{"id":304,"date":"2010-03-17T14:51:20","date_gmt":"2010-03-17T13:51:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.freidenker.org\/fw17\/?p=304"},"modified":"2018-02-18T19:09:31","modified_gmt":"2018-02-18T18:09:31","slug":"der-streit-um-das-klima","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=304","title":{"rendered":"Der Streit um das Klima"},"content":{"rendered":"<p><em>Aus: <a href=\"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=726\">&#8222;Freidenker&#8220; Nr. 1-10 M\u00e4rz 2010<\/a>, S. 8-16, 69. Jahrgang<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p><strong><em>Von Klaus Hartmann<\/em><\/strong><\/p>\n<p>\u201ePrognosen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen.\u201c Ob der sch\u00f6ne Satz von Karl Valentin, Mark Twain oder Winston Churchill stammt, ist umstritten. Nicht umstritten ist, dass Prognosen die \u00f6ffentliche Meinung beeinflussen sollen und deshalb oft auf Skepsis treffen.<br \/>\nAuch beim Klima toben die Glaubensk\u00e4mpfe \u2013 im Internet, in Magazinsendungen von Funk und Fernsehen, auf den Wissenschaftsseiten der Zeitungen und dem Sachbuchmarkt. W\u00e4hrend die Einen eine Klimakatastrophe vorhersagen, sprechen Andere von Klimaschwindel und von Hysterie. Der Konferenz in Kopenhagen lagen die Einsch\u00e4tzungen des UNO Klimarates (IPCC, Intergovernmental Panel on Climate Change) zugrunde. Nach seinen Angaben stieg der Kohlendioxid (CO2)-Gehalt der Luft von 1750 -2007 um 35 %, verursacht durch die Nutzung fossiler Brennstoffe (78 %) sowie Landnutzung und Waldrodung (22 %). Im gleichen Zeitraum stieg die Konzentration der Treibhausgase Methan um 148 % und Lachgas um 18 %. Die CO2-Konzentration sei heute die h\u00f6chste seit 650.000 Jahren.<br \/>\nFalsche Zahlen, fehlerhafte Interpretation und unbegr\u00fcndete Folgerungen werfen ihm Kritiker vor. Die Gutachten und Gegengutachten sind nicht zu z\u00e4hlen. Der Nichtwissenschaftler ist angesichts der Kontroversen verwirrt und kann sich mangels eigener Fachkenntnisse kaum ein eigenes begr\u00fcndetes Urteil bilden. Aus diesem Dilemma kann auch dieser Beitrag nicht heraushelfen, er soll aber einen \u00dcberblick \u00fcber die Widerspr\u00fcche und besonders die Einw\u00e4nde der Zweifler geben.<\/p>\n<h2><strong>Treibhauseffekt durch CO2?<\/strong><\/h2>\n<p>Auf die Erde treffende Sonnenstrahlen wandeln sich in W\u00e4rme um, und werden danach ins All zur\u00fcckgestrahlt. Die These von der menschengemachten Klimaerw\u00e4rmung besagt, dass in ca. 6 Kilometern H\u00f6he diese Abstrahlung durch CO2 behindert wird, da es die W\u00e4rmestrahlung aufsaugt (absorbiert) und wieder auf die Erde zur\u00fcckschickt (reflektiert). So entstehe der Treibhauseffekt.<br \/>\nDie Einw\u00e4nde dagegen beginnen mit dem Bild des Treibhauses: Dessen namensgebender Effekt entstehe nicht durch das umgebende reflektierende Glas, sondern durch fehlende Durchl\u00fcftung. Die jedoch ist auf der Erde gegeben.<br \/>\nDer CO2-Anteil in der Atmosph\u00e4re betr\u00e4gt nur 0,038 % (vor 100 Jahren waren es 0,030%), er sei rein quantitativ nicht zu einer wirksamen Reflexion von W\u00e4rme in der Lage. Entscheidend sei jedoch, dass CO2 die Sonnenenergie bei einer Temperatur von -73,5\u00b0 Celsius absorbiert \u2013 wenn der gesamte Infrarot-Anteil (also W\u00e4rme) dieser Sonnenenergie bereits aufgehoben ist. Die Reflexion solcher \u201avormaligen\u2018 W\u00e4rme k\u00f6nne wohl keinen \u201eTreibhauseffekt\u201c bewirken.1 Andere Kritiker akzeptieren die Treibhausgas-Hypothese, bezweifeln aber den ihr zugeschriebenen Anteil an der Klimaver\u00e4nderung.<br \/>\nDagegen gehalten wird in den letzten Monaten, dass \u201eernsthafte Wissenschaftler kaum noch Zweifel\u201c an der durch \u201eden Mensch\u201c verursachten Klimaerw\u00e4rmung h\u00e4tten und bekr\u00e4ftigen die erw\u00e4rmende Wirkung von Treibhausgasen. Der IPCC nimmt eine Wahrscheinlichkeit von 90 % f\u00fcr die Urheberschaft des Menschen an.