{"id":245,"date":"1998-12-16T14:32:30","date_gmt":"1998-12-16T13:32:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.freidenker.org\/fw17\/?p=245"},"modified":"2018-02-18T13:55:42","modified_gmt":"2018-02-18T12:55:42","slug":"die-trennung-von-staat-und-kirche-herausforderung-fuer-die-freidenker","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=245","title":{"rendered":"Die Trennung von Staat und Kirche &#8211; Herausforderung f\u00fcr die Freidenker"},"content":{"rendered":"<p class=\"kursiv\"><em>von Prof. Dr. Hans-G\u00fcnter Eschke (Jena), Referent des Verbandsvorstandes<\/em><\/p>\n<p class=\"basis\">Am Ende des XX. Jahrhunderts gewinnt die traditionelle Forderung der Freidenker nach der Trennung von Staat und Kirche zunehmend an Aktualit\u00e4t.<\/p>\n<p class=\"basis\">K\u00fcrzlich stellte der einstige Leiter des vatikanischen Sekretariats f\u00fcr die Nichtglaubenden, der Kardinal Franz K\u00f6nig, mit dem Blick auf die wachsende S\u00e4kularisierung fest: &#8222;Immer weniger Menschen bekennen sich zu einer religi\u00f6sen \u00dcberzeugung, beachten religi\u00f6se Gebote und beteiligen sich an religi\u00f6sen T\u00e4tigkeiten. Diese Tendenz spiegelt weniger eine Feindschaft gegen die Religion wider als vielmehr eine vollkommene Gleichg\u00fcltigkeit.&#8220;[<a href=\"http:\/\/freidenker.de\/trennung_von_staat_und_kirche\/eschke11199.htm#Q1\" target=\"Hauptframe\">1<\/a>] Das hei\u00dft aber, da\u00df eine zunehmende Zahl Menschen das Vertrauen zumindest zu den christlichen Kirchen als einst g\u00fcltig erscheinenden Mittlern menschlicher Werte und weltanschaulicher Perspektiven verloren hat.<\/p>\n<p class=\"basis\">In eklatantem Widerspruch zu dieser Haltung der Menschen wird die staatliche Privilegierung der Kirchen verst\u00e4rkt fortgesetzt. Dies geschieht vor allem im Osten Deutschlands und Europas, wo offen von &#8222;Rechristianisierung&#8220; gesprochen wird. Das d\u00fcrfte indes die Bedeutung einer Art &#8222;Gegens\u00e4kularisierung&#8220; haben. Deshalb einige Bemerkungen dazu.<\/p>\n<p class=\"basis\">In einem Pressebericht \u00fcber den Rat der evangelischen Kirchen Deutschlands hei\u00dft es: Im Osten Deutschlands &#8222;geh\u00f6rt noch ein knappes Viertel der Bev\u00f6lkerung den Kirchen an und das sind vorwiegend \u00e4ltere Leute. Fast zwei Generationen seien &#8230; kaum kirchlich\/christlich sozialisiert. Nur f\u00fcnf bis zehn Prozent der Kinder und Jugendlichen w\u00fcrden von der Kirche erreicht.&#8220;[<a href=\"http:\/\/freidenker.de\/trennung_von_staat_und_kirche\/eschke11199.htm#Q2\" target=\"Hauptframe\">2<\/a>]<\/p>\n<p class=\"basis\">Es ist keineswegs so, wie Kleriker, Politiker und Medien gern behaupten, da\u00df diese Situation in der Zeit des &#8222;Realsozialismus&#8220; vorwiegend durch staatliche Zwangsma\u00dfnahmen erreicht worden w\u00e4re. Hier wirkte sich vor allem die weitgehende Trennung von Staat und Kirche aus. Die Menschen haben zunehmend Religion und Kirche nicht vermi\u00dft. Im Osten Deutschlands haben auch die Kirchen, die politisch oppositionellen Kr\u00e4ften gegen den sozialistischen Staat ein Schutzdach boten, kaum neue Gl\u00e4ubige gefunden. Im Gegenteil: Als die bundesrepublikanische Einziehung der Kirchensteuer durch den Staat auf den Osten Deutschlands ausgedehnt wurde, gab es noch einmal eine gro\u00dfe Welle Kirchenaustritte.<\/p>\n<p class=\"basis\">Es geht vielmehr darum, da\u00df die Kirchen die &#8222;Entkirchlichung weiter Kreise der Bev\u00f6lkerung&#8220; nicht hinzunehmen gewillt sind. Sie wollen daf\u00fcr sorgen, &#8222;da\u00df ein erheblicher und wachsender Prozentsatz der Kinder, der Eltern, der Lehrer sowie anderer Verantwortungstr\u00e4ger vom Evangelium erreicht und m\u00f6glichst der Kirche wieder eingegliedert werden.&#8220;[<a href=\"http:\/\/freidenker.de\/trennung_von_staat_und_kirche\/eschke11199.htm#Q3\" target=\"Hauptframe\">3<\/a>] Dabei konzentriert man sich besonders darauf, &#8222;die &#8218;Verantwortungstr\u00e4ger&#8216; im Bildungswesen und in den Medien&#8220; wieder der Kirche einzugliedern. Freier Streit der Meinungen? Nein -&#8222;Christentum ist das &#8218;entscheidende Bildungsgut&#8216;.&#8220;[<a href=\"http:\/\/freidenker.de\/trennung_von_staat_und_kirche\/eschke11199.htm#Q4\" target=\"Hauptframe\">4<\/a>]<\/p>\n<p class=\"basis\">Damit wird ein Anspruch christlicher Konfessionen auf ein Primat unter den Bildungsg\u00fctern geltend gemacht, der nicht aus den wirklichen Bed\u00fcrfnissen und W\u00fcnschen der Menschen hervorgeht, sondern dank staatlicher Privilegierung der Kirchen durchgesetzt werden soll. Was hei\u00dft das?