{"id":3283,"date":"2007-12-17T17:36:47","date_gmt":"2007-12-17T16:36:47","guid":{"rendered":"http:\/\/www.freidenker.org\/?p=3283"},"modified":"2018-02-18T14:28:35","modified_gmt":"2018-02-18T13:28:35","slug":"aussenpolitische-denkfabriken-und-netzwerke","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=3283","title":{"rendered":"Au\u00dfenpolitische Denkfabriken und Netzwerke"},"content":{"rendered":"<p>Aus: <a href=\"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=497\">Freidenker Nr. 4-07 Dezember 2007<\/a>\u00a0\u00a0 66. Jahrgang &#8211; Thema, S. 14-19<\/p>\n<p>Von <strong><em>Christian Christians<\/em><\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Landschaft um den niederl\u00e4ndischen Ort Osterbeek bei Arnheim gilt als besonders malerisch, das \u00f6rtliche Hotel de Bilderberg geh\u00f6rt zur gehobenen Preisklasse. An diesen angenehmen Ort lud im Mai 1954 Prinz Bernhard der Niederlande zu einer geheimen Konferenz. Wenige Jahre zuvor kollaborierte der deutschst\u00e4mmige Prinz noch mit den Nazibesatzern seines neuen Heimatlandes. Inzwischen hatte Prinz Bernhard erfolgreich das Lager gewechselt und durfte als Gastgeber f\u00fcr ein Zusammentreffen von Personen aus Westeuropa und Nordamerika fungieren.<\/p>\n<p>80 Politiker und Wirtschaftsf\u00fchrer kamen beim ersten Treffen zusammen. Bis heute folgen j\u00e4hrlich weitere Zusammenk\u00fcnfte. Inzwischen nahmen rund 2.000 verschiedene Personen an den Treffen des geheimen Zirkels teil. Benannt wurde die Gruppe nach dem ersten Tagungshotel: Bilderberger. Wer will, kann Teilnehmer und Thema der Konferenz erfahren, die Diskussionen bleiben der \u00d6ffentlichkeit jedoch verschlossen. Die Bilderberger-Tagungen sind der Prototyp eines Netzwerks. Unternehmer, Politiker, Funktion\u00e4re aus staatlichen und privaten Organisationen kommen einmal im Jahr f\u00fcr mehrere Tage an einem abgeschirmten Ort zusammen. Sie diskutieren \u00fcber Au\u00dfen- und Wirtschaftspolitik, k\u00f6nnen \u00fcber Probleme und Ziele sprechen und bauen ein Netzwerk aus Beziehungen auf.<\/p>\n<h5>Verschw\u00f6rungstheorie und -praxis<\/h5>\n<p>Nicht zuletzt die Heimlichkeit rund um Veranstaltungsort und Themen machten die Bilderberger zu einem negativen Mythos. F\u00fcr Verschw\u00f6rungstheoretiker ist klar: hier trifft sich die heimliche Weltregierung. Auf den Treffen soll angeblich die Ermordung des schwedischen Ministerpr\u00e4sidenten Olof Palme und des Deutsche Bank-Vorstandes Alfred Herrhausen angeordnet worden sein. Au\u00dferdem wurde hier das Ende der DDR beschlossen (vergl. Andreas von R\u00e9tyi: Bilderberg, Rottenburg 2006). F\u00fcr den US-Rechtsextremisten Gary Allen steht fest: die Bilderberger und \u00e4hnliche Gruppen wollen den Kommunismus durchsetzen, denn hinter dem Sozialismus stehe angeblich das Gro\u00dfkapital, welches nach vollkommener Herrschaft durch Vergesellschaftung strebt (Gary Allen: Die Insider, Wiesbaden 12. Aufl. (!) 1994). Unsinn gleicher Art findet sich heute in Dutzenden von B\u00fcchern und auf unz\u00e4hligen Internetseiten.