{"id":23324,"date":"2025-10-28T23:12:31","date_gmt":"2025-10-28T22:12:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=23324"},"modified":"2025-11-15T17:47:43","modified_gmt":"2025-11-15T16:47:43","slug":"china-mit-anderen-augen-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=23324","title":{"rendered":"China mit anderen Augen (3)"},"content":{"rendered":"<h4><strong>China mit anderen Augen \u2013 kraftvolle Vergangenheit und beeindruckende Gegenwart<\/strong><\/h4>\n<h4><strong>Teil 3: China im Fokus westlicher Geopolitik<\/strong><\/h4>\n<p><em>von\u00a0<strong>Wolfgang Effenberger<\/strong><\/em><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Auch ver\u00f6ffentlicht am 24.10.2025 auf <a href=\"https:\/\/apolut.net\/china-mit-anderen-augen-teil-3-von-wolfgang-effenberger\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">apolut.net<\/a><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">\u2192 Teil 1: <a href=\"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=23116\">Erstaunen und Demut angesichts der \u00fcberw\u00e4ltigenden Vergangenheit<\/a><\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">\u2192 Teil 2: <a href=\"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=23245\">Faszination und Beklommenheit angesichts atemberaubender Entwicklungen<\/a><\/span><\/p>\n<p>2016 brachte der damalige US-Pr\u00e4sidentschaftskandidat Donald Trump das Buch \u201eGreat Again! Wie ich Amerika retten werde\u201c heraus. Im Kapitel 4 (Au\u00dfenpolitik f\u00fcr den Frieden) wies er darauf hin, dass Chinas Wirtschaft in den vergangenen Dekaden jedes Jahr um ph\u00e4nomenale neun bis zehn Prozent gewachsen ist und prophezeite, dass China innerhalb der n\u00e4chsten zehn Jahre die Vereinigten Staaten als weltgr\u00f6\u00dfte Wirtschaft abl\u00f6sen wird. Auf seine eigene Frage \u201ewas haben wir unternommen, um sie zu besiegen?\u201c antwortete er: \u201eWir haben uns kampflos ergeben\u201c. Darauf folgte die Feststellung: \u201e<em>Es gibt Menschen, die sich w\u00fcnschen, ich w\u00fcrde China nicht als unseren Feind bezeichnen. Aber genau das ist das Land doch!<\/em>\u201c (1)<\/p>\n<h5>Verh\u00e4ltnis China-USA: Wandel vom Partner zum strategischen Konkurrenten<\/h5>\n<p>Nun, die USA hatten sich 2016 nicht kampflos ergeben. Schon unter US-Pr\u00e4sident George W. Bush (jun.) und seiner Au\u00dfenministerin Condoleezza Rice setzte die Verschlechterung der Beziehungen zwischen den USA und China ein. Bush entfernte sich nach seinem Amtsantritt bewusst vom Konzept der &#8222;strategischen Partnerschaft&#8220; seines Vorg\u00e4ngers Clinton und charakterisierte das Verh\u00e4ltnis als &#8222;strategischen Wettbewerb&#8220;. Die US-Regierung erh\u00f6hte gezielt den Druck in den Bereichen Menschenrechte, Proliferation und Taiwan-Frage. Das US-Raketenabwehrprogramm mit seinen Auswirkungen auf das strategische Gleichgewicht versch\u00e4rfte zus\u00e4tzlich die Konflikte, weil es als Bedrohung der chinesischen Sicherheit und Abschreckungsf\u00e4higkeit wahrgenommen wurde. (2)<\/p>\n<p>Condoleezza Rice und die Regierung Bush nutzten die Situation der Uiguren (daf\u00fcr wurden die in Guantanamo einsitzenden uigurischen Terroristen freigelassen) vermehrt als politisches Hebelthema: In Reden und offiziellen Stellungnahmen wurde China wiederholt zu Menschenrechtsreformen und zur politischen \u00d6ffnung aufgefordert, wobei die Lage in Xinjiang und die Behandlung der Uiguren explizit als kritischer Punkt angef\u00fchrt wurden. Diese Rhetorik sollte Druck auf Peking aus\u00fcben, trug aber zur Verfestigung der Gegens\u00e4tze bei. Insgesamt war die Bush-Administration gepr\u00e4gt von einer schrittweisen Abkehr der kooperativen Linie und dem Aufbau einer strategischen Gegenposition, die sp\u00e4ter zu der Handels- und Sanktionspolitik f\u00fchrte, die auch unter US-Pr\u00e4sident Barack Obama fortgef\u00fchrt wurde.