{"id":5900,"date":"2019-02-22T00:56:53","date_gmt":"2019-02-21T23:56:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=5900"},"modified":"2019-04-14T22:00:38","modified_gmt":"2019-04-14T20:00:38","slug":"20-jahre-seit-nato-angriffskrieg-gegen-jugoslawien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=5900","title":{"rendered":"20 Jahre seit NATO-Angriffskrieg gegen Jugoslawien &#8211; Teil 1 und 2"},"content":{"rendered":"<p>Der Angriffskrieg der NATO gegen Jugoslawien am 24. M\u00e4rz 1999 markierte das Ende des Friedens in Europa, ein Frieden, der seit der Katastrophe des Zweiten Weltkriegs gehalten hatte, zumindest in Europa. Mit Beitr\u00e4gen in loser Folge wird <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/search?q=20+Jahre+seit+NATO-Angriff+auf+Jugoslawien%3A&amp;df=&amp;dt=\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">RT-Deutsch<\/a> in den n\u00e4chsten Wochen die wichtigsten Stationen der NATO-Vorbereitungen auf diesen Krieg in Erinnerung rufen.<\/p>\n<p>Wir ver\u00f6ffentlichen die ersten beiden Teile hier zusammenh\u00e4ngend.<\/p>\n<p><a id=\"uebersicht\"><\/a><strong><span style=\"font-size: 14pt;\">\u00dcbersicht<\/span><\/strong><\/p>\n<p><a href=\"#t01\">Teil 1<\/a> &#8211; 16.02.2019: <strong>Ursachen, Hintergr\u00fcnde, Fake News und False Flag<\/strong> <em>von Rainer Rupp<\/em><\/p>\n<p><a href=\"#t02\">Teil 2<\/a> &#8211; 21.02.2019: <strong>Deutschlands R\u00fcckbesinnung auf unr\u00fchmliche Traditionen<\/strong> <em>von Klaus Hartmann<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong><a id=\"t01\"><\/a>Teil 1 (<a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/meinung\/84314-20-jahre-seit-nato-angriffskrieg-gegen-jugoslawien-ursachen-hintergruende-fake-news-und-false-flag\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Erstver\u00f6ffentlichung auf RT-Deutsch am 16.02.2019<\/a>)<\/strong><\/p>\n<h4 class=\"article__heading \">Ursachen, Hintergr\u00fcnde, Fake News und False Flag<\/h4>\n<p>von <em><strong>Rainer Rupp<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Unter der Maske einer &#8222;humanit\u00e4ren Intervention&#8220;, die mit &#8222;Fake News&#8220; und &#8222;falschen Flaggen&#8220; gerechtfertigt wurde, f\u00fchrte der &#8222;Wertewesten&#8220; nach alter Art Krieg f\u00fcr wirtschaftliche, geopolitische und -strategische Vorteile. Dem Krieg gegen Jugoslawien sollten in den nachfolgenden zwei Jahrzehnten viele weitere unprovozierte, vollkommen illegale Angriffskriege folgen, die alle nach dem gleichen Muster gestrickt waren. Mit ihnen versuchte die US-gef\u00fchrte Angriffsgemeinschaft, anfangs mit Erfolg, der ganzen Welt den Stempel ihrer &#8222;liberalen Ordnung&#8220; aufzudr\u00fccken.<\/p>\n<p>Der 24. M\u00e4rz 1999 war der Tag, an dem NATO-Bomber ihren ersten Angriff gegen Belgrad flogen, gegen die Hauptstadt Serbiens, das damals noch eine Teilrepublik von Rumpf-Jugoslawien war. Und ein <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/UN-Mandat\">UNO-Mandat<\/a> f\u00fcr den Angriff hatte die NATO nicht. Es gab auch keinen anderen Grund, der irgendwie den <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/B%C3%BCndnisfall\">B\u00fcndnisfall<\/a> nach Artikel 5 des Nordatlantikvertrags ausgel\u00f6st h\u00e4tte. Laut offiziellen Erkl\u00e4rungen aus den Hauptst\u00e4dten