{"id":3244,"date":"2009-04-19T04:37:33","date_gmt":"2009-04-19T02:37:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.freidenker.org\/?p=3244"},"modified":"2019-06-27T21:35:57","modified_gmt":"2019-06-27T19:35:57","slug":"mit-ernst-thaelmann-verteidigen-wir-den-antifaschismus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=3244","title":{"rendered":"Mit Ernst Th\u00e4lmann verteidigen wir den Antifaschismus"},"content":{"rendered":"<h4>Mit Ernst Th\u00e4lmann verteidigen wir den Antifaschismus, unsere Geschichte und eine sozialistische Zukunft<\/h4>\n<p><em>Rede des Bundesvorsitzenden des Deutschen Freidenker-Verbandes Klaus Hartmann in Ziegenhals bei Berlin am\u00a0 19. April 2009<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Liebe Freundinnen und Freunde,<br \/>\nGenossinnen und Genossen!<\/p>\n<p>Wir sind zusammengekommen, um des 123. Geburtstages von Ernst Th\u00e4lmann am 16. April zu gedenken. Wir ehren das Andenken, das Leben und das Lebenswerk dieses gro\u00dfen deutschen Arbeiterf\u00fchrers und Antifaschisten. \u00a0Gegen den Zeitgeist, also den Geist der Herrschenden, also gegen den herrschenden Ungeist.<\/p>\n<p>In \u201eZeiten wie diesen\u201c, wo ihr gepriesener Kapitalismus \u2013 f\u00fcr alle erkennbar \u2013 wieder das Krankenbett h\u00fcten muss, k\u00f6nnen sie kein Erinnern an Alternativen gebrauchen. Genau dies ist auch der tiefere Grund f\u00fcr den Skandal dieser geschlossenen, gesch\u00e4ndeten Gedenkst\u00e4tte. Es soll m\u00f6glichst dauerhaft ein geistiges Klima geschaffen werden, in dem \u201ekein Gedanke an Sozialismus\u201c, an progressive Gesellschaftsver\u00e4nderung mehr denkbar sein soll.<\/p>\n<p>Auch mit unserer heutigen Veranstaltung setzen wir einen Kontrapunkt zum herrschenden Programm des Vergessens und den Versuchen den Faschismus reinzuwaschen.<\/p>\n<p>Gegen ihr Programm der Geschichtsverf\u00e4lschung und Gehirnw\u00e4sche, gegen das Verschweigen, Verketzern und D\u00e4monisieren setzen wir unsere Hochachtung und Anerkennung der Lebensleistung von Ernst Th\u00e4lmann, des gro\u00dfartigen Kampfes der deutschen Kommunisten gegen Faschismus und Krieg und all jener Menschen, die f\u00fcr eine sozialistische Gesellschaft k\u00e4mpften und k\u00e4mpfen.<\/p>\n<p>Wenn ich heute die Ehre habe, an diesem historischen Ort die Geburtstagsrede f\u00fcr Ernst Th\u00e4lmann zu halten, freut es mich zugleich, nicht als erster Freidenker an dieser Stelle zu sprechen. Namhafte Genossen unseres Verbandes taten dies vor mir, wie Herbert Mies, Rechtsanwalt Hans Bauer oder Prof. Dr. Kurt Gossweiler. Und es erf\u00fcllt uns mit Stolz, dass unser langj\u00e4hriger Freidenker-Funktion\u00e4r Uwe Scheer in Hamburg die Ernst-Th\u00e4lmann-Gedenkst\u00e4tte leitet.<\/p>\n<p>Freidenker geh\u00f6rten zu den ersten Opfern der Nazi-Diktatur. Die Proletarischen Freidenker wurden bereits 1932 durch Br\u00fcning\u2018sche Notverordnung verboten, der Deutsche Freidenker-Verband wurde im M\u00e4rz 1933, also noch vor den Gewerkschaften, von den Nazis verboten und aufgel\u00f6st. Das Verm\u00f6gen wurde geraubt, die leitenden Funktion\u00e4re mussten ins ausl\u00e4ndische Exil fliehen.<\/p>\n<p>Der Vorsitzende Max Sievers entfaltete eine umfangreiche publizistische T\u00e4tigkeit, mit der er zum Widerstand gegen den Faschismus aufrief. Er fiel 1943 im besetzten Belgien an der Grenze zu Frankreich der Gestapo in die H\u00e4nde und wurde in Berlin von Frei\u00dflers sogenanntem Volksgerichtshof wegen \u201aHochverrat\u2018 zum Tode verurteilt, im Januar 1944 wurde er von den Faschisten im Zuchthaus Brandenburg-G\u00f6rden mit dem Fallbeil ermordet.