(3)Im September 2014 wurde von der Obama-Administration im US-Langzeitstrategie-Dokument TRADOC 525-3-1 \u201eWin in a Complex World 2020-2040\u201c der Konflikt mit China festgeschrieben.\u00a0 In diesem Papier haben die US-Streitkr\u00e4fte den Auftrag erhalten, in den beiden Dekaden die von China und Russland ausgehende Bedrohung abzubauen.<\/p>\n<p>Schon in seiner ersten Amtszeit hat Donald Trump in seiner neuen \u201eNationalen Sicherheitsstrategie\u201c am 18. Dezember 2017 China neben Russland als \u201erevisionistische Macht\u201c bezeichnet und zu einem \u201estrategischen Konkurrenten\u201c (&#8222;long-term strategic competitor&#8220;) erkl\u00e4rt, was die Transformation der Beziehung von Kooperation hin zu intensiver Konkurrenz und Rivalit\u00e4t markiert. Diese Rivalit\u00e4t ist multidimensional und umfasst wirtschaftliche, technologische, milit\u00e4rische und geopolitische Aspekte, wie z.B. den Wettbewerb im S\u00fcdchinesischen Meer oder technologische \u00dcberlegenheit.<\/p>\n<p>Zu den wichtigsten Schritten des strategischen Wechsels z\u00e4hlen:<\/p>\n<ul>\n<li>Die Einf\u00fchrung umfassender Sonderz\u00f6lle auf chinesische Waren (ab 2018), als Reaktion auf das hohe Handelsdefizit sowie der Vorwurf des Technologiediebstahl und unfaire Wettbewerbsbedingungen.<\/li>\n<li>Der Wegfall multilateraler Initiativen wie der Trans-Pacific Partnership (TPP) zugunsten eines national orientierten \u201cAmerica First\u201d-Kurses und bilateraler Druckma\u00dfnahmen.<\/li>\n<li>Sanktionen gegen chinesische Unternehmen, Exportbeschr\u00e4nkungen f\u00fcr Hochtechnologien wie Halbleiter und Listen chinesischer Firmen (&#8222;Entity List&#8220;), denen Investitionen und Gesch\u00e4ftsbeziehungen in den USA verwehrt wurden.<\/li>\n<li>Die Erh\u00f6hung der milit\u00e4rischen Pr\u00e4senz und demonstrative \u201cFreedom of Navigation\u201d-Operationen im S\u00fcdchinesischen Meer zur Zur\u00fcckweisung chinesischer Gebietsanspr\u00fcche.<\/li>\n<li>Politische Gegenma\u00dfnahmen wegen Menschenrechtsverletzungen (z.B. Uiguren, Hongkong) durch gezielte Sanktionen und Gesetze.<\/li>\n<li>Die verst\u00e4rkte Einbindung regionaler Verb\u00fcndeter wie Japan, Australien und Indien sowie die strategische Ausrichtung des gesamten Indo-Pazifikraums auf die Eind\u00e4mmung Chinas.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Diese Entscheidungen sind sowohl aus wirtschaftlichen wie aus sicherheitspolitischen Erw\u00e4gungen getroffen worden und markieren einen fundamentalen Paradigmenwechsel in den sino-amerikanischen Beziehungen.<\/p>\n<p>Unter Pr\u00e4sident Trump verst\u00e4rkte sich der Protektionismus, verbunden mit der Abkehr von multilateralen Institutionen und B\u00fcndnissen, wodurch die USA ihre Rolle als wohlwollender globaler Hegemon zugunsten einer transaktionalen Gro\u00dfmacht zur\u00fccknahmen.<\/p>\n<p>Insgesamt vollzog sich der Wandel Chinas von Partner zu strategischem Konkurrenten durch eine Kombination aus geopolitischem Machtstreben, wirtschaftlichem Wettbewerb und sicherheitspolitischen Rivalit\u00e4ten, die heute das Leitparadigma der internationalen Beziehungen bilden. (4)<\/p>\n<p>Weiter schilderte Trump in Kapitel 4 \u201eAu\u00dfenpolitik f\u00fcr den Frieden\u201c seine Herangehensweise an die Au\u00dfenpolitik: Er wolle von einem starken Fundament von einer Position aus agieren \u2013 mit dem st\u00e4rksten Milit\u00e4r der Welt. \u201cWenn die Menschen wissen, dass wir, wenn n\u00f6tig, Gewalt anwenden werden und das es uns ernst damit ist, wird man anders mit uns umgehen: Mit Respekt!\u201c Diese Politik kann nun 2025 konkret beobachtet werden.<\/p>\n<h5><strong>Folgen f\u00fcr China als strategischer Konkurrent der USA<\/strong><\/h5>\n<p>Aufgrund Chinas dynamischer Entwicklung sind die internationalen Beziehungen zwischen den USA und China f\u00fcr die globale Entwicklung von kaum zu untersch\u00e4tzender Bedeutung.<\/p>\n<p>Als die US-Strategen des Training and Doctrine-Command ihre Visionen zu Papier brachten, standen die BRICS-Staaten noch in ihrem Anfangsstadium. 