{"id":23680,"date":"2025-11-30T13:14:47","date_gmt":"2025-11-30T12:14:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=23680"},"modified":"2025-12-18T00:22:28","modified_gmt":"2025-12-17T23:22:28","slug":"ein-unmoeglicher-frieden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=23680","title":{"rendered":"Ein unm\u00f6glicher Frieden?"},"content":{"rendered":"<p><strong>Donald Trump sucht Weg zum Frieden f\u00fcr die Ukraine. Kiew und seine westlichen Unterst\u00fctzer blockieren ihn. Moskau wartet verhandlungsbereit ab.\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><em>Ein Kommentar von <strong>Tilo Gr\u00e4ser<\/strong><\/em><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Erstver\u00f6ffentlichung als Tagesdosis vom 26.11.2025 auf <a href=\"https:\/\/apolut.net\/ein-unmoglicher-frieden-von-tilo-graser\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">apolut.net<\/a><\/span><\/p>\n<p>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf\u00fcgbar:<\/p>\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-23680-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/apolut.net\/content\/media\/2025\/11\/tagesdosis-20251126-apolut.mp3?_=1\" \/><a href=\"https:\/\/apolut.net\/content\/media\/2025\/11\/tagesdosis-20251126-apolut.mp3\">https:\/\/apolut.net\/content\/media\/2025\/11\/tagesdosis-20251126-apolut.mp3<\/a><\/audio>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Bereitgestellt von <a href=\"https:\/\/apolut.net\/ein-unmoglicher-frieden-von-tilo-graser\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">apolut.net<\/a><\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\"><a href=\"https:\/\/apolut.net\/content\/media\/2025\/11\/tagesdosis-20251126-apolut.mp3\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Download<\/a><\/span><\/p>\n<p>Es ist wieder Bewegung in die Suche nach einem baldigen Ende des Krieges auf ukrainischem Territorium gekommen. Ausgerechnet aus den USA, die den Stellvertreterkrieg gegen Russland angesto\u00dfen haben, kommen nun Vorschl\u00e4ge, wie er beendet werden k\u00f6nnte. Was erstaunlich erscheint, l\u00e4sst sich nur mit den anderen Macht- und Interessengruppen erkl\u00e4ren, die hinter der jetzigen Administration von Pr\u00e4sident Donald Trump stehen, im Vergleich zu denen hinter seinem Vorg\u00e4nger Joseph Biden. Der war die Figur auf der B\u00fchne, als die Neokonservativen, die Neocons, Drehbuch, Regie und Dramaturgie in der Hand hatten \u2013 bis Trump wiedergew\u00e4hlt wurde. Darauf hat der US-Finanzanalytiker Martin Armstrong mehrfach aufmerksam <a href=\"https:\/\/www.armstrongeconomics.com\/world-news\/neocons\/neocons-destroying-our-western-civilization\/?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><u>gemacht<\/u><\/a>.<\/p>\n<p>Ich hatte noch selbst erlebt, wie in Trumps erster Amtszeit auf der M\u00fcnchner Sicherheitskonferenz 2018 gleich mehrere US-Politiker, darunter Victoria Nuland, <a href=\"https:\/\/www.textstelle.news\/2018\/02\/18\/klares-signal-aus-muenchen-usa-setzen-politik-fort\/?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><u>erkl\u00e4rten<\/u><\/a>, auch unter diesem Pr\u00e4sidenten werde sich die US-Au\u00dfenpolitik nicht \u00e4ndern. So erkl\u00e4rte Senatorin Jeanne Shaheen von der Demokratischen Partei in M\u00fcnchen:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eWir erleben eine Fortsetzung von dem, was vorher war, und viel \u00dcbereinstimmung im Kongress zwischen Republikanern und den Demokraten sowie dem Repr\u00e4sentantenhaus und dem Senat.