{"id":24435,"date":"2026-02-18T17:23:26","date_gmt":"2026-02-18T16:23:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=24435"},"modified":"2026-03-27T01:15:47","modified_gmt":"2026-03-27T00:15:47","slug":"als-zionisten-noch-die-koexistenz-mit-den-palaestinensern-anstrebten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=24435","title":{"rendered":"Als Zionisten noch die Koexistenz mit den Pal\u00e4stinensern anstrebten"},"content":{"rendered":"<p><strong>Der israelische Historiker Shlomo Sand beschreibt in seinem neuen Buch die Geschichte der Friedensangebote von j\u00fcdischen Au\u00dfenseitern \/ Pessimistische Sicht auf die Zukunft<\/strong><\/p>\n<p><em>Rezension von <strong>Arn Strohmeyer\u00a0<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Angesichts der unvers\u00f6hnlichen und starren zionistischen Haltung in Sachen Frieden ist es fast nicht vorstellbar, dass es einmal ernst gemeinte Vorschl\u00e4ge von zionistischer Seite zur L\u00f6sung des Konflikts mit den Pal\u00e4stinensern gab. Verschiedene Vorschl\u00e4ge wurden unterbreitet, und sie waren zumeist mit Warnungen verbunden, dass es bei Nicht-Annahme zu einer Katastrophe kommen w\u00fcrde. Und die ist inzwischen \u2013 siehe den V\u00f6lkermord in Gaza \u2013 ja auch eingetreten.<\/p>\n<p>Die Vorschl\u00e4ge waren (und teilweise gibt es sie noch heute): Zwei Staaten f\u00fcr zwei V\u00f6lker, eine Konf\u00f6deration zweier souver\u00e4ner Staaten, ein gemeinsamer s\u00e4kularer Staat und ein binationaler Bundesstaat, wobei es zwischen den Konzepten \u00dcberschneidungen gibt. Chancen f\u00fcr eine politische Umsetzung haben diese Pl\u00e4ne bis heute nicht gehabt, sie kamen fast immer von zionistischen Au\u00dfenseitern oder marginalen Randgruppen. Der Mainstream-Zionismus wusste aber stets jede wirklich friedliche Ann\u00e4herung zwischen beiden V\u00f6lkern zu verhindern.<\/p>\n<p>Die politische Hauptrichtung des Zionismus war und ist von vier Prinzipien geleitet: erstens der zionistischen Ideologie \u2013 was hei\u00dft: In Pal\u00e4stina eine ausschlie\u00dflich j\u00fcdische Souver\u00e4nit\u00e4t ohne die Pal\u00e4stinenser anzustreben. Diese Absicht war immer vom Rechtfertigungsmythos des Eigentums am \u201eLand Israel\u201c bestimmt. Zweitens das israelische Verst\u00e4ndnis des Holocaust. Es ist gepr\u00e4gt durch eine \u201eHolocaustia\u201c \u2013 die Shoa-Psychose, aus der heraus Israel jedem wirklichen oder potenziellen politischen Gegner automatisch nationalsozialistischen Antisemitismus vorwirft, so der amerikanisch-j\u00fcdische Politologe Ian Lustick von der Universit\u00e4t in Pennsylvania. Aus dem Holocaust leitet Israel auch ab, dass ihm \u201ealles erlaubt\u201c ist, also weder V\u00f6lkerrecht noch Menschenrechte beachten zu m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Daraus folgt drittens die Art und Weise, wie Israel den Konflikt mit den Pal\u00e4stinensern versteht. Nat\u00fcrlich nicht als siedlerkolonialistische Auseinandersetzung um Territorium, sondern \u2013 historisch v\u00f6llig verzerrt \u2013 als Fortsetzung der j\u00fcdischen Verfolgungs- und Leidensgeschichte in Europa. Und viertens (etwa seit dem Sechs-Tage-Krieg 1967) die bedingungslose Unterst\u00fctzung Israels durch die USA und die m\u00e4chtige prozionistische Lobby dort.