{"id":6006,"date":"2019-03-10T03:29:46","date_gmt":"2019-03-10T02:29:46","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=6006"},"modified":"2019-04-14T21:58:45","modified_gmt":"2019-04-14T19:58:45","slug":"20-jahre-seit-nato-angriffskrieg-gegen-jugoslawien-teil-7-und-8","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=6006","title":{"rendered":"20 Jahre seit NATO-Angriffskrieg gegen Jugoslawien &#8211; Teil 7 und 8"},"content":{"rendered":"<div class=\"article__text \">\n<p>Der Angriffskrieg der NATO gegen Jugoslawien am 24. M\u00e4rz 1999 markierte das Ende des Friedens in Europa, ein Frieden, der seit der Katastrophe des Zweiten Weltkriegs gehalten hatte, zumindest in Europa. Mit Beitr\u00e4gen in loser Folge wird <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/search?q=20+Jahre+seit+NATO-Angriff+auf+Jugoslawien%3A&amp;df=&amp;dt=\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">RT-Deutsch<\/a> in den n\u00e4chsten Wochen die wichtigsten Stationen der NATO-Vorbereitungen auf diesen Krieg in Erinnerung rufen.<\/p>\n<p>Wir ver\u00f6ffentlichen die Teile 7 und 8 hier zusammenh\u00e4ngend.<\/p>\n<p><a id=\"uebersicht\"><\/a><strong>\u00dcbersicht<\/strong><\/p>\n<p>Bisher ver\u00f6ffentlicht:<\/p>\n<\/div>\n<p><a href=\"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=5900#t01\">Teil 1<\/a> \u2013 16.02.2019: <strong>Ursachen, Hintergr\u00fcnde, Fake News und False Flag<\/strong> <em>von Rainer Rupp<\/em><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=5900#t02\">Teil 2<\/a> \u2013 21.02.2019: <strong>Deutschlands R\u00fcckbesinnung auf unr\u00fchmliche Traditionen<\/strong> <em>von Klaus Hartmann<\/em><\/p>\n<div class=\"article__text \">\n<p><a href=\"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=5956#t03\">Teil 3<\/a> &#8211; 25.02.2019:\u00a0<strong>Luftangriffe in Bosnien-Herzegowina als Test f\u00fcr Kosovo<\/strong> <em>von Rainer Rupp<\/em><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=5956#t04\">Teil 4<\/a> &#8211; 01.03.2019:\u00a0 <strong>Falsche-Flagge-Massaker als Vorwand f\u00fcr NATO-Aggression<\/strong> <em>von Rainer Rupp<\/em><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=5985#t05\">Teil 5<\/a> &#8211; 02.03.2019: <strong>Warum wurde Milo\u0161evi\u0107 zum Hassobjekt des Westens?<\/strong> <em>von Klaus Hartmann<\/em><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=5985#t06\">Teil 6<\/a> &#8211; 04.03.2019: <strong>Das &#8222;Ra\u010dak-Massaker&#8220; &#8211; Teil des NATO-Drehbuchs (I) <\/strong><em>von Doris Pumphrey<\/em><\/p>\n<p>Neu auf dieser Seite:<\/p>\n<p><a href=\"#t07\">Teil 7<\/a> &#8211; 06.03.2019: <strong>Das &#8222;Ra\u010dak-Massaker&#8220; &#8211; Teil des NATO-Drehbuchs (II) <\/strong><em>von Doris Pumphrey<\/em><\/p>\n<p><a href=\"#t08\">Teil 8<\/a> &#8211; 08.03.2019: <strong>Teil des NATO-Drehbuchs \u2013 &#8222;Massaker von Srebrenica&#8220; (I)<\/strong> <em>von George Pumphrey<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p><a id=\"t07\"><\/a><strong>Teil 7 (<a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/meinung\/85285-aufklarung-racak-massakers-teil-ii\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Erstver\u00f6ffentlichung auf RT Deutsch am 06.03.2019<\/a>)<\/strong><\/p>\n<h4><strong>Das &#8222;Ra\u010dak-Massaker&#8220; &#8211; Teil des NATO-Drehbuchs (II) <\/strong><\/h4>\n<p><em>von <strong>Doris Pumphrey<\/strong><\/em><\/p>\n<p>(Fortsetzung von <a href=\"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=5985#t06\">Teil I<\/a>)<\/p>\n<p><em><strong>Noch bevor eine Untersuchung durchgef\u00fchrt werden konnte, hatte der Leiter der OSZE-Kosovo-\u00dcberwachungsmission, der US-Amerikaner William Graham Walker, die Serben als T\u00e4ter designiert. Hatte es sich wirklich um ein Massaker an friedlichen albanischen Dorfbewohnern gehandelt?