<br \/>\nDie weit \u00fcberwiegende Menge CO2 ist in den Meeren sowie in Pflanzen und W\u00e4ldern gebunden. Der Physiker Dr. Roy W. Spencer hat u.a. die CO2-Aufnahme und -Abgabe durch die Ozeane untersucht und festgestellt, dass nur ca. 10% des freigesetzten CO2 aus menschlich verursachten Emissionen stammt.2<br \/>\nHier entz\u00fcndet sich ein weiterer Kritikpunkt: Weder die tsunamiausl\u00f6sende warme Meeresstr\u00f6mung El Nino noch gro\u00dfe Vulkanausbr\u00fcche w\u00fcrden in der Klimadarstellung des IPCC abgebildet, auch Wirtschaftskrisen wie die \u00d6lkrise oder die Deindustrialisierung des Ostens nicht \u2013 oder umgekehrt die st\u00fcrmische Industrialisierung Chinas, und die brennenden \u00d6lquellen am Golf kommen auch nicht vor.<\/p>\n<h2><strong>Die Temperatur steigt, bleibt oder sinkt<\/strong><\/h2>\n<p>Das Nationale Klimadatenzentrum (NCDC, National Climate Data Center) des U.S. Wetterdienstes gibt den Temperaturanstieg in den USA zwischen Ende des 19. Jahrhunderts und 2006 mit 0,65\u00b0 Celsius, bezogen auf ein Jahrhundert, an.<br \/>\nKritiker halten ihm Datenmanipulation vor, da es sich \u00fcberwiegend auf st\u00e4dtische Messstationen gest\u00fctzt habe. Damit habe es den Effekt der \u201eurbanen Hitze-Inseln\u201c (UHI-E, Urban Heat Island Effect) nicht ber\u00fccksichtigt, dies seien jedoch bekannte Ph\u00e4nomene aus allen St\u00e4dten: hohe W\u00e4rmespeicherung durch Stein und Beton, schlechtere Durchl\u00fcftung und langsame Abk\u00fchlung in der Nacht. Eine Aufheizung der l\u00e4ndlichen Umgebung finde dadurch nicht statt. In den l\u00e4ndlichen Gebieten betrug der Temperaturanstieg hingegen nur 0,11\u00b0 C, in den USA wie in Russland.3<br \/>\nDer UN-Klimarat gibt (2007) f\u00fcr die globale Oberfl\u00e4chentemperatur einen Anstieg um 0,74\u00b0 C an. Der Temperaturanstieg der letzten 50 Jahre sei doppelt so hoch wie der in den letzten 100 Jahren, und 11 der letzten 12 Jahre seien die w\u00e4rmsten seit Beginn der Temperaturaufzeichnungen.<br \/>\nEiner der prominentesten Sprecher des Klimarates, Prof. Mojib Latif, Leiter des Leibniz-Instituts f\u00fcr Meereswissenschaften der Universit\u00e4t Kiel, teilte hingegen bei der Weltklimakonferenz vom 31.8.-7.9.2009 in Genf mit, dass sich die Erde seit ca. 10 Jahren wieder deutlich abk\u00fchle, und dies auch in den n\u00e4chsten Jahren anhalte.<br \/>\nIPCC-Autor Latif geht aber von einem Wiedereinsetzen der Erderw\u00e4rmung durch CO2 nach der prognostizierten K\u00e4ltephase aus. Kritiker merken hier an, dass der IPCC nicht erkl\u00e4rt, wie die Abk\u00fchlung trotz CO2-Anstieg m\u00f6glich sei. Zumindest ist es eine offene Frage, warum die von Meteorologen seit 1998 oder sp\u00e4testens seit 2000 gemessene Abnahme der Erdtemperatur in der offiziellen Klimadiskussion kaum durchdringt.<br \/>\nDer behauptete lineare Temperaturanstieg fand nicht statt. Den st\u00e4rksten Anstieg gab es vor mehr als 50 Jahren, bis ca. 1940, bei weit geringerem CO2-Anteil in der Atmosph\u00e4re. Zwischen 1940 und 1975 ging die Temperatur global zur\u00fcck, bei steigendem CO2-Anteil.<br \/>\nDer IPCC gibt weiter an, dass die Temperaturen der vergangenen 50 Jahre sehr wahrscheinlich h\u00f6her waren, als jemals zuvor in den vergangenen 1.300 Jahren, manche sprechen gar von 120.000 Jahren. Damit wird zumindest die mittelalterliche Warmzeit ignoriert. Dieser folgte die \u201ekleine Eiszeit\u201c bis Mitte des 19. Jahrhunderts \u2013 rechtzeitig zum Beginn der Industrialisierung wurde es wieder w\u00e4rmer. Sowohl im Mittelalter wie auch Ende der 1930er \/ Anfang der 1940er Jahre lagen die Temperaturen auf oder \u00fcber dem heutigen Niveau.<\/p>\n<h2><strong>Sonne und Klima<\/strong><\/h2>\n<p>Ein zentraler Einwand gegen die IPCC-Prognosen lautet, dass der entscheidende Faktor f\u00fcr die Klimaentwicklung in den Rechenmodellen gar nicht vorkommt: der Einfluss der Sonne. Zum Zusammenwirken von zunehmender und abnehmender Sonnenaktivit\u00e4t, dem Magnetfeld der Erde und der Abk\u00fchlung bewirkenden Wolkenbildung existieren noch keine gesicherten Rechenmodelle.<br \/>\nDie Physiker Henrik Svensmark, Eigil Friis-Christensen und Knud Lassen vom d\u00e4nischen Weltrauminstitut stellten eine \u00dcbereinstimmung zwischen den regelm\u00e4\u00dfigen Ver\u00e4nderungen der Sonne und dem Temperaturverlauf auf der Erde fest.