<\/p>\n<p>Dennoch oder gerade deswegen ist es interessant und aufschlussreich, welche Gedanken und Vorschl\u00e4ge gem\u00e4\u00dfigte Zionisten f\u00fcr einen Frieden gemacht haben. Solange die j\u00fcdischen Einwanderer in Pal\u00e4stina noch in der Minderheit waren, formulierten sogar Anf\u00fchrer der zionistischen Bewegung Ideen f\u00fcr ein f\u00f6deratives Zusammenleben. So sprachen sich Wladimir Jabotinsky, Yitzhak Ben-Zwi, Berl Katznelson und David Ben-Gurion f\u00fcr eine solche L\u00f6sung aus. Eine solche Koexistenz von zwei Staaten war aber wohl nie ganz ernst gemeint, denn eine politische Struktur, die auf dem demokratischen Prinzip \u201eein Mann, eine Stimme\u201c beruhte und die j\u00fcdische Kolonisation zu behindern drohte, wurde strikt abgelehnt. Das zionistische Kolonisationsprojekt hatte immer Vorrang und stand in fundamentalem Widerspruch zu der Idee einer gemeinsamen und egalit\u00e4ren politischen Struktur mit den indigenen Pal\u00e4stinensern. Das gilt bis heute.<\/p>\n<p>Den Anfang eines Nachdenkens \u00fcber eine Koexistenz mit den Pal\u00e4stinensern machte der aus der Ukraine stammende zionistische Schriftsteller Acham Ha\u00e1m. Bei Aufenthalten in Pal\u00e4stina sah er schon am Ende des 19. Jahrhunderts, wie grausam die j\u00fcdischen Einwanderer die indigene Bev\u00f6lkerung behandelten. Nicht zuletzt deshalb lehnte er die Bildung eines j\u00fcdischen Nationalstaates ab und setzte sich f\u00fcr die Einrichtung eines j\u00fcdischen spirituellen Zentrums in Pal\u00e4stina ein, das die moralische Tradition der j\u00fcdische S\u00e4kularit\u00e4t wiederbeleben sollte. Er betonte ausdr\u00fccklich das Recht der Pal\u00e4stinenser, im Land zu leben. Ein j\u00fcdischer Staat dort w\u00fcrde zu einem nicht endenden Konflikt mit der einheimischen Bev\u00f6lkerung f\u00fchren. Ihm schwebte die Koexistenz von \u201ezwei nationalen Heimatl\u00e4ndern\u201c als L\u00f6sung vor.<\/p>\n<p>F\u00fcr ein binationales Zusammenleben beider V\u00f6lker setzte sich auch der \u201eKulturzionist\u201c Yitzhak Epstein ein. Er war einer der ersten, die auf die ethnisch-semitischen Gemeinsamkeiten von Juden und Arabern hinwiesen, woraus f\u00fcr ihn die Verpflichtung erwuchs, eine engere Kooperation zwischen Juden und Arabern anzustreben.<\/p>\n<p>Der Gedanke, dass es ethnisch-semitische Gemeinsamkeiten zwischen Juden und Arabern gibt, machte die rassisch verstandene Idee popul\u00e4r, dass die gegenw\u00e4rtigen Araber Pal\u00e4stinas die Nachkommen der Araber sind, die vor 2000 Jahren dort lebten und Juden genannt wurden, die heutigen Pal\u00e4stinenser also die Nachfahren der antiken Juden sind. Diese These wurde unter anderem von dem Zionistenf\u00fchrer Arthur Ruppin vertreten. Und der sp\u00e4tere israelische Ministerpr\u00e4sident Ben Gurion schrieb sogar ein Buch \u00fcber dieses Thema. Anh\u00e4nger dieser These fanden sich in der Gruppe <em>Birit Shalom<\/em> zusammen. Obwohl alle \u00fcberzeugte Zionisten waren, stimmten sie in der ethischen Haltung \u00fcberein, Juden d\u00fcrften nur dann nach Pal\u00e4stina einwandern, wenn sie bereit seien, mit den jetzigen Bewohnern zusammenzuleben, man d\u00fcrfe sie nicht vertreiben.<\/p>\n<p>Die Gruppe, deren prominenteste Mitglieder neben Arthur Ruppin Gershom Sholem und Itzhak Epstein waren, bekamen intellektuelle und moralische Unterst\u00fctzung von dem in Deutschland lebenden Philosophen Martin Buber, dem Physiker Albert Einstein und dem Gr\u00fcnder der Universit\u00e4t in Jerusalem, Leon Magnes. Das Ziel der Vereinigung war, einen Staat f\u00fcr zwei Nationen zu schaffen, in dem die beiden V\u00f6lker in v\u00f6lliger Gleichberechtigung zusammenleben w\u00fcrden. Die Frage der Bev\u00f6lkerungsmehrheit sollte in keiner Weise mit einem Privileg in Bezug auf Rechte verbunden sein.