<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Nachdem die serbische Polizei erneut Kontrolle \u00fcber Ra\u010dak erlangen konnte, brachte sie die Leichen der angeblich &#8222;hingerichteten Ra\u010dak-Zivilisten&#8220; nach Pristina, die Hauptstadt des Kosovo. Da die Obduktion der Leichen durch ein Team von serbischen und wei\u00dfrussischen Gerichtsmedizinern bei den westlichen Regierungen und ihren Medien als nicht glaubw\u00fcrdig genug angesehen wurde, wurde von der EU in Abstimmung mit der jugoslawischen Regierung ein unabh\u00e4ngiges finnisches Team hinzugezogen.<\/p>\n<p>Das Gutachten des Expertenteams wurde Anfang M\u00e4rz 1999 fertiggestellt. Es sollte aber noch mehr als zwei Wochen dauern, bevor Helena Ranta, die Leiterin des Teams vor die Presse trat.<\/p>\n<p>Aus Berichten der <em>Berliner Zeitung<\/em> und der <em>Welt<\/em> im M\u00e4rz 1999 ergibt sich dazu folgendes Bild:<\/p>\n<p>Die EU hatte die Ver\u00f6ffentlichung des Berichts immer wieder hinausgeschoben. Nachdem zun\u00e4chst der 5. M\u00e4rz ins Auge gefasst worden war, nannte Ranta den 8. M\u00e4rz als Termin f\u00fcr die \u00dcbergabe des Berichts an die deutsche EU-Ratspr\u00e4sidentschaft und teilte mit, &#8222;dass das deutsche Au\u00dfenamt die Verantwortung daf\u00fcr \u00fcbernommen hatte, ob der Untersuchungsbericht ver\u00f6ffentlicht wird oder nicht&#8220;.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst wurde das Gutachten aus R\u00fccksicht auf die Verhandlungen in Rambouillet zur\u00fcckgehalten, wie es aus Kreisen der OSZE hie\u00df. Erst nach weiteren Anfragen in Helsinki und Bonn sowie nach Dr\u00e4ngen aus den Reihen der OSZE erkl\u00e4rte die deutsche EU-Pr\u00e4sidentschaft, dass am 17. M\u00e4rz die \u00dcbergabe des Berichts stattfinden solle.<\/p>\n<p><em>&#8222;Ob es ein Massaker war, will keiner mehr wissen&#8220;,<\/em> schrieb die <em>Welt <\/em>am 8. M\u00e4rz 1999 und zitierte einen OSZE-Diplomaten in Wien <em>&#8222;Eine hei\u00dfe Kartoffel ist dieser Bericht, keiner will ihn so richtig.&#8220;<\/em> Der Chef der OSZE-Mission William Walker, hatte noch im Februar wiederholt, &#8222;es wird herauskommen, dass es ein Massaker der Serben war.&#8220;<\/p>\n<p>Und f\u00fcnf Tage sp\u00e4ter titelte die <em>Berliner Zeitung<\/em><em>&#8222;OSZE-Vertreter widerlegen Walker&#8220;<\/em> und berichtete, die Zeitung habe von OSZE-Quellen erfahren, einige Vertreter aus mehreren europ\u00e4ischen L\u00e4ndern, darunter auch aus Deutschland verlangten die Abl\u00f6sung des Leiters der OSZE-Kosovo-\u00dcberwachungsmission (KVM) William Walker. Ihren Quellen zufolge, l\u00e4gen der OSZE Erkenntnisse vor, wonach es sich in Ra\u010dak nicht um ein serbisches Massaker an Zivilisten handelte, sondern um eine <em>&#8222;Inszenierung durch die albanische Seite&#8220;.<\/em> Zu diesen Erkenntnissen sei man unabh\u00e4ngig vom ausstehenden Gutachten gelangt, allein auf der Basis der Daten des Meldezentrums der Kosovo-Mission. Demnach seien <em>&#8222;die meisten der Toten aus einem weiten Umkreis um Ra\u010dak zusammengeholt und am sp\u00e4teren Fundort abgelegt&#8220;<\/em> worden.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><em>&#8222;Diese Erkenntnisse entsprechen der serbischen Version des Geschehens von Ra\u010dak. Danach wurden die gefundenen Albaner in K\u00e4mpfen zwischen der Kosovo-Befreiungsarmee UCK und serbischen Einheiten get\u00f6tet, das Bild eines Massakers jedoch erst nachtr\u00e4glich von albanischer Seite arrangiert.&#8220; Vielen von ihnen &#8222;sei nachtr\u00e4glich Zivilkleidung angezogen worden&#8220;, so ein Vertreter der OSZE.&#8220;<\/em><\/p>\n<p>Demnach wusste die Bundesregierung sehr wohl, was in Ra\u010dak vorgefallen war und was nicht, nur sollte offensichtlich der \u00d6ffentlichkeit die Wahrheit vorenthalten werden.<\/p>\n<p>Die damalige deutsche EU-Ratspr\u00e4sidentschaft hatte Helena Ranta seit ihrer \u00dcbernahme der Leitung des finnischen Expertenteamsunter Druck gesetzt. Auch auf der schlie\u00dflich f\u00fcr den 17. M\u00e4rz anberaumten Pressekonferenz in Pristina, musste sie bei der Beantwortung von Fragen seitens der Medien den Anweisungen des deutschen Botschafters folgen, wie die <em>Berliner Zeitung<\/em> berichtete.