{"id":3177,"date":"2010-09-17T00:11:50","date_gmt":"2010-09-16T22:11:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.freidenker.org\/?p=3177"},"modified":"2018-02-18T19:01:51","modified_gmt":"2018-02-18T18:01:51","slug":"kindergesundheit-ein-ost-west-vergleich-und-der-trend-der-letzten-20-jahre","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=3177","title":{"rendered":"Kindergesundheit \u2013 ein Ost-West-Vergleich und der Trend der letzten 20 Jahre"},"content":{"rendered":"<p>Aus: <a href=\"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=728\">&#8222;Freidenker&#8220; Nr. 3-10 September 2010<\/a>, S. 28-35, 69. Jahrgang<em><br \/>\n<\/em><\/p>\n<p><em>von <strong>Heidrun Kahl<\/strong><\/em><\/p>\n<h5>\u00a0<strong>1. Einleitung<\/strong><\/h5>\n<p>Wie steht es mit der Verwirklichung der Rechte des Kindes auf Gesundheit in Deutschland?<br \/>\nDiese Frage soll im Vergleich der unterschiedlichen Rahmenbedingungen f\u00fcr die gesundheitliche Betreuung der Kinder und Jugendlichen in der DDR und der BRD sowie nach der \u00dcbernahme bundesdeutscher Strukturen auch in den neuen Bundesl\u00e4ndern diskutiert werden.<\/p>\n<p>Die UNO Konvention f\u00fcr die Rechte des Kindes, die u.a. den Schutz der Gesundheit beinhaltet, wurde nach der unverz\u00fcglichen Ratifizierung in der DDR auch in der Bundesrepublik Deutschland, wenn auch versp\u00e4tet, ratifiziert (s. Artikel E. Ockel). Das Kinder- und Jugendhilfegesetz (KJHG) fordert weiterhin im \u00a7 1 das Recht jedes jungen Menschen auf F\u00f6rderung seiner Entwicklung und auf Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsf\u00e4higen Pers\u00f6nlichkeit.<\/p>\n<h5><strong>2. Gesundheitliche Betreuung von Kindern im Ost-West-Vergleich<\/strong><\/h5>\n<p>Der \u00f6ffentliche Gesundheitsschutz f\u00fcr M\u00fctter, Kinder und Jugendliche hat in Deutschland Tradition, entwickelte sich aber nach 1949 in beiden deutschen Staaten unterschiedlich. Besonders im Hinblick auf gleiche Chancen einer Teilhabe an der gesundheitlichen Betreuung f\u00fcr alle Kinder bestanden wesentliche Unterschiede in den Vorsorgeprogrammen:<\/p>\n<ul>\n<li>durchg\u00e4ngige Betreuungsstruktur in der DDR<\/li>\n<li>geteilte Verantwortlichkeiten zwischen niedergelassenem Kinderarzt und Schularzt im \u00d6ffentlichen Gesundheitsdienst (\u00d6GD) in der BRD.<\/li>\n<\/ul>\n<p>In der DDR wurde seit den 50iger Jahren ein durchg\u00e4ngiges und fl\u00e4chendeckendes System der vorbeugenden gesundheitlichen Betreuung f\u00fcr alle Kinder und Jugendlichen aufgebaut. Es begann mit der obligatorischen Betreuung der 0-3-J\u00e4hrigen in den M\u00fctterberatungsstellen durch P\u00e4diater\/ Allgemeinmediziner und wurde ab dem 4. Lebensjahr durch j\u00e4hrliche Untersuchungen in Kinderg\u00e4rten durch speziell qualifizierte Jugend\u00e4rzte des Kinder- und Jugendgesundheitsschutzes (KJGS) weitergef\u00fchrt.<br \/>\nEs folgten die erste Einschulungsuntersuchung im 6. Lebensjahr, um gesundheitliche Auff\u00e4lligkeiten bis zum Schulbeginn beseitigen zu k\u00f6nnen und eine zweite Einschulungsuntersuchung f\u00fcr den Schulbeginn. Die weiteren Reihenuntersuchungen in der 2.\/3. Klasse, der 6. und der 9. bzw. der 11. Klasse dienten u.a. auch zur Beurteilung der Schwimmtauglichkeit und der gesundheitlichen Eignung f\u00fcr den polytechnischen Unterricht sowie f\u00fcr die Berufsausbildung (1, 2, 3). Unterst\u00fctzt wurden die Kinder- und Jugend\u00e4rzte durch F\u00fcrsorgerinnen, die Hausbesuche bei jungen Eltern, kinderreichen Familien, gesundheitlich und\/oder sozial gef\u00e4hrdeten und gesundheitlich gesch\u00e4digten\/pflegebed\u00fcrftigen Kindern durchf\u00fchrten und den Eltern beratend zur Seite standen. Die gesundheitliche Betreuung der Krippenkinder wurde durch den Kinderarzt des Einzugsbereiches gew\u00e4hrleistet, da 1988 f\u00fcr fast 80 % der unter 3-j\u00e4hrigen Kinder Pl\u00e4tze in Krippen zur Verf\u00fcgung standen (4).