<\/p>\n<p>Die Geschichte der Freidenker in der Weimarer Republik (oder sagt man, analog zur DDR \u2013 ehemalige Weimarer Republik?) steht wie die aller Organisationen der Arbeiterbewegung f\u00fcr die Irrungen und Spaltungen in jener Zeit. Mehrfache Parteiwechsel leitender Funktion\u00e4re, erbitterte K\u00e4mpfe zwischen Sozialdemokraten und Kommunisten \u2013 das gab es auch bei den Freidenkern. Letztlich existierten am Vorabend des Faschismus zwei parteipolitisch orientierte Organisationen.<\/p>\n<p>Die Lehren aus der Niederlage gegen die Faschisten zu ziehen, ist etwas ganz anderes als die alleinige Schuld den Kommunisten und Ernst Th\u00e4lmann pers\u00f6nlich in die Schuhe zu schieben. In der jungen und noch unerfahrenen Partei focht er einen energischen Kampf sowohl gegen den Rechtsopportunismus wie gegen linkes Sektierertum.<\/p>\n<p>Wenn wir \u00fcber die Fehler der politischen Arbeiterbewegung in jener Zeit sprechen, dann ist es unredlich, nicht \u00fcber die Bewilligung der Kriegskredite f\u00fcr den ersten imperialistischen Weltkrieg zu sprechen.<\/p>\n<p>Oder \u00fcber die Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht, der F\u00fchrer der jungen KPD Anfang 1919, \u00fcber den Marschbefehl f\u00fcr die Reichswehr gegen die Revolution\u00e4re, die Erdrosselung der Novemberrevolution; die politischen Morde w\u00e4hrend der ganzen Zeit, die heute \u201eerste deutsche Demokratie\u201c genannt wird, bis hin zum Blutmai 1929.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich ist es dringend, auch heute noch, die Lehren aus der Niederlage der Arbeiterbewegung zu ziehen. Sie lauten Einheit, insbesondere Aktionseinheit. Sicher ist der Spruch \u00fcber die Kommunisten als \u201erotlackierte Faschisten\u201c, den der Vorsitzende der West-SPD Kurt Schumacher pr\u00e4gte, keine solche Lehre aus dem Faschismus, ganz im Gegenteil.<\/p>\n<p>Denn eine weitere zentrale Lehre lautet: Absage an jeden Antikommunismus, der Grundtorheit unseres Jahrhunderts. Dass diese Lehre heute weitgehend unbekannt zu sein scheint, k\u00f6nnte daran liegen, dass im Grunde noch immer die gleichen Kr\u00e4fte das Sagen haben, die einst Hitler an die Macht schoben. Hitler war f\u00fcr sie nur eine besonders brutale Variante ihrer eigenen Herrschaftssicherung, aber immerhin eine Lebensversicherung f\u00fcr den Imperialismus.<\/p>\n<p>Damit diese Wahrheit vergessen wird, nicht ausgesprochen werden darf, daf\u00fcr haben die Herrschenden ein umfangreiches ideologisches Waffenarsenal angelegt. Die Beherrschung der K\u00f6pfe, fr\u00fcher die Monopolzust\u00e4ndigkeit von Thron und Altar, ist an die Medien delegiert.<\/p>\n<p>An erster Stelle setzen sie unliebsame Begriffe auf den Index \u2013 z.B. den Imperialismus, der zwar als Wort erlaubt, aber als Begriff tabu ist \u2013 zumal er die Endlichkeit ihrer Herrschaft anzeigt.<\/p>\n<p>Zur Verdammung des Sozialismus sollte in Deutschland die juristische \u201eAufarbeitung\u201c der sogenannten \u201eSED-Diktatur\u201c beitragen \u2013 als eines nicht hinterfragbar als Unrechtsstaat zu klassifizierenden Gebildes. Entsprechend den Worten des Dienstherrn Kinkel anl\u00e4sslich eines Deutschen Richtertages machte sich die vorgeblich unabh\u00e4ngige Justiz an die Umsetzung seines Auftrages der \u201eDelegitimierung der DDR mit juristischen Mitteln\u201c.