der NATO-L\u00e4nder wurde Serbien aus humanit\u00e4ren Gr\u00fcnden zerbombt, um den Menschen dort &#8222;Demokratie, Menschenrechte und freie Marktwirtschaft&#8220; zu bringen. Da bei dem NATO-Bombenterror auf Zivilisten keine R\u00fccksicht genommen wurde, mussten Tausende unschuldige Menschen sterben, darunter viele Kinder. F\u00fcr diese Todesopfer pr\u00e4gte der damalige, stets in die Kamera grinsende NATO-Sprecher Jamie Shea den verharmlosenden Begriff des Kollateralschadens. Mit anderen Worten, die Tausende von Toten und Zigtausende von verwundeten Zivilsten in Serbien waren die leider unvermeidbaren Opfern dieser NATO-Lektion in Humanismus.<\/p>\n<p>Der Grund f\u00fcr den NATO-Angriff hatte mit Humanit\u00e4t und Demokratie ebenso wenig zu tun wie die sp\u00e4teren US\/NATO-Kriege in Afghanistan, im Irak, in Libyen, in Syrien, etc. Der wahre Grund war, dass Rumpf-Jugoslawien unter F\u00fchrung seines Pr\u00e4sidenten Slobodan Milo\u0161evi\u0107 sich nicht dem Diktat der neoliberalen Un-Wertegemeinschaft des Westens unterwerfen wollte. Und damit war es ein Dorn im Fleisch der westlichen &#8222;Neuordnung&#8220; Osteuropas, die nach dem Ende des Kalten Krieges von den USA und der EU mit imperialer \u00dcberheblichkeit und im Stil eines neuen Kolonialismus betriebenen wurde.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich hatte sich nach der Selbstaufl\u00f6sung der Sowjetunion 1991 eine hei\u00dfe Konkurrenz zwischen den USA und den Staaten der Europ\u00e4ischen Union um Einfluss und Investitionsm\u00f6glichkeiten in den ehemals realsozialistischen Staaten Osteuropas entwickelt. \u00d6konomisch ging es Br\u00fcssel und Washington haupts\u00e4chlich darum, die Filetst\u00fccke der osteurop\u00e4ischen Wirtschaft und Forschung aus den Zw\u00e4ngen des Volkseigentums zu befreien und f\u00fcr die Westkonzerne zu privatisieren. Vor lauter Futterneid kamen sich die europ\u00e4ischen und amerikanischen Geier dabei heftig in die Quere.<\/p>\n<p>Das ging so weit, dass ein Emiss\u00e4r von US-Pr\u00e4sident Bill Clinton nach Br\u00fcssel kam, um zuerst im NATO-Hauptquartier (der Autor dieser Zeilen war damals dort dabei) und anschlie\u00dfend in der nur vier Kilometer entfernten EU-Kommission die Europ\u00e4er zu warnen, dass die nur ja nicht glauben sollten, sie k\u00f6nnten Osteuropa wie ihren Hinterhof behandeln und die USA von der &#8222;Neuordnung&#8220; der Region ausschlie\u00dfen. Aber mit dem Besuch des Clinton-Emiss\u00e4rs in Br\u00fcssel waren die Spannungen nicht verflogen.<\/p>\n<p>Misstrauisch be\u00e4ugten sich die transatlantischen Verb\u00fcndeten bei ihren Aktivit\u00e4ten im Osten und wetteiferten miteinander, den Osteurop\u00e4ern m\u00f6glichst erster die Segnungen des sogenannten &#8222;freien Marktes und der liberalen Ordnung&#8220; zu bringen, einschlie\u00dflich der erschreckenden Folgen wie nie dagewesener Kinderarmut, Billigl\u00f6hnen, Abschaffung des sozialen Netzes, Verlotterung der Bildungsapparats, Zusammenbruch der medizinischen Versorgung, einschlie\u00dflich katastrophaler Arbeitslosigkeit und durch Armut erzwungener Massenemigration. Bulgarien hat inzwischen 20 Prozent seiner Bev\u00f6lkerung verloren; z\u00e4hlt man nur die Gruppe der 20- bis 40-J\u00e4hrigen, dann sind es mehr als 40 Prozent, die ins EU-Ausland gegangen sind.