<\/p>\n<p>Aber <em>Brit Shalom<\/em> scheiterte, musste scheitern, weil die Gruppe in einen un\u00fcberbr\u00fcckbaren Konflikt mit dem zionistischen Mainstream geriet. Die Sympathien f\u00fcr binationale und f\u00f6derale Ideen galten nur so lange \u2013 wie schon angemerkt \u2013 , wie die j\u00fcdischen Einwanderer in der Minderheit waren. Die Idee, dass das \u201eauserw\u00e4hlte Volk\u201c, das in sein \u201eHeimatland\u201c zur\u00fcckkehrte und dort siedelte, vertrug sich nicht mit dem Konzept, mit einem \u201eanderen Volk\u201c einen binationalen Staat zu bilden. Und so endete <em>Brit Shalom<\/em> \u2013 begleitet vom Hass und der Verachtung der zionistischen Mehrheit \u2013 als \u201eAllianz bizarrer Intellektueller\u201c.<\/p>\n<p>Die aus Deutschland stammende Politologin Hannah Arendt f\u00fchlte sich zun\u00e4chst wegen des aufkommenden Antisemitismus in Europa und besonders in Deutschland zum Zionismus hingezogen, ohne sich aber vollst\u00e4ndig mit ihm zu identifizieren. Anfang der vierziger Jahre begann sie aber daran zu zweifeln, ob der Zionismus die angemessene Antwort auf den Antisemitismus sei. Als die f\u00fchrenden Zionisten 1942 auf der Biltmore-Konferenz in New York eine Resolution verabschiedeten, in der erstmals die Schaffung eines j\u00fcdischen Staates als Ziel angegeben wurde und die Araber Pal\u00e4stinas darin gar nicht mehr erw\u00e4hnt wurden, schloss sie daraus, dass diese nur noch die Wahl zwischen freiwilliger Auswanderung oder einer Staatsb\u00fcrgerschaft zweiter Klassen h\u00e4tten.<\/p>\n<p>Arendt glaubte, dass der Zionismus damit sein wahres Gesicht gezeigt und die Suche nach einer friedlichen Koexistenz mit den Pal\u00e4stinensern aufgegeben habe. Zudem meinte sie, dass eine weitere Teilung eines so kleinen Landes auch keine L\u00f6sung sein k\u00f6nne. Ein kleiner j\u00fcdischer Nationalstaat w\u00e4re aber wegen der Feindseligkeit der Araber ringsum auf die Hilfe von Gro\u00dfm\u00e4chten angewiesen. Es sei f\u00fcr einen solchen Staat aber Selbstmord, Verb\u00fcndeter oder Agent einer imperialistischen Macht zu werden.<\/p>\n<p>In den 50er Jahren sah Hanna Arendt jedoch einen f\u00f6deralen Rahmen als grundlegende Basis f\u00fcr die weitere Pr\u00e4senz von Juden im Nahen Osten an. Die einzige Alternative zur friedlichen Koexistenz w\u00e4re die Schaffung eines ausschlie\u00dflich j\u00fcdischen Staates, der unter der Berufung auf Masada st\u00e4ndig mit der Waffe in der Hand leben und zu einem Ghetto, zu einem modernen Sparta werden w\u00fcrde. Israel hat genau diesen Weg gew\u00e4hlt. Hanna Arendts Prophezeiung hat sich also erf\u00fcllt. Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu hat in letzter Zeit immer wieder den Vergleich mit Sparta f\u00fcr Israel gezogen und das rhetorische Bild benutzt, dass es weiterhin mit dem Schwert leben m\u00fcsse.<\/p>\n<p>Es gab weitere Gruppen, die sich f\u00fcr den Binationalismus aussprachen, so die Vereinigung <em>Einheit<\/em> (IHUD), der auch Buber und Magnes angeh\u00f6rten. Auch die Marxisten von der Partei <em>Hashomer Hatzair <\/em>meldeten sich zu Wort<em>. <\/em>Der von ihnen angestrebte Sozialismus war aber mehr eine Zukunftsvision als ein konkretes politisches Ziel. Die Pal\u00e4stinensische Kommunistische Partei (PKP) lehnte den Zionismus als eine illegitime kolonialistische Bewegung ab und fordert die Schaffung eines demokratischen Staates mit arabischer Mehrheit, in dem Juden als gleichberechtigte B\u00fcrger leben sollten. Aber diese Bekenntnisse zu bilateralen L\u00f6sungen hatten keinen Bestand. Die PKP vereinigte sich mit der israelischen kommunistischen Partei und unterzeichnete im Mai 1948 die israelische Unabh\u00e4ngigkeitserkl\u00e4rung. Die <em>Hashomer Hatzair<\/em> vereinigte sich mit der zionistischen Arbeiterpartei (Mapam) von Ben Gurion und trat in dessen Koalition ein.