{"id":2998,"date":"2015-04-19T01:06:30","date_gmt":"2015-04-18T23:06:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.freidenker.org\/?p=2998"},"modified":"2018-04-29T23:26:29","modified_gmt":"2018-04-29T21:26:29","slug":"krieg-der-friedensfreunde","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=2998","title":{"rendered":"\u201eKrieg der Friedensfreunde\u201c?"},"content":{"rendered":"<p><strong>Breitseiten gegen die Friedensbewegung &#8211; 1. Fortsetzung<\/strong><\/p>\n<p>von <em><strong>Klaus Hartmann<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Wenn eine Zeitung wie die \u201eTaz\u201c, die bisher allen imperialistischen Kriegen in den letzten Jahrzehnten ihre propagandistische Unterst\u00fctzung nicht versagen wollte, mit dieser \u00dcberschrift einen Zustandsbericht \u00fcber die Friedensbewegung ver\u00f6ffentlicht, liegt die Diagnose nahe: \u201eDer Wunsch ist der Vater des Gedankens.\u201c Doch leider liegen Wunsch und Wirklichkeit enger beieinander, als es uns lieb sein kann, und insbesondere, als es dem Frieden gut t\u00e4te.<\/p>\n<p>\u201eKurz vor den Osterm\u00e4rschen erreicht der Streit in der Friedensbewegung einen neuen H\u00f6hepunkt. Es ist ein offener Machtkampf\u201c, schreibt die \u201eTaz\u201c weiter (siehe <a href=\"https:\/\/www.taz.de\/Vor-den-Ostermaerschen\/!157281\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.taz.de\/Vor-den-Ostermaerschen\/!157281\/<\/a> ) Ganz unbescheiden erkennt die Zeitung als einen Ausgangspunkt jenes Interview, \u201ein dem der langj\u00e4hrige Friedensaktivist Monty Sch\u00e4del gefordert hatte, die \u201aFriedenswinter\u2018-Kampagne umgehend zu beenden\u201c (<a href=\"https:\/\/www.taz.de\/Vor-den-Ostermaerschen\/!157281\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/www.taz.de\/!156414\/<\/a>).<\/p>\n<p>F\u00fcr Samstag, 14.03.2015, hatte der \u201eFriedenswinter 2014\/15\u201c zur 2. Aktionskonferenz nach Frankfurt am Main eingeladen, um \u00fcber die bisherigen Aktivit\u00e4ten Bilanz zu ziehen und Perspektiven der Zusammenarbeit in der Friedensbewegung zu beraten.<\/p>\n<p><strong>St\u00f6rfeuer zur Friedenskonferenz<\/strong><\/p>\n<p>Der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der \u201eDeutschen Friedensgesellschaft\/Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen\u201c (DFG\/VK), Monty Sch\u00e4del, gab mit einem Interview mit der \u201etaz\u201c am gleichen Tag die Orientierung vor: &#8222;der sogenannte Friedenswinter, um diesen Propagandabegriff zu verwenden\u201c sei \u201eein Versuch, der gescheitert ist.&#8220;<\/p>\n<p>Nach dieser Logik h\u00e4tte man sich die Konferenz samt Anreise nach Frankfurt also sparen k\u00f6nnen, aber au\u00dfer 140 Anderen erschien sogar Monty Sch\u00e4del. Allerdings erlebte er nicht den erhofften Abgesang auf die gemeinsame Friedensbewegung, sondern die mehrheitliche Emp\u00f6rung ob seines Interviews in der \u201etaz\u201c.