<\/p>\n<p>Nur in einem bedeutenden osteurop\u00e4ischen Land wollte die Regierung mit dem arbeiterfeindlichen West-Export der &#8222;liberalen Ordnung&#8220; partout nichts zu tun haben. Stur pochte die F\u00fchrung in Belgrad auf ihre nationale Souver\u00e4nit\u00e4t. Engstirnig beharrten die unverbesserlichen Betonk\u00f6pfe dort auf ihrem immer noch funktionierenden sozialistischen Wirtschaftsmodell. F\u00fcr den liberalen Wertewesten war allein die Fortexistenz dieses Jugoslawiens mit seinem serbischen Pr\u00e4sidenten Slobodan Milo\u0161evi\u0107 eine nicht l\u00e4nger hinnehmbare Provokation geworden. Jugoslawien erwies sich als giftiger sozialistischer Dorn im Fleisch der wirtschaftsliberalen Neuordnung Osteuropas.<\/p>\n<p>Bei der Aufgabe, den &#8222;vergifteten Dorn&#8220; zu neutralisieren, hat sich dann in den Jahren nach 1991 vor allem das wiedervereinigte Gro\u00dfdeutschland hervorgetan. Lange vor allen anderen NATO- und EU-Staaten hatte die deutsche Bundesregierung mit der Unterst\u00fctzung nationalistischer Separatistenbewegungen in den jugoslawischen Teilrepubliken begonnen. Daraus entstanden die ersten zwei Sezessionskriege auf dem Balkan, zuerst ein kurzer in Slowenien, dem ein heftiger, l\u00e4ngerer in Kroatien folgte. Daraus gingen die beiden L\u00e4nder als Sieger hervor, vor allem dank deutscher milit\u00e4rischer und finanzieller Hilfe.<\/p>\n<p>Die europ\u00e4ischen NATO-L\u00e4nder und EU-Partner Deutschlands, vor allem aber die USA, hatten diesem unerwarteten Vorpreschen Deutschlands in milit\u00e4rische Abenteuer auf dem Balkan zuerst mit Befremdung und Ablehnung zugesehen. F\u00fcr einige Monate ging in den Hauptst\u00e4dten der NATO-Verb\u00fcndeten die Angst um, dass nach der Einvernahme der DDR die gro\u00dfdeutsche Ideologie und deutsche Alleing\u00e4nge in Berlin wieder fr\u00f6hliche Urst\u00e4nde feiern w\u00fcrden. Diese Angst legte sich erst nach einer intensiven, diplomatischen Offensive Berlins, in deren Folge die EU-Staaten schlie\u00dflich bereit waren, die Unabh\u00e4ngigkeit Sloweniens und Kroatiens anzuerkennen.<\/p>\n<p>Einige Monate nach den EU-Staaten folgten dann die USA mit der Anerkennung Sloweniens und Kroatiens. Das markierte einen folgenschweren Wendepunkt f\u00fcr den weiteren Verlauf der sogenannten &#8222;Balkankrise&#8220;, denn es machte den Weg frei f\u00fcr die direkte Einmischung Washingtons und f\u00fcr die daraus folgende gewaltsame Zerschlagung Restjugoslawiens mit Bomben und Granaten.<\/p>\n<p>Im weiteren Verlauf der Balkan-Trag\u00f6die verfolgten die Europ\u00e4er und die USA vordergr\u00fcndig dasselbe Etappenziel, n\u00e4mlich die weitere Zerst\u00fcckelung Restjugoslawiens und die Integration der Einzelteile in ihre &#8222;liberale Weltordnung&#8220;. Dennoch zog die transatlantische Gemeinschaft nicht am selben Strang. Denn das sicherheitspolitische Establishment in Washington hatte pl\u00f6tzlich einen Weg entdeckt, wie man mithilfe der Balkankrise die inzwischen weithin als abgehalftert angesehene NATO wieder zur wichtigsten sicherheitspolitischen Organisation Europas machen k\u00f6nnte. F\u00fcr Washington war diese von au\u00dferordentlicher Bedeutung, denn nur \u00fcber die NATO, die von den USA beherrscht wurde, hatte Washington in der Vergangenheit ma\u00dfgeblich die milit\u00e4rischen, politischen und wirtschaftlichen Geschicke in den Staaten Westeuropas steuern k\u00f6nnen. Ohne die NATO h\u00e4tten die Amerikaner in Europa nichts mehr zu sagen.