\u201c<\/p>\n<p>Als Beispiel nannte sie damals die Sanktionsgesetze gegen Russland, Iran und Nordkorea. Das scheint nun tats\u00e4chlich anders, auch wenn in der jetzigen Trump-Administration immer noch Neocons zu finden sind, zu denen Armstrong auch US-Finanzminister Scott Bessent z\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Was jetzt im Zusammenhang mit der Friedenssuche f\u00fcr die Ukraine geschieht, k\u00fcndet davon, dass nun hinter der B\u00fchne der US-Politik andere Kr\u00e4fte am Werk zu sein scheinen. Allerdings haben die Neocons weiterhin <a href=\"https:\/\/www.armstrongeconomics.com\/international-news\/rule-of-law\/neocons-as-still-in-charge-in-dc\/?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><u>Einfluss<\/u><\/a>, warnt Armstrong. Das ver\u00e4ndert nat\u00fcrlich nicht den Grundcharakter der USA als imperialistischem Staat, aber sie suchen andere Wege, die eigenen Interessen zu wahren und durchzusetzen. Vielleicht haben sie erkannt, dass Russland eben nicht einfach in die Knie zu zwingen ist, und der eigene Schaden durch den Stellvertreterkrieg und dauerhafte Konfrontation gegen das gr\u00f6\u00dfte Land der Erde, das immer noch die zweite atomare Supermacht der Welt ist, gr\u00f6\u00dfer ist als der davon gewonnene Nutzen. Manche Fachleute wie Ex-CIA-Analytiker Ray McGovern, Ex-Bundeswehr-General Harald Kujat oder der Schweizer Milit\u00e4rfachmann Jacques Baud machen schon l\u00e4nger darauf aufmerksam.<\/p>\n<h5><strong>Offene T\u00fcr<\/strong><\/h5>\n<p>Nun scheint ausgerechnet in Washington eine T\u00fcr aufzugehen und Moskau zeigt sich bereit, die Einladung anzunehmen, einen gemeinsamen Ausweg aus der bisher endlos scheinenden Konfrontation zu suchen. Blo\u00df die (West)Europ\u00e4er wollen gemeinsam mit ihrem von ihnen bezahlten Freund in Kiew, dem korrupten Pr\u00e4sidentendarsteller Wolodymyr Selenskyj, nicht durch sie hindurch gehen. Davon k\u00fcndet ihr inzwischen vorgelegter <a href=\"https:\/\/apolut.net\/der-eu-gegenvorschlag-von-claudia-topper\/\" rel=\"noreferrer\"><u>Gegenvorschlag<\/u><\/a> zum Trump-Plan.<\/p>\n<p>Es bleibt nun abzuwarten, was aus der neuen US-amerikanischen Friedensinitiative wird, die anscheinend mit Moskau zuvor abgestimmt wurde. Es ist m\u00f6glich, dass Br\u00fcssel, London und Kiew sie wieder gemeinsam zum Scheitern bringen, indem sie sich einfach verweigern und die Ukrainer weiter k\u00e4mpfen und sterben lassen \u2013 aber auch die Russen. M\u00f6glich ist, dass Trump diesmal nicht nur Druck auf Russland ausbaut, sondern die Ukraine, aber auch die EU mit Hilfe ihrer immer noch vorhandenen Machtmittel zum Frieden zwingt. Daf\u00fcr hat Martin Armstrong <a href=\"https:\/\/transition-news.org\/EU-statt-Russland-der-wahre-Feind-Martin-Armstrong-uber-Ukraine-Krieg?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><u>Vorschl\u00e4ge<\/u><\/a> gemacht: Stoppen aller Hilfen und versprochenen Investitionen an Kiew zum einen und Austritt aus der Nato bei fortgesetzter (west)europ\u00e4ischer Verweigerung zum anderen.<\/p>\n<p>\u201eDer Frieden steht auf dem Tisch\u201c, schrieb Armstrong in einem <a href=\"https:\/\/www.armstrongeconomics.com\/world-news\/war\/trumps-28-point-peace-plan\/?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><u>Blogbeitrag<\/u><\/a> am Montag. Und: \u201eMein detaillierter Entwurf zur Beendigung des Krieges zwischen Russland, der Ukraine und der NATO wurde von Moskau und Washington gelesen und angenommen.