{"id":3270,"date":"2008-03-17T16:45:34","date_gmt":"2008-03-17T15:45:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.freidenker.org\/?p=3270"},"modified":"2018-02-14T21:56:18","modified_gmt":"2018-02-14T20:56:18","slug":"menschenwuerde","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=3270","title":{"rendered":"Menschenw\u00fcrde"},"content":{"rendered":"<p>Aus: <a href=\"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=502\">Freidenker Nr. 1-08 M\u00e4rz 2008<\/a>\u00a0\u00a0 67. Jahrgang &#8211; Thema, S 4-7<\/p>\n<p>von <strong><em>Hans-G\u00fcnter Eschke<\/em><\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<blockquote><p><em>Menschenw\u00fcrde, die [zu mhd. wirde: \u201eWert\u201c, \u201eAnsehen\u201c] \u2013 weltanschaulich-philosophischer, bsds. in Anthropologie und Ethik gebr\u00e4uchlicher Grundbegriff, der auch zur weltanschaulichen und ethischen Substanz demokratischer Politik und demokratischen Rechts geh\u00f6rt.<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>MENSCHENW\u00dcRDE bezeichnet den Gesamtwert, den jeder Mensch dank seiner Pers\u00f6nlichkeit als individuelles Wesen der Gattung Mensch und damit als individuelles Subjekt bestimmter gesellschaftlicher Verh\u00e4ltnisse hervorbringen kann. Diese Potenz begr\u00fcndet seine Verantwortung f\u00fcr eine bestm\u00f6gliche Entfaltung seiner Pers\u00f6nlichkeit und zugleich seinen unbedingten Anspruch auf Achtung in der menschlichen Gesellschaft, die sich vor allem in der Schaffung von Entwicklungsbedingungen durch diese \u00e4u\u00dfern m\u00fcsste. MENSCHENW\u00dcRDE dr\u00fcckt so ein subjektiv-objektives Doppelverh\u00e4ltnis aus: Den in der t\u00e4tigen Auspr\u00e4gung und Lebens\u00e4u\u00dferung als Pers\u00f6nlichkeit gr\u00fcndenden potentiellen Wert des einzelnen f\u00fcr die Gesellschaft und \u2013 durch diese vermittelt \u2013 f\u00fcr die ganze Menschheit sowie f\u00fcr sich selbst; und zugleich den in der Subjektivit\u00e4t gr\u00fcndenden Anspruch, in der Gesellschaft als achtungswertes Mitglied behandelt zu werden. Das setzt voraus, alle Menschen moralisch als Gleiche zu betrachten und zu behandeln.<\/p>\n<p>An der Ausgestaltung der humanistischen Auffassung von der MENSCHENW\u00dcRDE waren historisch gegens\u00e4tzliche Richtungen s\u00e4kularen weltanschaulichen sowie religi\u00f6sen Denkens beteiligt. Nach Ans\u00e4tzen in der antiken griechischen Philosophie (Sokrates, Stoa, Epikur) wurde MENSCHENW\u00dcRDE im Humanismus der Renaissance, der Aufkl\u00e4rung und der klassischen b\u00fcrgerlichen Philosophie zunehmend konkreter begr\u00fcndet und entwickelt. G. Pico Della Mirandola stellte in deistischer (von Deismus) Begr\u00fcndung den Menschen bildhaft als ein universelles Wesen dar, welches sein konkretes Dasein sich selbst verdanken soll und kann. Der Mensch sei bestimmt, als sein \u201eeigener, vollkommen frei und ehrenhalber schaltender Bildhauer und Dichter\u201c sich \u201eselbst die Form\u201c zu geben, in der er zu leben w\u00fcnscht. W\u00fcrdig ist der Mensch also, weil er gestaltendes Subjekt seiner Lebensweise sein kann und ist.