<\/p>\n<p>Dass die Bilderberger die tats\u00e4chlichen \u201aHerren der Welt\u2018 sein sollen, daf\u00fcr sind die Teilnehmerlisten erstaunlich unspektakul\u00e4r (bei von R\u00e9thyi, s.o., finden sich die Listen von 2000-2006). Viele Ex-Regierungsmitglieder und nur vereinzelt bedeutende Unternehmer, eine heimliche Weltregierung m\u00fcsste anders aussehen. Beim Treffen 2007 in Istanbul nahmen aus Deutschland der Medienmagnat und Focus-Verleger Hubert Burda, der Ex-Daimler-Chryssler Chef J\u00fcrgen Schrempp und der Chef der Deutschen Post AG Klaus Zumwinkel teil. Der Post Konzern ist besonders au\u00dfenwirtschaftlich orientiert, er begann 1997 eine einzigartige Serie von \u00dcbernahmen rund um den Globus. Heute ist die Post der gr\u00f6\u00dfte Transportkonzern der Welt mit 44 Mrd. Euro Umsatz und \u00fcber 500 Tsd. Besch\u00e4ftigten. Sowohl die britischen Gesundheitsbeh\u00f6rden wie auch die US-Streitkr\u00e4fte im Irak sind heute ihre Kunden. Die \u00d6ffnung der nationalen Postm\u00e4rkte weltweit bietet der Deutschen Post die M\u00f6glichkeit f\u00fcr eine noch gewaltigere Expansion. Die Kontakte zur Politik sind bei der Post Chefsache. Als Vorsitzender des Aufsichtsrates der Deutschen Telekom und Mitglied des Aufsichtsrates der Lufthansa ist Zumwinkel einer der herausragenden Exponenten des deutschen Gro\u00dfkapitals.<\/p>\n<h5>Bilderberger, Trilaterale Kommission, G 8<\/h5>\n<p>Als die Bilderberger in den 1950er Jahren gegr\u00fcndet wurden, sollten sie die enge Bindung der westeurop\u00e4ischen Staaten an ihre Schutzmacht USA absichern. Die Bilderberger wurden am Anfang von J\u00f3zef Hiernonim Retinger organisiert. W\u00e4hrend des 2. Weltkrieges hatte er Konferenzen f\u00fcr die britische Regierung organisiert, beriet die b\u00fcrgerliche polnische Exilregierung und sorgte f\u00fcr die Unterst\u00fctzung des antikommunistischen polnischen Widerstandes gegen die deutschen Besatzer. Nach 1945 geh\u00f6rte er zu den Organisatoren der sogenannten Europ\u00e4ischen Bewegung \u2013 eine von der US-Regierung und dem CIA heimlich finanzierte Gruppierung zur Schaffung eines vereinigten (West-)Europas, im engen B\u00fcndnis mit den USA (Frances Stonor Saunders: Wer die Zeche zahlt&#8230;, Berlin 2001, S. 311). Auch die erste Bilderberger Konferenz soll vom CIA bezahlt worden sein (s. Wikipedia Eintrag Bilderberger). Heute werden die heimlichen Konferenzen von \u00c9tienne Davignon geleitet. Davignon war Mitglied der Europ\u00e4ischen Kommission und ist inzwischen Manager beim belgisch-franz\u00f6sischen Energiekonzern Suez.<\/p>\n<p>1972\/73 bekam die Bilderberger-Konferenz eine Schwester: die Trilaterale Kommission. Vertreter der drei Weltregionen Nordamerika, Westeuropa und Japan trafen sich auf Einladung David Rockefellers, der zugleich auch Mitglied der Bilderberger war. Die Familie Rockefeller geh\u00f6rt zu den m\u00e4chtigsten Politiker- und Unternehmerfamilien der USA. Die meisten US-\u00d6lkonzerne verdanken den Rockefellers ihre Gr\u00fcndung.<\/p>\n<p>Nach der Grundidee der Trilateralen Kommission sollten die US-Verb\u00fcndeten eine aktivere Rolle in einer US-dominierten Weltordnung spielen. Die USA befanden sich in den 1970er Jahren in einer schweren Krise. Im Vietnamkrieg stellte sich die Niederlage ein, das Weltw\u00e4hrungssystem von Bretton Woods mit festen Wechselkursen brach zusammen und die \u00d6lpreise stiegen in ungeahnte Dimensionen.