<\/p>\n<p>Der Bericht des Expertenteams selbst wurde zur\u00fcckgehalten. In seiner Presseerkl\u00e4rung ver\u00f6ffentlichte das Ausw\u00e4rtige Amt lediglich 5 Seiten Kommentare, die wie folgt eingeleitet wurden: &#8222;Die Kommentare geben die pers\u00f6nliche Meinung der Verfasserin Dr. Helena Ranta wieder und stellen keine autorisierte Mitteilung im Namen der Fachabteilung f\u00fcr forensische Medizin der Universit\u00e4t Helsinki oder des EU-Teams forensischer Experten dar.&#8220;<\/p>\n<p>Diese Kommentare und die Antworten, die Helena Ranta w\u00e4hrend der Pressekonferenz in Pristina gab, waren an den entscheidenden Punkten so vage gehalten, dass keine eindeutigen Schl\u00fcsse gezogen werden konnten.<\/p>\n<p>Der Pathologe Branimir Aleksandri\u0107 von der Universit\u00e4t in Belgrad betonte nach dieser Pressekonferenz, Helena Ranta habe nur in ihrem pers\u00f6nlichen Namen gesprochen und in keiner Weise die Meinung des finnischen Teams, das vom weltber\u00fchmten Pathologen Antti Penttil\u00e4 geleitet wurde, wiedergegeben. Ihre Antworten h\u00e4tte sie vom medizinischen Standpunkt her bewusst so vage gehalten, dass man meinen k\u00f6nnte, sie wollte William Walker und jenen, die hinter ihm standen, nicht widersprechen.<\/p>\n<p><strong>&#8222;Die Entscheidung eines Pazifisten zum Luftangriff&#8220;<\/strong><\/p>\n<p>Die anti-serbische Propaganda, die die Zerschlagung des souver\u00e4nen Staates Jugoslawien rechtfertigen sollte, musste fortgesetzt werden, um den Regime-Change in Belgrad herbeizubombardieren.<\/p>\n<p>Wusste der deutsche Au\u00dfenminister der Gr\u00fcnen nicht, was seine Vertreter in der OSZE wussten? Oder hat er die Informationen seinem Staatsminister vorenthalten? Zumindest aber k\u00f6nnte man annehmen, dass die Presseabteilung im Ausw\u00e4rtigen Amt in ihrer t\u00e4glichen Presseschau relevante Artikel von Springers <em>Die<\/em><em>Welt<\/em> ber\u00fccksichtigte.<\/p>\n<p>Bereits im Januar hatte die <em>Die Welt<\/em>, nicht gerade bekannt f\u00fcr irgendwelche Sympathien mit Belgrad, von den Zweifeln der ausl\u00e4ndischen Journalisten berichtet: <em>&#8222;Waren die Toten von Ra\u010dak im Kosovo Opfer eines Massakers der Serben \u2013 oder sind die Leichen Teil eines makabren Schaust\u00fccks der Untergrundarmee UCK geworden, um den Westen zum Eingreifen zu bewegen? In der britischen und franz\u00f6sischen Presse machen derartige Spekulationen derzeit die Runde. Der Kosovo-Krieg wird immer mehr auch zur Propagandaschlacht.&#8220;<\/em><\/p>\n<p>Wie kann es also sein, dass nach den Fragen, die selbst <em>Die Welt<\/em> stellte, dem Gr\u00fcnen und Staatsminister Ludger Volmer keinerlei Zweifel an der &#8222;Massaker&#8220;-Version kamen und er Ende M\u00e4rz in der <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/die-entscheidung-eines-pazifisten-zum-luftangriff-16732344\"><em>Berliner Zeitung<\/em><\/a> unter dem Titel &#8222;Die Entscheidung eines Pazifisten zum Luftangriff&#8220; verk\u00fcndet:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><em>&#8222;Das Hinschlachten von Zivilisten durch die Serben im Januar in Ra\u010dak erforderte eine deutliche Reaktion des Westens. Alle Analysen deckten sich in dem Befund, dass ohne Reaktion die Serben glauben w\u00fcrden, sie h\u00e4tten nun freie Bahn f\u00fcr ihre Vertreibungs- und Vernichtungspolitik.\u201c (\u2026) Es waren der gr\u00fcne Au\u00dfenminister Joschka Fischer und die Beamten des Ausw\u00e4rtigen Amtes, die mit gro\u00dfem pers\u00f6nlichen Einsatz die anderen Au\u00dfenminister dazu bewegten, statt einer schnellen Bombardierung den Verhandlungsprozess von Rambouillet zu organisieren. (\u2026) W\u00e4hrend des Verhandlungsprozesses wurde deutlich, dass die serbische Seite absolut kein Interesse an einer friedlichen L\u00f6sung hatte. Die gr\u00fcne Vorstellung, mit Verhandlungen und auf friedlichem Wege auch die schwierigsten Konflikte l\u00f6sen zu k\u00f6nnen, brach sich am Charakter Milo\u0161evi\u0107s.