{"id":23764,"date":"2025-12-09T22:27:27","date_gmt":"2025-12-09T21:27:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=23764"},"modified":"2026-01-27T03:34:40","modified_gmt":"2026-01-27T02:34:40","slug":"ukrainischer-general-wird-zum-instrument-fuer-einen-endlosen-krieg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=23764","title":{"rendered":"Ukrainischer General wird zum Instrument f\u00fcr einen endlosen Krieg"},"content":{"rendered":"<p><strong>Walerij Saluschnyjs Wiedereintritt in die \u00d6ffentlichkeit f\u00e4llt nicht zuf\u00e4llig mit Selenskyjs Autorit\u00e4tsverlust zusammen. Sein neuester Artikel zeigt vor allem eines: Die Ukraine ist l\u00e4ngst zum Instrument einer Strategie geworden, die in Washington und London entworfen wird. Saluschnyj fordert Ziele, die milit\u00e4risch unerreichbar sind und verschweigt Alternativen. Genau damit wird er zum idealen Kandidaten f\u00fcr einen Krieg, der nicht enden soll. Und weil der Westen inzwischen wei\u00df, dass Selenskyj politisch und verfassungsrechtlich kaum noch haltbar ist, braucht man eine Figur, die man pr\u00e4sentieren kann, ohne offen eine Niederlage eingestehen zu m\u00fcssen.<\/strong><\/p>\n<p><em>Ein Meinungsbeitrag von <strong>Sabiene Jahn<\/strong>.<\/em><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Erstver\u00f6ffentlichung am 04.12.2025 auf <a href=\"https:\/\/apolut.net\/ukrainischer-general-wird-zum-instrument-fur-einen-endlosen-krieg-von-sabiene-jahn\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">apolut.net<\/a><\/span><\/p>\n<p>Der j\u00fcngste Artikel von Walerij Saluschnyj auf LIGA.net, \u201ePolitik und Krieg: Realit\u00e4t versus Erwartungen\u201c, kommt zu einem Zeitpunkt, an dem offenkundig \u00fcber seine politische Zukunft entschieden wird.(1) Dass er nach seinem R\u00fccktritt nach Gro\u00dfbritannien ging, ist ein Hinweis auf eine strategische Neupositionierung, hinter der westliche Akteure stehen.(2) Die Reise nach London markiert weniger Freiheit als Bindung \u2013 er ist dort verortet, wo auch seine politische Zukunft entworfen wird. Das wirft die Frage auf, ob er die F\u00fchrung des Landes \u00fcbernehmen soll, weil der Westen es so w\u00fcnscht, oder ob ihm \u00fcberhaupt eine eigene Wahl bleibt. Ein m\u00f6gliches Scheitern seiner Person ist bereits eingepreist. Dasselbe Muster war in Afghanistan, im Irak und in Libyen zu beobachten. Die westliche Seite baut Pers\u00f6nlichkeiten auf, die sich im Notfall folgenlos austauschen lassen. In einer solchen Logik wird der Krieg in eine neue Phase gef\u00fchrt, und Saluschnyj erscheint genau als eine solche Person \u2013 verf\u00fcgbar, austauschbar, aber mit dem entscheidenden Vorteil, er w\u00fcrde von der Armee akzeptiert.<\/p>\n<p>Der Publizist Florian R\u00f6tzer hat j\u00fcngst darauf hingewiesen, dass Saluschnyjs Wiedereintritt in die \u00d6ffentlichkeit vor dem Hintergrund einer massiven innenpolitischen Krise um Selenskij stattfindet und nicht isoliert davon. Der monatelang gepflegte Mythos des \u201eKriegspr\u00e4sidenten\u201c erodierte sp\u00e4testens, als unabh\u00e4ngige Antikorruptionsbeh\u00f6rden Ermittlungen in das Umfeld von Selenskyjs Geldgeber Ihor Mindich ausweiteten und Stabschef Jermak ins Zentrum schwerwiegender Vorw\u00fcrfe r\u00fcckte. Der Versuch, beide durch eine Scheinbef\u00f6rderung in ein Verhandlungsteam zu retten, untergrub Selenskyjs Glaubw\u00fcrdigkeit.<\/p>\n<p>Nur noch ein Viertel der ukrainischen Bev\u00f6lkerung unterst\u00fctzt ihn laut Umfragen \u201enach dem Krieg\u201c.