<\/p>\n<p class=\"basis\">Erstens bedeutet die rechtliche, finanzielle und kulturelle Privilegierung der christlichen Kirchen per se eine Benachteiligung anderer Religionsgemeinschaften und vor allem konfessionsfreier Weltanschauungsgemeinschaften. Angesichts der zunehmenden weltweiten Intensivierung der Lebensbeziehungen zwischen den V\u00f6lkern und ihren Kulturen eine absurde Einengung und Ausgrenzung Andersdenkender und -gl\u00e4ubiger.<\/p>\n<p class=\"basis\">Zweitens ist eine Privilegierung durch den Staat ja nicht jene Befreiung der Kirchen von der Bindung an den Staat und des Staates an die Kirche, die dem Anschein nach durch die organisatorische Trennung der kirchlichen von den staatlichen Institutionen erreicht worden sein soll. Die privile-gierende Institution schafft durch die Erteilung des Privilegs auch Bindungen der Privilegierten an sich. Das wechselseitige Verh\u00e4ltnis ist komplizierter.<\/p>\n<p class=\"basis\">In der Bundesrepublik Deutschland sind die Kirchen K\u00f6rperschaften des \u00f6ffentlichen Rechts, wodurch sie &#8222;die \u00f6ffentlich-rechtliche Dienstherrenf\u00e4higkeit, die autonome Organisationsgewalt mit Wirkung f\u00fcr den weltlichen Bereich und das verfassungsrechtlich garantierte kirchliche Besteuerungsrecht&#8220; erhielten.[<a href=\"http:\/\/freidenker.de\/trennung_von_staat_und_kirche\/eschke11199.htm#Q5\" target=\"Hauptframe\">5<\/a>]<\/p>\n<p class=\"basis\">Wenn wir solche kirchlichen Privilegien betrachten wie Religionsunterricht in den Schulen, Mitspracherecht in verschiedenen Angelegenheiten der Theologischen Fakult\u00e4t an staatlichen Universit\u00e4ten, Pr\u00e4senz in Medienr\u00e4ten, staatlichen Einzug der Kirchensteuern, Milit\u00e4rseelsorge sowie staatliche Zuwendungen verschiedener Art, dann vergessen wir dar\u00fcber nicht die rechtliche, verwaltungsm\u00e4\u00dfige und finanzielle Abh\u00e4ngigkeit der Kirchen vom Staat. Die &#8222;Brockhaus Enzyklop\u00e4die&#8220; konstatiert, da\u00df die Kirchen staatlich gest\u00fctzt werden, weil &#8222;das zunehmende Ausgreifen staatlicher Ordnungsfunktionen auf immer mehr menschliche Lebensbereiche&#8220; zur &#8222;Vermeidung eines v\u00f6llig verstaatlichten Systems der Daseinsvorsorge&#8220; zwinge.[<a href=\"http:\/\/freidenker.de\/trennung_von_staat_und_kirche\/eschke11199.htm#Q6\" target=\"Hauptframe\">6<\/a>] Das hei\u00dft im Klartext: Die christlichen Kirchen in Deutschland nehmen &#8211; vorzugsweise im Bereich Bildung und Kultur &#8211; anstelle des Staates &#8222;staatliche Ordnungsfunktionen&#8220; wahr, weshalb sie denn &#8222;auch staatlichen Anspr\u00fcchen ausgesetzt&#8220;[<a href=\"http:\/\/freidenker.de\/trennung_von_staat_und_kirche\/eschke11199.htm#Q7\" target=\"Hauptframe\">7<\/a>] sind. So wird ein Schlankwerden des Staates vorget\u00e4uscht.<\/p>\n<p class=\"basis\">In dieser &#8222;Allianz&#8220; von Staat und Kirche, die man als eine Art Krypto-Staatskirche bewerten k\u00f6nnte, liegt das letztlich entscheidende Gewicht beim Staat.[<a href=\"http:\/\/freidenker.de\/trennung_von_staat_und_kirche\/eschke11199.htm#Q8\" target=\"Hauptframe\">8<\/a>] Es fragt sich, wie unter diesen Umst\u00e4nden eine von Staatsinteressen freie Religionsaus\u00fcbung m\u00f6glich ist.<\/p>\n<p class=\"basis\">Drittens ist zu fragen, woher dieses gro\u00dfe Interesse des Staates an der Privilegierung der Kirchen kommt. Offenbar ist es das auf einer durch relativ verselbst\u00e4ndigte Finanzm\u00e4rkte dominierten kapitalistischen Marktwirtschaft gegr\u00fcndete staatliche System, das sowohl der Verbreitung von Religion als seiner weltanschaulich-ethischen Legitimierungsinstanz, als auch des weltanschaulich und ethisch prinzipiell in allgemeiner Autorit\u00e4tsgl\u00e4ubigkeit erzogenen Staatsb\u00fcrgers bedarf. Das wird uns im folgenden besch\u00e4ftigen.<\/p>\n<p class=\"basis\">Die religi\u00f6se Legitimation des Staates ist das Bem\u00fchen darum, Existenz und Wirksamkeit einer bestimmten politischen Macht auf eine allgemeine autoritative Instanz zur\u00fcckzuf\u00fchren, die angeblich au\u00dferhalb der Macht aller Menschen, auch der Staatsm\u00e4nner und ihrer Gesellschaft liege und allen gegen\u00fcber &#8222;h\u00f6here Interessen&#8220; geltend mache. Da diese Autorit\u00e4t in der Wirklichkeit nicht zu finden ist, kann an sie nur ungepr\u00fcft geglaubt werden. Aber ihr &#8222;Wille&#8220; bedarf der Vermittlung durch eine &#8222;geistige Elite&#8220;, der sich jenes Wesen &#8222;offenbart&#8220;. Die letzte Instanz, der gegen\u00fcber die Politiker sich f\u00fcr das verantwortlich w\u00e4hnen, was sie mit der bestimmten politischen Macht anrichten, ist letztlich jene nur gemutma\u00dfte Autorit\u00e4t, vertreten durch besagte Elite.