{"id":2952,"date":"2013-06-17T03:40:50","date_gmt":"2013-06-17T01:40:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.freidenker.org\/?p=2952"},"modified":"2018-02-18T16:10:20","modified_gmt":"2018-02-18T15:10:20","slug":"wahre-filmkunst-falsche-faelschung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=2952","title":{"rendered":"Wa(h)re Filmkunst, Falsche F\u00e4lschung"},"content":{"rendered":"<h3>Eine Polemik gegen den \u201ewichtigen\u201c Film<\/h3>\n<p>Aus: <a href=\"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=775\">\u201eFREIDENKER\u201c Nr. 2-13<\/a>, Juni 2013, S. 18-21, 72. Jahrgang<\/p>\n<p>von <em><strong>Hans-G\u00fcnther Dicks<\/strong> <\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDer Film ist f\u00fcr uns die wichtigste der K\u00fcnste.\u201c So stand es in den 1970er und fr\u00fchen 1980er Jahren auf gro\u00dfen Bannern neben der Leinwand bei den internationalen Filmfestivals in Moskau oder Taschkent, und mehr noch als durch dieses Zitat musste ich als junger linker Filmkritiker aus dem \u201eWesten\u201c mich geschmeichelt f\u00fchlen durch die darunter genannte Quelle: Wladimir Iljitsch Lenin. Heute, beim Nachdenken \u00fcber die Rolle der Filmkunst in 21. Jahrhundert, scheint mir klar: Der Satz auf den Bannern stimmt l\u00e4ngst nicht mehr, er war schon in den 1980er Jahren nicht mehr aktuell. Das Filmschaffen der sozialistischen L\u00e4nder, das zwischen den Bannern pr\u00e4sentiert wurde, schien nur wenig noch mit Lenins Ausspruch zu tun zu haben, daf\u00fcr umso mehr mit dem Versuch, mit Hollywood-Imitationen den Weltmarkt zu erobern. Ohnehin hatte das Kino l\u00e4ngst seinen Spitzenplatz unter den Bildmedien an das Pantoffelkino Fernsehen abtreten m\u00fcssen. Also: Hier irrte Lenin? Nein, denn sein Ausspruch entstammt einem Gespr\u00e4ch im Februar 1922 mit Anatoli Lunatscharski, dem damaligen Volkskommissar f\u00fcr das Bildungswesen(!) des noch jungen Sowjetstaats. In einem Riesenland mit noch weitgehend analphabetischer Bev\u00f6lkerung musste der durch Bilder und Musik unmittelbar verst\u00e4ndliche Film als das Medium der ersten Wahl gelten.<\/p>\n<p>Das Lenin-Zitat ist weitgehend bekannt, weniger bekannt ist die sp\u00e4tere Erkl\u00e4rung Lunatscharskis dazu in einem Artikel der \u201eKomsomolskaja Prawda\u201c: \u201eDass er (Lenin) bereit war, unter allen anderen K\u00fcnsten dem Film den ersten Platz zuzusprechen, zeigt, dass er an der Kunst vor allem ihre gewaltige agitatorisch-propagandistische Kraft sch\u00e4tzte.\u201c Also was nun, Kunst oder Propaganda? Kino als Aufkl\u00e4rung f\u00fcr die tumbe Masse, als Waffe in der ideologischen Auseinandersetzung oder als Mittel schlichter Unterhaltung oder gar sozialer Bes\u00e4nftigung durch die \u201eTraumfabrik\u201c? Die Frage ist falsch gestellt, gerade so als g\u00e4be es nicht Filme, die Kunst und Propaganda aufs beste vereinen! Filme wie Sergej Eisensteins \u201ePanzerkreuzer Potemkin\u201c (1925), \u201eDie Stunde der Hoch\u00f6fen\u201c von Fernando Solanas (1968) oder den unvergesslichen \u201eSalt of the Earth\u201c (1954) von Herbert J. Biberman, deren revolution\u00e4rer Kraft die Herrschenden oft nur durch Verbote glaubten beikommen zu k\u00f6nnen! Die