{"id":325,"date":"2010-09-17T16:50:07","date_gmt":"2010-09-17T14:50:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.freidenker.org\/fw17\/?p=325"},"modified":"2018-02-18T18:59:07","modified_gmt":"2018-02-18T17:59:07","slug":"das-recht-des-kindes-auf-ein-hoechstmass-an-gesundheit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=325","title":{"rendered":"Das Recht des Kindes auf ein H\u00f6chstma\u00df an Gesundheit"},"content":{"rendered":"<p>Aus: <a href=\"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=728\">&#8222;Freidenker&#8220; Nr. 3-10 September 2010<\/a>, S. 20-24, 69. Jahrgang<\/p>\n<p><strong><em>Von Edith Ockel<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Die UNO Konvention \u00fcber die Rechte des Kindes vom 20. November 1989, die im Artikel 24 f\u00fcr alle Kinder ein \u201eRecht auf das erreichbare H\u00f6chstma\u00df an Gesundheit\u201c fordert1, wurde von der DDR im gleichen Jahr ratifiziert. Unertr\u00e4glich war es, dass die BRD, nachdem sie der DDR ihr gesamtes Rechtssystem \u00fcbergest\u00fclpt hatte, noch zwei Jahre zur eingeschr\u00e4nkten Ratifizierung der UNO Konvention ben\u00f6tigte, weil sie Asylanten- und Fl\u00fcchtlingskinder ausklammerte und ihnen die v\u00f6lkerrechtlichen Kinderrechte auf das Kindeswohl vorenthielt. In ausl\u00e4nderrechtlichen Verfahren k\u00f6nnen Minderj\u00e4hrige ab 16 Jahren wie Erwachsene behandelt und abgeschoben werden. Der Selbstmord des minderj\u00e4hrigen Georgiers in der Hamburger Abschiebehaft im M\u00e4rz 2010 ist ein bitteres Zeugnis daf\u00fcr.<br \/>\nAnmahnungen des UN-Ausschusses f\u00fcr die Rechte des Kindes und von mehreren Organisationen in Deutschland fanden erst nach 18 Jahren auf Antrag der Bundesl\u00e4nder Berlin, Brandenburg, Bremen und Rheinland-Pfalz bei der Bundesregierung Geh\u00f6r, die am 3. Mai 2010 einen Beschluss zur R\u00fccknahme des Vorbehaltes f\u00fcr diese Kinder fasste.<br \/>\nIn der DDR bestand der hohe Anspruch, allen Kindern und Jugendlichen eine umfassende gesundheitliche Betreuung zu garantieren und f\u00fcr ihre gesunde k\u00f6rperliche und geistige Entwicklung Sorge zu tragen. Er basierte auf Forderungen der progressiven Arbeiterbewegung, fortschrittlicher \u00c4rzte und Wissenschaftler besonders aus der Zeit der Weimarer Republik. Vor \u00fcber 100 Jahren beschrieb die sozialdemokratische \u00c4rztin Dr. Hope Bridges Adams-Lehmann in ihrem Buch \u201eDie Gesundheit im Haus\u201c die gro\u00dfe Not in vielen Arbeiterfamilien und die unsoziale gesundheitliche Lage der Frauen und Kinder in der kapitalistischen Gesellschaft als \u201egrausames Unrecht\u201c. Und sie schrieb hoffnungsvoll: \u201eDarin wird die Gesellschaft, wie sie sein wird, erst Wandel schaffen\u201c2. Fortschrittliche \u00c4rztinnen und \u00c4rzte hatten im Jahre 1913 den \u201eVerein Sozialistischer \u00c4rzte\u201c gegr\u00fcndet, die den sozialen Ursachen f\u00fcr Krankheit und Tod den Kampf ansagten.<br \/>\nEnde der 20er Jahre des vergangenen Jahrhunderts brachte der Arzt und Schriftsteller Friedrich Wolf die soziale Not der Arbeiterfamilien auf die B\u00fchne und entlarvte \u00f6ffentlich die gesellschaftlichen Ursachen. Mit Unterst\u00fctzung einer linken Volksbewegung warb er f\u00fcr die \u201eErziehung zum nat\u00fcrlichen gesunden Leben\u201c als ein \u201ewahrer Gesundheitsdienst am Volk\u201c in seinem ber\u00fchmten sozialmedizinischen Werk \u201eDie Natur als Arzt und Helfer\u201c3.