<\/p>\n<p>Der Autor dieser Zeilen arbeitete in jener Zeit in der Politischen Abteilung im NATO-Hauptquartier in Br\u00fcssel, und er erinnert sich noch sehr gut daran, wie dort eingefleischte &#8222;Atlantiker&#8220; gemeinsam mit Washington geradezu verzweifelt \u2013 und mit teils irrwitzigen Vorschl\u00e4gen \u2013 nach neuen Aufgaben f\u00fcr die Organisation suchten, um der NATO ihren alten Glanz und ihr Prestige zur\u00fcckzugeben, sodass Washingtons F\u00fchrungsrolle in Europa unangetastet bleiben w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Eine Aufl\u00f6sung der NATO, wie sie nach der Aufl\u00f6sung der Sowjetunion und des Warschauer Vertrags auch von vielen Politikern in Westeuropa gefordert wurde, w\u00e4re dagegen f\u00fcr die Strategen in Washington eine au\u00dfenpolitische Katastrophe gewesen, n\u00e4mlich das Ende der US-Hegemonie \u00fcber Westeuropa. Das h\u00e4tte auch bedeutet, dass die USA aus dem Rennen um die Aufteilung Osteuropas geworfen worden w\u00e4ren, wo sich viele lukrativen wirtschaftliche, geopolitische und -strategische M\u00f6glichkeiten er\u00f6ffneten.<\/p>\n<p>Es war die Balkankrise, bzw. der B\u00fcrgerkrieg in Jugoslawien, zu dem die Bundesrepublik Deutschland die Initialz\u00fcndung geliefert hatte, der den Strategen in Washington die Augen \u00f6ffnete, wie die NATO wieder als die &#8222;alleinige, f\u00fcr den Frieden in Europa unersetzliche Organisation&#8220; ins Spiel gebracht werden konnte. Daf\u00fcr aber mussten die Bem\u00fchungen der EU-Europ\u00e4er, die Krise ohne die NATO und damit ohne die USA mit rein europ\u00e4ischen Organisationen und Mitteln zu l\u00f6sen, erst einmal hintertrieben werden. Das \u00fcbten die Amerikaner dann als erstes im B\u00fcrgerkrieg in Bosnien-Herzegowina, und mit Erfolg.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Rainer Rupp ist Mitglied des Beirats des Deutschen Freidenker-Verbandes<\/em><\/p>\n<p><a href=\"#uebersicht\">\u2191 <span style=\"font-size: 10pt;\">zur \u00dcbersicht<\/span><\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong><a id=\"t02\"><\/a>Teil 2 (<a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/meinung\/84509-20-jahre-seit-nato-angriff\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Erstver\u00f6ffentlichung auf RT-Deutsch am 21.02.2019<\/a>)<\/strong><\/p>\n<h4 class=\"article__heading \">Deutschlands R\u00fcckbesinnung auf unr\u00fchmliche Traditionen<\/h4>\n<p>von <em><strong>Klaus Hartmann<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Bei dieser Zerst\u00f6rung eines UN- und OSZE-Gr\u00fcndungsmitglieds spielte Deutschland von Anbeginn eine Vorreiterrolle \u2013 und konnte sich dabei auf eine lange, besch\u00e4mende Tradition st\u00fctzen.<\/p>\n<p>Der deutsche Imperialismus wollte nach dem Anschluss der DDR sein au\u00dfenpolitisches &#8222;Gesellenst\u00fcck&#8220; machen, indem er \u2013 im Dezember 1991, in Person des damaligen bundesdeutschen Au\u00dfenministers Hans-Dietrich Genscher \u2013 durch vorauseilende Anerkennung der Separation Kroatiens und Sloweniens die F\u00fchrungsrolle \u00fcbernahm, sekundiert von \u00d6sterreich und dem Vatikan.