<\/p>\n<p class=\"basis\">Ist deren Existenz nun staatlich privilegiert, ist die &#8222;Elite&#8220; wieder bei sich selbst, statt beim Volke, welches ja in demokratischer Verfassung der eigentliche Souver\u00e4n sein soll, von dem alle Staatsgewalt ausgeht. Zugleich wird aber auch Religions- und Kirchenkritik sofort in die Ecke der politischen Systemgegnerschaft gedr\u00e4ngt.<\/p>\n<p class=\"basis\">Damit ist zum zweiten das Interesse staatlicher Instanzen an der Verbreitung religi\u00f6sen Glaubens gegeben: Die allgemein autorit\u00e4tsgl\u00e4ubige Geisteshaltung der angeblich &#8222;m\u00fcndigen&#8220; Staatsb\u00fcrger soll prinzipiell religi\u00f6s sein, den Mittlern &#8222;h\u00f6herer Interessen&#8220; und &#8222;h\u00f6heren Willens&#8220; auch in der Politik ohne eigene Pr\u00fcfung blind gl\u00e4ubig folgen. Daher auch die immer wiederkehrende Verketzerung von Aufkl\u00e4rung und Vernunft als Geisteshaltungen sowie der konfessionell nicht gebundenen Menschen, die Vernunft geltend machen und f\u00fcr Prinzipien der Aufkl\u00e4rung in unserer Zeit eintreten. Der sp\u00e4tb\u00fcrgerliche Staat bedarf des religi\u00f6sen Irrationalismus aus sehr irdischen Gr\u00fcnden des politischen Machterhalts.<\/p>\n<p class=\"basis\">Unsere Forderung richtet sich auf die reale Trennung von Staat und Kirche. Sie ist aktueller denn je, und wir sollten den Kampf um ihre Durchsetzung mit gro\u00dfer Intensit\u00e4t fortsetzen. Indes kann das nur eine Seite der Herausforderung f\u00fcr uns sein. Es gibt in unserer Gegenwart gen\u00fcgend schwerwiegende Gr\u00fcnde, uns eigene weitergehende Aktivit\u00e4ten zu \u00fcberlegen.<\/p>\n<p class=\"basis\">Im Grunde leben wir in einer Zeitenwende, in der qualitative Ver\u00e4nderungen des gesamten gesellschaftlichen und individuellen Lebens vor sich gehen, die den Akzent weltanschaulichen und ethischen Denkens auf Fragen nach dem Wesen des Menschen, des menschlichen Zusammenlebens in unserer Zeit und damit auch auf Grundprobleme der Ethik setzen, auch f\u00fcr traditionelle Fragestellungen.<\/p>\n<p class=\"basis\">Im Gegensatz zu den ideologischen Gedankenkr\u00e4mern aller Couleur, die in postmoderner Denkweise alle menschlichen Probleme auf Fragen der Psyche, des Interpretierens und des Verstehens reduzieren, m\u00fcssen wir uns gem\u00e4\u00df unserer aufkl\u00e4rerischen Tradition der sich ver\u00e4ndernden Wirklichkeit und ihren geistigen Reflexen stellen.<\/p>\n<p class=\"basis\">In der Tat hat die Durchsetzung der wissenschaftlich-technischen Revolution in einer gesellschaftlichen Organisationsform, die durch Verwertungsbed\u00fcrfnisse des Kapitals bestimmt ist, weltweit zu einer Arbeitslosigkeit bisher nie gekannten Ausma\u00dfes gef\u00fchrt. Unter Dominanz des Finanzkapitals werden die globalen Probleme, die international umfassende Probleme der Menschheit und ihres Verh\u00e4ltnisses zur Natur zum Inhalt haben, unter weitgehender Ausklammerung der \u00f6kologisch-sozialen Lebensbed\u00fcrfnisse auf Fragen vorrangig der Finanzm\u00e4rkte eingeengt. Das vielgestaltige, beziehungsreiche Leben der Menschheit wird den Sonderinteressen betrieblicher Profiterwartung untergeordnet. Immer mehr bestimmen gigantisch wachsende Finanzgruppen das Leben. Das Monopolkapital ist in sich und nach au\u00dfen nicht demokratisch. Die herrschende Politik ordnet sich vor allem dessen global-nationalen Interessen unter. Im Vordergrund steht die Verwertung der Sachenwelt.<\/p>\n<p class=\"basis\">In gleichem Ma\u00dfe wird damit die Menschenwelt zunehmend umfassender und tiefergehend entwertet:<\/p>\n<p class=\"basis\">\u2022 \u00f6konomisch durch Brachlegen eines riesigen Potentials produktiver und kreativer Kr\u00e4fte des Menschen, der eigentlichen Hauptressource allen weiteren Fortschreitens, sowie der Erfassung auch des produktiven Menschen als Kostenfaktor;<\/p>\n<p class=\"basis\">\u2022 politisch durch das Verkommen der Demokratie zur Zuschauer&#8220;demokratie&#8220;, der allgemeinen Probleme von Gemeinwesen zu besonderen Machtproblemen von Parteien und zur Idolatrie von elit\u00e4r interpretierten Personen sowie durch zunehmende Ausgrenzung der sozial und sozial-ethisch Bed\u00fcrftigen;<\/p>\n<p class=\"basis\">\u2022 sozial durch umfassende Entsolidarisierung zugunsten kleiner \u00f6konomischer und politischer &#8222;Eliten&#8220;, bei gleichzeitigem R\u00fcckzug des Staates aus sozialen Verpflichtungen;<\/p>\n<p class=\"basis\">\u2022 ideell durch das \u00dcberhandnehmen des Irrationalismus sowohl in seiner &#8222;heiligen&#8220; religi\u00f6sen, als auch in seinen &#8222;unheiligen&#8220; weltlichen Gestalten, bei gleichzeitiger Verketzerung von Humanit\u00e4t und Vernunft;<\/p>\n<p class=\"basis\">\u2022 kulturell durch weitgehende &#8222;Konfektionierung&#8220; des Geisteslebens, das Verkommen des den menschlichen Geist Bereichernden, selbst\u00e4ndig vern\u00fcnftiges Denken und Diskurs Stimulierenden zugunsten der F\u00f6rderung des Geplappers idolisierter Personen sowie aggressionsgeladener Emotionalisierung in Politik und Medien.