{"id":25147,"date":"2026-05-02T05:19:19","date_gmt":"2026-05-02T03:19:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=25147"},"modified":"2026-05-02T05:19:19","modified_gmt":"2026-05-02T03:19:19","slug":"zypern-tagt-europa-uebt-die-stille-militarisierung-der-eu-im-schatten-des-irankriegs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=25147","title":{"rendered":"Zypern tagt, Europa \u00fcbt: Die stille Militarisierung der EU im Schatten des Irankriegs"},"content":{"rendered":"<p><em>Ein Meinungsbeitrag von <strong>Wolfgang Effenberger<\/strong><\/em><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Erstver\u00f6ffentlichung am 01.05.2026 auf <a href=\"https:\/\/apolut.net\/die-stille-militarisierung-der-eu-im-schatten-des-iran-kriegs-von-wolfgang-effenberger\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">apolut.net<\/a><\/span><\/p>\n<p>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf\u00fcgbar:<\/p>\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-25147-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/apolut.net\/content\/media\/tts\/die-stille-militarisierung-der-eu-im-schatten-des-iran-kriegs-von-wolfgang-effenberger.mp3?_=1\" \/><a href=\"https:\/\/apolut.net\/content\/media\/tts\/die-stille-militarisierung-der-eu-im-schatten-des-iran-kriegs-von-wolfgang-effenberger.mp3\">https:\/\/apolut.net\/content\/media\/tts\/die-stille-militarisierung-der-eu-im-schatten-des-iran-kriegs-von-wolfgang-effenberger.mp3<\/a><\/audio>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Bereitgestellt von <a href=\"https:\/\/apolut.net\/die-stille-militarisierung-der-eu-im-schatten-des-iran-kriegs-von-wolfgang-effenberger\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">apolut.net<\/a><\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\"><a href=\"https:\/\/apolut.net\/content\/media\/tts\/die-stille-militarisierung-der-eu-im-schatten-des-iran-kriegs-von-wolfgang-effenberger.mp3https:\/\/apolut.net\/content\/media\/tts\/die-stille-militarisierung-der-eu-im-schatten-des-iran-kriegs-von-wolfgang-effenberger.mp3\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Download<\/a><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Erstmals in der Geschichte der EU fand vom 23.\u201324. April 2026 ein Gipfel auf Zypern statt.<\/p>\n<p>Einen Tag vorher berichtete die taz unter dem Titel &#8222;Nur 180 Kilometer vom Krieg entfernt&#8220; \u00fcber die prek\u00e4re Sicherheitslage, in der der Gipfel stattfindet:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eEine strikte Sperrzone f\u00fcr die Schifffahrt rund um den Jachthafen, Stra\u00dfensperrungen, ein totales Flugverbot f\u00fcr Drohnen im ganzen Land: Die Sicherheitsvorkehrungen f\u00fcr das EU-Meeting sind drakonisch\u201c.<\/p>\n<p>Der Grund: Am 2. M\u00e4rz explodierte eine Schahed-Drohne auf dem britischen Luftwaffenst\u00fctzpunkt Akrotiri in Zypern \u2013 mutma\u00dflich von der Hisbollah aus dem Libanon abgefeuert.<\/p>\n<p>Der Artikel betont, dass Zypern als \u201es\u00fcd\u00f6stlicher EU-Au\u00dfenposten einen enormen Bedeutungszuwachs erhalten\u201c hat \u2013 \u201egeopolitisch, geostrategisch und geo\u00f6konomisch\u201c. (1)<\/p>\n<p>Auf dem Gipfel, der durch seinen informellen Charakter auffiel, wurden\u00a0keine bindenden Beschl\u00fcsse\u00a0gefasst. Die Tagesschau fasste es treffend zusammen: Die EU wirkt beim Iran-Krieg &#8222;vergleichsweise hilflos&#8220;.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5><strong>Die vier Hauptthemen \u2014 und ihre Widerspr\u00fcche<\/strong><\/h5>\n<p><strong>\u00a01. Iran-Krieg und Stra\u00dfe von Hormus<\/strong><\/p>\n<p>Der Iran-Krieg belastet Europa nach Angaben der EU-Kommission mit\u00a0rund 500 Millionen Euro t\u00e4glich\u00a0\u2014 die Energiepreise steigen seit Wochen.<\/p>\n<p>Spaniens Regierungschef Pedro S\u00e1nchez bezifferte beim Gipfel die gestiegenen Importkosten f\u00fcr fossile Brennstoffe in Europa seit Kriegsbeginn auf 24 Milliarden Euro \u2013 das entspricht rund 500 Millionen Euro pro Tag.<\/p>\n<p>Um dieser Entwicklung zu entgegnen plant die EU Sanktionserweiterung gegen Blockierer der Meerengenpassage \u2013 gegen die USA, die ebenfalls die Meeresenge blockiert sind keine Sanktionen vorgesehen.<\/p>\n<p>Um Konkurrenzk\u00e4ufe der Mitgliedstaaten zu verhindern, sollen die Gasreserven koordiniert werden. Auch wurde eine multinationale Eskortmission f\u00fcr Handelsschiffe diskutiert. Nun tr\u00e4gt die EU alle wirtschaftlichen Folgen des Konflikts, ohne in irgendeinem Stadium an der Kriegsentscheidung beteiligt gewesen zu sein. Au\u00dfenbeauftragte Kaja Kallas sprach von einer m\u00f6glichen Sanktionserweiterung \u2014 formulierte aber keinerlei Bedingungen an die USA oder Israel. Der Krieg, der ohne jede Konsultation der EU-Partner vom Zaun gebrochen wurde, wird von Br\u00fcssel mit Sanktionen gegen Iran beantwortet \u2014 nicht mit Forderungen an Washington. (2)<\/p>\n<p><strong>2. Artikel 42.7 \u2014 EU-Beistand statt NATO<\/strong><\/p>\n<p>Zypern, das selbst kein NATO-Mitglied ist, versucht aus Anlass des Angriffs einer iranischen Shahed-Drohne auf eine britische Milit\u00e4rbasis auf Zypern zu Kriegsbeginn, um die\u00a0EU-Beistandsklausel\u00a0(Art. 42.7 EUV) zu diskutieren, als \u00c4quivalent zu NATO-Artikel 5, aber ohne dessen klare Operationalisierung.<\/p>\n<p>Laut Euronews r\u00e4umte selbst Bundeskanzler Merz ein: \u201eWir m\u00fcssen dringend kl\u00e4ren, wie wir dies auf europ\u00e4ischer Ebene organisieren wollen.&#8220; \u2014 Ein Eingest\u00e4ndnis, dass die EU nach Jahrzehnten der Sicherheitsintegration im Ernstfall noch immer keine funktionsf\u00e4hige Verteidigungsarchitektur besitzt. (3)<\/p>\n<p>Erst nach dem Angriff vom 28. Februar 2026 debattiert \u00fcber die EU Strukturen, w\u00e4hrend die USA Fakten schaffen.<\/p>\n<p><strong>3. Ukraine: 90-Milliarden-Kredit und Beitrittsillusion<\/strong><\/p>\n<p>Der seit Monaten von Orb\u00e1n blockierte\u00a090-Milliarden-Euro-Kredit\u00a0f\u00fcr die Ukraine wurde nach dessen Wahlniederlage (12. April) schlie\u00dflich freigegeben \u2014 zusammen mit dem 20. Sanktionspaket gegen Russland. Selenskyj nahm pers\u00f6nlich am Abendessen in Ayia Napa teil und warb f\u00fcr einen EU-Beitritt der Ukraine bis\u00a02027.<\/p>\n<p>Intern wird Selenskyjs Zeitplan als \u201eunrealistisch&#8220; eingestuft. Der Kredit ist kein Geschenk, sondern ein Darlehen \u2014 die Schuldenlast der Ukraine w\u00e4chst weiter. Das Orb\u00e1n-Veto fiel nicht wegen inhaltlicher \u00dcberzeugung, sondern wegen eines innenpolitischen Kollaps in Budapest. (4)<\/p>\n<p><strong>4. EU-Haushalt 2028\u20132034<\/strong><\/p>\n<p>Die Kommission schl\u00e4gt\u00a02 Billionen Euro\u00a0\u00fcber sieben Jahre vor Das entspricht weit mehr als 2\/3 des deutschen Bundeshalts in jedem der 7 Jahre). Damit w\u00e4chst der Kernkonflikt weiter: R\u00fcstungsausbau vs. Sozial- und Koh\u00e4sionspolitik. Ziel ist eine Einigung noch 2026, bevor 2027 Wahlen in Frankreich, Italien, Spanien und Polen die politischen Spielr\u00e4ume verengen.