{"id":439,"date":"2010-03-17T14:49:13","date_gmt":"2010-03-17T13:49:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.freidenker.org\/fw17\/?p=439"},"modified":"2018-02-18T15:49:55","modified_gmt":"2018-02-18T14:49:55","slug":"noch-einmal-zu-der-halbe-oder-der-ganze-darwin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=439","title":{"rendered":"Noch einmal zu \u201eDer halbe oder der ganze Darwin?\u201c"},"content":{"rendered":"<p><em>Aus: <a href=\"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=726\">&#8222;Freidenker&#8220; Nr. 1-10 M\u00e4rz 2010<\/a>, S. 28-32, 69. Jahrgang<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p>Zu den Leserbriefen von Peter Betscher und Jan Bretschneider im \u201aFreidenker\u2018 Nr. 2-09 Juli 2009<\/p>\n<p><strong><em>Von Sebastian Bahlo<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Peter Betscher kritisiert entschieden meine Ablehnung der heute herrschenden molekulargenetischen Theorie. Jan Bretschneider konzentriert sich auf meine damit verbundene Parteinahme f\u00fcr die Mitschurinsche Richtung in der sowjetischen Genetik, insbesondere ihren f\u00fchrenden Vertreter T. D. Lyssenko. Zun\u00e4chst m\u00f6chte ich daran erinnern, dass es mir im Kern darum ging, aufzuzeigen, dass die heutige Genetik sich zu Unrecht auf Darwins Evolutionslehre bezieht, weil sie nur die Rolle der nat\u00fcrlichen Selektion herausgegriffen hat, die erst nach einer erfolgten \u00c4nderung der Erbanlagen stattfindet, wobei es sich bei diesen \u00c4nderungen ausschlie\u00dflich um \u201ezuf\u00e4llige\u201c, d. h. in keinem gesetzm\u00e4\u00dfigen Zusammenhang mit der Umwelt stehende, Ver\u00e4nderungen des \u201egenetischen Codes\u201c handeln soll. Der ganze Reichtum des Werkes Darwins liegt dagegen in seiner Erforschung der Bedingungen, unter denen Umwelteinfl\u00fcsse direkt auf die erbliche Ver\u00e4nderung der Organismen wirken. Ich bemerkte, dass in Konkurrenz zur jetzt herrschenden Schule in der Sowjetunion die Mitschurinsche Genetik entwickelt wurde, die Darwins Forschungen weiterf\u00fchrte. \u00dcber die blo\u00dfe Erw\u00e4hnung dieser Tatsache konnte ich nicht hinaus gehen, da selbst eine grobe Er\u00f6rterung der Entdeckungen und der Theorie der Mitschurin-Lyssenko-Schule zu viel Raum einnehmen w\u00fcrde, als dass der Freidenker ein geeigneter Ort f\u00fcr sie sein k\u00f6nnte.<br \/>\nJan Bretschneider schie\u00dft sich, unterst\u00fctzt durch eine Reihe von Zitaten, auf die Person Lyssenkos ein, wobei er die allzu bekannten Vorw\u00fcrfe wiederholt, dass dessen Lehre unwissenschaftlich und ideologisch motiviert, dass er ein Sch\u00fctzling Stalins gewesen sei, (welche Stigmatisierung bekanntlich jeden beliebigen Menschen disqualifiziert), und \u2013 damit wir ein rundes Bild im Kopf haben \u2013 gar f\u00fcr die Hinrichtung seines wissenschaftlichen Gegners Wawilow verantwortlich zu machen ist.<br \/>\nSo sehr es mir unter den N\u00e4geln brennt, diesem klassischen Beispiel einer Argumentation ad hominem eine F\u00fclle von Tatsachen entgegenzusetzen, verzichte ich darauf, eine solche sachferne Diskussion zu f\u00fchren. Ich bemerke nur, dass ganz besonders ein Freidenker sich in seinem Urteil nie davon beeindrucken lassen sollte, wie viel Schlechtes \u00fcber jemanden gesagt und geschrieben wird.