<\/p>\n<p>Aber welche Tradition war das, auf die man sich besann, um nicht mehr &#8222;wirtschaftlicher Riese, aber politischer Zwerg&#8220; zu sein? Bundeswehr-Generalinspekteur Naumann gab Anfang 1993 die Parole aus: &#8222;Es gibt zwei W\u00e4hrungen in der Welt: wirtschaftliche Macht und die milit\u00e4rischen Mittel, sie durchzusetzen.&#8220; Der n\u00e4chste Bundesau\u00dfenminister, Klaus Kinkel, sinnierte mit Bezug auf die &#8222;deutsche Wiedervereinigung&#8220; 1993:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>Zwei Aufgaben gilt es parallel zu meistern: Im Inneren m\u00fcssen wir wieder zu einem Volk werden, nach au\u00dfen gilt es etwas zu vollbringen, woran wir zweimal zuvor gescheitert sind: Im Einklang mit unseren Nachbarn zu einer Rolle zu finden, die unseren W\u00fcnschen und unserem Potenzial entspricht.<\/em><\/p>\n<p>Zweimal zuvor gescheitert? Ganz klar: Gemeint waren Kaiser Wilhelm II., der 1918 und Adolf Hitler, der 1945 &#8222;gescheitert&#8220; war. Noch deutlicher wurde der CSU-Politiker Edmund Stoiber:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>Kohl vollendet das, was Kaiser Wilhelm und Hitler nicht erreicht haben.<\/em><\/p>\n<p>Der erste &#8222;Gescheiterte&#8220;, Kaiser Wilhelm II., hatte im Juli 1914 erkl\u00e4rt: &#8222;<em>Mit den Serben mu\u00df aufger\u00e4umt werden, und zwar bald&#8220;<\/em>. Das von Walter Kollo komponierten Lied &#8222;Die M\u00e4nner sind alle Verbrecher&#8220; wurde zynisch umgetextet: &#8222;Die Serben sind alle Verbrecher, ihr Land ist ein dreckiges Loch!&#8220;.Auf den Truppentransportz\u00fcgen an die Front stand: &#8222;Serbien mu\u00df sterbien&#8220;. Eine Obsession, eine Verirrung \u2013 oder gab es daf\u00fcr &#8222;rationale&#8220; Gr\u00fcnde?<\/p>\n<p>Ernst J\u00e4ckh, &#8222;Mitteleuropa-Vordenker&#8220; und Herausgeber der Zeitung &#8222;Das gr\u00f6\u00dfere Deutschland&#8220;, begr\u00fcndete den deutschen Drang nach S\u00fcdosten 1916 damit, dass die &#8222;deutsche Not und Notwendigkeit s\u00fcdostw\u00e4rts zwingt: Der Landweg \u00fcber Mitteleuropa wird so der Umweg nach \u00dcbersee \u2026 als einziger und letzter Weg in die Welt \u2026 wir m\u00fcssen diesen Weg gehen, suchen und sichern&#8220;. Sein Gesinnungsfreund Friedrich Naumann, Namensgeber der FDP-Parteistiftung, unterst\u00fctzte diese &#8222;Sto\u00dfrichtung&#8220; 1915\/1916:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>Alles, was an der Bagdadbahn liegt, liegt an der f\u00fcr uns notwendigen Linie Hamburg\u2013Suez, die wir uns von niemandem d\u00fcrfen sperren lassen&#8220;. <\/em>Daher seine Schlussfolgerung: &#8222;<em>Das serbische Gebiet kann nicht als feindliches Kastell innerhalb des mitteleurop\u00e4ischen Sch\u00fctzengrabenverbandes geduldet werden.<\/em><\/p>\n<p>Im Ergebnis des 1. Weltkriegs verlor das von \u00f6sterreich-ungarischen, deutschen und bulgarischen Truppen angegriffene und besetzte Serbien \u00fcber 1 Million Menschen, nicht weniger als 24 Prozent seiner Bev\u00f6lkerung. Im 2. Weltkrieg wollte sich das faschistische Deutschland freie Hand f\u00fcr den \u00dcberfall auf die Sowjetunion verschaffen und dr\u00e4ngte Jugoslawien zum Beitritt in den Dreim\u00e4chtepakt (die &#8222;Achse&#8220; Deutschland-Japan-Italien) am 25. M\u00e4rz 1941.