{"id":3255,"date":"2009-03-17T15:59:16","date_gmt":"2009-03-17T14:59:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.freidenker.org\/?p=3255"},"modified":"2018-02-18T16:18:26","modified_gmt":"2018-02-18T15:18:26","slug":"fundsachen-und-ihre-zeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=3255","title":{"rendered":"Fundsachen und ihre Zeit"},"content":{"rendered":"<p>Aus: <a href=\"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=696\">&#8222;Freidenker&#8220; Nr. 1-09 M\u00e4rz 2009<\/a>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 68. Jahrgang\u00a0 &#8211; Thema, S. 8-11<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Seit Darwins bahnbrechendem Werk \u00fcber die Entstehung der Arten belegen Funde bis in unsere Tage immer wieder, dass die Evolutionstheorie den Rahmen absteckt, in dem der Mensch sich entwickelt hat. Als sein wegweisendes Werk entstand, waren nicht einmal der Urvogel Archaeopteryx oder einer der gigantischen Dinosaurier entdeckt.<\/p>\n<p>Auch Funde, die auf den ersten Blick Darwin der \u201aSchlamperei\u2018 \u00fcberf\u00fchren, best\u00e4tigen seine Theorie: Im September 1835 hatte er auf den Gal\u00e1pagos-Inseln vor der K\u00fcste von Ecuador zwei Leguan-Arten entdeckt, erst 1986 wurde zuf\u00e4llig in der N\u00e4he des Vulkans Wolf auf der Gal\u00e1pagos-Insel Isabela eine dritte entdeckt, aufgrund ihrer rosa F\u00e4rbung \u201eRosada\u201c genannt. Forscher fanden heraus, dass die Entwicklungspfade der Rosadas und der \u00fcbrigen Landleguane sich wohl schon vor rund 5,7 Millionen Jahren teilten.<\/p>\n<p>F\u00fcr das Jahr 2009 hat die Pal\u00e4ontologische Gesellschaft den Juravenator starki zum Fossil des Jahres gew\u00e4hlt. Es handelt sich um Europas besterhaltenen Raubdinosaurier, und seit kurzem ist das Sensationsfossil im Jura-Museum Eichst\u00e4tt zu bewundern.<\/p>\n<p>Juravenator bedeutet \u201eJuraj\u00e4ger\u201c. Der kleinw\u00fcchsige Dinosaurier war etwa so klein wie ein Huhn, allerdings mit sehr langem Schwanz. Wie die Untersuchung ergab, war er aber zum Zeitpunkt seines Todes noch sehr jung und damit sicher nicht ausgewachsen. Zehn Jahre lang hatte das Jura-Museum Eichst\u00e4tt ein Steinbruchareal in Schamhaupten f\u00fcr eine wissenschaftliche Grabung gepachtet. Nur wenige Monate vor Ablauf des Pachtvertrages machte das Grabungsteam einen sensationellen Fund, der im Jahr 2006 nach jahrelanger, penibler Pr\u00e4parationsarbeit und der wissenschaftlichen Bearbeitung durch zwei renommierte Dinosaurierforscher der \u00d6ffentlichkeit vorgestellt werden konnte.<\/p>\n<p>Am 26.2.2009 berichtete der \u201estern\u201c \u00fcber den j\u00fcngsten Fund versteinerter Fu\u00dfabdr\u00fccke am Turkanasee im Norden Kenias. Die 1,5 Millionen Jahre alten Abdr\u00fccke stammen vermutlich vom Homo erectus, und zeigen eine verbl\u00fcffende \u00c4hnlichkeit mit dem heutigen Homo sapiens. Die Fr\u00fchmenschenart Homo erectus tauchte erstmals vor etwa 1,9 Millionen Jahren in Afrika auf. Die Analyse der Spuren zeigt, dass der Gang in nahezu allen Einzelheiten dem heutigen Gehen entsprach: Zun\u00e4chst das Aufsetzen der Ferse, dann die Gewichtsverlagerung und das Abrollen \u00fcber den Fu\u00dfballen und den gro\u00dfen Zeh. \u201eDas sind die Kennzeichen des modernen menschlichen Gangs, die mit einem langen Schritt und ausgedehnten unteren Gliedma\u00dfen verbunden sind \u2013 dem Schl\u00fcssel zur Energieeffizienz des Gehens\u201c, schreiben die Forscher.