Bilder von der gro\u00dfen Treppe in Odessa, \u00fcber die das hungernde Volk panisch vor den Kugeln der zaristischen Kosaken fl\u00fcchtet, sind noch heute, fast neunzig Jahre nach dem Entstehen von Eisensteins Film, so eingebrannt in das kollektive Bilderged\u00e4chtnis, dass sogar die Bierwerbung sich ihrer bedient. Es muss ihnen etwas eigen sein \u2013 nennen wir es das subkutane Element &#8211; das \u00fcber den vermittelten Inhalt, die \u201eStory\u201c oder die Information hinaus, richtiger vielleicht: unter diesen hindurch in unsere Wahrnehmung tr\u00e4ufelt wie heilende Medizin \u2013 oder eben wie schleichendes Gift. Denn nicht zuf\u00e4llig z\u00e4hlte zu den Bewunderern des \u201ePotemkin\u201c auch Joseph Goebbels, der den Propagandafilmen der Nazis nur zu gerne eine \u00e4hnliche Wirksamkeit verschrieben h\u00e4tte. In den Filmen der Leni Riefenstahl oder den Durchhaltefilmen des Veit Harlan kann man be\u00e4ngstigend nacherleben, wie weit es ihm gelungen ist.<\/p>\n<p>Von Goebbels stammt auch die Erkenntnis, dass Propaganda umso sicherer wirkt, je weniger sie als Propaganda erkennbar ist. Vieles aus den vorgeblich \u201eunpolitischen Unterhaltungsfilmen\u201c der Nazizeit schl\u00fcpfte nach 1945 gerade deshalb durch die Maschen der alliierten Zensoren, die das deutsche Volk vom braunen Ungeist reinigen sollten \u2013 und so ganz nebenbei auch Leinw\u00e4nde frei machten f\u00fcr die jeweils eigenen filmischen \u201eBotschaften\u201c. Und da aus dem einstigen Alliierten im Osten nun der neue Feind geworden war, griff man auch hier zum alten Instrumentarium des Verbots. Allerdings erfand man, um das im Grundgesetz Art.5 festgelegte generelle Zensurverbot zu umgehen, ein \u201eGesetz zur \u00dcberwachung strafrechtlicher und anderer Verbringungsverbote\u201c (G\u00dcV), mit dem das Bundesamt f\u00fcr gewerbliche Wirtschaft (!!) noch 1963 Filme wie Eisensteins \u201eAlexander Newski\u201c oder Jiri Krejciks \u201eDas h\u00f6here Prinzip\u201c \u00fcber den Terror der Nazis nach dem Attentat auf Heydrich verbieten konnte. Auf Importe aus westlichen L\u00e4ndern fand das G\u00dcV nat\u00fcrlich keine Anwendung.<\/p>\n<p>Keine Frage also, auch die Feinde der Aufkl\u00e4rung haben die M\u00f6glichkeiten der Propaganda mit Bildern im Kampf der Ideologien sehr wohl erkannt. Sie begn\u00fcgen sich nicht mit defensiven Verboten. Ihre Medien, allen voran das Fernsehen, setzen Themen, besetzen die Begriffe des politischen und kulturellen Diskurses.<\/p>\n<p>Sie streuen oder verst\u00e4rken mehr oder minder gezielt die Desinformationen, mit denen die M\u00e4chtigen ihre Weltdeutung allgemeinverbindlich machen m\u00f6chten. Oder hat man in den TV-Nachrichten jemals etwas \u00fcber das \u201eMerkel-Regime\u201c oder das \u201eObama-Regime\u201c geh\u00f6rt? Solche Etiketten klebt man nur Regierungen im Iran auf oder \u2013 je nach politischer Wetterlage \u2013 in \u00c4gypten oder Syrien. Ein Wort wie \u201eKrise\u201c darf fallen, auch mal das Wort Banken- oder Finanzkrise, aber \u201eSystemkrise\u201c kommt den TV-Analysten kaum \u00fcber die Lippen. Und kann man noch daran zweifeln, dass unsere Demokratien mehr und mehr zu \u201eMediokratien\u201c geworden sind, wenn in Italien nach dem korrupten Medienzar Berlusconi nun ein Medienstar ohne politisches Programm wie der TV-Komiker Beppe Grillo mehr W\u00e4hlerstimmen auf sich zieht als alle anderen Parteien? Das Massenmedium Fernsehen als Instrument der Volksverdummung? Wie anders soll man es nennen, wenn nach dem \u201eTod\u201c einer Figur aus der TV-Serie \u201eLindenstra\u00dfe\u201c der WDR Anrufe von Zuschauern erh\u00e4lt, die sich um die frei werdende Wohnung bewerben?