<\/p>\n<p>Nach ihrer R\u00fcckkehr aus Berlin wurden jene Regierungsvertreter von Massendemonstrationen und Streiks empfangen und wurden abgesetzt, am 5. April 1941 schloss das Land einen Freundschaftsvertrag mit der Sowjetunion. Am 6. April 1941 starteten Deutschland und Italien daraufhin ihren Balkanfeldzug mit Luftangriffen auf Belgrad. Aufgrund dessen musste sogar der f\u00fcr den 15. Mai 1941 geplante \u00dcberfall auf die Sowjetunion auf den 22. Juni 1941 verschoben werden, was der Wehrmacht den &#8222;Russischen Winter&#8220; bescherte. W\u00e4hrend des 2. Weltkriegs verloren wiederum 1.690.000 Menschen in Jugoslawien ihr Leben.<\/p>\n<p><strong>Mit dem Ende der Sowjetunion beginnt die Zerst\u00f6rung Jugoslawiens<\/strong><\/p>\n<p>Nach 45 Jahren Frieden, trotz Kaltem Krieg, begannen die Aktionen des Westens zur Zerst\u00f6rung Jugoslawiens unmittelbar zur Zeit des Untergangs des sozialistischen Staatensystems in Europa. Manche Linke hatten zwar von der nun f\u00e4lligen &#8222;Friedensdividende&#8220; getr\u00e4umt, aber die Rechnung ohne den imperialistischen Wirt gemacht: Jugoslawien hatte seine &#8222;Puffer-Funktion&#8220; verloren, und der Sieg im &#8222;Kalten Krieg&#8220; wurde erst komplett, wenn auch die letzten sozialistischen Restbest\u00e4nde \u2013 mindestens in Europa \u2013 abger\u00e4umt waren.<\/p>\n<p>Bundeswehr und Bundesvereinigung deutscher Arbeitgeberverb\u00e4nde veranstalteten im Herbst 1991 eine gemeinsame Tagung in F\u00fcrstenfeldbruck, bei der der ehemalige Verteidigungsminister Rupert Scholz von der &#8222;unbestreitbar fundamentalen gesamtdeutschen Bedeutung des Jugoslawienkonflikts&#8220; sprach:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>Wir glauben, dass wir die wichtigsten Folgen des zweiten Weltkrieges \u00fcberwunden und bew\u00e4ltigt h\u00e4tten. Aber in anderen Bereichen sind wir heute damit befasst, noch die Folgen des Ersten Weltkrieges zu bew\u00e4ltigen. Jugoslawien ist als eine Folge des ersten Weltkrieges eine sehr k\u00fcnstliche, mit dem Selbstbestimmungsrecht nie vereinbar gewesene Konstruktion.<\/em><\/p>\n<p>Nachdem in Kroatien 1990 separatistische Nationalisten die Wahl gewonnen hatten, wurde ein Referendum \u00fcber die Losl\u00f6sung von Jugoslawien angesetzt und die Verfassung der Republik entsprechend ge\u00e4ndert: Die Serben wurden als konstituierendes Staatsvolk gestrichen und unter die nationalen Minderheiten einsortiert. Stra\u00dfen und Pl\u00e4tze mit Namen von Antifaschisten erhielten Namen von Ustascha-Faschisten aus dem &#8222;Unabh\u00e4ngigen Kroatien&#8220; der Jahre 1941 bis 1944.<\/p>\n<p>Nach st\u00e4ndigem diplomatischem wie publizistischem Druck setzte Deutschland Ende 1991 durch, dass auch die Europ\u00e4ische Gemeinschaft diesen ersten Separatstaat Kroatien anerkannte. Au\u00dfenminister Hans-Dietrich Genscher pries sich als &#8222;ehrlicher Makler&#8220; und behauptete, dass die von der Bundesrepublik vorangetriebene Anerkennung &#8222;den Menschen dort die Befriedung gebracht hat&#8220;. Tats\u00e4chlich hat die deutsche Kampagne den B\u00fcrgerkrieg befeuert.<\/p>\n<p><strong>&#8222;Die Deutschen tragen eine besondere Verantwortung&#8220;<\/strong><\/p>\n<p>US-Au\u00dfenminister Warren Christopher vertrat die Auffassung, &#8222;dass beim gesamten Anerkennungsprozess &#8230; schwere Fehler gemacht wurden &#8230; und die Deutschen eine besondere Verantwortung tragen&#8220;, nach Frankreichs Au\u00dfenminister Roland Dumas waren &#8222;die Verantwortlichkeiten Deutschlands und des Vatikans f\u00fcr die Beschleunigung der Krise offenkundig enorm.