<\/p>\n<p>Insgesamt ist der Gipfel auf Zypern in seiner symbolischen Dimension bedeutsam \u2014 geographisch nah am Kriegsgebiet, erstmals auf der Insel, mit Teilnahme Selenskyjs und regionaler F\u00fchrungsfiguren aus \u00c4gypten, Libanon, Syrien und Jordanien. Inhaltlich blieb er jedoch das, was informelle EU-Gipfel immer sind:\u00a0eine Konsultationsrunde ohne Entscheidungsgewalt, wobei der deutsche Kanzler Friedrich Merz besonders weit aus dem Fenster lehnte: Nach seinen Worten m\u00fcsste eine &#8222;umfassende Verst\u00e4ndigung&#8220; folgende Elemente enthalten, damit Deutschland bereit w\u00e4re, &#8222;die Sanktionen schrittweise zu lockern&#8220;:<\/p>\n<ul>\n<li>Freigabe der Stra\u00dfe von Hormus<\/li>\n<li>Ende des milit\u00e4rischen Atomprogramms<\/li>\n<li>Ende der Aggressionen gegen Israel und andere Nachbarstaaten. (5)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Forderung nach einem Ende der Bedrohung Israels ist also tats\u00e4chlich Teil von Merz&#8216; Lockangebot \u2013 allerdings stie\u00df dieser umfassende Ansatz bei EU-Kommissionspr\u00e4sidentin von der Leyen und EU-Ratspr\u00e4sident Costa auf Skepsis, die beide daran zweifelten, ob ein solcher Deal mit der iranischen F\u00fchrung \u00fcberhaupt m\u00f6glich sei. Mit Sicherheit wird sich der Iran nicht \u00a0auf einen derartigen Deal einlassen k\u00f6nnen \u2013 dessen geschichtliche Erfahrung l\u00e4sst diesen Schritt nicht zu.<\/p>\n<p>Friedrich Merz \u2013 diesen in der Wolle gef\u00e4rbten Transatlantiker- scheinen die geschichtlichen Zusammenh\u00e4nge v\u00f6llig unbekannt zu sein.<\/p>\n<h5><strong>Israel: Keine Vertragsgrundlage, kein Verifikationssystem, best\u00e4tigtes Atomwaffenarsenal<\/strong><\/h5>\n<p>Zugespitzt l\u00e4sst sich der Israel-Iran-Konflikt so auf den Punkt bringen:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">&#8222;Das Land ohne Vertragsgrundlage, ohne Inspektionen, mit best\u00e4tigtem Atomwaffenarsenal, greift das Land mit Vertragsgrundlage, mit Inspektionen, ohne best\u00e4tigte Atomwaffen an.&#8220; (6)<\/p>\n<p>Israel hat den Atomwaffensperrvertrag (NPT) nicht unterzeichnet und geh\u00f6rt neben Indien, Pakistan, Nordkorea und S\u00fcdsudan zu den f\u00fcnf Staaten au\u00dferhalb dieses Vertrags. Damit hat Israel sein Nuklearprogramm nicht unter die Aufsicht der Vereinten Nationen gestellt und unterliegt keinen IAEA-Inspektionen.<\/p>\n<p>Israel best\u00e4tigt den Besitz von Atomwaffen offiziell weder, noch dementiert es ihn. Dennoch gilt als international anerkannt, dass Israel \u00fcber ein Atomwaffenarsenal verf\u00fcgt. Das Stockholmer Friedensforschungsinstitut SIPRI sch\u00e4tzt das Arsenal auf mindestens 80 nukleare Sprengk\u00f6pfe, die &#8222;New York Times&#8220; spricht von mindestens 90 Sprengk\u00f6pfen, andere Sch\u00e4tzungen reichen bis \u00fcber 400. (7)<\/p>\n<p>Der Iran hat den Sperrvertrag 1968 unterzeichnet und 1970 ratifiziert und sich damit verpflichtet, keine Atomwaffen zu entwickeln. Dies erm\u00f6glicht der internationalen Gemeinschaft, Druck auf den Iran auszu\u00fcben und Verst\u00f6\u00dfe zu sanktionieren \u2013 w\u00e4hrend Israel aufgrund seiner Nichtteilnahme am Vertrag rechtlich gar nicht dagegen &#8222;versto\u00dfen&#8220; kann. (8)<\/p>\n<p>Der Atomwaffensperrvertrag (NPT) von 1970 schuf eine formale Zweiklassengesellschaft: F\u00fcnf Staaten (USA, Russland, China, Frankreich, Gro\u00dfbritannien) d\u00fcrfen offiziell Atomwaffen besitzen, alle anderen nicht. Diese Regel gilt jedoch nur f\u00fcr Unterzeichner. Israel hat den Vertrag nie unterschrieben und ist damit formal nicht an seine Regeln gebunden \u2013 ebenso wie Indien, Pakistan, Nordkorea und S\u00fcdsudan. (9)<\/p>\n<p>Experten sprechen von einem &#8222;klaren Doppelstandard&#8220;, wenn die USA den Iran unter dem Vorwand seines Atomprogramms angreifen, w\u00e4hrend das israelische Atomprogramm ignoriert wird. (10)<\/p>\n<p>Die unterschiedlichen Regeln werden durch strategische Interessen aufrechterhalten. Aus Sicht Israels und seiner Verb\u00fcndeten stellt ein atomar bewaffneter Iran eine &#8222;existenzielle Bedrohung&#8220; dar, weil das iranische Regime das Existenzrecht Israels negiert. Israels eigenes Atomwaffenarsenal wird hingegen als stabilisierender Faktor oder Abschreckung interpretiert \u2013 nicht als Bedrohung. (11)<\/p>\n<p>Der Iran ist Unterzeichner des Atomwaffensperrvertrags und hat sein Atomprogramm damit grunds\u00e4tzlich unter internationale Kontrolle gestellt. Die IAEA f\u00fchrte bis Juni 2025 regelm\u00e4\u00dfig Inspektionen durch. Nach den israelisch-amerikanischen Bombardierungen im Juni 2025 setzte der Iran die weitreichenden Inspektionsrechte aus dem Zusatzprotokoll aus und entscheidet seitdem von Fall zu Fall \u00fcber IAEA-Zugang. Im September 2025 vereinbarten Iran und IAEA jedoch eine Wiederaufnahme von Inspektionen. (12)<\/p>\n<p>Trotz dieser Inspektionsgeschichte und Vertragsgrundlage besitzt der Iran nach internationalen Erkenntnissen keine fertigen Atomwaffen. Israel und die USA begr\u00fcndeten ihre Angriffe im Juni 2025 mit dem &#8222;heimlichen Atomprogramm Teherans, das gegen den Atomwaffensperrvertrag versto\u00dfe&#8220; \u2013 also gerade mit der behaupteten Verletzung der Vertragsgrundlage, die Israel selbst nie akzeptiert hat. (13)<\/p>\n<p>Wie kann der Welt dieser Widerspruch erkl\u00e4rt werden? Warum gelten desselben Regeln nicht f\u00fcr alle?<\/p>\n<p>Diese Fragen zielen auf einen fundamentalen Widerspr\u00fcch der internationalen Ordnung im Nuklearbereich. Der Widerspruch l\u00e4sst sich durch mehrere ineinandergreifende Mechanismen erkl\u00e4ren, die letztlich auf Macht, Geschichte und geopolitische Interessenlagen zur\u00fcckgehen. (14)<\/p>\n<p>Die Antwort ist ern\u00fcchternd: Internationale Regeln werden nicht gleichm\u00e4\u00dfig durchgesetzt, weil die Durchsetzung von politischem Willen und milit\u00e4rischer Macht abh\u00e4ngt. Israel und die USA k\u00f6nnen milit\u00e4rische Gewalt gegen den Iran anwenden, weil sie die milit\u00e4rischen Kapazit\u00e4ten daf\u00fcr besitzen und politisch-diplomatisch nicht effektiv daran gehindert werden. Der Iran kann umgekehrt keine vergleichbare Kontrolle \u00fcber Israels Nuklearprogramm erzwingen. (15)<\/p>\n<p>Das V\u00f6lkerrecht sieht zwar vor, dass beide Staaten sich an dieselben Regeln halten m\u00fcssten, aber die praktische Durchsetzung scheitert am UN-Sicherheitsrat, wo die USA als st\u00e4ndiges Mitglied mit Vetorecht Israel sch\u00fctzen k\u00f6nnen. So entsteht eine internationale Ordnung, in der formale Rechtsgleichheit und faktische Machtungleichheit einen dauerhaften Widerspruch bilden. (16)<\/p>\n<p>Vor 2025 verletzte der Iran zwar schrittweise das Atomabkommen (Anreicherung, unklare Aktivit\u00e4ten), kooperiert aber grunds\u00e4tzlich weiter mit der IAEO, wenn auch mangelhaft. (17)<\/p>\n<p>2025 griff Israel (und sp\u00e4ter die USA) iranische Atomanlagen an, t\u00f6ten u.a. Milit\u00e4rs und Wissenschaftler und besch\u00e4digen Infrastruktur.