{"id":23941,"date":"2025-12-23T22:46:55","date_gmt":"2025-12-23T21:46:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=23941"},"modified":"2026-01-27T03:37:59","modified_gmt":"2026-01-27T02:37:59","slug":"lord-skidelsky-entlarvt-kriegshetzer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=23941","title":{"rendered":"Lord Skidelsky entlarvt Kriegshetzer"},"content":{"rendered":"<p><em><a id=\"top\"><\/a>Von <strong>Rainer Rupp<\/strong><\/em><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Erstver\u00f6ffentlichung am <a href=\"https:\/\/freedert.online\/international\/265277-lord-skidelsky-entlarvt-kriegshetzer-teil-taeuschungen-hinter-der-ukraine-debatte\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">20.12.2025<\/a> , <a href=\"https:\/\/freedert.online\/international\/265369-lord-skidelsky-entlarvt-kriegshetzer-teil-ii\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">21.12.2025<\/a> und <a href=\"https:\/\/freedert.online\/international\/265526-lord-skidelsky-entlarvt-kriegshetzer-teil\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">23.12.2025<\/a> auf RT DE<\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Navigation<\/strong><\/p>\n<p>\u2193\u00a0<a href=\"#teil1\">Teil I: Die T\u00e4uschungen hinter der Ukraine-Debatte<\/a><br \/>\n\u2193\u00a0<a href=\"#teil2\">Teil II: Das Budapester Memorandum<\/a><br \/>\n\u2193 <a href=\"#teil3\">Teil III: Doppelmoral der &#8222;Unverletzlichkeit der Grenzen&#8220;<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<h3><a id=\"teil1\"><\/a>Teil I: Die T\u00e4uschungen hinter der Ukraine-Debatte<\/h3>\n<p><strong>In seinem aktuell auf Substack ver\u00f6ffentlichten Beitrag analysiert der britische Wirtschaftshistoriker, Antimilitarist und Lord auf Lebenszeit Robert Skidelsky die aktuelle Debatte um den Ukraine-Konflikt und die damit verbundene wahnsinnige Aufr\u00fcstung in Europa.<\/strong><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Erstver\u00f6ffentlichung am 20.12.2025 auf <a href=\"https:\/\/freedert.online\/international\/265277-lord-skidelsky-entlarvt-kriegshetzer-teil-taeuschungen-hinter-der-ukraine-debatte\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">RT DE<\/a><\/span><\/p>\n<p>Lord Robert Skidelsky ist altbekannt f\u00fcr seine kritische Haltung gegen\u00fcber der NATO, ihrer Expansion an Russlands Grenzen und ihrer milit\u00e4rischen Interventionen. In seinem <em>Substack<\/em>-Beitrag in englischer Sprache behandelt er f\u00fcnf zentrale Themen: die Notwendigkeit einer europ\u00e4ischen Aufr\u00fcstung, den Status des Budapester Memorandums von 1994, die angebliche &#8222;Heiligkeit&#8220; internationaler Grenzen, die Wiederinkraftsetzung der Monroe-Doktrin durch die USA und den milit\u00e4rischen Keynesianismus als Mittel gegen wirtschaftliche Stagnation. Aus Platzgr\u00fcnden k\u00f6nnen nicht alle f\u00fcnf Themen in diesem Artikel vorgestellt werden, aber der Rest wird umgehend an dieser Stelle ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<p>Eingangs bemerkt Lord Skidelsky, dass neue Entwicklungen, vor allem anhaltende alarmistische \u00c4u\u00dferungen von EU- und NATO-Vertretern sowie ein Interview mit Lord George Robertson, ehemaliger NATO-Generalsekret\u00e4r und Hauptverfasser der britischen &#8222;Strategischen Verteidigungs\u00fcberpr\u00fcfung&#8220; (SDR) aus dem Jahr 2024, sowie die k\u00fcrzliche Pr\u00e4sentation der neuen &#8222;US-Nationalen Sicherheitsstrategie 2025&#8220; (ver\u00f6ffentlicht am 4.\u00a0Dezember) ihn veranlasst haben, zur Feder zu greifen, um die Diskussion wieder zur\u00fcck auf den Boden des ber\u00fchmten britischen &#8222;Common Sense&#8220;, des &#8222;gesunden Menschenverstands&#8220;, zur\u00fcckzuholen.<\/p>\n<p>Skidelsky beginnt mit einer scharfen Kritik der europ\u00e4ischen Aufr\u00fcstung und der damit einhergehenden &#8222;Bedrohungsinflation&#8220;, angetrieben von Politik und Medien. Dabei erinnert er vor allem an Lord Robertsons SDR, die effektiv darauf abzielt, eine kriegsbereite Haltung in der gesamten Gesellschaft zu entfachen und zu verankern, und betont, dass das Vereinigte K\u00f6nigreich &#8222;besser auf hochintensive, langwierige Kriege vorbereitet&#8220; sein m\u00fcsse und dass seine Kriegsf\u00e4higkeit sowie die Abschreckung &#8222;jeden Aspekt der Gesellschaft durchdringen&#8220; sollte. Das erinnert an Dr. Joseph Goebbels und seine Forderungen nach dem &#8222;totalen Krieg&#8220;, der totalit\u00e4r alle gesellschaftlichen Bereiche durchdrang.