\u201c In dem bekanntgewordenen 28-Punkte-Plan aus Washington seien zahlreiche seiner <a href=\"https:\/\/apolut.net\/plan-gegen-den-atomkrieg-us-analytiker-schlagt-friedensabkommen-mit-putin-vor-von-tilo-graser\/\" rel=\"noreferrer\"><u>Anregungen<\/u><\/a> aufgegriffen worden, stellt der Finanzanalytiker fest. Das betrifft die Anerkennung der territorialen Realit\u00e4ten auf ukrainischem Gebiet ebenso wie die Forderungen nach Wahlen in der Ukraine. Ein wichtiger Punkt aus seiner Sicht:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eTrump ist bereit, Russland als Weltmacht und Handelspartner zu behandeln und nicht als Feind. Niemand sollte Vorbehalte gegen\u00fcber dem modernen Russland haben. Russland war in dieser Situation nicht der Aggressor. 2014 wurde eine klare Vereinbarung getroffen, aber die EU hatte zugegebenerma\u00dfen <a href=\"https:\/\/www.armstrongeconomics.com\/international-news\/russia\/merkel-admits-minsk-agreement-was-to-trick-russia\/?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><u>Hintergedanken<\/u><\/a>.\u201c<\/p>\n<p>Dagegen seien die Neocons in den USA und Europa \u201eangesichts der M\u00f6glichkeit eines Friedens in heller Aufregung\u201c. Ihre Vertreter wie die EU-Au\u00dfenbeauftragte Kaja Kallas h\u00e4tten sich sofort gegen den Trump-Plan ausgesprochen, aber \u201eweder sie noch irgendeiner der anderen Neokonservativen hat das letzte Wort. Millionen von Menschenleben stehen auf dem Spiel.\u201c In einem weiteren <a href=\"https:\/\/www.armstrongeconomics.com\/world-news\/war\/nato-eu-zelensky-reject-any-peace-with-russia\/?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><u>Beitrag<\/u><\/a> ging der US-Finanzanalytiker am Montag auf die ablehnende Haltung von Nato, EU und Selenskyj gegen\u00fcber den US-Vorschl\u00e4gen ein. Darin warnt er eindringlich vor den Folgen eines erneuten Scheiterns von Trumps Friedensplan. Zum Nein von Selenskyj schreibt Armstrong:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eDas ukrainische Volk ist ihm egal. Er will NICHT, dass der Krieg endet, denn dann h\u00e4tte er keine Ausrede mehr, um als nicht gew\u00e4hlter Pr\u00e4sident im Amt zu bleiben.\u201c<\/p>\n<p>Angesichts des Neins von EU und Nato empfiehlt er Washington erneut, aus der Nato auszutreten und sich aus Europa zur\u00fcckzuziehen. Die derzeitigen Vertreter dieser westlichen Organisationen w\u00fcrden \u201eniemals einen Frieden mit Russland akzeptieren\u201c. Armstrong vermutet, dass \u201edie Vendetta der Ukraine gegen das russische Volk\u201c nie aufh\u00f6ren werde. Aber in der Folge werde die Ukraine sich selbst zerst\u00f6ren, warnt er.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eDies ist eine der bedeutendsten und besorgniserregendsten geopolitischen Fragen unserer Zeit. Das Risiko eines nuklearen Konflikts infolge des Krieges in der Ukraine kann nicht einfach von der Hand gewiesen werden. Dieses Risiko ist h\u00f6her als seit Jahrzehnten, und die m\u00f6glichen Folgen sind katastrophal.\u201c<\/p>\n<p>Er beschreibt zum einen das Risiko, aber auch die M\u00f6glichkeiten, es zu verringern. Aus seiner Sicht w\u00fcrden die Warnungen aus Moskau von den westlichen Medien als Drohungen falsch dargestellt. Das Hauptrisiko bestehe in einer \u201eEskalation aufgrund von Fehleinsch\u00e4tzungen\u201c seitens der NATO und der EU-F\u00fchrung, \u201edass sie Russland ohne Atomwaffen vollst\u00e4ndig zerst\u00f6ren k\u00f6nnten\u201c.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eDer Westen bewegt sich auf einem schmalen Grat, indem er Krieg gegen Russland f\u00fchrt und gleichzeitig vorgibt, nicht direkt involviert zu sein.\u201c<\/p>\n<h5><strong>Russisches Abwarten<\/strong><\/h5>\n<p>Unterdessen <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/dpa\/krieg-in-der-ukraine-usa-und-ukraine-einig-ueber-friedensplan-was-sagt-moskau\/100177883.html?