<\/p>\n<p>Damit wurde eine selbst noch religi\u00f6se Abl\u00f6sung der theistischen Sicht eingeleitet, derzufolge sich die W\u00fcrde des Menschen aus einem Gesch\u00f6pft- und Objektsein durch ein \u00fcberweltliches Wesen herleite. Die deistische Sicht barg \u2013 in religi\u00f6ser Denkweise verh\u00fcllt \u2013 den Keim prinzipieller weltanschaulicher Losl\u00f6sung des Nachdenkens \u00fcber MENSCHENW\u00dcRDE von religi\u00f6ser Denkweise. F\u00fcr den theistisch gedachten Sachverhalt war der Begriff der Person charakteristisch. Kern sich davon l\u00f6sender humanistischer Ansicht ist, dass der Mensch als Wesen seiner Gattung gem\u00e4\u00df universell angelegt ist, \u00fcber wesenseigene sch\u00f6pferische und produktive Potenzen verf\u00fcgt, weshalb er seine Lebensformen selbst bestimmen kann (Selbstsch\u00f6pfung). Freiheit, vereint mit Verantwortung ist Bedingung und Lebenselement seiner W\u00fcrde.<\/p>\n<p>Der rationale Kern dieser Auffassung wurde eine ideelle Voraussetzung sp\u00e4terer humanistischer Reflexionen materialistischen (Diderot, Feuerbach, Marx) oder idealistischen Philosophierens (Leibniz, Kant, Schiller, Fichte, Hegel), spinozistisch-pantheistischen (Spinoza, Lessing, Goethe u.a.) bzw. humanistischen religi\u00f6sen Denkens (Herder, Schleiermacher, Schweitzer). Die z.T. kontroverse Reibung aller dieser Richtungen untereinander und mit der theistischen Version erwies sich in der geschichtlichen Tendenz als widerspr\u00fcchliche bis antagonistische Form einer Kooperation zu humanistischem Denken. F\u00fcr Freidenker ist dabei wesentlich:<\/p>\n<p>Der Mensch ist ein eigenes Wesen in der Welt, \u201esein eigener letzter Zweck\u201c im Ganzen der \u201eErdgesch\u00f6pfe\u201c (I. Kant). Er schreibt sich selbst die Gesetze seines Verhaltens vor, die er auch selbst befolgen muss. Seine Freiheit ist an Verantwortung gekn\u00fcpft. F\u00fcr alles, was W\u00fcrde hat, gibt es kein \u00c4quivalent (I. Kant). Deshalb gilt es, den Menschen stets als Zweck, nicht als blo\u00dfes Mittel zu behandeln (Imperativ in praktischer Hinsicht). D.h. u.a., \u201edass zum T\u00f6ten oder Get\u00f6tet-zu-Werden in Sold genommen zu sein, einen Gebrauch von Menschen als blo\u00dfen Maschinen und Werkzeugen in der Hand eines andern (des Staats) zu enthalten scheint, der sich nicht wohl mit dem Rechte der Menschheit in unserer eigenen Person vereinigen l\u00e4sst.\u201c Der Mensch ist \u201eehrw\u00fcrdig\u201c als \u201eUrheber seines eigenen Zustands durch seine eigene Tat\u201c, und kann nicht durch Fremde (oder durch \u00c4mter) verliehen werden (F. Schiller). Das \u201eHandeln allein bestimmt deinen Wert\u201c (J. G. Fichte). Denken und Handeln richten sich auf die Objekte und zugleich auf das Subjekt selbst als Moment seines Lebenk\u00f6nnens.