{"id":5950,"date":"1999-04-28T06:00:25","date_gmt":"1999-04-28T04:00:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=5950"},"modified":"2019-02-28T23:22:02","modified_gmt":"2019-02-28T22:22:02","slug":"das-massaker-von-racak-folgt-dem-muster-des-ueberfalls-auf-den-sender-gleiwitz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=5950","title":{"rendered":"Das \u201eMassaker von Ra\u010dak\u201c folgt dem Muster des \u201e\u00dcberfalls auf den Sender Gleiwitz\u201c"},"content":{"rendered":"<p class=\"Normal tm5\"><em><span class=\"tm10\">von <strong>Klaus Hartmann<\/strong><\/span><\/em><\/p>\n<p class=\"Normal tm5\"><span class=\"tm9\">Um einen Krieg vom Zaun zu brechen, braucht man Vorw\u00e4nde, sonst steht man \u00f6ffentlich von vornherein als Aggressor da. Das wusste nicht erst Adolf Hitler, der \u201ezur\u00fcckschie\u00dfen\u201c lie\u00df, und bis heute setzen die Kriegsherren (und -damen) ihren Ehrgeiz daran, Legenden zu erfinden. Die j\u00fcngste niedertr\u00e4chtige Erfindung ist das \u201eMassaker von Ra\u010dak\u201c, das in besonders interessierten Kreisen schon vor seiner \u201eEntdeckung\u201c bekannt war. Wir danken der <\/span><em><span class=\"tm10\">New York Times<\/span><\/em><span class=\"tm9\"> f\u00fcr ihren Bericht am 19.01.1999, wonach die US-Au\u00dfenministerin Madeleine Albright am Freitag, dem 15.01.1999 einen Kreis von engsten Vertrauten und Beratern aus dem Au\u00dfenministerium um sich sammelte. Dort gab sie bekannt, dass das Abkommen vom 13.10.1998 \u00fcber die Beruhigung der Lage in Kosmet \u201ejeden Moment\u201c gebrochen werden k\u00f6nne.<\/span><\/p>\n<p class=\"Normal tm5\"><span class=\"tm9\">Die <\/span><em><span class=\"tm10\">New York Times<\/span><\/em><span class=\"tm9\"> beruft sich auf einen anonymen Repr\u00e4sentanten der Regierung, dem zufolge Albright Informationen \u00fcber die Ereignisse in Ra\u010dak hatte und sie bereits \u201evirtuell\u201c anklagte \u2013 einen Tag, bevor das \u201eMassaker in Ra\u010dak\u201c \u201eentdeckt\u201c wurde. Die Zeitung weist darauf hin, dass bereits in der Vorwoche h\u00f6chste Regierungsstellen verlautbart hatten, die Administration erwarte einen \u201eentscheidenden Moment\u201c, ein \u201eSchl\u00fcsselereignis\u201c, um \u00fcber weitere Schritte in Kosmet zu entscheiden.<\/span><\/p>\n<p class=\"Normal tm5\"><span class=\"tm9\">In den deutschen Medien geh\u00f6rt es, von ganz rechts bis fast ganz links, zum guten Ton, statt kritische Fragen zu stellen mit den W\u00f6lfen zu heulen, und wenn es gegen die Serben geht, stehen ohnehin die h\u00f6chsten Werte deutscher Staatsraison auf dem Pr\u00fcfstand. In demokratischeren L\u00e4ndern ist das etwas anders, und so kamen die Leserinnen und Leser in Frankreich zu einem unvergleichlich h\u00f6heren Informationsstand.<\/span><\/p>\n<p class=\"Normal tm5\"><span class=\"tm9\">Es darf dort sogar noch gefragt werden, was wahr ist. Renaud Girard schrieb in einem Leitartikel der franz\u00f6sischen Tageszeitung <\/span><em><span class=\"tm10\">Le Figaro<\/span><\/em><span class=\"tm9\"> am 20.01.1999: Die Filmaufnahmen, die w\u00e4hrend des Polizeiangriffs auf Ra\u010dak gemacht wurden, widersprechen der Version der Albaner und der OSZE. Girard fragt s\u00fcffisant nach einer \u201eunangebrachten Hast\u201c des Missionschefs Walker bei dessen Beschuldigung, die Serben seien f\u00fcr die Ermordung der \u00fcber 40 Menschen verantwortlich. Dann gibt er