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><u>meldeten<\/u><\/a> die Medien am Dienstag, dass die Ukraine dem US-Plan zugestimmt habe, nachdem es zwischen beiden Seiten Gespr\u00e4che in Genf dazu gab. Dabei wurden auch \u201eKorrekturen\u201c an den urspr\u00fcnglichen 28 Punkten vorgenommen, wie es <a href=\"https:\/\/www.srf.ch\/news\/international\/ukraine\/friedensplan-fuer-die-ukraine-fortschritte-nach-gespraechen-in-genf?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><u>hei\u00dft<\/u><\/a>. In Trumps Plan wurde Kiew Zeit bis Donnerstag gegeben, den Vorschl\u00e4gen zuzustimmen.<\/p>\n<p>Moskau hat sich eher zur\u00fcckhaltend zu den Vorschl\u00e4gen aus Washington ge\u00e4u\u00dfert. Pr\u00e4sident Wladimir Putin <a href=\"http:\/\/en.kremlin.ru\/events\/president\/news\/78524?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><u>erkl\u00e4rte<\/u><\/a> k\u00fcrzlich, dass die Gespr\u00e4che dazu zwischen beiden Seiten schon l\u00e4nger andauern und bereits vor dem Alaska-Gipfel im August begannen. Kreml-Pressesprecher Dmitri Peskow <a href=\"https:\/\/vz.ru\/news\/2025\/11\/24\/1376098.html?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><u>sagte<\/u><\/a> am Montag: \u201eWir haben noch keinen Plan gesehen, wir haben die Erkl\u00e4rungen zu den Ergebnissen der Diskussion in Genf gelesen. Der Text, den wir zuvor gesehen haben, wurde in gewisser Weise korrigiert.\u201c Er betonte, dass Moskau keine Diskussion \u00fcber die US-Initiative zur Ukraine \u00fcber die Medien f\u00fchren wolle.<\/p>\n<p>Am Dienstag \u00e4u\u00dferte sich Au\u00dfenminister Sergej Lawrow dazu sowie zu den europ\u00e4ischen Reaktionen, wie die russische Nachrichtenagentur <em>Tass<\/em> <a href=\"https:\/\/tass.ru\/politika\/25723811?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><u>berichtet<\/u><\/a>. Die europ\u00e4ischen L\u00e4nder h\u00e4tten seit 2014 bei ihren Bem\u00fchungen um eine L\u00f6sung der Ukraine-Krise \u201ein jeder Hinsicht versagt\u201c, stellte Lawrow demnach fest.<\/p>\n<p>Russland habe den Plan von US-Pr\u00e4sident Donald Trump zur Ukraine \u00fcber inoffizielle Kan\u00e4le erhalten, so der Minister laut <em>Tass<\/em>. Demnach verf\u00fcgt Moskau \u00fcber einen 28-Punkte-Plan, w\u00e4hrend andere Fassungen dieses Dokuments nicht vorl\u00e4gen. Die Version, \u201e\u00fcber die in den Medien spekuliert wird\u201c, habe Russland bisher nicht von den USA erhalten. Der Plan basiere auf den Vereinbarungen, \u201edie beim russisch-amerikanischen Treffen in Anchorage getroffen wurden\u201d. Die Situation w\u00fcrde sich jedoch \u00e4ndern, wenn aus dem Dokument \u201eder Geist und der Wortlaut von Anchorage\u201d gestrichen w\u00fcrden, betonte Lawrow.<\/p>\n<p>Russland erwarte von den USA eine mit den Europ\u00e4ern und der Ukraine abgestimmte Version des Friedensplans und sei bereit, \u201ekonkrete Formulierungen zu diskutieren\u201c. Moskau wolle aber Washington \u201enicht dr\u00e4ngen\u201c. Lawrow erkl\u00e4rte dazu laut <em>Tass<\/em>: \u201eWir gehen davon aus, dass die Vereinigten Staaten uns informieren werden, wenn sie ihre Konsultationen mit dem ukrainischen Regime und den Europ\u00e4ern f\u00fcr abgeschlossen halten.