<br \/>\nIhre Hypothese lautet: Bei vermehrter Sonnenaktivit\u00e4t (erkennbar durch Entstehen und Verschwinden der Sonnenflecken), enth\u00e4lt die auf die Erde treffende kosmische Strahlung weniger elektrisch geladene Partikel. Kosmische Strahlung ist nicht zu allen Zeiten gleich stark. Die Sonne beeinflusst nicht allein durch Licht und W\u00e4rme die Erde, ihre Magnetfelder erzeugen die sogenannten Sonnenwinde. \u201eJe st\u00e4rker das Magnetfeld der Sonne\u201c, sagt Svensmark, \u201edesto mehr schirmt es die Erde gegen den Partikelsturm aus dem All ab.\u201c4<br \/>\nVon explodierten Sternen gehen unsichtbare Protonen, Elektronen und ionisierte Atome aus dem All auf die Erde nieder. Diese winzigen Partikel tragen zum Entstehen der Wolken in der unteren Atmosph\u00e4re bei. Die Wolkendecke wiederum beeinflusst die Temperatur der Erde. Bei h\u00f6herer Sonnenaktivit\u00e4t gibt es weniger Kristallisationskeime f\u00fcr die Wolkenbildung in der Atmosph\u00e4re und die Temperatur steigt an.<br \/>\nZumindest statistisch gilt der Zusammenhang zwischen dem Magnetfeld der Sonne und den Temperaturschwankungen der Erd-atmosph\u00e4re inzwischen als gesichert. Eine Forschergruppe der Max-Planck-Gesellschaft unter Leitung von Sami K. Solanki f\u00fcr Sonnensystemforschung hat 2004 Jahrtausende alte B\u00e4umen und das Polareis untersucht, um die Aktivit\u00e4t der Sonne in den letzten 11.400 Jahre zu rekonstruieren. Sie fanden heraus, dass die Sonne seit 60 Jahren so aktiv ist, wie in den letzten 8000 Jahren nicht mehr. Dies sei der eigentliche Grund f\u00fcr die Klimaerw\u00e4rmung.5 Deshalb steige die Temperatur auf fast allen Planeten unseres Sonnensystems.<br \/>\nAndere Untersuchungen gelten der Wechselwirkung zwischen Sonnenmagnetismus und den Magmastr\u00f6men im Erdinnern sowie dem Klimaeinfluss vulkanischer und seismischer Aktivit\u00e4t.<\/p>\n<h2><strong>IPCC-Klimabericht: Fehler und Pannen<\/strong><\/h2>\n<p>Wasser auf die M\u00fchlen der Skeptiker sind die aufgedeckten Fehler im UN-Bericht 2007. Ottmar Edenhofer, Mitvorsitzender der Arbeitsgruppe III im Weltklimarat sowie Chef\u00f6konom des Potsdam-Instituts f\u00fcr Klimafolgenforschung, nennt die Fehler: \u201eAussagen zur zuk\u00fcnftigen Gletscherschmelze im Himalaja wurden nachl\u00e4ssig recherchiert; das m\u00f6gliche Ausma\u00df klimabedingter Ernteeinbu\u00dfen in Afrika wurde durch das Fehlen erg\u00e4nzender Informationen dramatisiert, und der Anteil Landfl\u00e4che in den Niederlanden, der unterhalb des Meeresspiegels liegt, wurde falsch ausgewiesen.\u201c6<br \/>\nAls \u201eClimategate\u201c wurde ein Skandal bekannt, als Hacker Ende 2009 E-Mails des Klimainstituts (CRU) der Universit\u00e4t von East Anglia im britischen Norwich abfischten, die zeigten, dass einige Klimaforscher bei ihren Warnungen vor steigenden Temperaturen getrickst haben. Phil Jones, Direktor des Instituts, nutzte und popularisierte eine Erfindung von Professor Michael Mann: die \u201eHockeyschl\u00e4ger-Kurve\u201c, eine statistische Darstellung, die f\u00fcr die letzten 1000 Jahre einen nahezu gleichbleibenden globalen Temperaturverlauf aufzeigt, der erst seit Beginn der Industrialisierung durch einen dramatisch steilen Anstieg gebrochen sei. Dies wird als Beweis f\u00fcr die Einmaligkeit der heutigen Erderw\u00e4rmung gedeutet.<br \/>\nIn einer Mail offenbart Jones einem Kollegen, er habe f\u00fcr seine statistische Kurve Michael Manns \u201eTrick\u201c angewandt, um einen Temperaturr\u00fcckgang \u201ezu verstecken\u201c. Der Trick wurde n\u00f6tig, da Mann die Temperaturentwicklung anhand der Jahresringe einer einzigen nordamerikanischen Baumart nachweisen wollte, die ihm aber dummerweise eine Abk\u00fchlung ab 1960 signalisierten.7<br \/>\nTim Searchinger und Forscherkollegen an der Princeton University haben 2009 auf einen weiteren \u201ekritischen Fehler in der Klimaberechnung\u201c aufmerksam gemacht: Die habe leider nicht die Emissionen auf der Rechnung, die f\u00fcr \u201egr\u00fcne Energieerzeugung\u201c entstehen.8 Nahezu alle Studien \u00fcber die globale Erw\u00e4rmung versagten darin, die aus der Umwandlung von Ackerland und W\u00e4ldern f\u00fcr die Energieerzeugung resultieren CO2-Emissionen zu ber\u00fccksichtigen. Durch diesen Berechnungsfehler w\u00fcrde s\u00e4mtliche Bioenergie als neutral behandelt, obwohl durch das Verbrennen von Holz und den Kahlschlag von Fl\u00e4chen erhebliche Emissionen ausgel\u00f6st werden.