<\/p>\n<p>So meinte Andreas Gr\u00fcnwald (Hamburger Forum f\u00fcr V\u00f6lkerverst\u00e4ndigung und weltweite Abr\u00fcstung e.V., VVN) bei dieser Konferenz: \u201eUnd auf die Frage, ob dieser Friedenswinter, diese Kampagne der Friedensbewegung, die Monty nun zum \u201ePropagandabegriff\u201c erkl\u00e4rt, denn nun weitergehen sollte, antwortet Monty \u2026 \u201aGanz klar: Nein. Der Grundkonsens der Friedensbewegung war immer, dass sie internationalistisch, antimilitaristisch und antifaschistisch ist.\u2018<\/p>\n<p>Aber was hei\u00dft denn das im Umkehrschluss? Hat es jemals eine Aktion, eine Demonstration, einen Aufruf oder eine Stellungnahme im Rahmen des Friedenswinters gegeben, die nicht antimilitaristisch, die nicht internationalistisch, die nicht antifaschistische Positionen klar bezogen hat?<\/p>\n<p>Monty: ich verlange von Dir, dass du uns hier auf dieser Konferenz das erl\u00e4uterst, dass du hier vor uns allen dazu Stellung nimmst. Und zwar ganz konkret und unter Nennung der Personen oder der konkreten Ereignisse, die es dir gestatten, diesen unversch\u00e4mten Vorwurf zu erheben! Denn so, wie du es hier machst, geht es nicht. Denn damit wird Vertrauen und Gemeinsamkeit deutlich zerst\u00f6rt.\u201c<\/p>\n<p>Andreas Gr\u00fcnwald zitierte aus dieser taz-Ausgabe \u201eeine weitere Bemerkung, die offenbar mit Dir besprochen ist: \u201aDer Antimilitarist Monty Sch\u00e4del etwa kn\u00fcpfte seine Teilnahme [an der Konferenz] an die Bedingung, dass die Hamburgerin McClean nicht, wie zun\u00e4chst geplant, einen Workshop moderieren d\u00fcrfe.\u2018 Katrin wurden in dem Artikel nationalistische Abweichungen nachgesagt.<\/p>\n<p>Ich will es Dir deutlich sagen: Katrin geh\u00f6rt in Hamburg zu jenen, die ganz eindeutig Positionen des Friedenswinters vertreten, die eine eindeutig antirassistische und antifaschistische Haltung einnehmen, an der es nicht den geringsten Zweifel gibt! Nimm zur Kenntnis: Sie geh\u00f6rt zu jenen, die in Hamburg gemeinsam mit Esther Bejarano, der Ehrenvorsitzenden der Hamburger VVN und Vorsitzenden des Auschwitzkomitees, zur Beteiligung am Ostermarsch aufgerufen hat \u2013 und die diesen aktiv mit vorbereitet. Sie hat unser volles und uneingeschr\u00e4nktes Vertrauen.<\/p>\n<p>Ich frage: Was gibt euch das Recht diese aufrichtige Frau so zu beleidigen? Ich fordere Dich hiermit dazu auf uns hier dazu Auskunft zu geben, dich zu entschuldigen, oder aber eure Vorw\u00fcrfe zu belegen, wann und wo Katrin jemals bei ihren Reden inhaltlich von diesen Grunds\u00e4tzen abgewichen ist. Sonst aber schweig!\u201c<\/p>\n<p><strong>Reaktion und Eskalation<\/strong><\/p>\n<p>Am 16.03 2015 nahm Ken Jebsen das \u201etaz\u201c-Interview zu Anlass, bei der Montagsmahnwache in Berlin zu verk\u00fcnden: \u201eUnser Feind ist die sogenannte &#8218;linke&#8216; Presse, (\u2026) die Querfront hei\u00dft heute &#8218;taz&#8216;! Die Querfront hei\u00dft heute Jutta Ditfurth oder Monty Sch\u00e4del, die uns erkl\u00e4ren, wir w\u00e4ren &#8217;neurechts&#8216;, das sind Leute, die sind gekauft von der NATO!&#8220;<\/p>\n<p>Das wertete die die DFG-VK als \u201aFeindschaftserkl\u00e4rung\u2018 und rief zur \u201eSolidarit\u00e4t mit Monty Sch\u00e4del!\u201c auf. Dabei erkl\u00e4rte sie \u201eEine pers\u00f6nliche Diskreditierung oder gar eine Bedrohung sind mit unseren friedenspolitischen Grunds\u00e4tzen unvereinbar.