(3) Die Legitimit\u00e4t br\u00f6ckelt, und in diese L\u00fccke tritt Saluschnyj. F\u00fcr Washington und London wird er damit wertvoll als jemand, der den unausweichlichen Moment einer Kapitulation verwalten k\u00f6nnte. Was Saluschnyj pr\u00e4sentiert, ist eine politische Mythologie. Russland wolle die Ukraine \u201eals Staat ausl\u00f6schen\u201c. Diese Behauptung ist realit\u00e4tsfremd, unbelegt und folgt einem seit dem 19. Jahrhundert gepflegten westlichen Narrativ, das auf napoleonische Propaganda zur\u00fcckgeht. Damals kursierte ein fingiertes \u201eTestament des Zaren\u201c, das Russland als barbarisches, expansionshungriges Imperium d\u00e4monisieren sollte. Diese Propaganda fand sp\u00e4ter Eingang in die britische und amerikanische strategische Kultur, die Russland bis heute als per se \u201eimperial\u201c beschreibt.<\/p>\n<p>Doch russische Regierungsvertreter haben seit 2014 niemals von einer territorialen Einverleibung der Ukraine gesprochen. Die Ziele der Sonderoperation wurden stets gleichlautend formuliert, wie Schutz der russischsprachigen Bev\u00f6lkerung, Demilitarisierung und milit\u00e4rische Neutralit\u00e4t der Ukraine.(4) Ihre Existenz ist dokumentiert und steht im Widerspruch zu Saluschnyjs Unterstellung eines Vernichtungswillens. In Russland selbst wird Saluschnyjs Rhetorik deshalb nicht \u00fcberbewertet, Moskau betrachtet sie als das, was sie ist, Textbausteine der britischen Kommunikationslinie. Putin und Lawrow sagen seit Jahren, \u201eWir sehen, wer spricht \u2013 und wir sehen, wer diktiert.\u201c Die Krim blendet Saluschnyj weitgehend aus, obwohl sie politisch und milit\u00e4risch zentral ist. Die Ereignisse von 2014 waren die direkte Folge des Putschs Janukowitschs, keine russische \u00dcberraschungstat. Das Referendum auf der Krim, mit \u00fcberw\u00e4ltigender Zustimmung f\u00fcr den Anschluss an Russland, bleibt ein historischer Fakt, unabh\u00e4ngig davon, wie man seine juristische Bewertung im Westen vornimmt.(5) F\u00fcr Russland war Sevastopol der entscheidende Punkt. Die Schwarzmeerflotte durfte keinesfalls unter NATO-Einfluss geraten.<\/p>\n<p>Dass Saluschnyj diese Hintergrundlage ignoriert, verzerrt das Gesamtbild. Saluschnyj beschreibt die operative Realit\u00e4t erstaunlich klar, die Ersch\u00f6pfung der Armee, die Mobilisierungsprobleme und die enormen materiellen Defizite. Doch seine geopolitische \u201eRealit\u00e4t\u201c besteht aus Mythen, die Illusion eines NATO-Sieges und die Vorstellung eines Jahrzehnte w\u00e4hrenden Nation-Buildings mitten im Staatszerfall.<\/p>\n<p>Der Titel \u201eRealit\u00e4t versus Erwartungen\u201c dreht sich damit paradoxerweise gegen ihn selbst. Er kritisiert die angeblich unrealistischen Erwartungen der ukrainischen Gesellschaft, bleibt aber selbst einem strategischen Erwartungsdenken verhaftet, das jede tats\u00e4chliche Machtlage ignoriert. Auch der Umstand, dass die russischen Kr\u00e4fte 2022 aus der Kiewer Region nicht \u201evertrieben\u201c wurden und sich stattdessen auf Bitten der ukrainischen und deutschen Seite zur\u00fcckzogen, um Verhandlungen nicht unter milit\u00e4rischem Druck zu f\u00fchren, spielt in seiner Darstellung keine Rolle, obwohl dies Putins j\u00fcngste Aussagen gegen\u00fcber dem russischen Journalisten Sarubin best\u00e4tigen.