<\/p>\n<p class=\"basis\">Solche Ver\u00e4nderungen in der praktischen Wirklichkeit des gesamten Lebens versch\u00e4rfen die Entfremdung im menschlichen Dasein und \u00e4u\u00dfern sich in dem ungeheuerlich wachsenden praktischen Druck auf immer gr\u00f6\u00dfere Massen von Menschen. Erniedrigt durch die Gleichg\u00fcltigkeit der Marktbeziehungen und durch die Konkurrenz der Dingwelt, geknechtet unter das Diktat der staatlich gef\u00f6rderten Kapitalverwertung, verlassen durch Entsolidarisierung auf nahezu allen Ebenen des Lebens, ver\u00e4chtlich gemacht und behandelt als blo\u00dfer Kostenfaktor, oft als &#8222;\u00fcberqualifizierter&#8220;, sind immer mehr Menschen in unseren Tagen zur h\u00f6chst bedr\u00e4ngten Kreatur geworden.<\/p>\n<p class=\"basis\">Marx bezeichnete einst die Religion als &#8222;Seufzer der bedr\u00e4ngten Kreatur&#8220; und zugleich als &#8222;Geist geistloser Zust\u00e4nde&#8220;.[<a href=\"http:\/\/freidenker.de\/trennung_von_staat_und_kirche\/eschke11199.htm#Q9\" target=\"Hauptframe\">9<\/a>] Wenn sich immer mehr Gl\u00e4ubige von religi\u00f6sen Geboten und Kirchen abwenden, zeigt dies, da\u00df diese Religion und ihre Mittler immer weniger imstande sind, den &#8222;Seufzer der bedr\u00e4ngten Kreatur&#8220; vernehmbar zu machen, da\u00df die Menschen reale Probleml\u00f6sungen erwarten.<\/p>\n<p class=\"basis\">F\u00fcr uns ist das kein sanftes Ruhekissen. Schlie\u00dflich werden die sich von der Kirche abwendenden Gl\u00e4ubigen bisher mehrheitlich nicht Freidenker. Damit wird die Frage aktuell, ob und inwieweit wir bereit und in der Lage sind, der &#8222;bedr\u00e4ngten Kreatur&#8220; zu helfen, selbst\u00e4ndig vernunftgem\u00e4\u00df denkend zu werden, d.h. aus dem Irrgarten entfremdeten Selbstbewu\u00dftseins heraus und zu einem Selbstbewu\u00dftsein in einer von Entfremdung freien menschlichen Form zu finden. Dabei liegt eine Herausforderung f\u00fcr uns darin, da\u00df sich zunehmend Probleme der weltanschaulichen Denkweise \u00fcberhaupt f\u00fcr unsere Arbeit als Freidenker geltend machen. Sie scheinen zur Zeit oft dringlicher als die Vermittlung exakten Wissens.<\/p>\n<p class=\"basis\">Damit wird das Feld unserer geistigen Arbeit erweitert: Wir m\u00fcssen irrationalistischem Denken \u00fcberhaupt nach Form und Inhalt entgegentreten. Hier geht es auch nicht allein um Esoterik und sog. &#8222;Parawissenschaft&#8220;, sondern auch Wirtschaft und Staat haben ihre eigenen Formen von Irrationalismus, der auf die Menschen wirkt. Auch sie laufen auf jeweils eigene Weise auf eine Stimulierung von Autorit\u00e4tsgl\u00e4ubigkeit bzw. -h\u00f6rigkeit hinaus und liefern Irrationalismus pur, quasi als &#8222;Ungeist geistloser Zust\u00e4nde&#8220; in Form von neoliberalistischen Theorien und weitgehend postmodernen Methoden der Ausschaltung von Vernunft.<\/p>\n<p class=\"basis\">Solche Formen sehen realistisch aus, weil sie offen und direkt an wirkliche Probleme in irdischen Verh\u00e4ltnissen, an die Wirklichkeit der verkehrten Welt ankn\u00fcpfen und diese Entfremdung als die &#8222;Normalit\u00e4t&#8220; oder &#8222;Nat\u00fcrlichkeit&#8220; menschlichen Daseins interpretieren.<\/p>\n<p class=\"basis\">Es gibt &#8211; und das sollte f\u00fcr uns Grund zu intensiverem Nachdenken \u00fcber unsere Aufgaben sein &#8211; auch einen Irrationalismus der Institutionen, der selbst dann auf die Politik durchschl\u00e4gt und in dieser sich geltend macht, wenn der Staat auf Legitimierung durch religi\u00f6se Dogmen verzichten w\u00fcrde. Er tritt uns theoretisch entgegen in der Form politischer, juristischer oder \u00f6konomistischer Weltanschauungen bzw. Moralen, d.h. in der weltanschaulich universalisierenden Ausweitung von speziellen, selbst als solchen nicht weltanschaulichen Denkformen. Solche Formen engen den weltanschaulichen Horizont ein, schaffen wundergl\u00e4ubige Illusionen und verwehren den Menschen den Durchbruch zu selbstbewu\u00dft menschlicher Denkweise.