<\/p>\n<h5>Vom Alter des Menschen, des Lebens, der Erde<\/h5>\n<p>Die Altersbestimmung solcher Funde und \u00e4lterer Fossilien war zu Lebzeiten Darwins noch nicht m\u00f6glich. Erst 1895, dreizehn Jahre nach Darwins Tod am 19.4.1882, entdeckte Henri Becquerel die Radioaktivit\u00e4t. Mit ihrer Hilfe ist die Altersmessung von Fossilien m\u00f6glich, denn gem\u00e4\u00df physikalischem Gesetz zerfallen pro Zeiteinheit eine bestimmte Anzahl von Atomen eines radioaktiven Stoffes: je mehr radioaktive Atome in einer Versteinerung (oder einer geologischen Schicht) zerfallen sind, umso \u00e4lter ist sie, man spricht von der \u201eradioaktiven Uhr\u201c im Gestein.<\/p>\n<p>Geologen haben festgestellt, dass Afrika und Amerika, die vormals einen gemeinsamen Kontinent bildeten, vor ca. 120 Millionen Jahren auseinandergerissen wurden. Die \u00f6stliche Spitze Brasiliens \u201epasst\u201c noch erkennbar gut in den westafrikanischen Golf von Guinea, und beide Kontinente entfernen sich noch heute j\u00e4hrlich um mehrere Zentimeter von einander. Das aus gemeinsamen Vorfahren hervorgegangene pflanzliche und tierische Leben hat sich seit der Trennung auf getrennten Wegen entwickelt und unterschiedlichste Formen hervorgebracht.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend wir im Jahr 2009 unserer Zeitrechnung leben, hat kaum ein heute Lebender noch das Jahr 1900 erlebt. Der von uns als \u201aMittelalter\u2018 bezeichnete Zeitraum erscheint uns unvorstellbar weit in der Vergangenheit, und gar erst das Jahr \u201eNull\u201c, an dem eigentlich nichts seinen Anfang nahm, als eine sp\u00e4tere religi\u00f6se Legende.<\/p>\n<p>Dass es seit Milliarden von Jahren Leben auf der Erde gibt, \u00fcbersteigt jede Vorstellungskraft. Versteinerte Spuren von fr\u00fchen primitiven Bakterien finden sich in 3,8 Milliarden Jahren altem Felsgestein. Vor drei Milliarden Jahren schlossen sich die Einzeller zu Mehrzellern zusammen. Vor 530 Millionen Jahren entwickelten sich aus Quallen und W\u00fcrmern Vorl\u00e4ufer der Fische, als erste Pflanzen an Land entwickelten sich Moose vor 400 Millionen Jahren.<\/p>\n<p>Vor 350 Millionen Jahren robbten die ersten Fische an Land, um ihre Eier in Seen und T\u00fcmpeln abzulegen. Vor 250 Millionen Jahren erschienen erste Reptilien mit Lederhaut und kalkschaligen Eiern, die so f\u00fcr den dauerhaften Aufenthalt an Land ausgestattet waren, die Entwicklung der Dinosaurier begann. Vor 150 Millionen Jahren haben sich Bl\u00fctenpflanzen, V\u00f6gel und S\u00e4ugetiere entwickelt, die Dinosaurier aber beherrschten die Erde bis zu einer gro\u00dfen Katastrophe vor 65 Millionen Jahren: Ein riesiger Meteorit schlug auf der Erde ein, hinterlie\u00df einen bis heute erkennbaren Krater vor der mexikanischen K\u00fcste, und l\u00f6ste eine Klimaka-tastrophe aus: Flutwellen, Flammenmeer, Staub und Asche in den obersten Atmosph\u00e4re-Schichten, Temperaturabfall. Den kaltbl\u00fctigen Dinosauriern fehlte die Sonnenw\u00e4rme, sie starben aus und machten den S\u00e4ugetieren Platz, die sich weiter ausdifferenzierten.<\/p>\n<p>Gegen\u00fcber diesen Zeitspannen ist die menschliche Geschichte au\u00dferordentlich kurz. Vor dem oben erw\u00e4hnten Fr\u00fchmenschen Homo erectus, der die Erde vor knapp zwei Millionen Jahren betrat, lebten \u00e4ltere Urahnen des heutigen Menschen \u2013 der Vormensch, wissenschaftlich als Australopithecus bezeichnet.<\/p>\n<p>Ein sensationeller Fund war Lucy oder Dinknesh am 30. November 1974 im \u00e4thiopischen Hadar, ein gut erhaltenes Skelett dieser Vormenschen, manchmal auch \u201aAffenmenschen\u2018 genannt. Lucy wird als eine erwachsene Frau von etwa 25 Jahren beschrieben, 3,2 Millionen Jahre alt, und geh\u00f6rt zur Stammesfamilie der Australopithecus. Der Fund f\u00fchrte zur Beschreibung der neuen Art Australopithecus afarensis, und weitere Funde 1978 in Tansania belegen, dass dieser bereits vor rund 3,7 Millionen Jahren auf zwei Beinen gehen konnte.