{"id":3274,"date":"2008-03-17T17:03:37","date_gmt":"2008-03-17T16:03:37","guid":{"rendered":"http:\/\/www.freidenker.org\/?p=3274"},"modified":"2018-02-18T18:14:57","modified_gmt":"2018-02-18T17:14:57","slug":"kirchenkritik-aus-der-sicht-eines-christen-und-sozialisten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=3274","title":{"rendered":"Kirchenkritik aus der Sicht eines Christen und Sozialisten"},"content":{"rendered":"<p><em><strong>Ein Interview mit dem ev.-lutherischen Theologen Peter Franz<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Aus: <a href=\"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=502\">Freidenker Nr. 1-08 M\u00e4rz 2008<\/a>\u00a0\u00a0 67. Jahrgang &#8211; Thema, S. 13-17<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<blockquote><p><em>\u201eDer allm\u00e4chtige Gott ist die Projektion einer menschlichen Allmachtsphantasie an den Himmel ihrer allzumenschlichen Vorstellungen.\u201c<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><strong><em>Redaktion Freidenker:<\/em><\/strong><em> Inwiefern ist das auf Konventionen beruhende christliche Gottesbild aus dem Text der Bibel ableitbar?<\/em><\/p>\n<p><strong>Peter Franz:<\/strong> Nach j\u00fcdisch-christlicher \u00dcberzeugung haben die Zehn Gebote im Rahmen unserer Religion einen hohen Stellenwert. Nicht etwa, weil sie auf alle denkbaren Fragen eine Antwort geben k\u00f6nnten, sondern weil sie eine gewisse systematisierte Zusammenfassung der Glaubensgrundlage von Juden und (der ihnen darin folgenden) Christen darstellen. Mit der Einf\u00fchrung der Gebote, besonders des Ersten Gebotes, kommen wir nun an einen besonderen neuralgischen Punkt, von dem aus sich vielleicht manche Fehlentwicklungen und Missverst\u00e4ndnisse erkl\u00e4ren lassen. Ich betone ausdr\u00fccklich, dass ich mit den folgenden Er\u00f6rterungen meine eigene theologische Ansicht vertrete, die sich nicht unbedingt mit den in der Kirche \u00fcblichen oder vorherrschenden decken m\u00fcssen. Meine These lautet n\u00e4mlich \u2013 und darin befinde ich mich im Widerspruch zu einer auch heute noch allgemein anerkannten These \u2013, dass man in der religionsgeschichtlichen Systematik nicht davon sprechen sollte, dass Judentum und Christentum in ihrem Kerngehalt monotheistische Religionen seien.<\/p>\n<p>Ich halte es f\u00fcr einen der gef\u00e4hrlichsten und folgenreichsten Irrt\u00fcmer der Religionswissenschaft des 19. und 20. Jahrhunderts, wenn sie von einer angeblichen \u201eH\u00f6herentwicklung\u201c der Religion spricht: einer Entwicklung weg von einer Vielzahl niederer Erdgeister und D\u00e4monen \u00fcber verschiedene Zwischenstufen, etwa das griechische Pantheon oder den r\u00f6mischen G\u00f6tterhimmel bis hin zu dem Einen Gott, der angeblich alles beherrscht und umfasst. Gott der Allm\u00e4chtige, Allwissende und Alleslenkende, wie er leider auch heute weithin im Judentum, Christentum und im Islam geglaubt wird, halte ich f\u00fcr eine Projektion des Irrglaubens. Diesen Gott gibt es nicht, und wenn dieser Gott von Atheisten und Agnostikern geleugnet wird, dann will ich ebenfalls gern als Atheist gelten.<\/p>\n<p>Der allm\u00e4chtige Gott, wie er leider auch heutzutage immer noch durchg\u00e4ngig in den christlichen Kirchen bekannt wird, ist die Projektion einer menschlichen Allmachtsphantasie an den Himmel ihrer allzumenschlichen Vorstellungen. Hier hat genau im Sinne Feuerbachs nicht Gott den Menschen, sondern der Mensch sich einen \u201eGott\u201c geschaffen. Und dass ein solcher Gott ein \u201eNichts\u201c ist, das wei\u00df ich aus eben diesen Zehn Geboten der Tora, die gerade unter Christen zu den am wenigsten verstandenen und begriffenen Texten der Bibel geh\u00f6ren. Denn wie lautet das Erste Gebot wirklich nach dem Wortlaut des biblischen Textes?