<\/p>\n<p class=\"basis\">Wo aber Selbstbewu\u00dftsein seinem eigenen Wesen entfremdet wird, gibt es den Eigenwert des Menschen preis und schreibt diesen Wert einem fremden Wesen zu, dem sich der Mensch unterordnet. Es ist Selbstbewu\u00dftsein, aber es hat nicht Vernunft, die angemessene menschliche Form der Selbstbestimmtheit, sondern die Form der Fremdheit, der Autorit\u00e4t eines fremden Wesens. Der Autorit\u00e4tsgl\u00e4ubige setzt &#8222;h\u00f6here Wesen &#8220; als sich selbst voraus. Er macht sich damit selbst zu einem unwesentlichen Gegenstand, indem er fremde Bestimmung des Willens in sich selbst wirksam werden l\u00e4\u00dft, und schreibt Fremdem Leistungen zu, die letztlich er selbst allein oder im Verein mit anderen erbringt.<\/p>\n<p class=\"basis\">Es sind eigene menschliche Vorstellungen von h\u00f6heren Wesen, die ihm innerhalb seines Kopfes \u00fcber den Kopf wachsen, denen er Realit\u00e4t au\u00dferhalb seines Kopfs zuschreibt und denen er sich unterordnet. Er &#8222;erwirbt&#8220; sich sein eigenes Wesen nicht als selbst\u00e4ndiges, auf eigenen F\u00fc\u00dfen stehendes, sein Dasein sich selbst verdankendes Wesen oder gibt es wieder preis.[<a href=\"http:\/\/freidenker.de\/trennung_von_staat_und_kirche\/eschke11199.htm#Q10\" target=\"Hauptframe\">10<\/a>] Sein entfremdetes Bewu\u00dftsein, das ist keineswegs ein Bewu\u00dftsein seiner Entfremdung, sondern ein Selbstbewu\u00dftsein und Selbstgef\u00fchl, in dem die Entfremdung als &#8222;normal&#8220; erscheint. Dieser moderne Irrationalismus tritt den Menschen sehr greifbar auch entgegen z.B. in Form der neoliberalistischen Abstraktion des Menschen von seiner qualitativen Bestimmtheit als gesellschaftliches Wesen. Indem Marktverh\u00e4ltnisse ins Zentrum des Weltanschaulichen und Ethischen ger\u00fcckt werden, erhalten Ware-Geld-Beziehungen eine &#8222;h\u00f6here Weihe&#8220; als allgemeine menschliche und allgemeine moralische Normen.<\/p>\n<p class=\"basis\">Damit wird die Moralit\u00e4t und \u00fcberhaupt die Gesellschaftlichkeit auf den Kopf gestellt: Die Wirtschaft, eigentlich ein Mittel menschlicher Lebensgewinnung, wird zum Selbstzweck, und Moralit\u00e4t, in Wirklichkeit Mittel der Humanisierung gesellschaftlicher Verh\u00e4ltnisse, soll nun durch die Gleichg\u00fcltigkeit der Ware-Wert-Beziehung gegen\u00fcber menschlicher Individualit\u00e4t prinzipiell bestimmt werden.<\/p>\n<p class=\"basis\">Der &#8222;exzessive Individualismus&#8220;[<a href=\"http:\/\/freidenker.de\/trennung_von_staat_und_kirche\/eschke11199.htm#Q11\" target=\"Hauptframe\">11<\/a>], den die Neoliberalisten predigen, vertr\u00e4gt sich durchaus mit dieser Gleichg\u00fcltigkeit. Denn erstens ist dieser Individualismus elit\u00e4r, schlie\u00dft die soziale Verantwortlichkeit einer \u00f6konomisch-politisch bestimmten Elite gegen\u00fcber den \u00fcbrigen Menschen weitgehend aus; zweitens betrachten einige neoliberale Theoretiker Marktverh\u00e4ltnisse als Verh\u00e4ltnisse der Natur, negieren so eine gesellschaftlich bestimmte Verantwortlichkeit der Individuen f\u00fcr das gesellschaftliche Ganze und die darin lebenden Individuen.[<a href=\"http:\/\/freidenker.de\/trennung_von_staat_und_kirche\/eschke11199.htm#Q12\" target=\"Hauptframe\">12<\/a>] Die Anstrengung der Vernunft durch Gefolgschaft gegen\u00fcber der Logik des Marktes aufzugeben, ist eine Bankrotterkl\u00e4rung heutiger politischer und \u00f6konomischer &#8222;Eliten&#8220;. Ihr Irrationalismus d\u00fcrfte als &#8222;Ungeist&#8220; in den &#8222;geistlosen Zust\u00e4nden&#8220; bewertet werden.<\/p>\n<p class=\"basis\">Methodisch repr\u00e4sentiert diese Doktrin zugleich eine Variante postmodernen Denkens. Zur allgemeinen Charakteristik dieser Denkweise geh\u00f6rt, nach Aussage des amerikanischen Philosophen Richard Tamas, die &#8222;Dekonstruktion&#8220; par excellence, vor allem der Vernunft, die Verketzerung des im klassischen Sinne Ganzheitlichen als &#8222;tyrannisch&#8220;, Vorliebe f\u00fcr &#8222;Kontingenz und Diskontinuit\u00e4t beschr\u00e4nkt das Wissen auf das Lokale und das Besondere&#8230; Das postmoderne Paradigma verh\u00e4lt sich seiner Natur nach gegen\u00fcber allen Paradigmen subversiv.&#8220;[<a href=\"http:\/\/freidenker.de\/trennung_von_staat_und_kirche\/eschke11199.htm#Q13\" target=\"Hauptframe\">13<\/a>] Tamas zieht den Schlu\u00df: &#8222;Es gibt also, genau genommen, weder ein &#8218;postmodernes Weltbild&#8216; noch die M\u00f6glichkeit eines solchen.