<\/p>\n<p>Der Mensch vereint in sich die Urkr\u00e4fte der Natur, das \u201eAnsichziehen\u201c und das \u201elebendige Selbstverbreiten\u201c. Die Pers\u00f6nlichkeit ist quasi \u201eKompendium der Menschheit\u201c, das \u201ein einem gewissen Sinn die ganze menschliche Natur\u201c umfasst (Schleiermacher). Als \u201eVernunftwesen\u201c (Hegel) wird der Mensch idealistisch und dialektisch verstanden: Vernunft ist Selbst-T\u00e4tigkeit, dank deren sich die Individuen ihre eigene menschliche Welt und sich selbst schaffen. Nach Feuerbach st\u00fctzt sich das Menschenbild auf Vernunft, aber auf die \u201edurchblutete Vernunft\u201c eines Sinnenwesens. Das h\u00f6chste und letzte Prinzip des Philosophierens ist \u201edie Einheit des Menschen mit dem Menschen\u201c, also die F\u00f6rderung menschlicher Gemeinschaft.<\/p>\n<p>Historisch unmittelbar fu\u00dfend auf Feuerbachs anthropologischem Materialismus und Hegels dialektischer Methode ist die Version von Marx und Engels: Der Mensch muss innerhalb seiner vorgefundenen und seiner durch eigene Aktion erzeugten materiellen Lebensbedingungen und Verh\u00e4ltnisse, in denen die Individuen ihr Dasein als Subjekte gestalten m\u00fcssen, rational begriffen werden. Die Gesellschaft selbst als \u201eGesamtheit der Beziehungen, in denen die Individuen stehen\u201c, ist zugleich \u201edas Produkt des wechselseitigen Handelns der Menschen\u201c. Diese sind also die individuellen Subjekte dieser Beziehungen, zu deren Objekten sie werden k\u00f6nnen und werden. Das \u00dcbergreifende ist dabei ihre Subjektivit\u00e4t. In diesem Prozess wechselseitigen Handelns bringen die Individuen die Gesellschaft hervor und individualisieren sie zugleich auf bestimmte, eigenartige Weise in ihrer besonderen Pers\u00f6nlichkeit, ihrer sozialen Qualit\u00e4t.<\/p>\n<p>MENSCHENW\u00dcRDE liegt im Sinne dieser Wechselbeziehung in der Teilhabe an der Gestaltung der gesellschaftlichen Verh\u00e4ltnisse, die immer bewusster sein sollte. Als oberster Wert demokratisch verfasster Gesellschaftssysteme sollten die Achtung und der Schutz der MENSCHENW\u00dcRDE vor allem pr\u00e4ventiv sein: \u201eKategorischer Imperativ\u201c w\u00e4re insofern, \u201ealle Verh\u00e4ltnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein ver\u00e4chtliches Wesen ist\u201c. [Wir haben dieses Marx-Zitat in seinem Zusammenhang auf die R\u00fcckseite dieses Heftes genommen. d.Red.]<\/p>\n<p>Da alle Emanzipation die Zur\u00fcckf\u00fchrung der menschlichen Welt auf die Menschen selbst ist, k\u00f6nnen auch nur in der gegebenen Gesellschaft selbst lebende Menschen dieses Werk vollbringen. Auch A. Schweitzer hat das Individuum als Subjekt im Wechselspiel mit der Gesellschaft im Auge, wenn er den letzen \u201eEntscheid \u00fcber die Zukunft einer Gesellschaft &#8230; nicht in der gr\u00f6\u00dferen oder geringeren Vollendung ihrer Organisation\u201c erblickt, \u201esondern in der gr\u00f6\u00dferen oder geringeren Wertigkeit ihrer Individuen.\u201c<\/p>\n<p>MENSCHENW\u00dcRDE entwickelt sich selbst historisch, ist ein h\u00f6chst sensibler, infolge ungleicher Verteilung gesellschaftlicher Macht verletzbarer Wert und muss folglich stets neu bedacht werden. Nach H. Wokart besteht eine gro\u00dfe Verletzungsgefahr f\u00fcr die MENSCHENW\u00dcRDE bei der Konkretisierung im staatlichen Rechtssystem, wo oft bei der juristischen Definition des Begriffs der Pers\u00f6nlichkeit und der Subjektivit\u00e4t einengende Bedingungen gesetzt und zuweilen der Begriff der Freiheit im Sinne einer abstrakten Leerformel interpretiert wird.