eine chronologische Darstellung der Ereignisse vom Freitag, dem 15.01.1999:<\/span><\/p>\n<p class=\"Normal tm5\"><span class=\"tm9\">\u201eIn der D\u00e4mmerung haben serbische Polizeikr\u00e4fte das Dorf Ra\u010dak, bekannt als Hochburg der separatistischen UCK-Guerillas, umstellt und dann angegriffen. Die Polizei schien nichts zu verbergen zu haben, ab 8.30 Uhr lud sie ein Fernsehteam (zwei Journalisten von AP TV) ein, um die Polizeiaktion zu filmen. Die OSZE wurde ebenfalls vorgewarnt, die daraufhin zwei Wagen mit amerikanischer Diplomatenlizenz zum Schauplatz schickte. Die Beobachter postierten sich den ganzen Tag auf einem H\u00fcgel, von dem sie das Dorf beobachten konnten. Um 15 Uhr erreichte ein Polizei- Kommunique das Internationale Pressezentrum in <\/span><span class=\"tm9\">Pristina, <\/span><span class=\"tm9\">wonach 15 UCK-\u201aTerroristen\u2018 bei K\u00e4mpfen in Ra\u010dak get\u00f6tet und gro\u00dfe Mengen von Waffen sichergestellt wurden. Um 15.30 Uhr verlie\u00dfen die Polizeikr\u00e4fte, gefolgt vom AP TV-Team, den Ort und transportierten 12 schwere 7mm-Maschinengewehre, zwei automatische Gewehre, zwei Gewehre mit Nachtsichtger\u00e4ten und rund drei\u00dfig Kalaschnikows aus chinesischer Produktion ab. Um 16.40 Uhr fuhr ein franz\u00f6sischer Journalist durch das Dorf und traf auf drei orangefarbene OSZE-Fahrzeuge. Die internationalen Beobachter sprachen ruhig mit drei Albanern mittleren Alters in Zivilkleidung. Sie suchten nach m\u00f6glichen zivilen Opfern. Als der Journalist um 18 Uhr in das Dorf zur\u00fcckkehrte, sah er, wie die Beobachter zwei sehr leicht verletzte alte M\u00e4nner und zwei Frauen wegbrachten. Die Beobachter, die nicht sonderlich beunruhigt schienen, erw\u00e4hnten gegen\u00fcber dem Journalisten keine besonderen Vorkommnisse. Sie sagten nur, sie seien \u201anicht in der Lage, die Zahl der Opfer zu nennen\u2018.<\/span><\/p>\n<p class=\"Normal tm5\"><span class=\"tm9\">Die Szenerie mit in einem Graben aufgereihten albanischen Leichen in Zivilkleidung, die die ganze Welt schockieren w\u00fcrde, wurde nicht vor dem n\u00e4chsten Morgen, gegen 9 Uhr entdeckt, von Journalisten, denen bald OSZE-Beobachter folgten. Zu dieser Zeit war das Dorf erneut in der Hand der UCK-Soldaten, die die ausl\u00e4ndischen Besucher, sowie sie angekommen waren, zu dem vermeintlichen Schauplatz des Massakers f\u00fchrten. Gegen Mittag erschien William Walker pers\u00f6nlich und dr\u00fcckte seine Emp\u00f6rung aus. Alle albanischen Zeugen gaben dieselbe Darstellung: am Mittag drangen die Polizisten in H\u00e4user ein, trennten Frauen von M\u00e4nnern, die sie ohne gro\u00dfe Umst\u00e4nde auf die H\u00fcgel zur Exekution f\u00fchrten.<\/span><\/p>\n<p class=\"Normal tm5\"><span class=\"tm9\">Die st\u00f6rendste Tatsache dabei sind die Bilder, die die Journalisten von AP TV aufgenommen haben, und die <\/span><em><span class=\"tm10\">Le Figaro<\/span><\/em><span class=\"tm9\"> gestern zeigte \u2013 sie widersprechen dieser Darstellung radikal. Es war in der Tat ein leeres Dorf, das die Polizisten am Morgen, eng an die Mauern gedr\u00e4ngt, betraten. Der Schusswechsel war stark, als sie von den UCK-Sch\u00fctzengr\u00e4ben in den H\u00fcgeln unter Feuer genommen wurden. Die K\u00e4mpfe nahmen auf den H\u00fcgeln oberhalb des Dorfes noch an Intensit\u00e4t zu. Die AP-Journalisten, die das Geschehen von unten, nahe der Moschee beobachteten, registrierten verzweifelte