<\/p>\n<p>Hier muss man einen Moment innehalten, denn nicht nur der Inhalt dieser Worte ist skandal\u00f6s. Man stelle sich vor: Der Vertreter der Exekutive gibt der Legislative einen Auftrag! Sie treten die Gewaltentrennung, das Fundament ihrer eigenen Staatsrechtslehre mit F\u00fc\u00dfen. Und das nennen sie dann \u201eRechtsstaat\u201c!<\/p>\n<p>Zur Durchsetzung ihrer Ideologie vom \u201eUnrechtsstaat\u201c DDR haben sie Horden von Kalten Kriegern in die annektierten Gebiete in Marsch gesetzt, darunter auch einen besonders ausgekochten Gr\u00f6ger.<\/p>\n<p>Zu den besonders zynischen Leistungen der Delegitimierung geh\u00f6rt, die DDR einerseits als Staat des \u201everordneten Antifaschismus\u201c zu beschuldigen, dann DDR-Urteile gegen Nazi-Verbrecher aufzuheben, deren Richter der DDR offenbar aus Rachegel\u00fcsten wegen Rechtsbeugung anzuklagen, um schlie\u00dflich der DDR wegen der nach ihrem Ende in Erscheinung getretenen Neonazis mangelnde antifaschistische Effektivit\u00e4t vorzuwerfen.<\/p>\n<p>Wir ziehen als Fazit: Es ist genau die Hetze gegen den sogenannten \u201everordneten Antifaschismus\u201c, die geradewegs zur Rehabilitierung des Faschismus und zur F\u00f6rderung der Neonazis f\u00fchrt.<\/p>\n<p>Das zentrale Anliegen der Herrschenden ist, zu verdr\u00e4ngen, dass sich die Deutsche Demokratische Republik ab 1949 als Bollwerk im Kampf gegen die alt- und neonazistischen Kr\u00e4fte in der BRD erwiesen hatte. Angesichts der bundesdeutschen Realit\u00e4t soll vergessen gemacht werden, dass zu den Verpflichtungen Deutschlands nach der Befreiung vom Faschismus die Enteignung der Kriegsverbrecher und die \u00dcberf\u00fchrung der Schl\u00fcsselindustrien in Gemeineigentum geh\u00f6rte. Es geht ihnen darum, die geschichtliche Rolle des antifaschistischen deutschen Staates zu negieren.<\/p>\n<p>Deshalb ist auch um Faschismus und Antifaschismus und um deren Deutungshoheit die \u201eErinnerungsschlacht\u201c entbrannt. So wie Th\u00e4lmann und der kommunistische Widerstand negiert werden, werden Einzelbeispiele aus b\u00fcrgerlichen Kreisen zum allein g\u00fcltigen, quasi staatsoffiziellen Widerstand geadelt.<\/p>\n<p>Deshalb bestehen die herrschenden Sprachregler auch fanatisch darauf, dass die Hitler-Diktatur nicht bei ihrem Namen Faschismus genannt wird, sondern die betr\u00fcgerische Eigenwerbung der Faschisten gelten soll, es habe sich um \u201eNationalsozialismus\u201c gehandelt.<\/p>\n<p>Nach der Befreiung vom Faschismus haben die \u00dcberlebenden geschworen: Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg! Nie wieder \u2013 das wurde zum breiten gesellschaftlichen Konsens in Deutschland, in der BRD wie in der DDR. Nie wieder darf von deutschem Boden ein Krieg ausgehen! Damit war es nach 1990 schnell vorbei.<\/p>\n<p>Nach wiedererlangtem Vollbesitz seiner Kr\u00e4fte schickte sich Deutschland 1990 umgehend an, sein au\u00dfenpolitisches Gesellenst\u00fcck zu machen, durch Heimholung seines traditionellen Hinterhofs, mittels Zerschlagung Jugoslawiens.<\/p>\n<p>Beim blutigen Finale im Verein mit den USA bei der NATO-Aggression 1999 wurde die antifaschistische Verpflichtung \u201eNie wieder Faschismus \u2013 nie wieder Krieg!