{"id":364,"date":"2008-12-17T15:08:48","date_gmt":"2008-12-17T14:08:48","guid":{"rendered":"http:\/\/www.freidenker.org\/fw17\/?p=364"},"modified":"2019-06-27T21:38:02","modified_gmt":"2019-06-27T19:38:02","slug":"kiel-gab-das-signal","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=364","title":{"rendered":"Kiel gab das Signal"},"content":{"rendered":"<p>Aus: <a href=\"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=520\">&#8222;Freidenker&#8220; Nr. 4-08<\/a>\u00a0\u00a0 67. Jahrgang &#8211; Thema<\/p>\n<p><strong><em>von G\u00fcnther Stamer<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Vor 90 Jahren hatten Matrosen, Soldaten und Arbeiter in Kiel den Mut, gegen Krieg und Militarismus und f\u00fcr die \u201eBeseitigung der herrschenden Klasse\u201c auf die Barrikaden zu gehen.<br \/>\nEnde 1918 ist klar, dass der 1914 vom kaiserlichen Deutschland und dessen Konzernherren, Landjunkern und Militaristen vom Zaun gebrochene Erste Weltkrieg verloren ist. Angetreten, Deutschland zur f\u00fchrenden Macht in Europa zu machen und dem Reich neue Kolonien in \u00dcbersee zu erobern, steht die herrschende Klasse vor den Tr\u00fcmmern ihrer Kriegspolitik. Milit\u00e4risch in auswegloser Lage bietet sich im Reich ein Bild des sozialen Elends und des Hungers.<br \/>\nDas milit\u00e4rische Ende vor Augen, will sich die Milit\u00e4rkaste zum Schluss noch einen \u201estandesgem\u00e4\u00dfen Abgang\u201c verschaffen. Um in den bereits eingeleiteten Waffenstillstandsverhandlungen eine bessere Position zu erlangen, soll nach dem Willen der Milit\u00e4rf\u00fchrung die deutsche Hochseeflotte noch in eine aussichtslose Schlacht gegen die englische Kriegsmarine geschickt werden. Doch diesem Himmelfahrtskommando verweigert sich am 29. Oktober 1918 in Wilhelmshaven ein Teil der Kriegsflotte. Nach atemberaubenden Minuten, in denen die meuternden und die nicht meuternden deutschen Kriegsschiffe auf der Schilling- Reede in Wilhelmshaven ihre Kanonen aufeinander gerichtet haben, ergeben sich die Meuterer.<br \/>\n<strong><br \/>\nVier Tage im November und die Nachwirkungen<\/strong><br \/>\nDie in Wilhelmshaven zusammengezogenen Kriegsschiffe werden wieder in ihre Heimath\u00e4fen zur\u00fcckbeordert. Das 3. Geschwader, das nicht gemeutert hatte, dampft zur\u00fcck nach Kiel, wo es am 1. November eintrifft. An Bord die 47 verhafteten aufst\u00e4ndischen Matrosen, auf die in Kiel Kriegsgericht und Erschie\u00dfungskommando warten. Es dauerte vier Tage, bis die M\u00e4nner des 3. Geschwaders, die in Wilhelmshaven den Mut zur Meuterei nicht gehabt hatten, in Kiel den Mut zur Revolte finden.<br \/>\nAm\u00a0 ersten Tag, Freitag, den 1. November, schicken sie eine Delegation zum Ortskommandanten, um die Freilassung der Verhafteten zu verlangen. Dies wird abgelehnt. Anschlie\u00dfend debattieren etwa 250 Matrosen stundenlang mit Soldaten und Werftarbeitern im Kieler Gewerkschaftshaus, was zu tun sei, kommen aber zu keinem Ergebnis.<br \/>\nAm zweiten Tag, Samstag, den 2. November, wollen sie die Diskussion im Gewerkschaftshaus fortsetzen, finden es aber verschlossen vor, mit bewaffneten Posten davor. Deshalb versammeln sich an die 600 Matrosen und Arbeiter auf dem Exerzierplatz am Vieburger Geh\u00f6lz. Dort treten als Redner auf u.a. Karl Artelt, der schon 1916 als Streikf\u00fchrer auf der Kieler Germania Werft verhaftet worden war, und Lothar Popp, der Vorsitzende der USPD Kiel, und rufen f\u00fcr den n\u00e4chsten Tag zur Demonstration auf.