<\/p>\n<h2><strong>CO2-Ablasshandel<\/strong><\/h2>\n<p>Laut Kyoto-Protokoll soll der Emissionshandel ein wichtiges Element neben direkten Ma\u00dfnahmen zur Reduzierung von Treibhausgasen sein.<br \/>\nDie von Deutschland stolz pr\u00e4sentierte Verringerung der CO2-Emissionen um \u00fcber 17 % seit 1990 war Folge der Deindustriealisierung der DDR ab 1990, seit der Jahrtausendwende steigen die Emissionen wieder.<br \/>\nF\u00fcr den Handel mit Emissionsrechten wurden Instrumente geschaffen wie der \u201eChicago Climate Exchange\u201c. Rolls Royce, Bayer, Ford und andere namhafte Unternehmen sind darin vertreten. Viele umweltverschmutzende Unternehmen beteiligen sich am Kohlenstoffdioxid-Handel. Die Differenz zwischen zugestandener und erreichter CO-Emission wird als Kredit an das Chicago Climate Exchange verkauft. Bei einem Preis von 14 $ pro Tonne aller im Kyoto-Protokoll zugestandenen Emissionsrechte k\u00e4me man laut Expertenrechnung auf einen Wert von 2.345 Milliarden Dollar, eine beachtliche Geldbeschaffungsmaschine! Zahlen muss nat\u00fcrlich auch jemand: Steuerzahler und Konsumenten.<br \/>\nDass innenpolitische Gegner einem CO2-Mahner wie Al Gore am Zeug flicken wollen, ist normal. So warfen ihm Kritiker im US-Kongress vor, dass der 20-mal soviel Strom wie ein durchschnittlicher US-B\u00fcrger verbraucht. Der Kritisierte wies die Kritik zur\u00fcck, denn daf\u00fcr kaufe er CO2-Abl\u00e4sse \u2013 von der \u201eGeneration Investment Management LLP\u201c.<br \/>\nDiese Gesellschaft ist ein Hedgefond, der den Handel mit CO2-Abl\u00e4ssen betreibt, Gr\u00fcndungsmitglied und Vorsitzender: Al Gore. Genial \u2013 der Mann kauft Abl\u00e4sse von sich selbst!<br \/>\nWenn dieses Gesch\u00e4ftsmodell so wunderliche Bl\u00fcten auf Seiten der Ablassk\u00e4ufer und -verk\u00e4ufer treibt, m\u00fcsste doch zumindest auf der \u201eWertsch\u00f6pfungsseite\u201c ein \u00f6kologischer Nutzen f\u00fcr die Umwelt stehen?<br \/>\nVom Beispiel Australien berichtet Klaus M\u00fcller:<br \/>\nEin Farmer pflanzte eine gro\u00dfe Anzahl von B\u00e4umen, um der Erosion vorzubeugen, den Salzgehalt des Bodens zu reduzieren und um den Schafen Schatten zu spenden. Ein CO2-Ablassh\u00e4ndler erkl\u00e4rte ihm, dass seine B\u00e4ume aus Sicht der CO2-Bilanz 40 Austral-Dollars pro Hektar wert seien, und gab ihm ein Zertifikat f\u00fcr seine positive CO2-Bilanz. Der H\u00e4ndler kassierte 40 Prozent an Vermittlungsprovision. Er verkauft dann das CO2-Zertifikat (wieder mit Provision) an ein Kohlekraftwerk weiter, das dann zwar kein CO2-Molek\u00fcl weniger ausst\u00f6\u00dft, aber daf\u00fcr wird das Bruttosozialprodukt durch den Verkauf und Kauf des Ablassbriefes erh\u00f6ht. Der dann nat\u00fcrlich erh\u00f6hte Strompreis wird an den Endverbraucher weitergegeben und der Kreislauf ist perfekt. Nur Gewinner, ein Verlierer, der aber ist das schw\u00e4chste Glied in der Kette, n\u00e4mlich der Endverbraucher.<br \/>\nAuf diese Weise entstanden in Australien und anderswo schon riesige Monokulturen mit artfremdem Pflanzen, die das biologische Gleichgewicht durcheinander brachten und mehr \u00f6kologische Sch\u00e4den verursachten als sie nutzten. Aber die theoretische CO2-Bilanz ist gerettet.9<br \/>\nDas Programm zum Emissionshandel beinhaltet Subventionen von 30 Milliarden US-Dollars f\u00fcr die Erforschung, Entwicklung und Vermarktung alternativer Energien, einschlie\u00dflich Biomasse.<\/p>\n<h2><strong>Konzerninteressen<\/strong><\/h2>\n<p>Dass die Lobby der \u00d6lkonzerne und die Erbauer neuer Kohlekraftwerke an einem \u201eweiter so!\u201c interessiert sind, liegt auf der Hand. Sp\u00e4testens, als George W. Bush das Kyoto-Protokoll nicht akzeptierte, verlieh dies dem Protokoll im Umkehrschluss in den Augen Vieler eine Art Heiligenschein. Doch schon bei der Atomkraftlobby wird es schwierig: sie erblickt in der Anti-CO2-Bewegung eine Hoffnung f\u00fcr weitere gute Gesch\u00e4fte. Und nicht zuletzt der Emissionshandel hat ein ganz neues Gesch\u00e4ftsfeld geschaffen, f\u00fcr Heuschrecken-Fonds inklusive.