\u201c entsorgt, und durch Joseph Fischers \u201eNie wieder Auschwitz\u201c ersetzt, was der rosa-olivgr\u00fcnen Bundesregierung bedeutete: \u00dcberall, wo nach ihrer Auffassung ein \u201eneues Auschwitz\u201c droht, wird dies durch Krieg pr\u00e4ventiv verhindert. Der Kriegsminister Scharping durfte sogar im Fernsehen von einem \u201eKZ in Pristina\u201c halluzinieren, ohne dass der Arzt kam.<\/p>\n<p>Auschwitz wird \u00fcberall dort neu erfunden, wo man die Bundeswehr aufmarschieren lassen will. Eine solch infame Relativierung des faschistischen Judenmordprogramms, und zwar regierungsamtlich, war bislang pr\u00e4zedenzlos. Diese neue Auschwitzl\u00fcge, wie \u00dcberlebende des Vernichtungslagers die neue Unversch\u00e4mtheit nannten, stellt einen Meilenstein staatsoffizieller Liquidierung des Antifaschismus dar.<\/p>\n<p>Zus\u00e4tzlich wird die antifaschistische Verpflichtung Deutschlands umgelogen zu einer angeblichen \u201eStaatsraison\u201c \u2013 der bedingungslosen Solidarit\u00e4t mit Israel. Sie fordert die Anerkennung eines omin\u00f6sen \u201eExistenzrechts\u201c (nicht etwas der Existenz) eines Staates, der bis heute ohne definierte Grenzen, aber mit st\u00e4ndigem Landraub existiert. Die geforderte Solidarit\u00e4t mit dem Israel der Apartheid ist ein Missbrauch der Opfer des Faschismus f\u00fcr die aktuellen Gesch\u00e4fts- und Herrschaftsinteressen des Imperialismus.<\/p>\n<p>Ideologisch flankiert wird dies damit, jede Kritik an Israel, den USA oder auch den Machenschaften des Finanzkapitals als \u201eantisemitisch\u201c zu brandmarken. Mit diesem falschen, heuchlerischen und inflation\u00e4r gebrauchten Vorwurf des \u201eAntisemitismus\u201c wird dieser selbst entwertet, unbrauchbar gemacht und steht f\u00fcr die notwendige Kritik des realen rassistischen Judenhasses nicht mehr zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p>Mit dem Kampf f\u00fcr den Erhalt dieser Gedenkst\u00e4tte, und indem wir das Andenken an Ernst Th\u00e4lmann in Ehren halten, verteidigen wir den Antifaschismus gegen seine Liquidatoren.<\/p>\n<p>Wir wissen: Ernst Th\u00e4lmann polarisiert, unser Engagement braucht Mut, es ist nicht mit dem \u201aMainstream\u2018 kompatibel. Ernst Th\u00e4lmann ist resistent gegen die Weichsp\u00fcler des Reformismus und des Revisionismus. Wer Th\u00e4lmann sagt, meint auch Lenin. Aber w\u00e4hrend Marx und Engels vielleicht noch verziehen wird, ist das bei Lenin unvorstellbar. Lenin \u201ehat es tats\u00e4chlich gemacht\u201c \u2013 die Revolution, nicht alleine nat\u00fcrlich, aber diese Oktoberrevolution 1917 hat ihm die Herrschaft bis heute nicht verziehen, und wird es auch nicht tun.<\/p>\n<p>Doch gerade angesichts solcher Aspekte m\u00fcssen wir verdeutlichen: Der Kampf f\u00fcr die Erhaltung dieser Gedenkst\u00e4tte in Ziegenhals und ein ehrendes Andenken an Ernst Th\u00e4lmann ist keine parteipolitische Frage. Es geht um die Verteidigung des Antifaschismus als Ganzes, um das Geschichtsbild und die Frage, wer es bestimmt.<\/p>\n<p>Die Patrioten in Jugoslawien haben daf\u00fcr die Losung gepr\u00e4gt: \u201eDie Aggressoren werden nicht unsere Geschichte schreiben!\u201c Genau darum geht es auch in unserem Kampf. Es geht um die Anklage und den Kampf gegen ein Verbrechersystem mit Namen Imperialismus.<\/p>\n<p>Wir m\u00fcssen deutlich und uns selbst bewusst machen: Dies ist auch ein internationalistischer Kampf. Der Imperialismus hat nicht nur Ernst Th\u00e4lmann auf dem Gewissen. Denken wir an die ungez\u00e4hlten Mordanschl\u00e4ge gegen Fidel Castro, denken wir an seine Mordopfer Patrice Lumumba, Salvador Allende und auch Slobodan Milosevic. Dies ist ein Kampf gegen die fortschreitende Zerst\u00f6rung und f\u00fcr die Verteidigung des V\u00f6lkerrechts, gegen die zunehmende imperialistische Militarisierung der internationalen Beziehungen.