&#8220;<\/em><\/p>\n<p>Die Verhandlungen von Rambouillet, die am 6. Februar1999 begannen, stellten an die serbische Seite Bedingungen, die keine verantwortliche Regierung annehmen konnte, u.a. die uneingeschr\u00e4nkte Beweglichkeit der NATO Streitkr\u00e4fte in ganz Jugoslawien, inklusive des Luftraumes und der See und ihrer Nutzung f\u00fcr Man\u00f6ver, Training und andere Operationen, absolute Immunit\u00e4t des NATO-Personals gegen\u00fcber jugoslawischen Beh\u00f6rden und die kostenlose Nutzung der gesamten Infrastruktur des Landes. Dass Pr\u00e4sident Milo\u0161evi\u0107 das Abkommen \u00fcber die Aufgabe der Souver\u00e4nit\u00e4t seines Landes nicht unterschrieb, war in den Augen des Gr\u00fcnen-Staatssekret\u00e4rs ein schwerwiegender Charakterfehler, und somit war <em>&#8222;f\u00fcr uns politische Pazifisten der Punkt erreicht, wo sich unsere Friedfertigkeit ersch\u00f6pft hat.&#8220;<\/em><\/p>\n<p>F\u00fcr den bekannten US-Diplomaten Henry Kissinger, nicht gerade verd\u00e4chtig des Pazifismus, war der Rambouillet-Text <em>&#8222;eine Provokation, eine Entschuldigung daf\u00fcr, mit den Bombardierungen beginnen zu k\u00f6nnen. Kein Serbe mit Verstand h\u00e4tte Rambouillet akzeptieren k\u00f6nnen. Es war ein ungeheuerliches diplomatisches Dokument, das niemals in dieser Form h\u00e4tte pr\u00e4sentiert werden d\u00fcrfen.&#8220;<\/em><\/p>\n<p>Zwei Tage nach Beginn der Verhandlungen in Rambouillet, erkl\u00e4rte der EU-Sonderbeauftragte Wolfgang Petritsch in einem <em>Spiegel<\/em>-Interview ganz offen, dass das Ergebnis der Verhandlungen &#8222;wohl ein Diktat&#8220; sein wird und drohte bei Nichtannahme mit NATO-Bomben.<\/p>\n<p>Auf die Frage des <em>Spiegel<\/em>-Redakteurs, ob die NATO bef\u00fcrchte, sich zu ihrem bevorstehenden 50. Jahrestag ihrer Gr\u00fcndung (am 4. April 1999) &#8222;l\u00e4cherlich zu machen&#8220;, antwortete Petritsch: <em>&#8222;Ich sp\u00fcre die Entschlossenheit der Nato, sie kann sich kein Z\u00f6gern mehr leisten. Die letzte Drohung an die Serben bewies, dass man sich nicht l\u00e4nger auf rhetorische Pr\u00fcgel beschr\u00e4nken kann. Der Schaden f\u00fcr die Zukunft des B\u00fcndnisses w\u00e4re sonst katastrophal.&#8220;<\/em><\/p>\n<p>Die serbische Regierung hat sich dem Diktat verweigert. Wie der SPD-Bundestagsabgeordnete Hermann Scheer betonte, war es<em> &#8222;unrichtig von der Bundesregierung, zu glauben und dem Parlament und der \u00d6ffentlichkeit zu suggerieren, dieser Vertrag h\u00e4tte von Belgrad jemals unterschrieben werden k\u00f6nnen.&#8220; <\/em><\/p>\n<p>Die Verhandlungen von Rambouillet waren der von der NATO einkalkulierte letzte Schritt zum Luftangriff gegen Jugoslawien. Mit der fast drei Monate dauernden Bombardierung Jugoslawiens konnte die NATO ihren 50. Geburtstag angemessen begehen: Nach der Aufl\u00f6sung des Warschauer Vertrages 1991 und der damaligen Schw\u00e4che Russlands, hatte sich die NATO nun ungehindert als weltweit operierendes Aggressionsb\u00fcndnis bewiesen. Die Bomben auf Belgrad waren auch der T\u00fcr\u00f6ffner f\u00fcr deutsche Kriegseins\u00e4tze.<\/p>\n<p>\u00dcbrigens: Zwei Jahre nach dem angeblichen &#8222;Ra\u010dak-Massaker&#8220; und der Bombardierung Belgrads wurde <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/kosovo-krieg-keine-beweise-fuer-massaker-von-racak-a-112775.html\">berichtet<\/a>, im Abschlussbericht der Gerichtsmediziner f\u00e4nden sich keine Beweise f\u00fcr ein Massaker an friedlichen albanischen Zivilisten durch serbische Sicherheitskr\u00e4fte, wie seinerzeit von William Graham Walker, dem Leiter der OSZE-Kosovo-\u00dcberwachungsmission und vielen westlichen Politikern und Medien behauptet.<\/p>\n<p>Am 24. November 2008 wurde William Walker vom Pr\u00e4sidenten Bamir Topi zum Ehrenb\u00fcrger der Republik Albanien ernannt. Und am 15. Januar 2009, zum 10. Jahrestag des angeblichen &#8222;Massakers von Ra\u010dak&#8220;, wurde Walker vom Pr\u00e4sidenten und dem Premierminister der Republik Kosovo mit der Goldenen Medaille der Freiheit ausgezeichnet.