2009 hatten sich erstmals die Au\u00dfenminister von Brasilien, Russland, Indien und China im sibirischen Jekaterinburg zum informellen Austausch getroffen. Ein Jahr sp\u00e4ter hatte sich S\u00fcdafrika angeschlossen. Bereits 2001 hatte sich schon die \u00bbShanghaier Organisation f\u00fcr Zusammenarbeit\u00ab (SOZ) gebildet. Auf die Bedeutung dieser Organisation, die sich inzwischen zu einem ernstzunehmenden Verteidigungsb\u00fcndnis entwickelt hat, habe ich am 25. Juli 2009 in meiner Rede \u201eNeue Kriege um Rohstoffe\u201c anl\u00e4sslich des Friedensfestivals vor dem Brandenburger Tor hingewiesen:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201e<em>Die SOZ wird vielfach als die geopolitische und zusehends auch milit\u00e4rische Antwort Russlands und Chinas auf die Seidenstra\u00dfenstrategie (von US-Pr\u00e4sident Bill Clinton 1999) gesehen. Mitglieder der SOZ sind China, Russland, Kasachstan, Kirgistan, Tadschikistan und Usbekistan. Das entspricht etwa einem Viertel der Weltbev\u00f6lkerung. Beobachterstatus haben Afghanistan, Indien, Iran, die Mongolei und Pakistan. Teheran scheint indes auch zunehmend Unterst\u00fctzung bei den L\u00e4ndern Zentralasiens und insbesondere in der SOZ zu finden. Das k\u00f6nnte dazu f\u00fchren, dass die SOZ im Fall eines Konflikts mit den USA gleich vier Atomm\u00e4chte als Verb\u00fcndete hinter sich wei\u00df<\/em>\u201c.<\/p>\n<p>Am 31. August und 1. September 2025 fand in Tianjin der Gipfel der SOZ statt, die inzwischen mit zehn Mitgliedstaaten (China, Indien, Pakistan, Russland, Kasachstan, Kirgistan, Tadschikistan, Usbekistan, Iran und Belarus), zwei Beobachterstaaten (Afghanistan und Mongolei) und mehreren Dialogpartnern eine bedeutende Rolle in der internationalen Politik spielt. Dieses Jahr sind auch Armenien, Aserbaidschan und die T\u00fcrkei anwesend, deren Teilnahme den westlichen M\u00e4chten verd\u00e4chtig ist. Die Beziehungen zwischen Indien und China, traditionell von Spannungen gepr\u00e4gt, ver\u00e4ndern sich merklich in Richtung Kooperation und Freundschaft, auch als Reaktion auf Trumps Wirtschaftspolitik, die Indien mit 50% Strafz\u00f6llen belegt hat. Der indische Pr\u00e4sident Modi und der Versitzenden der KPC, Xi Jinping, haben ihre Bereitschaft zum Dialog und zur Zusammenarbeit betont und setzen auf eine Neugestaltung der globalen Ordnung, wie Pr\u00e4sident Xi auf dem SOZ-Gipfel sagte. Er beklagte die anhaltendenden hegemonialen Bestrebungen der USA und rief dazu auf, ein gerechteres, ausgewogeneres internationales System zu schaffen. Russland und China bekr\u00e4ftigten ihre umfassende strategische Partnerschaft und streben eine alternative wirtschaftliche, finanzielle und politische Ordnung an, die nicht mehr vom Veto der USA oder Europas abh\u00e4ngig ist. Die aktuellen politischen Dynamiken der SOZ- und BRICS-Gipfel spiegeln eine Festigung der Beziehungen zwischen Russland, China und Indien wider, man will gemeinsam Alternativen zum US-gef\u00fchrten internationalen System vorantreiben.<\/p>\n<p>Durch die rasante Entwicklung der Organisationen BRICS und SOZ sind die Strategiepl\u00e4ne von 2014 zwar im Ziel unver\u00e4ndert geblieben, in der Vorgehensweise jedoch angepasst.<\/p>\n<p>Noch sind die USA und China sowohl global als auch regional \u2013 im Asien-Pazifik-Raum \u2013 die herrschenden M\u00e4chte.<\/p>\n<p>Noch ist die milit\u00e4rische Dominanz der USA mit ihrem Dutzend Flugzeugtr\u00e4gerflotten und dem weltweit h\u00f6chsten Milit\u00e4rbugdet von ann\u00e4hernd 1.000 Milliarden US-Dollar (China f\u00e4llt mit einem Drittel weit ab) ungebrochen. Daf\u00fcr ist China der gr\u00f6\u00dfte Exporteur, w\u00e4hrend die USA der gr\u00f6\u00dfte Importeur sind. Zudem ist China der gr\u00f6\u00dfte ausl\u00e4ndische Kreditgeber der USA, bei rasanter Zunahme chinesischer Investitionen in den USA.<\/p>\n<p>So verwundert es kaum, dass das Verh\u00e4ltnis zwischen den beiden Superm\u00e4chten von\u00a0wachsenden Spannungen und einer ernormen Konkurrenz gepr\u00e4gt ist.