{"id":25157,"date":"2026-05-02T05:19:24","date_gmt":"2026-05-02T03:19:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=25157"},"modified":"2026-05-02T05:19:24","modified_gmt":"2026-05-02T03:19:24","slug":"unheilvolle-rueckkehr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=25157","title":{"rendered":"Unheilvolle R\u00fcckkehr"},"content":{"rendered":"<h4><strong>Der deutsche Militarismus kehrt zur\u00fcck \u2013 samt seinem alten Feindbild<\/strong><\/h4>\n<p><em>Ein Kommentar von <strong>Tilo Gr\u00e4ser<\/strong><\/em><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Erstver\u00f6ffentlichung als Tagesdosis vom 29.04.2026 auf <a href=\"https:\/\/apolut.net\/unheilvolle-ruckkehr-von-tilo-graser\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">apolut.net<\/a><\/span><\/p>\n<p>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf\u00fcgbar:<\/p>\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-25157-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/apolut.net\/content\/media\/2026\/04\/tagesdosis-20260429-apolut.mp3?_=1\" \/><a href=\"https:\/\/apolut.net\/content\/media\/2026\/04\/tagesdosis-20260429-apolut.mp3\">https:\/\/apolut.net\/content\/media\/2026\/04\/tagesdosis-20260429-apolut.mp3<\/a><\/audio>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Bereitgestellt von <a href=\"https:\/\/apolut.net\/unheilvolle-ruckkehr-von-tilo-graser\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">apolut.net<\/a><\/span><br \/>\n<a href=\"https:\/\/apolut.net\/content\/media\/2026\/04\/tagesdosis-20260429-apolut.mp3\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><span style=\"font-size: 10pt;\">Download<\/span><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im Juli 1945 trafen sich die Sieger \u00fcber den deutschen Faschismus zur Konferenz im Schlo\u00df Cecilienhof von Potsdam. Die f\u00fchrenden Vertreter der Sowjetunion, der USA und Gro\u00dfbritanniens wollten sicherstellen, dass \u201eDeutschland niemals mehr seine Nachbarn oder die Erhaltung des Friedens in der ganzen Welt bedrohen kann\u201c. Sie sahen ihr vorrangiges Ziel darin, den \u201edeutschen Militarismus und Nazismus\u201c auszurotten. Das betraf das Verh\u00e4ltnis von Politik und Milit\u00e4r sowie den Geist des Militarismus in der Gesellschaft und insbesondere im Milit\u00e4rapparat wie auch die starke Position der deutschen R\u00fcstungsindustrie seit dem Kaiserreich.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend in der sowjetischen Besatzungszone und sp\u00e4ter in der DDR dieser Bruch vollzogen wurde, wurde das Ziel schon in der alten Bundesrepublik nicht erreicht. Daf\u00fcr sorgte die Besatzungsmacht USA, die mit Hilfe von faschistischen Wehrmachtsoffizieren die Bundeswehr aufbaute und sich der \u00fcberlebenden Tr\u00e4ger des deutschen Militarismus bediente. Begr\u00fcndet wurde das mit der angeblichen Gefahr aus dem Osten durch die Sowjetunion. Derzeit erleben wir das Wiederaufleben des deutschen Militarismus, dessen neue Gew\u00e4nder sein altes Wesen nur wenig verdecken. Das ist verbunden mit dem politischen und medialen Wiederbeleben seines alten Feindbildes: Russland. Es zeigt sich in den Bereichen, die vor 81 Jahren in Potsdam im Visier der siegreichen Alliierten waren. Das machen zum einen der aktuelle Bericht des Stockholmer Friedensforschungsinstitutes SIPRI zur weltweiten Aufr\u00fcstung und zum anderen die k\u00fcrzlich vorgestellte erstmalige \u201eMilit\u00e4rstrategie\u201c der Bundeswehr deutlich.