&#8220;[<a href=\"http:\/\/freidenker.de\/trennung_von_staat_und_kirche\/eschke11199.htm#Q14\" target=\"Hauptframe\">14<\/a>] Damit wird weltanschauliche Orientierungslosigkeit zum Prinzip und zur Grundorientierung erhoben.<\/p>\n<p class=\"basis\">Praktisch tritt diese Zerst\u00f6rung der Vernunft in der weitgehenden Ersetzung des Begreifens qualitativer Beziehungen durch abstrakte Quantit\u00e4t in Erscheinung: Statistische Durchschnitte in Anwendung auf eine immer deutlichere Differenzierung wirklicher Verh\u00e4ltnisse und Prozesse, St\u00fcckwerkdenken in der \u00dcbertragung auf Ganzheiten, Pars-pro-toto-Kalkulationen in politischen Entscheidungen, die Verwandlung aller, selbst der produktiv t\u00e4tigen Menschen, in reine Kostenfaktoren u.a.m. charakterisieren den irrationalen Denkstil dieser Doktrin. Deren realer Weltfremdheit soll durch &#8222;Mathematisierung&#8220; der Anstrich von &#8222;wissenschaftlicher Exaktheit&#8220; verliehen werden. Die Vergoldung des Partikul\u00e4ren und Privaten schafft in selektiver Weise Ausgrenzungen. Das zeugt davon, da\u00df ihren Urhebern der lebendige Geist der Vernunft, der auf humane Gemeinschaft gerichteten Energie des Fortschritts verlorengegangen ist. Und es ist der verkn\u00f6cherte &#8222;Geist&#8220; des B\u00fcrokratismus, dessen Irrationalismus bereits Karl Marx kritisierte. &#8222;Die B\u00fcrokratie ist der imagin\u00e4re Staat neben dem reellen Staat, der Spiritualismus des Staats. Jedes Ding hat daher eine doppelte Bedeutung, eine reelle und eine b\u00fcrokratische, wie das Wissen ein doppeltes ist, ein reelles und ein b\u00fcrokratisches (so auch der Wille). Das reelle Wesen wird aber behandelt nach seinem b\u00fcrokratischen Wesen, nach seinem jenseitigen, spirituellen Wesen&#8230;&#8220;[<a href=\"http:\/\/freidenker.de\/trennung_von_staat_und_kirche\/eschke11199.htm#Q15\" target=\"Hauptframe\">15<\/a>]<\/p>\n<p class=\"basis\">Kann man sich eine absurdere Situation vorstellen? Die gesamte Wirklichkeit dr\u00e4ngt nach Ergr\u00fcnden der sich historisch ver\u00e4ndernden Wirklichkeit im universellen menschheitlichen Dasein. Dabei stehen die Probleme des Menschlichen in ihrem wachsenden Beziehungsreichtum im Zentrum. Das hei\u00dft, die heutigen Probleme der Menschheit sind nur l\u00f6sbar bei ausgepr\u00e4gter Konkretheit des Denkens. Konkret ist das Denken dann und nur dann, wenn es die Einheit des Mannigfaltigen, der vielf\u00e4ltigen Zusammenh\u00e4nge von Mensch und Welt erfa\u00dft. Und da bietet uns der herrschende &#8222;Zeitgeist&#8220; widersinniger Weise eine derartig abstrakte, irrationale, rechen- und st\u00fcckwerkhafte Beschr\u00e4nkung und Kastration menschlichen Denkens an! Der Kampf gegen diese irrationalistische Denkweise in Politik, Wirtschaft und Kultur ist ein Politikum ersten Ranges, in dem wir uns auf eine spezifische Weise als Freidenker bew\u00e4hren m\u00fcssen.<\/p>\n<p class=\"basis\">Dabei zeigt sich auch, weshalb der \u00f6konomisch-politische Irrationalismus des religi\u00f6sen Gewandes als Erg\u00e4nzung bedarf: Im religi\u00f6sen Bewu\u00dftsein ist anscheinend noch der Geist des Ganzheitlichen gewahrt, wenn auch nicht in rationaler Form.<\/p>\n<p class=\"basis\">Ich kann und will nicht den ganzen Umfang der vor uns liegenden Aufgaben skizzieren. Vielmehr glaube ich, da\u00df unsere erste Aufgabe als Freidenker darin bestehen sollte, unser geistiges Potential international st\u00e4rker zusammenzuf\u00fchren, zu b\u00fcndeln, um eine Reihe dr\u00e4ngender Aufgaben freien Denkens gemeinsam in Angriff zu nehmen.<\/p>\n<p class=\"basis\">Wir h\u00e4tten uns z.B. theoretisch \u00fcber die heutige Umbruchsituation und unser weltanschauliches Denken zu verst\u00e4ndigen. So wird die Ausarbeitung eines konkreten Menschenbildes, das aus freidenkerischer Sicht tragf\u00e4hig sein soll, unabweisbar. Die \u00f6ffentlichen Diskussionen zu Fragen der Ethik k\u00f6nnen wir nicht b\u00fcrgerlichen Politikern, Wissenschaftlern und anderen Intellektuellen allein sowie Vertretern von Religionsgemeinschaften \u00fcberlassen. Wir m\u00fcssen unsere Position in der Reibung an ihnen geltend machen. Inzwischen gibt es ja auch Gl\u00e4ubige, denen Religion nicht einfach verkl\u00e4rende Akzeptanz irdischer Zust\u00e4nde und Flucht aus ihnen ist, sondern auch Protestation gegen das wirkliche Elend dieser Zust\u00e4nde. Ihnen ist die \u00dcberwindung dieses Elends ein Bed\u00fcrfnis. Wer will, da\u00df in der Welt Humanit\u00e4t einkehrt, Vernunft, Menschenw\u00fcrde, Verantwortlichkeit gegen\u00fcber Mensch und Natur im weltanschaulichen Denken herrschend wird, mu\u00df sich f\u00fcr diese Diskussion auch mit diesen Kreisen r\u00fcsten.