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Doris Pumphrey ist Aktivistin in der Friedenskoordination (Friko), Berlin<\/em><\/p>\n<p><a href=\"#uebersicht\">\u2191 zur \u00dcbersicht<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong><a id=\"t08\"><\/a>Teil 8 (<a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/meinung\/85395-20-jahre-seit-nato-angriff-auf-jugoslawien-nato-drehbuch-massaker-srebrenica\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Erstver\u00f6ffentlichung auf RT-Deutsch am 08.03.2019<\/a>)<\/strong><\/p>\n<div class=\"article__text \">\n<h4>Teil des NATO-Drehbuchs \u2013 &#8222;Massaker von Srebrenica&#8220; (I)<\/h4>\n<p><em>von <strong>George Pumphrey<\/strong><\/em><\/p>\n<div class=\"article__summary \"><em><strong>Srebrenica gilt als das &#8222;schlimmste Verbrechen in Europa seit dem Holocaust&#8220;. Die NATO nutzte es, um die UN zur Aufgabe ihrer Neutralit\u00e4t zu bewegen, die deutsche Regierung im Besonderen, um die Nazi-Verbrechen zu relativieren.<\/strong><\/em><\/div>\n<div class=\"article__text \">\n<p>In Srebrenica sollen bis zu 8.000 muslimische M\u00e4nner und Jungen \u2013 unbewaffnete Zivilisten \u2013 von serbischen Exekutionskommandos erschossen worden sein. Zahlreiche Fakten aber, die trotz aller Bem\u00fchungen nicht unterdr\u00fcckt werden k\u00f6nnen, lassen Zweifel aufkommen, ob ein Massaker dieses Ausma\u00dfes in Bosnien \u00fcberhaupt stattgefunden hat.<\/p>\n<p>Am 10. August 1995 trat der UNO-Sicherheitsrat in geschlossener Sitzung zusammen, um \u00fcber die &#8222;Operation Sturm&#8220; zu debattieren. Beginnend am 4. August hatte die kroatische Regierung innerhalb von vier Tagen in einer milit\u00e4rischen Blitzaktion 250.000 Serben aus der Krajina vertrieben. Unz\u00e4hlige Serben, die ihre Heimat nicht freiwillig verlassen wollten, wurden ermordet. Es war die gr\u00f6\u00dfte ethnische S\u00e4uberung seit dem Zweiten Weltkrieg. Die US-Vertretung im Sicherheitsrat hatte jedes Interesse, die Debatte dar\u00fcber zu verhindern, schlie\u00dflich bestand die Gefahr, dass die aktive Rolle der USA in diesem Verbrechen zur Sprache kommen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Die UNO-Botschafterin der USA, Madeleine Albright, ergriff das Wort und pr\u00e4sentierte milit\u00e4rische und nachrichtendienstliche Luftaufnahmen, die angeblich &#8222;massenhafte Gr\u00e4ueltaten an muslimischen Zivilisten&#8220; durch bosnische Serben nach der Einnahme von Srebrenica am 11. Juli zeigten. Von den acht Fotos, die sie dem Sicherheitsrat vorgelegte, bekam die \u00d6ffentlichkeit nur drei zu sehen. Die anderen wurden als &#8222;geheim&#8220; eingestuft. Damit war eine unabh\u00e4ngige Pr\u00fcfung dieser &#8222;Beweise&#8220; von vornherein ausgeschlossen, wohl wissend, dass die US-Regierung von keiner Macht der Welt gezwungen werden kann, der Freigabe der Originalfotos zuzustimmen. Damit hatte sie sich einen gesetzlosen Raum geschaffen, in dem sie Beweise fabrizieren, manipulieren, vorlegen oder vorenthalten kann.<\/p>\n<p>Auf den Fotos zeigen nachtr\u00e4glich eingezeichnete Pfeile auf ein paar helle Stellen auf einem Feld, bezeichnet als &#8222;Fahrzeugtarnung&#8220; und &#8222;k\u00fcrzlich aufgew\u00fchlte Erde&#8220; \u2013 &#8222;m\u00f6gliche Massengr\u00e4ber&#8220; also. Warum wurden dem Sicherheitsrat nicht die Originalfotos gezeigt? Aufkl\u00e4rungsfotos weisen normalerweise eingebaute zeitliche und geografische Erkennungsmerkmale auf. Woher soll man wissen, dass diese Fotos in der N\u00e4he von Srebrenica aufgenommen wurden? Und zu welcher Zeit? Ohne diese Merkmale k\u00f6nnen Fotos beliebig interpretiert werden, und sie k\u00f6nnen schon gar nicht als Beweis dienen.<\/p>\n<p>Schon w\u00e4hrend ihrer Pr\u00e4sentation wollte Albright wohl die \u00d6ffentlichkeit auf die M\u00f6glichkeit vorbereiten, dass es keine Beweise f\u00fcr ihre Behauptungen geben k\u00f6nnte, und nat\u00fcrlich die Serben daran schuld sein w\u00fcrden: &#8222;Wir werden aufpassen, ob die bosnischen Serben versuchen, Beweise, f\u00fcr das was sie angerichtet haben, zu beseitigen.