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend Deutschlands Wirtschaft sich auf politisch verursachter Talfahrt befindet, erklimmen die deutschen Milit\u00e4r- und R\u00fcstungsausgaben politisch gef\u00f6rdert neue H\u00f6hen. Sie haben weltweit Platz 4 erreicht, wie der am Montag ver\u00f6ffentlichte neue <a href=\"https:\/\/www.sipri.org\/publications\/2026\/sipri-fact-sheets\/trends-world-military-expenditure-2025?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><u>Bericht<\/u><\/a> von SIPRI zeigt. <a href=\"https:\/\/transition-news.org\/weltweit-fast-drei-billionen-us-dollar-fur-militar-und-rustung?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><u>Danach<\/u><\/a> hat die bundesdeutsche Regierung im vergangenen Jahr 114 Milliarden US-Dollar f\u00fcr Milit\u00e4r und R\u00fcstung ausgegeben. Deutschland liegt damit nur noch hinter den USA (954 Milliarden), China (336 Milliarden) und Russland (190 Milliarden). Zugleich hat es 2025 erstmals mehr Geld f\u00fcr die Verteidigung ausgegeben als alle anderen L\u00e4nder in Europa, <a href=\"https:\/\/de.euronews.com\/my-europe\/2026\/04\/27\/ruestung-sipri-nato-bundeswehr-pistorius?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><u>berichtet<\/u><\/a> das Onlineportal <em>Euronews<\/em>. Bisher habe Gro\u00dfbritannien an der Spitze der R\u00fcstungsausgaben in Europa gestanden. Im SIPRI-Bericht hei\u00dft es:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eDer Anstieg um 24 Prozent gegen\u00fcber dem Vorjahr im Jahr 2025 markierte das dritte Jahr in Folge mit einem zweistelligen prozentualen Wachstum bei den deutschen Milit\u00e4rausgaben. Mit 2,3 Prozent des BIP im Jahr 2025 lag die deutsche Milit\u00e4rausgabenquote zum ersten Mal seit 1990 \u00fcber 2,0 Prozent.\u201c<\/p>\n<p>Von 2016 bis 2025 sind die deutschen Milit\u00e4rausgaben laut den Friedensforschern um 118 Prozent gestiegen. Vor allem europ\u00e4ische Staaten haben \u00e4hnlich hohe oder noch gr\u00f6\u00dfere Zuwachsraten, so D\u00e4nemark 238 Prozent oder Polen 207 Prozent. Spitzenreiter dabei ist die Ukraine mit sage und schreibe 1501 Prozent Anstieg auf 84,1 Milliarden US-Dollar. Die Regierung in Berlin hat sich im letzten Herbst <a href=\"https:\/\/www.bmvg.de\/de\/aktuelles\/deutschland-investiert-in-verteidigung-und-staerkt-das-buendnis-6045046?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><u>verpflichtet<\/u><\/a>, bis 2029 3,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) f\u00fcr Milit\u00e4r und R\u00fcstung auszugeben. \u201eAllein der Verteidigungshaushalt steigt von 50,4 Milliarden Euro (2022) \u00fcber aktuell 82 Milliarden Euro und soll dann 152 Milliarden Euro (2029) erreichen\u201c, <a href=\"https:\/\/www.imi-online.de\/2026\/04\/04\/turbo-zeitenwende-kanonen-statt-butter\/?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><u>erkl\u00e4rte<\/u><\/a> dazu J\u00fcrgen Wagner von der r\u00fcstungs- und milit\u00e4rkritischen Informationsstelle Militarisierung (IMI) T\u00fcbingen am 4. April beim diesj\u00e4hrigen Ostermarsch in Stuttgart.