<\/p>\n<p>Gewiss, Propaganda ist das nicht, subkutane schon gar nicht. Dazu eignet sich Fiktionales, also der Spielfilm weit besser, zumal dann, wenn der Boden daf\u00fcr durch entsprechende mediale Sozialisation gut vorbereitet ist. Ein Kamerazoom auf eine Hakennase w\u00fcrde in einem heutigen Film h\u00f6chstens Irritation ausl\u00f6sen \u2013 im Nazi-Film, auch dem \u201eunpolitischen Unterhaltungsfilm\u201c denunzierte er ihren Tr\u00e4ger zweifelsfrei als Juden. Wenn in Francis Coppolas \u201eApocalypse Now\u201c der Aufzug der Hubschraubergeschwader samt ihrer t\u00f6dlichen Fracht mit der Musik aus Wagners \u201eWalk\u00fcrenritt\u201c unterlegt wird, verr\u00e4t der fast fr\u00f6hliche Marschtakt die kriegskritische Botschaft an den Effekt. In der nach 1989 losbrechenden Welle (west-)deutscher Kom\u00f6dien \u00fcber die untergegangene DDR reichte schon ein Kameraschwenk durch eine Amtsstube, um beim dort \u2013 wie \u00fcberall auf der Welt \u00fcblich &#8211; h\u00e4ngenden Portr\u00e4t des Staatsoberhauptes allgemeines Gel\u00e4chter im Kino auszul\u00f6sen. Und dabei hat, anders als zur Nazizeit, kein Propagandaminister oder Reichsfilmintendant den Filmemachern solche Szenen ins Drehbuch geschrieben. Sie verwenden sie freiwillig, wenn auch vermutlich gedankenlos.<\/p>\n<p>Aber, so h\u00f6re ich schon die Einw\u00e4nde der Gutmeinenden, es gibt doch auch \u201efortschrittliche\u201c Filme, solche, die mutig Tabuthemen aufgreifen und Breschen schlagen wollen in die mediale Einheitsfront der Desinformation. Ja, es gibt sie, oder richtiger: Es gab sie, aber das ist lange her, ein paar Beispiele habe ich genannt. Doch hat vielleicht der Hunger nach solcher Filmkunst uns unseren kritischen Sinn vernebelt, so dass wir nur zu schnell bereit sind, Filme wegen ihrer \u201ewichtigen\u201c Themen als fortschrittlich zu nehmen, die auf der subkutanen Ebene eher R\u00fcckschritt bedeuten. Ein Beispiel f\u00e4llt mir ein, das in den 1980er Jahren unter Linken sehr kontrovers diskutiert wurde: der Spielfilm \u201eUnder Fire\u201c des kanadischen Regisseurs Roger Spottiswoode, mit Hollywood-Topstars wie Nick Nolte, Ed Harris, Gene Hackman und Jean-Louis Trintignant kassentr\u00e4chtig besetzt und gedreht in Chiapas, Mexico. Er kam im Herbst 1983, gut vier Jahre nach dem Sieg der Sandinistas in Nicaragua, in die Kinos und erz\u00e4hlt von drei US-amerikanischen Kriegsreportern, die anno 1979 aus dem Krieg im Tschad nach Nicaragua gehen, weil sich dort, so hoffen sie, im Kampf der Sandinistas gegen Diktator Anastasio Somoza die spannenderen, also karrieref\u00f6rdernden \u201eStories\u201c f\u00fcr ihre jeweilige Redaktion ergeben.