(6) W\u00e4re Russland damals weiter vorger\u00fcckt, h\u00e4tte die milit\u00e4rische Phase des Konflikts wom\u00f6glich schon im Fr\u00fchjahr 2022 beendet gewesen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Und auch der russische Strategiewechsel 2022 wird von ihm falsch dargestellt. Er spricht von einem \u201egescheiterten Blitzkrieg\u201c, obwohl inzwischen breite milit\u00e4rische Analysen belegen, dass Russland fr\u00fch in ein Modell der \u00f6konomisierten Kriegsf\u00fchrung mit begrenzten Kr\u00e4ften, langsamen Vorst\u00f6\u00dfe, Abnutzung statt Offensivschock und Schonung von eigenen Soldaten wechselte. Die Istanbul-Verhandlungen im M\u00e4rz 2022, bei denen ein konkreter, fast unterschriftsreifer Friedensentwurf existierte, verschweigt Saluschnyj. Dass Gro\u00dfbritannien und die USA diesen Entwurf stoppten, ist durch Aussagen der ukrainischen Unterh\u00e4ndler belegt. Dazu geh\u00f6rt auch David Arakhamija, der offen erkl\u00e4rte, dass London den Vertrag blockierte.(7) Arakhamija w\u00e4re einer der wenigen Alternativen zu Saluschnyj, aber ohne milit\u00e4rische Autorit\u00e4t.<\/p>\n<p>Der Analyst Rainer Rupp beschreibt Trumps 28-Punkte-Plan als politisches Theater und nennt es ein \u201eKabuki-St\u00fcck\u201c, dessen Zweck in der Verl\u00e4ngerung des Konflikts liegt. Rupp verweist darauf, dass weder Trump noch die beteiligten Akteure diplomatische Vollmachten besitzen und der Plan daher nicht substanziell sein kann. Die USA haben ein systemisches Interesse an der Fortsetzung des Krieges. Wirtschaftlich wirkt er als Konjunkturprogramm f\u00fcr die R\u00fcstungsindustrie, geopolitisch bindet er Russland, und strategisch h\u00e4lt er Europa abh\u00e4ngig. Washington signalisiert der eigenen \u00d6ffentlichkeit \u201eFriedenswillen\u201c, w\u00e4hrend es gleichzeitig strukturell alles tut, um die K\u00e4mpfe nicht zu beenden. Diese Analyse ist sicher unbequem, aber sie erkl\u00e4rt die L\u00fccke zwischen \u00f6ffentlicher Rhetorik und tats\u00e4chlicher Politik.<\/p>\n<p>Der US-Analyst Gilbert Doctorow verweist in seiner j\u00fcngsten Analyse auf denselben Punkt. Der Krieg k\u00f6nne \u201ein ein bis zwei Monaten\u201c enden, wenn der Westen die Ukraine nicht mehr mit Munition versorgt.(8) Ein Zeitfenster, das auch Putin gegen\u00fcber Sarubin in einem Interview benannte. Die Einsch\u00e4tzung von Tilo Gr\u00e4ser erg\u00e4nzt dieses Bild. Der Besuch vom US-Sondergesandten Witkoff und Jared Kushner bei Wladimir Putin zeigt, dass die USA l\u00e4ngst direkt verhandeln, unter Ausschluss Europas und der Ukraine. In Miami diskutierten ukrainische und US-amerikanische Vertreter sogar offen \u00fcber territoriale Zugest\u00e4ndnisse, ohne dass Selenskij dies der eigenen Bev\u00f6lkerung erkl\u00e4rt h\u00e4tte. Die USA verzichten inzwischen auf Forderungen nach einem sofortigen Waffenstillstand oder festen Fristen. Sie suchen eine Exit-Strategie, die einen Reststaat Ukraine erh\u00e4lt, aber deren Bedingungen in Moskau und Washington definiert werden. Europa spielt in diesem Prozess kaum noch eine Rolle, au\u00dfer als zahlender Statist.<\/p>\n<p>Gleichzeitig versch\u00e4rfen sich die Spannungen im Westen. NATO-Admiral Giuseppe Dragone spricht von m\u00f6glichen \u201epr\u00e4ventiven Schl\u00e4gen\u201c gegen Russland, ein Tabubruch, den Moskau als Eskalation wertet.(9) Boris Johnson hetzt erneut gegen jeden Friedensansatz,(10) und Bundeskanzler Merz erkl\u00e4rt, dass \u201eFrieden durch Kapitulation\u201c nicht akzeptabel sei,(11) obwohl Europa vier Jahre lang keinen eigenen Friedensplan vorgelegt hat. Harald Kujat, der ehemalige Generalinspekteur der Bundeswehr, spricht offen von einer \u201eFiktion\u201c, man k\u00f6nne diesen Krieg gewinnen.