<br \/>\nAuch in der BRD wurden in den Gesundheits\u00e4mtern vom \u00d6ffentlichen Gesundheitsdienst (\u00d6GD) M\u00fctterberatungen f\u00fcr Vorsorgeuntersuchungen, Impfungen und Gesundheitsberatungen vorgehalten. Dieser Bereich wurde jedoch ausgeh\u00f6hlt, indem diese Aufgaben des \u00d6ffentlichen Gesundheitsdienstes dem Bereich der kassen\u00e4rztlichen Versorgung \u00fcbertragen wurden. So werden die Fr\u00fcherkennungsuntersuchungen U1-U9 seit 1971 (\u00a7 26 SGB V) f\u00fcr Kinder bis zum 6. Lebensjahr durch niedergelassene Kinder\u00e4rzte durchgef\u00fchrt. Eine Untersuchung im 3. Lebensjahr war nicht vorgesehen. Alle Untersuchungen au\u00dfer der U9 waren lediglich Angebote, deren Annahme allein von den Eltern der Kinder entschieden wurden und werden. Weitere Aufgaben des Kinder- und Jugend\u00e4rztlichen Dienstes betrafen die (einmalige) Einschulungsuntersuchung sowie Kindergarten- und Schuluntersuchungen, wobei die Auswahl der Altersgruppen\/Klassenstufen sowie die Schwerpunktsetzung f\u00fcr die Reihenuntersuchungen in den einzelnen Bundesl\u00e4ndern uneinheitlich waren und es auch bis heute sind (5, 6).<\/p>\n<h6>Unterschiede in der Qualit\u00e4t der Programme und Auswertung von Daten<\/h6>\n<p>Gesundheitliche Befunde, die von allen \u00c4rzten nach einheitlichen Methoden erhoben und bewertet werden, sind besser vergleichbar und lassen im Zeitvergleich auch Entwicklungen in der H\u00e4ufigkeit bestimmter gesundheitlicher Auff\u00e4lligkeiten und Krankheiten erkennen. Die Erarbeitung solcher Vorgaben wurde in der DDR vorrangig durch das Institut f\u00fcr Hygiene des Kindes- und Jugendalters (IHKJ) wahrgenommen und durch das Forschungsprojekt \u201eGesundheitsschutz im Kindes- und Jugendalter\u201c unterst\u00fctzt (7). So konnte als Ergebnis 1979 eine einheitliche Arbeitsanleitung mit standardisierten Untersuchungsvorgaben f\u00fcr die jeweiligen Alters- und Entwicklungsstufen mit \u00e4rztlichen und f\u00fcrsorgerischen Kontrollschwerpunkten eingef\u00fchrt werden, die bis 1990 in Zusammenarbeit mit medizinischen Fachgesellschaften aktualisiert wurde (sog. Standardprogramm als Arbeitsanleitung zur periodischen gesundheitlichen \u00dcberwachung der Kinder und Jugendlichen von 0 bis 18 Jahren). Diese Arbeitsgrundlage fand dann nach der Wende in ganz Deutschland aber keine Beachtung mehr.<br \/>\nDie Dokumentation der Untersuchungsergebnisse war einheitlich gestaltet und wurde jeweils der n\u00e4chsten Betreuungsinstitution, z. B. von der Kinderkrippe an den Kindergarten, \u00fcbergeben, so dass durchg\u00e4ngig alle Informationen zum Gesundheitszustand des Kindes ab Geburt zur Verf\u00fcgung standen. Eine Gesamtauswertung \u00fcber Erkrankungsh\u00e4ufigkeiten wurde zentral f\u00fcr die Kinderkrippen und f\u00fcr das Alter 3-16\/18 Jahre \u00fcber Befundh\u00e4ufigkeiten in j\u00e4hrlichen \u00dcbersichten vorgenommen.<br \/>\nAuch in der BRD wurden die Befunde der im Rahmen der Kinderuntersuchungen nach \u00a7 26 SGB V anfallenden Daten im Zeitraum von 1972 bis 1996 in unregelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden ausgewertet. Der Aussagewert der bis 1996 erhobenen Daten wurde aber zunehmend angezweifelt, denn die \u201eauff\u00e4lligen Befunde\u201c z. B. bei zweij\u00e4hrigen Kindern nahmen von 18 % bei den untersuchten zweij\u00e4hrigen Kindern 1978 auf 8,5 % im Jahr 1991 ab, was keine reale \u00c4nderung des Krankheitsgeschehens widerspiegelt (8). Ebenso gab es f\u00fcr die Schuluntersuchungen Bem\u00fchungen, Alters- und Untersuchungsvorgaben zu vereinheitlichen (\u201eJugend\u00e4rztliche Definitionen\u201c) und verschiedene Erfassungs- und Funktionsmodelle zu erproben (\u201eSPOPHIA\u201c, Bielefelder Modell, Hamburger Modell). Eine Auswertung der Befunde erfolgte jedoch nur in wenigen Bundesl\u00e4ndern, z. B. West-Berlin, NRW, Hamburg. Eine einheitliche Auswertung von Daten f\u00fcr die gesamte Kinderpopulation der BRD wurde durch den Datenschutz blockiert (9).<\/p>\n<h6>Gezielte Nachsorge gesundheitlich und sozial gef\u00e4hrdeter Kinder (Dispensaire)<\/h6>\n<p>In der DDR wurden gesundheitlich gef\u00e4hrdete, insbesondere chronisch kranke und sozial gef\u00e4hrdete Kinder\/Familien im Dispensaire des Kinder- und Jugendgesundheitsschutzes betreut. Das bedeutete, der Jugendarzt veranlasste und koordinierte alle Ma\u00dfnahmen f\u00fcr eine fr\u00fchzeitige Betreuung und Behandlung der betroffenen Kinder. Als methodische Grundlage wurde ein Handbuch f\u00fcr die Dispensairebetreuung unter Mitarbeit zahlreicher medizinischer Fachgesellschaften erarbeitet (1985).