<\/p>\n<p>Das Bewusstsein der eigenen MENSCHENW\u00dcRDE ist in subjektiver Hinsicht f\u00fcr die Freiheit des Denkens, f\u00fcr das notwendige Selbstvertrauen [&#8230;] und den Mut zur Anstrengung des eigenen Denkens unverzichtbar, wie diese Freiheit eine ideelle Bedingung f\u00fcr eigene MENSCHENW\u00dcRDE ist. Die Ernsthaftigkeit von Versicherungen, f\u00fcr die Freiheit des Denkens zu sein, l\u00e4sst sich daran pr\u00fcfen, inwieweit ein individuelles bzw. gesellschaftliches Subjekt allen anderen geistige Voraussetzungen f\u00fcr deren sachgerechte Information, Meinungsbildung sowie \u00c4u\u00dferung von anderer Meinung unabh\u00e4ngigen Gedanken bietet.<\/p>\n<p>Die Aussage in Art. 1 GG stellt aller staatlichen Gewalt die Aufgabe, die MENSCHENW\u00dcRDE als unantastbar zu achten und zu sch\u00fctzen. Damit wird MENSCHENW\u00dcRDE als oberster und allgemeinster moralischer und rechtlicher Wert f\u00fcr den Staat bezeichnet. Als allgemeinster Achtungswert m\u00fcsste ihr Prinzipiencharakter, der elit\u00e4r-selektives Herantreten an ihre Umsetzung in allen Artikeln des GG sowie in den Gesetzesakten des Staates logisch verbietet, konsequent gewahrt und auf jeweils spezifische Weise durchgef\u00fchrt werden. Gegenw\u00e4rtig stellt sich vielfach die Frage, ob das wirklich so ist (z.B. in der Gleichstellung von s\u00e4kularer Weltanschauung und Religion).<\/p>\n<p>Achtung der MENSCHENW\u00dcRDE d\u00fcrfte das Gebot f\u00fcr staatliche Gewalt in sich bergen, nicht nur vorliegende Verletzungen der MENSCHENW\u00dcRDE zu ahnden, sondern auch durch die Schaffung politischer, \u00f6konomischer, rechtlicher, sozialer und kultureller Bedingungen staatlicherseits notwendige gesellschaftliche Voraussetzungen f\u00fcr die freie Pers\u00f6nlichkeitsentwicklung zu gebieten und zu f\u00f6rdern. Dieser Aufgabe dienen u.a. die sozialen Menschenrechte. Mit Recht hat die UNO in ihrer \u201eAllgemeine(n) Erkl\u00e4rung der Menschenrechte\u201c vom 10. Dezember 1948 und in den Nachfolge-pakten vom 19. Dezember 1966 die sozialen Rechte der Menschen in den Korpus der Menschenrechte aufgenommen. Ihre uneingeschr\u00e4nkte Verankerung im GG der BRD steht noch aus. In den Menschenrechten \u00e4u\u00dfert sich die Wertsch\u00e4tzung aller Menschen uneingeschr\u00e4nkt.<\/p>\n<p>Diese uneingeschr\u00e4nkte, jeglicher Selektivit\u00e4t entgegenstehende Bedeutung der MENSCHENW\u00dcRDE erh\u00f6ht sich gerade in unserer Zeit. Tiefgehende Ver\u00e4nderungen in der Menschheit verlangen die weltweite Durchsetzung w\u00fcrdiger Subjektivit\u00e4t der Menschen aller Geschlechter, V\u00f6lker, Klassen und Schichten als der f\u00fcr die Zukunft notwendigen kreativen Hauptressource des Bestandes und der Fortentwicklung der Menschheit in einer intakt sich reproduzierenden Natur.