{"id":392,"date":"2010-07-17T16:55:40","date_gmt":"2010-07-17T14:55:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.freidenker.org\/fw17\/?p=392"},"modified":"2018-02-18T14:03:54","modified_gmt":"2018-02-18T13:03:54","slug":"aristoteles-zur-staatsform","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=392","title":{"rendered":"Aristoteles zur Staatsform"},"content":{"rendered":"<p><em>Aus: <a href=\"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=1060\">&#8222;Freidenker&#8220; Nr. 2-10 Juli 2010<\/a>, S. 18-21, 69. Jahrgang<\/em><\/p>\n<p><em>Wer \u00fcber die Urspr\u00fcnge der Demokratie spricht, kommt auf Griechenland zu sprechen. Dort habe die \u201eWiege der Demokratie\u201c gestanden, und nicht zuletzt komme der Begriff dorther: vom \u201edemos\u201c, dem Volk, und von \u201ekratos\u201c, der Herrschaft.<br \/>\nDoch \u00fcber diese zwei kurzen S\u00e4tze gehen die Kenntnisse selten hinaus, insbesondere ist in der Regel unbekannt, dass und wie die Demokratie Gegenstand zeitgen\u00f6ssischer philosophischer Er\u00f6rterung, Definition und Reflexion der \u201ealten\u201c Griechen war. Diesem Mangel kann abgeholfen werden. <strong>Dr. Wolf-Dieter Gudopp-von Behm<\/strong> hat uns dazu auf einige Zitate aus dem 3. und 4. Buch der \u201ePolitik\u201c des Aristoteles hingewiesen.<\/em><\/p>\n<p>\u201eEine Verfassung ist die Ordnung des Staates hinsichtlich der verschiedenen \u00c4mter und vor allem des wichtigsten von allen. Das wichtigste ist \u00fcberall die Regierung des Staates, und diese Regierung repr\u00e4sentiert eben die Verfassung. Ich meine es so: in der Demokratie regiert das Volk, in der Oligarchie umgekehrt die Wenigen \u2026\u201c<\/p>\n<h2><strong>\u00a0Verfassung, Gemeinwohl, Eigennutz<\/strong><\/h2>\n<p>\u201eDie Despotie etwa regiert (obschon der Wirklichkeit nach der Nutzen dessen, der von Natur Herr ist, und der Nutzen dessen, der von Natur Sklave ist, ein und derselbe ist) vorzugsweise zum Nutzen des Herrn und nur beil\u00e4ufig zu demjenigen des Sklaven, sofern n\u00e4mlich die Despotie nicht aufrecht erhalten werden kann, wenn der Sklave zugrunde geht.\u201c<br \/>\n\u201eDoch grunds\u00e4tzlich achtet der Turnlehrer oder der Steuermann auf das Wohl derer, die er regiert, sofern er aber auch zu diesen z\u00e4hlt, nimmt er nebenbei auch an dem Nutzen teil. Dann wird der eine zu einem der Mitfahrenden, der andere zu einem der Turnenden, obwohl er eigentlich der Turnlehrer ist. Darum achtet man auch darauf, dass die Staats\u00e4mter, soweit sie auf<br \/>\nder Ebenb\u00fcrtigkeit und Gleichheit aufgebaut sind, immer abwechselnd besetzt werden, so dass einer, wie es sich geh\u00f6rt, zuerst der Gesamtheit dient, und dann wieder seinen eigenen Nutzen wahrnimmt, genau so, wie er fr\u00fcher selbst als Regierender den Nutzen der andern wahrgenommen hat. Gegenw\u00e4rtig freilich blickt man nur auf den Nutzen, den man pers\u00f6nlich aus der Gemeinschaft und den \u00c4mtern ziehen kann; so will jeder dauernd die \u00c4mter besetzen, als ob die Regierenden dauernd gesund bleiben k\u00f6nnten, obschon auch sie f\u00fcr Krankheiten anf\u00e4llig sind; nur so h\u00e4tten sie vielleicht das Recht, immer den \u00c4mtern nachzujagen.<br \/>\nSoweit also die Verfassungen das Gemeinwohl ber\u00fccksichtigen, sind sie im Hinblick auf das schlechthin Gerechte richtig; diejenigen aber, die nur das Wohl der Regierenden im Auge haben, sind allesamt verfehlt und weichen von den richtigen Verfassungen ab. Denn dann sind sie despotisch; der Staat aber ist eine Gemeinschaft von Freien.