<br \/>\nAufbauend auf erste Erfolge der M\u00fctter-, S\u00e4uglings- und Kleinkinderbetreuung in der Weimarer Republik hat die DDR den Gesundheitsschutz f\u00fcr Mutter und Kind als ein Grundrecht in der Verfassung verankert und konkrete Verpflichtungen zur Realisierung im \u201eGesetz \u00fcber den Mutter- und Kinderschutz und die Rechte der Frau\u201c4 bereits im ersten Jahr des Bestehens der Deutschen Demokratischen Republik festgelegt.<br \/>\nDie j\u00e4hrlichen Berichterstattungen5 \u00fcber die Vorsorgeuntersuchungen der Kinder und Jugendlichen (U1 \u2013 U 17)6 mit einem Erf\u00fcllungsstand in den Jahren 1988\/89 bei den 6-15-J\u00e4hrigen von 99,4-100 %, der Durchimpfungsgrad der Pflichtimpfungen mit 94-99 % sowie die Erfolge bei der Dispensairebetreuung von entwicklungs- und gesundheitlich auff\u00e4lligen Kindern und Jugendlichen durch Kinder- und Jugend\u00e4rzte in den M\u00fctterberatungsstellen und Abteilungen des Kinder- und Jugendgesundheitsschutzes sind Beweise, die als eine Errungenschaft der DDR zu bezeichnen sind.<br \/>\nDie kinder\u00e4rztlichen Vorsorgeuntersuchungen waren in \u00dcbereinstimmung mit den Eltern problemlos zu sichern, da bis zum Ende der DDR \u00fcber 80 % aller Kinder unter 3 Jahren und 95 % aller Drei- Sechsj\u00e4hrigen in Vorschuleinrichtungen betreut wurden. Die ambulant t\u00e4tigen Kinder\u00e4rzte wandten sich seit den 70er Jahren zunehmend der vorbeugenden Betreuung ihrer kleinen Patienten auch in deren gesunden Tagen in den M\u00fctterberatungen und Kinderkrippen zu. Diese Aufgaben waren Bestandteil ihres Arbeitsvertrages. Der Kinderarzt hatte die Kinder nicht nur prophylaktisch zu untersuchen und eine eventuell erforderliche Behandlung und Nachbetreuung zu veranlassen, sondern auch den Impfschutz abzusichern. Zu seinen Aufgaben geh\u00f6rte auch die \u00dcberwachung der Ern\u00e4hrung und Hygiene sowie die Beratung der Eltern und Erzieherinnen.<br \/>\nSo waren sie Haus\u00e4rzte der Kinder in \u201egesunden und kranken Tagen\u201c. Da der Kinderarzt auch regelm\u00e4\u00dfig zum Kind in die D\u00f6rfer kam, gab es am Ende der DDR (1989) 9479 M\u00fctterberatungsstellen f\u00fcr S\u00e4uglinge und Kleinkinder unter 3 Jahren, die von 350 \u00c4rzten und \u00fcber 1300 F\u00fcrsorgerinnen, die auch Hausbesuche bei den Familien durchf\u00fchrten, betreut wurden7.<br \/>\nWissenschaftliche Grundlage f\u00fcr die Vorsorgeuntersuchungen und die Betreuung entwicklungs- und gesundheitlich auff\u00e4lliger sowie gesch\u00e4digter Kinder waren die in einem Forschungsprojekt \u201eGesundheitsschutz im Kindes- und Jugendalter\u201c und dessen Tr\u00e4ger, dem \u201eInstitut f\u00fcr Hygiene des Kindes- und Jugendalters\u201c, erarbeiteten Untersuchungsprogramme f\u00fcr die unterschiedlichen Altersgruppen der Kinder und Jugendlichen, die rechtsverbindlich auch f\u00fcr die Zusammenarbeit mit anderen Fachkr\u00e4ften und Grundlage f\u00fcr die Beratung der Eltern waren.