<\/p>\n<p>Die f\u00f6derale Idee erlebte ein Wiederaufleben in der Gr\u00fcndung der <em>Semitischen Aktion <\/em>oder auch <em>Jordanischen Union. <\/em>Ihr Ideengeber war der aus Deutschland stammende Publizist Uri Avnery. Sein Konzept ging von der Verwandtschaft von Sprache und Kultur der Semiten aus und hatte unter dem sich daraus ergebenden Stichwort des \u201eHebr\u00e4ertums\u201c das Ziel, dass die Araber sich in die hebr\u00e4ische Nationalkultur assimilieren sollten. Nach der Schaffung von zwei Staaten in einer f\u00f6deralen Struktur sollte schrittweise ein einheitlicher staatlicher Rahmen entstehen, der nach dem Wachsen von Vertrauen ein \u201egemeinsames Heimatland\u201c werden sollte. Das Endstadium sollte dann eine \u201ef\u00f6derale Union\u201c mit gemeinsamer Staatsb\u00fcrgerschaft sein.<\/p>\n<p>Alle diese Vorschl\u00e4ge hatten \u2013 so gut sie auch gemeint waren \u2013 nie den Hauch einer Chance auf Realisierung. Nach dem Krieg von 1967 hatte sich die hegemoniale Ideologie des Zionismus endg\u00fcltig durchgesetzt und der Mainstream-Zionismus dachte nicht daran, diesen Sieg aufzugeben. Im Gegenteil: Die Zionisten unterst\u00fctzten umgehend die Annexion der besetzten Gebiete. Menachem Begin, der F\u00fchrer der revisionistischen Rechten sprach den Pal\u00e4stinensern das Recht auf Selbstbestimmung ab und nat\u00fcrlich auch das Recht auf die Schaffung eines souver\u00e4nen Staates. Nicht aus humanen Erw\u00e4gungen, sondern aus der Angst davor, dass Israel ein Apartheidsstaat wie S\u00fcdafrika oder Rhodesien werden k\u00f6nnte, schlug er f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser ein Selbstverwaltungsprogramm innerhalb eines Autonomiestatus vor. Die Menschen darin sollten die freie Wahl zwischen der israelischen und jordanischen Staatsangeh\u00f6rigkeit haben. Aber auch dieser Vorschlag wurde nicht umgesetzt.<\/p>\n<p>Das Friedenslager existierte nat\u00fcrlich weiter, auch viele einzelne kritische Stimmen meldeten sich zu Wort. Die Friedensbewegung <em>Peace now<\/em> setzte sich f\u00fcr eine Ende der Besiedlung des Westjordanlandes und eine Zweistaatenl\u00f6sung in den Grenzen von 1967 mit einvernehmlichem Tausch von Fl\u00e4chen ein. Aber die Desillusionierung griff weiter um sich. Die Vertr\u00e4ge von Oslo brachten keine Fortschritte \u2013 ganz im Gegenteil: Ihr Scheitern f\u00fchrte zur zweiten Intifada, die blutig niedergeschlagen wurde.<\/p>\n<p>Es setzten sich im Friedenslager zwei bittere Erkenntnisse durch: Dass die Forderung nach der Schaffung eines souver\u00e4nen pal\u00e4stinensischen Staates an der Seite Israels letztlich darauf hinausl\u00e4uft, den gegenw\u00e4rtigen Besatzungsstatus zu bewahren, Israel die Fortsetzung seiner Siedlungspolitik und die Errichtung eines Apartheidregimes zu erm\u00f6glichen. Dazu kam die Einsicht, dass es den Einheitsstaat eigentlich schon seit langem gibt: Die Israelis und die Pal\u00e4stinenser sind letztlich derselben staatlichen israelischen Macht unterworfen \u2013 nur dass sie f\u00fcr die Juden liberal und demokratisch ist und f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser in den besetzten Gebieten unterdr\u00fcckend und diktatorisch. Die im israelischen Kernland lebenden Pal\u00e4stinenser haben einen besonderen Status, nach dem Nationalstaatsgesetz von 2018 sind sie aber B\u00fcrger zweiter Klasse.