<\/p>\n<p>Die Handlung, ein Mix aus Liebe, Krieg, Konflikt, Heldenpathos und Bew\u00e4hrung, ist auf den ersten Blick so banal wie hunderte von Hollywood-Stories. Kontrovers und darum hier erw\u00e4hnenswert ist der Film, weil er den Konflikt zwischen Aufkl\u00e4rung und Manipulation zum Kernpunkt seiner Argumentation macht und zugleich selber vor ihm kapituliert. Die Hauptfigur, der Fotoreporter Russell Price (Nick Nolte), bekommt zwar nicht das ersehnte Interview mit dem Rebellenchef, aber wenigstens einen Fototermin mit deren Comandante Rafael. Allerdings muss Price, dessen professionelle Neutralit\u00e4t allm\u00e4hlich der Sympathie f\u00fcr die Freiheitsk\u00e4mpfer weicht, daf\u00fcr sein Berufsethos aufgeben. Denn Rafael ist tot, gefallen im Kampf, was die Somoza-Propaganda weidlich auszuschlachten wei\u00df, und Prices manipuliertes Foto des noch \u201elebenden\u201c Rafael soll den Rebellen einen propagandistischen Zeitgewinn sichern.<\/p>\n<p>Zugegeben, \u201eUnder Fire\u201c zeigt, und das trug ihm rasch das euphorische Lob vieler Linken hierzulande ein, ein Bild des Somoza-Clans und seiner brutalen Soldateska, wie es bis dahin nicht zu sehen war; denn gewiss hatten die Medien vor 1979 das von den USA aus- und an der Macht gehaltene System nie als \u201eRegime\u201c gebrandmarkt. Ein \u201ewichtiges Thema\u201c ohne Zweifel, und darum ein \u201ewichtiger Film\u201c. Aber konnte man deshalb hinwegsehen \u00fcber all das, was er an subkutanen Botschaften gleich mitvermittelte? Dass einmal mehr das Heil f\u00fcr die Welt aus God\u2019s own country kam? Dass nicht die Kraft der solidarischen Massen, sondern allein die mutige Tat des Einzelnen die Geschichte bestimmt? Dass der edle Zweck eben jedes Mittel rechtfertigt und die Roten so f\u00e4lschen wie die Schwarzen? Wie viele \u00e4hnliche Actionfilme konnte auch \u201eUnder Fire\u201c eine Spur von \u201eAuthentizit\u00e4t\u201c beanspruchen durch einen realen Vorfall: Am 20. Juni 1979 war der ABC-Reporter Bill Stewart von Soldaten der Somoza-Nationalgarde erschossen worden. Im Film steht f\u00fcr ihn der TV-Reporter Alex Glazier (Gene Hackman), dem Price die Freundin und Radioreporterin Claire (Joanna Cassidy) ausspannt und dessen Tod rechtzeitig den Weg frei macht f\u00fcr das unerl\u00e4ssliche, politisch-korrekte Happyend.<\/p>\n<p>Vielleicht aber muss man noch viel radikaler fragen. Der Kritiker Klaus Kreimeier spricht in seiner Rezension zu \u201eUnder Fire\u201c vom \u201eImperialismus der Bilder-Industrie\u201c. Sollen wir \u201eUnder Fire\u201c und \u00e4hnliche Filme als imperialistische Desinformation verdammen? Dagegen spricht nicht nur die medienpolitische Machtlosigkeit der Linken, sondern schon die Euphorie, mit der der Film auch dort begr\u00fc\u00dft wurde; sein Finale mit Sieg und Sandinista-Hymne wirkte seinerzeit sicher unbewusst auch als Balsam f\u00fcr die wunde K\u00e4mpferseele. Auch kann man liberalen Filmemachern wie Spottiswoode ihre subjektiv ehrliche Motivation ebenso wenig absprechen wie den Versuch, durch attraktive Besetzung zu einem Publikum vorzudringen, das man &#8211; hier sind wir wieder bei Lenin! \u2013 vielleicht schon als \u201emedial analphabetisiert\u201c bezeichnen kann. Also was tun? Mehr denn je sind wirklich linke Medienprojekte, wo es sie noch gibt, in k\u00fcmmerliche Nischenprogramme