&#8220;<\/p>\n<p>Die <em>New York Times<\/em> (<em>NYT<\/em>) schrieb, &#8222;Frau Albrights Pr\u00e4sentation kam gerade, als tausende von Serben aus ihrer Heimat fl\u00fcchteten, nachdem kroatische Truppen mit stillschweigender Zustimmung der USA das von rebellischen Serben besetzte Gebiet angegriffen und \u00fcberrollt hatten.&#8220;<\/p>\n<p>Albrights Peepshow hatte vollen Erfolg. Die kroatischen Verbrechen gegen die Serben schafften es kaum mehr in die Medien. Das &#8222;Massaker von Srebrenica&#8220; wurde, wie Au\u00dfenminister Joschka Fischer es nannte, zum &#8222;Symbol des serbischen Faschismus&#8220;.<\/p>\n<p><strong>Pr\u00e4sident Clintons Angebot<\/strong><\/p>\n<p>Die US-Regierung unter Pr\u00e4sident George Bush Sr. war gegen die Zerschlagung Jugoslawiens und gegen ein Eingreifen der USA \u2013 im Gegensatz zu Bill Clinton, der im Januar 1993 das Amt \u00fcbernahm. Ebenso ab Januar 1993 bem\u00fchten sich Vertreter der UNO und der EG in Verhandlungen mit Serben, Kroaten und Muslimen um einen Friedensplan, dem alle drei Konfliktparteien zustimmen konnten. Die USA waren an diesen Verhandlungen nicht beteiligt. Die Pl\u00e4ne scheiterten jedes Mal an Alija Izetbegovi\u0107, dem muslimischen Pr\u00e4sidenten von Bosnien-Herzegowina. Ihm hatte die Clinton-Regierung immer wieder eingefl\u00fcstert, dass die USA ihm in Verhandlungen bessere Bedingungen schaffen k\u00f6nnten. Schlie\u00dflich \u00fcbernahmen die USA die alleinige F\u00fchrung der Verhandlungen, und es wurde ein Plan ausgehandelt, der einen Bev\u00f6lkerungsaustausch bzw. eine Umsiedlung vorsah, &#8222;ohne Enklaven und Korridore&#8220;. Entgegen der weit verbreiteten Behauptung haben die Serben Srebrenica 1995 nicht &#8222;an sich gerissen&#8220;, sondern es wurde ihnen im Austausch zugeteilt.<\/p>\n<p>Am 22. Juni 1998 erschien in der muslimischen Zeitung <em>Dani <\/em>ein Interview mit Hakija Meholji\u0107, dem Polizeichef von Srebrenica. Als Vorsitzender der (muslimischen) Sozialdemokratischen Partei in Srebrenica hatte er im September 1993 mit einer Delegation an einem Parteitag in Sarajevo teilgenommen. Dort erz\u00e4hlte Alija\u00a0Izetbegovi\u0107 ihm und seiner Delegation, US-Pr\u00e4sident Clinton habe im April 1993 eine milit\u00e4rische Intervention [der USA\/NATO] angeboten, wenn &#8222;die Streitkr\u00e4fte der Tschetniks [Schimpfwort f\u00fcr Serben] in Srebrenica einmarschieren und 5.000 Muslime umbringen.&#8220;<\/p>\n<p>Die NATO brauchte also ein &#8222;serbisches Massaker an Muslimen&#8220;, um eine Milit\u00e4rintervention zu rechtfertigen.<\/p>\n<p><strong>Ein Journalist als &#8222;Augenzeuge&#8220;<\/strong><\/p>\n<p>Am 18. August 1995 ver\u00f6ffentlichte die US-Tageszeitung <em>Christian Science Monitor<\/em> einen exklusiven &#8222;Augenzeugen-Bericht&#8220; ihres Korrespondenten David Rohde in Zagreb. Dieser behauptete, er sei &#8222;ohne Erlaubnis seitens der bosnischen Serben&#8220; nach Srebrenica gefahren, &#8222;um die Vorw\u00fcrfe der amerikanischen Beh\u00f6rden zu pr\u00fcfen, Serben h\u00e4tten hunderte, vielleicht sogar tausende Muslime ermordet.&#8220; Die Zeitung erkl\u00e4rte, Rohde sei der erste westliche Journalist am Ort der angeblichen Gr\u00e4ueltaten gewesen.<\/p>\n<p>Seinem &#8222;Augenzeugen-Bericht&#8220; fehlte jedoch jeder Hinweis, dass er tats\u00e4chlich in Srebrenica gewesen ist. Seine Beschreibung sollte aber wohl den Eindruck erwecken, die Serben h\u00e4tten wie die deutsche SS gew\u00fctet. Der Artikel war nur mit Archivfotos illustriert.<\/p>\n<p>Im Oktober 1995, zwei Monate nach seinem ersten &#8222;Besuch&#8220;, begab sich Rohde tats\u00e4chlich nach Srebrenica. Dort agierte er offensichtlich so verd\u00e4chtig, dass er von serbischen Milit\u00e4rangeh\u00f6rigen verhaftet wurde, die, laut Rohde, wohl annahmen, er arbeite f\u00fcr die CIA. Die bosnisch-serbischen Beh\u00f6rden wollten ihn so schnell wie m\u00f6glich loswerden, aber die USA z\u00f6gerten. Seine Verhaftung kam mitten in den Dayton-Verhandlungen, und solange er in den H\u00e4nden der bosnisch-serbischen Beh\u00f6rden war, diente er als willkommenes <a href=\"https:\/\/www.washingtonpost.com\/archive\/politics\/1995\/11\/09\/for-rohde-the-power-of-a-well-placed-writer-paid-off\/bd5d9b4e-fb73-4e21-8b22-fb2e67dc55e5\/?noredirect=on&amp;utm_term=.f9bbceeaa7cd\">Druckmittel<\/a> gegen die serbische Seite.