\u201c<\/p>\n<h5><strong>Deutliche Kritik<\/strong><\/h5>\n<p>Der Au\u00dfenminister kritisierte deutlich die EU und die anderen europ\u00e4ischen Unterst\u00fctzer der Ukraine. Diese h\u00e4tten jedes Mal die in Verhandlungen erzielten Fortschritte \u201ezunichte gemacht\u201c und w\u00fcrden jetzt Trumps Plan \u201eumschreiben\u201c und die Bem\u00fchungen um eine L\u00f6sung untergraben wollen. Die Politik in Europa f\u00f6rdere den \u201eNationalismus und Rassismus des Kiewer Regimes\u201c, so Lawrow. Europ\u00e4ische Politiker w\u00fcrden versuchen, ihre Bev\u00f6lkerung mit der Ukraine \u201evon ihrer v\u00f6llig gescheiterten Politik in Bezug auf die wirtschaftliche und soziale Entwicklung abzulenken\u201c. Dabei w\u00fcrden sie beginnen, sich Gedanken dar\u00fcber zu machen, wie es weitergehen soll, da die Ukraine \u201enicht ewig bestehen wird\u201c.<\/p>\n<p>Russlands Au\u00dfenminister ging laut <em>Tass<\/em> auch darauf ein, dass der US-Plan durch ukrainische Quellen an die westlichen Medien gegangen sein soll. Die russische Diplomatie sei es gewohnt, professionell zu arbeiten und keine Informationen vor offiziellen Vereinbarungen preiszugeben: \u201eDiejenigen, die die Diplomatie und Politik in Europa vertreten, tun genau das Gegenteil.\u201c Russland bevorzuge es im Zusammenhang mit der Ukraine-Regelung, Diplomatie zu betreiben anstatt \u201emit der Zunge zu schnalzen\u201c. Europ\u00e4ische Politiker w\u00fcrden sich dagegen mit Indiskretionen und Informationslecks besch\u00e4ftigen, um die in Alaska erzielten Vereinbarungen zu untergraben. Kiew habe bisher nicht auf den Vorschlag reagiert, drei Arbeitsgruppen einzurichten, erkl\u00e4rte Lawrow demnach au\u00dferdem.<\/p>\n<p>In einem am Montag ver\u00f6ffentlichten <a href=\"https:\/\/tass.ru\/politika\/25723811?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><u>Beitrag<\/u><\/a> in der Onlineausgabe der russischen Zeitung <em>Wsgljad<\/em> wurden Einsch\u00e4tzungen russischer Experten zu dem europ\u00e4ischen \u201eGegenvorschlag\u201c ver\u00f6ffentlicht. Europa versuche, Zeit zu gewinnen, hei\u00dft es darin. Vertreter der EU und Gro\u00dfbritanniens h\u00e4tten genau aus diesem Grund einen Gegenplan zur Beilegung des Konflikts in der Ukraine ausgearbeitet.<\/p>\n<p>\u201eDer Gegenvorschlag der Europ\u00e4ischen Union zur Beilegung des Konflikts in der Ukraine ist realit\u00e4tsfern und besteht zu mindestens zwei Dritteln aus absurden Punkten\u201c, sagte Stanislav Tkachenko, Professor an der Staatlichen Universit\u00e4t Sankt Petersburg und Experte des Valdai-Clubs, laut dem Bericht. Er erinnerte daran, dass der erste Schritt im Rahmen der europ\u00e4ischen Strategie der Abschluss eines Waffenstillstands sei. \u201eEs besteht kein Zweifel daran, dass die europ\u00e4ischen und ukrainischen Politiker nach Erreichen dieses Ziels keine wesentlichen Details des endg\u00fcltigen Abkommens mehr diskutieren werden. Dar\u00fcber hinaus werden sie wahrscheinlich Friedenstruppen in das Gebiet der Ukraine entsenden\u201c, erkl\u00e4rte der Politikwissenschaftler laut der Zeitung und betonte, dass dies der Position Moskaus widerspricht.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eKiew und Br\u00fcssel nehmen Verhandlungen auf, ohne jedoch die Herstellung des Friedens zum Ziel zu haben. Ihre Aufgabe besteht darin, Zeit zu gewinnen, in der Hoffnung, dass Donald Trump seine Position \u00e4ndert oder sich die Lage in der Kampfzone \u00e4ndert.\u201c<\/p>\n<p>Tkachenko empfiehlt Moskau demnach, zum einen die milit\u00e4rischen Operationen fortzusetzen und zum anderen den Dialog zu suchen und die eigene Position zu vermitteln. Der Amerikanist Dmitri Nowikow erkl\u00e4rte laut <em>Wsgljad<\/em>, dass der europ\u00e4ische Plan von der klassischen Diplomatie mit ihren traditionellen Verhandlungen, Man\u00f6vern und Gegenma\u00dfnahmen \u201eebenso weit entfernt ist wie das heutige Europa von Bismarck\u201c. Die USA h\u00e4tten einen Plan vorgelegt, \u201ein dem sie davon ausgehen, dass Frieden vor allem auf pragmatische Weise auf Kosten der schw\u00e4cheren Seite, also der ukrainischen Seite, erreicht werden kann\u201c, wird Nowikow zitiert. Die EU betreibe ein \u201erein politisches Spiel, das maximal auf die Vereitelung des Prozesses und minimal auf die Wahrung des Ansehens abzielt.