Ausbruchsversuche der eingekesselten UCK- Guerillas. Vielen von ihnen gelang dies, wie die Polizei selbst zugestand. Was geschah tats\u00e4chlich? Konnte die UCK w\u00e4hrend der Nacht die K\u00f6rper jener, die tats\u00e4chlich durch serbische Kugeln starben, einsammeln, um die Szenerie eines kaltbl\u00fctigen Massakers aufzubauen? Ein st\u00f6render Fakt: Am Samstagmorgen fanden die Journalisten nur sehr wenige Patronen in der Umgebung des Grabens, wo das Massaker stattgefunden haben soll. Versuchte die UCK, eine milit\u00e4rische Niederlage in einen politischen Sieg zu verwandeln? Nur eine glaubw\u00fcrdige internationale Untersuchung k\u00f6nnte die Zweifel ausr\u00e4umen.\u201c<\/span><\/p>\n<p class=\"Normal tm5\"><span class=\"tm9\">Auch <\/span><em><span class=\"tm10\">Le Monde,<\/span><\/em><span class=\"tm9\"> die vor Jahren in Frankreich den antiserbischen Kreuzzug anf\u00fchrte, \u00e4u\u00dfert Zweifel an dem \u201ekalten Massaker\u201c, und ihr Korrespondent Christophe Chatelot berichtet in der Ausgabe vom 21.01. 1999 aus <\/span><span class=\"tm9\">Pristina. <\/span><span class=\"tm9\">Die verbreitete Tatsachendarstellung lasse einige Fragen unbeantwortet. \u201eIst das Ra\u010dak- Massaker nicht zu perfekt? Neue Augenzeugen, die <\/span><em><span class=\"tm10\">Le Monde<\/span><\/em><span class=\"tm9\"> am Montag, dem 18. Januar sammelte, s\u00e4en Zweifel bez\u00fcglich der Realit\u00e4t eines f\u00fcrchterlichen Spektakels mit Dutzenden hinabgest\u00fcrzter K\u00f6rper von Albanern, die von den serbischen Sicherheitskr\u00e4ften am letzten Freitag gemeinsam exekutiert worden sein sollen.\u201c <\/span><\/p>\n<p class=\"Normal tm5\"><span class=\"tm9\">Es folgt die ausf\u00fchrliche Chronik nach den Angaben der TV-Reporter von AP, um dann die Fragen zu formulieren: \u201eWie h\u00e4tte die serbische Polizei die Gruppe von M\u00e4nnern sammeln und ruhig zum Exekutionsplatz f\u00fchren k\u00f6nnen, w\u00e4hrend sie ununterbrochen unter dem Feuer der UCK-K\u00e4mpfer lagen? Wieso konnte der Graben, am Rande von <\/span><span class=\"tm9\">Ra<\/span><span class=\"tm9\">\u010d<\/span><span class=\"tm9\">ak <\/span><span class=\"tm9\">gelegen, der Aufmerksamkeit der \u00f6rtlichen mit der Umgebung vertrauten Einwohner entgehen, die vor Anbruch der Nacht anwesend waren? Oder den Beobachtern, die sich l\u00e4nger als zwei Stunden in dem kleinen Ort aufhielten? Warum so wenig Patronen rund um die Leichen, so wenig Blut in jener Senke, wo angeblich 23 Personen aus n\u00e4chster N\u00e4he mit einigen Kopfsch\u00fcssen get\u00f6tet worden sein sollen? Waren nicht eher die K\u00f6rper der in K\u00e4mpfen mit der serbischen Polizei get\u00f6teten Albaner in dem Graben gesammelt worden, um ein Horror-Szenario zu schaffen, das mit Sicherheit einen entsetzlichen Effekt auf die \u00f6ffentliche Meinung haben w\u00fcrde?\u201c<\/span><span class=\"tm9\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p class=\"Normal tm5\"><strong><em><span class=\"tm11\">Der ehrenwerte William Walker<\/span><\/em><\/strong><\/p>\n<p class=\"Normal tm5\"><span class=\"tm9\">\u201eDas Schrecklichste, was er in seinem Leben gesehen habe\u201c, so ein fassungsloser William Walker gegen\u00fcber Fernseh-Kameras in <\/span><span class=\"tm9\">Ra<\/span><span class=\"tm9\">\u010d<\/span><span class=\"tm9\">ak. <\/span><span class=\"tm9\">Der Mann muss Schrecklicheres gesehen haben, denn er ist auf dem Gebiet von Massakern kein Neuling.