<br \/>\nWeiterhin wurde auch ein Dispensaire f\u00fcr schwerbehinderte Kinder aufgebaut, die eine spezielle medizinische Betreuung durch verschiedene Fach\u00e4rzte ben\u00f6tigten.<br \/>\nIn der BRD war eine Nachsorge bei Gesundheitsst\u00f6rungen oder sozialen Gef\u00e4hrdungen nicht vorgegeben und es oblag der Entscheidung des Kinderarztes, entsprechende Ma\u00dfnahmen einzuleiten.<\/p>\n<h6>Impfpflicht contra Impfempfehlung<\/h6>\n<p>In der DDR war die Impfpr\u00e4vention entsprechend der Struktur des staatlichen Gesundheitswesens organisiert. Impfpflicht existierte gegen Diphtherie, Tetanus, Keuchhusten, Poliomyelitis, Masern und Tuberkulose. Die Impfungen (insbesondere zum Abschluss der Grundimmunisierung) wurden \u00fcberwiegend durch \u00c4rztinnen und \u00c4rzte in den Kindereinrichtungen (Krippen bzw. Kinderg\u00e4rten) durchgef\u00fchrt, soweit bei dem Kind keine medizinische Kontraindikation bestand und die Eltern gegen die Impfung keinen Einspruch erhoben hatten. Die Impfquoten waren sehr hoch (1988 z.B. f\u00fcr Masern und DTP 98 %), da die Mehrzahl der Kinder eine Kindereinrichtung besuchte. Die Krankheiten, die durch Impfen beseitigt werden k\u00f6nnen, z. B. Masern und Pertussis, galten deshalb als weitgehend eliminiert (10). In der BRD wurden, entsprechend den heutigen Regelungen, Impfempfehlungen ausgesprochen; Eltern entschieden und entscheiden, ob ihr Kind geimpft wird oder nicht.<\/p>\n<h6>Untersuchungspflicht \u2013 Freiwilligkeit<\/h6>\n<p>Mit der \u201ePflicht zur Untersuchung\u201c und der Tatsache, dass die M\u00fctterberatung und der Kinder- und Jugendgesundheitsschutz als Einrichtungen des \u00f6ffentlichen Gesundheitswesens in der DDR f\u00fcr die gesamte vorbeugende Betreuung im Entwicklungsalter fl\u00e4chendeckend t\u00e4tig waren, wurden 95-100 % der Kinder erreicht. In den alten Bundesl\u00e4ndern zeigte die freiwillige Teilnahme an den U-Untersuchungen bis 1990 und danach zwar eine hohe Inanspruchnahme von 90-95 % f\u00fcr Kinder im 1. Lebensjahr, danach aber eine sinkende Teilnahme (mit 4-6 Jahren ca. 80 %) (10). Sorge bereitet dabei, dass vor allem Eltern, die sich in schwierigen und konfliktreichen Lebenslagen befinden und ein entsprechend hohes Risikopotenzial aufweisen, den Fr\u00fcherkennungsuntersuchungen fernbleiben. Allein die Schuleingangsuntersuchung wird als einzige Untersuchung in allen Bundesl\u00e4ndern fl\u00e4chendeckend als Pflichtuntersuchung durchgef\u00fchrt.<\/p>\n<h6>Qualifizierung der Mitarbeiter<\/h6>\n<p>Die Qualit\u00e4t der Betreuung h\u00e4ngt auch von der Ausbildung der Mitarbeiter ab. So wurden in der DDR f\u00fcr die Arbeit in den M\u00fctterberatungen und im KJGS F\u00fcrsorgerinnen ausgebildet (2 Jahre), die \u00fcber eine mittlere medizinische Fachausbildung verf\u00fcgten. Ebenso wurde eine Zusatzqualifikation f\u00fcr die betreuenden \u00c4rzte im Kinder- und Jugendgesundheitsschutz (2 Jahre) eingef\u00fchrt. In der medizinischen Ausbildung der Kinder\u00e4rzte in der BRD dominiert bis heute der kurative (heilende, therapeutische) Aspekt, der wenig auf pr\u00e4ventive (vorbeugende) Belange ausgerichtet ist.<\/p>\n<h5><strong>3. \u00d6ffentlicher Gesundheitsschutz f\u00fcr Kinder 20 Jahre nach dem Anschluss der DDR an die BRD<\/strong><\/h5>\n<p>Mit der Verordnung des bundesdeutschen Fr\u00fcherkennungsprogramms gingen eindeutig viele Vorz\u00fcge des DDR-Programms verloren, die besonders die sozialkompensatorische Funktion der Vorsorge betrafen, wie z. B.<\/p>\n<ul>\n<li>den Zugang zu vorbeugenden Untersuchungen f\u00fcr alle Kinder<\/li>\n<li>eine kontinuierliche F\u00f6rderung entwicklungsauff\u00e4lliger Kinder<\/li>\n<li>eine bessere und koordinierte Nachsorge gesundheitlich und sozial gef\u00e4hrdeter Kinder (Dispensaire)<\/li>\n<li>die bessere Qualifizierung des Fachpersonals f\u00fcr pr\u00e4ventive (vorbeugende) Aufgaben<\/li>\n<li>wissenschaftlich fundierte Arbeitsmaterialien (Arbeitsanleitung, Dispensaireprogramm), die allen Kindern ohne territoriale Grenzen zugute kamen<\/li>\n<li>Kontinuit\u00e4t der Betreuung, Beratung, des Impfschutzes und der Dispensairebetreuung gesundheitlich auff\u00e4lliger und gesch\u00e4digter Kinder und Jugendlicher.