\u201c<br \/>\n\u201eWenn nun der Eine oder die Einigen oder die Vielen im Hinblick auf das Gemeinwohl regieren, dann sind dies notwendigerweise richtige Staatsformen, verfehlte aber jene, wo nur der eigene Nutzen des Einen, der Einigen oder der Vielen bezweckt wird. Denn entweder d\u00fcrfen diejenigen, die nicht am Nutzen teilhaben, nicht B\u00fcrger genannt werden, oder sie m\u00fcssen als B\u00fcrger am Nutzen teilhaben.\u201c<\/p>\n<h2><strong>Herrschaft des Gesetzes<\/strong><\/h2>\n<p>\u201eAusgangspunkt der Untersuchung ist die Frage, ob es besser ist, vom vollkommenen Menschen oder von den vollkommenen Gesetzen beherrscht zu werden.\u201c<br \/>\n\u201eJeder f\u00fcr dich allein ist vielleicht, verglichen mit den andern, schlechter. Aber der Staat besteht aus vielen, so wie ein Festessen, wo viele beitragen, sch\u00f6ner ist als eins, das einer f\u00fcr sich allein bestellt. Und so wird die Menge vieles besser beurteilen k\u00f6nnen als ein beliebiger Einzelner.<br \/>\nAu\u00dferdem ist eine Menge schwerer zu verwirren. So wie eine gr\u00f6\u00dfere Menge Wasser, so ist auch eine gr\u00f6\u00dfere Menge Menschen schwerer zu verderben als eine kleine.\u201c<br \/>\n\u201eEinige meinen, es sei \u00fcberhaupt nicht naturgem\u00e4\u00df, dass ein Einzelner Herr \u00fcber alle B\u00fcrger sei, sofern der Staat aus Ebenb\u00fcrtigen bestehe. Denn wo eine nat\u00fcrliche Gleichheit vorliegt, da muss auch der Natur nach dasselbe Recht und dieselbe W\u00fcrde vorhanden sein, und wie es dem K\u00f6rper sch\u00e4dlich sei, wenn Ungleiche die gleiche Nahrung oder Kleidung erhalten, so ist es auch mit den \u00c4mtern; also schadet es auch, wenn Gleiche Ungleiches bekommen.<br \/>\nDarum ist es dann Recht, dass keiner eher regiere als regiert werde, und dass dies abwechselnd geschehe. Dies ist dann schon ein Gesetz. Denn Gesetz hei\u00dft ja Ordnung. So scheint es w\u00fcnschbarer, dass das Gesetz regiert, als ein Einzelner; und wenn es doch gut ist, dass Einige regieren, so ist es nach demselben Prinzip besser, dass diese nur W\u00e4chter und Diener der Gesetze seien. Denn es muss ja \u00c4mter geben, aber es sei nicht gerecht, sagt man, dass ein Einzelner sie innehabe, wo doch alle gleich sind. Und wenn es scheint, dass ein Gesetz nicht alles regeln k\u00f6nne, so wird ja wohl auch ein Mensch nicht alles wissen k\u00f6nnen.\u201c<br \/>\n\u201eWer also fordert, dass das Gesetz regiere, scheint zu fordern, dass nur Gott und die Vernunft regieren, wer aber einen Menschen dazu beansprucht, nimmt auch das Tier dazu. Denn die Begierde ist von solcher Art, und der Zorn verwirrt die Beamten und die besten Menschen. Darum ist das Gesetz eine Vernunft ohne Streben.\u201c<\/p>\n<h2><strong>Freiheit, Gleichheit, Volksabstimmung<\/strong><\/h2>\n<p>\u201eVon den Demokratien ist die erste diejenige, in der die Gleichheit am meisten vorhanden ist. Unter Gleichheit versteht das Gesetz einer solchen Demokratie dies, dass keiner, reich oder arm, einen Vorrang hat, dass kein Teil \u00fcber den anderen regiert, sondern beide vollkommen ebenb\u00fcrtig sind.