<\/p>\n<p>Das Prinzip selbst ist gegen einschr\u00e4nkende oder aufhebende Ideologien und Praktiken, z. B. \u201eneoliberale\u201c, zu verteidigen, in denen Politik und \u201eZeitgeist\u201c den Menschen als Wesen aus dem Zentrum der Achtung verdr\u00e4ngen und an seine Stelle Markt und Marktbeziehungen setzen. Darin liegt die ideologische Tendenz, die Menschheit elit\u00e4r-selektiv zu betrachten und den einzelnen einseitig nur nach Marktfunktionen zu bewerten und zu behandeln. Demokratische und humanit\u00e4re Kr\u00e4fte in der Gesellschaft tun gut, sich gegen solche Tendenzen zur Verteidigung der MENSCHENW\u00dcRDE zusammenzuschlie\u00dfen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Literatur<\/p>\n<p>NORBERT WOKART, Menschenw\u00fcrde. In: ders., Die Welt im Kopf. Ein Kursbuch des Denkens, Stuttgart \/ Weimar (J. B. Metzler) 1998, S. 250ff.<\/p>\n<p>PAUL KURTZ, Verbotene Fr\u00fcchte. Ethik des Humanismus, Neustadt a. Rbge 1998.<\/p>\n<p>Albert Schweitzer, Kultur und Ethik.<\/p>\n<p>JEANNE HERSCH, Das Recht ein Mensch zu sein.<\/p>\n<p>ALLGEMEINE ERKL\u00c4RUNG DER MENSCHENRECHTE vom 10. Dezember 1948.<\/p>\n<p>INTERNATIONALER PAKT \u00dcBER B\u00dcRGERLICHE UND POLITISCHE RECHTE vom 19. Dezember 1966.<\/p>\n<p>Internationaler Pakt \u00fcber wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte vom 19. Dezember 1966.<\/p>\n<p>ERKL\u00c4RUNG DER RECHTE DES KINDES vom 20. November 1959 und \u00dcBEREINKOMMEN \u00dcBER DIE RECHTE DES KINDES vom 20 November 1989.<\/p>\n<p>\u00dcBEREINKOMMEN \u00dcBER DIE POLITISCHEN RECHTE DER FRAU vom 31. M\u00e4rz 1953 und \u00dcbereinkommen zur Beseitigung jeder Form der Diskriminierung der Frau vom 18. Dezember 1979.<\/p>\n<p>HANSG\u00dcNTER ESCHKE, 1848 \u2013 Eine Revolution zur Verwirklichung der W\u00fcrde des Menschen \u2013 Die Idee der Menschenw\u00fcrde im Fr\u00fchwerk von Karl Marx, ALV\u2014Schriftenreihe, Band 10, Neustadt a. Rbge. (Angelika Lenz) 1999.<\/p>\n<p>GIOVANNI PICO DELLAMIRANDOLA, \u00dcber die W\u00fcrde des Menschen.<\/p>\n<p>IMMANUEL KANT, Anthropologie in pragmatischer Hinsicht; ders., Grundlegung zur Metaphysik der Sitten.<\/p>\n<p>FRIEDRICH SCHILLER, \u00dcber Anmut und W\u00fcrde.<\/p>\n<p>JOHANN GOTTLIEB FICHTE, Die Bestimmung des Menschen; ders., Grundlage des Naturrechts.<\/p>\n<p>GEORG WILHELM FRIEDRICH HEGEL, Philosophie der Weltgeschichte. Einleitung: Die Vernunft in der Geschichte.<\/p>\n<p>KARL MARX, Zur Judenfrage; ders., Zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie. Einleitung.<\/p>\n<p>KARL MARX\/FRIEDRICH ENGELS, Die deutsche Ideologie.<\/p>\n<hr \/>\n<p>Bild: Inschrift am <span class=\"mw-mmv-title\">Landgericht in Frankfurt am Main<\/span><br \/>\nVon Dontworry &#8211; Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=12183187<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><strong>Beitrag von Hans-G\u00fcnter Eschke aus: FREIDENKER 1-08<\/strong><br \/>\nMENSCHENW\u00dcRDE dr\u00fcckt &#8230; ein subjektiv-objektives Doppelverh\u00e4ltnis aus: Den in der t\u00e4tigen Auspr\u00e4gung und Lebens\u00e4u\u00dferung als Pers\u00f6nlichkeit gr\u00fcndenden potentiellen Wert des einzelnen f\u00fcr die Gesellschaft und \u2013 durch diese vermittelt \u2013 f\u00fcr die ganze Menschheit sowie f\u00fcr sich selbst; und zugleich den in der Subjektivit\u00e4t gr\u00fcndenden Anspruch, in der Gesellschaft als achtungswertes Mitglied behandelt zu werden. 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