<\/p>\n<p>Auch die Berliner Politblase bedient sich gerne am Nazi-Wortschatz des einstigen Reichspropagandaministers. Zusammen mit der anderen Nazi-Verbrechern hat dieser immer wieder die &#8222;Kriegst\u00fcchtigkeit&#8220; seiner deutschen Landsleute beschworen und die kriegsbereite Mentalit\u00e4t in der gesamten Gesellschaft gefordert. Wer das nicht glaubt, der suche in einem der vielen Archive mit Nazi-Zeitungen aus der Kriegszeit die Nummer 28 von Goebbels&#8216; Wochenzeitung <em>Das Reich<\/em> vom 9.\u00a0Juli 1944.<\/p>\n<p>Auf der Titelseite steht ein <a href=\"https:\/\/x.com\/wladsan\/status\/2002082191027978636\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Kommentar<\/a> aus der Feder des Nazi-Oberpropagandisten unter dem Aufmacher: &#8222;Kriegst\u00fcchtig wie nur je&#8220;. Goebbels ging es damals darum, noch mehr Kanonenfutter f\u00fcr den bereits verlorenen Krieg gegen die Sowjets an die Front zu schicken, um noch zehn weitere Monate wie die Made im Speck zu leben, bzw. in seinem Fall, um seine eigene Lebenserwartung noch um diese Zeit zu verl\u00e4ngern. Da fragt man sich, ob die Parallelen zu heute rein zuf\u00e4llig sind.<\/p>\n<div class=\"embed-twitter\">\n<blockquote class=\"twitter-tweet\" data-width=\"550\" data-dnt=\"true\">\n<p lang=\"de\" dir=\"ltr\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/Kriegst%C3%BCchtigkeit?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw\">#Kriegst\u00fcchtigkeit<\/a>. Das Markenzeichen des SPD-Politikers Boris Pistorius war der Aufmacher in der Goebbels&#39; Wochenzeitung Das Reich vom 9.\u00a0Juli 1944. &quot;Kriegst\u00fcchtig wie nur je&quot; schrieb der Nazi-Oberpropandandist, als der Krieg in eine Sackgasse geraten war. <a href=\"https:\/\/t.co\/Ohuc42abut\">pic.twitter.com\/Ohuc42abut<\/a><\/p>\n<p>&mdash; Wlad Sankin (@wladsan) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/wladsan\/status\/2002082191027978636?ref_src=twsrc%5Etfw\">December 19, 2025<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p><script async src=\"https:\/\/platform.twitter.com\/widgets.js\" charset=\"utf-8\"><\/script><\/div>\n<p>Der eigentliche Skandal ist, dass ausgerechnet das Goebbels-Wort &#8222;Kriegst\u00fcchtigkeit&#8220; zum Markenzeichen eines SPD-Verteidigungsministers geworden ist. Aber kein Mensch in der Berliner Elitenblase scheint sich an diesem Tatbestand zu st\u00f6ren. Aber wenn ein f\u00fchrender Politiker der Opposition zum Abschluss seiner Rede einen eigentlich unverf\u00e4nglichen Spruch sagt, der \u2013 wie man ihm sp\u00e4ter vorh\u00e4lt \u2013 auf der Klinge des Ehrendolches der SA gestanden hat. Bei den Heuchlern war die H\u00f6lle los, die \u00dcbernahme der Republik durch Nazis stand unmittelbar bevor. Vom Gericht wurde der betroffene Politiker als Nazi abgestempelt und zu einer Geldstrafe verurteilt. Da konnte man wieder mal den Rechtsstaat des besten Deutschlands, das es je gab, in Aktion sehen.<\/p>\n<p>Aber zur\u00fcck zu Lord Skidelsky. Im weiteren Verlauf seines Artikels nimmt er den j\u00fcngsten Auftritt von Ex-NATO-Chef Lord Robertson auf dem &#8222;London Defence Conference Investment Forum im Dezember\u00a02025&#8220; der britischen R\u00fcstungsindustrie ins Visier. Dort verst\u00e4rkte dieser seine Forderungen und nannte Russland die prim\u00e4re Bedrohung f\u00fcr das Vereinigte K\u00f6nigreich. Er argumentierte, dass der Kreml Gro\u00dfbritannien als Stellvertreter der USA sehe und die Insel daher zu den ersten Zielen geh\u00f6re, falls Russland seine Streitkr\u00e4fte wiederaufbauen k\u00f6nnte. Robertson pl\u00e4dierte f\u00fcr eine Erh\u00f6hung der Verteidigungsausgaben auf f\u00fcnf Prozent des BIP mit US-Unterst\u00fctzung oder sogar sieben Prozent ohne die USA.