<\/p>\n<p>Nach diesen Angriffen verschlechtert Iran seine Kooperation mit der IAEO weiter, verweigert Ausk\u00fcnfte und schr\u00e4nkt Zug\u00e4nge ein. (18)<\/p>\n<p>Trump begr\u00fcndet den Angriff auf den Iran am 28. Februar 2026 damit, dass der Iran seit 2025 Kontrollen verweigere und eine untragbare nukleare Bedrohung darstelle \u2013 ohne einzugestehen, dass diese Lage ganz wesentlich Folge der eigenen (und israelischen) Milit\u00e4rschl\u00e4ge ist. (19)<\/p>\n<p>So darf zugespitzt festgehalten werden, dass die US\u2011Regierung ihren Angriff 2026 damit begr\u00fcndet, dass der Iran seit 2025 der Atomaufsicht Kontrollen verweigert \u2013 verschweigt aber, dass genau diese Verschlechterung der Kooperation erst nach israelisch\u2011US\u2011Angriffen auf iranische Atomanlagen 2025 eingetreten ist, an denen die USA selbst beteiligt waren.<\/p>\n<p>Nach allem, was \u00f6ffentlich bekannt ist, wurden die rund 400 Kilogramm hoch angereichertes Uran nach den Angriffen nicht \u201egefunden\u201c oder eindeutig lokalisiert; ihr genauer Verbleib gilt weiterhin als ungekl\u00e4rt \u2013 hier werden Erinnerungen an die Begr\u00fcndung f\u00fcr den Irakkrieg 2003 wach.<\/p>\n<p>Somit steht die EU vor einem strukturellen Dilemma, von dessen L\u00f6sung der Gipfel meilenweit entfernt war: Die EU ist<\/p>\n<ul>\n<li>wirtschaftlich unmittelbar betroffen\u00a0vom Iran-Krieg<\/li>\n<li>war\u00a0politisch vollst\u00e4ndig ausgeschlossen\u00a0von dessen Entscheidung<\/li>\n<li>besitzt\u00a0keine eigenst\u00e4ndige milit\u00e4rische Handlungsf\u00e4higkeit<\/li>\n<li>reagiert mit\u00a0Sanktionen gegen Iran\u00a0\u2014 nicht mit Kritik an der Kriegsf\u00fchrung der USA<\/li>\n<\/ul>\n<p>Das ist die eigentliche geopolitische Botschaft von Nikosia: Europa zahlt die Rechnung f\u00fcr einen Krieg, den Washington und Tel Aviv beschlossen haben \u2014 und diskutiert dabei, wie man das Flugbenzin gerechter verteilt.<\/p>\n<p>Gesteigerte Dynamik der NATO-Man\u00f6ver \u2013 Eskalationsgefahr w\u00e4chst<\/p>\n<p>Der Artikel &#8222;NATO Exercises 2026: The Complete Guide to Allied Readiness&#8220; (20) (Der umfassende Leitfaden zur Einsatzbereitschaft der Alliierten, letzte Aktualisierung vom 13. April 2026) von Gro\u00dfwald zeichnet tats\u00e4chlich ein sehr detailliertes, \u00fcberwiegend sachliches Bild der NATO-\u00dcbungen 2026 und rahmt sie aus einer sicherheitspolitisch bef\u00fcrwortenden Perspektive. Gro\u00dfwald beschreibt sich als\u00a0&#8222;independent defence publication&#8220;, die nicht mit Regierungen, Auftragnehmern oder Sponsoren verbunden ist. Die Publikation wurde\u00a02024 gegr\u00fcndet\u00a0und verfolgt das Ziel, europ\u00e4ische Verteidigungsausgaben, NATO-Positionierung, Beschaffungsprozesse und die industrielle Bereitschaft des Kontinents zu verfolgen. (21)<\/p>\n<p>F\u00fcr Gro\u00dfwald sind die Verteidigungsausgaben Europas in seiner Kapazit\u00e4t, einsatzf\u00e4hige Kr\u00e4fte bereitzustellen, vorausgeeilt. Gro\u00dfwald untersucht, wohin die Gelder flie\u00dfen, welche Ergebnisse sie erzielen und welche Bedeutung dies f\u00fcr die Allianz hat. Diese Aussage wird durch aktuelle Studien best\u00e4tigt: McKinsey stellte 2026 fest, dass &#8222;der starke Budgetanstieg sich bislang nur begrenzt in einsatzf\u00e4hige milit\u00e4rische F\u00e4higkeiten \u00fcbersetzt&#8220;. Mehr als 50 Prozent die gro\u00dfen europ\u00e4ischen R\u00fcstungsprogramme sind versp\u00e4tet oder \u00fcberschreiten ihre Budgets. Der Tagesspiegel fasste es im M\u00e4rz 2026 zusammen: &#8222;Trotz Riesenausgaben ein milit\u00e4rischer Zwerg&#8220;. (22)<\/p>\n<h5><strong>Kernaussagen der Gro\u00dfwald-Analyse<\/strong><\/h5>\n<p>&#8222;Cold Response 26&#8220;\u00a0(32.500 Soldaten, abgeschlossen) bildete den Auftakt zur arktischen Saison.<\/p>\n<p>Die US Army f\u00fchrte mit\u00a0&#8222;Sword 26&#8220; eine neue \u00dcbungsmarke ein, die die bisherige DEFENDER-Europe-Serie ersetzt und \u201edominiert den Fr\u00fchlings-Sommer-Horizont von Ende April bis Mai \u00fcber acht europ\u00e4ische L\u00e4nder vom hohen Norden bis Polen\u201c.<\/p>\n<p>&#8222;Sword 26&#8220;\u00a0ist verkn\u00fcpft mit Schwedens\u00a0&#8222;AURORA 26\u00a0LIVEX&#8220; und der j\u00e4hrlichen\u00a0&#8222;BALTOPS 26&#8220;. Drei unbefristete\u00a0&#8218;Sentry&#8216;-Operationen\u00a0(Baltic Sentry, Eastern Sentry und Arctic Sentry) bieten ganzj\u00e4hrige Pr\u00e4senz-Verst\u00e4rkung an den NATO-Flanken.<\/p>\n<p>Der Artikel hebt diese drei dauerhafte Operationen hervor, die \u2013 anders als klassische Man\u00f6ver \u2013 ohne Enddatum laufen und de facto eine permanente milit\u00e4rische Pr\u00e4senz von Nordatlantik bis zum Schwarzen Meer etablieren. Diese neuen NATO-Missionen dienen der \u00dcberwachung und Verteidigung strategisch sensibler Gebiete an den Flanken des B\u00fcndnisses. Der Name &#8222;Sentry&#8220; bedeutet auf Deutsch &#8222;Wachposten&#8220; oder &#8222;W\u00e4chter&#8220;.<\/p>\n<p>Weiter liefert die Analyse umfangreiche Details zu Daten, Standorten und strategischer Bedeutung jeder \u00dcbung \u2013 verzichtet aber auf kritische Einordnung zu Eskalationsrisiken oder politischen Konsequenzen.<\/p>\n<p>Sie zeichnet zwar ein sehr detailliertes, \u00fcberwiegend sachliches Bild der NATO\u2011\u00dcbungen 2026, ordnet sie aber klar aus einer sicherheitspolitisch bef\u00fcrwortenden Perspektive und untersch\u00e4tzt politische Risiken und Eskalationsgefahren.<\/p>\n<p>Insgesamt verschiebt sich 2026 der Schwerpunkt der NATO\u2011\u00dcbungen klar auf eine nordische und Ostseeregion\u2011Achse (Nordflanke, Baltikum, Polen). &#8222;Cold Response 26&#8220; (32.500 Soldaten) und &#8222;Sword 26&#8243;\/&#8220;AURORA 26&#8243;\/&#8220;BALTOPS 26&#8220; bilden dabei den Kern.<\/p>\n<p>&#8222;Steadfast Dart 26&#8243; in Deutschland und an der Ostsee, &#8220; Cold Response 26&#8243; in Norwegen\/Finnland und &#8222;Sea Shield 26&#8220; im Schwarzen Meer werden als wichtigste bereits abgeschlossene Man\u00f6ver beschrieben, mit Fokus auf schnelle Verlegung, Multi\u2011Domain\u2011Kriegf\u00fchrung und neue Technologien (u. a. Drohnen, KI\u2011gest\u00fctzte F\u00fchrung, unbemannte Systeme).<\/p>\n<p>Im Mittelmeerraum spielen &#8222;Dynamic Manta&#8220;\/&#8220;Mariner, Neptune Strike 26\u20111\/26\u20112&#8220; und &#8222;African Lion 26&#8220; eine zentrale Rolle, teils mit mehreren Tr\u00e4gerkampfgruppen und Experimenten mit Robotik, KI und Drohnen.<\/p>\n<p>Die Analyse versteht das Dokument explizit als &#8222;autoritative, immer aktualisierte Referenz&#8220; und richtet sich an Journalisten, Analysten und Milit\u00e4rs; es beansprucht, L\u00fccken der offiziellen NATO\u2011Kommunikation systematisch zu schlie\u00dfen.<\/p>\n<p>In der Tat bietet die Gro\u00dfwald-Dokumentation eine au\u00dfergew\u00f6hnlich dichte \u00dcbersicht zu Dutzenden \u00dcbungen (Zeitr\u00e4ume, Orte, Dom\u00e4nen, beteiligte Staaten), einschlie\u00dflich bereits absolvierter und wahrscheinlicher, aber noch unbest\u00e4tigter Man\u00f6ver.