\u201c<\/p>\n<h5><strong>Realistische Grundlage<\/strong><\/h5>\n<p>\u201eDer EU-Plan ist v\u00f6llig inakzeptabel\u201c, erkl\u00e4rte der Milit\u00e4rexperte Alexej Leonkow gegen\u00fcber der Zeitung. Er gehe nicht auf die Hauptursachen ein, die zum milit\u00e4rischen Eingreifen Russlands gef\u00fchrt haben, und ziele nicht darauf ab, die Eskalation in Europa zu verringern. Aus Sicht von Leonkow ist Trumps Vorschlag der \u201eStatus quo\u201c f\u00fcr M\u00e4rz 2022, w\u00e4hrend das europ\u00e4ische Dokument den \u201eStatus quo zur Zeit von Minsk 1\u201c darstellt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eDaher kann Trumps Plan auf der Grundlage der ersten Istanbul-Verhandlungen, aber unter Ber\u00fccksichtigung der Realit\u00e4ten auf dem Schlachtfeld, auf Arbeitsebene diskutiert werden. Der Plan der EU ist nicht einmal diskussionsw\u00fcrdig, da dies eine sinnlose Zeitverschwendung w\u00e4re: Erstens gibt es niemanden, mit dem man verhandeln k\u00f6nnte, zweitens gibt es kein Vertrauen in die Vereinbarungen, und drittens ist die OSZE (als Garant) l\u00e4ngst kompromittiert.\u201c<\/p>\n<p>In einem <a href=\"https:\/\/globalaffairs.ru\/articles\/realizm-i-nevozmozhnoe-lukyanov\/?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><u>Kommentar<\/u><\/a> \u00e4u\u00dferte sich am Dienstag auch Fjodor Lukjanow, einer der f\u00fchrenden russischen Politikwissenschaftler und Chefredakteur der Zeitschrift \u201e\u0420\u043e\u0441\u0441\u0438\u044f \u0432 \u0433\u043b\u043e\u0431\u0430\u043b\u044c\u043d\u043e\u0439 \u043f\u043e\u043b\u0438\u0442\u0438\u043a\u0435\u201c (deutsch: \u201eRussland in der globalen Politik\u201d). Die Aufregung im Westen wegen der erneuten Friedensbem\u00fchungen der US-Regierung h\u00e4nge damit zusammen, dass die vorgeschlagenen Parameter f\u00fcr eine L\u00f6sung nach Angaben von US-Beamten \u201enicht auf W\u00fcnschen, sondern auf Realit\u00e4ten basieren\u201c.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eUnd diese lauten: Die Ukraine ist nicht in der Lage, diesen Krieg zu gewinnen, sondern kann ihn nur verlieren und dabei schwerste Verluste verschiedener Art erleiden. Das Ziel besteht darin, weitere Verluste zu verhindern und die bereits entstandenen zu mildern, indem der Status quo festgeschrieben wird, auch wenn dieser f\u00fcr Kiew bedr\u00fcckend ist. Dies ist mehr oder weniger der klassische Ansatz f\u00fcr einen Konflikt, der zumindest f\u00fcr die beteiligten externen Kr\u00e4fte von wichtiger, aber nicht existenzieller Bedeutung ist.\u201c<\/p>\n<p>Die Ukraine und ihre europ\u00e4ischen Unterst\u00fctzer w\u00fcrden dagegen das Geschehen \u201enach wie vor als einen Kampf der Werte und Prinzipien\u201c sehen, \u201edessen Ergebnis ein vollst\u00e4ndiger moralischer und milit\u00e4rischer Sieg sein muss\u201c. Da dies in absehbarer Zukunft nicht realistisch sei, m\u00fcsse Zeit gewonnen werden, in der Hoffnung auf gravierende Ver\u00e4nderungen in Russland oder beispielsweise in den USA, so Lukjanow \u00fcber die Motive von Kiew, Br\u00fcssel, London und Berlin.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eEs sieht so aus, als w\u00fcrde sich das milit\u00e4risch-politische Rad noch mindestens einmal drehen.