(12) Diese Stimmen zeigen, Europa bewegt sich im Korridor amerikanischer Vorgaben.<\/p>\n<p>In diese Lage hinein formuliert Saluschnyj eine Vision, die weder realistisch noch eigenst\u00e4ndig ist. Der NATO-Beitritt, die Stationierung westlicher Truppen oder gar Atomwaffen, all das sind Positionen seines Gastlandes Gro\u00dfbritannien, nicht der Ukraine. Russland hat diese Optionen kategorisch ausgeschlossen und wird sie nie akzeptieren, weil sie seine prim\u00e4ren Sicherheitsinteressen ber\u00fchren. Saluschnyj wirkt wie der \u00dcbersetzer einer britischen Linie. Gleichzeitig droht er innenpolitisch zwischen die Fronten zu geraten. Ultranationalisten wie Jarosch k\u00fcndigen einen fortgesetzten Kampf gegen Russland auch nach einem Waffenstillstand an, inklusive Anspr\u00fcchen auf russische Regionen.(13) Diese Kr\u00e4fte, die seit Jahren milit\u00e4risch und auch gesellschaftlich einflussreich sind, k\u00f6nnten Saluschnyj als Verr\u00e4ter brandmarken. Ein B\u00fcrgerkrieg ist eine reale innerukrainische Gefahr.<\/p>\n<p>Die Ukraine steht milit\u00e4risch, demografisch und \u00f6konomisch am Rand der Ersch\u00f6pfung. Abermillionen haben das Land verlassen, nach Europa, die meisten fl\u00fcchteten nach Russland, was die westlichen Medien beharrlich verschweigen.(14) Die Mobilisierung stockt, die Front bricht in mehreren Abschnitten und die Gesellschaft, vor allem Ukrainer im Ausland, w\u00fcnscht laut Umfragen mehrheitlich Verhandlungen. Doch Saluschnyj definiert ein \u201epolitisches Ziel\u201c, das keinen Raum f\u00fcr Diplomatie l\u00e4sst. Genau in diesem Moment m\u00fcsste ein ukrainischer F\u00fchrer den Mut haben, der eigenen Bev\u00f6lkerung und dem Westen reinen Wein einzuschenken, der Krieg ist milit\u00e4risch verloren, und seine Fortsetzung gef\u00e4hrdet die Existenz des Landes.<\/p>\n<p>Wenn Saluschnyj tats\u00e4chlich Pr\u00e4sident werden soll, muss er sich entscheiden, ob er die Interessen Gro\u00dfbritanniens oder die seines eigenen Landes vertritt. Bislang sieht nichts danach aus, dass er die geistige oder politische Unabh\u00e4ngigkeit besitzt, die daf\u00fcr notwendig w\u00e4re. Seine Personalie erscheint weniger als L\u00f6sung denn als weiteres Element einer Strategie, die den Krieg verwaltet, aber nicht beendet. Die Ukraine wird nur \u00fcberleben, wenn sie aus dieser Logik ausbricht und die realen sicherheitspolitischen Bedingungen anerkennt, auch die der Gegenseite. Russland w\u00fcrde Saluschnyj akzeptieren, weil er der Einzige ist, der die Armee hinter sich sammeln k\u00f6nnte, wenn die Kapitulation unvermeidlich wird.<\/p>\n<p>Wenn man Saluschnyjs Gedanken, die Verhandlungsman\u00f6ver um Trumps 28-Punkte-Plan und die aktuellen Daten aus der R\u00fcstungswirtschaft zusammennimmt, entsteht ein Bild, das kaum noch \u00fcbersehbar ist. Europa \u2013 und insbesondere Deutschland \u2013 bewegt sich langfristig auf eine militarisierte Ordnung zu. Ein Kontinent, der seine Industrie, seine Gesetzgebung, seine Infrastruktur und seine Psyche auf eine Logik des Dauerkrieges ausrichtet. Die j\u00fcngsten Zahlen des Stockholm-Instituts SIPRI best\u00e4tigen diese Verschiebung. Die 100 gr\u00f6\u00dften R\u00fcstungsunternehmen erzielten 2024 einen Rekordumsatz von 679 Milliarden US-Dollar, ein Plus von 5,9 Prozent gegen\u00fcber dem Vorjahr und der h\u00f6chste je gemessene Wert.