\u00a0 Schon am 11. Januar 2018 schrieb David Shambaugh in monde-diplomatique unter dem Titel \u201eRivalen, Partner, Gegner\u201c, dass es gef\u00e4hrlich werden w\u00fcrde, wenn sich beide nicht vertragen. F\u00fcr ihn w\u00e4re es schon ein Erfolg, wenn diese Dynamik nicht in offene Feindschaft m\u00fcndet.<\/p>\n<p>Unzweifelhaft ist nicht nur die Asien-Pazifik-Region, sondern die ganze Welt auf ein friedliches und stabiles Verh\u00e4ltnis zwischen den USA und China angewiesen.<\/p>\n<p>Das wird jedoch nur dann m\u00f6glich sein, wenn die USA ihre Staatsr\u00e4son des Exzeptionalismus und damit das Streben nach einer unipolaren Weltordnung (bzw. nach dauerhaften Vorteilen\/Biden 2022) aufgeben und sich in Augenh\u00f6he mit China in eine multipolare Weltordnung einbringen. F\u00fcr ein friedliches Miteinander muss globale Mitbestimmung ernst genommen werden und m\u00fcssen Entscheidungen der Mehrheit akzeptiert werden. Vor diesem Hintergrund kann eine vielf\u00e4ltigere Weltordnung entstehen, in der es darum geht, einen neue globalen nachhaltigen Konsens zu finden. Das w\u00e4re durchaus mit den westlichen Wertvorstellungen kompatibel. \u201e<em>Je fr\u00fcher wir damit anfangen, desto besser und desto gr\u00f6\u00dfer die Chance, dass m\u00f6glichst viele unserer Werte in die neue Weltordnung einflie\u00dfen\u201c<\/em>. (5)<\/p>\n<h5><strong>EU und Medien eingespannt im Kriegsgeschirr <\/strong><\/h5>\n<p>Anfang Oktober 2025 schrieb mir ein Freund aus Shanghai: \u201eWestliche Medien verunglimpfen China st\u00e4ndig, zum Beispiel nutzt die AFP [Agence France-Press, W.E.] immer einen dunklen, bedrohlichen Stil, um chinesische Soldaten zu fotografieren. Aber gerade dieser Stil findet bei chinesischen Internetnutzern riesige Beliebtheit. Ich schicke dir ein paar Fotos \u2013 die AFP wollte China verunglimpfen, aber stattdessen hat sie die St\u00e4rke Chinas noch besser zum Ausdruck gebracht.\u201c Zum Nachweis waren im Anhang ein Dutzend Bilder beigef\u00fcgt, u.a. folgendes:<\/p>\n<figure id=\"attachment_23327\" aria-describedby=\"caption-attachment-23327\" style=\"width: 800px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-attachment-id=\"23327\" data-permalink=\"https:\/\/www.freidenker.org\/?attachment_id=23327\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/effenberger_china3_01.jpg?fit=1000%2C552&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"1000,552\" data-comments-opened=\"0\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"effenberger_china3_01\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/effenberger_china3_01.jpg?fit=800%2C442&amp;ssl=1\" class=\"wp-image-23327\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/effenberger_china3_01.jpg?resize=800%2C442&#038;ssl=1\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"442\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/effenberger_china3_01.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w, https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/effenberger_china3_01.jpg?resize=300%2C166&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/effenberger_china3_01.jpg?resize=768%2C424&amp;ssl=1 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-23327\" class=\"wp-caption-text\"><span style=\"font-size: 10pt;\">Bild mit Wasserzeichen von \u201e\u5c0f\u7ea2\u4e66\u201c (Xiaohongshu), was auf eine chinesische Social\u2011Media\u2011Quelle hindeutet, auf der AFP-Bilder thematisiert werden. Quelle: <a href=\"https:\/\/zhuanlan.zhihu.com\/p\/1933170059087446199\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/zhuanlan.zhihu.com\/p\/1933170059087446199<\/a><\/span><\/figcaption><\/figure>\n<p>Das gezeigte Bild zeigt eine Paradeaufnahme chinesischer Soldaten bei Sonnenuntergang mit dramatischer Spiegelung am Boden. Solche dramatischen Belichtungen werden in Bildjournalismus wie auch in Propagandadarstellungen verwendet, um St\u00e4rke, Disziplin oder nationale Symbolik visuell zu betonen. Dramatische, kontrastreiche Beleuchtung \u2013 etwa das Bild im Sonnenuntergang mit grellem Orange und dunklen Schatten \u2013 erzeugt eine intensive Stimmung, die Emotionen wie Ehrfurcht oder Angst weckt. Die Spiegelung verst\u00e4rkt das Bild, indem sie Vielzahl, Tiefe und Bedrohlichkeit visuell multipliziert.