"","jetpack_seo_html_title":"","jetpack_seo_noindex":false,"jetpack_post_was_ever_published":false,"footnotes":""},"categories":[13],"tags":[801,335,590,188,269],"class_list":["post-6013","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-frieden-antifaschismus-solidaritaet","tag-aggressionskrieg","tag-frieden","tag-jugoslawien","tag-krieg","tag-nato-ueberfall-auf-jugoslawien"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/20_Jahre_Jugoslawienkrieg_800x445_T9-10.jpg?fit=800%2C445&ssl=1","jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p9stpK-1yZ","jetpack-related-posts":[{"id":18593,"url":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=18593","url_meta":{"origin":6013,"position":0},"title":"FREIDENKER 1-24 \u2013 25 Jahre NATO-Aggression gegen Jugoslawien","author":"Webredaktion","date":"24. 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Dezember 2025","format":false,"excerpt":"Beitrag von Stefan Siegert Im gewohnt NATO-blauen Wikipedia ist ... zu lesen: Operation Allied Force (OAF; ungef\u00e4hre \u00dcbersetzung: \u201eUnternehmen B\u00fcndnisstreitmacht\u201c) war der Deckname einer milit\u00e4rischen Operation der NATO gegen die Bundesrepublik Jugoslawien, die sie im Rahmen des Kosovokrieges vom 24. M\u00e4rz bis 10. Juni 1999 durchf\u00fchrte. 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