<\/p>\n<p>Eine bis heute bedeutsame Aktion der Trilateralen war die Initiierung der G8. Unter der \u00c4gide des franz\u00f6sischen Staatspr\u00e4sidenten Giscard d\u2019Estaing und Bundeskanzler Schmidt bildeten1975 die sechs, sp\u00e4ter sieben reichsten Industrienationen der Welt diesen lockeren Zusammschluss, in den 1990er Jahren kam Russland dazu. Im Rahmen der G8 \u00fcbernahmen Westdeutschland und Frankreich, ganz im Sinne der Trilateralen, eine aktive Rolle bei der Stabilisierung der Weltwirtschaft. Mit dem US-Pr\u00e4sidenten Jimmy Carter und dem deutschen Kanzler Helmut Schmidt kamen zwei Unterst\u00fctzer der Trilateralen in den 70er Jahren in Regierungsverantwortung. Zu den bekanntesten deutschen Vertretern die Kommission geh\u00f6ren der FDP-Politiker Otto Graf Lambsdorff, der CDU-Politiker Kurt Biedenkopf und Deutsche Bank-Chef Josef Ackermann, die Mitgliedschaft von Bundespr\u00e4sident Horst K\u00f6hler d\u00fcrfte zur Zeit ruhen.<\/p>\n<h5>\u201aPrivate\u2018 Stiftungen und Vereine<\/h5>\n<p>Bilderberger und Trilaterale Kommission sind Netzwerke einflussreicher Personen aus verschiedenen L\u00e4ndern, daneben gibt es zahlreiche \u00e4hnliche Organisationen, die sich h\u00e4ufig durch eine engere Themenauswahl oder eine regionale Begrenzung unterscheiden. Die meisten Teilnehmer solcher Netzwerke sind zugleich Mitglieder au\u00dfenpolitischer Vereine in ihren Heimatl\u00e4ndern. Die westlichen Industriestaaten verbindet ein Netz von privatrechtlichen Vereinen mit au\u00dfenpolitischem Schwerpunkt.<\/p>\n<p>Die ersten Organisationen wurden am Rande der Versailler Verhandlung 1918 von den USA und Gro\u00dfbritannien gegr\u00fcndet (vgl. Laurence H. Shoup, William Minter: Kulissenschieber e.V., Bremen, Berlin 1981). US-amerikanische Politiker und Unternehmer wollten einen R\u00fcckzug der USA aus der Weltpolitik nach dem Ende des 1. Weltkrieges verhindern. Mit Sitz in New York wurde der Council on Foreign Relations (CFR) gegr\u00fcndet. Die CFR f\u00fchrte und f\u00fchrt Politiker, Wissenschaftler mit Unternehmern zusammen.<\/p>\n<p>Erster Vorsitzender des Council war der ehemalige US-Au\u00dfen- und Kriegsminister Elihu Root. Root war auch Berater des US-Gro\u00dfindustriellen Andrew Carnegie und an der Gr\u00fcndung der Carnegie Endowment for International Peace beteiligt. Die Carnegie Stiftung ist der Prototyp f\u00fcr alle von Unternehmern eingerichteten Gro\u00dfstiftungen wie Soros-, Gates- oder Bertelsmann-Stiftung, die sich aktiv in das politische Geschehen einmischen.<\/p>\n<p>Als exemplarisches Beispiel f\u00fcr die enge Verflechtung des formal \u201aprivaten\u2018 Council mit der US-Regierung und dessen wichtigsten Dienststellen steht Allen W. Dulles. Dulles war als Direktor des CIA u.a. am Sturz der Mossadegh Regierung im Iran (1953) und der Regierung Guzmann in Guatemala (1954) beteiligt. Von 1927 bis 1969 war er Vorstandsmitglied des Council und teilweise zugleich Direktor des CIA.<\/p>\n<p>Zeitgleich und in Abstimmung mit dem CFR in New York wurde in London das Royal Institute of International Affairs, auch bekannt als Chatham House, gegr\u00fcndet. Nach 1945 initiierten CFR und Chatham House ein internationales Netz von au\u00dfenpolitischen Organisationen in allen westlichen Staaten sowie deren engsten Verb\u00fcndeten, S\u00fcdkorea, Taiwan etc.<\/p>\n<p>In Deutschland geh\u00f6rt zu diesem Netzwerk die Deutsche Gesellschaft f\u00fcr Ausw\u00e4rtige Politik (DGAP) in Berlin. Die DGAP hat wie ihr amerikanisches Vorbild die CFR den Doppelcharakter von \u201aDenkfabrik\u2018 und Netzwerk. Bei ihren Vortr\u00e4gen und Arbeitstagungen treffen Politiker, Wirtschaftsf\u00fchrer und Medienvertreter auf Experten aus Wissenschaft und Geheimdiensten.