<\/p>\n<p>Wir m\u00fcssen deutlich machen und in dem Bewusstsein k\u00e4mpfen, das dies Teil eines umfassenden Aufkl\u00e4rungsprogramms ist, gegen Gehirnw\u00e4sche, Volksverdummung und die Enteignung unserer eigenen Geschichte, f\u00fcr die eigenst\u00e4ndige weltanschauliche und ideologische Position der Ausgebeuteten und Unterdr\u00fcckten.<\/p>\n<p>Und es ist auch ein Kampf um praktische Demokratie. Das muss man sich einmal vorstellen: Da gibt es tausendfachen Protest national und international gegen die Schlie\u00dfung und Sch\u00e4ndung dieser Gedenkst\u00e4tte \u2013 und es gibt kein Echo, keine Antwort, keine Reaktion aus der Landesregierung! Wo gibt\u2019s denn so was? Menschen, die nichts verteidigen als das Recht, finden keinen Adressaten! Und das nennt man dann auch noch \u201eRechtsstaat\u201c!<\/p>\n<p>Man fragt sich: Hat Ministerpr\u00e4sident Platzeck ein Schweigegel\u00fcbde abgelegt? Oder gilt in Brandenburg jetzt die Omert\u00e0 \u2013 die Schweigepflicht der Mafia?<\/p>\n<p>Jedenfalls scheint es h\u00f6chste Zeit, \u00fcber neue Aktionen nachzudenken, die der Landesregierung helfen, ihre Hemmungen abzubauen, ihre Sprachlosigkeit zu \u00fcberwinden, mit den Protesten angemessen umzugehen. An was denke ich dabei? Wenn ich das Grundst\u00fcck der Gedenkst\u00e4tte hinter mir betrachte, f\u00e4llt mir eine Losung der Gewerkschaften ein, als die Unternehmer Streiks durch Aussperrung bek\u00e4mpfen wollten: \u201eWer aussperrt, geh\u00f6rt eingesperrt!\u201c, hie\u00df sie, und wurde von vielen fantasievollen Aktionen begleitet.<\/p>\n<p>Oder ich denke an die Politiker in diesem Land, die schwer an ihrer W\u00fcrde und Verantwortung tragen. Sie alle haben einen Wohnsitz und auch einen Amtssitz. Wie w\u00e4re es da mit einer Aktion: \u201eLasst Ihr uns nicht rein, lassen wir Euch nicht raus!\u201c? Ich denke dabei auch an Aktionen von Jugendverb\u00e4nden, die Ausbildungspl\u00e4tze oder Weiterbesch\u00e4ftigung forderten, und daf\u00fcr kurzerhand die Staatskanzlei oder die Zentralen von Unternehmerverb\u00e4nden zugemauert haben. Nicht mit Ziegeln und Beton, nein, nur mit Holz oder Pappmach\u00e9. Auf so einer, gut platzierten, Wand k\u00f6nnte stehen: \u201eHerr Platzeck, durchbrechen Sie die Schweigemauer!\u201c<\/p>\n<p>Ich wollte nur die Fantasie etwas anregen und Euch auf andere Gedanken bringen, sicher habt ihr noch viele gute Einf\u00e4lle. Jedenfalls d\u00fcrfen wir nicht nachlassen, wir m\u00fcssen die Forderung un\u00fcberh\u00f6rbar machen: \u201eMacht endlich das Tor auf!\u201c<\/p>\n<p>Mit unserer Aktion ehren wir das Andenken an Ernst Th\u00e4lmann: An seinen Mut und seine Entschlossenheit, seine Unbestechlichkeit und seine Unbeugsamkeit \u2013 auch angesichts schlimmster Bedrohung keinen Millimeter von dem als wahr und als recht Erkannten abzur\u00fccken.<\/p>\n<p>Dieser Haltung und diesem Kampf sind wir verpflichtet, um der Gehirnw\u00e4sche entgegenzutreten, unsere Geschichte und Weltanschauung zu verteidigen, um den menschenfeindlichen Imperialismus zu \u00fcberwinden und eine menschliche, menschengerechte, eine sozialistische Gesellschaft zu erk\u00e4mpfen.