{"id":4937,"date":"2018-03-24T01:11:02","date_gmt":"2018-03-24T00:11:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.freidenker.org\/?p=4937"},"modified":"2018-06-02T00:27:02","modified_gmt":"2018-06-01T22:27:02","slug":"dialog-mit-karl","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=4937","title":{"rendered":"Dialog mit Karl"},"content":{"rendered":"<p>Aus: <a href=\"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=4850\">\u201eFREIDENKER\u201c Nr. 1-18<\/a>, M\u00e4rz 2018, S. 3-7, 77. Jahrgang<\/p>\n<p><em>von <strong>Horst Schild<\/strong><\/em><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<h5>Ein Beitrag zum 200. Geburtstag von Karl Marx<\/h5>\n<p>Wir sind Zeugen einer Zeit sich zuspitzender Antagonismen. Krisen ersch\u00fcttern in immer k\u00fcrzeren Abst\u00e4nden und mit immer gr\u00f6\u00dferer Wucht unsere Gesellschaft und die Welt. Wir leben in einer Zeit ernster Bedrohungen, in der nicht nur gef\u00e4hrlich mit dem S\u00e4bel gerasselt wird, sondern die vom Imperialismus angezettelten Konflikte und Kriege um Rohstoffe und Absatzm\u00e4rkte, um globale Machtaus\u00fcbung permanent stattfinden und ausgeweitet werden. Wir leben in einer Zeit andauernder Zerst\u00f6rung der nat\u00fcrlichen Umwelt, einer Zeit, in welcher die Meinungsbildung der Menschen haupts\u00e4chlich von weitestgehend gleich geschalteten Massenmedien monopolisiert ist. Wir leben in einer Welt sich qualitativ-revolution\u00e4r \u00e4ndernder, unter dem Begriff \u201eDigitalisierung\u201c bezeichneter Produktivkr\u00e4fte \u2013 zum Fluch (oder Segen?) der Menschen.<\/p>\n<p>Die Alternative: Eine andere neue Welt \u2013 friedliebend, sicher, sozial und demokratisch. Sie ist nicht nur notwendig, sondern sie muss auch m\u00f6glich sein!<\/p>\n<p>Kann uns dabei Karl Marx mit seiner eineinhalb Jahrhunderte alten Lehre noch raten oder gar praktische Hilfe sein? Fragen wir ihn.<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\"><sup>[1]<\/sup><\/a><\/p>\n<p><em>Zweifellos ist die Welt an einem entscheidenden existenzbestimmenden Punkt angelangt, und der \u201ePoint of no return\u201c liegt nicht so weit entfernt wie uns manche Leute, vor allem aus Politik und Wirtschaft und aus der konzerngelenkten Medienlandschaft, glauben machen wollen. Die Menschheit befindet sich in einer tiefgreifenden und bedrohlichen qualitativen Umbruchsituation, die zu einer globalen Zivilisationskrise gef\u00fchrt hat. Diese Krise ist bedingt durch das aggressive Finanzkapital mit seinem gesetzm\u00e4\u00dfigen und stetigen Drang zur Plusmacherei. Sie zeitigt schon heute scheinbar irreversible Wirkungen auf die sozio-kulturelle Existenz der Menschen. Noch als der Kapitalismus in der Wiege lag, musste ich konstatieren:<\/em><\/p>\n<p>\u201eWodurch \u00fcberwindet die Bourgeoisie die Krisen? Einerseits durch die erzwungene Vernichtung einer Masse von Produktivkr\u00e4ften; anderseits durch die Eroberung neuer M\u00e4rkte und die gr\u00fcndlichere Ausbeutung alter M\u00e4rkte. Wodurch also? Dadurch, da\u00df sie allseitigere und gewaltigere Krisen vorbereitet und die Mittel, den Krisen vorzubeugen, vermindert.