<\/p>\n<h5><strong>Historische Ausma\u00dfe<\/strong><\/h5>\n<p>Einschlie\u00dflich einiger weiterer milit\u00e4rrelevanter Ausgaben sollen damit Ausgaben von 3,5 Prozent des BIP beziehungsweise etwa 30 Prozent des gesamten Bundeshaushaltes erreicht werden, so Wagner. Dazu m\u00fcssten dann noch Ausgaben von 1,5 Prozent des BIP f\u00fcr milit\u00e4rische Infrastruktur kommen, damit das ausgegebene NATO-Ziel von Milit\u00e4rausgaben in H\u00f6he von 5 Prozent des BIP erreicht w\u00e4re. \u201eDas w\u00e4ren dann rund 240 Milliarden Euro oder bei einem geplanten Haushalt von 573 Milliarden Euro rund 41 Prozent des Haushalts\u201c, machte der R\u00fcstungskritiker klar. In einem <a href=\"https:\/\/www.hintergrund.de\/soziales\/sozialabbau\/kanonen-statt-butter-2\/?highlight=Kanonen&amp;ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><u>Beitrag<\/u><\/a> f\u00fcr die Ausgabe 11\/12-25 f\u00fcr das Printmagazin <em>Hintergrund<\/em> verwies er auf den Zusammenhang zwischen Aufr\u00fcstung und Sozialabbau:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eIm Juni 2025 legte die Bundesregierung ihren Plan f\u00fcr kommende Erh\u00f6hungen der Milit\u00e4rausgaben vor, die wahrhaft historische Ausma\u00dfe annehmen sollen. Es d\u00fcrfte kein Zufall sein, dass sich wenig sp\u00e4ter die asoziale Rhetorik seitens f\u00fchrender Politiker noch einmal deutlich versch\u00e4rfte \u2013 allen voran Kanzler Friedrich Merz, der im selben Atemzug, in dem er Steuererh\u00f6hungen f\u00fcr die Reichen eine Absage erteilte, den Sozialstaat f\u00fcr \u2018nicht mehr finanzierbar\u2019 erkl\u00e4rte.&#8220;<\/p>\n<p>M\u00f6glich wurden laut <em>Euronews<\/em> die R\u00fcstungsrekordausgaben in den vergangenen Jahren, nachdem die sogenannte Ampel-Koalition 2022 mit der \u201eZeitenwende\u201c nach dem russischen Einmarsch in die Ukraine das Aussetzen der Schuldenbremse und ein Sonderverm\u00f6gen von 100 Milliarden Euro f\u00fcr die Bundeswehr beschlossen hatte. Dies erm\u00f6gliche es der deutschen Regierung, Milit\u00e4rausgaben durch Kreditaufnahme zu finanzieren, hei\u00dft es dazu im SIPRI-Bericht. R\u00fcstungskritiker Wagner widersprach in <em>Hintergrund<\/em> der Legende von der \u201ekaputtgesparten Bundeswehr\u201c. Dieses \u201evon interessierten Kreisen gerne kolportierte M\u00e4rchen\u201c habe noch nie gestimmt, betonte er. So seien die deutschen Milit\u00e4rausgaben nach NATO-Kriterien, in denen auch milit\u00e4rrelevante Posten au\u00dferhalb des offiziellen Verteidigungsetats enthalten sind, von 34,7 Milliarden Euro (2014) auf 52,4 Milliarden Euro (2021) bereits vor der Ausrufung der \u201eZeitenwende\u201c steil angestiegen.<\/p>\n<p>Ungeachtet dieser Zahlen sei der Mythos der angeblich kaputtgesparten Bundeswehr unerm\u00fcdlich bem\u00fcht worden, was neben dem russischen Angriff auf die Ukraine ma\u00dfgeblich dazu beigetragen habe, durch das \u201eSonderverm\u00f6gen\u201c (sprich: die Schulden) von 100 Milliarden Euro Etatsteigerungen durchzudr\u00fccken, die lange undenkbar gewesen w\u00e4ren. Im Ergebnis seien die deutschen Milit\u00e4rausgaben nach NATO-Kriterien von 58,2 Milliarden Euro (2022) \u00fcber 67,6 Milliarden Euro (2023) auf 86,6 Milliarden Euro (2024) gestiegen.<\/p>\n<p>In dem aktuellen Bericht der Stockholmer Friedensforscher werden die wachsende Unsicherheit und die zunehmenden Konflikte in der Welt als Ursachen f\u00fcr die steigende Aufr\u00fcstung angegeben. Dabei wird nicht gesagt, wer daf\u00fcr verantwortlich ist. Ebenso wird ausgelassen, dass der R\u00fcstungsboom aus Sicht vieler Politiker, Journalisten und Unternehmen der Weg aus der Wirtschaftskrise ist. Das Heil wird im Umbau der Wirtschaft f\u00fcr Kriegszwecke gesucht, auch wenn das l\u00e4ngst als <a href=\"https:\/\/www.surplusmagazin.de\/rustungsboom-kritik-wirtschaftskrise-stagnation\/?