&#8220; Lord Carrington, Vorsitzender der Jugoslawienkonferenz, warnte, dass eine fr\u00fchzeitige Anerkennung Sloweniens und Kroatiens &#8222;der Funke sein (k\u00f6nnte), der Bosnien-Herzegowina in Brand setzt.&#8220;<\/p>\n<p>In diesem Sinne schrieb UNO-Generalsekret\u00e4r Perez der Cuellar am 14.12.1991 an Genscher:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>Ich nehme an, dass Sie von der gro\u00dfen Sorge&#8230; geh\u00f6rt haben,&#8230; dass eine verfr\u00fchte selektive Anerkennung eine Erweiterung des gegenw\u00e4rtigen Konflikts in jenen empfindlichen Regionen nach sich ziehen w\u00fcrde. Solch eine Entwicklung k\u00f6nnte schwerwiegende Folgen f\u00fcr die ganze Balkanregion haben und w\u00fcrde meine eigenen Bem\u00fchungen und diejenigen meines pers\u00f6nlichen Gesandten&#8230; f\u00fcr friedenserhaltende Ma\u00dfnahmen&#8230; ernsthaft gef\u00e4hrden.<\/em><\/p>\n<p>Der serbische Pr\u00e4sident Slobodan Milo\u0161evi\u0107 konstatierte, dass Jugoslawien &#8222;das erste Opfer der Politik des Revanchismus&#8220; nach der Vereinigung Deutschlands wurde. Doch Deutschland munitionierte die B\u00fcrger- bzw. Stellvertreterkriege in Kroatien und Bosnien nicht nur politisch, sondern auch wortw\u00f6rtlich: Angeblich &#8222;abger\u00fcstete&#8220; Panzer des Typs T-55 sowie Kampfflugzeuge MiG-21 aus Best\u00e4nden der aufgel\u00f6sten Nationalen Volksarmee der DDR wurden an die Separatisten geliefert, und kamen \u2013 umgespritzt \u2013 zum Einsatz, nat\u00fcrlich gegen &#8222;unseren Erbfeind&#8220; Serbien.<\/p>\n<p>Auch der Vatikan belie\u00df es nicht bei frommen W\u00fcnschen. Nach Auffassung des Buchenwaldh\u00e4ftlings, antifaschistischen Widerstandsk\u00e4mpfers und Freidenkers Emil Carlebach bestand die Rolle des Vatikan darin, dass &#8222;er 1944 vor den heranr\u00fcckenden Alliierten Ustascha-Gold im Wert von 200 Millionen Dollar \u201ain Sicherheit\u2018 brachte, es zun\u00e4chst zur Fluchthilfe der Ustascha-Verbrecher \u201aanlegte\u2018 und schlie\u00dflich 1990 mit Zins und Zinseszins als Milliardengeschenk dem \u2013 dank Deutschland \u2013 neu erstandenen \u201aunabh\u00e4ngigen\u2018 Kroatien zur\u00fcckzahlte.&#8220;<\/p>\n<p>Die &#8222;f\u00fchrende Rolle&#8220; des deutschen Imperialismus bei der Zerst\u00f6rung Jugoslawiens ist unbestritten, doch die vorgebliche Unterst\u00fctzung der USA f\u00fcr den Erhalt Jugoslawiens war bestenfalls verbaler Art und weniger als die H\u00e4lfte der Wahrheit. Denn diese Erz\u00e4hlung &#8222;vergisst&#8220; die versch\u00e4rfte Wirtschaftskrise Jugoslawiens in den 1980er Jahren, dessen Auslandschulden (insbesondere gegen\u00fcber dem IWF) sich auf \u00fcber 30 Milliarden DM beliefen. Die Hochzinspolitik der USA bewirkte, dass Jugoslawien seine Zinsr\u00fcckzahlungen nicht mehr leisten konnte und unter die Zwangsverwaltung des Internationalen W\u00e4hrungsfonds gestellt wurde.