<\/span><\/p>\n<p class=\"Normal tm5\"><span class=\"tm9\">In dem in den USA erscheinenden <\/span><em><span class=\"tm10\">Workers&#8216; World Newspaper<\/span><\/em> <span class=\"tm9\">vom 28.01.1999, vom <\/span><span class=\"tm9\">Workers World <\/span><span class=\"tm9\">Service vorab im Internet ver\u00f6ffentlicht, macht uns Gary Wilson verdienstvollerweise mit den Verdiensten des Chefs der OSZE-\u201cVerifizierungs\u201c-Mission bekannt. \u201eKriegsbeil hinter der US-Kosovo-Politik\u201c ist der Artikel betitelt. Der als \u201eKarriere-Diplomat\u201c bezeichnete William Walker kann tats\u00e4chlich auf eine sagenhafte Karriere zur\u00fcckblicken: \u201eEs ist wichtig, dass die Welt wei\u00df, wer Walker ist: ein Milit\u00e4r-Veteran des US-State Departement, der den schmutzigen Krieg gegen Nicaragua und El Salvador in den 80er Jahren leitete und der \u00fcber jeden Aspekt dieses Krieges log. 1985 wurde er zum stellvertretenden Staatssekret\u00e4r f\u00fcr Zentralamerika. Er war der Verantwortliche im Wei\u00dfen Haus unter Reagan f\u00fcr die Operation zum Sturz der Regierung Nicaraguas. Geleitet wurde die Operation von den gerichtsnotorischen Oliver <\/span><span class=\"tm9\">North <\/span><span class=\"tm9\">und Eliot Abrams. Walker war beispielsweise verantwortlich f\u00fcr die Waffenlieferungen, die, als humanit\u00e4re Aktion getarnt, \u00fcber den Flughafen Ilopango in El Salvador abgewickelt wurden, um die Contra-Banden gegen Nicaragua zu unterst\u00fctzen. Sp\u00e4ter war Walker von 1988 bis 1992 US- Botschafter in El Salvador, dort herrschten zu jener Zeit die Todesschwadronen, von denen viele auf US- Milit\u00e4rschulen trainiert wurden.\u201c<\/span><\/p>\n<p class=\"Normal tm5\"><span class=\"tm9\">1998 haben Antikriegs-Aktivisten in den USA ein Dokument mit Details \u00fcber eines der Massaker in El Salvador ver\u00f6ffentlicht: \u201eAm 16. November 1989 \u00fcberfiel eine Gruppe bewaffneter M\u00e4nner des von den USA ausgebildeten El Salvadorianischen Alcatel-Milit\u00e4rbataillons, die meisten Absolventen der School <\/span><span class=\"tm9\">of <\/span><span class=\"tm9\">America, den Schlafsaal der Jose Simeon Canas-Universit\u00e4t von Zentralamerika zwischen 2.30 und 3 Uhr fr\u00fch. Sie rissen sechs Priester aus ihren Betten und schossen ihnen in den Kopf. Dann ermordeten sie den Koch der Priester und seine 15j\u00e4hrige Tochter. Die Priester wurden der Sympathie f\u00fcr die Befreiungsfront verd\u00e4chtigt, die gegen das von den USA gest\u00fctzte Regime k\u00e4mpfte. Die Jesuiten beschuldigten Walker, als \u201astiller Teilnehmer\u2018 bei dem Massaker zugegen gewesen zu sein.<\/span><\/p>\n<p class=\"Normal tm5\"><span class=\"tm9\">Jahre sp\u00e4ter, am 6. Mai 1996, berichtete die <\/span><em><span class=\"tm10\">Washington Post,<\/span><\/em><span class=\"tm9\"> dass Walker in Washington eine Zeremonie zu Ehren von 5000 US-Soldaten leitete, die geheim in El Salvador gek\u00e4mpft hatten. In der Botschafterzeit Walkers hingegen lautete die offizielle Darstellung, dass lediglich 50 Milit\u00e4r-\u201aBerater\u2018 in El Salvador t\u00e4tig seien. Walker ist also niemand, der gewohnt w\u00e4re, die Wahrheit zu sagen. Er kann beim besten Willen nicht als unabh\u00e4ngiger Beobachter oder gar Anwalt der Menschenrechte bezeichnet werden. Im Kosovo ist er zu seinen alten Tricks zur\u00fcckgekehrt. Diesmal geben seine Aktionen einer anderen Contra-Armee R\u00fcckendeckung, den <\/span><span class=\"tm9\">Contras <\/span><span class=\"tm9\">der UCK. Einige europ\u00e4ische Zeitungen haben begonnen, die NATO als die Luft<\/span><span class=\"tm9\">waffe <\/span><span class=\"tm9\">der UCK zu bezeichnen. Walkers Aktionen dienen dem Ziel, die jugoslawische Regierung zu destabilisieren. Seine Stellungnahmen k\u00f6nnen zur Rechtfertigung eines NATO-Milit\u00e4rschlags dienen, wenn sich die US-Regierung dazu entschlie\u00dft.