<\/p>\n<h5>\u201aDenkfabriken\u2018<\/h5>\n<p>Im Pr\u00e4sidium der DGAP sitzen Repr\u00e4sentanten aller im Bundestag vertretenen Parteien, ohne Linkspartei, sowie Vertreter der Wirtschaftsverb\u00e4nde und die deutschen Vertreter in der EU-Kommission, zurzeit der SPD-Politiker G\u00fcnther Verheugen. Aus dem Bereich der Medien geh\u00f6ren zum Pr\u00e4sidium Friede Springer, die Mehrheitsaktion\u00e4rin des Axel Springer Verlages und der Mitherausgeber der Frankfurter Allgemeine Zeitung G\u00fcnther Nonnenmacher. Im Beirat der DGAP Zeitschrift Internationale Politik sitzen Vertreter von Zeitungen und Zeitschriften wie Wirtschaftswoche, S\u00fcddeutsche Zeitung, Welt am Sonntag, Le Monde etc. Der DGAP ist ein eigenes Forschungsinstitut angeschlossen, sie ist somit zugleich auch \u201aDenkfabrik\u2018.<\/p>\n<p>\u201aDenkfabriken\u2018 sehen ihre Aufgabe darin, Inhalte und Strategien zu erarbeiten, den Entscheidern aus Politik und Wirtschaft zu vermitteln und diese zu beraten. Das Wort \u201aDenkfabrik\u2018 ist die deutsche \u00dcbersetzung f\u00fcr Think Tank, ein Begriff aus dem 2. Weltkrieg. In abh\u00f6rsicheren Orten legten zivile Experten und Milit\u00e4rs die US-Strategie im Krieg fest. Neben den USA gilt die Bundesrepublik heute als Hochburg der Denkfabriken (Martin Thunert: Think Tanks in Deutschland \u2013 Berater der Politik? In Aus Politik und Zeitgeschichte B51\/2003).<\/p>\n<p>Die wichtigste deutsche Denkfabrik wurde 1977 vom Bertelsmann-Eigner Reinhard Mohn gegr\u00fcndet. Als Vorbild dienten die gro\u00dfen US-Familienstiftung Rockefeller und Carnegie. Doch von diesen unterscheidet sich die Bertelsmann-Stiftung deutlich. Zum einen vergibt sie keine F\u00f6rdergelder, sondern f\u00fchrt eigene Projekte durch. Zum anderen hat die Stiftung ihr Geld nicht in Wertpapieren oder Immobilien angelegt, sondern besitzt 76,9 Prozent der Aktien der Bertelsmann AG, dem mit Abstand gr\u00f6\u00dften Medienkonzern Europas und einem der gr\u00f6\u00dften der Welt.<\/p>\n<p>Zum Bertelsmann-Konzern geh\u00f6rt Europas gr\u00f6\u00dfter Zeitschriftenverleger Gruner + Jahr, der in 19 europ\u00e4ischen Staaten und China ann\u00e4hernd 300 Zeitschriften verlegt. Die Bertelsmann Tochter Random House ist der gr\u00f6\u00dfte Buchverleger der Welt, Marktf\u00fchrer in der englisch- und deutschsprachigen Welt und Nummer Zwei in der spanischsprachigen Welt. Die RTL-Gruppe ist der gr\u00f6\u00dfte Betreiber von Fernseh- und Radiosendern Europas. In Deutschland geh\u00f6ren RTL, RTL2, SuperRTL, RTL Shop, VOX und ntv sowie Beteiligungen an diversen Radiosendern zur Gruppe. S\u00e4mtliche Stimmrechte an der Bertelsmann AG liegen bei der Bertelsmann Verwaltungsgesellschaft mbH. Durch die Kontrolle \u00fcber die Bertelsmann AG und damit \u00fcber die Finanzmittel der Bertelsmann Stiftung ist die Verwaltungsgesellschaft das eigentliche Machtzentrum. Die Anteile wiederum werden von acht Treuh\u00e4ndern gehalten. Vier Treuh\u00e4nder geh\u00f6ren zur Famlie Mohn, der ehemaligen Inhaberfamilie von Bertelsmann. Die weiteren Treuh\u00e4nder sind der Vorstandsvorsitzender von Bertelsmann Thielen, der Vorsitzende des Aufsichtsrates Vogel, ein Mitarbeitervertreter sowie das Aufsichtsratsmitglied von Bertelsmann und Vorsitzender des Aufsichtsrates von BASF J\u00fcrgen Strube.<\/p>\n<h5>Bertelsmann-Stiftung<\/h5>\n<p>Reinhard Mohn f\u00fchrte als Grund f\u00fcr die Einrichtung der Stiftung aus, dass der erfolgreiche Aufbau des Bertelsmann-Konzerns Vorbild sein solle f\u00fcr die nach seiner Ansicht notwendigen Reformen der Bundesrepublik (Reinhard Mohn: Ziele einer operativen Stiftung, G\u00fctersloh 1996).