<\/p>\n<p>Die &#8222;gr\u00f6\u00dfte Entt\u00e4uschung&#8220; w\u00e4hrend seiner Reise nach Srebrenica im Oktober sei seine Verhaftung gewesen, erz\u00e4hlte Rohde der <em>Newsweek\u00a0<\/em>Monate sp\u00e4ter.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><em>Ich war sehr frustriert, denn die Serben haben mir am Ende den Film abgenommen, auf dem ich diese Gr\u00e4ber abgelichtet hatte, diese ersten Vor-Ort-Fotos, Fotos der Knochen und der St\u00f6cke, die alten M\u00e4nnern weggenommen worden waren.<\/em><\/p>\n<p>Hei\u00dft das, bei seinem &#8222;ersten&#8220; Besuch war der ambitionierte Journalist auf der Suche nach seinem gro\u00dfen Exklusivbericht den ganzen Weg von Zagreb durch ein Kriegsgebiet nach Srebrenica gefahren \u2013 ohne Fotoapparat? Beim zweiten wurde ihm &#8222;der Film abgenommen&#8220;. Ob und was er fotografiert hat, bleibt ungewiss.<\/p>\n<p>Als Jahr f\u00fcr Jahr die fortlaufenden Exhumierungen keine Beweise erbrachten, die die urspr\u00fcngliche Behauptung einer Hinrichtung von 7.000 bis 8.000 Menschen nur ann\u00e4hernd best\u00e4tigen konnten, begann auch Rohde seine urspr\u00fcnglichen Behauptungen zu relativieren. Er sprach nicht mehr von Massakern (das in der anti-serbischen Kriegspropaganda als standrechtliche Massenhinrichtung dargestellt wurde), sondern von &#8222;Massakern&#8220; und &#8222;Hinterhalten&#8220;. Er machte nat\u00fcrlich keine Angaben zur Anzahl derer, die angeblich &#8222;hingerichtet&#8220; wurden \u2013 also einem Verbrechen zum Opfer fielen und jenen, die seinen Aussagen zufolge &#8222;aus dem Hinterhalt&#8220; get\u00f6tet wurden. T\u00f6ten durch Angriffe aus dem Hinterhalt ist ein &#8222;normaler&#8220; Vorgang im Krieg und stellt kein Kriegsverbrechen dar.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend David Rohde behauptete, Massengr\u00e4ber gesehen zu haben, kamen andere Journalisten, die sich auf \u00e4hnliche Expeditionen begaben, zu anderen Ergebnissen. Die Medien-Analytikerin Mira Beham schrieb in ihrem Buch &#8222;Kriegstrommeln&#8220;: &#8222;In den Monaten nach dem Fall von Srebrenica versuchten 24 internationale Journalisten, unter ihnen Mike Wallace vom <em>CBS<\/em>, ein<em> BBC<\/em>-Team und mehrere <em>CNN<\/em>-Journalisten, den Spuren nachzugehen, die von den US Satellitenfotos und von Vor-Ort-Informationen \u00fcber die Massengr\u00e4ber stammten \u2013 ohne Erfolg.&#8220; Das wurde allerdings nirgends berichtet.<\/p>\n<p>Bemerkenswert ist \u00fcbrigens auch, dass der Journalist Rohde keinen Artikel \u00fcber die &#8222;Operation Sturm&#8220;, die ethnische S\u00e4uberung von 250.000 Krajina-Serben schrieb, obwohl er aus der kroatischen Hauptstadt Zagreb berichtete.<\/p>\n<p><strong>Jonglieren mit Zahlen<\/strong><\/p>\n<p>Anfang September 1995, zwei Monate nach der \u00dcbergabe Srebrenicas an die Serben, suchte das Internationale Rote Kreuz Auskunft \u00fcber vermisste Personen. Der Direktor der operativen Abteilung Westeuropa, Angelo Gnaedinger, <a href=\"https:\/\/www.icrc.org\/en\/doc\/resources\/documents\/news-release\/2009-and-earlier\/57jmjl.htm\">erbat<\/a> von offiziellen bosnisch-serbischen Stellen Informationen \u00fcber den Verbleib von 3.000 Personen aus Srebrenica, die von bosnisch-serbischen Sicherheitskr\u00e4ften festgenommen worden sein sollen. Von der Regierung in Bosnien-Herzegowina [bosnisch-muslimische Seite im B\u00fcrgerkrieg] wollte das IKRK Auskunft \u00fcber 5.000 Personen, die vor der serbischen \u00dcbernahme Srebrenicas geflohen waren. Ein Teil von ihnen soll das muslimisch kontrollierte Zentralbosnien erreicht haben.