<br \/>\nJan Bretschneiders zweite, ebenfalls durch Zitate gest\u00fctzte Argumentationslinie, dass die Lehre, (die er nur mit Lyssenko in Verbindung bringt, obwohl Lyssenko selbst sie stets die Mitschurinsche nannte und sich ausdr\u00fccklich als Sch\u00fcler Mitschurins verstand), in der heutigen Wissenschaft keine Rolle mehr spiele, war insofern die M\u00fche nicht wert, als dies wirklich jeder wei\u00df, und es auch in meinem Artikel bemerkt wird. Auf die Frage, ob sie zu Recht oder zu Unrecht keine Rolle mehr spielt, will ich in der Besch\u00e4ftigung mit der Kritik Peter Betschers eingehen. Peter Betscher nimmt die Hypothese, dass es einen Tr\u00e4ger \u201egenetischer Information\u201c und einen \u201ebekannten Fluss\u201c derselben gibt, als unstrittig an. Da ich aber genau dies als ein teils ideologisch motiviertes, teils von einem nicht dialektisch geschulten Erkenntnisverm\u00f6gen hervorgebrachtes Dogma kritisiere, treffen seine Ausf\u00fchrungen nicht den Kern der Sache.<\/p>\n<h2><strong>Begriff von der Entwicklung<\/strong><\/h2>\n<p>Der Begriff der Erbsubstanz, wie er lange vor der Entdeckung der Nukleins\u00e4uren, ja, vor der Entdeckung der Chromosomen entstand, entsprang einem aufkl\u00e4renden Denken, das den Sch\u00f6pfungsglauben nicht als biologische Erkl\u00e4rung gelten lassen wollte. Die fertige Form der Organismen sollte in ihren Keimen vollst\u00e4ndig enthalten sein, so dass man, um ihre Entwicklung zu erkl\u00e4ren, keine au\u00dferweltliche Kraft hinzuziehen m\u00fcsse. So fortschrittlich diese Annahme in der Zeit gewesen war, als es galt, eine Wissenschaft ohne religi\u00f6ses Fundament zu errichten, so notwendig ist die Kritik jenes Entwicklungsbegriffs vom Standpunkt des dialektischen Materialismus.<br \/>\nEntwicklung, die darin bestehen soll, etwas schon im Anfang vollst\u00e4ndig Vorhandenes hervorzubringen, ist keine Entwicklung. Das Wesen jeder Entwicklung ist die gesetzm\u00e4\u00dfige Hervorbringung eines Neuen, noch nicht Vorhandenen \u2013 des Komplizierten aus dem Einfachen, des H\u00f6heren aus dem Niederen, und nicht die endlose Rekapitulation des Bestehenden. Die Annahme einer Substanz, in der schon alle Merkmale des fertigen Organismus irgendwie enthalten sind, resultierte zur Zeit, als es keine empirischen Anhaltspunkte f\u00fcr ihre Existenz geben konnte, aus dem Unverm\u00f6gen, sich auf die H\u00f6he dieses dialektischen Entwicklungsbegriffs zu schwingen.<br \/>\nWenn wir heute \u00fcber die Entstehung des Lebens auf der Erde nachdenken, denken wir Entwicklung dialektisch. Wir gehen n\u00e4mlich davon aus, dass die physikalisch-chemischen Bedingungen, die zur entsprechenden Zeit auf der Erdoberfl\u00e4che herrschten, mit Notwendigkeit zur Bildung organischer Molek\u00fcle f\u00fchrten, welche sich in Wechselwirkung mit diesen Bedingungen zu Vorformen von Zellen organisierten, aus denen schlie\u00dflich \u2013 wieder in Wechselwirkung mit \u00e4u\u00dferen Bedingungen \u2013 Zellen wurden. Niemand behauptet, dass es in der \u201eUrsuppe\u201c bereits irgendein fertiges Muster von Zellen gab, das in der weiteren Entwicklung nur entfaltet oder abgepaust wurde, sondern es wird anerkannt, dass die Entwicklung etwas echt Neues hervorgebracht hat.