<br \/>\nEs f\u00fchrt also kein Weg daran vorbei, auch bei den Klimarettern nach den Interessen zu fragen. Nach dem Bekanntwerden von Fehlern im Bericht des IPCC wurde Kritik auch von Mitwirkenden ge\u00e4u\u00dfert. \u201eDer IPCC arbeite als eine diffuse Gemeinschaft von regierungs-nominierten akademischen Freiwilligen in einem verschwommenen Bereich zwischen Wissenschaft und Politik\u201c, meinte Mitautor Eduardo Zorita.10<br \/>\nZur Rettung des Rufes des Weltklimarates wird inzwischen die Forderung erhoben, der IPCC-Vorsitzende Rajendra Pachauri solle zur\u00fccktreten. Im britischen \u201eDaily Telegraph\u201c wird das Interessengeflecht des promovierten \u00d6konomen als Unternehmer im klimaindustriellen Komplex beleuchtet: \u201eDr. Pachauri hat ein erstaunliches weltweites Portfolio aufgebaut mit Gesch\u00e4ftsinteressen und milliardenschweren Investitionen, deren Erfolg von Empfehlungen des IPCC abh\u00e4ngt\u201c11<br \/>\nPachauri ist Beirat an der Chicago Climate Exchange, der \u201egr\u00f6\u00dften und lukrativsten B\u00f6rse f\u00fcr den Handel mit Rechten f\u00fcr den Kohlendioxidaussto\u00df\u201c. Er ist t\u00e4tig f\u00fcr das indische Energieforschungsinstitut TERI \u2013 Ableger des einflussreichen multinationalen Stahl-, Energie- und Autokonzerns Tata, dem inzwischen Land Rover und Jaguar geh\u00f6ren. TERI engagiert sich in Bio-Energieanlagen, finanziert von der EU.<br \/>\nAufgrund der Emissionshandels-Gesetze wurde die Produktion von j\u00e4hrlich drei Millionen Tonnen Stahl vom britischen Redcar nach Orissa in Indien verlegt, Besitzer des Stahlproduzenten Corus ist der Tata-Konzern. \u201e1700 Besch\u00e4ftigte in Redcar verlieren ihren Job im Namen des Weltklimas, an dem sich wenig \u00e4ndert durch die Verlagerung nach Indien\u201c, meint der Daily Telegraph.<br \/>\nSchlie\u00dflich wird derzeit, kofinanziert vom Londoner Umweltministerium und der M\u00fcnchener R\u00fcckversicherung, eine Studie erarbeitet, wie die indische Versicherungsbranche \u2013 in der auch Tata engagiert ist \u2013 die angenommenen Risiken eines Klimawandels am lukrativsten nutzen k\u00f6nne. Damit nicht genug, ist Rajendra Pachauri Chef des Klimainstitutes der Yale-Universit\u00e4t, bestens ausgestattet mit Geldern der US-Regierung und von Unternehmen, au\u00dferdem Klimawandel-Berater der Deutschen Bank, Direktor des japanischen Institute for Global Environmental Strategies und bis vor Kurzem auch Berater von Toyota.12 Bis der nicht mehr zu bremsen war. Pardon.<br \/>\nDer Klimawandel sei der gr\u00f6\u00dfte Anlagetrend aller Zeiten. Zehn Billionen Dollar wird die Umwandlung zu einer klimafreundlichen Weltwirtschaft kosten, rund 90 Prozent davon muss von privaten Investoren kommen, meint Kevin Parker, Chef des Assetmanagements der Deutschen Bank. \u201eInvestoren sind bereit, in eine emissionsarme Wirtschaft zu investieren, aber ohne Gesetze, die ein stabiles Investmentumfeld schaffen, sind uns die H\u00e4nde gebunden\u201c, sagt Anne Stausboll, Chefin des gr\u00f6\u00dften US-Pensionsfonds Calpers, der gut 200 Mrd. Dollar verwaltet.13<\/p>\n<h2><strong>Der Wahnsinn: \u201a\u00d6ko\u2018-Treibstoffe<\/strong><\/h2>\n<p>\u201e,Den Wald verkauft man nicht! Den Wald verteidigt man!\u2018 Mit diesem Motto protestieren die peruanischen Ureinwohner. Mitten im Amazonasgebiet Perus, in den Regionen San Martin und Loreto roden drei Tochterfirmen der m\u00e4chtigen Unternehmensgruppe \u201eGrupo Romero\u201c den unber\u00fchrtem Regenwald gleich tausendhektarweise. Ohne jegliche R\u00fccksicht auf Indianer und bedrohte Natur wurden die Fl\u00e4chen an die Palm\u00f6lfirmen konzessioniert. Die Ureinwohner, die sich gegen zwangsweise Vertreibung und das seit 2006 laufende Abholzen des Regenwalds widersetzen, werden von der Polizei gewaltsam ger\u00e4umt.\u201c14<br \/>\nDieser Aufruf der Aktion \u201eRettet den Regenwald\u201c (den man unter der angegebenen Internet-Adresse auch unterschreiben kann) zeigt ein Beispiel von vielen Dutzenden, wie weltweit Regenw\u00e4lder vernichtet werden, um Palm\u00f6l, Mais oder Zuckerrohr zu \u201enachhaltigen\u201c und \u201enachwachsenden\u201c Treibstoffen f\u00fcr die Industriel\u00e4nder zu verwandeln. Nach einer Studie des Umweltverbands WWF m\u00fcsste eine Million Hektar Regenwald fallen, um nur ein Prozent des europ\u00e4ischen Kraftstoffbedarfs aus Palm\u00f6l zu decken.