<\/p>\n<p>Die Verbindung der einzelnen \u00dcbungen zu gr\u00f6\u00dferen Konzepten wie der &#8222;Allied Reaction Force &#8220; (ARF), dem &#8222;Eastern Flank Deterrence Line\/Initiative&#8220; und den &#8222;Sentry&#8220;-Operationen macht die operative Logik der NATO\u2011Planung greifbarer.<\/p>\n<p>Technische und organisatorische Details (z.\u202fB. erste Nutzung eines &#8222;Bayraktar TB\u20113&#8220; \u2013\u00a0eine t\u00fcrkische tr\u00e4gergest\u00fctzte Kampf- und Aufkl\u00e4rungsdrohne (UCAV), die speziell f\u00fcr den Einsatz auf Flugzeugtr\u00e4gern mit kurzen Start- und Landebahnen entwickelt wurde \u2013 von einem amphibischen Tr\u00e4gerschiff sowie die Integration von unbemannten Systemen in &#8222;Dynamic Manta&#8220; \u2013 wichtigste j\u00e4hrliche NATO-\u00dcbung zur U-Boot-Abwehr (Anti-Submarine Warfare, ASW) im Mittelmeer zeigen, dass es nicht nur um Truppenst\u00e4rken, sondern um konkrete Lernziele geht.<\/p>\n<p>Gro\u00dfwald benennt auch Einschr\u00e4nkungen und Probleme, etwa die Reduzierung von Luft\u2011 und Seekomponenten bei &#8222;Cold Response 26&#8220; durch Umwidmung von US\u2011F35 und franz\u00f6sischem Tr\u00e4ger, sowie die Unsicherheit von Operation &#8222;Firecrest&#8220; wegen paralleler Krisen im Nahen Osten.<\/p>\n<h5><strong>\u00a0<\/strong><strong>Kritische Punkte und blinde Flecken im Gro\u00dfwald-Dokument<\/strong><\/h5>\n<p><strong>\u00a0<\/strong>Der Artikel \u00fcbernimmt weitgehend die Selbstbeschreibung der NATO als rein defensives B\u00fcndnis (nie gewesen, siehe US-Kriegsplan DROPSHOT vom 19. Dezember 1949) und betont permanente Pr\u00e4senz als notwendige Abschreckung, ohne diese Sicht ernsthaft zu problematisieren.<br \/>\nAlternative Perspektiven \u2013 etwa die russische Lesart als &#8222;Einkreisung&#8220; oder die Frage, ob permanente Hochr\u00fcstung die Eskalationsspirale verst\u00e4rkt \u2013 werden nicht behandelt, obwohl genau diese \u00dcbungen h\u00e4ufig Teil der politischen Kontroverse sind.<\/p>\n<p>Beispiel: Die drei &#8222;Sentry&#8220;-Operationen werden als logische Weiterentwicklung von \u00dcbungen hin zu einer Dauerpr\u00e4senz beschrieben, mit dem Fazit, dass die NATO seit dem Kalten Krieg keine vergleichbare permanente multi\u2011theatrale Pr\u00e4senz hatte.<br \/>\nWas fehlt, ist eine Diskussion, ob eine solche Dauerpr\u00e4senz nicht auch die Wahrscheinlichkeit von Missverst\u00e4ndnissen, Zwischenf\u00e4llen und R\u00fcstungsdynamiken erh\u00f6ht.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong>Der Text analysiert sehr detailliert F\u00e4higkeiten (schnelle Verlegung, Multi\u2011Domain\u2011Operations, KI\u2011gest\u00fctzte Kriegf\u00fchrung), blendet aber weitgehend aus, dass gerade solche High\u2011End\u2011Szenarien aus Sicht Moskaus oder Pekings als Vorbereitung auf offensive Operationen gelesen werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Die N\u00e4he vieler \u00dcbungen zu sensiblen R\u00e4umen (Baltikum, Schwarzes Meer, Arktis, GIUK\u2011Gap) wird zwar beschrieben, aber vor allem als notwendige Antwort auf reale Bedrohungen (Russland, Untersee\u2011Sabotage, Drohnen\u2011Inzidenzen) gesehen, nicht als potentieller Destabilisierungsfaktor.<\/p>\n<p>Eine kritische Analyse k\u00f6nnte fragen:<\/p>\n<ul>\n<li>Wo liegt die Grenze zwischen Abschreckung und Provokation?<\/li>\n<li>Wie transparent sind Szenarien und \u00dcbungen f\u00fcr Dritte?<\/li>\n<li>Wie werden \u201ede\u2011confliction\u201c-Mechanismen, Notfallkommunikation oder vertrauensbildende Ma\u00dfnahmen parallel zu diesen Man\u00f6vern ausgebaut?<\/li>\n<\/ul>\n<p>Solche Aspekte fehlen fast vollst\u00e4ndig.<\/p>\n<h5><strong>Fehlende politische und gesellschaftliche Dimension<\/strong><\/h5>\n<p>Die Gro\u00dfwald Darstellung bleibt stark \u201emilit\u00e4risch\u2011technisch\u201c:<\/p>\n<p>Nationale Debatten \u00fcber L\u00e4rm, Infrastrukturbelastung, Unfallrisiken oder die politisch heikle Stationierung fremder Truppen (z.\u202fB. in Deutschland, Norwegen, Rum\u00e4nien) werden nicht angesprochen. Die Kosten dieser massiven \u00dcbungsserien \u2013 finanziell, \u00f6kologisch und politisch \u2013 spielen keine Rolle; die implizite Annahme ist, dass mehr Pr\u00e4senz und mehr \u00dcbungen automatisch im Interesse der Allianz und ihrer Bev\u00f6lkerung liegen \u2013 dabei liegen sie im Interesse einer kleinen Allianz-Elite, mitnichten aber im Interesse der Bev\u00f6lkerung. Denn Milit\u00e4r und Krieg geh\u00f6ren zu den gr\u00f6\u00dften Umweltzerst\u00f6rern weltweit. Unverst\u00e4ndlicherweise bleibt dieser Zusammenhang sowohl in der \u00f6ffentlichen Debatte als auch in der Klimabewegung weitgehend ausgeblendet. (23)<\/p>\n<p>Das weltweite Milit\u00e4r ist\u00a0einer der gr\u00f6\u00dften institutionellen CO\u2082-Emittenten. Forscher sch\u00e4tzen, dass Milit\u00e4r und R\u00fcstungsindustrie weltweit f\u00fcr etwa\u00a05,5 bis 6 Prozent der globalen Treibhausgasemissionen\u00a0verantwortlich sind. Das US-Milit\u00e4r allein ist der\u00a0gr\u00f6\u00dfte einzelne Energieverbraucher der USA. (24)<\/p>\n<p>Konkrete Beispiele verdeutlichen das Ausma\u00df:<\/p>\n<ul>\n<li>Ein\u00a0Eurofighter\u00a0verbrennt pro Flugstunde circa 3.500 kg Treibstoff, wobei circa 11 Tonnen CO\u2082 entstehen<\/li>\n<li>Ein\u00a0Panzer\u00a0verbraucht je nach Gel\u00e4nde pro 100 km circa 500 Liter Treibstoff<\/li>\n<li>Der\u00a0Ukraine-Krieg\u00a0verursachte im ersten Jahr allein so viele Emissionen wie\u00a0Belgien\u00a0in einem vergleichbaren Zeitraum \u2013 etwa 120 Millionen Tonnen CO\u2082 (25)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Umweltzerst\u00f6rung durch Kriege geht weit \u00fcber CO\u2082-Emissionen hinaus:<\/p>\n<ul>\n<li>Im Vietnamkrieg wurden fast 80 Millionen Liter Herbizide (darunter Agent Orange) verspr\u00fcht, was rund 2,9 Millionen Hektar Land beeintr\u00e4chtigte \u2013 Dioxin bleibt \u00fcber Jahrzehnte in B\u00f6den, Wasser und Nahrungsketten (26)<\/li>\n<li>Golfkrieg 1990-91:\u00a0Brennende \u00d6lquellen erzeugten giftige Rauchwolken, die Boden und Wasser verseuchten; \u00d6lteppiche breiteten sich \u00fcber 700 Kilometer K\u00fcste aus<\/li>\n<li>Ukraine-Krieg:\u00a0Mehr als 12.000 Quadratkilometer Naturschutzgebiete wurden zu Kriegsgebieten, \u00fcber 100.000 Hektar Wald und Grasland durch Feuer zerst\u00f6rt, B\u00f6den mit Schwermetallen verseucht (27)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die\u00a0systematische Ausblendung\u00a0dieser Problematik hat mehrere Ursachen:<\/p>\n<ul>\n<li>Fehlende Transparenz:\u00a0Milit\u00e4rische Emissionen werden kaum erfasst und in Klimaberechnungen oft ausgespart (28)<\/li>\n<li>Tabuisierung:\u00a0Milit\u00e4r und Aufr\u00fcstung werden als &#8222;Sicherheitspolitik&#8220; legitimiert \u2013 Umweltkritik gilt als Schw\u00e4chung der Verteidigung<\/li>\n<li>Geringe mediale Pr\u00e4senz:\u00a0Die Verbindung zwischen Klimakrise und Militarismus kommt erst &#8222;am Rande der aktuellen Proteste der Umwelt- und der Friedensbewegung allm\u00e4hlich an die \u00d6ffentlichkeit&#8220; (29)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Fridays-for-Future-Bewegung fokussiert sich prim\u00e4r auf fossile Industrien, Verkehr und Konsumverhalten \u2013 milit\u00e4rische Emissionen bleiben dabei weitgehend unthematisiert, obwohl sie eine Gr\u00f6\u00dfenordnung haben wie ganze Industriestaaten.