<\/p>\n<p>Milit\u00e4rfotografie wird bewusst genutzt, um ein bestimmtes Gef\u00fchl zu erzeugen, h\u00e4ufig Macht und Wehrhaftigkeit, die je nach Betrachtung auch bedrohlich wirken kann. Die hier vorgestellte Aufnahme ist ein gutes Beispiel daf\u00fcr, wie durch Bildgestaltung ein imposantes, potenziell bedrohlich wirkendes Bild milit\u00e4rischer Pr\u00e4senz geschaffen wird. Wie der Betrachter das empfindet, wird jedoch von der Affinit\u00e4t zu den Kriegsparteien abh\u00e4ngen.<\/p>\n<h5>Die AFP &#8211; Motor im Propagandafeldzug<\/h5>\n<p>Unter den weltweit wichtigsten Nachrichtenagenturen ist die AFP (Agence France-Presse), Reuters und AP (Associated Press) die \u00e4lteste (1835) und betreibt eines der weltweit dichtesten Korrespondentennetze mit B\u00fcros in etwa 165 L\u00e4ndern und liefert mehrsprachige Nachrichten, Fotos, Videos und Multimediaprodukte. (6)<\/p>\n<p>Seit 2017 betreibt AFP Faktencheckdienste in Kooperation mit digitalen Plattformen wie Meta (Facebook) und weiteren Partnern und ist zudem Mitgr\u00fcnder des Netzwerks GADMO (German-Austrian Digital Media Observatory), das gemeinsam mit dpa, der Austria Presse Agentur (APA) und Correctiv systematisch im Sinn und Auftrag der Regierungen gegen sogenannte Desinformation arbeitet. Das europ\u00e4ische Netzwerk European Fact-Checking Standards Network (EFCSN) \u00fcberpr\u00fcft angeblich, ob dieses Angebot internationalen Qualit\u00e4tsstandards folgt. (7)<\/p>\n<p>Das EFCSN ist ein Netzwerk von europ\u00e4ischen Faktenpr\u00fcfungsorganisationen, das 2020 mit EU-Unterst\u00fctzung gegr\u00fcndet wurde, ein Zusammenschluss von derzeit \u00fcber 60 Faktencheck-Organisationen aus mehr als 30 europ\u00e4ischen L\u00e4ndern, darunter AFP, Correctiv, APA, DPA und weitere. Die Mitglieder verpflichten sich, strengste Standards zu Unabh\u00e4ngigkeit, Transparenz und journalistischer Qualit\u00e4t einzuhalten, die im \u201eEurop\u00e4ischen Kodex f\u00fcr unabh\u00e4ngige Faktencheck-Organisationen\u201c festgelegt sind.<\/p>\n<p>Das EFCSN veranstaltet Konferenzen, betreibt eigene Projekte zu Wahlen, Klima oder KI und f\u00f6rdert Austausch und Weiterbildung unter den Fact-Checking-Teams Europas. Zu den deutschsprachigen EFCSN-Mitgliedern z\u00e4hlen unter anderem Correctiv, DPA, APA und Medizin Transparent.<\/p>\n<p>2017, als die AFP ein eigenes, internationales Team aus Faktencheck-Journalisten, zu betreiben begann, schuf die EU das Verteidigungs- und Sicherheitspolitik-Instrument PESCO (St\u00e4ndige Strukturierte Zusammenarbeit), das tiefere milit\u00e4rische Zusammenarbeit etablierte und gemeinsame Projekte der EU-Mitgliedstaaten im Bereich Verteidigung erm\u00f6glichte. Ziel ist die St\u00e4rkung der europ\u00e4ischen milit\u00e4rischen F\u00e4higkeiten, die operative Zusammenarbeit und die Kooperation der europ\u00e4ischen R\u00fcstungsindustrie.<\/p>\n<p>PESCO wurde als ein verbindliches Kooperationsinstrument zur St\u00e4rkung der europ\u00e4ischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik geschaffen. Die teilnehmenden EU-Staaten verpflichten sich zu folgenden zentralen Punkten:<\/p>\n<ul>\n<li>Systematische Erh\u00f6hung der Verteidigungsausgaben, inklusive Fixierung auf mindestens 20% zur Verbesserung der operativen Einsatzbereitschaft und Interoperabilit\u00e4t der Streitkr\u00e4fte.<\/li>\n<li>Gemeinsame R\u00fcstungs- und Infrastrukturprojekte zur Synchronisierung milit\u00e4rischer F\u00e4higkeiten und Ausbau der milit\u00e4rischen Infrastruktur: die wichtigsten Kriegstrassen Stra\u00dfe und Bahn vom Kanal und der Nordsee zur Ostflanke .