<br \/>\nWenn n\u00e4mlich die Freiheit sich vor allem in der Demokratie findet, wie einige meinen, und ebenso die Gleichheit, so wird diese am meisten darin bestehen, dass alle so gleichm\u00e4\u00dfig als m\u00f6glich an der Regierung teilhaben. Da aber das Volk die Mehrheit ist und das gilt, was die Mehrheit beschlie\u00dft, so wird ebendies zwangsl\u00e4ufig eine Demokratie sein. Das also ist eine Form der Demokratie.<br \/>\nEine andere ist diejenige, dass Steuersch\u00e4tzungen, aber sehr niedrige, die Grundlage bilden. Dann wird jeder, der irgendetwas besitzt, das Recht haben, mitzuregieren, und wer diesen Besitz verliert, hat das Recht nicht mehr.<br \/>\nEine weitere Form der Demokratie ist es, dass alle B\u00fcrger von einwandfreier Abkunft regieren k\u00f6nnen, und dass das Gesetz herrscht. Noch eine andere Form ist es, dass alle regimentsf\u00e4hig sind, wenn sie blo\u00df B\u00fcrger sind, dass aber das Gesetz herrscht.<br \/>\nIn einer weitern Form der Demokratie gilt dasselbe, nur dass das Volk entscheidet und nicht das Gesetz, was dort der Fall ist, wo es nach Ansicht der Volksf\u00fchrer auf die Abstimmungen ankommt und nicht auf das Gesetz.\u201c<br \/>\n\u201eEin solches alleinherrschendes Volk sucht zu herrschen, weil es nicht von den Gesetzen beherrscht wird, und es wird despotisch, wo denn die Schmeichler in Ehren stehen, und so entspricht denn diese Demokratie unter den Alleinherrschaften der Tyrannis. Der Charakter ist auch derselbe, beide herrschen despotisch \u00fcber die Besseren; die Volksbeschl\u00fcsse wirken hier wie dort wie Befehle, und der Volksf\u00fchrer wie der Schmeichler entsprechen einander genau. Und diese beiden haben je die gr\u00f6\u00dfte Macht, die Schmeichler bei den Tyrannen und die Volksf\u00fchrer bei einem solchen Volke.<br \/>\nDaran dass nicht die Gesetze, sondern die Volksabstimmungen entscheiden, sind eben diese schuld, die alles dem Volk in die Hand geben wollen. Denn so werden sie selbst gro\u00df, wenn das Volk Herr \u00fcber alles ist und sie \u00fcber die Meinung des Volkes; denn das Volk gehorcht ihnen. (\u2026)<br \/>\nDemnach ist der Einwand begreiflich, den man erheben kann, eine solche Demokratie sei \u00fcberhaupt keine Verfassung; wo n\u00e4mlich keine Gesetze regieren, da ist auch keine Verfassung. (\u2026) Wenn also die Demokratie eine der Verfassungsformen ist, so ist es klar, dass eine solche Einrichtung, in welcher alles mit Abstimmungen verwaltet wird, auch nicht eine eigentliche Demokratie hei\u00dfen kann. Denn keine Demokratie kann Allgemeines feststellen.\u201c<\/p>\n<h2><strong>F\u00fcr \u201edas Mittlere\u201c<\/strong><\/h2>\n<p>\u201eAristokratie scheint am ehesten dort zu bestehen, wo die \u00c4mter nach Tugend verteilt sind. Denn Ma\u00dfstab der Aristokratie ist die Tugend, der Oligarchie der Reichtum, der Demokratie die Freiheit. Dass die Mehrheit entscheidet, findet sich bei allen.\u201c<br \/>\n\u201eIn den meisten Staaten wird die Form der Politie beansprucht. Denn nur die Mischung wird den Reichen und den Armen, dem Reichtum und der Freiheit gerecht.\u201c<br \/>\n\u201eDer Staat soll also m\u00f6glichst aus Gleichen und Ebenb\u00fcrtigen bestehen, und dies ist bei den Mittleren am meisten der Fall. So wird jener Staat die beste Verfassung haben, der so aufgebaut ist, wie ein Staat nach unserer Feststellung der Natur gem\u00e4\u00df aufgebaut sein soll.\u201c<br \/>\n\u201eSo ist es auch f\u00fcr den Staat das gr\u00f6\u00dfte Gl\u00fcck, wenn die B\u00fcrger einen mittleren und ausreichenden Besitz haben; wo dagegen die einen sehr viel haben und die anderen nichts, da entsteht entweder die \u00e4u\u00dferste Demokratie, oder eine reine Oligarchie, oder aus beiden Extremen eine Tyrannis.