<\/p>\n<p>Das ist tats\u00e4chlich ein blinder Fleck in der Klimadebatte:\u00a0Wer ernsthaft Klimaschutz will, muss \u00fcber Abr\u00fcstung reden. (30)<\/p>\n<p>Innenpolitische Br\u00fcche (Skepsis in Teilen der deutschen \u00d6ffentlichkeit, unterschiedliche Bedrohungswahrnehmungen zwischen S\u00fcd\u2011 und Osteuropa, Debatten \u00fcber &#8222;Kriegst\u00fcchtigkeit&#8220;) kommen nicht vor, obwohl sie f\u00fcr eine kritische Gesamteinsch\u00e4tzung zentral w\u00e4ren.<\/p>\n<p>Der Gro\u00dfwald-Artikel beschreibt, dass die NATO mit den &#8222;Sentry\u2011Operationen&#8220; und der Umstellung von &#8222;DEFENDER&#8220; auf &#8222;Sword 26&#8220; hin zu einem Modell permanenter, daten\u2011 und KI\u2011gest\u00fctzter Man\u00f6vert\u00e4tigkeit und Dauerpr\u00e4senz \u00fcbergeht.<br \/>\nWas kaum reflektiert wird:<\/p>\n<p>Solche Strukturen erzeugen institutionelle und budget\u00e4re Abh\u00e4ngigkeiten \u2013 wenn Infrastruktur, Kommandostrukturen und Industriekapazit\u00e4ten einmal aufgebaut sind, sinkt politisch die Schwelle, sie auch zu nutzen oder auszuweiten.<\/p>\n<p>Die Verkn\u00fcpfung von Experimenten (Robotik, AI Decision Support, FPV\u2011Drohnen in &#8222;African Lion 26&#8220;) mit regul\u00e4ren Gro\u00df\u00fcbungen beschleunigt die Militarisierung neuer Technologien, bevor umfassende politische Leitplanken (Ethik, R\u00fcstungskontrolle, Export) existieren.<\/p>\n<p>Dieser Aspekt wird eher als positives Innovationsmerkmal verkauft denn als ambivalente Entwicklung mit Regulierungsbedarf.<\/p>\n<h5><strong>Informationsasymmetrien und \u201eAutorit\u00e4ts\u201c-Anspruch<\/strong><\/h5>\n<p>Der Text betont, dass NATO und SHAPE ihre Kalender nur st\u00fcckweise ver\u00f6ffentlichen, und positioniert sich selbst als \u201eautoritative\u201c L\u00f6sung dieser L\u00fccke.<\/p>\n<p>Zum Differzierung von NATO und SHAPE:<br \/>\nDie\u00a0NATO\u00a0(North Atlantic Treaty Organization) ist das politisch-milit\u00e4rische\u00a0Verteidigungsb\u00fcndnis\u00a0von 32 europ\u00e4ischen und nordamerikanischen Mitgliedstaaten. Die NATO umfasst auf der politischen Ebene:\u00a0NATO-Rat, Generalsekretariat in Br\u00fcssel (Belgien), auf der milit\u00e4rischen Ebene zwei strategische Hauptkommandos.<\/p>\n<p>SHAPE\u00a0(Supreme Headquarters Allied Powers Europe) ist das\u00a0milit\u00e4rische Hauptquartier\u00a0der NATO f\u00fcr Europa mit Sitz in Mons, Belgien. SHAPE ist offiziell das\u00a0&#8222;Allied Command Operations&#8220; (ACO)\u00a0\u2013 eines der zwei strategischen Hauptkommandos der NATO mit der Aufgabe der Planung und der Durchf\u00fchrung aller NATO-Milit\u00e4roperationen in Europa.<\/p>\n<p>Neben SHAPE gibt es noch das\u00a0Allied Command Transformation (ACT)\u00a0in Norfolk, Virginia (USA), das f\u00fcr die Weiterentwicklung milit\u00e4rischer F\u00e4higkeiten zust\u00e4ndig ist.<\/p>\n<p>Gro\u00dfwald sieht sich in der Rolle eines &#8222;De\u2011facto\u2011Gatekeepers&#8220; eines privaten Analyse\u2011Anbieters, dessen eigene normative Ausrichtung nicht transparent diskutiert wird.<\/p>\n<p>In der Folge kann sich eine quasi\u2011offizielle Referenz etablieren, ohne dass die Leser klar sehen, wo Fakten enden und Interpretation beginnt \u2013 etwa bei der Auswahl, welche \u00dcbungen ausf\u00fchrlich erl\u00e4utert und welche nur knapp erw\u00e4hnt oder als \u201ewahrscheinlich\u201c eingestuft werden.<\/p>\n<p>F\u00fcr eine deutsche oder europ\u00e4ische \u00d6ffentlichkeit hat die Analyse zwei zentrale Implikationen.<\/p>\n<p>Deutschland und Nordeuropa sind logistischer und operativer Schwerpunkt: Steadfast Dart 26, Steadfast Foxtrot 26, Quadriga\u2011Verbund\u00fcbungen und die Rolle Deutschlands als \u201eDrehscheibe\u201c f\u00fcr Verlegungen (\u201eMilitary Schengen\u201c) verdeutlichen, dass die Bundesrepublik milit\u00e4risch wie politisch immer st\u00e4rker zum Kernraum der NATO\u2011Kriegsf\u00fchrungsplanung in Europa wird.<\/p>\n<p>Dauerhafte Normalisierung von Hochintensit\u00e4tskrieg als Planungsma\u00dfstab: Die beschriebenen \u00dcbungsserien \u2013 von Arctic Sentry bis Eastern Sentry \u2013 signalisieren, dass NATO\u2011Staaten einen l\u00e4ngeren Zeitraum permanenter Hochspannung einkalkulieren, in dem gro\u00dfangelegte Landkriege, Cyber\u2011Operationen und Luft\u2011\/Seeschlachten nicht mehr als Ausnahme, sondern als zu planender Normalfall gelten.<\/p>\n<p>Eine kritische Lesart w\u00fcrde daher zwei Fragen stellen, die der Artikel offenl\u00e4sst:<\/p>\n<ol>\n<li>Wie werden demokratische Kontrolle, parlamentarische Mitsprache und gesellschaftliche Debatten mit dieser neuen Normalit\u00e4t der Dauer\u00fcbungen und Dauerpr\u00e4senz Schritt halten?<\/li>\n<li>Wo verlaufen f\u00fcr europ\u00e4ische Gesellschaften rote Linien, jenseits derer Abschreckung in eine kaum noch kontrollierbare Eskalationslogik umschl\u00e4gt?<\/li>\n<\/ol>\n<p>Der Wall Street Journal-Leitartikel vom 24.\/25. April 2026 war \u00fcberschrieben: &#8222;Ukraine Is Europe&#8217;s War Now&#8220; (Die Ukraine ist nun Europas Krieg).<\/p>\n<p>Darin wird festgestellt, dass &#8222;der Kampf gegen Russland in der Ukraine nun eindeutig Europas Konflikt geworden ist&#8220;. Diese Woche habe die EU etwa 105 Milliarden Dollar (ca. 90 Milliarden Euro) an Krediten zur Unterst\u00fctzung Kiews bis Ende 2027 genehmigt, doch Beamte warnten bereits, dass dieser Betrag m\u00f6glicherweise nicht ausreichen werde.<\/p>\n<p>Die Trump-Administration habe die milit\u00e4rische Hilfe f\u00fcr die Ukraine eingestellt und versuche, ein Ende des Krieges zu vermitteln. Trump selbst habe seinen au\u00dfenpolitischen Fokus auf den Nahen Osten verlagert. Die Lastenverlagerung von den USA auf Europa sei damit ein zentrales Ziel der Trump-Administration gewesen.<\/p>\n<p>Der WSJ-Artikel konstatiert eine vollzogene Machtverschiebung: Die Ukraine werde zunehmend abh\u00e4ngig von der Europ\u00e4ischen Union. Europ\u00e4ische F\u00fchrungspersonen erkennen laut dem Bericht an, dass es schwieriger werde, Aufmerksamkeit und Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Ukraine aufrechtzuerhalten.<\/p>\n<p>Der Leitartikel nimmt eine n\u00fcchtern-beobachtende Haltung ein, die die strategische Neuausrichtung der USA als vollzogene Tatsache darstellt \u2013 ohne diese explizit zu kritisieren oder zu bef\u00fcrworten.<\/p>\n<p>Die Warnung, dass 90 Milliarden Euro &#8222;m\u00f6glicherweise nicht ausreichen&#8220;, signalisiert eine offene Finanzierungsl\u00fccke und impliziert weiteren europ\u00e4ischen Mittelbedarf.<\/p>\n<p>Der Artikel markiert einen geopolitischen Wendepunkt: Der Ukraine-Krieg wird vom transatlantischen zum prim\u00e4r europ\u00e4ischen Projekt erkl\u00e4rt \u2013 mit allen finanziellen, milit\u00e4rischen und politischen Konsequenzen f\u00fcr die EU-Mitgliedstaaten.