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Im Vergleich mit dem \u201eabgewickelten\u201c DDR-Programm und den Programmen in anderen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern wurde von verantwortlichen Vertretern der P\u00e4diatrie die Diskussion um eine Verbesserung der Fr\u00fcherkennung weitergef\u00fchrt (11, 12). So wurde 1998 eine J1- Vorsorgeuntersuchung f\u00fcr 11-13-J\u00e4hrige eingef\u00fchrt und erst 2009 mit der U7a endlich die L\u00fccke bei 3-j\u00e4hrigen Kindern im Untersuchungsprogramm geschlossen.<br \/>\nAber auch Wertsch\u00e4tzung und Ausstattung des \u00f6ffentlichen Kinder- und Jugend-gesundheitsdienstes in den einzelnen Bundesl\u00e4ndern standen und stehen zur Diskussion (13, 14).<br \/>\nSo kam es in den letzten Jahren aus Kapazit\u00e4tsgr\u00fcnden zu starken Einschr\u00e4nkungen in der Durchf\u00fchrung von Schuluntersuchungen, die oft nicht fl\u00e4chendeckend oder nur konzentriert auf bestimmte Sachverhalte (Erfassung des Impfstatus 6. Klasse\/ Nachimpfungen) erfolgen konnten.<br \/>\nGenerell ist erkennbar, dass Schuluntersuchungen in den neuen Bundesl\u00e4ndern sowohl in der Grundschule als auch in der Sekundarstufe noch h\u00e4ufiger angeboten werden als in den alten Bundesl\u00e4ndern. Das gilt ebenso f\u00fcr die Untersuchungen in den vorschulischen Betreuungseinrichtungen. Jedoch sehen die Schul\u00e4rzte ihre Aufgabenerf\u00fcllung zunehmend gef\u00e4hrdet, obwohl die Anforderungen an die gesundheitliche Betreuung und F\u00f6rderung von Kindern und Jugendlichen aus Sicht des \u00d6ffentlichen Gesundheitsdienstes gr\u00f6\u00dfer werden.<br \/>\nSo hat sich insgesamt die gesundheitliche und psychosoziale Situation von Kindern und Jugendlichen in den vergangenen Jahren deutlich verschlechtert. Eltern, \u00c4rzte und P\u00e4dagogen haben in den letzten Jahren eine Zunahme von psychosomatischen St\u00f6rungen und psychischen Auff\u00e4lligkeiten festgestellt, besonders bei Kindern aus sozial benachteiligten Familien und bei Kindern mit Migrationshintergrund.<br \/>\nDie nach wie vor uneinheitliche Auswertung von Schuluntersuchungen in den Bundesl\u00e4ndern und auch die zum Nachweis dieser \u201eneuen Erkrankungsh\u00e4ufigkeiten\u201c fehlenden Untersuchungsmethoden waren nicht geeignet, diese neue Situation zu beschreiben. Erst durch den von 2003 bis 2006 durchgef\u00fchrten Kinder- und Jugendgesundheitssurvey (KiGGS) wurden f\u00fcr Deutschland bundesweit einheitlich erhobene Gesundheitsdaten ermittelt. Die Ergebnisse zeigen Ver\u00e4nderungen im Gesundheitszustand der Kinder auch in Bezug auf einen Ost-West-Vergleich (15)<\/p>\n<h5><strong>4. Ver\u00e4nderung im Gesundheitszustand von Kindern in Ost und West und Verst\u00e4rkung der sozialen Unterschiede<\/strong><\/h5>\n<p>F\u00fcr die Gegen\u00fcberstellung und Bewertung der gesundheitlichen Lage von Kindern und Jugendlichen in Ost und West existierten zum Zeitpunkt der Wende nur wenig vergleichbare Angaben. So ist es schwierig, die Wirkungen ver\u00e4nderter Lebensbedingungen und der gesundheitlichen Betreuung nach 20 Jahren auf die Gesundheit der Kinder einzusch\u00e4tzen.<br \/>\nAnhand der im Bericht \u201e20 Jahre nach dem Fall der Mauer\u201c des Robert Koch-Institutes dargestellten Ost-West-Unterschiede im Gesundheitszustand von Kindern und Jugendlichen aus der KiGGS-Studie soll aber an Beispielen eine Bewertung versucht werden (s. Bericht RKI 2009) (16).<\/p>\n<ul>\n<li>So war z. B. in der DDR die H\u00e4ufigkeit von Allergien zur Zeit der Wende geringer als in den alten Bundesl\u00e4ndern. Mit dem Anschluss der neuen Bundesl\u00e4nder an die \u201ewestlichen Lebensumst\u00e4nde\u201c wurde eine Zunahme f\u00fcr Heuschnupfen und Sensibilisierungen beobachtet, so dass sich die H\u00e4ufigkeiten in beiden Landesteilen inzwischen im ung\u00fcnstigen Sinne angen\u00e4hert haben. Die KiGGS-Ergebnisse weisen f\u00fcr Kinder und Jugendliche im Alter von 0 bis 17 Jahren folgende H\u00e4ufigkeiten (Lebenszeitpr\u00e4valenzen) aus: Heuschnupfen 10,7 %, Neurodermitis 13,2 % und Asthma bronchiale 4,7 % (17).