<\/p>\n<p>Die <em>New York Times<\/em> vom 15. September gab den von der IKRK genannten Zahlen eine andere Bedeutung. Sie nannte 8.000 vermisste Muslime, darunter 3.000 Personen, die von Serben festgenommen sein sollen. Nicht nur wurden die zwei Gruppen einfach zusammengez\u00e4hlt, die <em>NYT<\/em> erw\u00e4hnte auch nicht, dass das IKRK die bosnisch-muslimische Regierung um Informationen \u00fcber die Gruppe der 5.000 gebeten hatte, von denen ein Teil muslimisches Gebiet bereits erreicht hatte. Die von der <em>New York Times<\/em> unterschiedslos addierte Zahl machte von da an die Runde als &#8222;bis zu 8.000 Opfer des serbischen Massakers in Srebrenica&#8220; \u2013 der Beweis f\u00fcr den &#8222;serbischen V\u00f6lkermord an Muslimen&#8220;.<\/p>\n<p>Die <em>New York Times<\/em> hatte offensichtlich auch vergessen, was sie im Juli zuvor berichtet hatte. &#8222;3.000 bis 4.000 bosnische Muslime, die nach dem Fall von Srebrenica von UNO-Beamten als vermisst betrachtet wurden,&#8220;\u00a0h\u00e4tten &#8222;durch die feindlichen Linien hindurch das bosnisch muslimische Gebiet erreicht&#8220;.<\/p>\n<p>Zur gleichen Zeit schrieb die <em>Washington Post<\/em>, &#8222;rund 4.000 bosnische Soldaten stapften f\u00fcnf Tage lang durch serbisches Territorium, um aus Srebrenica zu fliehen und einen sicheren Hafen in Medjedja zu erreichen.&#8220;<\/p>\n<p>Die <em>London Times<\/em> berichtete \u00c4hnliches am 2. August 1995: &#8222;Tausende von vermisst geglaubte bosnisch-muslimische Soldaten von Srebrenica, die im Zentrum der Berichte \u00fcber Massenhinrichtungen durch Serben standen, sollen sich wohlbehalten im Nordosten von Tuzla aufhalten.&#8220;\u00a0Das Rote Kreuz habe von Quellen in Bosnien erfahren, bis zu 2.000 bosnische Soldaten seien dort von Srebrenica &#8222;ohne Wissen ihrer Familien&#8220;\u00a0angekommen. Die Berichte k\u00f6nnten aber nicht \u00fcberpr\u00fcft werden, &#8222;da die bosnische [muslimische] Regierung dem Roten Kreuz den Zutritt zu diesem Gebiet verwehrt habe.&#8220;<\/p>\n<\/div>\n<p><strong>Ende Teil I<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>George Pumphrey, Berlin<\/em><\/p>\n<p><a href=\"#uebersicht\">\u2191 zur \u00dcbersicht<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p><em>RT Deutsch bem\u00fcht sich um ein breites Meinungsspektrum. Gastbeitr\u00e4ge und Meinungsartikel m\u00fcssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.<\/em><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Angriffskrieg der NATO gegen Jugoslawien am 24. M\u00e4rz 1999 markierte das Ende des Friedens in Europa, ein Frieden, der seit der Katastrophe des Zweiten Weltkriegs gehalten hatte, zumindest in Europa. Mit Beitr\u00e4gen in loser Folge wird RT-Deutsch in den n\u00e4chsten Wochen die wichtigsten Stationen der NATO-Vorbereitungen auf diesen Krieg in Erinnerung rufen. Wir ver\u00f6ffentlichen die Teile 7 und 8 hier zusammenh\u00e4ngend.<br \/>\nTeil 7 &#8211; 06.03.2019: <b>Das &#8222;Ra\u010dak-Massaker&#8220; &#8211; Teil des NATO-Drehbuchs (II)<\/b> von Doris Pumphrey | Teil 8 &#8211; 08.03.2019:  <b>Teil des NATO-Drehbuchs \u2013 &#8222;Massaker von Srebrenica&#8220; (I)<\/b> von George Pumphrey<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":5973,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","advanced_seo_description":"","jetpack_seo_html_title":"","jetpack_seo_noindex":false,"jetpack_post_was_ever_published":false,"footnotes":""},"categories":[13],"tags":[801,335,590,188,269],"class_list":["post-6006","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-frieden-antifaschismus-solidaritaet","tag-aggressionskrieg","tag-frieden","tag-jugoslawien","tag-krieg","tag-nato-ueberfall-auf-jugoslawien"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/20_Jahre_Jugoslawienkrieg_800x445_T7-8.jpg?fit=800%2C445&ssl=1","jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p9stpK-1yS","jetpack-related-posts":[{"id":18593,"url":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=18593","url_meta":{"origin":6006,"position":0},"title":"FREIDENKER 1-24 \u2013 25 Jahre NATO-Aggression gegen Jugoslawien","author":"Webredaktion","date":"24. 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