<\/p>\n<p>Skidelsky zitiert Robertsons Warnungen vor angeblich geplanten russischen Angriffen auf L\u00e4nder wie Moldawien, Armenien oder Aserbaidschan und kritisiert die Widerspr\u00fcchlichkeit in Robertsons Darstellung, die f\u00fcr jeden ersichtlich sei: Auf der einen Seite beschreibt Roberson Russland als im vollen wirtschaftlichen Niedergang und im Scheitern begriffen sowie als milit\u00e4risch inkompetent, das in der Ukraine immer nur &#8222;um Millimeter auf einmal vorr\u00fcckt&#8220;. Zudem stehe Russland vor dem demografischen Kollaps. Aber dann, im n\u00e4chsten Atemzug, beschriebt Robertson Russland als existenzielle Bedrohung f\u00fcr ganz Europa.<\/p>\n<p>F\u00fcr Lord Skidelsky sind diese Behauptungen unvereinbar und ein Beispiel f\u00fcr Paranoia oder Bedrohungsinflation. Er verweist auf &#8222;Grauzonen-Krieg&#8220;-Aktivit\u00e4ten wie Cyberangriffe oder Desinformation, die laut NATO angeblich die Unterscheidung zwischen Frieden und Krieg aufl\u00f6sen. Eine Erh\u00f6hung der Milit\u00e4rausgaben des Vereinigten K\u00f6nigreichs um vier Prozent des BIP f\u00fcr eine &#8222;gesamtgesellschaftliche&#8220; Verteidigung h\u00e4lt er bereits f\u00fcr absurd.<\/p>\n<p>\u00c4hnlich alarmistische T\u00f6ne\u00a0\u2013 so Skidelsky\u00a0\u2013 habe er in einer Debatte im House of Lords vom 8.\u00a0Dezember geh\u00f6rt, wo Peers wie Lord Coaker, Baroness Goldie und Lord Stirrup eine Mobilisierung forderten und die Gleichg\u00fcltigkeit der Jugend in Bezug auf den Krieg beklagten. Das Ziel m\u00fcsse sein, Gro\u00dfbritannien auf eine Kriegsbereitschaft und Kriegst\u00fcchtigkeit wie in Frankreich oder Deutschland zu bringen. Gerade an diesem letzten Satz kann man erkennen, wie die elit\u00e4ren NATO-Kriegstreiber die Propagandal\u00fcgen der jeweiligen B\u00fcndnispartner \u00fcbernehmen, um die einen Leute anzufeuern.<\/p>\n<p><strong>Nachfolgend eine kurze Biografie von Lord Robert Skidelsky<\/strong><\/p>\n<p>Geboren als Robert Jacob Alexander Skidelsky am 25.\u00a0April 1939, ist er ein renommierter britischer Wirtschaftshistoriker, Autor und Life-Peer im House of Lords (seit 1991 erhoben). Er ist Emeritus Professor f\u00fcr Politische \u00d6konomie an der University of Warwick und vor allem bekannt f\u00fcr seine preisgekr\u00f6nte dreib\u00e4ndige Biografie von John Maynard Keynes (1983\u20132000), die als das ma\u00dfgebliche Werk \u00fcber den \u00d6konomen gilt.<\/p>\n<p>Skidelsky wurde in Harbin (Mandschurei) als Sohn britischer Untertanen russisch-j\u00fcdischer Herkunft geboren. Er studierte am Jesus College in Oxford und hatte akademische Positionen an der Johns Hopkins University, dem North London Polytechnic und Warwick inne. Politisch begann er bei der Labour-Partei und war sp\u00e4ter Mitbegr\u00fcnder der Social Democratic Party. Kurzzeitig diente er als konservativer Sprecher im House of Lords, bevor er 1999 gefeuert wurde, weil er sich gegen die &#8222;NATO-Bombardierung Jugoslawiens&#8220; ausgesprochen hatte.<\/p>\n<p>Skidelskys kritischer Antimilitarismus, insbesondere zum Russland-Ukraine-Konflikt, betont Diplomatie statt Eskalation. Er argumentiert\u00a0\u2013 in Anlehnung an Warnungen von Pers\u00f6nlichkeiten wie George Kennan\u00a0\u2013, dass die Osterweiterung der NATO russische Sicherheitsbedenken provoziert habe, und lehnt die Darstellung eines &#8222;unprovozierten&#8220; russischen Angriffskrieges ab. Er kritisiert die westliche Politik, weil sie Verhandlungen verweigert, trotz begrenzter Unterst\u00fctzung auf einen totalen ukrainischen Sieg besteht und dabei eine nukleare Eskalation riskiert.<\/p>\n<p>Seine Haltung basiert auf einer realistischen Sichtweise: Autokratien und Demokratien k\u00f6nnen koexistieren, ohne in einen permanenten Konflikt zu geraten, und Kriege wie der in der Ukraine resultieren teilweise aus westlicher Hybris beim Versuch, der Welt eine neoliberale Ordnung aufzuzwingen. Diese prinzipielle Ablehnung von Militarismus stimmt mit seinen fr\u00fcheren antiinterventionistischen Positionen \u00fcberein und priorisiert Friedensverhandlungen gegen\u00fcber Regimewechseln oder unbefristeten Stellvertreterkriegen.