<\/span><\/p>\n<p class=\"Normal tm5\"><span class=\"tm9\">\u00dcber den CIA werden 35 Millionen Dollar zur \u201aUnterst\u00fctzung oppositioneller Gruppen\u2018 nach Jugoslawien geschleust, der US-Senat hat ein Gesetz gebilligt, das zum Sturz von Milosevic aufruft. Gegen die jugoslawische Regierung wird Krieg gef\u00fchrt, auch mit Hilfe der sogenannten \u201aKosovo-Befreiungsarmee\u2018, die die Uniformen der faschistischen Besatzer der Region im 2. Weltkrieg \u00fcbernommen hat.\u201c<\/span><\/p>\n<p class=\"Normal tm5\"><span class=\"tm9\">Soweit der Bericht \u00fcber William Walker, aber wie steht es um den Rest seiner Beobachter-Truppe? Sofern es sich um US-Vertreter handelt, erkl\u00e4rt uns Walker selbst, was wir von seinem Team im Kosovo halten d\u00fcrfen: \u201eEine gro\u00dfe Zahl hat einen milit\u00e4rischen Hintergrund, eine kleinere, aber auch betr\u00e4chtliche Zahl hat einen polizeilichen Hintergrund\u201c, so Walker bei einer State Department News Conference am 8. Januar 1999 laut <\/span><span class=\"tm9\">U.S. <\/span><span class=\"tm9\">Information Service.<\/span><\/p>\n<p class=\"Normal tm5\"><span class=\"tm9\">Walker ist genau der glaubw\u00fcrdige Zeuge und Massaker-Experte, den man sich nur w\u00fcnschen kann. Ohne jede Untersuchung und Beweiserhebung wusste dieser Experte deshalb vom ersten Augenblick an, dass selbstverst\u00e4ndlich die Serben f\u00fcr das Massaker verantwortlich seien. Dazu passt, dass Walker die zust\u00e4ndigen serbischen Beh\u00f6rden daran hinderte, die Ermittlungen aufzunehmen, um sich ein Interpretationsmonopol zu verschaffen. Und die jugoslawische Regierung erfrechte sich auch noch, gegen eine besonders pikante \u00c4u\u00dferung des Unparteiischen zu protestieren: \u201eDie Welt w\u00fcrde eher ihm als den Argumenten und Beweisen der jugoslawischen Stellen Glauben schenken\u201c, meinte der gute Mann, der damit doch nichts als die reine Wahrheit sagte <\/span><em><span class=\"tm10\">(junge Welt,<\/span><\/em><span class=\"tm9\"> 20.01.1999).<\/span><\/p>\n<p class=\"Normal tm5\"><span class=\"tm9\">Damit ist das Szenario f\u00fcr neue NATO-Drohungen bereitet, die sich nat\u00fcrlich nur gegen \u201eBelgrad\u201c richten, denn es ist das erkl\u00e4rte Anliegen der Terroristen, einen NATO-Angriff zu provozieren, um die jugoslawische Souver\u00e4nit\u00e4t \u00fcber einen Teil des eigenen Landes definitiv zu beenden. Wenn also Clinton und Blair, Cook und Cohen, Solana, Schr\u00f6der oder Fischer mit einem \u201eEingreifen\u201c drohen, dann ist dies immer ein Eingreifen zugunsten und an der Seite von Terroristen. Verschwiegen wird, dass die UCK das legend\u00e4re Abkommen vom Oktober 1998 gar nicht unterschrieben hat, und damit nur die jugoslawische Seite an den Waffenstillstand gebunden sein soll.