abgedr\u00e4ngt; auch die billigere Technik und das Internet haben daran wenig \u00e4ndern k\u00f6nnen. Aber statt zu resignieren sollte man \u00f6fter mal genauer hinsehen und hinh\u00f6ren und das subkutane Gift der herrschenden Medien aufsp\u00fcren und denunzieren. Fortschrittliche Kulturmenschen fordern schon seit Jahrzehnten erfolglos, eine kritische Medienerziehung zum verbindlichen Schulfach zu machen. Das wird lange dauern. Doch wie w\u00e4r\u2019s inzwischen mit einem \u201eshit storm\u201c aller Flatrate-Besitzer gegen jeden Sender, der das wirtschaftsliberale Credo der M\u00e4chtigen nachbetet oder deren verbale Nebelkerzen von \u201eDemokratie\u201c versus \u201eDiktatur\u201c weiter verbreitet?<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Hans-G\u00fcnther Dicks ist Mitglied des Landesvorstandes des DFV Berlin<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<h5>Download<\/h5>\n<p>Der Artikel kann auch als PDF-Dokument angesehen und heruntergeladen werden:<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-attachment-id=\"1076\" data-permalink=\"https:\/\/www.freidenker.org\/?attachment_id=1076\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/pdf_icon-2.png?fit=32%2C32&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"32,32\" data-comments-opened=\"0\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"pdf_icon\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/pdf_icon-2.png?fit=32%2C32&amp;ssl=1\" class=\"alignnone size-full wp-image-1076\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/pdf_icon-2.png?resize=32%2C32\" alt=\"\" width=\"32\" height=\"32\" data-attachment-id=\"1076\" data-permalink=\"https:\/\/www.freidenker.org\/?attachment_id=1076\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/pdf_icon-2.png?fit=32%2C32\" data-orig-size=\"32,32\" data-comments-opened=\"0\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"pdf_icon_32\" data-image-description=\"\" data-medium-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/pdf_icon-2.png?fit=32%2C32\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/pdf_icon-2.png?fit=32%2C32\" \/>\u00a0\u00a0<a href=\"https:\/\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/freidenker-02-2013-hans-guenther-dicks.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00a0Hans-G\u00fcnther Dicks:\u00a0Wa(h)re Filmkunst, Falsche F\u00e4lschung<\/a> &#8211; Eine Polemik gegen den &#8222;wichtigen&#8220; Film (Auszug aus FREIDENKER 2-13, ca. 570 KB)<\/p>\n<hr \/>\n<p>Bild: pixabay.com \/ User: geralt<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><strong>Beitrag von Hans-G\u00fcnther Dicks aus: FREIDENKER 2-13<\/strong><br \/>\n\u201eDer Film ist f\u00fcr uns die wichtigste der K\u00fcnste.\u201c So stand es in den 1970er und fr\u00fchen 1980er Jahren auf gro\u00dfen Bannern neben der Leinwand bei den internationalen Filmfestivals in Moskau oder Taschkent, &#8230; Die darunter genannte Quelle: Wladimir Iljitsch Lenin. Heute, beim Nachdenken \u00fcber die Rolle der Filmkunst in 21. Jahrhundert, scheint mir klar: Der Satz auf den Bannern stimmt l\u00e4ngst nicht mehr, er war schon in den 1980er Jahren nicht mehr aktuell. 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