<\/li>\n<li>Bei den durch Impfen vermeidbaren Erkrankungen (Diphtherie, Tetanus, Pertussis, Masern) sanken nach dem Anschluss und dem Umbau der Impforganisation in den neuen Bundesl\u00e4ndern die Impfquoten zun\u00e4chst merklich ab und haben auch gegenw\u00e4rtig \u2013 trotz einer Verbesserung in den letzten Jahren \u2013 das fr\u00fchere hohe Niveau nicht wieder erreicht (18). Bei Masern und Pertussis (Keuchhusten), die in den neuen Bundesl\u00e4ndern bei Kindern praktisch eliminiert waren, stieg die Erkrankungsh\u00e4ufigkeit nach dem Anschluss wieder deutlich an. Bei den Schuleingangsuntersuchungen zeigt sich, dass einzuschulende Kinder aus den neuen Bundesl\u00e4ndern gegen\u00fcber denen aus den alten Bundesl\u00e4ndern immer noch einen deutlich besseren Impfschutz haben: Impfquote von 96,7 % gegen\u00fcber 92,9 % (19). Von den \u00e4lteren Kindern und Jugendlichen (14-17 Jahre) haben gegen Pertussis in den ABL: 76,9 % und in den NBL: 21,2% keine vollst\u00e4ndige Grundimmunisierung.<\/li>\n<li>Verhaltensauff\u00e4lligkeiten und psychische St\u00f6rungen werden insgesamt h\u00e4ufiger festgestellt. Dabei besteht besonders bei Kindern und Jugendlichen aus Familien mit niedrigem Sozialstatus ein erh\u00f6htes Risiko, psychische Probleme zu entwickeln als bei Kindern aus Familien mit mittlerem und hohem Sozialstatus. Ausgehend von einer Versch\u00e4rfung der sozialen Unterschiede in den neuen Bundesl\u00e4ndern seit der Wende hat sich hier eine \u201eung\u00fcnstige\u201c Entwicklung vollzogen. Kinder aus Familien mit Migrationshintergrund sind ebenfalls h\u00e4ufiger betroffen als Kinder ohne Migrationshintergrund (20).<\/li>\n<li>Ein Vergleich von Unfallverletzungen von Kindern und Jugendlichen zum Zeitpunkt der Wende und danach ist schwierig, da die Datenlage zu den einzelnen Unfallorten (Haus, Freizeit, KiTa, Schule, Verkehr) sehr unterschiedlich war. Au\u00dferdem sind Unfallrisiken altersspezifisch: Kleinkinder verungl\u00fccken vor allem in der h\u00e4uslichen Umgebung, Schulkinder h\u00e4ufig bei Freizeitbesch\u00e4ftigungen und beim Sport. Auch die KiGGS-Ergebnisse spiegeln noch die Unterschiede in der Lebenswelt der Kinder in den alten und neuen Bundesl\u00e4ndern wider. So liegt das Risiko, sich in der Kindertagesst\u00e4tte bzw. Schule (Hort) zu verletzen, in den neuen Bundesl\u00e4ndern h\u00f6her als in den alten L\u00e4ndern. Das hat damit zu tun, dass in den neuen L\u00e4ndern ein gr\u00f6\u00dferer Anteil von Kindern zur Kindertagesst\u00e4tte geht. Der Ost-West-Vergleich in KiGGS ergab jedoch f\u00fcr die Gruppe der 1- bis 4-J\u00e4hrigen eine signifikant niedrigere Unfallh\u00e4ufigkeit in den neuen Bundesl\u00e4ndern. Soziale Unterschiede ergaben sich nur bei den Stra\u00dfenverkehrsunf\u00e4llen, die aber in der Rangfolge erst nach den Haus-, Freizeit- und Schulunf\u00e4llen kommen (21).<\/li>\n<li>Eine Zunahme von \u00dcbergewicht und Adipositas bei Kindern und Jugendlichen wurde seit den sp\u00e4ten 80iger Jahren sowohl in der DDR als auch der BRD festgestellt. Davor zeigen Untersuchungen der k\u00f6rperlichen Entwicklung der Kinder kaum wesentliche Ost-West-Unterschiede, es war eher ein Nord-S\u00fcdgef\u00e4lle in der K\u00f6rperh\u00f6he nachweisbar. Die Ergebnisse der KiGGS-Studie belegen dagegen eine starke Zunahme des Gewichtes im Vergleich zu Referenzdaten von 1985:<br \/>\n15 % der Kinder und Jugendlichen im Alter von 3 bis 17 Jahren sind \u00fcbergewichtig, darunter sind 6,3 % der Heranwachsenden als adip\u00f6s (starke \u00dcbergewichtigkeit) einzustufen (22). Im Vergleich zu den oben genannten Referenzdaten von 1985 bis 1998 ist der Anteil der \u00dcbergewichtigen auf das Eineinhalbfache gestiegen, der Anteil der Adip\u00f6sen hat sich sogar verdoppelt. Dabei zeigen sich kaum Unterschiede zwischen Kindern und Jugendlichen aus den alten und neuen Bundesl\u00e4ndern, daf\u00fcr aber starke soziale Unterschiede auf ganz Deutschland bezogen. Kinder aus Familien der unteren Sozialschicht ern\u00e4hren sich unges\u00fcnder und haben ein erh\u00f6htes Risiko, \u00fcbergewichtig und adip\u00f6s zu werden.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Ergebnisse aus KiGGS belegen insbesondere bei den Impfungen, dass bei den Eltern der neuen Bundesl\u00e4nder ein noch immer gr\u00f6\u00dferes Verst\u00e4ndnis f\u00fcr vorbeugende Ma\u00dfnahmen besteht als bei Eltern in den alten Bundesl\u00e4ndern.