<\/p>\n<p>Hier muss dem Wall Street Journal heftig widersprochen werden! Diese Aufgabenteilung wurde bereits im Herbst 2024 \u2013 also bevor Trump im Amt war \u2013 f\u00fcr notwendig befunden.<\/p>\n<h5><strong>TRADOC 525-3-1: Die urspr\u00fcngliche Bedrohungsanalyse (2014)<\/strong><\/h5>\n<p>Im\u00a0TRADOC Dokument 525-3-1\u00a0von Oktober 2014 wurden\u00a0Russland und China als gleichrangige Hauptbedrohungen\u00a0definiert. Das Dokument nannte als Hauptziele der US-Streitkr\u00e4fte: (31)<\/p>\n<ul>\n<li>Abbau der von Russland und China ausgehenden Bedrohung\u00a0(erste Priorit\u00e4t)<\/li>\n<li>Nordkorea und Iran (zweite Priorit\u00e4t)<\/li>\n<li>Terrorismus (dritte Priorit\u00e4t) (32)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Planung ging urspr\u00fcnglich davon aus, dass die USA\u00a0beide Erst-Bedrohungen gleichzeitig\u00a0bew\u00e4ltigen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Seit 2014 haben sich\u00a0Russland und China deutlich st\u00e4rker entwickelt\u00a0als urspr\u00fcnglich antizipiert. Das chinesisch-russische B\u00fcndnis hat sich gefestigt, beide Staaten verfolgen gemeinsam eine multipolare Weltordnung.<\/p>\n<p>Diese Entwicklung machte eine\u00a0Sequenzierung notwendig: Die USA erkannten, dass sie\u00a0nicht gleichzeitig\u00a0gegen Russland und China k\u00e4mpfen k\u00f6nnen. Die L\u00f6sung war eine &#8222;Salamitaktik&#8220; \u2013 ein Vorgehen in Etappen:<\/p>\n<p>Zuerst Russland schw\u00e4chen\u00a0(\u00fcber die Ukraine als &#8222;Werkzeug&#8220;), dann auf China konzentrieren.<\/p>\n<p>Trumps Sondergesandter f\u00fcr die Ukraine, der ehemalige Drei-Sterne-General Keith Kellogg, hat sich in der Senatsanh\u00f6rung durch den Senator Rick Scott vom 28. Februar 2023 dar\u00fcber ausgelassen, dass die Ukraine auf dem Schlachtfeld in die Knie gezwungen werden k\u00f6nnte. Das h\u00e4tte nach Kellogg eine Ausweitung des Krieges zur Folge, in den auch andere europ\u00e4ische Verb\u00fcndete der Vereinigten Staaten verwickelt werden. (33) Dem Senator schw\u00e4rmte der Ex-General vor:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201e<em>Wenn man einen <strong>strategischen Gegner besiegen<\/strong> kann und dabei keine US-Truppen einsetzt,\u00a0<\/em><em>ist man auf dem <strong>Gipfel der Professionalit\u00e4t<\/strong>, denn wenn man die Ukrainer siegen l\u00e4sst, ist ein strategischer Gegner vom Tisch, und wir k\u00f6nnen uns auf das konzentrieren, was wir gegen unseren Hauptgegner tun sollten, und das ist im Moment China&#8230; wenn wir dabei scheitern, \u2026 m\u00fcssen wir vielleicht einen weiteren europ\u00e4ischen Krieg f\u00fchren, das w\u00e4re dann das dritte Mal<\/em>.\u201c (34)<\/p>\n<p>Nun, die USA scheitern gerade in der Ukraine!<\/p>\n<h5><strong>Die Aufgabenteilung 2024-2026<\/strong><\/h5>\n<p>Die Erstarkung von Russland und China f\u00fchrte bereits in den US-Thinktanks (u.a. RAND) zum Vorschlag zur Sequenzierung des weiteren Vorgehens \u2013\u00a0nun sehen wir die Umsetzung: Europa \u00fcbernimmt Russland.<\/p>\n<p>Der WSJ-Artikel vom April 2026 best\u00e4tigt:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">&#8222;Ukraine ist jetzt Europas Krieg&#8220;<\/p>\n<p>Die USA konzentrieren sich auf China: Trump verlagert den Fokus auf den Indo-Pazifik und den Iran-Konflikt (der wiederum China schw\u00e4chen soll)<\/p>\n<p>Die\u00a0Aufgabenteilung wurde notwendig, weil die urspr\u00fcngliche Annahme einer gleichzeitigen Bew\u00e4ltigung beider Bedrohungen nicht mehr realistisch war.<\/p>\n<p>2014 existierte noch die \u201ekomplexe Welt\u201c mit mehreren gleichzeitigen staatlichen und nichtstaatlichen Risiken. Russland und China sind bereits parallel als Problem f\u00fcr Landmacht, Cyber, Raumfahrt und Anti-Access sichtbar. 2017 benennt die NSS beide als revisionistische M\u00e4chte. Ab 2022 wird China zum pacing challenge, Russland zur akuten Europa-Bedrohung.<\/p>\n<p>Die j\u00fcngsten Dokumente sch\u00e4rfen Homeland Defense, Denial im Indo-Pazifik, Industriebasis und Lastenteilung.<\/p>\n<p>Es dr\u00e4ngt sich der Eindruck auf, dass Kriegsgr\u00fcnde systematisch gesucht werden und Frieden gezielt verhindert wird:<\/p>\n<p>Ab 2017 expliziter Gro\u00dfmachtwettbewerb, ab 2022 klare China-Priorisierung mit Russland als akuter Europa-Faktor. Die Vereinigte Staaten sehen China langfristig als <strong>gr\u00f6\u00dferen strategischen Konkurrenten<\/strong> (Wirtschaft, Technologie, globaler Einfluss), w\u00e4hrend Russland eher als <strong>akute, aber regional begrenztere Bedrohung<\/strong> betrachtet (z. B. im Kontext des Ukrainekriegs) wird.<\/p>\n<p>Deshalb k\u00f6nnte eine \u201eVolksrepublik China-Priorisierung\u201c bedeuten:<\/p>\n<p>Fokus auf China (Indopazifik, Handel, Technologie). Eine zu starke Fokussierung auf China k\u00f6nnte Russland Handlungsspielraum geben \u2013 oder umgekehrt.<\/p>\n<h5>US-Dokumente und Schwerpunktwechsel in der US-Gefahrenanalyse von Russland und China<\/h5>\n<p>Ein in Zusammenarbeit mit KI (Perplexity) am 27. April 2026 erstellter interaktiver Zeitstrahl:<\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-attachment-id=\"25152\" data-permalink=\"https:\/\/www.freidenker.org\/?attachment_id=25152\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Effenberger_Zypern_tagt_03.png?fit=629%2C788&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"629,788\" data-comments-opened=\"0\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"Effenberger_Zypern_tagt_03\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" 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data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Effenberger_Zypern_tagt_04.png?fit=617%2C889&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"617,889\" data-comments-opened=\"0\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"Effenberger_Zypern_tagt_04\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Effenberger_Zypern_tagt_04.png?fit=617%2C889&amp;ssl=1\" class=\"alignnone wp-image-25151 size-full\" 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Nach zw\u00f6lfj\u00e4hriger Dienstzeit studierte er in M\u00fcnchen Politikwissenschaft sowie H\u00f6heres Lehramt (Bauwesen\/Mathematik) und unterrichtete bis 2000 an der Fachschule f\u00fcr Bautechnik. Seitdem publiziert er zur j\u00fcngeren deutschen Geschichte und zur US-Geopolitik. Zuletzt erschienen vom ihm \u201eSchwarzbuch EU &amp; NATO\u201c (2020) sowie \u201eDie untersch\u00e4tzte Macht\u201c (2022)<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5>Quellen und Anmerkungen:<\/h5>\n<p>1) <a href=\"https:\/\/taz.de\/Politik\/Europa\/!p4617\/\">https:\/\/taz.de\/Politik\/Europa\/!p4617\/<\/a><\/p>\n<p>2) <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/europa\/eu-gipfel-zypern-100.html\">https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/europa\/eu-gipfel-zypern-100.html<\/a><\/p>\n<p>3) <a