<br \/>\n\u201eArbeiter, demonstriert in Massen, lasst die Soldaten nicht im Stich\u201c und \u201eNieder mit dem Militarismus und Beseitigung der herrschenden Klasse\u201c sind Losungen, die zu h\u00f6ren sind.<br \/>\nAm Sonntag, den 3. November, ziehen f\u00fcnf bis sechs Tausend Matrosen, Soldaten und Arbeiter durch die Stra\u00dfen Kiels mit dem Ziel, die gefangenen Kameraden im Gef\u00e4ngnis in der Feldstra\u00dfe zu befreien. An der Ecke Karlstra\u00dfe\/Brunswiker Stra\u00dfe stellen sich Soldaten den Demonstranten in den Weg, um sie am Vordringen zum Gef\u00e4ngnis zu hindern. Es kommt zum Schusswechsel. Sieben Tote und 29 Verletzte auf Seiten der Demonstranten bleiben zur\u00fcck, und die Demonstration l\u00f6st sich auf.<br \/>\nAm Morgen des Montag, den 4. November, ziehen bewaffnete Soldaten von Kaserne zu Kaserne und entwaffnen die Offiziere \u2013 bewaffnete Soldaten pr\u00e4gen das Stadtbild Kiels. Die Matrosen des 3. Geschwaders w\u00e4hlen Soldatenr\u00e4te, entwaffnen ebenfalls ihre Offiziere, bewaffnen sich und hissen auf den Schiffen die rote Fahne. Bewaffnete Matrosen, jetzt unter dem Kommando ihrer Soldatenr\u00e4te, besetzen das Milit\u00e4rgef\u00e4ngnis und befreien ihre Kameraden, besetzen \u00f6ffentliche Geb\u00e4ude und Bahnh\u00f6fe. Am Nachmittag trifft eine Abteilung Heeres-soldaten aus Altona ein, die zur Niederschlagung des Matrosenaufstandes angefordert worden war. Sie wird bei Ankunft auf dem Bahnhof entwaffnet. Nachdem die Arbeiter der Germaniawerft und der Torpedoanstalt in Friedrichsort die Arbeit niedergelegt haben, beschlie\u00dfen die Werftarbeiter den Generalstreik.<br \/>\nAm Abend des 4. November ist Kiel in der Hand der Matrosen, Soldaten und Arbeiter. Die revolution\u00e4re Bewegung breitete sich schnell \u00fcber gro\u00dfe Teile des Deutschen Reiches aus. Das Bild ist meist das gleiche: Den Soldaten aus Kiel schlie\u00dfen sich weitere Arbeiter und Soldaten an, \u00f6ffentliche Geb\u00e4ude werden besetzt, Gefangene befreit und R\u00e4te gew\u00e4hlt, denen die Exekutivgewalt \u00fcbertragen wird.<br \/>\nAm 9. November erreicht die revolution\u00e4re Welle Berlin: Kaiser Wilhelm II. muss abdanken. Prinz Max von Baden tritt als Reichskanzler zur\u00fcck und \u00fcbergibt die Regierungsgesch\u00e4fte an den Vorsitzenden der SPD, Friedrich Ebert. Am 10.11. wird der \u201eRat der Volksbeauftragten\u201c gebildet, dem je drei Mitglieder der SPD (Ebert, Landsberg, Scheidemann) und der USPD (Barth, Dittmann, Haase) angeh\u00f6ren. Der Rat der Volksbeauftragten wird von der Vollversammlung der Arbeiter- und Soldatenr\u00e4te als provisorische Regierung best\u00e4tigt.<\/p>\n<p><strong>Novemberrevolution \u2013 Oktoberrevolution<\/strong><br \/>\nWas waren die gravierenden Unterschiede zur russischen Oktoberrevolution?<br \/>\nZum Ersten: Der kaiserliche Machtapparat blieb weitgehend intakt und erhalten. Insbesondere deutlich wird dies an der Rolle der Obersten Heeresleitung, die sich zwar formell dem Rat der Volksbeauftragten unterstellte \u2013 dies aber zum Zweck \u201eder Aufrechterhaltung von Ruhe und Ordnung\u201c, wie es im Geheimabkommen zwischen Ebert und dem Chef der OHL hie\u00df \u2013 letztendlich also zum Zwecke des Abw\u00fcrgens der Revolution.