<br \/>\nAus heutiger Sicht halte ich ein Ergebnis f\u00fcr besonders erw\u00e4hnenswert: K\u00f6rperlich und\/oder psychisch gesch\u00e4digte Kinder und ihre Eltern wurden von \u00c4rzten, Lehrern und Berufsberatern bereits im 6. Schuljahr auf der Grundlage jahrelanger Forschungsarbeiten zur Dispensairebetreuung erstmals hinsichtlich ihrer Berufsausbildung beraten, um zu sichern, dass sie sich langfristig auf einen ihren psychophysischen Voraussetzungen entsprechenden Beruf einstellen konnten. Auch physisch und psychisch gesch\u00e4digte Jugendliche hatten ein Recht auf Ausbildung und Arbeit.<br \/>\nAlle Betreuungsprogramme h\u00e4tten f\u00fcr Kinder und Jugendliche der BRD n\u00fctzlich sein k\u00f6nnen. Sachverstand war jedoch bei der Vereinnahmung der DDR durch die BRD nicht gefragt, da die politischen Entscheidungen fest standen. Zur\u00fcck zum Kapitalismus bedeutete nun f\u00fcr die neuen Bundesl\u00e4nder Privatisierung, Gewinnorientierung und letztendlich die Zwei-Klassen-Medizin.<br \/>\nSchwangerenbetreuungs-, M\u00fctterberatungs-, Ehe- und Sexualberatungsstellen und die Abteilungen Kinder- und Jugendgesundheitsschutz sowie die speziell ausgebildeten und qualifizierten F\u00fcrsorgerinnen und Gemeindeschwestern wurden wie die wissenschaftlichen Institute und Forschungsprojekte, ungeachtet des Bedarfs, \u201eabgewickelt\u201c. Privatisierung auf fast allen Gebieten des Lebens bezieht sich nun auch auf die Verantwortung f\u00fcr die Gesundheit der Kinder.<br \/>\nWas wiegt schwerer, die individuelle Wahlfreiheit f\u00fcr die Wahrnehmung gesundheitlicher Leistungen f\u00fcr Kinder oder die wissenschaftlich fundierte F\u00fcrsorgepflicht des Staates?<br \/>\nF\u00fcr die Wahrnehmung der Gesundheitsf\u00fcrsorge f\u00fcr Kinder und Jugendliche der DDR erfolgten Forschungsarbeiten mit stabilen interdisziplin\u00e4ren Forschungsgruppen, frei von Konkurrenzdenken und in nationaler und internationaler Zusammenarbeit verschiedener Fachgruppen. Sie um-fassten die Analyse des Entwicklungs- und Gesundheitszustandes der Kinder und Jugendlichen unter den jeweiligen sozialen und hygienischen Bedingungen ihrer Bildung und Erziehung in Kindereinrichtungen, Schulen und in der Berufsausbildung und dienten dem Ziel, die gesundheitliche Betreuung der jungen Generation zu optimieren und die gesundheitsf\u00f6rdernde Lebensgestaltung in den Familien, Kindereinrichtungen und Schulen zu verbessern. Das waren gemeinsam mit den Kinder- und Jugend\u00e4rzten erarbeitete wegweisende Leistungen und eine wichtige Grundlage f\u00fcr ihre Arbeit in den Gesundheitseinrichtungen der DDR.<br \/>\nIn beiden deutschen Staaten wurden in den Jahren nach dem II. Weltkrieg bis in die achtziger Jahre gesetzliche Rahmenbedingungen zur Wahrnehmung pr\u00e4ventiver gesundheitlicher Leistungen geschaffen und von der \u201evereinheitlichten\u201c BRD f\u00fcr behinderte Menschen weitergef\u00fchrt. Trotz dieser anerkennenswerten Rahmenbedingungen bleibt der Ermessensspielraum f\u00fcr Eltern der Bundesrepublik auch dann erhalten, wenn Kinder durch Nichtannahme der Angebote Schaden erleiden. Vorsorgeuntersuchungen und Impfungen bleiben der Entscheidung des B\u00fcrgers \u00fcberlassen, Mutter und Kind sind oft allein gelassen mit dem nicht seltenen Ergebnis von Vernachl\u00e4ssigungen und ernsthaften Gefahren f\u00fcr das Kind, und das ist gleichbedeutend mit Gewalt an Kindern8.