<\/span><\/p>\n<p class=\"Normal tm5\"><span class=\"tm9\">Was aber die ach so freien Medien noch verschweigen, und unsere ehrenhaften W\u00e4chter \u00fcber die Menschenrechte nicht interessiert, sind die Opfer des albanischen Bandenterrors. Allein seit dem 13. Oktober, dem Abschluss der Vereinbarung zwischen Holbrooke und Milosevic, fanden 599 Terroranschl\u00e4ge der separatistischen Banden statt: 186 gegen B\u00fcrger und 413 gegen Angeh\u00f6rige der Polizei. Die Zahl der von den Terroristen ermordeten Albaner \u00fcbersteigt dabei die Zahl der serbischen Opfer.<\/span><\/p>\n<p class=\"Normal tm5\"><span class=\"tm9\">Solche Fakten \u00f6ffentlich zur Kenntnis bringen, w\u00e4re riskant. Sie w\u00fcrden all jene, von Clinton bis Solana, die nicht m\u00fcde werden, <\/span><span class=\"tm12\">Milo\u0161evi\u0107<\/span> <span class=\"tm9\">zum \u201eEinlenken\u201c zwingen zu wollen und ununterbrochen mit Luftschl\u00e4gen gegen Serbien drohen, eindeutig identifizieren \u2013 als notorische L\u00fcgner, als Verr\u00fcckte oder Verbrecher.<\/span><\/p>\n<p class=\"Normal tm5\"><strong><em><span class=\"tm11\">Ein notwendiger Nachtrag<\/span><\/em><\/strong><\/p>\n<p class=\"Normal tm5\"><span class=\"tm9\">Der vorstehende Beitrag wurde in der letzten Januarwoche 1999 geschrieben. Seither haben sich die Ereignisse zugespitzt bis zur NATO-Aggression gegen Jugoslawien, die am 24. M\u00e4rz 1999 begann. Das Aufkl\u00e4rungsinteresse des \u201eWestens\u201c bez\u00fcglich der Ereignisse in <\/span><span class=\"tm9\">Ra<\/span><span class=\"tm9\">\u010d<\/span><span class=\"tm9\">ak <\/span><span class=\"tm9\">wurde erkennbar den Interessen der Kriegsvorbereitung untergeordnet.<\/span><\/p>\n<p class=\"Normal tm5\"><span class=\"tm9\">Zun\u00e4chst wurden die Leichen von <\/span><span class=\"tm9\">Ra<\/span><span class=\"tm9\">\u010d<\/span><span class=\"tm9\">ak <\/span><span class=\"tm9\">geborgen und in das Gerichtsmedizinische Institut nach Belgrad gebracht. Dort wurden sie von jugoslawischen und belorussischen Experten untersucht mit dem Ergebnis, dass die zum Tode f\u00fchrenden Schussverletzungen im Verlauf von K\u00e4mpfen erfolgt sind und dass es keine Erschie\u00dfungen aus der N\u00e4he gab, also keine Anhaltspunkte f\u00fcr ein \u201eMassaker\u201c vorliegen. Diese Ergebnisse wurden im \u201eWesten\u201c freilich gar nicht erst zur Kenntnis genommen, zumal die Nationalit\u00e4t der Gerichtsmediziner ihre berufliche Qualifikation in den Augen der interessierten Kreise von vornherein fragw\u00fcrdig erscheinen lassen musste.<\/span><\/p>\n<p class=\"Normal tm5\"><span class=\"tm9\">Zu den beiden genannten Untersuchungsteams gesellte sich alsbald noch ein finnisches unter Leitung von Helen <\/span><span class=\"tm9\">Ranta; <\/span><span class=\"tm9\">ihm allein billigte die EU Kompetenz und Autorit\u00e4t zu, zu einem objektiven und g\u00fcltigen Ergebnis zu kommen. Dass die finnischen Experten die gute Zusammenarbeit und die fachliche Qualifikation ihrer Kolleginnen und Kollegen aus Jugoslawien und Belorussland lobten, fand ebenfalls nicht den Weg in die \u201efreien Medien\u201c.