href=\"https:\/\/de.euronews.com\/my-europe\/2026\/04\/23\/gipfel-zypern-eu-beistand-nato-ukraine-iran\">https:\/\/de.euronews.com\/my-europe\/2026\/04\/23\/gipfel-zypern-eu-beistand-nato-ukraine-iran<\/a><\/p>\n<p>4) <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/video69eb06e879eaea7df39deb27\/gipfel-auf-zypern-selenskyj-will-die-ukraine-2027-in-der-eu-sehen-das-ist-fuer-viele-mitglieder-unrealistisch.html\">https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/video69eb06e879eaea7df39deb27\/gipfel-auf-zypern-selenskyj-will-die-ukraine-2027-in-der-eu-sehen-das-ist-fuer-viele-mitglieder-unrealistisch.html<\/a><\/p>\n<p>5) <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2026-04\/usa-iran-atomprogramm-uran-abtransport-geld\">https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2026-04\/usa-iran-atomprogramm-uran-abtransport-geld<\/a><\/p>\n<p>6) <a href=\"https:\/\/www.zdfheute.de\/politik\/ausland\/atom-waffen-israel-nahost-100.html\">https:\/\/www.zdfheute.de\/politik\/ausland\/atom-waffen-israel-nahost-100.html<\/a><\/p>\n<p>7) <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/internationales\/angriffe-auf-irans-nukleare-infrastruktur-hat-israel-ein-eigenes-geheimes-atomwaffenprogramm-13878748.html\">https:\/\/www.tagesspiegel.de\/internationales\/angriffe-auf-irans-nukleare-infrastruktur-hat-israel-ein-eigenes-geheimes-atomwaffenprogramm-13878748.html<\/a><\/p>\n<p>8) <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/asien\/atomwaffen-rechtslage-100.html\">https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/asien\/atomwaffen-rechtslage-100.html<\/a><\/p>\n<p>9) <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/asien\/atomwaffen-rechtslage-100.html\">https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/asien\/atomwaffen-rechtslage-100.html<\/a><\/p>\n<p>10) <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2025-07\/iran-atomenergie-abkommen-gesetzt-atomwaffen-kontrolle\">https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2025-07\/iran-atomenergie-abkommen-gesetzt-atomwaffen-kontrolle<\/a><\/p>\n<p>11) <a href=\"https:\/\/www.zdfheute.de\/politik\/ausland\/usa-iran-atomprogramm-verhandlungen-israel-militaer-100.html\">https:\/\/www.zdfheute.de\/politik\/ausland\/usa-iran-atomprogramm-verhandlungen-israel-militaer-100.html<\/a><\/p>\n<p>12) <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2026-02\/iaea-iran-atomanlagen-uran-aktivitaeten\">https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2026-02\/iaea-iran-atomanlagen-uran-aktivitaeten<\/a><\/p>\n<p>13) <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/US-Geheimdienstanalyse-stellt-Trumps-Kriegsbegruendung-infrage-id30486290.html\">https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/US-Geheimdienstanalyse-stellt-Trumps-Kriegsbegruendung-infrage-id30486290.html<\/a><\/p>\n<p>14) <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/asien\/atomwaffen-rechtslage-100.html\">https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/asien\/atomwaffen-rechtslage-100.html<\/a><\/p>\n<p>15) <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/israel-iran-atomwaffen-krieg-voelkerrecht-100.html\">https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/israel-iran-atomwaffen-krieg-voelkerrecht-100.html<\/a><\/p>\n<p>16) <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/asien\/iran-israel-voelkerrecht-100.html\">https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/asien\/iran-israel-voelkerrecht-100.html<\/a><\/p>\n<p>17) <a href=\"https:\/\/de.euronews.com\/2025\/06\/12\/iaeo-stellt-offiziell-fest-dass-der-iran-atomabkommen-nicht-einhalt\">https:\/\/de.euronews.com\/2025\/06\/12\/iaeo-stellt-offiziell-fest-dass-der-iran-atomabkommen-nicht-einhalt<\/a><\/p>\n<p>18) <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2025-11\/internationale-atomenergiebehoerde-uran-iran-iaea\">https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2025-11\/internationale-atomenergiebehoerde-uran-iran-iaea<\/a><\/p>\n<p>19) <a href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/ausland\/angriff-auf-iran--so-begruendet-donald-trump-den-militaerschlag-37179486.html\">https:\/\/www.stern.de\/politik\/ausland\/angriff-auf-iran&#8211;so-begruendet-donald-trump-den-militaerschlag-37179486.html<\/a><\/p>\n<p>20) <a href=\"https:\/\/www.grosswald.org\/nato-exercises-2026\/\">https:\/\/www.grosswald.org\/nato-exercises-2026\/<\/a><\/p>\n<p>21) <a href=\"https:\/\/www.grosswald.org\/\">https:\/\/www.grosswald.org\/<\/a><\/p>\n<p>22) <a href=\"https:\/\/www.mckinsey.de\/news\/presse\/2026-02-12-scaling-security\">https:\/\/www.mckinsey.de\/news\/presse\/2026-02-12-scaling-security<\/a><\/p>\n<p>23) <a href=\"https:\/\/www.ziviler-friedensdienst.org\/de\/themen\/klimakrise\/umwelt-militaer-und-krieg\">https:\/\/www.ziviler-friedensdienst.org\/de\/themen\/klimakrise\/umwelt-militaer-und-krieg<\/a><\/p>\n<p>24) <a href=\"https:\/\/www.greenpeace.de\/frieden\/krieg-umwelt\">https:\/\/www.greenpeace.de\/frieden\/krieg-umwelt<\/a><\/p>\n<p>25) <a href=\"https:\/\/globalmagazin.com\/bilanz-von-umweltschaeden-durch-militaereinsaetze\/\">https:\/\/globalmagazin.com\/bilanz-von-umweltschaeden-durch-militaereinsaetze\/<\/a><\/p>\n<p>26) <a href=\"https:\/\/www.greenpeace.de\/frieden\/krieg-umwelt\">https:\/\/www.greenpeace.de\/frieden\/krieg-umwelt<\/a><\/p>\n<p>27) <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wissen\/klima\/krieg-ukraine-jahrestag-umweltschaeden-100.html\">https:\/\/www.tagesschau.de\/wissen\/klima\/krieg-ukraine-jahrestag-umweltschaeden-100.html<\/a><\/p>\n<p>28) <a href=\"https:\/\/www.stern.de\/panorama\/wissen\/krieg-und-klima--wie-militaerische-konflikte-unseren-planeten-belasten-32908382.html\">https:\/\/www.stern.de\/panorama\/wissen\/krieg-und-klima&#8211;wie-militaerische-konflikte-unseren-planeten-belasten-32908382.html<\/a><\/p>\n<p>29) <a href=\"https:\/\/www.ziviler-friedensdienst.org\/de\/aktuelles\/gastbeitrag-militaer-und-krieg-als-klimakiller\">https:\/\/www.ziviler-friedensdienst.org\/de\/aktuelles\/gastbeitrag-militaer-und-krieg-als-klimakiller<\/a><\/p>\n<p>30) <a href=\"https:\/\/www.labournet.de\/interventionen\/kriege\/militarisierung-bw\/militarisierung-killt-die-klimaziele\/\">https:\/\/www.labournet.de\/interventionen\/kriege\/militarisierung-bw\/militarisierung-killt-die-klimaziele\/<\/a><\/p>\n<p>31) <a href=\"https:\/\/www.zeit-fragen.ch\/archiv\/2020\/nr-2-28-januar-2020\/usa-kontra-china-die-us-amerikanischen-plaene\">https:\/\/www.zeit-fragen.ch\/archiv\/2020\/nr-2-28-januar-2020\/usa-kontra-china-die-us-amerikanischen-plaene<\/a><\/p>\n<p>32) <a href=\"https:\/\/parstoday.ir\/de\/news\/world-i23117-die_welt_im_zangengriff_der_milliard%C3%A4re_ngos_als_neoliberale_propaganda_und_kampforganisationen_(teil_3)\">https:\/\/parstoday.ir\/de\/news\/world-i23117-die_welt_im_zangengriff_der_milliard%C3%A4re_ngos_als_neoliberale_propaganda_und_kampforganisationen_(teil_3)<\/a><\/p>\n<p>33) <a href=\"http:\/\/www.bundesregierung.de\/resource\/blob\/975226\/2260264\/8efa1868839ede7609437b341d75c3c5\/2024-02-16-ukraine-sicherheitsvereinbarung-deu-data.pdf?download=1\">www.bundesregierung.de\/resource\/blob\/975226\/2260264\/8efa1868839ede7609437b341d75c3c5\/2024-02-16-ukraine-sicherheitsvereinbarung-deu-data.pdf?download=1<\/a><\/p>\n<p>34) <u><a href=\"https:\/\/www.congress.gov\/118\/crec\/2023\/02\/28\/169\/38\/CREC-2023-02-28-dailydigest.pdf\">https:\/\/www.congress.gov\/118\/crec\/2023\/02\/28\/169\/38\/CREC-2023-02-28-dailydigest.pdf<\/a><\/u><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Bild oben: Symbolbild. Erstellt von Wolfgang Effenberger unter Verwendung von KI-Bildgenerierung (DALL\u00b7E, OpenAI), erstellt am 27.04.2026.