<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">\u2191 <a href=\"#top\">nach oben<\/a><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<h3 class=\"HeadLine-root HeadLine-type_2 \"><a id=\"teil2\"><\/a>Teil II: Das Budapester Memorandum<\/h3>\n<p><strong>Von NATO-Propagandisten viel zitiert, soll damit Russlands Unf\u00e4higkeit belegt werden, internationale Abkommen zu halten. Aber auch das ist nur eine Luftnummer. Warum sollte sich Moskau an ein Abkommen halten, nachdem es von der Gegenseite seit Jahren immer wieder gebrochen wurde? <\/strong><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Erstver\u00f6ffentlichung am 21.12.2025 auf <a href=\"https:\/\/freedert.online\/international\/265369-lord-skidelsky-entlarvt-kriegshetzer-teil-ii\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">RT DE<\/a><\/span><\/p>\n<p>Das Budapester Memorandum von 1994 wird von russophoben Kriegstreibern immer wieder als Beweis daf\u00fcr zitiert, dass die &#8222;inh\u00e4rent aggressive Macht Russland&#8220; und deren &#8222;autorit\u00e4rer Charakter&#8220; Moskau unf\u00e4hig mache, internationale Abkommen einzuhalten. Was jedoch von NATO-Propagandisten als felsenfestes Argument in westlichen Fernseh- oder Radiodiskussion immer wieder runtergebetet wird, entbehrt jeder Substanz. Wie so viele andere vom Westen im Brustton der \u00dcberzeugung erhobene Verurteilungen Russlands ist auch dies eine Luftnummer.<\/p>\n<p>Das Budapester Memorandum ist ein internationales politisches Abkommen. Es wurde in Budapest im Rahmen einer Konferenz der OSZE (damals KSZE) vom 5.\u00a0Dezember 1994 unterzeichnet. Der Hintergrund war, dass sich nach der Aufl\u00f6sung der Sowjetunion auf dem Territorium der Ukraine das drittgr\u00f6\u00dfte nukleare Arsenal der Welt befand. Im Gegenzug f\u00fcr den vollst\u00e4ndigen Verzicht auf diese Atomwaffen und den Beitritt zum Atomwaffensperrvertrag (NPT) als nicht-nuklearer Staat gaben die Unterzeichnerstaaten der Ukraine bestimmte Sicherheitszusagen, die nicht als v\u00f6lkerrechtlich bindender Vertrag gelten, sondern als politische Verpflichtung. (\u00c4hnliche Memoranden gab es mit Wei\u00dfrussland und Kasachstan.)<\/p>\n<p>Diese Nichtverbindlichkeit des Abkommens von Budapest ist der wesentliche Unterschied zum v\u00f6lkerrechtlich verbindlichen Minsk-II-Abkommen von 2014\/2015. Minsk\u00a0II wurde vom UN-Sicherheitsrat verabschiedet und dadurch auf die Ebene internationalen Rechts erhoben, nur um anschlie\u00dfend von den Westm\u00e4chten als Instrument benutzt zu werden, um Russland zu hintergehen und die Zeit zu nutzen, um die Ukraine milit\u00e4risch gegen Russland hochzur\u00fcsten. Dieser eklatante V\u00f6lkerrechtsbetrug bleibt den moralisch h\u00f6herstehenden NATO-Propagandisten in den TV-Talkshows geflissentlich unerw\u00e4hnt.<\/p>\n<p>Aber schauen wir uns nun die Kerninhalte der im Budapester Abkommens enthaltenen Zusagen an, zu denen sich 1994 die Garantiestaaten\u00a0\u2013 die USA mit Bill Clinton, Russland mit Boris Jelzin, das Vereinigte K\u00f6nigreich mit John Major und die Ukraine mit Leonid Kutschma\u00a0\u2013 verpflichtet hatten.<\/p>\n<p>Sie umfassten:<\/p>\n<p>1. Die &#8222;Unabh\u00e4ngigkeit, Souver\u00e4nit\u00e4t und bestehenden Grenzen der Ukraine zu respektieren&#8220;;<\/p>\n<p>2. Von der &#8222;Androhung oder Anwendung von Gewalt&#8220; gegen die territoriale Integrit\u00e4t oder politische Unabh\u00e4ngigkeit der Ukraine abzusehen (au\u00dfer in Selbstverteidigung oder im Einklang mit der UN-Charta);<\/p>\n<p>3. Von &#8222;wirtschaftlichem Zwang&#8220; abzusehen, um die Ukraine zu beeinflussen;<\/p>\n<p>4. Im Falle einer Aggression gegen die Ukraine oder einer Drohung mit Atomwaffen &#8222;sofortige Ma\u00dfnahmen im UN-Sicherheitsrat&#8220; zu ergreifen, um der Ukraine Beistand zu leisten;<\/p>\n<p>5. Keine Atomwaffen gegen die Ukraine einzusetzen (au\u00dfer bei einem Angriff der Ukraine in Allianz mit einem Atomwaffenstaat);<\/p>\n<p>6. Konsultationen abzuhalten, falls Fragen zur Umsetzung entstehen.<\/p>\n<p>Bis 1996 gab die Ukraine alle Atomwaffen an Russland ab. Das wird heute von vielen naziaffinen Russenhassern in der Ukraine \u00f6ffentlich bedauert, und mit Unterst\u00fctzung des Westens behaupten sie, Moskau habe sie betrogen. Die Russen h\u00e4tten ihre Atomwaffen gestohlen, dann aber das angeblich hochheilige Versprechen gebrochen, die territoriale Integrit\u00e4t des Landes zu respektieren und die Ukrainer weder zu bedrohen noch anzugreifen. Diese Lesart des Budapester Memorandums wird vollumf\u00e4nglich von den westlichen NATO-Propagandisten auf internationaler Ebene verbreitet. Sie unterstreichen, dass Russland das Memorandum durch die Aufnahmen der Krim in die Russische F\u00f6deration im Jahr 2014 und die milit\u00e4rische Sonderoperation in der Ukraine 2022 verletzt habe.