\u201c<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\"><sup>[2]<\/sup><\/a><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Aber heute ist nicht Mitte des 19. Jahrhunderts. Das Kapital ist inzwischen, wie von Dir vorausgesagt, um den ganzen Erdball gejagt und hat nahezu alle Teile des Globus erfasst und erobert. <\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><em>Genau das ist es ja. Ich habe vorausgesagt, dass der sp\u00e4te Kapitalismus von Kennzeichen gepr\u00e4gt sein w\u00fcrde, wie sie heute sichtbar sind. Unf\u00e4hig, noch weiter territorial zu expandieren und Profit auf dem fr\u00fcheren Niveau zu erzeugen \u2013 siehe meine Aussagen zum tendenziellen Fall\u00a0 der Profitrate -, wird das kapitalistische System die Strukturen auffressen, die es bisher getragen hat. Es w\u00fcrde, im Namen des Sparzwangs Jagd machen auf die Arbeiterklasse und die Armen und sie immer tiefer in Verschuldung und Armut treiben, und die F\u00e4higkeit des Staates schm\u00e4lern, auf die Bed\u00fcrfnisse einfacher B\u00fcrger einzugehen. Es w\u00fcrde Arbeitspl\u00e4tze, sogar f\u00fcr qualifizierte Facharbeiter und Akademiker, in zunehmenden Ma\u00df in L\u00e4nder mit einem billigen Heer an Arbeitskr\u00e4ften verlagern \u2013 und so kam es ja auch. Die Industrie w\u00fcrde ihre Arbeitspl\u00e4tze mechanisieren. Dies w\u00fcrde zu einem Angriff auf die wirtschaftliche Situation nicht nur der Arbeiterklasse sondern auch der Mittelschicht f\u00fchren, der verschleiert w\u00fcrde von der Anh\u00e4ufung riesiger pers\u00f6nlicher Schulden, weil die Einkommen schrumpften oder stagnierten. Im Endstadium des Kapitalismus w\u00fcrde die Politik der Wirtschaft g\u00e4nzlich untergeordnet, was zur Bildung politischer Parteien f\u00fchren w\u00fcrde, die jeglicher politischer Inhalte ent\u00e4u\u00dfert und dem Diktat und Geld des globalen Kapitalismus dem\u00fctig unterworfen w\u00e4ren.<\/em><\/p>\n<p><em>Doch ich warnte, dass eine (Welt-)Wirtschaft, die auf permanentes Schuldenmachen gebaut ist, Grenzen hat. Dass ein Punkt kommen w\u00fcrde, wo es keine neuen M\u00e4rkte mehr geben w\u00fcrde und keine neuen Menschenmengen, die weiter Schulden machen konnten. Genau das passierte mit der Hypothekenkrise. Als die Banken keine neuen Hypothekenkunden hervorzaubern konnten, fiel das Kartenhaus zusammen und das System kollabierte.<\/em><a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\"><sup>[3]<\/sup><\/a><em> Schon als ich das mehr vermutete als wusste, schrieb ich, gemeinsam mit meinem Freund, dem \u201eGeneral\u201c Friedrich:<\/em><\/p>\n<p><em>\u201e<\/em>Aber die Bourgeoisie hat nicht nur die Waffen geschmiedet, die ihr den Tod bringen; sie hat auch die M\u00e4nner gezeugt, die diese Waffen f\u00fchren werden \u2013 die modernen Arbeiter, die Proletarier.<\/p>\n<p>In demselben Ma\u00dfe, worin sich die Bourgeoisie, d. h. das Kapital, entwickelt, in demselben Ma\u00dfe entwickelt sich das Proletariat, die Klasse der modernen Arbeiter, die nur so lange leben, als sie Arbeit finden, und die nur so lange Arbeit finden, als ihre Arbeit das Kapital vermehrt. Diese Arbeiter, die sich st\u00fcckweis verkaufen m\u00fcssen, sind eine Ware wie jeder andere Handelsartikel und daher gleichm\u00e4\u00dfig allen Wechself\u00e4llen der Konkurrenz, allen Schwankungen des Marktes ausgesetzt. \u2026 Es tritt hiermit offen hervor, da\u00df die Bourgeoisie unf\u00e4hig ist, noch l\u00e4nger die herrschende Klasse der Gesellschaft zu bleiben und die Lebensbedingungen ihrer Klasse der Gesellschaft als regelndes Gesetz aufzuzwingen. Sie ist unf\u00e4hig zu herrschen, weil sie unf\u00e4hig ist, ihrem Sklaven die Existenz selbst innerhalb seiner Sklaverei zu sichern, weil sie gezwungen ist, ihn in eine Lage herabsinken zu lassen, wo sie ihn ern\u00e4hren mu\u00df, statt von ihm ern\u00e4hrt zu werden. Die Gesellschaft kann nicht mehr unter ihr leben, d.h., ihr Leben ist nicht mehr vertr\u00e4glich mit der Gesellschaft.