<\/p>\n<p>Die Auspl\u00fcnderung des Landes auf Grundlage der von Weltbank und Weltw\u00e4hrungsfonds verordneten &#8222;Reformen&#8220; zielte nicht zuf\u00e4llig auf Destabilisierung und Aufl\u00f6sung des Bundesstaates. Bereits 1984 hatte die Reagan-Administration die jugoslawische Wirtschaft mit einer Geheimdirektive (National Security Decision Directive \/ NSDD 133) ins Visier genommen, berichtet Prof. Michel Chossudovsky aus Kanada:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>Ihr Titel lautete schlicht: \u201aDie Politik der USA in Bezug auf Jugoslawien\u2018 (und) stimmte im Wesentlichen mit einer fr\u00fcheren Direktive \u00fcber Osteuropa von 1982 \u00fcberein (NSDD 54). Sie forderte unter anderem fortgesetzte Anstrengungen zur Entfachung von \u201astillen Revolutionen\u2018 mit dem Ziel der \u00dcberwindung kommunistischer Regierungen und Parteien, w\u00e4hrend die L\u00e4nder Osteuropas wieder dem Wirkungskreis des Weltmarktes unterworfen werden sollten.<\/em><\/p>\n<p>So wurde der Boden f\u00fcr wirtschaftliches Chaos, Proteste und separatistische Tendenzen bereitet, die man nur noch f\u00f6rdern musste, um die Opfer in Stellvertreterkriege zu hetzen. Dies wiederum war erforderlich, um das &#8222;Eingreifen des Westens&#8220; vorzubereiten, der dann folgerichtig sein Zerst\u00f6rungswerk mit der NATO-Aggression 1999 kr\u00f6nte.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Klaus Hartmann ist Bundesvorsitzender des Deutschen Freidenker-Verbandes<\/em><\/p>\n<p><a href=\"#uebersicht\"><span style=\"font-size: 10pt;\">\u2191 zur \u00dcbersicht<\/span><\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p><em>RT Deutsch bem\u00fcht sich um ein breites Meinungsspektrum. Gastbeitr\u00e4ge und Meinungsartikel m\u00fcssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Angriffskrieg der NATO gegen Jugoslawien am 24. M\u00e4rz 1999 markierte das Ende des Friedens in Europa, ein Frieden, der seit der Katastrophe des Zweiten Weltkriegs gehalten hatte, zumindest in Europa. Mit Beitr\u00e4gen in loser Folge wird RT-Deutsch in den n\u00e4chsten Wochen die wichtigsten Stationen der NATO-Vorbereitungen auf diesen Krieg in Erinnerung rufen. Wir ver\u00f6ffentlichen die ersten beiden Teile hier zusammenh\u00e4ngend.<br \/>\nTeil 1 &#8211; 16.02.2019: <b>Ursachen, Hintergr\u00fcnde, Fake News und False Flag<\/b> von Rainer Rupp | Teil 2 &#8211; 21.02.2019: <b>Deutschlands R\u00fcckbesinnung auf unr\u00fchmliche Traditionen<\/b> von Klaus Hartmann<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":5963,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","advanced_seo_description":"","jetpack_seo_html_title":"","jetpack_seo_noindex":false,"jetpack_post_was_ever_published":false,"footnotes":""},"categories":[13],"tags":[801,335,590,188,269],"class_list":["post-5900","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-frieden-antifaschismus-solidaritaet","tag-aggressionskrieg","tag-frieden","tag-jugoslawien","tag-krieg","tag-nato-ueberfall-auf-jugoslawien"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/20_Jahre_Jugoslawienkrieg_800x445_T1-2.jpg?fit=800%2C445&ssl=1","jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p9stpK-1xa","jetpack-related-posts":[{"id":18593,"url":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=18593","url_meta":{"origin":5900,"position":0},"title":"FREIDENKER 1-24 \u2013 25 Jahre NATO-Aggression gegen Jugoslawien","author":"Webredaktion","date":"24. 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