<\/p>\n<p>Aber bevor wir weitermachen, noch eine Frage: War die Ukraine nach dem Maidan-Gewaltputsch und den massenhaften nachfolgenden Gewaltexzessen gegen Russisch sprechende B\u00fcrger im Donbass noch dieselbe Ukraine, mit der Russland in aller Freundschaft 1994 das Abkommen von Budapest unterzeichnet hatte?<\/p>\n<p>War die Ukraine nach den von der Putschregierung in Kiew organisierten milit\u00e4rischen &#8222;Anti-Terror-Operationen&#8220; gegen die Zivilbev\u00f6lkerung im Donbass, die von fanatisierten Nazi-Gruppen wie Asow angef\u00fchrt wurden, noch dieselbe wie 1994? Laut einem UN-Bericht vom Dezember\u00a02021 haben diese bestialischen Operationen gegen die Zivilbev\u00f6lkerung in den D\u00f6rfern des Donbass knapp 14.000\u00a0Zivilisten das Leben gekostet.<\/p>\n<p>Angesichts dieser Fakten kann niemand mit einem Funken vern\u00fcnftigem Menschenverstand davon ausgehen, dass es f\u00fcr Russland noch irgendeine politische Verpflichtung aus dem Budapester Memorandum gibt, zumal das Memorandum nicht bindend ist, und erst recht nicht, weil Russland die aus dem &#8222;verfassungswidrigen Umsturz&#8220; hervorgegangene \u00dcbergangsregierungen bis heute nicht anerkannt hat und als illegitim bzw. als &#8222;Junta&#8220; oder &#8222;Kiewer Regime&#8220; bezeichnet.<\/p>\n<p>Schauen wir uns nun an, wie der britische Lord Robert Skidelsky dieses Thema &#8222;Budapester Memorandum&#8220; abhandelt. Er erkl\u00e4rt in wenigen S\u00e4tzen das Memorandum und verweist dann darauf, dass es immer wieder zitiert wird, um Moskaus Bruch internationaler Abkommen zu belegen. Russlands Besetzung der Krim 2014 und seine Invasion der Ukraine 2022 werden als entscheidender Beweis zitiert, dass kein Verlass auf russische Zusicherungen ist. Das wiederum steht hinter der dominanten europ\u00e4ischen Sicht, dass Russland in der Ukraine entscheidend besiegt werden muss; andernfalls w\u00fcrde es jede Atempause nutzen, um sich neu zu gruppieren und seine Aggression fortzusetzen, so das offizielle Narrativ von Friedrich Merz, Emmanuel Macron, Keir Starmer und Co.<\/p>\n<p>Das allerdings sei\u00a0\u2013 so Skidelsky\u00a0\u2013 eine &#8222;einseitige Interpretation&#8220; des Budapester Abkommens. Erstens besa\u00df die Ukraine nie eine unabh\u00e4ngige nukleare F\u00e4higkeit: Die Sprengk\u00f6pfe waren sowjetisch, und s\u00e4mtliche Kommando- und Kontrollsysteme, einschlie\u00dflich Startcodes, hatten nie Moskau verlassen. Die Ukraine hatte die Hardware (Raketen und Startrampen), aber nicht die F\u00e4higkeit, sie zu nutzen.<\/p>\n<p>Zweitens war das Budapester Memorandum eine politische Verpflichtung statt eines rechtlich durchsetzbaren Vertrags, da es keinen Durchsetzungsmechanismus gab. Wie alle politischen Verpflichtungen war es ein Produkt von Umst\u00e4nden und Erwartungen. Der Umstand war Russlands geopolitischer Zusammenbruch in den 1990er-Jahren. Die Erwartung war, dass die unabh\u00e4ngige Ukraine im postsowjetischen Raum bleiben werde. (Die Ukraine war ein Gr\u00fcndungsmitglied des postsowjetischen Gemeinschaft Unabh\u00e4ngiger Staaten [GUS], obwohl sie ihre Teilnahme nie ratifizierte.)<\/p>\n<p>Russlands Erwartungen basierten auf den politischen Zusicherungen der F\u00fchrer der nun unabh\u00e4ngigen Ukraine. Der ukrainische Pr\u00e4sident Kutschma, der das Budapester Memorandum unterzeichnet hatte, bekr\u00e4ftigte wiederholt den blockfreien Status der Ukraine, ihre Absicht, milit\u00e4risch neutral zu bleiben, und ihr Engagement f\u00fcr eine fortgesetzte Zusammenarbeit mit Russland durch verschiedene GUS-Institutionen. Im Laufe des ersten Jahrzehnts nach der Unabh\u00e4ngigkeit erkl\u00e4rten ukrainische F\u00fchrer \u00f6ffentlich, dass eine NATO-Mitgliedschaft nicht in Betracht gezogen werde, w\u00e4hrend die Wirtschaft und Verteidigungsindustrien der Ukraine tief mit Russland verflochten blieben.