(15) An der Spitze stehen wie gewohnt die USA mit Konzernen wie Lockheed Martin, RTX, Northrop Grumman oder General Dynamics. Russland liegt mit Rostec bei 27,12 Milliarden. Deutschland erscheint mit Rheinmetall auf Platz 20, doch entscheidend ist der Trend. Mit einem Wachstum von 36 Prozent z\u00e4hlt Deutschland zu den dynamischsten R\u00fcstungsorten weltweit.<\/p>\n<p>Diese Entwicklung spiegelt sich in den Aussagen f\u00fchrender Branchenvertreter wider. Cathrin Wilhelm, Mittelstandsbeauftragte des BDSV, beschreibt, wie die Verteidigungsindustrie neue Sogwirkungen entfaltet, \u201eWir werden von Interessenten \u00fcberrannt.\u201c Und der Unternehmensberater Fabian Kienbaum erg\u00e4nzt, \u201eDer Bedarf an qualifiziertem Personal ist riesig.\u201c(16) Damit ist klar, die deutsche Industrie befindet sich l\u00e4ngst in einem strukturellen Umbau zur Kriegswirtschaft.<\/p>\n<p>Kritische Stimmen werden dagegen marginalisiert. Frederick Bro\u00dfart vom BSW nennt die Entwicklung beim Namen, \u201eDas ist Blutgeld.\u201c Doch diese Kritik erscheint nur als Randnotiz, w\u00e4hrend die politischen und wirtschaftlichen Weichen l\u00e4ngst in eine andere Richtung gestellt sind. Der Vorsitzende des Deutschen Friedensrates, Gerhard Emil Fuchs-Kittowski, ordnet den Prozess historisch ein und nennt ihn eine Fortsetzung des seit Jahrzehnten wachsenden milit\u00e4risch-industriellen Komplexes. \u201eEs ist eine permanente Strategie, \u00fcber Hochr\u00fcstung hohe Profite zu sch\u00f6pfen,\u201c meint er in einem Interview. Die enormen Wachstumszahlen deutscher Firmen erkl\u00e4rt er direkt mit dem NATO-Konflikt auf ukrainischem Territorium, \u201eSelbst wenn \u00fcbermorgen Frieden w\u00e4re, w\u00fcrde die Geldmaschine weiterlaufen.\u201c<\/p>\n<p>W\u00e4hrend die wirtschaftliche Militarisierung voranschreitet, findet parallel ein politisch-administrativer Umbau statt. Der \u201eOperationsplan Deutschland\u201c, den das \u201eWall Street Journal\u201c als geheimen deutschen Plan f\u00fcr einen m\u00f6glichen Krieg mit Russland beschreibt, hebt die Grenzen zwischen Milit\u00e4r, Staat, Wirtschaft und Zivilgesellschaft auf.(17) Beh\u00f6rden, Logistik, H\u00e4fen, Polizei, Medien und Unternehmen sollen Teil einer gesamtgesellschaftlichen Kriegsstruktur werden \u2013 eine Mobilmachung ohne Kriegserkl\u00e4rung, aber mit allen Merkmalen einer \u201eVorkriegsordnung\u201c. Gleichzeitig ignorieren europ\u00e4ische Regierungen seit Monaten die russischen Angebote schriftlicher Nichtangriffsgarantien, weil ein Wegfall des Bedrohungsnarrativs den gesamten innenpolitischen Umbau delegitimieren w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Ein Kalter Krieg ist das, sch\u00e4rfer als vor 1989. Viele Ostdeutsche stimmen mir zu und sind traurig, dass sie es noch einmal erleben m\u00fcssen. Bleibt das also \u00fcbrig vom Einigungstaumel der beiden deutschen Staaten? Ich will es nicht, viele Menschen wollen dies nicht.<\/p>\n<p>In der Summe entsteht ein Europa, das nicht mehr zwischen Krieg und Frieden unterscheiden will. Es bewegt sich in einen Raum dazwischen. Ein dauerhafter Ausnahmezustand, der gesellschaftlich, wirtschaftlich und psychologisch als Normalit\u00e4t etabliert wird. Diese Entwicklung dient nicht der Verteidigung Europas, nicht der Stabilisierung der Ukraine und auch nicht der Sicherung demokratischer Ordnung. Sie stabilisiert vielmehr einen transatlantischen Machtblock, baut die europ\u00e4ische Industrie systematisch in eine Kriegs\u00f6konomie um, diszipliniert die eigene Bev\u00f6lkerung durch permanente Alarmrhetorik und dient als geopolitischer Hebel zur Eind\u00e4mmung Russlands.