<\/p>\n<p>\u201eIch bin der Herr dein Gott, der ich dich aus \u00c4gyptenland, aus dem Sklavenhaus, befreit habe. Du sollst keine anderen G\u00f6tter haben neben mir.\u201c<\/p>\n<p>Obwohl dieser sogenannte Dekalog mit dem ersten der Zehn Gebote selbstverst\u00e4ndlich in diesem Wortlaut in der Bibel zu finden ist (2. Mosebuch, Kapitel 20; 5. Mosebuch, Kapitel 5), wird dieser Wortlaut im Rahmen der kirchlichen Glaubensunterweisung bezeichnenderweise nur verst\u00fcmmelt wiedergegeben. Sowohl im r\u00f6misch-katholischen Gebetbuch wie auch im Katechismus Luthers, die diese Texte enthalten, hei\u00dft es lapidar:<\/p>\n<p>\u201eIch bin der Herr dein Gott. Du sollst keine anderen G\u00f6tter haben neben mir.\u201c<\/p>\n<p>Das hei\u00dft: Die wichtigste Selbstbezeichnung dieses Gottes, seine N\u00e4herbestimmung, sein Erkennbarkeitsmerkmal wird getilgt. Der Gott, den die Israeliten als einen befreienden Gott kennengelernt haben, dem sie sich anvertrauten, weil er ihre soziale Befreiung in Gang gesetzt hat, n\u00e4mlich den Ausbruch aus Knechtschaftsbeziehungen, aus Unterdr\u00fcckungsverh\u00e4ltnissen unter der damals vorherrschenden Gro\u00dfmacht \u00c4gypten \u2013 dieser Gottesbegriff wird von den Kirchen entkonkretisiert, enthistorisiert und stilisiert zu einer absoluten Gr\u00f6\u00dfe, der sich alles zu unterwerfen hat. Damit geht einher eine Formalisierung und Entleerung von Religion, die einerseits zu einer blutleeren Dogmatik f\u00fchrt und auf der Seite der ethischen Konsequenzen zu zeitlosen moralisierenden Vorschriften, die \u2013 wie bekannt \u2013 zur Rechtfertigung bestehender Unrechtsverh\u00e4ltnisse missbraucht werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Mit der Zitierung des Siebten Gebots z.B. haben Politiker, Journalisten, Lehrer usw. die b\u00fcrgerliche Eigentumsordnung verteidigt. Das Gebot \u201eDu sollst nicht stehlen\u201c ist, um ein Beispiel aus der Weimarer Republik zu verwenden, massiv dazu missbraucht worden, um die Besitzanspr\u00fcche der durch die Revolution von 1918 entthronten F\u00fcrstenh\u00e4user zu untermauern. Als es 1926 um ein Volksbegehren und einen Volksentscheid \u00fcber die Enteignung von F\u00fcrstenverm\u00f6gen ging, haben es die b\u00fcrgerlichen Parteien mit Unterst\u00fctzung durch die alten Eliten und entscheidender Sch\u00fctzenhilfe durch die Kirchen verstanden, eine Mehrheit zur Aufrechterhaltung dieser Besitzst\u00e4nde abzusichern, so dass noch heutzutage Erben dieser F\u00fcrstenh\u00e4user auf dem vormaligen Gebiet der DDR vor Gericht beachtliche Entsch\u00e4digungen f\u00fcr vorenthaltene Nutzungsrechte erstreiten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Dabei h\u00e4tten eine formal nicht entleerte Religion und ein tats\u00e4chlich geltender biblischer Gottesbegriff gem\u00e4\u00df dem tats\u00e4chlichen Wortlaut nach dem 2. Mosebuch Kap. 20 die Frage nach der F\u00fcrstenenteignung ganz anders stellen k\u00f6nnen, etwa so: Wenn unser Gott uns durch die Revolution von 1918 aus der Knechtschaft der F\u00fcrstenh\u00e4user befreit hat und wir, das Volk dieser Befreiung, unser Eigentum den H\u00e4nden der ehemals Herrschenden entrissen haben, dann hei\u00dft \u201eDu sollst nicht stehlen\u201c doch nichts anderes, als dass es ein unmoralisches, widerg\u00f6ttliches und unchristliches Ansinnen ist, das Eigentum, das dem Volk geh\u00f6rt, den F\u00fcrsten in irgendeiner Form zur\u00fcckzuerstatten oder sie mit hohen Summen daf\u00fcr zu entsch\u00e4digen. Die Grundfrage ist die: Wem geh\u00f6rt die Erde, ihre Bodensch\u00e4tze und Reicht\u00fcmer, wem geh\u00f6ren die Felder, die Fl\u00fcsse, die Meere und die Luft dar\u00fcber? Die Bibel antwortet auf diese Frage mit Psalm 24, Vers 1: \u201eDie Erde ist des Herrn und alles was darinnen ist.