\u201c<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\"><sup>[4]<\/sup><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Ist das nicht doch etwas antiquiert \u2013 \u201emoderner Arbeiter\u201c? Gibt es ihn? Gibt es noch immer die Arbeiterklasse? Wenn ja, wie sieht sie aus? <\/strong><\/p>\n<p><em>Bevor ich dazu etwas sage, m\u00f6chte ich den Blick etwas weiter richten. Als wir das \u201eManifest der Kommunistischen Partei\u201c (\u00fcbrigens ein Auftragswerk) schrieben, befanden sich die deutschen Staaten, anders als England und auch Frankreich, erst im \u00dcbergang von der Manufakturproduktion zum maschinellen Fabriksystem. Zuvor, meint in den Jahrhunderten geringen \u00f6konomischen Wachstums, reichte die handwerkliche Erfahrung meist aus, um mit den einfachen, sich wenig variierenden Werkzeugen ben\u00f6tigte verbesserte Apparate und technische Mittel hervorzubringen, und die enge technische Basis schloss auch, wie ich an anderer Stelle formulierte, eine<\/em> \u201ewirkliche Analyse der Produktionsprozesse aus\u201d. <a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\"><sup>[5]<\/sup><\/a><\/p>\n<p><em>Der qualifizierte moderne Proletarier wartete<\/em> <em>noch in der Zukunft, und von einer Verwissenschaftlichung der Produktion konnte keine Rede sein. Tats\u00e4chlich \u201everdankte die Wissenschaft der Produktion weit mehr als umgekehrt, &#8230; reagierte (zwar), so weit als m\u00f6glich, auf Probleme, die sich in der Produktion auftaten, &#8230; war (jedoch) in den meisten F\u00e4llen noch nicht in der Lage, eine fundierte L\u00f6sung zu bieten. &#8230; Das Gelingen des Produktionsprozesses hing in noch weitaus st\u00e4rkerem Ma\u00dfe vom &#8230; individuellen Geschick des einzelnen Produzenten als von wissenschaftlichen Erkenntnissen ab.\u201d <\/em><a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\"><sup>[6]<\/sup><\/a><\/p>\n<p><em>Diese Beziehung \u00e4nderte sich grundlegend im Verlauf der industriellen Revolution, aus den sporadischen Kontakten von Wissenschaft und Produktion wurde mehr und mehr eine dauerhafte Wechselwirkung. Der wachsende Grad der Vergesellschaftung und Kooperation in der Produktion machte nicht nur eine Verallgemeinerung der vielf\u00e4ltigen Produktionserfahrungen mit Hilfe wissenschaftlicher Methoden notwendig und m\u00f6glich, sondern die mit der Trennung von technologisch-konstruktiver und manuell-maschineller Seite der Produktion verbundene Komplizierung erforderte und erm\u00f6glichte objektiv die theoretische Durchdringung technisch-\u00f6konomischer Prozesse. In diesem Kontext erfolgte die Genese des modernen Arbeiters, des Proletariats als Klasse. Das Kapital sah sich objektiv gezwungen, in immer st\u00e4rkerem Ma\u00dfe die f\u00fcr die Produktion notwendigen technischen und organisatorischen Kenntnisse und Fertigkeiten auf den bezahlten Lohnarbeiter zu \u00fcbertragen, sich selbst davon mehr und mehr zu emanzipieren, weil prim\u00e4r und in der Hauptsache mit der Profitmaximierung befasst. Die Eigentumsfunktion trennte sich signifikant von der Unternehmerfunktion. Das ist heute un\u00fcbersehbar! Wenn jedoch die Klasse der Monopolkapitalisten das eigentliche Know how der technisch-\u00f6konomischen Prozesse dem Produzenten \u00fcberl\u00e4sst, warum sollte sich dieser nicht daraus einen strategischen Vorteil verschaffen? In Anlehnung an Hegels in dessen \u201ePh\u00e4nomenologie\u201c formulierten Abschnitt, k\u00f6nnte es zu einer Situation kommen, wo sich Verh\u00e4ltnisse umkehren, und der Knecht \u2013 ausgestattet mit den n\u00f6tigen Kenntnissen und Fertigkeiten \u2013 zum Herren wird wie der Herr zum Knecht. Selbstredend w\u00e4re das allein noch kein Szenario einer Revolution.<\/em><\/p>\n<p><em>Damit komme ich zu den gestellten Fragen. Die Frage nach der Arbeiterklasse in der Gegenwart ist genauso wenig spitzfindig, wie ihre Beantwortung Selbstzweck. Geht es doch angesichts der weltweit dramatisch versch\u00e4rften gesellschaftlichen Widerspr\u00fcche im Grunde um die Bestimmung vor allem jener Kr\u00e4fte, deren Stellung im Reproduktionsprozess sie zum Kampf gegen das Kapital dr\u00e4ngt und bef\u00e4higt.