\u201c<br \/>\n\u201eDass also die Mitte am besten ist, ist klar. Denn sie allein f\u00fchrt zu keinen Revolutionen, und wo die Mittleren zahlreich sind, da gibt es bei den B\u00fcrgern die wenigsten Aufst\u00e4nde und Streitigkeiten.\u201c<br \/>\n\u201eZuerst ist f\u00fcr alle gemeinsam Eines festzustellen: der Teil, der die Erhaltung des Staates will, muss immer st\u00e4rker sein als der, der sie nicht will.\u201c \u201eDoch der Gesetzgeber muss in der Verfassung immer die Mittleren mitber\u00fccksichtigen. (\u2026) Wo aber die Zahl der Mittleren beide Extreme \u00fcberwiegt oder auch nur das eine, da wird die Verfassung dauerhaft sein k\u00f6nnen.\u201c<br \/>\n\u201eJe besser die Verfassung gemischt ist, desto dauerhafter ist sie. Viele verfehlen sich freilich, auch unter denen, die aristokratische Verfassungen konstruieren wollen, nicht blo\u00df darin, dass sie den Wohlhabenden zuviel geben, sondern auch darin, dass sie das Volk verletzen. Und mit der Zeit entsteht immer aus den scheinbaren G\u00fctern ein wirkliches Ungl\u00fcck. Denn die Eigensucht der Reichen ruiniert eine Verfassung schneller als diejenige des Volkes.\u201c<\/p>\n<p><em>Mit seinem Pl\u00e4doyer f\u00fcr \u201edas Mittlere\u201c spricht sich Aristoteles f\u00fcr eine optimale Mischung der brauchbaren Elemente diverser Staatsformen aus, die er in der Politie erkennt. Der Kern der aristotelischen Demokratiekritik ist:<br \/>\nIn der Demokratie herrscht zwar die gro\u00dfe Mehrheit, aber es ist eben doch die Herrschaft eines besonderen Interesses und nicht die Herrschaftsform des allgemeinen Wohls.<br \/>\nBei Marx f\u00e4llt das besondere Interesse einer bestimmten geschichtlichen Klasse, die die Mehrheit der Bev\u00f6lkerung ausmacht und repr\u00e4sentiert, mit dem allgemeinen Interesse des gesellschaftlichen Fortschritts zusammen. Die Arbeiterklasse kann definitionsgem\u00e4\u00df selbst keine Ausbeuterklasse mehr sein, muss aber zur herrschenden Klasse werden, um den Weg zur klassenlosen Gesellschaft zu \u00f6ffnen. Darin besteht ihre geschichtliche Aufgabe.<br \/>\nLenin legt Wert auf die Feststellung, dass Demokratie, auch die sozialistische Demokratie, eine Herrschaftsform ist: Kr\u00e1tos hei\u00dft Macht, Herrschaft. Das ist nicht etwa ein basisdemokratischer Runder Tisch des liebevollen allgemeinen Wohlwollens.<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p>Bild: https:\/\/pixabay.com\/de\/users\/morhamedufmg-1003717\/<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><strong>Beitrag von Wolf-Dieter Gudopp-von Behm aus FREIDENKER 2-10<\/strong><br \/>\nWer \u00fcber die Urspr\u00fcnge der Demokratie spricht, kommt auf Griechenland zu sprechen. Dort habe die \u201eWiege der Demokratie\u201c gestanden, und nicht zuletzt komme der Begriff dorther: vom \u201edemos\u201c, dem Volk, und von \u201ekratos\u201c, der Herrschaft. Doch \u00fcber diese zwei kurzen S\u00e4tze gehen die Kenntnisse selten hinaus, insbesondere ist in der Regel unbekannt, dass und wie die Demokratie Gegenstand zeitgen\u00f6ssischer philosophischer Er\u00f6rterung, Definition und Reflexion der \u201ealten\u201c Griechen war. Diesem Mangel kann abgeholfen werden. Dr. Wolf-Dieter Gudopp-von Behm hat uns dazu auf einige Zitate aus dem 3. und 4. 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