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><u>untauglich<\/u><\/a> gilt.<\/p>\n<h5><strong>Zufriedene Profiteure<\/strong><\/h5>\n<p>Dennoch steigen immer mehr Unternehmen in Deutschland auf die Produktion milit\u00e4rischer G\u00fcter um. Die Zahl der deutschen R\u00fcstungsunternehmen hat sich <a href=\"https:\/\/www.businessinsider.de\/wirtschaft\/ruestungsboom-in-deutschland-zahl-der-firmen-seit-ukraine-krieg-verdoppelt\/?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><u>Berichten<\/u><\/a> nach seit dem Ukraine-Krieg verdoppelt. Die R\u00fcstungskonzerne verzeichnen volle Auftragsb\u00fccher, massiv steigenden Aktienkurse und Profite. Selbst das Schweizer Fernsehen <em>SRF<\/em> <a href=\"https:\/\/www.srf.ch\/news\/wirtschaft\/ukraine-und-ruestungsindustrie-europaeische-ruestungsindustrie-profitiert-vom-krieg-in-der-ukraine?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><u>berichtete<\/u><\/a> im Februar \u00fcber die europ\u00e4ischen Profiteure des Ukraine-Krieges:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eAn der B\u00f6rse geh\u00f6ren die R\u00fcstungsunternehmen zu den gr\u00f6\u00dften Gewinnern der vergangenen Jahre. Die Aktie von Rheinmetall zum Beispiel kostet derzeit rund 1700 Euro, vor vier Jahren waren es lediglich 100 Euro. Der Aktienkurs ist um 1600 Prozent nach oben geklettert.\u201c<\/p>\n<p>Die Journalistin Gabriele Krone-Schmalz berichtete k\u00fcrzlich bei einer <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/krone-schmalz-und-erler-scharfe-thesen-zu-krieg-medien-und-macht-li.10031188?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><u>Veranstaltung<\/u><\/a> in Berlin von einem Gespr\u00e4ch mit einem R\u00fcstungslobbyisten. Der habe ihr gesagt, der Krieg in der Ukraine sei ein Gesch\u00e4ftsmodell, von dem viele profitieren. Deshalb sei nicht damit zu rechnen, dass das Interesse aufkommt, sich davon zu verabschieden, weshalb Ausstiegsszenarien auch politisch keine Chance h\u00e4tten. Begleitet wird das alles von einem alten Feindbild: der russischen Gefahr.<\/p>\n<p>Der f\u00fchrende Platz bei den R\u00fcstungsausgaben in der EU ist noch nicht das Ende der sprichw\u00f6rtlichen Fahnenstange. Berlin will mehr: Die Bundeswehr soll \u201edie st\u00e4rkste konventionelle Armee Europas\u201c werden. Das geh\u00f6rt zu den Zielen der ersten bundesdeutschen \u201eMilit\u00e4rstrategie\u201c, die Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius am 22. April <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/innenpolitik\/militaerstrategie-bundeswehr-102.html?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><u>vorstellte<\/u><\/a>. Die entsprechenden Dokumente sind geheim, <a href=\"https:\/\/www.bmvg.de\/de\/grundlagendokumente-strategische-ausrichtung\/gesamtkonzeption-fuer-militaerische-verteidigung-aus-einem-guss-6092138?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><u>erkl\u00e4rt<\/u><\/a> das Verteidigungsministerium dazu auf seiner Webseite. Eine Zusammenfassung wurde in einem \u00f6ffentlichen Gesamtdokument als \u201eDiskussionsbeitrag f\u00fcr die \u00d6ffentlichkeit\u201c <a href=\"https:\/\/www.bmvg.de\/resource\/blob\/6093766\/01b1718498c25db9010ea13724d7a37a\/dl-gesamtkonzeption-der-militaerischen-download-deu-data.pdf?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><u>ver\u00f6ffentlicht<\/u><\/a>.