\u201c <a href=\"https:\/\/www.dfg-vk.de\/aktuelles\/dfg-vk-neuigkeiten\/2015\/1024\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.dfg-vk.de\/aktuelles\/dfg-vk-neuigkeiten\/2015\/1024<\/a> Dies scheint aber nur in einer Richtung zu gelten, denn beim Austeilen gilt der Satz offenbar nicht:<\/p>\n<p>Die offizielle Facebook-Seite des DFG-VK (s. angegebener Link) unterstellt Ken Jebsen die Aussagen: \u201eder Faschismus ist der Antifaschismus\u201c, \u201eantifa sind NATO-Schergen\u201c, \u201eantifa-Leute sind die wirklichen Faschisten\u201c.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich sagte er: &#8222;Ich bin in dieser Stadt drei oder vier Mal in den letzten 20 Jahren angegriffen worden, von verkleideten Linken, die aber eigentlich Rechte sind, die sich f\u00fcr Antifa ausgeben, aber die NATO-Schergen sind. (&#8230;) Begegnet diesen falschen Antifa-Leuten, das sind die wirklichen Faschisten, denn der Faschismus kommt nat\u00fcrlich, indem er sagt &#8218;Ich bin der Antifaschismus&#8216;.&#8220;<\/p>\n<p>Wenn man die Bruchst\u00fccke aus der Rede mit der Passage im Zusammenhang vergleicht, wird deutlich: Die Original-Aussagen werden sinnentstellend verf\u00e4lscht. Die Ankl\u00e4ger kannten das Originalzitat und den Zusammenhang sehr wohl, denn sie haben die S\u00e4tze f\u00fcr ihre Zwecke neu \u201aabgemischt\u2018. Die F\u00e4lschung ist also Absicht.<\/p>\n<p>Das wirft zumindest die Frage auf: Besch\u00e4ftigt die DFG-VK eine F\u00e4lscherwerkstatt zur Gestaltung ihrer Facebook-Seite? Wei\u00df die Organisation, wen sie da bezahlt? Oder steckt Absicht dahinter?<\/p>\n<p>Eine Absicht ist jedenfalls offenkundig: Die mit dem Friedenswinter versuchte Ann\u00e4herung, Aktionseinheit und Vereinigung von \u201aalter\u2018 und \u201aneuer\u2018 Friedensbewegung soll torpediert und beendet werden.<\/p>\n<p><strong>Friedensbewegung: immer wieder neu<\/strong><\/p>\n<p>In der Friedensbewegung und um sie herum ist eine Diskussion in Gang gekommen, seit die Montagsmahnwachen f\u00fcr den Frieden zu Beginn der Ukraine-Krise auf die Stra\u00dfe gegangen sind. Seither wird eine Unterscheidung in \u201aneue\u2018 und \u201aalte\u2018 Friedensbewegung kultiviert, statt auf die dr\u00e4ngende Aufgabe zu orientieren, den Marsch in den 3. Weltkrieg zu stoppen. Die Unterscheidung ist kein Musterbeispiel f\u00fcr Rationalit\u00e4t, aber die Quelle vielf\u00e4ltiger Anw\u00fcrfe und Spaltungsversuche.<\/p>\n<p>Der Deutsche Freidenker-Verband geh\u00f6rt eigentlich zur ganz alten Friedensbewegung, sp\u00e4testens seit die Freidenkerin und Friedensnobelpreistr\u00e4gerin Bertha von Suttner 1889 ihren Roman \u201eDie Waffen nieder!\u201c ver\u00f6ffentlicht hat.<\/p>\n<p>Die \u201eNeue Friedensbewegung\u201c entstand nicht erst 2014, sondern 1980, unmittelbar nach dem Beschluss zur Stationierung neuer NATO-Atomraketen in Europa. \u201eNeu\u201c wurde die Bewegung nur deshalb genannt, um sie von den vorherigen Bewegungen gegen die Remilitarisierung der BRD, der Anti-Atomtod-Bewegung und der Bewegung gegen den Vietnam-Krieg zu unterscheiden.