\u201c<\/p>\n<p>Was folgt aus dieser Vergewaltigung des Gottesbegriffs, aus dieser Unkenntlichmachung des biblischen Gottes? Die um den Inhalt des Gottesbegriffs betrogenen Gl\u00e4ubigen haben keinen Ma\u00dfstab mehr, mit dem sie die an sie gerichteten vielf\u00e4ltigen Forderungen wirtschaftlicher, politischer und moralischer Art messen k\u00f6nnten. Indem der aus Unterdr\u00fcckung befreiende Gott seiner eigentlichen Qualit\u00e4t beraubt ist, kann er nun im Munde der jeweils M\u00e4chtigen demagogisch und manipulativ in ihrem Interesse eingesetzt werden. Das sogenannte christliche Abendland, das weithin mit diesem entleerten, formalisierten Gottesbegriff seine j\u00fcngere Geschichte gestaltet und verunstaltet hat, war nicht mehr f\u00e4hig, Recht und Gerechtigkeit im Sinne dieses befreienden Gottes herzustellen.<\/p>\n<p>Ich behaupte an dieser Stelle, dass der herausgel\u00f6ste Inhalt des Gottesbegriffs folgerichtig s\u00e4kularisiert im nichtreligi\u00f6sen Zustand wieder auftauchte als das Hauptmotiv der entstehenden Arbeiterbewegung des 19. Jahrhunderts. Der Geist der Befreiung von Unterdr\u00fcckung \u2013 und nichts anderes ist der semantische Inhaltskern des biblischen Gottesbegriffs \u2013 kehrt wieder als ein Gespenst! \u201eEin Gespenst geht um in Europa \u2013 das Gespenst des Kommunismus\u201c, so wird dieser freigesetzte Geist in spottender Kampfansage von Marx in der Vorrede zum Manifest der \u00d6ffentlichkeit entgegen geschleudert.<\/p>\n<p>Und ich m\u00f6chte gleich noch auf ein weiteres Vers\u00e4umnis \u2013 wenn man es freundlich formulieren will \u2013 oder besser: eine weitere Vergewaltigung des biblischen Textes durch ihre offiziell-religi\u00f6sen Nutzer hinweisen: Das ist die Eliminierung des Zweiten Gebotes, des sogenannten Bilder-Verbots. Dort hei\u00dft es, wiederum im 2. Mosebuch Kap. 20: \u201eDu sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was im Wasser unter der Erde ist: Bete sie nicht an und diene ihnen nicht! Denn ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifernder Gott, der die Missetat der V\u00e4ter heimsucht bis ins dritte und vierte Glied an den Kindern derer, die mich hassen, aber Barmherzigkeit erweist an vielen Tausenden, die mich lieben und meine Gebote halten.\u201c<\/p>\n<p>Dieses Gebot haben die christlichen Gro\u00dfkirchen fr\u00fchzeitig aus ihren Katechismen ausgeschieden, d.h. aus den Grundlagen ihres Lehrinhalts verdr\u00e4ngt, haben ihm h\u00f6chstens in spiritualisierter Form einen Platz im Abseits zugewiesen.<\/p>\n<p>Die Bildnisse, nat\u00fcrlich nun des christlichen Erl\u00f6sers, der Heiligen und M\u00e4rtyrer in den Gottesh\u00e4usern, erfreuen seitdem die einfachen Gem\u00fcter und auch die touristischen Massen, die heutzutage durch die Gottesh\u00e4user pilgern und die damit vorgef\u00fchrt bekommen, dass der lebendige Gott eben doch nur ein \u201egemaltes M\u00e4nnlein\u201c, ein Popanz, und seine Protagonisten ein Haufen von Sonderlingen ist, die man getrost bel\u00e4cheln kann. Die Kirchen haben sich \u00fcbrigens durch einen Trick aus der Klemme gerettet, in die sie durch die Streichung des 2. Gebotes geraten waren. Weil n\u00e4mlich sonst nur noch neun Gebote \u00fcbrig geblieben w\u00e4ren, haben sie das zehnte flugs aufgeteilt in zwei getrennte Gebote, um damit wieder auf die Zahl Zehn zu kommen. Die Kirchen waren schon immer Meister der T\u00e4uschung und Selbstt\u00e4uschung!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><em>Redaktion Freidenker: <\/em><\/strong><em>Wie l\u00e4sst sich die eigent\u00fcmlich ambivalente Stellung der Kirchen erkl\u00e4ren, die zum einen \u201aDienstleister\u2018 sind in \u00fcberwiegend privaten Lebensbereichen der Christen, zum anderen aber auch Protagonisten konkreter \u201aweltlicher\u2018 Politik?