<br \/>\nDabei besteht allerdings zwischen der Entwicklung und den Ausgangsbedingungen ein gesetzm\u00e4\u00dfiger Zusammenhang. Aus diesem Grund nehmen wir an, dass auf irgendeinem anderen Planeten im Universum, auf dem gleichartige Bedingungen wie zu jener Zeit auf der Erde herrschen, auch in gleichartiger Weise Leben entstehen muss. Ebenso halten wir den Gang der Evolution der Pflanzen und Tiere f\u00fcr eine Entwicklung, die zwar in ihrer ganzen Vielfalt nicht unter ein allgemeines Gesetz subsummiert werden kann, aber doch wichtige grobe Stufenfolgen aufweist, die sich unter \u00e4hnlichen Bedingungen analog wiederholen sollten \u2013 ohne, dass in den ersten Zellen ein vollst\u00e4ndiger Plan des weiteren Entwicklungswegs vorhanden gewesen sein kann.<br \/>\nMan muss die Konsequenz ziehen, diesen wahren Entwicklungsbegriff, in dem sowohl der gesetzm\u00e4\u00dfige wie der sch\u00f6pferische Charakter der Entwicklung anerkannt wird, von der Phylogenese, der Entwicklung der Arten auseinander, auf die Ontogenese, die Entwicklung des individuellen Organismus, auszudehnen \u2013 unbeschadet aller zytologischen, biochemischen, molekularbiologischen Erkenntnisse, die erst auf solcher Grundlage richtig interpretiert werden k\u00f6nnen.<br \/>\nDie Erbsenzygote entwickelt sich zur Erbsenpflanze, die Menschenzygote zum Menschen, in erster Linie deshalb, weil sie sich jeweils unter den gleichen Ausgangsbedingungen, hinsichtlich ihrer eigenen chemischen Zusammensetzung als auch des \u00e4u\u00dferen Milieus sowie des eigenartigen Stoffwechselsystems entwickelt, wie alle anderen Erbsen-, bzw. Menschenzygoten. Diese besonderen Bedingungen setzen mit Notwendigkeit die lange Kette von Entwicklungsstufen bis zur erwachsenen Form in Gang, wobei jede Entwicklungsstufe selbst wieder die Ausgangsbedingungen f\u00fcr die folgende schafft.<br \/>\nWelche Rolle der Zellkern mit den Chromosomen, die \u00fcbrigen Zellorganellen und das Zellplasma, ihre wichtigsten Stoffklassen Proteine, Nukleins\u00e4uren, Zucker, Lipide, ganz zu schweigen von den unz\u00e4hligen kleineren und kleinsten Molek\u00fclen, in diesem dynamischen Prozess spielen, kann nur richtig erkannt werden, wenn man dieses Verst\u00e4ndnis von der Bildung der Organismen zugrundelegt. Es ist bemerkenswert, dass Oparin, der als erster die bis heute g\u00fcltige Theorie von der Entstehung der f\u00fcr das Leben wichtigsten organischen Stoffe auf der Erdoberfl\u00e4che aufstellte, auch entschieden die eben skizzierte Auffassung von der Ontogenese vertrat.<\/p>\n<h2><strong>\u201eGenetische Information\u201c?<\/strong><\/h2>\n<p>Als das spiegelbildliche Verh\u00e4ltnis zwischen manchen Nukleotidsequenzen der Nukleins\u00e4uren und den Aminos\u00e4uresequenzen mancher Proteine entdeckt wurde, sprach objektiv \u00fcberhaupt nichts daf\u00fcr, aus dieser Tatsache den Schluss zu ziehen, dass es sich bei der DNA um die Tr\u00e4gerin der \u201egenetischen Information\u201c handle. Dieser Schluss wurde gezogen, weil man schon lange an die Erbsubstanz geglaubt und diese in den Chromosomen vermutet hatte.