<br \/>\nWeil die sozialen Leistungen und die Erfolge der Gesundheitspolitik in der DDR nicht zu ihrem angedichteten Unrechtsstaat passen, ist es gegenw\u00e4rtig Mode, die DDR zu diskreditieren, u.a. sowohl in der Abwertung der Kinderbetreuung mit dem Begriff der \u201eFremdbetreuung\u201c als auch mit der Beleidigung von DDR-Frauen durch Wolfgang B\u00f6hmer9, sie w\u00fcrden \u201eKindst\u00f6tung\u201c als \u201eein Mittel der Familienplanung ansehen. Mit solchen Diffamierungen werden auch \u00c4rzte als Unterst\u00fctzer des Systems getroffen \u2013 und vor allem die Ursachen der beklagenswerten Vorkommnisse verwischt.<br \/>\nKostenfreie Schwangerschaftsverh\u00fctung und -abbruch verhinderten in der DDR solche Zust\u00e4nde, denen heute mit Babyklappen u.a. Ma\u00dfnahmen nur notd\u00fcrftig begegnet wird. \u201eProblemfamilien\u201c wurden umsorgt, ob Schwangerschaft, unmittelbar nach der Geburt oder durch Anleitung bei der S\u00e4uglingsbetreuung. Das war soziale Sicherheit f\u00fcr alle! Das vermissen wir heute.<br \/>\nWer klagt den Staat BRD wegen Vernachl\u00e4ssigung seiner F\u00fcrsorgepflicht f\u00fcr Kinder an? In der ARD-Sendung mit Anne Will am 11.4.2010 berichtete Mathias Matussek \u00fcber rund 200 000 Kindermissbrauchsf\u00e4lle in Deutschland, davon 5 % in katholischen Einrichtungen und 95 % im Umfeld von Familien. Das sind nur die schwersten F\u00e4lle, die sichtbar oder gemeldet werden. Wer klagt den alarmierenden Anstieg von Entwicklungsst\u00f6rungen bei Kindern an? Wer ist verantwortlich?<br \/>\nDie bisher gr\u00f6\u00dfte Kinder- und Jugendgesundheitsstudie im Auftrag der Bundesregierung10, die im Jahre 2007 vom Robert-Koch-Institut in Berlin pr\u00e4sentiert worden ist, zeichnet ein ern\u00fcchterndes Bild. Sie macht eine Verschiebung von bisher k\u00f6rperlichen Erkrankungen zu mehr psychischen St\u00f6rungen aus, was \u00c4rzte als \u201eneue Morbidit\u00e4t\u201c (Erkrankungsh\u00e4ufigkeit) bezeichnen, an der \u00fcber 20 % der Kinder und Jugendlichen zwischen 6 und 17 Jahren leiden. Etwa 11 % der M\u00e4dchen und 18 % der Jungen zeigen schwere Verhaltensst\u00f6rungen oder emotionale Probleme. Dazu z\u00e4hlen Depressionen, Hyperaktivit\u00e4t, Angstst\u00f6rungen und auch therapiebed\u00fcrftiges, betont unsoziales Verhalten. Entwicklungsst\u00f6rungen, Bewegungsmangel, \u00dcbergewicht und Zahnerkrankungen wurden als Folge von Kinderarmut in sozial schwachen Familien nachgewiesen. Nach Erkenntnis der \u00c4rzte und Wissenschaftler wirkt sich die Zwei-Klassen-Medizin nachteilig auf die Kinder aus, da sich besonders ihre Gesundheitsversorgung mit der zunehmenden Armut verschlechtert. Kinder, die unter ung\u00fcnstigen sozialen Bedingungen leben, k\u00f6nnen eine Chance haben, gesund aufzuwachsen, wenn f\u00fcr ihre kontinuierliche gesundheitliche Betreuung, einen geregelten Tagesablauf in den Familien, Kindereinrichtungen und Schulen gesorgt wird. Dieser Schlussfolgerung m\u00fcssen aber konkrete Ma\u00dfnahmen folgen. Wer \u00fcbernimmt daf\u00fcr die Verantwortung?<br \/>\nKinderrechte geh\u00f6ren endlich ins Grundgesetz und m\u00fcssen durch konkrete politische und staatliche Ma\u00dfnahmen der Bun-desrepublik realisiert werden.<br \/>\nDer Beauftragte des Verbandes der Berliner Kinder\u00e4rzte rief in einem Interview am 14. April 2010 dazu auf:<br \/>\n\u201eWir m\u00fcssen die Jugend in die Gesellschaft integrieren. Es ist gef\u00e4hrlich, wenn man kommenden Generationen keine Zukunft bietet. Das gef\u00e4hrdet den sozialen Frieden\u201c11.