<a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\"><sup><strong>[7]<\/strong><\/sup><\/a> <\/em><\/p>\n<p><em>Richtig ist, dass sich die gro\u00dfe Industrie des 19. Jahrhunderts nicht kongruent mit der industriellen Produktion des beginnenden 21. Jahrhunderts vergleichen l\u00e4sst. Rationalisierung und Automatisierung sowie die schrittweise \u00dcbertragung intellektueller Arbeitsfunktionen auf technische Systeme haben dazu gef\u00fchrt, dass viele Werkhallen nahezu menschenleer sind. Ein Resultat des Zwanges zur st\u00e4ndigen Revolutionierung der Produktivkr\u00e4fte!<\/em><\/p>\n<p><em>Friedrich und ich verstanden unter der Arbeiterklasse diejenige Klasse der Gesellschaft, welche ihren Lebensunterhalt einzig und allein aus dem Verkauf ihrer Arbeit und nicht aus dem Profit irgendeines Kapitals zieht; deren Wohl und Wehe, deren Leben und Tod, deren Existenz von der Nachfrage nach Arbeit, also von dem Wechsel der guten und schlechten Gesch\u00e4ftszeiten, von den Schwankungen einer z\u00fcgellosen Konkurrenz abh\u00e4ngt.<a href=\"#_ftn8\" name=\"_ftnref8\"><sup><strong>[8]<\/strong><\/sup><\/a> Es ist auff\u00e4llig, dass sich daran prinzipiell nichts ge\u00e4ndert hat. Ge\u00e4ndert haben sich die Organisationsformen in der Wirtschaft und deren Strukturen. Oder, um es mit den Worten bourgeoiser \u00d6konomen auszudr\u00fccken: Die Anzahl der Arbeiter im Blaumann ist dramatisch gesunken, die mit Hemd und Krawatte hingegen nimmt rasant zu. Der Dienstleistungssektor ist zum gr\u00f6\u00dften Sektor der Wirtschaft geworden. Aber dadurch sind die Arbeiter nicht verschwunden, weder als Individuen noch als Klasse. Der moderne Arbeiter heute sitzt vorwiegend vor dem Bildschirm, steht nicht mehr an der Drehbank. Damit ge\u00e4ndert haben sich aber auch die Bedingungen der Organisation \u2013 die Arbeiter sind nicht mehr unmittelbar und prim\u00e4r durch den \u201eTakt\u201c der Produktion organisiert, die Organisation der Produktion liegt heute h\u00e4ufig r\u00e4umlich und zeitlich weit auseinander. Das jedoch erschwert auch die politische Organisation, die unabdingbare Voraussetzung f\u00fcr den erfolgreichen Kampf gegen das Monopolkapital. Ich war und bin \u00fcberzeugt davon, dass der Kampf der Arbeiter nur dann siegreich sein wird, wenn Organisation sie vereint und Kenntnis sie leitet.<\/em><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Apropos Kenntnis. Wir haben gelernt, dass Deine Lehre allm\u00e4chtig ist, weil sie wahr ist (Lenin). Hast Du das auch so gesehen, und gilt das noch heute?<\/strong><\/p>\n<p><em>Nun \u2013 die Begr\u00fcndung meiner Weltanschauung war keineswegs ein zuf\u00e4lliges Ereignis in der Geschichte des menschlichen Denkens.\u00a0 Wie die Entstehung jeder Weltanschauung zuvor (und auch danach) war sie von bestimmten sozialen und geistigen Voraussetzungen abh\u00e4ngig und brachte ein gesellschaftliches Bed\u00fcrfnis zum Ausdruck. Und befriedigte es auch. Ich habe viel in der Schatzkammer der menschlichen Erkenntnis gest\u00f6bert, habe die englischen National\u00f6konomen, die franz\u00f6sischen Sozialisten und die neueren deutschen Philosophen gr\u00fcndlich studiert, habe die Entwicklung der Naturwissenschaften ebenso verfolgt wie die politischen und sozialen K\u00e4mpfe meiner Zeit. Vor allem aber habe ich den vierten Stand, das Proletariat, nicht nur als elende, ausgebeutete und leidende Klasse gesehen, sondern sp\u00e4testens mit dem Aufstand der schlesischen Weber als k\u00e4mpfende Klasse. So wurde ich Kommunist, mein Freund Friedrich war es schon.