<\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich machten die \u201ealten\u201c Friedensbewegten und Ostermarschierer auch in der \u201eneuen\u201c Bewegung mit, es gab weder Abgrenzungen noch Eifers\u00fcchteleien.<\/p>\n<p>Dass jenen, die auf Konfrontation setzen, eine st\u00e4rkere Friedensbewegung ein Dorn im Auge ist, versteht sich von selbst. Dass die Regierenden und Mainstream-Medien passend zu den Kriegszeiten Breitseiten gegen die Friedensbewegung abfeuern, ist verst\u00e4ndlich. Die Auseinandersetzung mit den Kriegstreibern und ihren Propagandakompanien geh\u00f6rt f\u00fcr die Friedensbewegung zum \u201at\u00e4glichen Brot\u2018 seit ihrem Bestehen.<\/p>\n<p>Wenn allerdings destruktive Aussagen und spalterische Angriffe aus den eigenen Reihen oder von vermeintlichen Linken erfolgen, ist das inakzeptabel und zu verurteilen.<\/p>\n<p>Kaum waren die Osterm\u00e4rsche vor\u00fcber, schreibt die taz nach ihren monatelangen Kampagnen gegen die Zusammenarbeit der Friedensbewegung \u00fcber \u201eDie Baisse der Friedensbewegung\u201c, (<a href=\"https:\/\/www.taz.de\/Ostermaersche-in-der-Krise\/!157583\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.taz.de\/Ostermaersche-in-der-Krise\/!157583\/ <\/a>), und es klingt fast bedauernd. Es f\u00e4llt ihr auch gar nichts dabei ein, r\u00fcckblickend zu zitieren: \u201e\u2018Ich bin f\u00fcr die Friedensbewegung, f\u00fcr das gro\u00dfe B\u00fcndnis zum Kampf gegen das gr\u00f6\u00dfte \u00dcbel, den Atomkrieg\u2018, schrieb der Konkret-Herausgeber Hermann L. Gremliza 1981. \u201aSozialisten und Kommunisten waren die ersten, umso besser, wenn nun auch Christen, B\u00fcrgerliche, ja Deutschnationale den Friedenskampf unterst\u00fctzen.\u2018\u201c<\/p>\n<p>Das wird nicht kritisiert, freilich auch nicht reflektiert, es ist kein Anlass zur Selbstkritik, kein Signal zur Umkehr. Nicht f\u00fcr die taz, nicht f\u00fcr manche etablierten Aktivisten, und auch nicht f\u00fcr einige Schreiber in der \u201ejungen Welt\u201c \u2013 doch dazu sp\u00e4ter.<\/p>\n<p><strong>Merkw\u00fcrdigkeiten zu den Osterm\u00e4rschen<\/strong><\/p>\n<p>\u201eDie Friedensbewegung\u201c sei \u201eweder mit dem\u201c (nicht n\u00e4her qualifizierten) \u201eVorgehen der &#8211; usurpierten &#8211; Kiewer Staatsmacht in der Ostukraine, noch mit der fadenscheinigen Politik Russlands, noch mit der aggressiven Einheizpolitik der US-Administration einverstanden\u201c verlautbaren Peter Strutynski und L\u00fchr Henken als Sprecher des Kasseler Friedensratschlags. Unterst\u00fctzen k\u00f6nne man den \u201eAnsatz einer Deeskalation, wie er etwa in den Minsker Vereinbarungen festgelegt wurde und von Deutschland und Frankreich offiziell mit getragen wird\u201c, schreiben sie. Aha, Deutschland und Frankreich gut, aber dass die Vereinbarung auch von Russland mitgetragen wird, hat sich noch nicht bis Kassel herumgesprochen.<\/p>\n<p>Die Rede von einer \u201efadenscheinigen Politik Russlands\u201c ist angesichts der Aggression der NATO in der Ukraine, des Krieges der Kiewer Junta gegen die Zivilbev\u00f6lkerung des Donbass und der permanenten Provokationen des \u201aWestens\u2018 gegen\u00fcber Russland eine Unverfrorenheit. Damit wird den Ostermarschierern in die Beine geschossen. \u00c4quidistanz zu Russland bedeutet N\u00e4he zur NATO. Dies im Namen \u201eder Friedensbewegung\u201c zu verk\u00fcnden, erfordert die Antwort: Die Friedensbewegung weist die unverantwortlichen Aussagen aus Kassel zur\u00fcck.