<\/p>\n<p>Andererseits haben viele Ver\u00e4nderungen in den Lebensbedingungen dazu gef\u00fchrt, dass z. B. Allergien, psychische Probleme und \u00dcbergewichtigkeit besonders bei Kindern aus sozial benachteiligten Familien zunehmen.<\/p>\n<p>Weitere Ergebnisse aus KiGGS zeigen auch, dass Kinder und Jugendliche aus ung\u00fcnstigeren sozialen Verh\u00e4ltnissen und mit Migrationshintergrund seltener regelm\u00e4\u00dfig Sport treiben, stattdessen mehr Freizeit vor dem Bildschirm verbringen, st\u00e4rker rauchen und \u00f6fter Opfer von Verkehrsunf\u00e4llen und Gewalt sind. Sie weisen eine geringere motorische Leistungsf\u00e4higkeit auf, werden bei vergleichbaren Krankheitssymptomen seltener dem Arzt vorgestellt und nehmen die Kinderfr\u00fcherkennungsuntersuchungen weniger h\u00e4ufig wahr.<\/p>\n<p>Diese Doppelbelastung aus sozialer und gesundheitlicher Benachteiligung verschlechtert die Zukunftschancen dieser Kinder und Jugendlichen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5><strong>5. Fazit<\/strong><\/h5>\n<p>Nach 20 Jahren deutscher Einheit beginnt sich die Erkenntnis durchzusetzen, dass sich verschiedene Komponenten des Gesundheitssystems der DDR \u2013 insbesondere auch im Kinderbereich \u2013 bew\u00e4hrt haben. Die Tatsache, dass Kinder aus sozial benachteiligten Familien weniger bei den Fr\u00fcherkennungsuntersuchungen vorgestellt werden, sowie die reduzierte Betreuung der Schulkinder lassen die Schlussfolgerung zu, dass gesundheitliche Probleme nicht rechtzeitig erkannt werden, eine Behandlung bzw. F\u00f6rderung verz\u00f6gert einsetzt und die Folgen f\u00fcr die Gesundheit sich in h\u00f6heren Erkrankungszahlen niederschlagen. Von P\u00e4diatern und Schul\u00e4rzten wird darauf hingewiesen, dass die gesundheitliche Situation der Kinder sich nicht weiter verschlechtern darf, besonders im Hinblick auf die Betreuung sozial benachteiligter Gruppen. Gerade in Familien mit geringem Einkommen, bei Alleinerziehenden mit mehreren Kindern, in Zuwanderer- und verwahrlosten Familien haben die Kinder einen schlechteren Gesundheitszustand als die Kinder sozial besser gestellter Familien. Zugleich fehlt es den Eltern oft an der F\u00e4higkeit, sich gesundheitsbewusst zu verhalten. (23).<br \/>\nDeshalb kommen Angebote des vorbeugenden Gesundheitsschutzes in \u00fcberwiegendem Ma\u00dfe jenen zugute, die ges\u00fcnder und zugleich f\u00e4higer sind, hilfreiche Angebote zu erkennen. So wird von fortschrittlichen Kinder- und Jugend\u00e4rzten im Sinne der gesundheitlichen Chancengleichheit f\u00fcr alle Kinder gefordert, dass die Gesundheits-, Jugend- und Sozial\u00e4mter f\u00fcr die notwendige aufsuchende und nachsorgende Betreuung von Risikofamilien besser ausgestattet werden, sowohl personell als auch finanziell und die Kooperation zwischen den betreuenden \u00c4rzten f\u00fcr die Kinder und Jugendlichen (Niedergelassene Kinder\u00e4rzte, Jugend\u00e4rzte, Haus\u00e4rzte und \u00c4rzte des KJ\u00c4D) ausgebaut werden muss. Neben den derzeitigen strukturellen und inhaltlichen M\u00e4ngeln der vorbeugenden gesundheitlichen Betreuung von Kindern und Jugendlichen waren auch die Familien- und Sozialpolitik sowie Arbeitsmarktpolitik in den letzten Jahren nicht darauf ausgerichtet, kinder- und familienfreundliche Ma\u00dfnahmen umzusetzen, sondern haben dazu beigetragen, die Schere zwischen Arm und Reich zu vergr\u00f6\u00dfern.<br \/>\nDa mutet die von der Bundesregierung 2008 beschlossene \u201eStrategie zur F\u00f6rderung der Kindergesundheit\u201c wie eine Farce an (24). Pr\u00e4vention und Gesundheitsf\u00f6rderung sollen danach ausgebaut und die gesundheitliche Chancengleichheit von Kindern und Jugendlichen gef\u00f6rdert werden. Die Strategie stellt Kinder und deren Familien in den Mittelpunkt, denn \u2013 welch eine Erkenntnis! \u2013 Lebensstil und Lebensumst\u00e4nde der Familien haben gro\u00dfen Einfluss darauf, ob und wie gesund unsere Kinder aufwachsen. Dabei spielt f\u00fcr die Gesundheitsf\u00f6rderung bzw. die Pr\u00e4vention im Kindes- und Jugendalter der \u201eNationale Aktionsplan f\u00fcr ein kindergerechtes Deutschland\u201c eine wichtige Rolle. In diesem wurde festgelegt, dass die psychische und physische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen st\u00e4rker gef\u00f6rdert und eine verbesserte gesundheitliche Chancengleichheit erzielt werden sollen (25). Worte sind genug gesprochen und geschrieben worden, wir erwarten von der Regierung Ma\u00dfnahmen zur Sicherung der gesunden k\u00f6rperlichen und geistigen Entwicklung aller Kinder Deutschlands und Chancengleichheit f\u00fcr ihre Bildung und Erziehung.