<\/p>\n<p class=\"basis\">Weiter. Vernunft ist, hat Wirklichkeit in den K\u00f6pfen und im Tun vern\u00fcnftig denkender Menschen. Denen m\u00fcssen wir uns nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch-geistig zuwenden. Ist nicht menschliches Denken wesentlich gesellschaftlich, gemeinschaftliche Suche nach Wahrheit? Freiheit im Denken kann niemandem injiziert werden. Wir k\u00f6nnen nur dann und insofern einen Beitrag dazu leisten, die vielen einzelnen aus der Gefangenschaft eines konfektionierten Standardisierens des Verstandes heraus- und zu selbstbestimmtem Denken zu bringen, wenn wir an ihren eigenen Problemen ankn\u00fcpfen und mit ihnen denken. Weltanschauliches Denken ist in der Lage, an jede Form praktischen und theoretischen Denkens anzukn\u00fcpfen, um es gemeinsam mit den Menschen selbst in eine selbstbewu\u00dfte menschliche Form zu \u00fcbersetzen. Nicht-selbstbewu\u00dfte menschliche Formen finden sie in irrationalistischen Denkweisen gen\u00fcgend. Das w\u00e4re zugleich auch eine praktisch-geistige Zuwendung zu den einzelnen, die diese in heutiger Verlassenheit oftmals bei Esoterikern zu finden vermeinen.<\/p>\n<p class=\"basis\">Es fragt sich, ob wir f\u00fcr diesen Stil freidenkerischer Arbeit hinreichend ger\u00fcstet sind. Denkbar w\u00e4re auch solche von Freidenkern ausge\u00fcbte T\u00e4tigkeiten wie weltanschauliche und ethische Beratung einzelner oder kleiner Gruppen. Welche Erfahrungen haben wir auf diesem Gebiet? Oder welche Erfahrungen gibt es darin \u00fcberhaupt? Es w\u00e4re z.B. unserer Arbeit f\u00f6rderlich, wenn wir die von dem franz\u00f6sischen Philosophen Marc Sautet dargelegten Erfahrungen philosophischer Beratung[<a href=\"http:\/\/freidenker.de\/trennung_von_staat_und_kirche\/eschke11199.htm#Q16\" target=\"Hauptframe\">16<\/a>] gemeinsam in unserem Sinne auswerten w\u00fcrden.<\/p>\n<p class=\"basis\">Wir verstehen uns als eine Gemeinschaft, die der aufkl\u00e4rerischen Tradition verpflichtet ist. Und diese Tradition ist etwas Lebendiges, also der Weiterentwicklung bed\u00fcrftig und f\u00e4hig. Meine Vorschl\u00e4ge sollten der Diskussion um ihre Weiterentwicklung und Vervollkommnung dienen.<\/p>\n<p class=\"basis\">Die Trennung von Staat und Kirche hat zwei Seiten: Die eine ist die reale ideologische, rechtliche und \u00f6konomische Trennung dieser beiden Institutionen; die andere Seite ist die notwendige Losl\u00f6sung der B\u00fcrger selbst aus der irrationalistischen Umklammerung sowohl des religi\u00f6sen als auch des weltlichen Irrationalismus, deren innere Wechselbeziehungen in politischen und \u00f6konomischen Strategien zutage treten. Beide Seiten sind also nicht voneinander zu trennen. In ihrer Einheit sind sie eine hochaktuelle Herausforderung der Freidenker.<\/p>\n<p class=\"kursiv\" align=\"left\">aus \u201aFreidenker\u2018 4-98<\/p>\n<p class=\"basis\"><strong>Quellenhinweise<\/strong><\/p>\n<ol>\n<li>\n<p class=\"basis\"><em><a title=\"Q1\" name=\"Q1\"><\/a>Kardinal Franz K\u00f6nig, Die Gottesfrage klopft wieder an unserer T\u00fcr. In: Carlo Maria Martini\/Umberto Ecco, Woran glaubt, wer nicht glaubt? Wien 1998, S. 12<\/em><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p class=\"basis\"><em><a title=\"Q2\" name=\"Q2\"><\/a>G\u00fcnter Fleischmann, Reformer wollen kunden-freundliche Kirche. Gegentendenz: Machtanspruch per Christenlehre. In: Neues Deutschland vom 30. Juni 1998<\/em><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p class=\"basis\"><em><a title=\"Q3\" name=\"Q3\"><\/a>Ebenda<\/em><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p class=\"basis\"><em><a title=\"Q4\" name=\"Q4\"><\/a>Ebenda<\/em><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p class=\"basis\"><em><a title=\"Q5\" name=\"Q5\"><\/a>Schl\u00fcsselbegriff: Staat und Kirche. In: Brockhaus Enzyklop\u00e4die, Einundzwanzigster Band, Mannheim 1993,S.31,<\/em><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p class=\"basis\"><em><a title=\"Q6\" name=\"Q6\"><\/a>Ebenda, S.33<\/em><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p class=\"basis\"><em><a title=\"Q7\" name=\"Q7\"><\/a>Ebenda, S.33<\/em><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p class=\"basis\"><em><a title=\"Q8\" name=\"Q8\"><\/a>Dieses Problem ist nicht absolut neu. Es deutete sich bereits mit der &#8222;Heiligen Allianz&#8220; an und spielte auch im Preu\u00dfen des XIX. Jahrhunderts seine Rolle. Speziell zu Preu\u00dfen hat sich in dieser Frage bereits Friedrich Engels in seinem 1842 verfa\u00dften Artikel &#8222;Friedrich Wilhelm IV., K\u00f6nig von Preu\u00dfen&#8220; (In: MEW, Bd. l, S. 446 &#8211; 450) ge\u00e4u\u00dfert.