<\/span><\/p>\n<p class=\"Normal tm5\"><span class=\"tm9\">Nachdem das finnische Team seine Untersuchung beendet hatte, wurde verlautbart, dass die Ergebnisse nicht vor Beginn der Rambouillet-Konferenz ver\u00f6ffentlicht werden sollten, um nicht einer Seite den Vorwand f\u00fcr die Nichtteilnahme zu liefern. Die Konferenz ging zu Ende, und der Obduktionsbericht blieb unter Verschluss. Er sollte Anfang M\u00e4rz vorgelegt werden, da hie\u00df es, die Arbeit sei \u201einhaltlich beendet\u201c, es fehlten nur noch \u201etechnische Details\u201c, die aber \u201enicht mehr als drei Tage\u201c beanspruchen w\u00fcrden <\/span><em><span class=\"tm10\">(konkret<\/span><\/em><span class=\"tm9\"> 4\/99, S. 16). Der neue Termin 5. M\u00e4rz wurde auf den 8. M\u00e4rz vertagt, am 8. M\u00e4rz erkl\u00e4rte ein Sprecher von Joseph Fischers Ministerium (wegen der EU-Ratspr\u00e4sidentschaft f\u00fcr die Vorlage zust\u00e4ndig) gegen\u00fcber der <\/span><em><span class=\"tm10\">Berliner Zeitung,<\/span><\/em><span class=\"tm9\"> es werde \u201eweiter dar\u00fcber nachgedacht, wie man verf\u00e4hrt, wie und wann man ver\u00f6ffentlicht\u201c. Gleichen Tags wird die finnische Au\u00dfenministerin Tanja Harionen mit den Worten zitiert, wegen immer noch ungekl\u00e4rter \u201etechnischer Details\u201c m\u00fcsse das Gutachten mindestens eine weitere Woche bei den Gerichtsmedizinern bleiben.<\/span><\/p>\n<p class=\"Normal tm5\"><span class=\"tm9\">Dass es sich nicht um fachliche Details handeln konnte, machte Helen <\/span><span class=\"tm9\">Ranta <\/span><span class=\"tm9\">damit deutlich, dass sie auf die \u201eEntscheidungstr\u00e4ger\u201c in Bonn verwies. Die waren gerade mit der Fortsetzung von \u201eRambouillet\u201c in Paris befasst, wo Jugoslawien nochmals vor die erpresserische Wahl zwischen Pest und Cholera gestellt wurde: NATO-Besatzungstruppen oder NATO-Bomben. Also verlautbarte Joseph Fischers Ministerium am 9. M\u00e4rz 1999, dass der Bericht erst nach der Konferenz von Paris, n\u00e4mlich am 17. M\u00e4rz 1999 vorgelegt werden soll. Die <\/span><em><span class=\"tm10\">Berliner Zeitung<\/span><\/em><span class=\"tm9\"> orakelte: \u201eNach dem politischen Hin und Her der letzten Tage ist wahrscheinlich, dass die Expertise, deren Kern Joschka Fischer, dem Ratspr\u00e4sidenten der EU, bereits bekannt sein wird, zu einem klaren Ergebnis gef\u00fchrt hat.\u201c Hingegen zitiert die <\/span><em><span class=\"tm10\">Welt<\/span><\/em><span class=\"tm9\"> unter der \u00dcberschrift \u201eMassaker oder schauriges Propagandast\u00fcck\u201c einen OSZE-Diplomaten aus Wien: \u201eEine hei\u00dfe Kartoffel ist dieser Bericht, keiner will ihn so richtig.\u201c<\/span><\/p>\n<p class=\"Normal tm5\"><span class=\"tm9\">Nachdem Jugoslawien erwartungsgem\u00e4\u00df auch in Paris die NATO-Erpressung als unannehmbar zur\u00fcckgewiesen hatte, liefen bei der NATO die Vorbereitungen f\u00fcr einen hei\u00dfen Krieg auf Hochtouren. Damit war auch endlich die Stunde f\u00fcr den Bericht der finnischen Gerichtsmediziner gekommen, besser gesagt, was man f\u00fcr ihn ausgab. Der fast hundert Seiten umfassende Bericht blieb n\u00e4mlich weiter unter Verschluss, ver\u00f6ffentlicht wurde lediglich eine \u201eZusammenfassung\u201c von drei Seiten, verzapft von Fischers Schreiberlingen, deren pathologische F\u00e4higkeiten wohl weniger auf dem Gebiet der Gerichtsmedizin als dem der antiserbischen Hetze liegen. So wurden die Ereignisse in <\/span><span class=\"tm9\">Ra<\/span><span class=\"tm9\">\u010d<\/span><span class=\"tm9\">ak <\/span><span class=\"tm9\">als \u201eKriegsverbrechen\u201c charakterisiert, aber nicht gesagt, von welcher Seite es begangen wurde. Das meinte Joseph Fischers Ministerium sich sparen zu k\u00f6nnen, war doch die \u00d6ffentlichkeit nach der langj\u00e4hrigen Medienkampagne hinreichend antiserbisch konditioniert.