<br \/>\nEs bleibt abzuwarten, ob und wann dazu praktische Schritte eingeleitet werden, die dann hoffentlich bald zu messbaren Ergebnissen f\u00fchren, nachweisbar in der Verringerung sozialer Unterschiede im Gesundheitszustand und der Betreuung von Kindern und Jugendlichen. Das ist \u00fcbrigens ein als vordringlich deklariertes Gesundheitsziel des Regionalb\u00fcros Europa der Weltgesundheitsorganisation, und die Bundesregierung wird sich daran messen lassen m\u00fcssen.<\/p>\n<p><em>Dr. med. Heidrun Kahl, ehemalige Mitarbeiterin im Robert-Koch-Institut beim Bundesministerium f\u00fcr Gesundheit, Berlin<\/em><\/p>\n<h5>Literatur:<\/h5>\n<p>1 Richtlinie f\u00fcr die M\u00fctterberatung v. 26.4.1979, Verf.u.Mitt.d.MfGe<br \/>\n2 Anweisung \u00fcber die Erziehung, Betreuung und den Gesundheitsschutz der Kinder in Kinderkrippen. Verf.u.Mitt.d. MfGe Nr. 3\/1988, S.25<br \/>\n3 Richtlinie f\u00fcr den Kinder- und Jugendgesundheitsschutz v. 26.4.1979, Verf.u.Mitt.d.MfGe Nr. 5, S.73<br \/>\n4 Gesundheitsschutz f\u00fcr Mutter und Kind, Publikation (2) der Interessengemeinschaft Medizin und Gesellschaft, 19955 Richtlinien des Bundesausschusses der \u00c4rzte und Krankenkassen \u00fcber die Fr\u00fcherkennung von Krankheiten bei Kindern bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres (\u201eKinder-Richtlinien\u201c) in der Fassung vom 26. April 1976 (ver\u00f6ffentlicht als Beilage Nr. 28 zum Bundesanzeiger Nr. 214 vom 11. November 1976), zuletzt ge\u00e4ndert am 18. Juni 2009 ver\u00f6ffentlicht im Bundesanzeiger 2009;<br \/>\n5 Nr. 132: S. 3 125 in Kraft getreten am 5. September 2009<br \/>\n6 Rechtsgrundlagen f\u00fcr die Schuluntersuchungen sind die Gesetze f\u00fcr den \u00d6GD und die Landes-Schulgesetze. Die Schuluntersuchungen sind als gesetzlich verankerte Pflichtuntersuchungen aller Schulkinder in \u00f6ffentlichen Schulen in den jeweiligen Landesschulgesetzen festgelegt und in diesbez\u00fcglichen Verordnungen \u00fcber die schul\u00e4rztlichen Aufgaben geregelt. Weitere gesetzliche Grundlagen f\u00fcr die \u00e4rztlichen Untersuchungen in Schulen betreffen das Gesetz \u00fcber den \u00d6ffentlichen Gesundheitsdienst mit jeweiligen Anweisungen f\u00fcr die schul\u00e4rztliche T\u00e4tigkeit in den einzelnen Bundesl\u00e4ndern.<br \/>\n7 Anordnung \u00fcber die Rechtsf\u00e4higkeit des Instituts f\u00fcr Hygiene des Kindes- und Jugendalters vom 10. Jan. 1973 (GBl. der DDR I, 1973, S. 51) sowie Anweisung \u00fcber das Statut des Instituts f\u00fcr Hygiene des Kindes- und Jugendalters (In: Verf\u00fcg. u. Mitt. d. MfGe, 1973, S. 49-50).<br \/>\n8 Altenhofen L 1998. Das Programm zur Krankheitsfr\u00fcherkennung bei Kindern. Inanspruchnahme und Datenlage. In: Bundeszentrale f\u00fcr gesundheitliche Aufkl\u00e4rung (Hrsg).<br \/>\n9 v. Voss H.: Gesundheitszustand bei Kindern und Jugendlichen in der Bundesrepublik Deutschland, Sozialp\u00e4diatrie, 14.Jg. (1992, 4, S. 260)<br \/>\n10 Schneewei\u00df B, Wierbitzky S (1991) Schutzimpfungen in der ehemaligen DDR. Sozialp\u00e4diatrie 13, Nr. 6<br \/>\n11 Helwig H (1991): Harmonisierung der Vorsorgeprogramme. Sozialp\u00e4d.1991,10; 667-668<br \/>\n12 BMG (1993) Zukunftsaufgabe Gesundheitsvorsorge. Kongressbericht. Verlag f\u00fcr Gesundheits-F\u00f6rderung. G. Conrad. Gamburg<br \/>\n13 Hurrelmann K, Palentien Ch (1996): Pl\u00e4doyer f\u00fcr einen Umbau des jugend\u00e4rztliuchen Dienstes zu einem \u201eschulbetriebs\u00e4rztlichen Dienst\u201c. Gesundheitswesen 58 ; 525-532<br \/>\n14 Wegner R: Aufgaben des \u00d6GD im Rahmen der Kinder- und Jugendgesundheit. Bundesgesundheitsblatt \u2013 Gesundheitsforsch \u2013 Gesundheitsschutz 2005; 48: 1103\u20131110<br \/>\n15 Ergebnisse des Kinder- und Jugendgesundheitssurveys (KiGGS) (2007) Bundesgesundheitsblatt \u2013 Gesundheitsforschung \u2013 Gesundheitsschutz 2007; 50:Heft5\/6<br \/>\n16 Beitr\u00e4ge zur GBE des Bundes: 20 Jahre nach dem Fall der Mauer: Wie hat sich die