<br \/>\nDer Focus-Redakteur Michael Odenwald formuliert \u201eTank oder intakte Natur\u201c als die neue Konfrontationslinie. Austragungsort z. B. der Tano\u00e9-Wald, letztes zusammenh\u00e4ngendes Waldgebiet im S\u00fcdosten der Elfenbeink\u00fcste, das f\u00fcr Palm\u00f6l-Plantagen des Unternehmens PALMCI (Anteilseigner Konzern Unilever) fallen soll. Nach Angaben der Organisation \u201eRettet den Regenwald\u201c machten PALMCI-Mitarbeiter mit schweren Planierraupen pro Tag 20 Hektar Urwald platt. Der Tano\u00e9-Wald ist eines der letzten R\u00fcckzugsgebiete bedrohter Tierarten, die einst in weiten Teilen Westafrikas heimisch waren. Zu ihnen z\u00e4hlen Wei\u00dfscheitelmangaben, der Geoffroy-Stummelaffe und eine Unterart des Roten Stummelaffen mit dem seltsamen Namen \u201eMiss Waldrons Roter Stummelaffe\u201c. Auch eine Meerkatzen-Unterart, die Roloway-Meerkatze, kommt m\u00f6glicherweise nur noch dort vor. \u201eDer Tano\u00e9-Wald ist sicher eines der wichtigsten, wenn nicht das wichtigste Waldgebiet f\u00fcr den Schutz bedrohter Primatenarten in ganz Afrika\u201c, konstatiert der Heidelberger Zoodirektor Klaus W\u00fcnnemann.15<br \/>\n\u00d6kologen der Universit\u00e4t Kassel bef\u00fcrchten den Verlust riesiger Regenwaldgebiete, wenn Brasilien Regierungspl\u00e4ne verwirklicht, die Fl\u00e4chen f\u00fcr Zuckerrohranbau zur Ethanol-Gewinnung zu verachtfachen, und die Anbaufl\u00e4chen f\u00fcr Sojabohnen zur Biodiesel-Produktion noch st\u00e4rker zu erweitert. Die verdr\u00e4ngten Rinderz\u00fcchter werden in Richtung Amazonas ausweichen und den Regenwald abholzen. Die Hessen rechnen vor, dass es 250 Jahre dauert, bis die von der Rodung verursachten Kohlendioxid-Emissionen durch die Biospritnutzung wieder ausgeglichen sind.16<br \/>\nLetztes Beispiel von einem dritten Kontinent: Der \u201eRegenwald-Report\u201c von \u201eRettet den Regenwald\u201c berichtet \u00fcber das Dorf Tanah Putih auf Borneo, in dem Angeh\u00f6rige des Dayak-Volks, Halbnomaden, von den Fr\u00fcchten des Waldes, Pilzen, kleinen Waldschweinen und wildem Kautschuk leben. Bis vor einigen Jahren war Tanah Putih von dichtem Urwald umgeben, bis Palm\u00f6l-Konzerne die B\u00e4ume rund um das Dorf rodeten und \u00d6lpalmen pflanzten. Nur eine kleine Waldinsel lie\u00dfen sie f\u00fcr die Bewohner stehen \u2013 eine k\u00fchle Oase der Artenvielfalt mitten in einem br\u00fctend hei\u00dfen und \u00f6den Meer von Plantagen, in denen Abermillionen genetisch identischer B\u00e4ume stehen. Erde und Fl\u00fcsse sind verseucht durch Pestizide und Herbizide, ohne die keine Monokultur auskommt. Kein Tier kann hier \u00fcberleben, auch nicht die Orang-Utans, die hilflos durch die Plantagen irren und versuchen, die Palmfr\u00fcchte zu fressen \u2013 bis sie den Hackmessern der Plantagenarbeiter zum Opfer fallen.17<br \/>\n\u00dcberall verdr\u00e4ngen das lukrative Palm\u00f6l und \u201aBiosprit\u2018-geeignete Sorten andere Pflanzungen, etwa Kakao oder Kautschuk. Die weichen dann in gerodete W\u00e4lder aus. Durch den Anbau von Energiepflanzen in Konkurrenz zu Nahrungspflanzen gehen nicht nur unersetzliche Naturfl\u00e4chen und mit ihnen die Biodiversit\u00e4t verloren, es werden auch Menschen von ihrem Land vertrieben und nicht selten get\u00f6tet. Emissionshandels-Programme schaffen die entsprechenden \u00f6konomischen Anreize.<br \/>\nDie Nachfrage nach \u201aBio\u2018-Sprit scheint ungebremst: Die US-Marine will ihre Schiffe, Fahr- und Flugzeuge k\u00fcnftig mit alternativen Kraftstoffen antreiben, um die Abh\u00e4ngigkeit von fossilen Brennstoffen aus unsicheren Regionen der Welt zu verringern und die Ausgaben zu senken. Ab 2012 soll eine \u201eGreen Strike Group\u201c (Gr\u00fcne Schlachtschiffgruppe) aus nuklear und mit Biosprit betriebenen Schiffen aufgestellt werden.<br \/>\nDie von der EU verordneten \u201aBio\u2018-Beimischungsquoten f\u00fcr Dieselkraftstoff sind an der Trag\u00f6die mit schuld. Zwar soll k\u00fcnftig Agrosprit aus Waldrodung auf dem europ\u00e4ischen Markt verboten sein, doch nachdem z. B. die indonesische Regierung Palm\u00f6lplantagen per Dekret zu W\u00e4ldern erkl\u00e4rte, hat die EU die Plantagen ebenfalls zu W\u00e4ldern umdeklariert.<\/p>\n<h2><strong>Was folgt?<\/strong><\/h2>\n<p>Haben alle Experten gleicherma\u00dfen unrecht? Soll man sich nicht mehr engagieren, weil man eh\u2019 nicht durchblicken kann? Das w\u00e4re ein schlechter Rat, das Feld g\u00e4nzlich den Herrschenden zu \u00fcberlassen. F\u00fcr die Reduzierung von Schadstoffen, f\u00fcr regenerative Energien, Energie-Einsparung, Ressourcenschonung und Artenschutz sowie gegen die Politik der Energiekonzerne sollte man eintreten, ob man die Treibhaus-Theorie f\u00fcr plausibel h\u00e4lt oder ablehnt.