<\/em><\/p>\n<p><em>Nat\u00fcrlich habe ich nie beansprucht, mit meinen und Engels\u2018\u00a0 Auffassungen auf einen Sockel gestellt und quasi g\u00f6ttlich behandelt zu werden. Das haben andere getan. Und meine Lehre habe ich stets als eine Anleitung zum Handeln begriffen. Dazu geh\u00f6rt nicht zuletzt die Anwendung der Dialektik als Arbeitsmittel und scharfe Waffe. In unserer Lehre ist so viel Wahrheit enthalten, wie sie genau all das vermag und wie sie gesellschaftliche Zust\u00e4nde, Widerspr\u00fcche und Entwicklungstendenzen realiter widerspiegelt.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><strong>Wenn Du die Quintessenz Deiner Auffassungen formulieren wolltest, was w\u00fcrdest Du schreiben?<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><em>Die Antwort f\u00e4llt mir leicht:<\/em> \u201eIn der gesellschaftlichen Produktion ihres Lebens gehen die Menschen bestimmte, notwendige, von ihrem Willen unabh\u00e4ngige Verh\u00e4ltnisse ein, Produktionsverh\u00e4ltnisse, die einer bestimmten Entwicklungsstufe ihrer materiellen Produktivkr\u00e4fte entsprechen. Die Gesamtheit dieser Produktionsverh\u00e4ltnisse bildet die \u00f6konomische Struktur der Gesellschaft, die reale Basis, worauf sich ein juristischer und politischer \u00dcberbau erhebt, und welcher bestimmte gesellschaftliche Bewu\u00dftseinsformen entsprechen. Die Produktionsweise des materiellen Lebens bedingt den sozialen, politischen und geistigen Lebensproze\u00df \u00fcberhaupt.<\/p>\n<p>Es ist nicht das Bewu\u00dftsein der Menschen, das ihr Sein, sondern umgekehrt ihr gesellschaftliches Sein, das ihr Bewu\u00dftsein bestimmt. Auf einer gewissen Stufe ihrer Entwicklung geraten die materiellen Produktivkr\u00e4fte der Gesellschaft in Widerspruch mit den vorhandenen Produktionsverh\u00e4ltnissen oder, was nur ein juristischer Ausdruck daf\u00fcr ist, mit den Eigentumsverh\u00e4ltnissen, innerhalb deren sie sich bisher bewegt hatten. Aus Entwicklungsformen der Produktivkr\u00e4fte schlagen diese Verh\u00e4ltnisse in Fesseln derselben um. Es tritt dann eine Epoche sozialer Revolution ein. Mit der Ver\u00e4nderung der \u00f6konomischen Grundlage w\u00e4lzt sich der ganze ungeheure \u00dcberbau langsamer oder rascher um.\u201c<a href=\"#_ftn9\" name=\"_ftnref9\"><sup>[9]<\/sup><\/a><\/p>\n<p><em>Es ist empirisch und auch theoretisch konstatierbar, dass der<\/em> \u201eAntagonismus zwischen den Produktivkr\u00e4ften und den gesellschaftlichen Beziehungen unserer Epoche eine handgreifliche, \u00fcberw\u00e4ltigende und unbestreitbare Tatsache (geworden ist).\u201c<a href=\"#_ftn10\" name=\"_ftnref10\"><sup>[10]<\/sup><\/a> \u201e\u2026 (die) Entwicklung der Produktivkr\u00e4fte (womit zugleich schon die in weltgeschichtlichem, statt der in lokalem Dasein der Menschen vorhandne empirische Existenz gegeben ist) auch deswegen eine absolut notwendige praktische Voraussetzung, weil ohne sie nur der Mangel verallgemeinert, also mit der Notdurft auch der Streit um das Notwendige wieder beginnen und die ganze alte Schei\u00dfe sich herstellen m\u00fc\u00dfte.\u201c<a href=\"#_ftn11\" name=\"_ftnref11\"><sup>[11]<\/sup><\/a><\/p>\n<p><em>Und es geht heute beileibe nicht nur um eine R\u00fcckkehr zu der \u201eganzen alten Schei\u00dfe\u201c, die erleben gegenw\u00e4rtig bereits die Menschen, die noch vor wenigen Jahrzehnten eine sozialistische Gesellschaft aufbauen wollten. Es geht um viel mehr, um das Weiterbestehen der menschlichen Gattung. Wenn die Menschheit ihre Existenz nicht beenden soll, muss die Herrschaft des Imperialismus beendet werden. Eine Alternative gibt es nicht. Aber sicher eine L\u00f6sung.