<\/p>\n<p>Frieden ist in dieser Logik ein St\u00f6rfaktor, \u00f6konomisch wie politisch. Europa steuert damit auf eine Ordnung zu, in der die Bev\u00f6lkerung vor allem eines soll, gehorchen, zahlen und verzichten. Ein Europa, das sich selbst militarisiert, kann keinen Frieden schaffen, weder f\u00fcr die Ukraine noch f\u00fcr sich selbst. Im Moment lautet die n\u00fcchterne Schlussfolgerung, Frieden ist f\u00fcr jene, die entscheiden, der ung\u00fcnstigere Gesch\u00e4ftsfall.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Sabiene Jahn, Tr\u00e4gerin des K\u00f6lner Karlspreises f\u00fcr Engagierte Literatur und Publizistik, ist Mitglied des Deutschen Freidenker-Verbandes, LV Rheinland-Pfalz \/ Saarland<\/em><\/p>\n<h3 id=\"quellen-und-anmerkungen\">Quellen und Anmerkungen<\/h3>\n<p>1.) Walerij Saluschnyjs Artikel auf LIGA.net: &#8222;Politik und Krieg: Realit\u00e4t gegen Erwartungen\u201c: <a href=\"https:\/\/www.liga.net\/en\/politics\/opinion\/politics-and-war-reality-vs-expectations?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><u>https:\/\/www.liga.net\/en\/politics\/opinion\/politics-and-war-reality-vs-expectations<\/u><\/a><\/p>\n<p>2.) Saluschnyjs Reise nach Gro\u00dfbritannien nach seinem R\u00fccktritt als Oberbefehlshaber und Ernennung zum Botschafter: <a href=\"https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-europe-68506937?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><u>https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-europe-68506937<\/u><\/a><\/p>\n<p>3.) Umfragen zur Unterst\u00fctzung von Selenskij &#8222;nach dem Krieg&#8220;: Nur etwa 25% der Ukrainer wollen, dass Selenskij nach dem Krieg Pr\u00e4sident bleibt: <a href=\"https:\/\/kyivindependent.com\/around-25-of-ukrainians-wants-zelensky-to-remain-president-after-war-poll-shows\/?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><u>https:\/\/kyivindependent.com\/around-25-of-ukrainians-wants-zelensky-to-remain-president-after-war-poll-shows\/<\/u><\/a><\/p>\n<p>4.) Russische Ziele in der Ukraine: Schutz der russischsprachigen Bev\u00f6lkerung, Demilitarisierung und Neutralit\u00e4t der Ukraine: <a href=\"https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-europe-67711802?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><u>https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-europe-67711802<\/u><\/a><\/p>\n<p>5.) Krim-Referendum 2014: \u00dcberw\u00e4ltigende Zustimmung f\u00fcr den Anschluss an Russland (95.5% mit teilweise gez\u00e4hlten Stimmen): <a href=\"https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-europe-26606097?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><u>https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-europe-26606097<\/u><\/a><\/p>\n<p>6.) Russischer R\u00fcckzug aus der Kiewer Region 2022: Auf Bitten der ukrainischen und westlichen Seite, best\u00e4tigt durch Putins Aussagen: <a href=\"https:\/\/unn.ua\/en\/news\/putin-stated-that-russian-troops-withdrew-from-kyiv-in-2022-due-to-persistent-appeals-from-western-european-leaders?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><u>https:\/\/unn.ua\/en\/news\/putin-stated-that-russian-troops-withdrew-from-kyiv-in-2022-due-to-persistent-appeals-from-western-european-leaders<\/u><\/a><\/p>\n<p>7.) Istanbul-Verhandlungen 2022: Gestoppt durch Gro\u00dfbritannien und die USA, best\u00e4tigt durch Aussagen von David Arakhamia: <a href=\"https:\/\/www.dailysabah.com\/world\/europe\/kyiv-official-says-ex-uk-pm-johnson-derailed-2022-talks-with-russia?