<\/p>\n<p>Skidelskys Schlussfolgerung ist: &#8222;Obwohl von den oben beschriebenen Umst\u00e4nden nichts im Memorandum kodifiziert war, behandelte Russland es als politischen Kontext, der dem Abkommen von 1994 zugrunde lag \u2013 ein Verst\u00e4ndnis, das seiner Ansicht nach durch die Bukarester Erkl\u00e4rung von 2008 (&#8218;Die Ukraine wird Mitglied der NATO&#8216;) und die ukrainische Verfassungs\u00e4nderung von 2019 umgesto\u00dfen wurde, was die NATO- und EU-Mitgliedschaften zu &#8218;unwiderruflichen&#8216; Zielen der ukrainischen Regierungspolitik machte.&#8220;<\/p>\n<p>Und er f\u00fcgte hinzu: &#8222;Also ja, Russland brach eine politische Verpflichtung\u00a0\u2013 aber dem war eine vollkommen gebrochene ukrainische Verpflichtung vorausgegangen.&#8220;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">\u2191 <a href=\"#top\">nach oben<\/a><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<h4 class=\"HeadLine-root HeadLine-type_2 \"><a id=\"teil3\"><\/a>Teil III: Doppelmoral der &#8222;Unverletzlichkeit der Grenzen&#8220;<\/h4>\n<p><strong>Der letzte Teil der Artikelreihe schildert die \u00dcberlegungen des britischen \u00d6konomen und Geostrategen Lord Skidelsky zur vom Westen diktierten &#8222;Heiligkeit der Grenzen&#8220;, zur Ablehnung einer russischen Einflusssph\u00e4re trotz Monroe-Doktrin und zum Versuch, der Bev\u00f6lkerung Angst einzujagen, um mit R\u00fcstung die Industrie zu beleben. <\/strong><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Erstver\u00f6ffentlichung am 23.12.2025 auf <a href=\"https:\/\/freedert.online\/international\/265526-lord-skidelsky-entlarvt-kriegshetzer-teil\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">RT DE<\/a><\/span><\/p>\n<p>In der von den USA erfundenen und diktierten, vom kollektiven Westen befolgten &#8222;regelbasierten Weltordnung&#8220; wird auch die sogenannte Unantastbarkeit internationaler Grenzen als oberstes Prinzip festgeschrieben. Aber im Fall westlicher Verst\u00f6\u00dfe gegen die eigenen heiligen Regeln greifen nat\u00fcrlich Sonderregeln. Diese deuten ber\u00fcchtigte &#8222;Einzelf\u00e4lle&#8220; wie den brutalen, unprovozierten NATO-Angriffskrieg gegen Jugoslawien und die gewaltsame Abtrennung der serbischen Provinz Kosovo nicht nur zu einer entschuldbaren, sondern auch zu einer dringend notwendigen humanit\u00e4ren Operation, gleichsam zu einer charitativen Ma\u00dfnahme unter Gutmenschen um.<\/p>\n<p>Wenn aber irgendwo auf der Welt Grenzen ohne westliche F\u00fchrung gewaltsam ver\u00e4ndert werden, laufen die neoliberalen Westeliten Sturm. Laut Lord Robert Skidelsky ist dem Westen\u00a0dabei v\u00f6llig egal, wie willk\u00fcrlich diese Grenzen in fr\u00fcheren Jahren, oder Jahrhunderten gezogen wurden (wie bei den meisten Staaten im Nahen Osten). Egal ist auch, ob sich die \u00e4u\u00dferen Umst\u00e4nde, unter denen die aktuell noch geltende Grenzziehung urspr\u00fcnglich entstanden war, nicht fundamental ge\u00e4ndert haben. Dies alles ist mit Blick auf die Ukraine zu bedenken, \u00fcber die Skidelsky pr\u00e4zisiert, dass die Grenzen der heutigen Ukraine das Ergebnis einer jahrhundertelangen, st\u00e4ndigen Neuziehung von Grenzen sind.<\/p>\n<p>So habe etwa im zaristischen Russland keine politische oder administrative Einheit namens Ukraine existiert. Der Begriff &#8222;Ukraine&#8220; habe damals lediglich das &#8222;Grenzland&#8220; im Allgemeinen bezeichnet. Die Gebiete des heutigen Staates Ukraine seien damals in mehrere Verwaltungseinheiten zersplittert gewesen, in denen die Ukrainer verstreut lebten, ohne ein starkes Bewusstsein einer eigenen nationalen Identit\u00e4t zu haben, so der Lord, um dann einen kurzen historischen R\u00fcckblick anzuf\u00fcgen:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><em>&#8222;1922 wurde die Ukraine Gr\u00fcndungsmitglied der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken. Formal waren all diese Republiken souver\u00e4n, doch in Wirklichkeit regierte die Kommunistische Partei aus Moskau. 1939 wurde Ostgalizien (mit Zentrum Lemberg, das 1923 v\u00f6lkerrechtlich als Teil Polens anerkannt worden war) infolge des &#8218;Molotow-Ribbentrop-Pakts&#8216; in die sowjetische Ukraine eingegliedert. 1940 kamen Nordbukowina und S\u00fcdbessarabien hinzu, wiederum im Einvernehmen mit Nazi-Deutschland. 1945 wurde Transkarpatien nach dem sowjetischen Sieg \u00fcber Deutschland annektiert. Und 1954 \u00fcbertrug der sowjetische F\u00fchrer Nikita Chruschtschow die Krim an die ukrainische Republik.