<\/p>\n<p>Der gro\u00dfe Zeh dieses Vormenschen sa\u00df bereits, wie beim heutigen Menschen, vorne am Fu\u00df, was f\u00fcr das Abrollen beim Laufen entscheidend war, und nicht mehr seitlich abgespreizt, wie zum Klettern und Hangeln in \u00c4sten zweckm\u00e4\u00dfig. Von ihm unterschied sich sein \u201aNachfolger\u2018, der Fr\u00fchmensch Homo erectus dadurch, dass dieser erstmals in der menschlichen Evolution l\u00e4ngere Beine als Arme aufwies: ein Zeichen, dass der Mensch \u201avom Baum herabgestiegen war\u2018. Er \u00e4hnelte dem heutigen Menschen bereits stark \u2013 in K\u00f6rpergr\u00f6\u00dfe und Gewicht, und auch im Verh\u00e4ltnis der Gliedma\u00dfen zueinander.<\/p>\n<p>Bis Mitte der 1990er Jahre wurden an den beiden Fundstellen, der Umgebung des Turkana-Sees in Kenia und in \u00c4thiopien weitere, noch \u00e4ltere Teile von Hominiden-Skeletten gefunden: zwischen 4 und 4,4 Millionen Jahre alt. Diese beiden \u201e\u00c4thiopier\u201c und \u201eKenianer\u201c konnten beide aufrecht gehen, geh\u00f6rten aber unterschiedlichen Arten an. Der \u00e4thiopische Zweig starb irgendwann aus, nur die menschen\u00e4hnlichere, kenianische Linie kommt f\u00fcr die Ahnenschaft des Menschen in Frage.<\/p>\n<p>Knochenfunde des Homo errectus in 300.000 Jahre alten Gesteinsschichten fanden sich im Nahen Osten, am Schwarzen Meer, in Asien und in Europa. Hierzu z\u00e4hlen auch die Funde des Neandertalers im Rheinland, die zu Lebzeiten Darwins von Steinbrucharbeitern zu Tage gef\u00f6rdert wurden.<\/p>\n<p>Demgegen\u00fcber begann erst mit der dritten Etappe vor fr\u00fchestens 200.000 Jahren die Geschichte des \u201emodernen Menschen\u201c, des Homo sapiens. Er ging erst vor ca. 100.000 Jahren von Afrika aus auf Wanderschaft und koexistierte, wie Funde beweisen, ca. 50.000 Jahre neben seinen \u00e4lteren \u201aVettern\u2018. Nach Europa gelangten die \u201eModernen\u201c erst vor 35.000 Jahren, wenige Tausend Jahre sp\u00e4ter waren die Neandertaler verschwunden. Die Menschen begannen mit der Herstellung komplizierter Werkzeuge, nutzten Knochen als Werkstoffe, entwickelten einen Tauschhandel mit Muscheln und Bernstein.<\/p>\n<p>Sensationelle Zeugnisse einer umgehend aufbl\u00fchenden Kultur brachte 1994 die Entdeckung von H\u00f6hlenmalereien im Tal der Ard\u00e8che in Frankreich. Die Darstellung von L\u00f6wen, Nash\u00f6rnern, Pferden und ganzen Tierherden war plastisch und perspektivisch. Und: mehr als 30.000 Jahre alt.<\/p>\n<h5>* * *<\/h5>\n<p>Etwas Ironie zum Schluss: Wem das freilich alles zu lange dauerte, und zu un\u00fcbersichtlich ist, kann sich auch an leichter Fassliches halten: Im 17. Jahrhundert versuchte sich bereits jemand an der Altersbestimmung der Erde. Mangels verl\u00e4sslicherer Quellen und wohl auch aus beruflichen Gr\u00fcnden \u2013 er war irischer Erzbischof \u2013 hielt sich James Ussher an die Bibel. Und kam zu einem sagenhaft exakten Ergebnis: Es war die Nacht vom 22. zum 23. Oktober 4004 (vor \u201aChristus\u2019), in der \u201aGott\u2018 die Erde gemacht hat. Also vor etwas mehr als 6010 Jahren, das ist doch was Genaues.