<\/p>\n<p>In der \u201ejungen Welt\u201c vom 21.03.2015 meint Karl-Heinz Peil vom Bundesausschusses Friedensratschlag auf die leicht verzweifelt klingende Frage \u201eWie wieder mehr werden?\u201c: \u201eZumindest bei den anstehenden Osterm\u00e4rschen ist aber die \u00fcbergreifende Struktur der \u201aFriedenswinter\u2018-Kampagne \u00fcberfl\u00fcssig und eher kontraproduktiv. Deshalb sollten bei weiteren bundesweiten Aktionen nach dem 10. Mai wieder die gewachsenen Strukturen der deutschen Friedensbewegung mit der Kooperation f\u00fcr den Frieden und dem Bundesausschuss Friedensratschlag ma\u00dfgebend sein.\u201c Und das trotz selbstattestierter, anhaltender \u201eMobilisierungsschw\u00e4che der Friedensbewegung\u201c! Da lautet die niederschmetternde Diagnose: Total verpeilt. Dem Mann kann nicht geholfen werden.<\/p>\n<p>Soweit, wie der \u201ejunge Welt\u201c-Autor Sebastian Carlens, muss man aber auch nicht gehen. In derselben Ausgabe, in der das Peil-Interview steht, erkl\u00e4rt er rundweg: \u201eEs gibt keine \u201aalte Friedensbewegung\u2018 mehr\u201c (<a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/2015\/03-21\/010.php\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.jungewelt.de\/2015\/03-21\/010.php<\/a> ) Damit leistet er den Friedensbewegten ebenfalls einen B\u00e4rendienst. Ohne Hoffnung endet dieser Beitrag allerdings nicht \u2013 das sei \u201edie organisierte revolution\u00e4re Bewegung\u201c.<\/p>\n<p>\u201eDa er aber gleichzeitig von einer \u201aorganisierten revolution\u00e4ren Bewegung\u2018 hierzulande spricht, kann der Ma\u00dfstab zur Bemessung der Existenz einer Bewegung eigentlich nicht sehr hoch angelegt sein\u201c, meint Doris Pumphrey von der Friedenskoordination Berlin. (<a href=\"http:\/\/www.mez-berlin.de\/streit-in-der-friedensbewegung-wie-breit-darf-sie-sein-114.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/www.mez-berlin.de\/streit-in-der-friedensbewegung-wie-breit-darf-sie-sein-114.html<\/a>)<\/p>\n<p><strong>\u201eFormierte Gegenaufkl\u00e4rung\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Diese \u00dcberschrift \u00fcber seinem Artikel scheint der Autor Carlens gr\u00fcndlich missverstanden zu haben, wom\u00f6glich eher als Auftrag. Sein Anliegen: jede Zusammenarbeit, ja jede sachliche Auseinandersetzung mit den Friedensmahnwachen von vornherein zu unterbinden. Wie er dies zu erreichen versucht, beschreibt Rainer Rupp am Beispiel der Unterstellungen gegen\u00fcber Ken Jebsen, einem Protagonisten der Mahnwachen-Bewegung:<\/p>\n<p>\u201eDurch eine unbedachte Bemerkung bei einer Rede habe sich Jebsen \u201aselbst demaskiert\u2018, so Carlens. Mit seiner Bezugnahme auf den franz\u00f6sischen Ethnologen und Soziologen Gustave Le Bon habe Jebsen seine \u201aVerachtung der Massen, damit auch die seines eigenen Publikums \u2026 und die Manipulierbarkeit der Stra\u00dfe\u2018 zum Ausdruck gebracht. In der Jebsen zugeschriebenen