<\/p>\n<p>Shlomo Sands Blick auf die Zukunft ist deshalb auch d\u00fcster und pessimistisch. Denn die Zweistaaten-L\u00f6sung ist ohne Chance, und die politische Klasse Israels kann und wird einer Ein-Staaten-L\u00f6sung nicht zustimmen, denn wenn die Pal\u00e4stinenser in den besetzten Gebieten vollwertige B\u00fcrger mit allen Rechten w\u00fcrden, w\u00e4re Israel kein j\u00fcdischer Staat mehr. Das zionistische Projekt w\u00e4re damit gescheitert. Aber Sand zufolge ist der bestehende De-facto-Bilateralismus f\u00fcr Israel \u201everdreht und t\u00f6dlich\u201c. Denn wenn ein Volk ein anderes dominiert und seine nationalen und sozialen Ziele r\u00fccksichtslos durchsetzt, muss es die verzweifelten und gewaltt\u00e4tigen Reaktionen der Beherrschten und Unterdr\u00fcckten hinnehmen. Sand schlussfolgert deshalb: Diese Ungleichbehandlung produziert blutige Formen des Widerstandes und ein Ende ist nicht in Sicht.<\/p>\n<p>Eine kulturelle und politische Ann\u00e4herung zwischen Israel und den Pal\u00e4stinensern ist auch deswegen \u2013 so Sand \u2013 unm\u00f6glich, weil die meisten Israelis eine binationale F\u00f6deration als Albtraum empfinden, als demografische und kulturelle Bedrohung, wobei der Hass nach dem 7. Oktober 2023 sich noch betr\u00e4chtlich gesteigert hat. Und j\u00fcdische Kritiker \u2013 ob aus Israel oder der Diaspora \u2013 , die sich f\u00fcr Gleichheit und Menschenrechte f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser und eine f\u00f6derale Struktur einsetzen, werden als \u201eVerr\u00e4ter\u201c angeprangert.<\/p>\n<p>Sand bef\u00fcrchtet, dass der abnorme Zustand, der zwischen Israel und den Pal\u00e4stinensern besteht, irgendwann zu einer gro\u00dfen Katastrophe f\u00fchren wird, die sogar Israels Existenz in Frage stellen k\u00f6nnte. Er hat mit dieser Aussage richtig gelegen, denn die Katastrophe ist inzwischen mit dem V\u00f6lkermord in Gaza eingetreten und weitere k\u00f6nnen folgen. Sands Text ist vor dem Genozid dort verfasst worden. Den einzigen Hoffnungsfunken, den Sand noch sieht, ist wenigstens die Schaffung einer geteilten Souver\u00e4nit\u00e4t. Das w\u00e4re dann doch ein Bilateralismus, der aber erst m\u00f6glich werden kann, wenn irgendwann in einer fernen Zukunft die trennende Mauer des Hasses abgebaut sein wird.<\/p>\n<p>Der Autor hat seinem Buchtext ein Nachwort beigef\u00fcgt, das nach dem 7. Oktober 2023 geschrieben ist und den Genozid in Gaza ber\u00fccksichtigt. Er sieht die Warnungen, die zum Frieden mit den Pal\u00e4stinensern bereite gem\u00e4\u00dfigte Zionisten wie Acham Ha\u00e1m, Martin Buber, Leon Magnes, Hannah Arendt und Uri Avnery schon vor Jahrzehnten ausgesprochen haben, best\u00e4tigt: \u201eDie Schaffung eines ausschlie\u00dflich j\u00fcdischen Nationalstaates im Nahen Osten ohne R\u00fccksicht auf das Schicksal der einheimischen Pal\u00e4stinenser und ohne den Versuch, sie in das Siedlungsprojekt zu integrieren, wird in jedem Jahrzehnt zu neuen Kriegen f\u00fchren.\u201c<\/p>\n<p>Sand stellt, um diese Sicht zu best\u00e4rken, ein Zitat von Albert Einstein \u00fcber das Schlusskapitel. Der j\u00fcdische Physiker hatte in einem Brief an Chaim Weizmann (den sp\u00e4teren ersten Staatspr\u00e4sidenten Israels) am 25.11.1929 geschrieben: \u201eWenn wir nicht in der Lage sind, einen Weg zu ehrlicher Zusammenarbeit und ehrlichen Vertr\u00e4gen mit den Arabern zu finden, dann haben wir in den 2000 Jahren unseres Bestehens absolut gar nichts gelernt und verdienen alles, was auf uns zukommen wird.