&#8220;<\/em><\/p>\n<p>Diese Geschichte lege ein &#8222;grundlegendes Problem offen&#8220; f\u00fchrt der Autor weiter aus, ohne sich auf die eine oder andere Sichtweise festzulegen:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><em>&#8222;Wenn bestehende Grenzen aus irgendeinem Grund nicht mehr zur Realit\u00e4t passen, gibt es keinen friedlichen internationalen Mechanismus, sie zu ver\u00e4ndern (im Gegensatz zu einvernehmlichen innerstaatlichen \u00c4nderungen wie der Aufspaltung der Tschechoslowakei in Tschechien und Slowakei 1993).&#8220;<\/em><\/p>\n<h5><strong>Einflusssph\u00e4ren und die Monroe-Doktrin<\/strong><\/h5>\n<p>Das Prinzip der Unverletzlichkeit von Grenzen h\u00e4ngt laut Skidelsky eng zusammen mit dem der gleichberechtigten Souver\u00e4nit\u00e4t \u2013 also der Idee, dass jeder Staat frei seine Au\u00dfen- und Innenpolitik w\u00e4hlen darf. Das bedeute &#8222;eine Ablehnung alter Konzepte wie Pufferzonen, Einflusssph\u00e4ren oder erzwungener Neutralit\u00e4t&#8220;.<\/p>\n<p>Diese These, dass jeder Staat seine Au\u00dfen- und Innenpolitik\u00a0frei w\u00e4hlen kann, wird besonders stark von USA\/NATO\/EU-Kreisen vertreten, um deren Expansion bis an die Grenzen Russlands zu rechtfertigen. In diesem Zusammenhang h\u00e4lt Skidelsky jedoch den USA und dem gesamten Westen ihre Doppelmoral vor Augen. Denn die USA h\u00e4tten ihre &#8222;Monroe-Doktrin&#8220; nie offiziell\u00a0aufgegeben. Und jetzt habe die Trump-Regierung sie sogar wieder zum wesentlichen Teil ihrer Nationalen Sicherheitsstrategie vom 4. Dezember 2025 gemacht und explizit neu formuliert.<\/p>\n<p>Der &#8222;Trump-Zusatz&#8220; vom 5. Dezember stellt klar, dass das amerikanische Volk \u2013 nicht &#8222;fremde Nationen oder globalistische Institutionen&#8220; \u2013 Herr in der eigenen Hemisph\u00e4re sein m\u00fcsse. Es d\u00fcrfe daher nicht zulassen, dass seine Herrschaft (\u00fcber die westliche Hemisph\u00e4re) durch \u00e4u\u00dfere M\u00e4chte gef\u00e4hrdet wird. Das l\u00e4sst den lateinamerikanischen Staaten gewiss nicht die M\u00f6glichkeit, ihre Au\u00dfen- und Innenpolitik selbst frei zu w\u00e4hlen.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Debatte um die Ukraine bedeutet das laut Skidelsky:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Wenn Washington sich das Recht vorbeh\u00e4lt, selbst zu bestimmen, was in seiner strategischen Peripherie vor sich geht, f\u00e4llt es schwerer, Moskaus Behauptung vom Tisch zu wischen, die NATO-Osterweiterung habe die nach dem Ende des Kalten Krieges getroffene Anerkennung von Einflusssph\u00e4ren (beispielsweise durch US-Au\u00dfenminister Baker: die NATO wird keinen Zentimeter gen Osten expandieren) verletzt.<\/p>\n<h5><strong>Milit\u00e4rischer Keynesianismus<\/strong><\/h5>\n<p>In seinem letzten Kapitel sch\u00f6pft Skidelsky aus seinem umfassenden Lebenswerk \u00fcber den ber\u00fchmten britischen \u00d6konomen Keynes und kommt dabei zu einer f\u00fcr viele sicherlich verbl\u00fcffenden Aussage. Demnach hat der gigantische Schub zu milit\u00e4rischer Aufr\u00fcstung in den EU-L\u00e4ndern versteckte Treiber beziehungsweise Motive, die &#8222;weit \u00fcber die offiziell genannte Sicherheitsbegr\u00fcndung hinausgehen, Russland abzuwehren&#8220;. Denn in der europ\u00e4ischen Politikdebatte zeichne sich zunehmend eine Str\u00f6mung ab, die den Aufr\u00fcstungsdrang mit einem zweiten, weniger offen zugegebenen Ziel verkn\u00fcpft. Zwar wird ein Gro\u00dfteil der EU-Aufr\u00fcstungsagenda mit Sicherheitsargumenten gerechtfertigt; in der Praxis diene dies &#8222;jedoch dem Versuch, die schwache Produktivit\u00e4t Europas und die angeschlagene Industriestruktur wiederzubeleben&#8220;. Laut Skidelsky handelt es sich also um<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><em>&#8222;Industriepolitik, die sich als Verteidigungsnotwendigkeit tarnt, gewisserma\u00dfen eine Strategie des milit\u00e4rischen Keynesianismus nach Pandemie und Stagnation. Aus dieser Sicht ist die Betonung einer existentiellen russischen Bedrohung keine strategische Einsch\u00e4tzung, sondern nichts anderes als politische Tarnung f\u00fcr eine massive industrielle Mobilisierung, mit der EU-Spitzen die wirtschaftliche Wettbewerbsf\u00e4higkeit Europas wiederherstellen wollen.