<br \/>\nNachdem in den 1940er Jahren ein interessantes Experiment gezeigt hatte, dass man einen Pneumokokkentyp durch \u00dcbertragung der Nukleins\u00e4ure eines anderen Typs in eben diesen transformieren konnte, musste die westliche Genetik entt\u00e4uscht die strukturarme DNA als die geheimnisvolle Erbsubstanz anerkennen, und stand recht ratlos da, w\u00e4hrend zur selben Zeit sowjetische Biologen die besondere Bedeutung der Nukleins\u00e4uren f\u00fcr die Eiwei\u00dfsynthese und in der Zellentwicklung hervorhoben und untersuchten \u2013 weil sie eben nicht vom Dogma der Erbsubstanz, sondern von der Dynamik des zellul\u00e4ren Stoffwechsels ausgingen. Der Zusammenhang zwischen Nukleotid- und Aminos\u00e4uresequenzen rettete dann die Anbeter der Erbsubstanz wieder, die fortan das \u201eZentrale Dogma\u201c der Molekularbiologie und die Ein-Gen-Ein-Eiwei\u00df-Hypothese predigten.<br \/>\nDie Grundannahmen dieser Theorie waren urspr\u00fcnglich folgende: Die DNA ist die Tr\u00e4gerin der \u201eCodes\u201c aller Eiwei\u00dfe, die in den Zellen eines Organismus auftreten. Die DNA unterliegt im Normalfall keiner chemischen Ab\u00e4nderung, insbesondere keiner Ver\u00e4nderung ihrer Nukleotidsequenzen. Die auf der DNA \u201egespeicherten Informationen\u201c werden in kurze RNA-St\u00fccke \u201etranskribiert\u201c, von diesen in die einzelnen Proteine \u201e\u00fcbersetzt\u201c. Die DNA wird bei mitotischer Zellteilung vollst\u00e4ndig und exakt \u201ekopiert\u201c und somit identisch an alle neuen K\u00f6rperzellen weitergegeben, bei der Keimzellbildung wird DNA zwischen den homologen Chromosomen gemischt, bevor letztere nach dem Zufallsprinzip auf die beiden Tochterzellen verteilt werden.<br \/>\nDie einzige zul\u00e4ssige Wechselwirkung zwischen DNA und Protein bestand in der \u201eGenregulation\u201c. Dabei sollen \u201eGene\u201c durch Anlagerung von Proteinen an die DNA an- und ab\u201egeschaltet\u201c werden k\u00f6nnen. Eine notwendige Hypothese, um die Theorie \u00fcberhaupt widerspruchsfrei formulieren zu k\u00f6nnen, denn ohne sie w\u00e4re ja die einfache Differentiation von Zellen in der Ontogenese v\u00f6llig unerkl\u00e4rlich. Von diesem System der \u201eGenregulation\u201c spricht auch der von Peter Betscher zitierte Dawkins.<br \/>\nInzwischen sind \u2013 nicht etwa von den Sch\u00fclern Mitschurins und Lyssenkos, sondern von ehernen westlichen Anh\u00e4ngern des DNA=Erbsubstanz-Weltbildes \u2013 alle soeben angef\u00fchrten Grundannahmen widerlegt worden. Es ist bekannt geworden, dass chemische Ver\u00e4nderungen der DNA sehr wohl \u201enormale\u201c Prozesse darstellen; dass die Weitergabe der DNA an Tochterzellen (einschlie\u00dflich Keimzellen) sehr wohl mit Sequenzver\u00e4nderungen einher gehen kann; dass es offensichtliche erbliche Eigenschaften von Organismen gibt, die sich nicht an der DNA festmachen lassen; dass der weitaus gr\u00f6\u00dfte Teil der DNA offensichtlich nichts mit ihrer behaupteten Rolle zu tun hat, (und, ja, ich halte die wissenschaftliche Benennung dieser 99 % als \u201eJunk\u201c weiterhin f\u00fcr eine Bankrotterkl\u00e4rung); dass die spezifische Wirkung von Umwelteinfl\u00fcssen nicht nur vererbbar werden (bei Pflanzen und Tieren nachgewiesen), sondern auch zu spezifischen erblichen \u00c4nderungen der Nukleotidsequenz der DNA f\u00fchren kann (z. B. beim Flachs nachgewiesen); dass erbliche \u00c4nderungen, die entweder durch technische Manipulation der DNA oder durch Umwelteinwirkungen herbeigef\u00fchrt wurden, in vielen F\u00e4llen nicht \u00fcber mehrere Generationen stabil bleiben, sondern bei sonst konstanten Bedingungen die Nachkommen zum alten Genotyp zur\u00fcckkehren; schlie\u00dflich, dass Merkmale entfernter Vorfahren, die \u00fcber viele Generationen bei keinem Individuum einer riesigen Kultur aufgetreten sind, pl\u00f6tzlich wieder erscheinen, was nach der klassischen Vorstellung unm\u00f6glich ist, da die entsprechenden \u201eGene\u201c mit ihren letzten Tr\u00e4gern ausgestorben sein m\u00fcssten.<\/p>\n<h2><strong>Rettung durch die \u201eEpigenetik\u201c?<\/strong><\/h2>\n<p>Die Lehre von diesen ganzen Tatsachen bildet in unseren Tagen die sogenannte \u201eEpigenetik\u201c, die das herk\u00f6mmliche Denken nach und nach ersetzt. Man k\u00f6nnte sie in Abwandlung eines Marx-Wortes die \u201eKritik der Molekulargenetik vom Standpunkt der Molekulargenetik\u201c nennen. Denn sie zieht zwar aus den genannten Tatsachen den Schluss, dass die fr\u00fchere Auffassung nicht richtig war, aber sie h\u00e4lt am Dogma der Erbsubstanz fest, und meint nur, wie ja auch schon der zitierte Dawkins im Hinblick auf die einfache \u201eGenregulation\u201c, dass die Dinge sich eben noch viel komplizierter verhielten. Zwar enthalte die DNA den \u201egenetischen Code\u201c, aber was der Organismus, dem rauhen Leben ausgesetzt, aus diesem mache, sei oft v\u00f6llig ungewiss und undurchschaubar. Blo\u00df merken sie nicht, dass solch ein genetischer Code kein genetischer Code mehr sein kann. Ich meine dagegen, ein unvoreingenommener Betrachter wird aus den angef\u00fchrten Gegenbeweisen nicht den Schluss ziehen k\u00f6nnen, dass die Lehre von der DNA als Tr\u00e4ger eines \u201egenetischen Codes\u201c zu wenig kompliziert ist, sondern nur den, dass sie falsch ist.<br \/>\nGegen die Vorstellung, dass die DNA unsere \u201eErbinformationen\u201c \u00fcbertr\u00e4gt, spricht grunds\u00e4tzlich, und dies wird von der \u201eEpigenetik\u201c auch \u2013 leider ohne Konsequenzen &#8211; ausgesprochen, dass bei der Zellteilung nicht nur DNA \u00fcbertragen wird, sondern auch alle anderen in der Zelle enthaltenen Stoffe samt der zwischen ihnen herrschenden Wechselwirkungen. Was aber noch wichtiger ist, dass in der Zellteilung das gesamte dynamische System von chemisch-physikalischen Wechselwirkungen der zellul\u00e4ren Stoffe untereinander und mit dem extrazellul\u00e4ren Milieu vererbt wird, (bzw. verschmelzen bei der Befruchtung zwei solcher dynamischer Systeme zu einem neuen), und die Analyse dieses Systems kann sich nicht auf die einfache Zerlegung in seine stofflichen Bestandteile, aber schon gar nicht auf die Nukleotidsequenz sehr weniger DNA-Abschnitte beschr\u00e4nken.