<\/p>\n<h5><strong>Altes Feindbild<\/strong><\/h5>\n<p>Doch in der deutschen \u00d6ffentlichkeit wird kaum dar\u00fcber diskutiert, was es bedeutet, dass Deutschland wieder die f\u00fchrende milit\u00e4rische Macht in Europa sein will. Was mit \u201eVerteidigung\u201c begr\u00fcndet wird, hat wenig damit zu tun \u2013 und erst recht nichts mit dem Friedensgebot des deutschen Grundgesetzes. Deutschland bereitet sich mit der \u201eMilit\u00e4rstrategie\u201c auf den Krieg gegen Russland vor, <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/deutschland-bereitet-sich-auf-krieg-vor-der-feind-ist-russland-10032171?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><u>stellte<\/u><\/a> Michael Maier am 22. April in der Onlineausgabe der <em>Berliner Zeitung<\/em> (<em>BLZ<\/em>) fest:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eIn der Strategie wird klar: Deutschlands erster Feind ist Russland.\u201c<\/p>\n<p>Das zieht sich durch das von der Bundeswehr ver\u00f6ffentlichte Dokument. Dort hei\u00dft es unter anderem:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eDas heutige Russland stellt (\u2026) auf absehbare Zeit die gr\u00f6\u00dfte unmittelbare Bedrohung f\u00fcr Frieden und Sicherheit in Deutschland und im euroatlantischen Raum dar.\u201c<\/p>\n<p>Das wird mit allerlei Vorw\u00fcrfen und Unterstellungen an Moskau untermauert, von Spionage, Sabotageakten, Cyberangriffen bis hin zu angeblichen Desinformationskampagnen. Russland schaffe \u201edie Voraussetzungen f\u00fcr einen Krieg gegen die NATO&#8220; und f\u00fchre bereits jetzt hybride Operationen gegen die Mitgliedsstaaten der NATO durch. \u201eDie Milit\u00e4rstrategie konzentriert sich daher vor allem auf die Bedrohung durch Russland\u201c, hei\u00dft es weiter. Russland bleibe \u201eabsehbar die gr\u00f6\u00dfte Bedrohung f\u00fcr unsere Sicherheit\u201c. Es bereite sich durch seine Aufr\u00fcstung auf eine milit\u00e4rische Auseinandersetzung mit der NATO vor, behauptet Pistorius im Vorwort der Brosch\u00fcre.<\/p>\n<p>Kein Wort davon, dass Russlands Au\u00dfenminister Sergej Lawrow erst Ende Oktober 2025 der EU und der NATO einen\u00a0Nichtangriffsvertrag <a href=\"https:\/\/weltwoche.ch\/daily\/wir-hatten-und-haben-nicht-die-absicht-irgendein-nato-oder-eu-mitglied-anzugreifen-lawrow-bietet-europa-nichtangriffsgarantie-an\/?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><u>vorschlug<\/u><\/a> \u2013 der bis heute ohne\u00a0Antwort\u00a0aus Berlin blieb. \u201eWer ein Angebot nicht einmal pr\u00fcft, signalisiert\u00a0Null-Bereitschaft, alternative Sicherheitsarchitekturen zu erkunden\u201c, stellte dazu der geopolitische Analytiker und Berater Thomas H. St\u00fctz im November 2025 in einer <a href=\"https:\/\/thomas-h-stuetz.eu\/deutschlands-antwort-auf-russlands-nichtangriffsangebot-011\/?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><u>Kurzanalyse<\/u><\/a> zu dem ignorierten Angebot aus Moskau fest. Deutschland \u00fcbernehme damit \u201ezumindest in der\u00a0Au\u00dfenwahrnehmung eine\u00a0materielle Rolle im Eskalationsmechanismus\u201c, formulierte er vorsichtig. St\u00fctz verwies auf das Friedensgebot des Grundgesetzes:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eDeutschland ist\u00a0<em>verfassungsrechtlich verpflichtet<\/em>, an der Wahrung und Wiederherstellung des Friedens mitzuwirken. Diese Pflicht umfasst nicht nur die Abwehr von Angriffen, sondern auch die\u00a0aktive Wahrnehmung friedenssichernder M\u00f6glichkeiten, selbst dann, wenn sie politisch unbequem oder strategisch herausfordernd erscheinen.