\u201c<\/p>\n<p>Washington werde der Ukraine und Europa die sofortige Annahme der \u201e28 Punkte\u201d nicht aufzwingen, zumal im Wei\u00dfen Haus selbst keine vollst\u00e4ndige Einigkeit herrsche. Die Verw\u00e4sserung des Plans werde \u201eauch das zunichtemachen, was nach Ansicht Russlands ein Schritt in die richtige Richtung ist\u201c, sch\u00e4tzt der Politologe ein. Er rechnet mit einer weiteren Runde, da die Lage an der Front Kiew bisher nicht ausreichend zum notwendigen Realismus bewegen konnte.<\/p>\n<p>Russland stehe vor der Frage, welcher der m\u00f6glichen Ausg\u00e4nge akzeptabel ist. Der Krieg in der Ukraine erinnere \u201enicht an Konflikte des 20. Jahrhunderts, sondern eher an Konflikte des 17. und 18. Jahrhunderts, als Russland, in moderner Sprache ausgedr\u00fcckt, sich selbst mit dem Verst\u00e4ndnis seiner eigenen Grenzen definierte \u2013 nicht nur administrativ, sondern auch kulturell\u201c. Laut Lukjanow bestehen die Aufgaben Russlands derzeit darin, \u201edie Zuverl\u00e4ssigkeit und Sicherheit der erworbenen Grenzen zu gew\u00e4hrleisten (damit verbunden ist auch die Frage, welche Grenzen unter den erreichbaren die optimalen sind), die Kontrolle \u00fcber das Territorium zu sichern und die nationalen wirtschaftlichen M\u00f6glichkeiten f\u00fcr die Entwicklung freizusetzen\u201c. Er f\u00fcgt hinzu:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eDer wichtigste Weg dahin ist, seien wir ehrlich, milit\u00e4rische Gewalt.\u201c<\/p>\n<h5><strong>Klare Haltung<\/strong><\/h5>\n<p>Sobald die Kampfhandlungen eingestellt werden, stehe Russland allein vor einem koordinierten politischen und diplomatischen Druck, meint Lukjanow und warnt vor Illusionen:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eNachdem wir uns selbst realistische Ziele gesetzt haben, die unserem vorhandenen Potenzial entsprechen, brauchen wir eine Diplomatie, die auf die Erreichung dieser Ziele ausgerichtet ist, aber als Begleitma\u00dfnahme zu den Kampfhandlungen. Es besteht jedoch kaum Zweifel daran, dass dies in der russischen F\u00fchrung sehr wohl verstanden wird.\u201c<\/p>\n<p>Diese hart erscheinende Haltung ist ein Ergebnis der westlichen Politik gegen\u00fcber Russland, so sehr sie zu bedauern ist. Die Chancen f\u00fcr einen anderen Weg haben die westlichen Politiker verbaut \u2013 und sie tun es derzeit weiter, in dem sie gemeinsam mit ihrem Kiewer Stellvertreter Trumps Plan f\u00fcr einen Frieden in der Ukraine torpedieren.<\/p>\n<p>Zu den Ursachen des Konfliktes um die Ukraine geh\u00f6rt die Nato-Osterweiterung. Diese hatte der einstige Architekt der US-\u201eEind\u00e4mmungspolitik\u201c gegen\u00fcber der Sowjetunion, George F. Kennan, 1997 als \u201everh\u00e4ngnisvollsten Fehler der amerikanischen Politik in der gesamten \u00c4ra nach dem Kalten Krieg\u201c <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/1997\/08\/thema.txt.19970214.xml?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><u>bezeichnet<\/u><\/a>. Er warnte:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eSolch eine Entscheidung, so steht zu erwarten, wird die nationalistischen, antiwestlichen und militaristischen Tendenzen in der \u00f6ffentlichen Meinung Russlands anheizen. Sie wird sich nachteilig auf die Entwicklung der russischen Demokratie auswirken. Sie wird in den Ost-West-Beziehungen die Atmosph\u00e4re des Kalten Krieges wiederbeleben und die russische Au\u00dfenpolitik in eine Richtung treiben, die uns ganz und gar nicht gefallen d\u00fcrfte.