<\/em><\/p>\n<p><strong>Franz:<\/strong> Weil die Leiter und Lehrer der christlichen Gemeinden schon in der Fr\u00fchzeit ihres Entstehens eine Entleerung ihres Gottesbegriffes wie geschildert zugelassen haben, fokussierten sich Lehre und F\u00fcrsorge dieser Kirchengemeinschaften zunehmend auf die Bereiche des Seelischen \/ Innerlichen des Menschen unter Vernachl\u00e4ssigung seiner materiellen, k\u00f6rperlichen Existenz. Schon allein die Bezeichnung der dabei fr\u00fch schon entstandenen sozialen kirchlichen Hauptfunktion, der \u201eSeelsorge\u201c, sagt etwas aus \u00fcber den eindeutigen Schwerpunkt, den diese Arbeit bestimmt. Es ging \u00fcber viele Jahrhunderte und es geht durchweg auch heute noch haupts\u00e4chlich darum, dass der Priester, Pfarrer oder Diakon die prinzipiell \u00fcberzeitlich verstandene Lehrbotschaft des Evangeliums weitergibt und die Glaubenswilligen zur \u00dcbernahme dieser Glaubens\u00fcberzeugungen einl\u00e4dt (oder n\u00f6tigt, wenn sich das die Gl\u00e4ubigen gefallen lassen). Eine \u201eLeibsorge\u201c oder Sorge um die Gesellschaft als Erg\u00e4nzung zur Seelsorge gab es \u00fcber lange Zeit hindurch in den Kirchen nicht, h\u00f6chstens als rudiment\u00e4re Form des Almosengebens f\u00fcr die Armen, aber nicht als eigenst\u00e4ndige Teilnahme an der \u00f6konomischen und politischen Ausgestaltung der jeweiligen Gesellschaft.<\/p>\n<p>Die feudalen Herrscher des Mittelalters und die b\u00fcrgerlichen Staatslenker bis in die Neuzeit hinein konnten mit einer solchen Aufteilung der Macht recht zufrieden sein: die Staatsdiener als Vollstrecker der weltlichen, d.h. der wirtschaftlichen und politischen Macht; die Religionsdiener als Vollstrecker der geistlichen, d.h. der Macht \u00fcber die Gewissen und die \u00dcberzeugungen der Menschen. Wenn es um Eingriffe in politische Gesch\u00e4fte ging, sorgten sich die Kirchen in der Regel darum, ihre eigene gesellschaftliche Stellung abzusichern und ihren ideellen Einfluss langfristig f\u00fcr die kommenden Generationen auszubauen.<\/p>\n<p>Die Staatskirchenvertr\u00e4ge \/ Konkordate haben das bis in die j\u00fcngste Zeit unter Beweis gestellt. Selbst mit so furchtbaren Unrechtssystemen wie dem italienischen und dem deutschen Faschismus gab es solche \u00dcbereink\u00fcnfte. So konnte es geschehen, was auch heutige Zeitgenossen manchmal staunend bewundern: dass es den gro\u00dfen Kirchen gelingen konnte, alle Wechsel der konkreten Staatsform, der Herrscherdynastien, Kriege, B\u00fcrgerkriege und Religionskriege, Revolutionen und antikirchliche Bewegungen zu \u00fcberstehen und nach zwei Jahrtausenden immer noch und in mancher Hinsicht sogar frisch wie nie in den Gesellschaften vieler L\u00e4nder aufzubl\u00fchen.<\/p>\n<p>Das Feld der \u00f6konomisch-politischen Verfassung einer Gesellschaft und ihr Verhalten im Konkurrenz- und Konfliktfall mit anderen Staaten, ist ein weiteres Gebiet, auf dem sich der entleerte Gottesbegriff und die verinnerlichend-metaphysische Fixierung kirchlichen Lebens besonders verh\u00e4ngnisvoll ausgewirkt haben.