Passage hei\u00dft es, dass Gustave le Bon schon vor \u00fcber 100 Jahren \u201averdammt richtig\u2018 lag, als er schrieb: \u201aDie Massen urteilen gar nicht oder falsch. Die Urteile, die die Massen annehmen, sind nur aufgedr\u00e4ngte, niemals gepr\u00fcfte Urteile\u2018. Und dann setzt Carlens zum Todessto\u00df an, indem er schreibt, dass Gustave le Bon noch \u201aganz anderen Leuten als Stichwortgeber\u2018 gedient habe. Daf\u00fcr pr\u00e4sentiert er ein Zitat aus Hitlers \u201aMein Kampf\u2018 und folgert daraus, dass es \u201akein Zufall ist, dass dieser heute vergessene Schriftsteller [Gustave le Bon] bei Jebsen seinen sp\u00e4ten Widerhall findet\u2018. Dass Gustave le Bon zum Thema Massenpsychologie ein zeitgen\u00f6ssisches Standardwerk geschrieben hatte aus dem auch bekannte Pers\u00f6nlichkeiten wie Max Weber zitierten, l\u00e4sst Carlens dezent unter den Tisch fallen.<\/p>\n<p>Das ist hinterh\u00e4ltigste Manipulation. Es sind die Konzerne, ihre Politiker und ihre Mainstreammedien, die \u2013 von Gustave le Bon abgeleitet \u2013 die Massen verachten und an die \u201aManipulierbarkeit der Stra\u00dfe\u2018 glauben. Es war dieser Zusammenhang, in dem Jebsen Gustave le Bon erw\u00e4hnt hatte. Dagegen besteht Jebsens eigene Hauptbotschaft bei all seinen Auftritten in dem Aufruf an seine Zuh\u00f6rer: \u201aLasst euch nicht manipulieren! Informiert Euch selbst! Denkt f\u00fcr euch selbst! Widersprecht!\u2018<\/p>\n<p>\u201aSie l\u00fcgen wie gedruckt. Wir drucken wie sie l\u00fcgen.\u2018 Diese selbst gestellte Handlungsmaxime hat die junge Welt immer wieder mit Bravour erf\u00fcllt, wenn es darum geht, mit fundierten Recherchen und Belegen die oft raffinierten Nachrichtenmanipulationen der selbsternannten Eliten in Politik und Wirtschaft und deren medialen Wassertr\u00e4ger zu entlarven. Was jW-Redakteur Carlens jedoch hier pr\u00e4sentiert hat, ist unzweifelhaft der perfideste Teil der jW-Schm\u00e4hschrift gegen die \u201aneue\u2018 Friedensbewegung. Damit konterkariert er die Handlungsmaxime der Zeitung.\u201c<\/p>\n<p>Aus den weiteren Ausf\u00fchrungen von Carlens zieht Andreas Wehr das Fazit: \u201eWolfgang Gehrcke, aber wohl auch der hier nicht explizit genannte Diether Dehm und weitere des linken Fl\u00fcgels der Linkspartei, sind \u201aVerb\u00fcndete\u2018 von Ken Jebsen und damit eines jener \u201aneuer Inflationsheiligen\u2018, die eines Tages eine faschistische Massenbewegung anf\u00fchren k\u00f6nnten. Dies ist ein Vorwurf, der an Denunziation grenzt. Das rechte FdS in der Linkspartei hat Grund zum Jubel \u00fcber diese Unterstellung.\u201c (<a href=\"http:\/\/www.mez-berlin.de\/streit-in-der-friedensbewegung-wie-breit-darf-sie-sein-114.