<\/em><\/p>\n<p><em>Wir haben schon dargestellt, dass sich das Antlitz der Lohnarbeiter ver\u00e4ndert hat. Das Wesen der proletarischen Existenz \u00e4u\u00dfert sich in einer au\u00dferordentlich vergr\u00f6\u00dferten Vielfalt. Durch die Spaltungs-, Ausgrenzungs- und Verarmungstendenzen sind innerhalb der Arbeiterklasse auch neue Trennlinien entstanden. Die permanente Gefahr sozialen Abstiegs erzwingt extreme Leistungsbereitschaft und Flexibilit\u00e4t, erh\u00f6ht den Konkurrenzdruck zwischen Arbeitern und Angestellten und verst\u00e4rkt die Suche nach individuellen Notl\u00f6sungen. Viele Lohnarbeiter sind leider zu weitgehenden Zugest\u00e4ndnissen an das Kapital bereit. Es wird immer schwieriger, die gemeinsamen, die grundlegenden Klassenmerkmale, Interessen und Bed\u00fcrfnisse zu erfassen und die Notwendigkeit gemeinsamen Handelns zu vermitteln. Das macht die politische Klassenbildung so problematisch und langwierig. Es bedarf eines Lernprozesses durch aktive Teilnahme an den Abwehrk\u00e4mpfen, die den Lohnabh\u00e4ngigen tagt\u00e4glich aufgezwungen werden. Hochaktuell ist und bleibt die Aufgabe, die politisch-ideologische Blockade f\u00fcr die Revitalisierung von Klassenbewusstsein und Klassenhandeln aufzubrechen. In diesem Zusammenhang sollte auch die Frage beantwortet werden, inwieweit historische Erfahrungen der Arbeiterbildung heute noch von Nutzen sind.<\/em><a href=\"#_ftn12\" name=\"_ftnref12\"><sup>[12]<\/sup><\/a><\/p>\n<p><em>Letztendlich sollte sich unsere uralte Forderung endlich erf\u00fcllen, dass sich die Arbeiter in allen L\u00e4ndern vereinen, interne Streitigkeiten \u00fcberwinden und hinderliche weltanschaulich-ideologische Barrieren beiseite stellen. Nur so k\u00f6nnen sie, gemeinsam mit ihren B\u00fcndnispartnern, den Kampf gegen das internationale Finanzkapital organisieren und erfolgreich f\u00fchren.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<h6>Literatur:<\/h6>\n<ul>\n<li>Karl Marx\/Friedrich Engels: Werke (MEW), Berlin 1959 ff.<\/li>\n<li>Cornu, Auguste: Karl Marx und Friedrich Engels \u2013 Leben und Werk. Band 1, Berlin 1954<\/li>\n<li>Zur Geschichte der marxistisch-leninistischen Philosophie in Deutschland. Band I\/1, Berlin 1969<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Dr. Horst Schild ist Vorsitzender der Dresdner Freidenker und Referent des Verbandsvorstandes f\u00fcr Weltanschuungsfragen.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Die fiktiven Antworten von Marx sind kursiv wiedergegeben, Originalzitate wie \u00fcblich.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> MEW, Bd. 4, S. 468<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Siehe: <u>http:\/\/www.truthdig.com\/report\/item\/karl_marx_was_right_20150531<\/u><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> MEW, Bd. 4. S. 468<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> MEW, Bd. 23,\u00a0 S. 358<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> Brentjes, B.\/Richter, S.\/Sonnemann, R.: Geschichte der Technik. Herausgegeben von R. Sonnemann. Leipzig o. J. (1978), S. 276 (Einf\u00fcgungen \u2013 H. S.)<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a> Siehe: Hillebrenner, Dieter: Arbeiterklasse heute. <u>http:\/\/www.dresden.freidenker.org\/cms\/?cat=7<\/u><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref8\" name=\"_ftn8\">[8]<\/a> Siehe: MEW, Bd.4, S.363<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref9\" name=\"_ftn9\">[9]<\/a> MEW;Bd. 13, S. 8f.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref10\" name=\"_ftn10\">[10]<\/a> MEW, Bd. 12, S. 3f.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref11\" name=\"_ftn11\">[11]<\/a> MEW, Bd. 3, S. 35f.