<\/p>\n<p>Seitdem die im feudalen Staat herrschende Klasse das so verfasste Christentum als Staatsreligion angenommen und sich zugleich als Protektor der kirchlichen Seelengewinnung erwiesen hatte, konnten die Kirchenf\u00fchrungen ohne Gewissensbisse dazu \u00fcbergehen, die jeweiligen Herrschaften und Obrigkeiten als \u201evon Gottes Gnaden\u201c auszugeben. Diese Symbiose erwies sich in der jahrhundertealten Abfolge der Klassenordnungen als f\u00fcr beide Seiten \u00fcberaus vorteilhaft. Der Staat sicherte die geregelte Seelsorge der Kirche an \u201eihren Sch\u00e4fchen\u201c, und die Kirche sicherte das gehorsame Untertanenverh\u00e4ltnis der machtlosen Klasse (deren Angeh\u00f6rige \u00fcberwiegend gl\u00e4ubig waren) gegen\u00fcber ihren Herren. Das Gottesgnadentum kam in Deutschland erstmals ins Wanken, als die Arbeiter- und Soldatenrevolution 1918 den evangelischen Kaiser der Hohenzollern zum Abdanken zwang und eine demokratische Republik errichtete. Gegen diese Republik von Weimar liefen die Exponenten der gro\u00dfen Kirchen Sturm, versuchten ihre Legitimit\u00e4t in Zweifel zu ziehen und unternahmen alle m\u00f6glichen Versuche, im B\u00fcndnis mit den alten Eliten das Rad der Geschichte zur\u00fcckzudrehen. Die weitere Entwicklung dieses Staates bescherte den Kirchen zunehmend Erfolge, so dass zwar die Schulaufsicht der Kirchen abgeschafft wurde, aber Religionsunterricht, staatlicher Kirchensteuereinzug und Milit\u00e4rseelsorge weiter bestehen konnten \u2013 und das in erweiterter und modifizierter Form (Aufsichtsposten bei den \u00f6ffentlich-rechtlichen Medienanstalten, Mitsprache bei der Besetzung hoher \u00c4mter) bis heute.<\/p>\n<p>Im Verlaufe der Zeit entdeckten dann die traditionellen Gro\u00dfkirchen, dass man sich auch in der b\u00fcrgerlichen Demokratie komfortabel einrichten konnte. Von einflussreichen katholischen Kreisen wurde die Zentrumspartei gegr\u00fcndet, die bald eine wichtige Rolle im Staat spielte. Evangelische Kirchenkreise gr\u00fcndeten ebenfalls kleinere Vereinigungen, die sich zur Wahl stellten, aber riefen ihre Klientel haupts\u00e4chlich zur Wahl gro\u00dfb\u00fcrgerlich-konservativer Parteien wie DNVP und DVP auf, was diese mit Gef\u00e4lligkeiten gegen\u00fcber den Kirchen honorierten.<\/p>\n<p>Am Ende der Weimarer Republik ist daher leider festzustellen, dass sich die Amtskirchen und konservative Kreise in ihrem Umfeld am Heraufkommen und an der Bem\u00e4chtigung der Staatsgewalt durch den Nazifaschismus helfend und f\u00f6rdernd beteiligt haben \u2013 auch wenn es sp\u00e4ter zu partieller Abk\u00fchlung zwischen ihnen kam und sich auch gl\u00e4ubige Menschen unter den Opfern und den Widerst\u00e4ndlern gegen das System befanden.<\/p>\n<p>\u00c4hnlich bedr\u00fcckend wie die legitimierende Weihegebung f\u00fcr den b\u00fcrgerlichen Klassenstaat war das Verhalten der Kirchen zu Krieg und Milit\u00e4r. W\u00e4hrend es bis zur Konstantinischen Wende die Christen als eine S\u00fcnde angesehen haben, Waffen zu tragen, geschweige denn diese gegen andere Menschen auch noch einzusetzen, \u00e4nderte sich die Stellung der verfassten Kirchen seither ziemlich abrupt. Nun wurden nicht nur Kriege gerechtfertigt, sondern durch die Beteiligung an einer von den Herrschern gew\u00fcnschten Seelsorge an ihren Soldaten auch die milit\u00e4rische Gewaltanwendung im Bewusstsein breiter Massen legitimiert. Zu Kreuzz\u00fcgen wurde sogar mit dem Ruf \u201eGott will es\u201c aufgerufen. Im Wappen des preu\u00dfischen Herrscherhauses der Hohenzollern taucht seit dem 17. Jahrhundert der Slogan \u201eGott mit uns auf\u201c, der sich schlie\u00dflich auch auf den Koppelschl\u00f6ssern der Soldaten Wilhelms wiederfand. Hitler fand nichts dabei, diesen Spruch des kaiserlichen Heeres, \u00fcber die Reichswehr auf seine Wehrmacht zu \u00fcbertragen.<\/p>\n<p>Das Eiserne Kreuz, in den antinapoleonischen Freiheitskriegen als W\u00fcrdezeichen f\u00fcr befreiende Gewalt eingef\u00fchrt, wurde leider auch von den Ausl\u00f6sern unterdr\u00fcckender und aggressiver Gewalt missbraucht, n\u00e4mlich in den beiden Weltkriegen. Der westdeutsche Staat scheute nicht davor zur\u00fcck \u2013 selbstverst\u00e4ndlich im Einklang mit den reaktion\u00e4ren Kirchenleitungen \u2013 dieses Zeichen auch f\u00fcr die Bundeswehr zu \u00fcbernehmen.