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/www.mez-berlin.de\/streit-in-der-friedensbewegung-wie-breit-darf-sie-sein-114.html<\/a> )<\/p>\n<p>Rainer Rupp, langj\u00e4hriger Autor der \u201ejungen Welt\u201c und Mitglied des Beirats des Deutschen Freidenker-Verbandes, hat wegen dieses Artikels sowie des Sch\u00e4del-Interviews in der Ausgabe vom 21.03.2015 in einem Brief an die Redaktion der \u201ejungen Welt\u201c gefordert, zu diesen kontroversen Positionen eine offene Debatte in der Zeitung zuzulassen. Nachdem keine Reaktion erfolgte, machte er den Brief \u00f6ffentlich, pikanterweise zuerst bei Ken Jebsen: <a href=\"https:\/\/de-de.facebook.com\/KenFM.de\/posts\/10152704784331583:0%20\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/de-de.facebook.com\/KenFM.de\/posts\/10152704784331583<\/a><br \/>\nMan darf gespannt sein, ob in der \u201ejungen Welt\u201c das von Rainer Rupp gew\u00fcnschte Umdenken einsetzt. Die Freidenker werden jedenfalls weiter f\u00fcr das Zusammenwirken aller Friedenskr\u00e4fte auf antimilitaristischer und antifaschistischer Grundlage eintreten.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Klaus Hartmann<\/em><br \/>\n<em>Bundesvorsitzender des Deutschen Freidenker-Verbandes<\/em><\/p>\n<p>Siehe auch:<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=3020\">Passend zur Kriegszeit: Breitseiten gegen die Friedensbewegung<\/a> (15.02.2015)<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=1274\">Friedensbewegung \u2013 zwischen Sektierern und Geschichtsrevisionisten<\/a> [Breitseiten gegen die Friedensbewegung (2. Fortsetzung)] (29.12.2016)<\/p>\n<hr \/>\n<p>Foto: \u00a9 arbeiterfotografie.com<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><strong>Breitseiten gegen die Friedensbewegung (1. Fortsetzung). Beitrag von Klaus Hartmann<\/strong><br \/>\nWenn eine Zeitung wie die \u201eTaz\u201c, die bisher allen imperialistischen Kriegen in den letzten Jahrzehnten ihre propagandistische Unterst\u00fctzung nicht versagen wollte, mit dieser \u00dcberschrift einen Zustandsbericht \u00fcber die Friedensbewegung ver\u00f6ffentlicht, liegt die Diagnose nahe: \u201eDer Wunsch ist der Vater des Gedankens.\u201c Doch leider liegen Wunsch und Wirklichkeit enger beieinander, als es uns lieb sein kann, und insbesondere, als es dem Frieden gut t\u00e4te.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":5053,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","advanced_seo_description":"","jetpack_seo_html_title":"","jetpack_seo_noindex":false,"jetpack_post_was_ever_published":false,"footnotes":""},"categories":[13,937],"tags":[43,690,686,695,342],"class_list":["post-2998","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-frieden-antifaschismus-solidaritaet","category-zeit-der-verleumder-freidenker-fuer-klartext","tag-friedensbewegung","tag-friedenswinter","tag-mahnwachen","tag-ostermaersche","tag-querfront"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/klartext_22-2015-02-07-wr-6224_800x445.jpg?fit=800%2C445&ssl=1","jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p9stpK-Mm","jetpack-related-posts":[{"id":3003,"url":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=3003","url_meta":{"origin":2998,"position":0},"title":"Sie l\u00fcgen wie gedruckt?","author":"Webredaktion","date":"10. April 2015","format":false,"excerpt":"Offener Brief von Rainer Rupp an die \"junge welt\" Aufgabe der Friedensbewegung m\u00fcsste es sein, mit allen alten und neuen Kr\u00e4ften wenigstens Teile des in der Bev\u00f6lkerung vorhandenen Potentials zu mobilisieren. Statt sich aber auf diese Aufgabe zu