<\/p>\n<p>Die Bertelsmann Stiftung bezeichnet sich selbst als die \u201eReformfabrik\u201c und ist die gr\u00f6\u00dfte deutsche Denkfabrik mit Schwerpunkten in den Bereichen Bildung, Gesundheit und Au\u00dfenpolitik. Auf die \u201aReformen\u2018 in der Bundesrepublik, des \u201aSozialstaats\u2018 und im Bildungsbereich hat die Stiftung heute einen gro\u00dfen Einfluss. Wie \u201aReformen\u2018 nach dem Modell Bertelsmann aussehen, kann im Hochschulbetrieb besichtigt werden.<\/p>\n<p>Der Bertelsmann-Ableger \u201eCentrum f\u00fcr Hochschulentwicklung\u201c setzte die Einf\u00fchrung von Studiengeb\u00fchren mit durch. Bei der Initierung der Europ\u00e4ischen Verfassung spielte der Stiftungsvorstand Werner Weidenfeld eine Schl\u00fcsselrolle (Andreas Wehr: Europa ohne Demokratie? K\u00f6ln 2004, S. 13\/14). Der Aus- und Umbau der Europ\u00e4ischen Union geh\u00f6rt zu den Schwerpunkten der Bertelsmann Stiftung.<\/p>\n<p>In der Au\u00dfenpolitik organisiert die Bertelsmann Stiftung Diskussionsforen und Kongresse. Beim Internationalen Bertelsmann Forum 2006 erschienen 150 Personen, darunter 20 europ\u00e4ische Staats- und Regierungschefs sowie zahlreiche Au\u00dfenminister und Botschafter. Zu den Teilnehmern geh\u00f6rte auch der Vizepr\u00e4sident des BND R\u00fcdiger Freiherr von Fritsch-Seerhausen ebenso wie die ehemaligen BND-Pr\u00e4sidenten Klaus Kinkel und Hans-Georg Wieck.<\/p>\n<p>Als Konferenzort wurde der Stiftung das Bundesau\u00dfenministerium zur Verf\u00fcgung gestellt. Wenn sich die deutsche Regierung wie bei diesem Forum mit Vertretern der osteurop\u00e4ischen EU-Mitglieder trifft, ohne wichtige Staaten wie Gro\u00dfbritannien oder Frankreich einzuladen, w\u00e4re das ein klarer Versto\u00df gegen die diplomatischen Regeln. Dass eine \u201aprivate\u2018 Einrichtung wie die Bertelsmann Stiftung eine solche Konferenz ausrichtet, hat f\u00fcr die Bundesregierung klare Vorteile: hier kann sich die Bundesrepublik als F\u00fchrungsmacht positionieren. Auch konnten \u201aproblematische Personen\u2018 eingeladen werden, so trafen Bundeskanzlerin und Au\u00dfenminister mit den Anf\u00fchrern der \u201arussischen Opposition\u2018 Garri Kasparow und Grigori Jawlinski zusammen, die auf der Konferenz vor einem \u201ainstabilen Russland\u2018 warnten.<\/p>\n<h5>Au\u00dfenpolitische Hilfstruppen<\/h5>\n<p>Die Einladung der wichtigsten innenpolitischen Gegner Putins steht f\u00fcr einen Wechsel in der Haltung der Gro\u00dfen Koalition gegen\u00fcber Russland. Unter Gerhard Schr\u00f6der strebte die Bundesrepublik noch einen engen Schulterschluss mit Russland an. Bei der \u00dcbernahme des f\u00fchrenden Erdgashandelshauses Europas, der Ruhrgas AG durch den gr\u00f6\u00dften privaten Stromkonzern der Welt Eon hatte die rotgr\u00fcne Bundesregierung dies mit Auflage genehmigt, Eon m\u00fcsse in die russische Erdgasf\u00f6rderung investieren. Die \u00dcbernahme erfolgte gegen den Widerstand s\u00e4mtlicher zust\u00e4ndiger Stellen durch eine Sondergenehmigung des Wirtschaftsministeriums.