<\/p>\n<p>Die beiden auf deutschem Boden sich gegen\u00fcberstehenden Heere, die NVA und die Bundeswehr, dr\u00fcck(t)en in ihren Hoheitszeichen die Ziele ihrer jeweiligen Staatsmacht und Gesellschaft aus, f\u00fcr die sie standen bzw. stehen: das Eiserne Kreuz f\u00fcr das \u201echristliche Abendland\u201c, die angeblich \u201echristlich\u201c fundierte freiheitlich\u2013demokratische Ordnung des bourgeoisen Klassenstaates; das Wappen mit Hammer, Zirkel und \u00c4hrenkranz dagegen steht f\u00fcr den Klassenstaat der Arbeiter, Bauern im B\u00fcndnis mit der Intelligenz, der ohne christlich-kirchlichen Segen den Aufbau des Sozialismus\/Kommunismus mit dieser Armee gesch\u00fctzt hat.<\/p>\n<p>Der jenseitige, entkernte Gott, von den Kapitaleigent\u00fcmern zur diffizilen Legitimierung ihrer Gesellschaftsordnung missbraucht, auf der einen Seite \u2013 der Kampf um Befreiung und gesellschaftliche Wohlfahrt als der gottlose Kern, verk\u00f6rpert in der sozialistischen Staatsmacht und ihrer Armee. Kirche und Kommunismus, hier stehen sie sich sozusagen gegen\u00fcber, sichtbar in der Gestalt ihres jeweiligen Logos.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Peter Franz, ev.-luth. Theologe mit Berufsverbot, Weimar<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p>Bild: Skulptur des Gottvater in der St. Salvator Kathedrale in Br\u00fcgge<br \/>\nQuelle: pixabay.com \/ User: pixel2013<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><strong>Interview mit Peter Franz aus: FREIDENKER 1-08<\/strong><br \/>\nIch halte es f\u00fcr einen der gef\u00e4hrlichsten und folgenreichsten Irrt\u00fcmer der Religionswissenschaft des 19. und 20. Jahrhunderts, wenn sie von einer angeblichen \u201eH\u00f6herentwicklung\u201c der Religion spricht: einer Entwicklung weg von einer Vielzahl niederer Erdgeister und D\u00e4monen \u00fcber verschiedene Zwischenstufen, etwa das griechische Pantheon oder den r\u00f6mischen G\u00f6tterhimmel bis hin zu dem Einen Gott, der angeblich alles beherrscht und umfasst. Gott der Allm\u00e4chtige, Allwissende und Alleslenkende, wie er leider auch heute weithin im Judentum, Christentum und im Islam geglaubt wird, halte ich f\u00fcr eine Projektion des Irrglaubens. <\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":4071,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","advanced_seo_description":"","jetpack_seo_html_title":"","jetpack_seo_noindex":false,"jetpack_post_was_ever_published":false,"footnotes":""},"categories":[15],"tags":[878,54,879,371,877],"class_list":["post-3274","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-religions-kirchenkritik","tag-gott","tag-kirche","tag-konkordate","tag-religion","tag-religionswissenschaft"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2008\/03\/god-the-father-2662308_800x445.jpg?fit=800%2C445&ssl=1","jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p9stpK-QO","jetpack-related-posts":[{"id":502,"url":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=502","url_meta":{"origin":3274,"position":0},"title":"FREIDENKER 1-08 &#8211; Religion und Weltanschauung &#8211; Positionen der Freidenker","author":"Webmaster","date":"16. 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M\u00e4rz 2009","format":false,"excerpt":"Beitrag von Horst Pickert und Horst Schild aus FREIDENKER 1-09 In den letzten Jahren hat sich nun ein \u201eneuer\u201c Atheismus mit viel K\u00e4mpfertum und teilweise auch aggressiver Wortwahl zur\u00fcck gemeldet. Seine Vertreter sind vorwiegend Neurowissenschaftler und Evolutionsbiologen ... aber auch Philosophen. 