\u201c<\/p>\n<p>Fast 30 Jahre sp\u00e4ter bekommt die westliche Politik die Quittung f\u00fcr ihre Ignoranz. Es bleibt erstaunlich, dass ausgerechnet aus den USA Anzeichen f\u00fcr eine Kurskorrektur kommen. Trumps Friedenssuche nicht zu unterst\u00fctzen, ist eines der weiteren Verbrechen, derer sich die Politiker in Br\u00fcssel, London, Paris und anderswo und vor allem in Berlin <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=133531&amp;ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><u>schuldig<\/u><\/a> machen.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Tilo Gr\u00e4ser ist diplomierter Journalist und Mitglied des Deutschen Freidenker-Verbandes<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Bild oben: Die Pr\u00e4sidentin der Europ\u00e4ischen Kommission, Ursula von der Leyen, der britische Premierminister Keir Starmer und der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz warten in der Bibliothek des Wei\u00dfen Hauses, w\u00e4hrend Pr\u00e4sident Donald Trump im Oval Office mit dem russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin telefoniert. (Offizielles Foto des Wei\u00dfen Hauses von Daniel Torok, 18. August 2025)<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">Foto: The White House, Gemeinfrei<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">Quelle: <a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=173085357\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=173085357<\/a><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Ein Kommentar von Tilo Gr\u00e4ser.\u00a0<\/b><br \/>\nEs ist wieder Bewegung in die Suche nach einem baldigen Ende des Krieges auf ukrainischem Territorium gekommen. Ausgerechnet aus den USA, die den Stellvertreterkrieg gegen Russland angesto\u00dfen haben, kommen nun Vorschl\u00e4ge, wie er beendet werden k\u00f6nnte. Was erstaunlich erscheint, l\u00e4sst sich nur mit den anderen Macht- und Interessengruppen erkl\u00e4ren, die hinter der jetzigen Administration von Pr\u00e4sident Donald Trump stehen, im Vergleich zu denen hinter seinem Vorg\u00e4nger Joseph Biden. Der war die Figur auf der B\u00fchne, als die Neokonservativen, die Neocons, Drehbuch, Regie und Dramaturgie in der Hand hatten \u2013 bis Trump wiedergew\u00e4hlt wurde. Darauf hat der US-Finanzanalytiker Martin Armstrong mehrfach aufmerksam gemacht.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":23682,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","advanced_seo_description":"","jetpack_seo_html_title":"","jetpack_seo_noindex":false,"jetpack_post_was_ever_published":false,"footnotes":""},"categories":[12,13],"tags":[699,1406,1021,335,2903,2019,2904,1748,1389,56,720,2645,222,719,1815,1105,1111,639,2747],"class_list":["post-23680","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-demokratie-medien-aufklaerung","category-frieden-antifaschismus-solidaritaet","tag-aussenpolitik","tag-diplomatie","tag-donald-trump","tag-frieden","tag-friedensinitiative","tag-friedensplan","tag-handelspartner","tag-ignoranz","tag-konfrontation","tag-nato","tag-nato-osterweiterung","tag-nukleare-katastrophe","tag-russland","tag-sanktionen","tag-selenskyj","tag-sicherheitskonferenz","tag-ukraine","tag-ukraine-konflikt","tag-weltmacht"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/von_der_Leyen_Starmer_Merz_weisses_Haus_800x450.jpg?fit=800%2C450&ssl=1","jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p9stpK-69W","jetpack-related-posts":[{"id":13311,"url":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=13311","url_meta":{"origin":23680,"position":0},"title":"Frieren und hungern f\u00fcr den Endsieg","author":"Webredaktion","date":"4. 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