<\/p>\n<p>Klaus Hartmann<br \/>\nBundesvorsitzender des<br \/>\nDeutschen Freidenker-Verbandes<\/p>\n<hr \/>\n<p>Bild: Klaus Hartmann bei einem Vortrag im Ernst-Th\u00e4lmann-Zelt des DDR-Kabinett Bochum und der GRH beim UZ-Pressefest 2016<br \/>\nFoto \u00a9 <span class=\"text_small\">NRhZ-Online &#8211; Neue Rheinische Zeitung<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><strong>Rede von Klaus Hartmann in Ziegenhals bei Berlin am  19. April 2009<\/strong><br \/>\nWir sind zusammengekommen, um des 123. Geburtstages von Ernst Th\u00e4lmann am 16. April zu gedenken. Wir ehren das Andenken, das Leben und das Lebenswerk dieses gro\u00dfen deutschen Arbeiterf\u00fchrers und Antifaschisten.  Gegen den Zeitgeist, also den Geist der Herrschenden, also gegen den herrschenden Ungeist. In \u201eZeiten wie diesen\u201c, wo ihr gepriesener Kapitalismus \u2013 f\u00fcr alle erkennbar \u2013 wieder das Krankenbett h\u00fcten muss, k\u00f6nnen sie kein Erinnern an Alternativen gebrauchen. Genau dies ist auch der tiefere Grund f\u00fcr den Skandal dieser geschlossenen, gesch\u00e4ndeten Gedenkst\u00e4tte. 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Geburtstag von Ernst Th\u00e4lmann","author":"Webredaktion","date":"21. April 2021","format":false,"excerpt":"Anl\u00e4sslich des 135. Geburtstages von Ernst Th\u00e4lmann fanden am 17. und 18. April 2021 Kundgebungen am Ernst-Th\u00e4lmann-Denkmal in Berlin sowie vor dem Gel\u00e4nde der gesch\u00e4ndeten und zerst\u00f6rten Ernst-Th\u00e4lmann-Gedenkst\u00e4tte in Ziegenhals statt. Auf der Kundgebung am 17. 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Juli 2009","format":false,"excerpt":"Die Ausgabe 2-09 des Verbandsorgans FREIDENKER hat das Schwerpunkt-Thema \u201eAufkl\u00e4rung - Aktuelle Aufgaben - Verbandstag 2009\u201c und enth\u00e4lt u.a folgende Beitr\u00e4ge: - Horst Schild: Le si\u00e8cle de lumi\u00e8res \u2013 das Zeitalter der Lichter - Wolf-Dieter Gudopp-von Behm: Anst\u00f6\u00dfe zum Thema \u201eAufkl\u00e4rung\u201c - Lorenz Knorr: Ex-Bundespr\u00e4sident Herzogs Beihilfe zur Geschichtsf\u00e4lschung -\u2026","rel":"","context":"In &quot;Verbandsorgan FREIDENKER&quot;","block_context":{"text":"Verbandsorgan FREIDENKER","link":"https:\/\/www.freidenker.org\/?cat=8"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/FD_2009-02_Titel_mR.jpg?fit=800%2C445&ssl=1&resize=350%2C200","width":350,"height":200,"srcset":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/FD_2009-02_Titel_mR.jpg?fit=800%2C445&ssl=1&resize=350%2C200 1x, https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/FD_2009-02_Titel_mR.jpg?fit=800%2C445&ssl=1&resize=525%2C300 1.5x, https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/FD_2009-02_Titel_mR.jpg?fit=800%2C445&ssl=1&resize=700%2C400 2x"},"classes":[]},{"id":7741,"url":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=7741","url_meta":{"origin":3244,"position":3},"title":"FREIDENKER 1-20  \u2013 Was ist Faschismus &#8211; was Antifaschismus?","author":"Webredaktion","date":"19. M\u00e4rz 2020","format":false,"excerpt":"Die Ausgabe 1-20 des Verbandsorgans FREIDENKER hat das Schwerpunkt-Thema \u201eWas ist Faschismus - was Antifaschismus\u201c und enth\u00e4lt u.a. folgende Beitr\u00e4ge: - M\u00e4nne Gr\u00fc\u00df: Ernst Th\u00e4lmann und Antifaschismus heute - Interview mit Erika Baum: Lehren aus dem VII. Weltkongress f\u00fcr den Kampf gegen Faschismus und Krieg - Klaus Hartmann: Was