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Januar 1998","format":false,"excerpt":"Die Voraussetzung aller Kritik ist die Religionskritik nach Meinung von Karl Marx. Diesen Teil des Satzes aus der Einleitung Zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie unterschlagen des \u00f6fteren Diskussionspartner aus Kirchenkreisen: Sie zitieren nur den ersten Teil (unvollst\u00e4ndig), die Kritik der Religion ist beendet, habe der Herr Marx schlie\u00dflich verlautbart. 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Der Name \u201eFundamentalisten\u201c wurde zun\u00e4chst f\u00fcr\u2026","rel":"","context":"In &quot;Religions- &amp; Kirchenkritik, S\u00e4kulare Szene&quot;","block_context":{"text":"Religions- &amp; Kirchenkritik, S\u00e4kulare Szene","link":"https:\/\/www.freidenker.org\/?cat=15"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/God_bless.jpg?fit=800%2C445&ssl=1&resize=350%2C200","width":350,"height":200,"srcset":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/God_bless.jpg?fit=800%2C445&ssl=1&resize=350%2C200 1x, https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/God_bless.jpg?fit=800%2C445&ssl=1&resize=525%2C300 1.5x, https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/God_bless.jpg?fit=800%2C445&ssl=1&resize=700%2C400 2x"},"classes":[]},{"id":1474,"url":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=1474","url_meta":{"origin":3274,"position":5},"title":"\u201eEin besseres Leben \u2013 nicht glauben, sondern schaffen!\u201c","author":"Webredaktion","date":"1. Dezember 2006","format":false,"excerpt":"Buchver\u00f6ffentlichung im Eigenverlag des Deutschen Freidenker-Verbandes e.V. Materialien des Symposiums aus Anlass des 200. Geburtstages am 24. Juli 2004 in N\u00fcrnberg Im einleitenden Beitrag unterstreicht der Bundesvorsitzende des DFV, Klaus Hartmann (Offenbach), die Verpflichtung des Deutschen Freidenker-Verbandes, als Weltanschauungsgemeinschaft das vern\u00fcnftige, humanistische und materialistische Denken als sein ureigenstes Erbe zu\u2026","rel":"","context":"In &quot;B\u00fccher des Verbandes&quot;","block_context":{"text":"B\u00fccher des Verbandes","link":"https:\/\/www.freidenker.org\/?cat=5"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2006\/12\/FD_Buch_2006_Feuerbach.jpg?fit=800%2C445&ssl=1&resize=350%2C200","width":350,"height":200,"srcset":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2006\/12\/FD_Buch_2006_Feuerbach.jpg?fit=800%2C445&ssl=1&resize=350%2C200 1x, https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2006\/12\/FD_Buch_2006_Feuerbach.jpg?fit=800%2C445&ssl=1&resize=525%2C300 1.5x, https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2006\/12\/FD_Buch_2006_Feuerbach.jpg?fit=800%2C445&ssl=1&resize=700%2C400 2x"},"classes":[]}],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freidenker.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3274","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freidenker.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freidenker.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freidenker.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freidenker.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3274"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.freidenker.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3274\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freidenker.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/4071"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freidenker.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3274"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freidenker.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3274"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freidenker.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3274"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}