<\/p>\n<p>Der rasche Anstieg der Energiepreise brachte Russland beachtliche Einnahmen und erlaubten Putin eine selbstbewusste Politik gegen\u00fcber den Anspr\u00fcchen des Westens. Eon verhandelt bisher erfolglos mit dem russischen Gasgiganten Gazprom \u00fcber den Einstieg in die Erdgasf\u00f6rderung. Der Gazprom Konzern, der das Monopol auf Gasexport hat, fordert Beteiligungen an den Vertriebsgesellschaften in Westeuropa im Tausch gegen Anteile an russischen Erdgasfeldern. Eon ist jedoch nicht bereit, Gazprom diesen Einfluss zu gew\u00e4hren. Der zweite gro\u00dfe deutsche Erdgaskonzern, die BASF Tochter Wintershall erhielt nur einen Anteil an einem Gasfeld im Tausch gegen eine Beteiligung an ihrem Erdgashandelshaus Wingas.<\/p>\n<p>Im M\u00e4rz 2007 beschlossen die Staats- und Regierungschefs der EU, das \u201eNabucco-Projekt\u201c mit Priorit\u00e4t voranzutreiben. Im Rahmen dieses Projektes soll der europ\u00e4ische Erdgasmarkt durch eine Pipeline \u00fcber den Balkan mit den Quellen im Nahen Osten verbunden werden. Ziel ist es, den Einfluss Russlands auf die Energieversorgung der EU-Staaten zu reduzieren. Russland versucht mit eigenen Pipelinepl\u00e4nen und binationalen Abkommen die Pl\u00e4ne der EU zu hintertreiben. Eine Schl\u00fcsselrolle spielen dabei die s\u00fcdkaukasischen Republiken.<\/p>\n<p>Auf der Bertelsmann-Konferenz waren auch der Pr\u00e4sident Aserbaidschans Ilham Alijew und der Au\u00dfenminister Georgiens Vartan Oskanian anwesend; ebenso der Staatspr\u00e4sident Rum\u00e4niens, Traian Basescu, der Premierminister Ungarns, Ferenc Gyurcs\u00e1ny sowie der P\u00e4sident Bulgariens, Georgi Parvanov \u2013 alles Schl\u00fcsselpersonen beim \u201eNabucco-Projekt\u201c. Von den Balkanl\u00e4ndern wurden bereits gro\u00dfe Teile der nationalen Energieunternehmen an deutsche Konzerne, besonders Eon, verkauft. Eine deutsche F\u00fchrungsrolle im \u201eNabucco Projekt\u201c sichert zugleich eine f\u00fchrende Rolle in der wirtschaftlichen Entwicklung S\u00fcdost-europas\u201c.<\/p>\n<p>Die besondere Bedeutung der Energieversorgung in der deutschen Au\u00dfenpolitik wird durch die Pr\u00e4senz von Spitzenmanagern in den au\u00dfenpolitischen Organisationen deutlich. J\u00fcrgen Strube war viele Jahre Vorstandsvorsitzender und ist heute Vorsitzender des Aufsichtsrates von BASF. BASF ist nicht nur der gr\u00f6\u00dfte Chemiekonzern der Welt, sondern gebietet mit Wintershall \u00fcber einen eigenen Rohstoffarm. In Argentinien, \u00c4gypten, Libyen, Syrien und in der Nordsee f\u00f6rdert Wintershall Erd\u00f6l und -gas. In einer strategischen Allianz ist die BASF-Tochter mit dem russischen Gasgiganten Gazprom verbunden.<\/p>\n<p>Strube sitzt im Aufsichtsrat der Bertelsmann AG und ist zugleich Treuh\u00e4nder der Bertelsmann Verwaltungsgesellschaft, die die Stimmrechte der Bertelsmann AG verwaltet. Der Eon-Chef Wulf Bernotat ist Mitglied des Kuratoriums der Bertelsmann Stiftung. Burckhard Bergmann, Mitglied im Eon Vorstand und zugleich Leiter der Eon Tochter Ruhrgas, geh\u00f6rt dem Pr\u00e4sidium der DGAP an.<\/p>\n<p>Ruhrgas ist das gr\u00f6\u00dfte Erdgashandelshaus Europas und gleichzeitig Gro\u00dfkunde und Gro\u00dfaktion\u00e4rin des russischen Gasgiganten Gazprom. Bergmann ist weiterhin stellvertretender Vorsitzender des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft, der gemeinsamen Arbeitsgemeinschaft der Spitzenverb\u00e4nde der deutschen Wirtschaft f\u00fcr Fragen bez\u00fcglich Ost- und S\u00fcdosteuropas, dort leitet er auch den einflussreichen Arbeitskreis Russland.