Gesundheit in Deutschland entwickelt. RKI 2009<br \/>\n17 Schlaud M, Atzpodien K, Thierfelder W (2007): Allergische Erkrankungen. Ergebnisse aus dem Kinder- und Jugendgesundheitssurvey (KIGGS). Bundesgesundheitsblatt \u2013 Gesundheitsforschung \u2013 Gesundheitsschutz 2007; 50:701-710<br \/>\n18 Robert Koch-Institut (Hrsg) (2008) Pertussis: Zum Vergleich von Grundimmunisierung und Auffrischimpfung in den alten und neuen Bundesl\u00e4ndern. Daten aus dem Kinder- und Jugendgesundheitssurvey (KiGGS). Epid Bull 27: 213\u2013215<br \/>\n19 Robert Koch-Institut (Hrsg) (2009a) Impfquoten bei den Schuleingangsuntersuchungen in Deutschland 2007. Epid Bull 16: 143\u2013145<br \/>\n20 H\u00f6lling H., Erhart M, Ravens-Sieberer U. &amp; Schlack R. (2007). Verhaltensauff\u00e4lligkeiten bei Kindern und Jugendlichen &#8211; Erste Ergebnisse aus dem Kinder- und Jugendgesundheitssurvey (KIGGS). Bundesgesundheitsblatt \u2013 Gesundheitsforsch \u2013 Gesundheitsschutz 2007; 50:784-793<br \/>\n21 Kahl H, Dortschy R, Ells\u00e4\u00dfer G (2007) Verletzungen bei Kindern und Jugendlichen (1 \u2013 17 Jahre) und Umsetzung von pers\u00f6nlichen Schutzma\u00dfnahmen. Bundesgesundheitsbl \u2013 Gesundheitsforschung \u2013 Gesundheitsschutz 50: 718\u2013727<br \/>\n22 Kurth B-M, Schaffrath Rosario A (2007) Die Verbreitung von \u00dcbergewicht und Adipositas bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland. Ergebnisse des bundesweiten Kinder- und Jugendgesundheitssurveys (KiGGS). Bundesgesundheitsbl \u2013 Gesundheitsforsch\u2013 Gesundheitsschutz 50: 736\u2013743<br \/>\n23 Lampert, T.\/Kurth, B.-M.: Sozialer Status und Gesundheit von Kindern und Jugendlichen, in: Deutsches \u00c4rzteblatt 104, 2007, S. 2944-2949.<br \/>\n24 Bundesministerium f\u00fcr Gesundheit (2008) Strategie der Bundesregierung zur F\u00f6rderung der Kindergesundheit www.bmg.bund.de\/cln_110\/SharedDocs\/Publikationen\/DE\/Praevention\/Strategie-Kindergesundheit,templateId=raw,property=publicationFile.pdf\/Strategie-Kindergesundheit.pdf (Stand: 27.10.2008)<br \/>\n25 Bundesministerium f\u00fcr Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) (2008). Nationaler Aktionsplan f\u00fcr ein kindergerechtes Deutschland 2005 \u2013 2010 Zwischenbericht. Berlin: BMFSF<\/p>\n<hr \/>\n<p>Foto: James Gathany, Judy Schmidt \/ pixnio.com<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><strong>von Heidrun Kahl aus: FREIDENKER 3-10<\/strong><br \/>\nWie steht es mit der Verwirklichung der Rechte des Kindes auf Gesundheit in Deutschland? Diese Frage soll im Vergleich der unterschiedlichen Rahmenbedingungen f\u00fcr die gesundheitliche Betreuung der Kinder und Jugendlichen in der DDR und der BRD sowie nach der \u00dcbernahme bundesdeutscher Strukturen auch in den neuen Bundesl\u00e4ndern diskutiert werden. Die UNO Konvention f\u00fcr die Rechte des Kindes, die u.a. den Schutz der Gesundheit beinhaltet, wurde nach der unverz\u00fcglichen Ratifizierung in der DDR auch in der Bundesrepublik Deutschland, wenn auch versp\u00e4tet, ratifiziert. Das Kinder- und Jugendhilfegesetz (KJHG) fordert weiterhin im \u00a7 1 das Recht jedes jungen Menschen auf F\u00f6rderung seiner Entwicklung und auf Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsf\u00e4higen Pers\u00f6nlichkeit.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":3970,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","advanced_seo_description":"","jetpack_seo_html_title":"","jetpack_seo_noindex":false,"jetpack_post_was_ever_published":false,"footnotes":""},"categories":[11],"tags":[455,454,391,1006,95],"class_list":["post-3177","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-arbeit-soziales","tag-brd","tag-ddr","tag-gesundheitswesen","tag-kinder-und-jugendgesundheit","tag-kinderrechte"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/infant-being-held-by-his-mother_800x445.jpg?fit=800%2C445&ssl=1","jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p9stpK-Pf","jetpack-related-posts":[{"id":325,"url":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=325","url_meta":{"origin":3177,"position":0},"title":"Das Recht des Kindes auf ein H\u00f6chstma\u00df an Gesundheit","author":"Webmaster","date":"17. 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