<br \/>\nIch halte die Erkenntnisse \u00fcber die molekularen Zellprozesse, darunter die Beziehungen zwischen Nukleins\u00e4uren und Proteinen, insbesondere den Prozess der Eiwei\u00dfsynthese, die teilweise gelungene technische Beeinflussung und Nutzbarmachung dieser Vorg\u00e4nge durch synthetische Herstellung von Nukleins\u00e4ureabschnitten und Manipulation der zellul\u00e4ren Nukleins\u00e4uren mittels Enzymen zum Zweck der \u201egentechnischen\u201c Proteinsynthese tats\u00e4chlich f\u00fcr gro\u00dfartige Leistungen, die entscheidend zum Verst\u00e4ndnis der Vererbungsprozesse beitragen k\u00f6nnen. Allerdings zeigen sie uns nur einen kleinen und, f\u00fcr sich betrachtet, wenig lehrreichen Ausschnitt des Ph\u00e4nomens der Vererbung, was sich erst \u00e4ndern kann, wenn die Forscher den engen dogmatischen Standpunkt verlassen, dass die DNA Tr\u00e4ger eines \u201egenetischen Codes\u201c sei.<br \/>\nDass die \u201eepigenetischen\u201c Tatsachenbefunde so z\u00f6gerlich und tr\u00f6pfchenweise hereinkommen, ist ein Armutszeugnis f\u00fcr die Wissenschaft, wo eben diese Tatsachen bereits systematisch von Darwin, in noch viel gr\u00f6\u00dferem Umfang von Mitschurin und Lyssenko (aber auch von ganz anderen, wie beispielsweise dem ber\u00fchmten US-amerikanischen Z\u00fcchter Luther Burbank) untersucht wurden, was in einer gro\u00dfen F\u00fclle von jetzt brachliegendem wissenschaftlichen Material resultierte. Es sieht direkt albern aus, dass \u201eEpigenetiker\u201c jetzt Versuchsergebnisse als besondere Kuriosit\u00e4ten verkaufen, die den Standardbeispielen in sowjetischen Lehrb\u00fcchern der Agrobiologie aus den Vierziger Jahren sehr \u00e4hnlich sind.<br \/>\nIch hoffe, gezeigt zu haben, dass die Kernfrage nicht um einfache empirische Tatsachen kreist, sondern um deren korrekte Interpretation. Eine solche wird in der Naturwissenschaft umso wichtiger, je gewaltiger die technischen M\u00f6glichkeiten zur Gewinnung empirischer Tatsachen werden &#8211; wie Friedrich Engels in der Einleitung zur \u201eDialektik der Natur\u201c einleuchtend begr\u00fcndet.<\/p>\n<p>Sebastian Bahlo ist Mitglied des DFV in \u00a0Frankfurt\/Main<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>siehe auch: <a href=\"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=3262\">Der halbe oder der ganze Darwin?<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p>Bild: https:\/\/pixabay.com\/de\/users\/ddouk-607002\/ Denis Doukhan<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><strong>Beitrag von Sebastian Bahlo aus FREIDENKER 1-10<\/strong><br \/>\nZun\u00e4chst m\u00f6chte ich daran erinnern, dass es mir im Kern darum ging, aufzuzeigen, dass die heutige Genetik sich zu Unrecht auf Darwins Evolutionslehre bezieht, weil sie nur die Rolle der nat\u00fcrlichen Selektion herausgegriffen hat, die erst nach einer erfolgten \u00c4nderung der Erbanlagen stattfindet, wobei es sich bei diesen \u00c4nderungen ausschlie\u00dflich um \u201ezuf\u00e4llige\u201c, d. h. in keinem gesetzm\u00e4\u00dfigen Zusammenhang mit der Umwelt stehende, Ver\u00e4nderungen des \u201egenetischen Codes\u201c handeln soll. 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