konzentrieren, haben sich Monty Sch\u00e4del und seine Anh\u00e4nger mit medialer Unterst\u00fctzung von\u2026","rel":"","context":"In &quot;Frieden - Antifaschismus - Solidarit\u00e4t&quot;","block_context":{"text":"Frieden - Antifaschismus - Solidarit\u00e4t","link":"https:\/\/www.freidenker.org\/?cat=13"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/rrfoto_800x445.jpg?fit=800%2C445&ssl=1&resize=350%2C200","width":350,"height":200,"srcset":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/rrfoto_800x445.jpg?fit=800%2C445&ssl=1&resize=350%2C200 1x, https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/rrfoto_800x445.jpg?fit=800%2C445&ssl=1&resize=525%2C300 1.5x, https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/rrfoto_800x445.jpg?fit=800%2C445&ssl=1&resize=700%2C400 2x"},"classes":[]},{"id":3020,"url":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=3020","url_meta":{"origin":2998,"position":1},"title":"Passend zur Kriegszeit: Breitseiten gegen die Friedensbewegung","author":"Webredaktion","date":"15. Februar 2015","format":false,"excerpt":"Beitrag von Klaus Hartmann, sp\u00e4ter ver\u00f6ffentlicht in FREIDENKER 1-15 Die Bedrohung des Weltfriedens ist mit der NATO-Aggression in der Ukraine und der psychologischen Kriegsf\u00fchrung gegen Russland erheblich gewachsen. Die Aktions- und Mobilisierungsf\u00e4higkeit der Friedensbewegung ist der Bedrohung v\u00f6llig unangemessen. Als mit den \u201eMontagsmahnwachen f\u00fcr den Frieden\u201c nach Beginn der Ukraine-Krise\u2026","rel":"","context":"In &quot;Frieden - Antifaschismus - Solidarit\u00e4t&quot;","block_context":{"text":"Frieden - Antifaschismus - Solidarit\u00e4t","link":"https:\/\/www.freidenker.org\/?cat=13"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/klartext_2014-12-13-rt-0042_800x445.jpg?fit=800%2C445&ssl=1&resize=350%2C200","width":350,"height":200,"srcset":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/klartext_2014-12-13-rt-0042_800x445.jpg?fit=800%2C445&ssl=1&resize=350%2C200 1x, https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/klartext_2014-12-13-rt-0042_800x445.jpg?fit=800%2C445&ssl=1&resize=525%2C300 1.5x, https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/klartext_2014-12-13-rt-0042_800x445.jpg?fit=800%2C445&ssl=1&resize=700%2C400 2x"},"classes":[]},{"id":21493,"url":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=21493","url_meta":{"origin":2998,"position":2},"title":"Die Friedensbewegung im Spannungsfeld","author":"Webredaktion","date":"16. April 2025","format":false,"excerpt":"Vortrag von Doris Pumphrey, Gehalten auf dem Kongress \"Krieg und Frieden\" der Neuen Gesellschaft f\u00fcr Psychologie, Berlin 10. bis 12. April 2025 Die Friedensbewegung ist eine sog. Graswurzelbewegung, die die M\u00fchen durchlaufen muss eines Aufbaus und einer Mobilisierung von unten. 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Februar 2015","format":false,"excerpt":"Der Vorsitzende des Deutschen Freidenker-Verbands, Klaus Hartmann, analysiert im n\u00e4chsten \u201eFreidenker\u201c (Nr. 1-2015) den Zustand der Friedensbewegung. 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