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><u>https:\/\/www.dailysabah.com\/world\/europe\/kyiv-official-says-ex-uk-pm-johnson-derailed-2022-talks-with-russia<\/u><\/a><\/p>\n<p>8.) Gilbert Doctorow zur Beendigung des Krieges: Der Krieg k\u00f6nnte in 1-2 Monaten enden, wenn der Westen keine Munition mehr liefert: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=5Crtt9inO6s&amp;t=3s&amp;ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><u>www.youtube.com\/watch?v=5Crtt9inO6s&amp;t=3s<\/u><\/a><\/p>\n<p>9.) NATO-General Cavo Dragone zu pr\u00e4ventiven Schl\u00e4gen gegen Russland: NATO erw\u00e4gt pr\u00e4ventive Ma\u00dfnahmen gegen russische Hybridangriffe: <a href=\"https:\/\/www.newsweek.com\/russia-hits-back-at-nato-plans-to-get-more-aggressive-11133770?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><u>https:\/\/www.newsweek.com\/russia-hits-back-at-nato-plans-to-get-more-aggressive-11133770<\/u><\/a><\/p>\n<p>10.) Boris Johnson gegen Friedensans\u00e4tze: Johnson kritisiert Trumps Friedensplan f\u00fcr die Ukraine als Verrat: <a href=\"https:\/\/www.ukrinform.net\/rubric-polytics\/4061757-boris-johnson-slams-trumps-peace-plan-for-ukraine.html?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><u>https:\/\/www.ukrinform.net\/rubric-polytics\/4061757-boris-johnson-slams-trumps-peace-plan-for-ukraine.html<\/u><\/a><\/p>\n<p>11.) Friedrich Merz: &#8222;Frieden durch Kapitulation&#8220; nicht akzeptabel; kein Frieden durch Kapitulation in der Ukraine: <a href=\"https:\/\/www.bluewin.ch\/en\/news\/international\/merz-no-peace-through-capitulation-in-ukraine-2981743.html?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><u>https:\/\/www.bluewin.ch\/en\/news\/international\/merz-no-peace-through-capitulation-in-ukraine-2981743.html<\/u><\/a><\/p>\n<p>12.) Harald Kujat: Der Krieg in der Ukraine kann nicht gewonnen werden: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=XJ3aWRYCgPE&amp;ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><u>https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=XJ3aWRYCgPE<\/u><\/a><\/p>\n<p>13.) Ultranationalisten wie Dmytro Yarosh: Fortsetzung des Kampfes gegen Russland auch nach Waffenstillstand: <a href=\"https:\/\/euromaidanpress.com\/2015\/02\/14\/dmytro-yarosh-right-sector-fight-complete-liberation-ukraine-russian-occupants\/?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><u>https:\/\/euromaidanpress.com\/2015\/02\/14\/dmytro-yarosh-right-sector-fight-complete-liberation-ukraine-russian-occupants\/<\/u><\/a><\/p>\n<p>14.) Ukrainische Fl\u00fcchtlinge nach Russland: \u00dcber 1,2 Million Ukrainer in Russland (Stand Juni 2023): <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Ukrainian_refugee_crisis?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><u>https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Ukrainian_refugee_crisis<\/u><\/a><\/p>\n<p>15.) SIPRI-Zahlen 2024: Rekordumsatz der 100 gr\u00f6\u00dften R\u00fcstungsunternehmen von 679 Milliarden US-Dollar: <a href=\"https:\/\/www.sipri.org\/media\/press-release\/2025\/sipri-top-100-arms-producers-see-combined-revenues-surge-states-rush-modernize-and-expand-arsenals?