\u201c<\/p>\n<h5><strong>Ignorierte Friedenspflicht<\/strong><\/h5>\n<p>Die Friedenspflicht binde jede Regierung, auch im Zeitalter geopolitischer Machtpolitik an die Pflicht, Friedensoptionen zu pr\u00fcfen, bevor sie sich f\u00fcr Abschreckung entscheidet, so der Analytiker. Er stellte fest: \u201eDeutschland w\u00e4hlt derzeit nicht Deeskalation, sondern Abschreckung als Kernmodus.\u201c Die \u201eMilit\u00e4rstrategie\u201c ebenso wie die massive Aufr\u00fcstung, um Deutschland wieder \u201ekriegst\u00fcchtig\u201c zu machen (Pistorius), sind damit verfassungsfeindlich \u2013 und erinnern an unheilvolle Kapitel der deutschen Geschichte.<\/p>\n<p><em>BLZ<\/em>-Herausgeber Maier machte in seinem Beitrag darauf aufmerksam, dass sich die Bundeswehr-Strategie auch gegen \u201eRussland-Versteher\u201c im eigenen Land richte. Das geschehe, wenn behauptet wird, Russland f\u00fchre \u201ebereits jetzt hybride Operationen gegen die Mitgliedstaaten der Allianz durch \u2013 darunter auch Deutschland\u201c. Die Folge sei:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eKontakte mit Russen, insbesondere mit russischen Institutionen, stehen somit ab sofort unter dem Generalverdacht der Kollaboration mit dem Feind.\u201c<\/p>\n<p>In der offiziellen Brosch\u00fcre zur \u201eMilit\u00e4rstrategie\u201c wird unter anderem behauptet, Moskau wolle die NATO schw\u00e4chen und scheitern lassen, als \u201eVoraussetzung f\u00fcr eine Ausweitung der eigenen Einflusssph\u00e4re nach Europa\u201c. Betroffen seien \u201esowohl die Staaten des Baltikums wie auch die ehemaligen Mitgliedsstaaten des Warschauer Paktes \u2013 und damit heutige NATO-Verb\u00fcndete\u201c. W\u00e4hrend so etwas wider alle Fakten erkl\u00e4rt wird, fordert der Politikwissenschaftler und Regierungsberater Timo Lochoki eine deutsche Einflusszone innerhalb Europas, die Deutschland auch mittels Wahlbeeinflussung durchsetzen soll. In einem <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Wir-brauchen-eine-deutsche-Monroe-Doktrin-id30751514.html?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><u>Interview<\/u><\/a> mit dem Sender <em>n-tv<\/em> forderte er am Sonntag eine \u201edeutsche Monroe-Doktrin\u201c. Und behauptete mit Blick auf die Frage, \u201eob uns ein Staat weniger mag oder ob seine Regierung prorussisch ist\u201c:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eDeutschland verteidigt nun an vorderster Front Europa und die liberale Demokratie. Da ist &#8218;gemocht werden wollen&#8216; eindeutig keine relevante Denkkategorie mehr.\u201c<\/p>\n<p>Und so gehen die neue (aber eigentlich alte) deutsche F\u00fchrungsrolle in der EU einher mit neuer (alter) deutscher Aufr\u00fcstung. Wer sich nicht freiwillig unterordnet oder Zweifel an der deutschen F\u00fchrung \u00e4u\u00dfert, dem wird diese beigebracht, notfalls mit milit\u00e4rischen Mitteln.<\/p>\n<h5><strong>Unheilvolle Wiederholung<\/strong><\/h5>\n<p>Was neu erscheint, hat viel mit unheilvollen Kapiteln der deutschen Geschichte zu tun. Wer mehr \u00fcber die Verbindung zwischen Gestern und Heute wissen will, dem empfehle ich den Dokumentenband \u201eEuropastrategien des deutschen Kapitals 1900 bis 1945\u201c von Reinhard Opitz. Aufr\u00fcstung und \u201eMilit\u00e4rstrategie\u201c haben etwas damit zu tun, was der verstorbene V\u00f6lkerrechtler Gregor Schirmer 2017 mir gegen\u00fcber so <a href=\"https:\/\/www.textstelle.news\/2017\/07\/14\/bundesregierung-das-deutsche-reich-existiert\/?