<\/li>\n<\/ul>\n<p>All dies dient dem Ziel, die milit\u00e4rische Handlungsf\u00e4higkeit Europas in einem sicherheitspolitisch versch\u00e4rften Umfeld zu erh\u00f6hen. Langfristig wird auch \u00fcber eine st\u00e4rkere Integration der europ\u00e4ischen Streitkr\u00e4fte diskutiert, manchmal mit Blick auf eine Art europ\u00e4ische Armee oder Verteidigungsunion. Diese Entwicklungen zeigen deutlich eine Orientierung zur Erh\u00f6hung der Kriegsbereitschaft und einer st\u00e4rkeren milit\u00e4rischen Zusammenarbeit unter den Teilnehmerstaaten. (8)<\/p>\n<p>W\u00e4hrend das European Fact-Checking Standards Network (EFCSN) offiziell als zivilgesellschaftliches Netzwerk zur F\u00f6rderung von Faktenchecks und Bek\u00e4mpfung von Desinformation fungiert, muss im politischen Kontext die Unterst\u00fctzung solcher Initiativen als Teil einer umfassenderen EU-Strategie gesehen werden, die vor allem im Kontext der Kriegsvorbereitung steht.<\/p>\n<p>Insgesamt zeigen die EU-Initiativen eine starke Ausrichtung auf operative Kooperation und strategische Kontrolle, was man als Erh\u00f6hung der Kriegsbereitschaft bezeichnen kann.<\/p>\n<p>Belege daf\u00fcr finden sich vorrangig in sicherheitspolitischen und friedenswissenschaftlichen Analysen, die auf folgende Punkte hinweisen:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Eskalation durch Aufr\u00fcstung und Militarisierung<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Verteidigungsinitiativen k\u00f6nnen von Nachbarstaaten oder geopolitischen Rivalen wie Russland oder China als Bedrohung wahrgenommen werden, was zu einer Versch\u00e4rfung der internationalen Konfliktdynamik f\u00fchrt.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Vertrauensverlust und Rivalit\u00e4t<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Dadurch werden geopolitische Gr\u00e4ben vertieft und ein Dialog unm\u00f6glich gemacht, wodurch diplomatische Konfliktl\u00f6sungen erschwert werden. (9)<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Politische Instrumentalisierung von Sicherheits- und Informationsnetzwerken<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Netzwerke wie das European Fact-Checking Standards Network (EFCSN) k\u00f6nnen zwar zivilgesellschaftlich legitimiert sein, aber in einem hybriden Konfliktumfeld auch als Instrument der Informationskontrolle oder Propagandabek\u00e4mpfung fungieren. Diese Instrumentalisierung k\u00f6nnte Spannungen erh\u00f6hen, wenn Staaten Informationssouver\u00e4nit\u00e4t als Mittel zur Einflussnahme oder Abgrenzung nutzen. (10)<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Dokumentierte Sicherheitsrisiken durch Militarisierung<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">milit\u00e4rische Aufr\u00fcstung dient nicht nur zur Abschreckung, sondern verst\u00e4rkt bei gleichzeitiger Instabilit\u00e4t und ungel\u00f6sten Konflikten die Gefahr von \u201ekriegerischen Auseinandersetzungen\u201c.<\/p>\n<p>Initiativen wie PESCO und sicherheitspolitisch gewertete EU-Unterst\u00fctzungen f\u00fcr Netzwerkprojekte (wie EFCSN) dienen nicht der eigenen Sicherheit, sondern erh\u00f6hen die Konfliktgefahr, treiben die westlichen L\u00e4nder bei sp\u00fcrbaren Wohlstandsverlust und steigenden Zukunfts\u00e4ngsten in eine gigantische Schuldenfalle und sind kontraproduktiv f\u00fcr m\u00f6gliche Friedensentw\u00fcrfe. (11)<\/p>\n<h5>Menschenrechte als Kampfbegriff<\/h5>\n<p>Der Ausdruck \u201eKampfbegriff Menschenrechte\u201c bezeichnet die politische und strategische Verwendung des Begriffs \u201eMenschenrechte\u201c im internationalen Diskurs, besonders in Konflikten, zur Delegitimierung oder Rechtfertigung bestimmter politischer Handlungen. Urspr\u00fcnglich als universelles Ideal konzipiert, dienen Menschenrechte in aktuellen Debatten oft als rhetorische Waffe oder Legitimationsinstrument. (12) Als \u201eKampfbegriff\u201c entzieht sich das Konzept der Menschenrechte seiner neutralen, universalen Bedeutung und wird zur politischen Waffe \u2013 sowohl zur Anklage gegen andere Staaten als auch zur Rechtfertigung eigener Politik oder milit\u00e4rischer Ma\u00dfnahmen.