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Absicherung der deutschen Energieversorgung ist der Nahe Osten von entscheidender Bedeutung. Auch hier zeigt die Bertelsmann Stiftung Pr\u00e4senz: in dem Projekt \u201eEuropa und der Nahen Osten\u201c werden Experten der Region mit deutschen Experten zusammengebracht. Gemeinsam werden L\u00f6sungen f\u00fcr die zahlreichen Konflikte erarbeitet, hierbei wird stark der israelischen Linie gefolgt. Die iranischen Atompl\u00e4ne werden kritisiert, die israelischen Atomwaffen aber nicht in diesen Zusammenhang gebracht. Die Verkn\u00fcpfung der verschiedenen Konflikte wird abgelehnt (s. Europa und der Nahe Osten, Diskussionspapier der X. Kronberger Gespr\u00e4che, 2006).<\/p>\n<p>Die Kronberger Gespr\u00e4che, seit 1995 von der Bertelsmann Stiftung organisiert, dienen als j\u00e4hrliche Zusammenkunft des Projektes, an denen z.B. auch Efraim Halevy teilnimmt. Halevy ist Direktor des Centre for Strategic Studies der Universit\u00e4t Jerusalem, Berater der israelischen Regierung und fr\u00fcherer Leiter des israelischen Geheimdienstes Mossad.<\/p>\n<p>An den Netzwerken und Denkfabriken vorbei scheint heute Au\u00dfenpolitik nicht mehr m\u00f6glich. Besonders Deutschland nutzt dieses Netz, um eigene Interessen in den Internationalen Organisationen und zwischenstaatlichen Beziehungen durchzusetzen. In den deutschen Denkfabriken wird hierf\u00fcr vorgedacht und geplant. Die Verflechtung mit der deutschen Hochfinanz gew\u00e4hrleistet eine abgestimmte Strategie von Wirtschaft und Politik. Die Bundesrepublik erstrebt weltweit mehr Einfluss, meist in Anlehnung an die USA, gelegentlich auch in Konfrontation.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Christian Christians ist Publizist und lebt in Hannover<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p>Bild: pixabay.com \/ User: TheAndrasBarta<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><strong>Beitrag von Christian Christians<\/strong><br \/>\nDie Landschaft um den niederl\u00e4ndischen Ort Osterbeek bei Arnheim gilt als besonders malerisch, das \u00f6rtliche Hotel de Bilderberg geh\u00f6rt zur gehobenen Preisklasse. An diesen angenehmen Ort lud im Mai 1954 Prinz Bernhard der Niederlande zu einer geheimen Konferenz. 80 Politiker und Wirtschaftsf\u00fchrer kamen beim ersten Treffen zusammen. Bis heute folgen j\u00e4hrlich weitere Zusammenk\u00fcnfte. Inzwischen nahmen rund 2.000 verschiedene Personen an den Treffen des geheimen Zirkels teil. Benannt wurde die Gruppe nach dem ersten Tagungshotel: Bilderberger. <\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":4084,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","advanced_seo_description":"","jetpack_seo_html_title":"","jetpack_seo_noindex":false,"jetpack_post_was_ever_published":false,"footnotes":""},"categories":[12],"tags":[125,892,896,895,894,641],"class_list":["post-3283","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-demokratie-medien-aufklaerung","tag-bertelsmann","tag-bilderberger","tag-denkfabriken","tag-g8","tag-rockefeller","tag-verschwoerungstheorie"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2007\/12\/world-1264062_800x445.jpg?fit=800%2C445&ssl=1","jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p9stpK-QX","jetpack-related-posts":[{"id":22262,"url":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=22262","url_meta":{"origin":3283,"position":0},"title":"Ein geheimes Zentrum der Macht","author":"Webredaktion","date":"30. 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