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><u>beschrieb<\/u><\/a>:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eDer deutsche Imperialismus ist 1945 am Boden gewesen, aber er ist wiedererstarkt.\u201c<\/p>\n<p>In Russland wird derzeit und immer \u00f6fter vor dem Wiedererstarken des deutschen Nazismus gewarnt, der so viel uns\u00e4gliches Leid \u00fcber die V\u00f6lker der Sowjetunion brachte. Das scheint manchem \u00fcbertrieben, doch der neue deutsche Imperialismus ist ganz der alte, auch wenn er nicht mehr im Gewand des historischen Faschismus daherkommt. Wie einst hat er Russland wieder ins Visier genommen. F\u00fcr ihn gilt, was Bertolt Brecht schrieb: \u201eDer Scho\u00df ist fruchtbar noch, aus dem das kroch.\u201c Das hat auch mit der weitgehenden Kontinuit\u00e4t der deutschen Eliten \u201evom Kaiserreich bis heute\u201c zu tun, die der Soziologe Michael Hartmann 2025 <a href=\"https:\/\/link.springer.com\/article\/10.1007\/s11609-025-00557-4?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><u>beschrieb<\/u><\/a>. Die zunehmende Aufr\u00fcstung in Deutschland, die <a href=\"https:\/\/frikoberlin.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/250504-Militarisierung-der-Gesellschaft-Rolf-Goessner.pdf?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><u>Militarisierung der Gesellschaft<\/u><\/a> und die neue \u201eMilit\u00e4rstrategie\u201c k\u00fcnden von der Wiederkehr alter, nie aufgegebener Interessen. Ihre Tr\u00e4ger blicken wieder nach Osten.<\/p>\n<p>Am 4. August 1914 hatte der damalige Reichskanzler Theobald von Bethmann-Hollweg im Reichstag behauptet: \u201eWir stehen in einem erzwungenen Kriege mit Ru\u00dfland und Frankreich.\u201c Die Historikerin Annika Mombauer <a href=\"https:\/\/transition-news.org\/vor-110-jahren-krieg-aus-angst-vor-russland?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><u>schrieb<\/u><\/a> in ihrem Buch \u201e<a href=\"https:\/\/www.chbeck.de\/mombauer-julikrise\/product\/13110273?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><u>Die Julikrise \u2013 Europas Weg in den Ersten Weltkrieg<\/u><\/a>\u201c, ein Leitfaden der Politik Bethmanns im Juli 1914 sei es gewesen, \u201edie anderen M\u00e4chte den ersten Schritt tun zu lassen, damit diese als Aggressoren erschienen\u201c. So habe Moritz von Lyncker, der Chef des kaiserlichen Milit\u00e4rkabinetts, Besprechungen in Potsdam am 27. Juli 1914 so zusammengefasst:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eUnsere Politik sei darauf gerichtet, Russland in die Rolle des Provozierenden zu dr\u00e4ngen.\u201c<\/p>\n<p>Den vertragsbr\u00fcchigen \u00dcberfall der deutschen Faschisten auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 begleitete Adolf Hitler mit einer Ansprache via \u201eVolksempf\u00e4nger\u201c an die Deutschen. Darin begr\u00fcndete er den Angriff damit, dass Moskau die 1939 abgeschlossenen Vertr\u00e4ge verraten habe und sich nach Westeuropa ausdehnen wolle. Sowjetische Truppen seien \u201ein einem Ausma\u00df, das nur als Bedrohung Deutschlands aufgefasst werden konnte\u201c, an der Grenze aufmarschiert. Aufgabe der Wehrmacht und ihrer Verb\u00fcndeten sei \u201enicht mehr der Schutz einzelner L\u00e4nder, sondern die Sicherung Europas und damit die Rettung aller\u201c. (1) Die These vom Pr\u00e4ventivkrieg sollte den als \u201eUnternehmen Barbarossa\u201c bezeichneten Raub-, Eroberungs- und Vernichtungsfeldzug als \u201egerechten Krieg\u201c erscheinen lassen. Die deutschen Faschisten stellten sich als \u201eErretter Europas vor der bolschewistischen Gefahr\u201c dar. Nun wird anscheinend das unheilvolle Muster zum dritten Mal wiederholt. Die <a href=\"https:\/\/transition-news.org\/wozu-plant-deutschland-krieg-mit-russland?