<\/p>\n<p>So wird der chinesischen Regierung unter Pr\u00e4sident Xi Jinping u.a. vorgeworfen, \u00fcber ein Jahrzehnt hinweg die Kontrolle weiter zentralisiert und die unabh\u00e4ngige Zivilgesellschaft sowie Grundfreiheiten wie Meinungs-, Versammlungs-, Presse- und Religionsfreiheit nahezu abgeschafft zu haben. (13)<\/p>\n<p>In Xinjiang sprechen die\u00a0UNO und Amnesty International von \u201eschweren Menschenrechtsverst\u00f6\u00dfen\u201c und m\u00f6glichen \u201einternationalen Verbrechen\u201c, darunter willk\u00fcrliche Masseninhaftierungen, Folter, \u00dcberwachung und kulturelle Unterdr\u00fcckung der Uiguren in Xinjiang (seit 2005 benutzt die US-Regierung das Thema Uiguren als Hebel gegen die Regierung in Peking).<\/p>\n<p>Laut Berichten f\u00fchrender Menschenrechtsorganisationen und Medien hat sich die 2025 die Menschenrechtslage in den USA insbesondere unter der aktuellen Regierung von Pr\u00e4sident Trump deutlich verschlechtert. Massive Einschr\u00e4nkungen betreffen die Rechte von Migranten und Minderheiten sowie die Versammlungs- und Meinungsfreiheit. Massenabschiebungen, Familientrennungen und neue Asylbeschr\u00e4nkungen haben zu gro\u00dfer Unsicherheit und Angst vor Verfolgung f\u00fcr Migranten gef\u00fchrt. Die Diskriminierung von Minderheiten nahm eher zu, etwa durch Abschaffung von Diversity-, Gleichstellungs- und Inklusionsprogrammen (DEI) und die Einschr\u00e4nkung von Rechten f\u00fcr Trans-Menschen\u2014darunter Ausschluss vom Milit\u00e4r.<\/p>\n<p>Proteste, etwa zu Gaza oder sozialen Themen, wurden h\u00e4ufig mit Festnahmen, Schikanen und Abschiebungsandrohungen beantwortet; insbesondere an Hochschulen wird eine abweichende Meinung gezielt unterdr\u00fcckt.<\/p>\n<p>Medienschaffende und regierungskritische Berichterstattung geraten stark unter Druck, der Zugang zu politischer Information wird eingeschr\u00e4nkt.<\/p>\n<p>Das Recht auf freie Meinungs\u00e4u\u00dferung ist vor allem f\u00fcr Nicht-US-B\u00fcrger gef\u00e4hrdet, die wegen Aktivismus f\u00fcr pal\u00e4stinensische oder andere umstrittene Themen abgeschoben werden. (14)<\/p>\n<p>Kommt in den USA auf ca. 180 B\u00fcrger ein Gefangener, so ist es in China ca. einer pro 800 Einwohner. In den USA ist die hohe Inhaftierungsrate stark gepr\u00e4gt von sozialen und ethnischen Ungleichheiten, mit einer besonders hohen Rate bei Afroamerikanern. Zudem ist das Strafrechtssystem auf hohe Inhaftierung ausgelegt, was zu Kosten von \u00fcber 50 Milliarden US-Dollar j\u00e4hrlich f\u00fchrt. Beide L\u00e4nder haben hohe Gefangenenzahlen, die USA aber weltweit die h\u00f6chste Pro-Kopf-Rate.<\/p>\n<p>In den alternativen Medien kursierte in den vergangenen Wochen eine Liste der 15 Top-L\u00e4nder mit den meisten Verhaftungen wegen Online-Postings:<\/p>\n<figure id=\"attachment_23328\" aria-describedby=\"caption-attachment-23328\" style=\"width: 600px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-attachment-id=\"23328\" data-permalink=\"https:\/\/www.freidenker.org\/?attachment_id=23328\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/effenberger_china3_02.jpg?fit=851%2C508&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"851,508\" data-comments-opened=\"0\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"effenberger_china3_02\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/effenberger_china3_02.jpg?fit=800%2C478&amp;ssl=1\" class=\"wp-image-23328\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/effenberger_china3_02.jpg?resize=600%2C358&#038;ssl=1\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"358\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/effenberger_china3_02.jpg?w=851&amp;ssl=1 851w, https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/effenberger_china3_02.jpg?resize=300%2C179&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/effenberger_china3_02.jpg?resize=768%2C458&amp;ssl=1 