\u201c<\/p>\n<p>Dem ist nichts hinzuzuf\u00fcgen. Das israelische politische Establishment ist aber ganz offensichtlich v\u00f6llig resistent gegen jede Form von Humanit\u00e4t gegen\u00fcber den Pal\u00e4stinensern \u2013 es z\u00e4hlt nur die r\u00fccksichtslose und kompromisslose Gewalt. Sands Buch zeigt aber auf, dass es auch andere Richtungen und Traditionen im Zionismus gegeben hat, die belegen, dass ein Ausgleich mit den Pal\u00e4stinensern m\u00f6glich war, wenn man ihn nur gewollt h\u00e4tte. Aber das Friedenslager hatte keine Chance, sich gegen den zionistischen Mainstream durchzusetzen. Das Ergebnis ist eine unendliche Kette von Gewalt.<\/p>\n<p>Sand schlie\u00dft seine Nachbetrachtung mit dem pessimistischen Satz: \u201eDerzeit sind keine politischen Optionen in Sicht, um eine weitere drohende Katastrophe zu verhindern.\u201c Das ist die von den Zionisten und ihren Verb\u00fcndeten (darunter auch vorrangig Deutschland) gegenw\u00e4rtige und f\u00fcr noch lange Zeit gewollte Realit\u00e4t in dieser von so viel Leid heimgesuchten Region. Tr\u00f6stlich ist nur, dass es auch in Israel Autoren gibt, die ein ungeschminktes Bild von diesem Staat zeichnen und uns nicht ein ideologisches Fantasiegebilde des zionistischen Staates vorgaukeln, das mit der politischen Wirklichkeit nichts zu tun hat.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Arn Strohmeyer lebt und arbeitet als Journalist und freier Schriftsteller in Bremen und ist Mitglied des Deutschen Freidenker-Verbandes<\/em><\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-attachment-id=\"24437\" data-permalink=\"https:\/\/www.freidenker.org\/?attachment_id=24437\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/shlomo-sand_ein_staat-zwei-voelker.jpg?fit=600%2C900&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"600,900\" data-comments-opened=\"0\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"shlomo-sand_ein_staat-zwei-voelker\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-medium-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/shlomo-sand_ein_staat-zwei-voelker.jpg?fit=200%2C300&amp;ssl=1\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/shlomo-sand_ein_staat-zwei-voelker.jpg?fit=600%2C900&amp;ssl=1\" class=\"alignnone wp-image-24437\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/shlomo-sand_ein_staat-zwei-voelker.jpg?resize=400%2C600&#038;ssl=1\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"600\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/shlomo-sand_ein_staat-zwei-voelker.jpg?resize=200%2C300&amp;ssl=1 200w, https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/shlomo-sand_ein_staat-zwei-voelker.jpg?w=600&amp;ssl=1 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/p>\n<p><strong>Shlomo Sand: Ein Staat f\u00fcr zwei V\u00f6lker? Die Idee des Binationalismus in der zionistischen Bewegung und die Zukunft Israels in Pal\u00e4stina, Unrast Verlag M\u00fcnster, ISBN 978-3-89771-516-5, 18 Euro<\/strong><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Per Mail bei der Redaktion eingegangen am 17.02.2026<\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Bild oben: Collage unter Verwendung des Buchtitels vom Unrast Verlag M\u00fcnster<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Rezension von Arn Strohmeyer<\/b> zu <b>Shlomo Sand: <i>Ein Staat f\u00fcr zwei V\u00f6lker?<\/i><\/b><br \/>\nAngesichts der unvers\u00f6hnlichen und starren zionistischen Haltung in Sachen Frieden ist es fast nicht vorstellbar, dass es einmal ernst gemeinte Vorschl\u00e4ge von zionistischer Seite zur L\u00f6sung des Konflikts mit den Pal\u00e4stinensern gab. Verschiedene Vorschl\u00e4ge wurden unterbreitet, und sie waren zumeist mit Warnungen verbunden, dass es bei Nicht-Annahme zu einer Katastrophe kommen w\u00fcrde. 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