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><u>Kriegsplanungen<\/u><\/a> laufen.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Tilo Gr\u00e4ser ist diplomierter Journalist und Mitglied des Deutschen Freidenker-Verbandes<\/em><\/p>\n<h5 id=\"anmerkungen-und-quellen\"><strong>Anmerkungen und Quellen<\/strong><\/h5>\n<p>(1)\u00a0Zitiert nach: Kurt P\u00e4tzold: \u201eDer \u00dcberfall \u2013 Der 22. Juni 1941: Ursachen, Pl\u00e4ne und Folgen\u201c Berlin 2016; S. 150 ff.<\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Bild oben: Gro\u00dfer Appell der SA, SS und des NSKK auf dem Reichsparteitag 1935 in N\u00fcrnberg (Auszug)<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">Foto: Charles Russell, Gemeinfrei<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">Quelle: <a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=12843388\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=12843388<\/a><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Der deutsche Militarismus kehrt zur\u00fcck \u2013 samt seinem alten Feindbild<\/b><br \/>\nIm Juli 1945 trafen sich die Sieger \u00fcber den deutschen Faschismus zur Konferenz im Schlo\u00df Cecilienhof von Potsdam. Die f\u00fchrenden Vertreter der Sowjetunion, der USA und Gro\u00dfbritanniens wollten sicherstellen, dass \u201eDeutschland niemals mehr seine Nachbarn oder die Erhaltung des Friedens in der ganzen Welt bedrohen kann\u201c. Sie sahen ihr vorrangiges Ziel darin, den \u201edeutschen Militarismus und Nazismus\u201c auszurotten. Das betraf das Verh\u00e4ltnis von Politik und Milit\u00e4r sowie den Geist des Militarismus in der Gesellschaft und insbesondere im Milit\u00e4rapparat wie auch die starke Position der deutschen R\u00fcstungsindustrie seit dem Kaiserreich. W\u00e4hrend in der sowjetischen Besatzungszone und sp\u00e4ter in der DDR dieser Bruch vollzogen wurde, wurde das Ziel schon in der alten Bundesrepublik nicht erreicht.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":25159,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","advanced_seo_description":"","jetpack_seo_html_title":"","jetpack_seo_noindex":false,"jetpack_post_was_ever_published":false,"footnotes":""},"categories":[574,12],"tags":[613,1889,688,454,452,451,635,3198,404,1176,1265,2207,422,639,569,122],"class_list":["post-25157","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aktuelles","category-demokratie-medien-aufklaerung","tag-befreiung-vom-faschismus","tag-bip","tag-bundeswehr","tag-ddr","tag-deutschland","tag-faschismus","tag-feindbild","tag-friedenspflicht","tag-imperialismus","tag-lobbyismus","tag-militarismus","tag-militaerstrategie","tag-ruestung","tag-ukraine-konflikt","tag-verfassungsrecht","tag-wirtschaft"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Reichsparteitag_1935_Grosser_Appell_28-1121M_Auszug_800x450.jpg?fit=799%2C450&ssl=1","jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p9stpK-6xL","jetpack-related-posts":[{"id":23928,"url":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=23928","url_meta":{"origin":25157,"position":0},"title":"Das Leben musste neu gestaltet werden","author":"Webredaktion","date":"22. 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