<br \/>\nHans von Storch, Professor am Institut f\u00fcr Meteorologie der Universit\u00e4t Hamburg und Leiter des \u201eInstituts f\u00fcr K\u00fcstenforschung\u201c am GKSS-Forschungszentrum in Geesthacht: \u201eIn gewisser Weise sind beide Gruppen, die Alarmisten und die Skeptiker, geistesverwandt. Sie haben beide eine festgelegte Weltsicht, und sie haben beide keine Hemmungen, Wissenschaft als Handlanger einer \u201aguten Politik\u2018 zu instrumentalisieren. Beide Gruppen besch\u00e4digen die Unabh\u00e4ngigkeit der gesellschaftlichen Einrichtung \u201aWissenschaft\u2018, und beide besch\u00e4digen den demokratischen Willensbildungsprozess.\u201c<br \/>\nEr kritisiert, dass nicht die Genauigkeit wissenschaftlicher Aussagen gefragt ist, sondern ihre Widerspruchsfreiheit sei Voraussetzung f\u00fcr Akzeptanz. Es interessiere die \u201epolitische N\u00fctzlichkeit, nicht die Wissenschaftlichkeit der Methodik, die an sich die Autorit\u00e4t wissenschaftlicher Aussagen begr\u00fcndet.\u201c18<br \/>\nSo sehr ich der Einsch\u00e4tzung zustimme, muss ich doch auf das urs\u00e4chliche Problem hinweisen: im Kapitalismus ist nun mal auch die Wissenschaft eine Ware.<br \/>\nAber auch jenseits der Glaubenskriege gibt es konstruktive Vorschl\u00e4ge, weg von der CO2-Fixierung. Der d\u00e4nische Wirtschaftsexperte Bj\u00f6rn Lomborg geht einerseits davon aus, \u201edass die Klimasache eine Art Hype ist\u201c, andererseits \u201eein Problem. Aber die Art, wie sie oft pr\u00e4sentiert wird \u2013 als Ende der Welt oder als Ende der Zivilisation \u2013 ist sowohl unwahr als auch nicht hilfreich.\u201c Zugleich sieht er in der \u201eFrage des Profits f\u00fcr die Industrie \u2026 nat\u00fcrlich ein Teil der Erkl\u00e4rung.\u201c<br \/>\n\u201eDa die Reduktion der Emissionen ein unglaublich ineffizienter Weg ist\u201c, pl\u00e4diert er f\u00fcr \u201eeinen kl\u00fcgeren Weg, den Klimawandel zu stoppen: Es w\u00e4re besser, die Investitionen in Forschung und Entwicklung von alternativen Energiequellen massiv zu erh\u00f6hen, \u2026 dass jedes Land 0,2 Prozent seines BIP f\u00fcr Forschung und Entwicklung alternativer Energiequellen ausgeben sollte. Das w\u00e4re fantastisch. Es w\u00e4re kl\u00fcger, einfacher und billiger. Auch China und Indien w\u00e4ren so leichter an Bord zu holen. Das Budget f\u00fcr Forschung und Entwicklung w\u00fcrde 50-mal so gro\u00df sein wie das derzeitige.\u201c19<br \/>\nNat\u00fcrlich ist das Thema kompliziert, und das naheliegende Bed\u00fcrfnis, sich \u201eauf eine Seite zu schlagen\u201c, um bei \u201eden Guten\u201c zu sein, kann hier nicht erf\u00fcllt werden. Beim Klima handelt es sich nun mal um einen sehr komplexen Prozess mit der Kombination unterschiedlicher Faktoren und Komponenten mit komplizierten Wirkmechanismen. Erkenntnisse zu einem komplexen, nicht abgeschlossenen Prozess k\u00f6nnen ebenfalls nicht endg\u00fcltig und dauerhaft abgeschlossen sein.<br \/>\nWie bei allen Fragen geh\u00f6rt Skepsis und Kritikbereitschaft zur Grundausstattung, wenn man M\u00fcndigkeit anstrebt statt Mitl\u00e4ufertum. Dazu geh\u00f6rt, die hinter regierungsamtlicher Klimarettungspropaganda verschleierten Umweltverbrechen, die Verseuchung durch genmanipulierte Pflanzen und Tiere, Giftm\u00fcll, bizarre Klonexperimente, den Einsatz von Uranmunition und die Abholzung der Regenw\u00e4lder anzuprangern.<br \/>\nEin weiterer Grund, das Feld nicht den Herrschenden zu \u00fcberlassen, sind die nicht zu \u00fcberh\u00f6renden Forderungen, \u201eim Interesse der \u00d6kologie\u201c die Demokratie durch autorit\u00e4re Herrschaft zu ersetzen und nationale Souver\u00e4nit\u00e4t durch eine \u201eWeltregierung\u201c.<br \/>\n\u201eDie liberale Demokratie, in modernen Gesellschaften als sakrosankt angesehen, ist ein Hindernis bei \u00f6kologisch nachhaltigen L\u00f6sungen f\u00fcr unseren Planeten\u201c meinen die Autoren David Shearman und Joseph W. Smith von \u201eDie Herausforderung des Klimawandels und das Scheitern der Demokratie\u201c. Dem Umbau des Herrschaftssystems unter \u00d6ko-Deckm\u00e4ntelchen muss Widerstand entgegengesetzt werden.