<\/em><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p class=\"basis\"><em><a title=\"Q9\" name=\"Q9\"><\/a>Karl Marx, Zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie. Einleitung. In: A.a.O., S. 378<\/em><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p class=\"basis\"><em><a title=\"Q10\" name=\"Q10\"><\/a>Hier sind zwei verschiedene Quellenangaben miteinander vereinigt: Karl Marx, vgl. Fn 9 und Karl Marx, \u00d6konomisch-philosophische Manuskripte. In: MEW\/EB I, S. 544<\/em><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p class=\"basis\"><em><a title=\"Q11\" name=\"Q11\"><\/a>Der Begriff des &#8222;exzessiven Individualismus&#8220; wird kritisch benutzt u.a. von Richard von Weizs\u00e4cker. Die ethische Krise der Marktwirtschaft. Grenzenloser Liberalismus f\u00fchrt zu exzessivem Individualismus. In: Marion Gr\u00e4fin D\u00f6nhoff (Herausg.), Die neue Mittwochsgesellschaft. Gespr\u00e4che \u00fcber Probleme von B\u00fcrger und Staat. Stuttgart 1998, S.61ff<\/em><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p class=\"basis\"><em><a title=\"Q12\" name=\"Q12\"><\/a>vgl. Hans-G\u00fcnter Eschke, Neoliberalismus -Marxismus &#8211; Christentum. In: Berliner Dialog Hefte. Zeitschrift f\u00fcr den christlich-marxistischen Dialog. 8. Jahrgang 1997, Heft 3, S. 36 &#8211; 44; ders.: Bietet Liberalismus einen Ausweg aus der krisenhaften Lage? In: Die Revolution von 1917\/18 und das Ende des 20. Jahrhunderts. Jenaer Forum f\u00fcr Bildung und Wissenschaft e.V., Schriftenreihe, Heft 30, Jena 1997, S. 180-195<\/em><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p class=\"basis\"><em><a title=\"Q13\" name=\"Q13\"><\/a>Richard Tarnas, Idee und Leidenschaft. Die Wege des westlichen Denkens. M\u00fcnchen 1997, S. 504\/505<\/em><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p class=\"basis\"><em><a title=\"Q14\" name=\"Q14\"><\/a>Ebenda, S. 505<\/em><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p class=\"basis\"><em><a title=\"Q15\" name=\"Q15\"><\/a>Karl Marx, Aus der Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie. (Kritik des Hegelschen Staatsrechts, \u00a7\u00a7261 -313). In: MEW Bd. l, S. 249<\/em><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p class=\"basis\"><em><a title=\"Q16\" name=\"Q16\"><\/a>Gemeint ist das Buch von Marc Sautet, Ein Caf\u00e9 f\u00fcr Sokrates. D\u00fcsseldorf\/Z\u00fcrich 1997<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p>Bild:http:\/\/de.freeimages.com\/ Thomas Debray<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><strong>Beitrag von Prof. Dr. Hans-G\u00fcnter Eschke<\/strong><br \/>\nAm Ende des XX. Jahrhunderts gewinnt die traditionelle Forderung der Freidenker nach der Trennung von Staat und Kirche zunehmend an Aktualit\u00e4t. K\u00fcrzlich stellte der einstige Leiter des vatikanischen Sekretariats f\u00fcr die Nichtglaubenden, der Kardinal Franz K\u00f6nig, mit dem Blick auf die wachsende S\u00e4kularisierung fest: &#8222;Immer weniger Menschen bekennen sich zu einer religi\u00f6sen \u00dcberzeugung, beachten religi\u00f6se Gebote und beteiligen sich an religi\u00f6sen T\u00e4tigkeiten. Diese Tendenz spiegelt weniger eine Feindschaft gegen die Religion wider als vielmehr eine vollkommene Gleichg\u00fcltigkeit.&#8220; Das hei\u00dft aber, da\u00df eine zunehmende Zahl Menschen das Vertrauen zumindest zu den christlichen Kirchen als einst g\u00fcltig erscheinenden Mittlern menschlicher Werte und weltanschaulicher Perspektiven verloren hat.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":246,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","advanced_seo_description":"","jetpack_seo_html_title":"","jetpack_seo_noindex":false,"jetpack_post_was_ever_published":false,"footnotes":""},"categories":[15],"tags":[30,31],"class_list":["post-245","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-religions-kirchenkritik","tag-staatskirche","tag-trennung-von-staat-und-kirche"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/Staat_Kirche_dom-aachen.jpg?fit=800%2C445&ssl=1","jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p9stpK-3X","jetpack-related-posts":[{"id":22342,"url":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=22342","url_meta":{"origin":245,"position":0},"title":"F\u00fcr die Trennung von Staat und Kirche, Kirche und Schule sowie den Dialog mit religi\u00f6sen Menschen","author":"Webredaktion","date":"9. 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