<\/span><\/p>\n<p class=\"Normal tm5\"><span class=\"tm9\">So hat das \u201eMassaker\u201c, angezettelt von Madeleine Albrights Experten, in Szene gesetzt von ihren n\u00fctzlichen UCK-Idioten, entdeckt von ihrem Special <\/span><span class=\"tm9\">Agent <\/span><span class=\"tm9\">William Walker, und letztlich \u201ejust in time\u201c zu Kriegsbeginn pr\u00e4sentiert von ihrem H\u00f6fling Joseph Fischer, seine Schuldigkeit getan \u2013 die ihm von Anfang an zugedacht war.<\/span><\/p>\n<p class=\"Normal tm5\" style=\"text-align: right;\"><em><span class=\"tm10\">Klaus Hartmann ist Vorsitzender des Deutscher Freidenker-Verbands.<br \/>\nDer Beitrag wurde am 28.01.1999 geschrieben und zuerst in der UZ (Unsere Zeit) vom 05.02.99 ver\u00f6ffentlicht.<br \/>\nDer Nachtrag wurde Ende M\u00e4rz verfasst und diese erg\u00e4nzte Fassung erschien in den Marxistischen Bl\u00e4ttern \u201eSpezial\u201c (NATO-Krieg und Kosovo-Konflikt) Ende April 1999<\/span><\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Bild: I<span class=\"mw-mmv-title\">n Albanien stationierte US-amerikanische Kampfhubschrauber vom Typ AH-64 Apache und Transporthubschrauber vom Typ UH-60 Black Hawk im April 1999<\/span><\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">Gemeinfrei, <a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=20836428\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=20836428<\/a><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Beitrag von Klaus Hartmann vom 28.01.1999, zuerst erschienen in der UZ vom 05.02.1999<\/b> Um einen Krieg vom Zaun zu brechen, braucht man Vorw\u00e4nde, sonst steht man \u00f6ffentlich von vornherein als Aggressor da. Das wusste nicht erst Adolf Hitler, der \u201ezur\u00fcckschie\u00dfen\u201c lie\u00df, und bis heute setzen die Kriegsherren (und -damen) ihren Ehrgeiz daran, Legenden zu erfinden. Die j\u00fcngste niedertr\u00e4chtige Erfindung ist das \u201eMassaker von Ra\u010dak\u201c, das in besonders interessierten Kreisen schon vor seiner \u201eEntdeckung\u201c bekannt war. Wir danken der New York Times f\u00fcr ihren Bericht am 19.01.1999, wonach die US-Au\u00dfenministerin Madeleine Albright am Freitag, dem 15.01.1999 einen Kreis von engsten Vertrauten und Beratern aus dem Au\u00dfenministerium um sich sammelte. Dort gab sie bekannt, dass das Abkommen vom 13.10.1998 \u00fcber die Beruhigung der Lage in Kosmet \u201ejeden Moment\u201c gebrochen werden k\u00f6nne.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":5953,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","advanced_seo_description":"","jetpack_seo_html_title":"","jetpack_seo_noindex":false,"jetpack_post_was_ever_published":false,"footnotes":""},"categories":[13],"tags":[799,590,188,636,56,780,1107],"class_list":["post-5950","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-frieden-antifaschismus-solidaritaet","tag-interventionskrieg","tag-jugoslawien","tag-krieg","tag-manipulation","tag-nato","tag-nato-aggression","tag-racak"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/1999\/01\/Defense.gov_News_Photo_990425-F-2095R-008_800x445.jpg?fit=800%2C445&ssl=1","jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p9stpK-1xY","jetpack-related-posts":[{"id":12588,"url":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=12588","url_meta":{"origin":5950,"position":0},"title":"Butscha &#8211; Racak vom 03.04.2022 (Zu meinem Geburtstag)","author":"Webredaktion","date":"10. 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