<br \/>\nDass die meisten offiziell Agierenden in der Klimadebatte als Agenten bestimmter \u00f6konomischer Interessen unterwegs sind, kann eigentlich nicht wirklich \u00fcberraschen. Es best\u00e4tigt nur nochmals, dass die Probleme, die der Kapitalismus hervorbringt, nicht im Rahmen und mit den Mitteln des Kapitalismus gel\u00f6st werden k\u00f6nnen.<br \/>\n\u201eSind Sie damit einverstanden, dieses Modell des \u00dcberkonsums und der Verschwendung zu ver\u00e4ndern, welches der Kapitalismus darstellt?\u201c, fragte Boliviens Pr\u00e4sident Evo Morales die Versammelten des Kopenhagener Klimagipfels. Die Frage ist sehr gut, nur sa\u00dfen die Falschen im Saal.<br \/>\n\u201eFreidenker treten f\u00fcr neue Denk- und Lebensweisen auf Grundlage eines nicht entfremdeten Verh\u00e4ltnisses zur Natur ein. Aufkl\u00e4rung will das Bewusstsein f\u00f6rdern, dass die St\u00f6rung des Stoffwechsels zwischen menschlicher Gesellschaft und Umwelt beendet werden muss, die Herrschaft \u00fcber die Natur ersetzt werden muss durch die Beherrschung des Verh\u00e4ltnisses zwischen Mensch und Natur, und dass exakte Kenntnis der Naturgesetze ihre Anwendung im Interesse des menschlichen \u00dcberlebens erm\u00f6glicht.\u201c20<\/p>\n<p><u><strong>Anmerkungen:<\/strong><\/u><br \/>\n1 Siehe Wolfgang Th\u00fcne, Freispruch f\u00fcr CO2. Wie ein Molek\u00fcl die Phantasie von Experten gleichschaltet. Wiesbaden 2002<br \/>\n2 siehe http:\/\/www.drroyspencer.com\/<br \/>\n3 siehe Roy Spencer, 3.M\u00e4rz 2010, http:\/\/www.drroyspencer.com\/<br \/>\n4 DIE WELT, 15.12.2009<br \/>\n5 Presseinformation der Max-Planck-Gesellschaft, http:\/\/www.mpg.de\/bilderBerichteDokumente\/<br \/>\ndokumentation\/pressemitteilungen\/2004\/<br \/>\npressemitteilung20041026\/index.html<br \/>\n6 DIE WELT, 18.02.2010<br \/>\n7 DIE WELT, 03.12.2009<br \/>\n8 Fixing a Critical Climate Accounting Error, Science 326, 23.10.2009<br \/>\n9 Klaus M\u00fcller, Der CO2-Schwindel, Epoch Times, http:\/\/www.epochtimes.de\/articles\/2007\/05\/16\/120128.html<br \/>\n10 DIE WELT, 18.02.2010<br \/>\n11 DIE WELT, 23.12.2009<br \/>\n12 ebenda<br \/>\n13 Handelsblatt, 18.01.2010<br \/>\n14 http:\/\/www.regenwald.org<br \/>\n15 Focus, 02.09.2008<br \/>\n16 Focus, 12.03.2010<br \/>\n17 ebenda<br \/>\n18 DIE WELT, 05.12.2009<br \/>\n19 Der Standard, Wien, 04.12.2009<br \/>\n20 F\u00fcr Aufkl\u00e4ung! Verbandstag des Deutschen<br \/>\nFreidenkerverbandes 2009, Berlin<em><strong><br \/>\n<\/strong><\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p>Bild: https:\/\/pixabay.com\/de\/users\/Wild0ne<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><strong>Beitrag von Klaus Hartmann aus FREIDENKER 1-10<\/strong><br \/>\n\u201ePrognosen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen.\u201c Ob der sch\u00f6ne Satz von Karl Valentin, Mark Twain oder Winston Churchill stammt, ist umstritten. Nicht umstritten ist, dass Prognosen die \u00f6ffentliche Meinung beeinflussen sollen und deshalb oft auf Skepsis treffen.<br \/>\nAuch beim Klima toben die Glaubensk\u00e4mpfe \u2013 im Internet, in Magazinsendungen von Funk und Fernsehen, auf den Wissenschaftsseiten der Zeitungen und dem Sachbuchmarkt. W\u00e4hrend die Einen eine Klimakatastrophe vorhersagen, sprechen Andere von Klimaschwindel und von Hysterie. <\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":307,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","advanced_seo_description":"","jetpack_seo_html_title":"","jetpack_seo_noindex":false,"jetpack_post_was_ever_published":false,"footnotes":""},"categories":[11],"tags":[84,72,987],"class_list":["post-304","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-arbeit-soziales","tag-klima","tag-klimaschutz","tag-treibhauseffekt"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/berg-landschaft-natur-epos.jpg?fit=800%2C445&ssl=1","jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p9stpK-4U","jetpack-related-posts":[{"id":24134,"url":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=24134","url_meta":{"origin":304,"position":0},"title":"2026: Zwischen Hoffnung und Ern\u00fcchterung \u2013 Versuch einer Prognose","author":"Webredaktion","date":"6. 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