<br \/>\nZum Zweiten: In den \u00f6rtlichen Arbeiter- und Soldatenr\u00e4ten hatten die Vertreter der SPD und erst neu politisierte Soldaten die Mehrheit. Diese wollten in ihrer Mehrheit die Revolution nicht weitertreiben. Dies wurde deutlich auf dem Reichsr\u00e4tekongress Mitte Dezember. Dieser beschloss mit gro\u00dfer Mehrheit die Ausschreibung der Wahl zur Nationalversammlung im Januar 1919 und legte sich damit schon fr\u00fch auf einen parlamentarischen Weg fest.<br \/>\nZum Dritten: Der Organisationsprozess der Linken war erst in vollem Gange. Am 11. November 1918 konstituierte sich der \u201eSpartakusbund\u201c innerhalb der USPD, und gemeinsam mit den Bremer Linksradikalen gr\u00fcndeten letztere am 30. Dezember 1918 die KPD, die eine kleine Partei war, da ein gro\u00dfer Teil der revolution\u00e4ren Linken weiter auf dem linken Fl\u00fcgel der USPD organisiert blieb.<br \/>\nDie Entscheidung \u00fcber das Schicksal der Revolution fiel auf dem Reichsr\u00e4tekongress im Dezember. Dieser beschloss mit gro\u00dfer Mehrheit die Ausschreibung der Wahl zur Nationalversammlung im Januar 1919. Um die Jahreswende 1918\/1919 versch\u00e4rften die SPD-Vertreter im Rat der Volksbeauftragten den gegenrevolution\u00e4ren Kurs, woraufhin die drei USPD-Vertreter austraten. Diese wurden durch zwei SPDler ersetzt, u.a. durch den sp\u00e4teren Reichswehrminister Gustav Noske.<\/p>\n<p><strong>Die Revolution im Blut erstickt<\/strong><br \/>\nAnfang Januar 1919 kam es nach der provozierenden Absetzung des Berliner Polizeipr\u00e4sidenten (eines linken USPDlers) zu massiven Demonstrationen und zur Besetzung des Berliner Zeitungsviertels (\u201eSpartakusaufstand\u201c). F\u00fcr die Truppen unter politischer Verantwortung des zust\u00e4ndigen Volksbeauftragten f\u00fcr Heer und Marine und Reichswehrminister Noske war dies Anlass, die Revolution endg\u00fcltig im Blut zu ersticken und die F\u00fchrung der KPD zu liquidieren (Rosa Luxemburg, Karl Liebknecht, Leo Jogiches).<br \/>\nDie Wahlen zur Nationalversammlung am 19. Januar 1919 ergaben eine gemeinsame Mehrheit von SPD, katholischer Zentrumspartei und der liberalen Deutschen Demokratischen Partei. Im Februar wurde Friedrich Ebert zum Reichspr\u00e4sidenten gew\u00e4hlt . Die R\u00e4te wurden in den folgenden Monaten \u2013 zum Teil mit Waffengewalt \u2013\u00a0 aufgel\u00f6st.<br \/>\nWar die Revolution deshalb \u00fcberfl\u00fcssig? Nein, sie allein sicherte, dass \u00fcberhaupt einige grundlegende Ver\u00e4nderungen in Deutschland durchgesetzt wurden: Beseitigung der Monarchie, allgemeines gleiches Wahlrecht, Frauenwahlrecht, eine dem Parlament verantwortliche Regierung, Tarifrecht der Gewerkschaften und der Acht-Stunden-Tag. F\u00fcr alle diese Ziele hatte die sozialistische Bewegung zuvor jahrzehntelang gek\u00e4mpft.<br \/>\nG\u00fcnther Stamer, Kiel<\/p>\n<hr \/>\n<p>bild: https:\/\/pixabay.com\/de\/users\/tassilo111 \/ Dieter Ludwig Scharnagl<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><strong>Beitrag von G\u00fcnter Stamer aus FREIDENKER 4-08<\/strong><br \/>\nVor 90 Jahren hatten Matrosen, Soldaten und Arbeiter in Kiel den Mut, gegen Krieg und Militarismus und f\u00fcr die \u201eBeseitigung der herrschenden Klasse\u201c auf die Barrikaden zu gehen.<br \/>\nEnde 1918 ist klar, dass der 1914 vom kaiserlichen Deutschland und dessen Konzernherren, Landjunkern und Militaristen vom Zaun gebrochene Erste Weltkrieg verloren ist. Angetreten, Deutschland zur f\u00fchrenden Macht in Europa zu machen und dem Reich neue Kolonien in \u00dcbersee zu erobern, steht die herrschende Klasse vor den Tr\u00fcmmern ihrer Kriegspolitik. 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