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Ein Meinungsbeitrag von Wolfgang Effenberger<\/b><br \/>\nErstmals in der Geschichte der EU fand vom 23.\u201324. April 2026 ein Gipfel auf Zypern statt. Einen Tag vorher berichtete die taz unter dem Titel &#8222;Nur 180 Kilometer vom Krieg entfernt&#8220; \u00fcber die prek\u00e4re Sicherheitslage, in der der Gipfel stattfindet: <i>\u201eEine strikte Sperrzone f\u00fcr die Schifffahrt rund um den Jachthafen, Stra\u00dfensperrungen, ein totales Flugverbot f\u00fcr Drohnen im ganzen Land: Die Sicherheitsvorkehrungen f\u00fcr das EU-Meeting sind drakonisch\u201c.<\/i> Der Grund: Am 2. M\u00e4rz explodierte eine Schahed-Drohne auf dem britischen Luftwaffenst\u00fctzpunkt Akrotiri in Zypern \u2013 mutma\u00dflich von der Hisbollah aus dem Libanon abgefeuert. Der Artikel betont, dass Zypern als \u201es\u00fcd\u00f6stlicher EU-Au\u00dfenposten einen enormen Bedeutungszuwachs erhalten\u201c hat \u2013 \u201egeopolitisch, geostrategisch und geo\u00f6konomisch\u201c. Auf dem Gipfel, der durch seinen informellen Charakter auffiel, wurden\u00a0keine bindenden Beschl\u00fcsse\u00a0gefasst. Die Tagesschau fasste es treffend zusammen: Die EU wirkt beim Iran-Krieg &#8222;vergleichsweise hilflos&#8220;.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":25154,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","advanced_seo_description":"","jetpack_seo_html_title":"","jetpack_seo_noindex":false,"jetpack_post_was_ever_published":false,"footnotes":""},"categories":[574,12],"tags":[2100,2634,1061,824,1458,1613,2396,182,1681,2489,2318,3117,393,646,56,3196,1396,719,3104,1111,185,3197],"class_list":["post-25147","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aktuelles","category-demokratie-medien-aufklaerung","tag-abschreckung","tag-analyse","tag-atomwaffen","tag-atomwaffensperrvertrag","tag-bedrohung","tag-blockade","tag-drohnen","tag-eu","tag-finanzierung","tag-friedrich-merz","tag-gipfeltreffen","tag-irankrieg","tag-israel","tag-kriegskredite","tag-nato","tag-nuklearprogramm","tag-provokation","tag-sanktionen","tag-strasse-von-hormus","tag-ukraine","tag-usa","tag-zypern"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Effenberger_Zypern_tagt_01_800x450_heller.jpg?fit=800%2C450&ssl=1","jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p9stpK-6xB","jetpack-related-posts":[{"id":20548,"url":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=20548","url_meta":{"origin":25147,"position":0},"title":"Im Gespr\u00e4ch: Wolfgang Bittner (&#8222;Niemand soll hungern, ohne zu frieren&#8220;)","author":"Webredaktion","date":"20. Dezember 2024","format":false,"excerpt":"Video-Interview von Dirk Pohlmann mit Wolfgang Bittner Wolfgang Bittner ist Schriftsteller, promovierter Jurist, bildender K\u00fcnstler und hat neben Jura auch Philosophie und Soziologie studiert. Er hat die Welt bereist und etwa 80 B\u00fccher verfasst. Bittner war Rundfunkrat des WDR und Professor in Deutschland und Polen. 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Geburtstag &#8211; Teil 2","author":"Webredaktion","date":"25. Mai 2024","format":false,"excerpt":"Teil 2: Reiseimpressionen aus Kaliningrad (ehemals K\u00f6nigsberg) Ein Kommentar von Wolfgang Effenberger Am 22. April 2024, dem 300sten Geburtstag von Immanuel Kant, sollte neben anderen Veranstaltungen die 1. Internationale Konferenz \u201cZum ewigen Frieden\u201d in K\u00f6nigsberg \/ Kaliningrad stattfinden. Wolfgang Effenberger war eingeladen, einen Kurzvortrag zur aktuellen Lage und zu Kants\u2026","rel":"","context":"In &quot;Kultur &amp; Kunst&quot;","block_context":{"text":"Kultur &amp; Kunst","link":"https:\/\/www.freidenker.org\/?cat=913"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/effenberger_kant2_02_800x450.jpg?fit=800%2C448&ssl=1&resize=350%2C200","width":350,"height":200,"srcset":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/effenberger_kant2_02_800x450.jpg?fit=800%2C448&ssl=1&resize=350%2C200 1x, https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/effenberger_kant2_02_800x450.jpg?fit=800%2C448&ssl=1&resize=525%2C300 1.5x, https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/effenberger_kant2_02_800x450.jpg?fit=800%2C448&ssl=1&resize=700%2C400 2x"},"classes":[]},{"id":21496,"url":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=21496","url_meta":{"origin":25147,"position":2},"title":"S\u00fcddeutsche Zeitung (SZ): Vom liberalen Intelligenzblatt zur Propagandapostille","author":"Webredaktion","date":"16. April 2025","format":false,"excerpt":"Standpunkt von Wolfgang Effenberger Am 4. April 2025 best\u00e4tigte die SZ, dass sie inzwischen endg\u00fcltig zum Sprachrohr der westlichen Kriegstreiber-Elite verkommen ist. Direkt aus dem Newskanal der Deutschen Presse-Agentur (dpa) \u00fcbernahm sie den Propaganda-Artikel \"Kommandeur: Deutschland w\u00e4re Drehscheibe f\u00fcr Aufmarsch\", samt Bild, wobei der Leser ehrenwerter weise dar\u00fcber nicht im\u2026","rel":"","context":"In &quot;Demokratie \u2013 Medien \u2013 Aufkl\u00e4rung&quot;","block_context":{"text":"Demokratie \u2013 Medien \u2013 Aufkl\u00e4rung","link":"https:\/\/www.freidenker.org\/?cat=12"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/sz_newspaper-346162_800x450.jpg?fit=800%2C450&ssl=1&resize=350%2C200","width":350,"height":200,"srcset":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/sz_newspaper-346162_800x450.jpg?fit=800%2C450&ssl=1&resize=350%2C200 1x, https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/sz_newspaper-346162_800x450.jpg?fit=800%2C450&ssl=1&resize=525%2C300 1.5x, https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/sz_newspaper-346162_800x450.jpg?fit=800%2C450&ssl=1&resize=700%2C400 2x"},"classes":[]},{"id":18884,"url":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=18884","url_meta":{"origin":25147,"position":3},"title":"EU-Wahl 2024: Kein Ruf nach Frieden \u2013 fast alle Parteien sind auf R\u00fcstung und Krieg fixiert (Teil 2)","author":"Webredaktion","date":"29. 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Drei\u00dfigj\u00e4hrigen Krieg j\u00e4hrt sich zum 25. Mal","author":"Webredaktion","date":"2. April 2024","format":false,"excerpt":"Bericht von Wolfgang Effenberger Am 24. M\u00e4rz 2024 j\u00e4hrte sich zum 25. Mal der ohne Zustimmung der Vereinten Nationen erfolgte beispiellose Angriff der NATO gegen Jugoslawien \u2013 in erster Linie gegen die Teilrepublik Serbien. [...] Das Belgrader Forum \"f\u00fcr die Welt der Gleichen\" beging am 22. und 23. 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