<\/p>\n<p><em>Dr. sc. med. Edith Ockel war zuletzt Leiterin der Abteilung \u201eGesundheitsschutz f\u00fcr Mutter und Kind\u201c im Ministerium f\u00fcr Gesundheitswesen der DDR<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Literaturangaben:<\/strong><br \/>\n1 Bekanntmachung vom 10. Juli 1992 (BGBl. II S.990)<br \/>\n2 Adams-Lehmann H.B. \u201eDie Gesundheit im Haus\u201c, S\u00fcddeutsches Verlags-Institut Stuttgart 1898<br \/>\n3 Friedrich Wolf \u201eDie Natur als Arzt und Helfer\u201c, neu aufgelegt: Mitteldeutscher Verlag GmbH Halle 2003<br \/>\n4 Gesetz \u00fcber den Mutter- und Kinderschutz und die Rechte der Frau vom 27. September 1950, GBl. I 1950, S.1037<br \/>\n5 \u201eDas Gesundheitswesen der DDR\u201c bis 1989, Herausgeber: Institut f\u00fcr Medizinische Statistik und Datenverarbeitung Berlin<br \/>\n6 Ursula Bossdorf \u201eAbteilungen Kinder- und Jugendgesundheitsschutz und ihre Aufgaben\u201c in \u201eGesundheitsschutz f\u00fcr Mutter und Kind\u201c Medizin und Gesellschaft 1995<br \/>\n7 Bossdorf u. Mitarbeiter \u201eSchutz der Gesundheit von Kindern und Jugendlichen\u201c in \u201eKindheit in der DDR\u201c Peter Lang GmbH Frankfurt\/Main 2003<br \/>\n8 Edith Ockel in: Siegfried Prokop \u201eDer vers\u00e4umte Paradigmenwechsel\u201c S. 240-266 Schkeuditzer Buchverlag 2008<br \/>\n9 \u201eKontroverse um B\u00f6hmer\u00e4u\u00dferungen\u201c in \u201es\u00fcddeutsche.de\u201c am 24.2.2008<br \/>\n10 Deutsches \u00c4rzteblatt Jg. 104, H. 21 v. 25.05.2007<br \/>\n11 Thomas Abel \u201eNicht durch Fernseher ruhig stellen\u201c. ND v. 14.4.2010<\/p>\n<hr \/>\n<p>Bild: https:\/\/pixabay.com\/de\/users\/Pezibear \/ Petra<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><strong>Beitrag von Edith Ockel aus FREIDENKER 3-10<\/strong><br \/>\nDie UNO Konvention \u00fcber die Rechte des Kindes vom 20. November 1989, die im Artikel 24 f\u00fcr alle Kinder ein \u201eRecht auf das erreichbare H\u00f6chstma\u00df an Gesundheit\u201c fordert1, wurde von der DDR im gleichen Jahr ratifiziert. Unertr\u00e4glich war es, dass die BRD, nachdem sie der DDR ihr gesamtes Rechtssystem \u00fcbergest\u00fclpt hatte, noch zwei Jahre zur eingeschr\u00e4nkten Ratifizierung der UNO Konvention ben\u00f6tigte, weil sie Asylanten- und Fl\u00fcchtlingskinder ausklammerte und ihnen die v\u00f6lkerrechtlichen Kinderrechte auf das Kindeswohl vorenthielt. <\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":326,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","advanced_seo_description":"","jetpack_seo_html_title":"","jetpack_seo_noindex":false,"jetpack_post_was_ever_published":false,"footnotes":""},"categories":[11],"tags":[107,1006,95],"class_list":["post-325","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-arbeit-soziales","tag-gesundheit","tag-kinder-und-jugendgesundheit","tag-kinderrechte"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/Kind.jpg?fit=800%2C445&ssl=1","jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p9stpK-5f","jetpack-related-posts":[{"id":728,"url":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=728","url_meta":{"origin":325,"position":0},"title":"FREIDENKER 3-10 &#8211; Kinderrechte st\u00e4rken!","author":"Webmaster","date":"16. 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