<\/p>\n<p>Dem guten Bischof, dem es an besseren Erkenntnissen mangelte, ist nicht unbedingt ein Vorwurf zu machen. Dass jedoch noch heute Menschen die \u201aSch\u00f6pfungsgeschichte\u2018 w\u00f6rtlich nehmen, als \u201egleichberechtigte Hypothese\u201c im Biologieunterricht behandelt sehen wollen, verschl\u00e4gt einem schon die Sprache. Eine besonders fanatische Fraktion der Kreationisten unter den Evangelikalen der USA besteht auf den Tag auf das \u201aSch\u00f6pfungsdatum\u2018 4004 v.u.Z. \u2013 sie\u00a0 werden die \u201eShort-Termer\u201c genannt, \u201eKurz-Zeitler\u201c k\u00f6nnte man salopp sagen.<\/p>\n<p>Man sollte sie nicht verwechseln mit den \u201eFlat-Earthern\u201c, auch wenn sich beide Gruppen \u00fcberschneiden. Diese \u201eFlach-Erdler\u201c wollen mit Macht ihre Auffassung durchsetzen, dass die Erde eine Scheibe ist. Wenn das kein Grund ist, an der evolution\u00e4ren geistigen H\u00f6herentwicklung zu zweifeln \u2026<\/p>\n<hr \/>\n<p>Bild: pixabay.com \/ User: Goodfreephotos_com<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><strong>Beitrag aus FREIDENKER 1-09<\/strong><br \/>\nSeit Darwins bahnbrechendem Werk \u00fcber die Entstehung der Arten belegen Funde bis in unsere Tage immer wieder, dass die Evolutionstheorie den Rahmen absteckt, in dem der Mensch sich entwickelt hat. Als sein wegweisendes Werk entstand, waren nicht einmal der Urvogel Archaeopteryx oder einer der gigantischen Dinosaurier entdeckt. &#8230; Die Altersbestimmung solcher Funde und \u00e4lterer Fossilien war zu Lebzeiten Darwins noch nicht m\u00f6glich. Erst 1895, dreizehn Jahre nach Darwins Tod, entdeckte Henri Becquerel die Radioaktivit\u00e4t. 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M\u00e4rz 2010","format":false,"excerpt":"Beitrag von Sebastian Bahlo aus FREIDENKER 1-10 Zun\u00e4chst m\u00f6chte ich daran erinnern, dass es mir im Kern darum ging, aufzuzeigen, dass die heutige Genetik sich zu Unrecht auf Darwins Evolutionslehre bezieht, weil sie nur die Rolle der nat\u00fcrlichen Selektion herausgegriffen hat, die erst nach einer erfolgten \u00c4nderung der Erbanlagen stattfindet,\u2026","rel":"","context":"In &quot;Weltanschauung &amp; Philosophie&quot;","block_context":{"text":"Weltanschauung &amp; Philosophie","link":"https:\/\/www.freidenker.org\/?cat=16"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Darwin.jpg?fit=800%2C445&ssl=1&resize=350%2C200","width":350,"height":200,"srcset":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Darwin.jpg?fit=800%2C445&ssl=1&resize=350%2C200 1x, https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Darwin.jpg?fit=800%2C445&ssl=1&resize=525%2C300 1.5x, https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Darwin.jpg?fit=800%2C445&ssl=1&resize=700%2C400 2x"},"classes":[]}],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freidenker.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3255","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freidenker.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freidenker.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freidenker.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freidenker.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3255"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.freidenker.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3255\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freidenker.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/4059"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freidenker.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3255"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freidenker.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3255"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freidenker.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3255"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}