Faschismus\u2026","rel":"","context":"In &quot;Frieden - Antifaschismus - Solidarit\u00e4t&quot;","block_context":{"text":"Frieden - Antifaschismus - Solidarit\u00e4t","link":"https:\/\/www.freidenker.org\/?cat=13"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/FD_2020-01_Titel_mR.jpg?fit=800%2C445&ssl=1&resize=350%2C200","width":350,"height":200,"srcset":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/FD_2020-01_Titel_mR.jpg?fit=800%2C445&ssl=1&resize=350%2C200 1x, https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/FD_2020-01_Titel_mR.jpg?fit=800%2C445&ssl=1&resize=525%2C300 1.5x, https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/FD_2020-01_Titel_mR.jpg?fit=800%2C445&ssl=1&resize=700%2C400 2x"},"classes":[]},{"id":7512,"url":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=7512","url_meta":{"origin":3244,"position":4},"title":"Internationales Antifaschistisches Riesengebirgstreffen 2020","author":"Webredaktion","date":"3. Februar 2020","format":false,"excerpt":"AUFRUF der deutschen Initiativgruppe zur Teilnahme am antifaschistischen Riesengebirgstreffen in Mal\u00e1 \u00dapa am Fu\u00dfe der Schneekoppe am 29.August 2020. H\u00f6hepunkte des Programms: - Internationale Kundgebung: 29. 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September 2019","format":false,"excerpt":"Doppelkonzert am 25.09.2019 in Darmstadt Im ersten Teil des Konzertes tr\u00e4gt Johanna Arndt Briefe aus Gef\u00e4ngnissen von Rosa Luxemburg, Ernst Th\u00e4lmann, Dietrich Bonhoeffer und Mumia Abu Jamal vor und singt dazwischen Lieder von Hanns Eisler mit Texten von Bert Brecht und ein Lied von Mordechaj Gebirtig begleitet von Anna von\u2026","rel":"","context":"In &quot;Kultur &amp; Kunst&quot;","block_context":{"text":"Kultur &amp; Kunst","link":"https:\/\/www.freidenker.org\/?cat=913"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/johanna-Nicolas2.jpg?fit=800%2C445&ssl=1&resize=350%2C200","width":350,"height":200,"srcset":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/johanna-Nicolas2.jpg?fit=800%2C445&ssl=1&resize=350%2C200 1x, https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/johanna-Nicolas2.jpg?fit=800%2C445&ssl=1&resize=525%2C300 1.5x, https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/johanna-Nicolas2.jpg?fit=800%2C445&ssl=1&resize=700%2C400 2x"},"classes":[]}],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freidenker.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3244","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freidenker.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freidenker.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freidenker.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freidenker.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3244"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.freidenker.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3244\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freidenker.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/4048"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freidenker.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3244"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freidenker.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3244"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freidenker.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3244"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}