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref12\" name=\"_ftn12\">[12]<\/a> Siehe: Hillebrenner, Dieter, a.a.O.<\/p>\n<hr \/>\n<h5>Download<\/h5>\n<p>Der Artikel kann auch als PDF-Dokument angesehen und heruntergeladen werden:<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-attachment-id=\"1076\" data-permalink=\"https:\/\/www.freidenker.org\/?attachment_id=1076\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/pdf_icon-2.png?fit=32%2C32&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"32,32\" data-comments-opened=\"0\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"pdf_icon\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/pdf_icon-2.png?fit=32%2C32&amp;ssl=1\" class=\"alignnone size-full wp-image-1076\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/pdf_icon-2.png?resize=32%2C32\" alt=\"\" width=\"32\" height=\"32\" data-attachment-id=\"1076\" data-permalink=\"https:\/\/www.freidenker.org\/?attachment_id=1076\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/pdf_icon-2.png?fit=32%2C32\" data-orig-size=\"32,32\" data-comments-opened=\"0\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"pdf_icon_32\" data-image-description=\"\" data-medium-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/pdf_icon-2.png?fit=32%2C32\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/pdf_icon-2.png?fit=32%2C32\" \/> <a href=\"https:\/\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Freidenker_2018-01_Schild-DialogMitKarl.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Horst Schild: Dialog mit Karl<\/a> (Auszug aus FREIDENKER 1-18, ca. 326 KB)<\/p>\n<hr \/>\n<p>Bild: Karl-Marx-Monument in Chemnitz (fr\u00fcher Karl-Marx-Stadt)<br \/>\nQuelle: pixabay.com \/ User: diema<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><strong>Beitrag von Horst Schild aus: FREIDENKER 1-18<\/strong><br \/>\nWir sind Zeugen einer Zeit sich zuspitzender Antagonismen. Krisen ersch\u00fcttern in immer k\u00fcrzeren Abst\u00e4nden und mit immer gr\u00f6\u00dferer Wucht unsere Gesellschaft und die Welt. Wir leben in einer Zeit ernster Bedrohungen, in der nicht nur gef\u00e4hrlich mit dem S\u00e4bel gerasselt wird, sondern die vom Imperialismus angezettelten Konflikte und Kriege um Rohstoffe und Absatzm\u00e4rkte, um globale Machtaus\u00fcbung permanent stattfinden und ausgeweitet werden. &#8230; Die Alternative: Eine andere neue Welt \u2013 friedliebend, sicher, sozial und demokratisch. Sie ist nicht nur notwendig, sondern sie muss auch m\u00f6glich sein! Kann uns dabei Karl Marx mit seiner eineinhalb Jahrhunderte alten Lehre noch raten oder gar praktische Hilfe sein?<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":4939,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","advanced_seo_description":"","jetpack_seo_html_title":"","jetpack_seo_noindex":false,"jetpack_post_was_ever_published":false,"footnotes":""},"categories":[16],"tags":[1040,876,883,981,496,1034,1005,1039],"class_list":["post-4937","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-weltanschauung-philosophie","tag-arbeiterklasse","tag-dialektik","tag-gesellschaft","tag-kapital","tag-karl-marx","tag-marxismus","tag-materialismus","tag-sein-und-bewusstsein"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/karl-marx-ensemble-1396080_800x445_rot.jpg?fit=800%2C445&ssl=1","jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p9stpK-1hD","jetpack-related-posts":[{"id":234,"url":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=234","url_meta":{"origin":4937,"position":0},"title":"Karl-Marx-Jahr 2013","author":"Webmaster","date":"1. 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