&#8220;<\/em><\/p>\n<p>Zwar stimme Skidelsky zu, dass Europa neue Wachstumsquellen braucht. Doch der Versuch, Industriepolitik unter dem Deckmantel einer Kriegsbereitschaft einzuschmuggeln \u2013 indem Angst gesch\u00fcrt und Bedrohungen \u00fcbertrieben werden \u2013, sei &#8222;weder ehrlich noch akzeptabel&#8220;. Eine kriegs\u00e4hnliche Stimmung zu erzeugen, um wirtschaftliche Erneuerung zu legitimieren, mag politisch bequem sein, doch untergrabe sie die demokratische Debatte und drohe, Europa in eine dauerhafte Militarisierung zu treiben, die mit den tats\u00e4chlichen wirtschaftlichen Herausforderungen des Kontinents wenig zu tun hat.<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">\u2191 <a href=\"#top\">nach oben<\/a><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Rainer Rupp ist Mitglied des Beirats des Deutschen Freidenker-Verbandes<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Bild oben: Lord Robert Skidelsky, Portrait-Aufnahme von 2019<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">Foto: Roger Harris, <a href=\"https:\/\/members.parliament.uk\/member\/3120\/portrait\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/members.parliament.uk\/member\/3120\/portrait<\/a>, <a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by\/3.0\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">CC BY 3.0<\/a><\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">Quelle: <a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=86685778\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=86685778<\/a><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Beitrag von Rainer Rupp<\/b> in drei Teilen<br \/>\n<b>Teil I: Die T\u00e4uschungen hinter der Ukraine-Debatte<\/b> &#8211; In seinem aktuell auf Substack ver\u00f6ffentlichten Beitrag analysiert der britische Wirtschaftshistoriker, Antimilitarist und Lord auf Lebenszeit Robert Skidelsky die aktuelle Debatte um den Ukraine-Konflikt und die damit verbundene wahnsinnige Aufr\u00fcstung in Europa.<br \/>\n<b>Teil II: Das Budapester Memorandum<\/b> &#8211; Von NATO-Propagandisten viel zitiert, soll damit Russlands Unf\u00e4higkeit belegt werden, internationale Abkommen zu halten. Aber auch das ist nur eine Luftnummer. Warum sollte sich Moskau an ein Abkommen halten, nachdem es von der Gegenseite seit Jahren immer wieder gebrochen wurde?<br \/>\n<b>Teil III: Doppelmoral der &#8222;Unverletzlichkeit der Grenzen&#8220;<\/b> &#8211; Der letzte Teil der Artikelreihe schildert die \u00dcberlegungen des britischen \u00d6konomen und Geostrategen Lord Skidelsky zur vom Westen diktierten &#8222;Heiligkeit der Grenzen&#8220;, zur Ablehnung einer russischen Einflusssph\u00e4re trotz Monroe-Doktrin und zum Versuch, der Bev\u00f6lkerung Angst einzujagen, um mit R\u00fcstung die Industrie zu beleben.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":23942,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","advanced_seo_description":"","jetpack_seo_html_title":"","jetpack_seo_noindex":false,"jetpack_post_was_ever_published":false,"footnotes":""},"categories":[12],"tags":[141,1061,699,2967,2412,162,182,2745,1038,1428,1323,2440,2968,56,720,1731,637,1103,222,2226,430,1668,639,185,345,949],"class_list":["post-23941","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-demokratie-medien-aufklaerung","tag-antimilitarismus","tag-atomwaffen","tag-aussenpolitik","tag-autokratie","tag-debatte","tag-demokratie","tag-eu","tag-expansion","tag-grossbritannien","tag-industrie","tag-innenpolitik","tag-kriegstuechtigkeit","tag-memorandum","tag-nato","tag-nato-osterweiterung","tag-osze","tag-propaganda","tag-putsch","tag-russland","tag-ruestungsetat","tag-sowjetunion","tag-terror","tag-ukraine-konflikt","tag-usa","tag-voelkerrecht","tag-wachstum"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Official_portrait_of_Lord_Skidelsky_crop_1_2019_800x450.jpg?fit=800%2C450&ssl=1","jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p9stpK-6e9","jetpack-related-posts":[{"id":20368,"url":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=20368","url_meta":{"origin":23941,"position":0},"title":"US-Raketen auf Ziele in Russland \u2013 Nach uns die Sintflut","author":"Webredaktion","date":"23. 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