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><u>https:\/\/www.sipri.org\/media\/press-release\/2025\/sipri-top-100-arms-producers-see-combined-revenues-surge-states-rush-modernize-and-expand-arsenals<\/u><\/a><\/p>\n<p>16.) Cathrin Wilhelm und Fabian Kienbaum zur R\u00fcstungsindustrie: Hohe Nachfrage nach Personal in der deutschen Verteidigungsindustrie: <a href=\"https:\/\/harici.com.tr\/en\/german-capital-flows-into-the-defense-industry-as-traditional-sectors-face-crisis\/?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><u>https:\/\/harici.com.tr\/en\/german-capital-flows-into-the-defense-industry-as-traditional-sectors-face-crisis\/<\/u><\/a><\/p>\n<p>17.) Operationsplan Deutschland: Geheimer Plan Deutschlands f\u00fcr einen Krieg mit Russland, beschrieben im Wall Street Journal: <a href=\"https:\/\/www.wsj.com\/world\/europe\/germany-russia-war-nato-secret-plan-8ce43a8d?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><u>https:\/\/www.wsj.com\/world\/europe\/germany-russia-war-nato-secret-plan-8ce43a8d<\/u><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u00a9 Sabiene Jahn<br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">Wir danken der Autorin f\u00fcr das Recht zur Ver\u00f6ffentlichung des Beitrages<\/span><br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg05.met.vgwort.de\/na\/a00c8ab302044488a42c36c473f41ad9\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/><\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Bild oben: Symbolbild. KI-generiert<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Ein Meinungsbeitrag von Sabiene Jahn.<\/b><br \/>\nWalerij Saluschnyjs Wiedereintritt in die \u00d6ffentlichkeit f\u00e4llt nicht zuf\u00e4llig mit Selenskyjs Autorit\u00e4tsverlust zusammen. Sein neuester Artikel zeigt vor allem eines: Die Ukraine ist l\u00e4ngst zum Instrument einer Strategie geworden, die in Washington und London entworfen wird. Saluschnyj fordert Ziele, die milit\u00e4risch unerreichbar sind und verschweigt Alternativen. Genau damit wird er zum idealen Kandidaten f\u00fcr einen Krieg, der nicht enden soll. Und weil der Westen inzwischen wei\u00df, dass Selenskyj politisch und verfassungsrechtlich kaum noch haltbar ist, braucht man eine Figur, die man pr\u00e4sentieren kann, ohne offen eine Niederlage eingestehen zu m\u00fcssen.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":23766,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","advanced_seo_description":"","jetpack_seo_html_title":"","jetpack_seo_noindex":false,"jetpack_post_was_ever_published":false,"footnotes":""},"categories":[12],"tags":[1061,1151,335,2019,2935,1038,2936,188,2207,2285,56,2107,469,222,1784,1352,1111,639,185,1715,1732],"class_list":["post-23764","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-demokratie-medien-aufklaerung","tag-atomwaffen","tag-europa","tag-frieden","tag-friedensplan","tag-general","tag-grossbritannien","tag-hoerigkeit","tag-krieg","tag-militaerstrategie","tag-mobilisierung","tag-nato","tag-praesident","tag-realitaet","tag-russland","tag-ruestungsindustrie","tag-strategie","tag-ukraine","tag-ukraine-konflikt","tag-usa","tag-verhandlungen","tag-waffenstillstand"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Kofferanhaenger_UA_UK_800x450.jpg?fit=800%2C450&ssl=1","jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p9stpK-6bi","jetpack-related-posts":[{"id":19152,"url":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=19152","url_meta":{"origin":23764,"position":0},"title":"Besuch in Kiew: Baerbocks Wille zum totalen Krieg","author":"Webredaktion","date":"22. 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