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-23328\" class=\"wp-caption-text\"><span style=\"font-size: 10pt;\">Quelle: Archiv Effenberger<\/span><\/figcaption><\/figure>\n<p>In dieser Rangliste wurde Deutschland mit 3.500 Festnahmen im Zusammenhang mit Online-Postings angegeben, was im internationalen Vergleich Platz drei hinter Belarus und einen Platz vor China bedeutet. Allerdings sind diese Zahlen umstritten und nicht exakt belegbar, da detaillierte Statistiken speziell zu Festnahmen wegen Online-Kommentaren in Deutschland fehlen. Das Bundeskriminalamt erkl\u00e4rt, dass zwar mehrere tausend politisch motivierte Hasspostings (Volksverhetzung etc.) j\u00e4hrlich erfasst werden, doch genaue Festnahmedaten sind nicht ver\u00f6ffentlicht. Insgesamt werden die Statistiken des Bundeskriminalamts nach politischen Gesichtspunkten bzw. R\u00fccksichtnahmen gegl\u00e4ttet, ein Vorgehen, dass vor allem bei autorit\u00e4ren Staaten wie China oder Belarus besonders angeprangert wird. (15)<\/p>\n<p>Faktenchecker wie der Tagesschau-Faktenfinder weisen in ihrer Recherche darauf hin, dass die \u201e3.500\u201c-Zahl vor allem \u00fcber soziale Medien und in nicht-journalistischen Online-Grafiken verbreitet wurde und keine offizielle Polizeistatistik oder unabh\u00e4ngige Quelle hinterlegt ist. Weder das Bundeskriminalamt noch das Bundesinnenministerium haben f\u00fcr das Jahr 2023 eine solche Zahl best\u00e4tigt oder publiziert. Hier wird ausschlie\u00dflich auf die Zahl 3.500 abgehoben \u2013 dagegen l\u00e4sst die Aussage offen, ob es vielleicht 3.499 oder 3.501 sein k\u00f6nnten. (16)<\/p>\n<h5><strong>Die imperialen Ziele der Gro\u00dfm\u00e4chte China und USA im Jahr 2025<\/strong><\/h5>\n<p>China verf\u00fcgt \u00fcber eine 5000-j\u00e4hrige kontinuierliche Kulturgeschichte mit einer langen Tradition von Zivilisation, Philosophie und Verwaltung.<\/p>\n<p>Die kulturelle Identit\u00e4t ist durch Konfuzianismus, Daoismus und eine zentralisierte Staatsf\u00fchrung gepr\u00e4gt, die trotz Br\u00fcchen und Fremdeinfl\u00fcssen eine bemerkenswerte Kontinuit\u00e4t bewahrt hat. China war historisch gesehen vor allem ein kontinentales Reich ohne expansive imperiale Ambitionen au\u00dferhalb der asiatischen Region, mit dem Fokus auf Harmonie und Ordnung (\u201eTianxia-Konzept\u201c)<\/p>\n<p>Im Vergleich dazu sind die USA ein relativ junges Land mit rund 200 Jahren Geschichte als Nation, gepr\u00e4gt von Expansion, Konflikten und vor allem gewaltsamer Eroberung, Vertreibung und Ermordung der indigenen Bev\u00f6lkerung durch europ\u00e4ische Siedler.<\/p>\n<p>Der Konfuzianismus in China f\u00f6rderte eine hierarchische, harmonische und pflichtbewusste Gesellschaft, in der das Individuum in ein soziales Gef\u00fcge eingegliedert ist.<\/p>\n<p>Die westlichen Ideologien legen hingegen Wert auf individuelle Rechte, pers\u00f6nliche Freiheit und demokratische Teilhabe, was oft mit sozialem Wandel und Konflikten einhergeht. Diese unterschiedlichen Grundkonzepte pr\u00e4gen bis heute die politischen und gesellschaftlichen Systeme Ostasiens und des Westens.<\/p>\n<p>Heute verfolgt China mit der \u201eMade in China 2025\u201c-Strategie das Ziel, technologisch eigenst\u00e4ndig und global f\u00fchrend zu werden, gerade in Hightech-Bereichen wie KI, Halbleitern, Raumfahrt und erneuerbaren Energien. Mit der \u201eBelt and Road\u201c Initiative (Neue Seidenstra\u00dfe) strebt China nach globaler wirtschaftlicher und geopolitischer Expansion durch Investitionen in Infrastruktur, Rohstoffquellen und strategische Hafenanlagen weltweit, vor allem in Asien, Afrika, Lateinamerika und Europa.<\/p>\n<p>China baut gezielt die wirtschaftliche und technologische Abh\u00e4ngigkeit anderer L\u00e4nder auf, um seine Einflusszone zu erweitern und sich geopolitisch abzusichern.<\/p>\n<p>Die milit\u00e4rische Modernisierung und Pr\u00e4senz, vor allem im S\u00fcdchinesischen Meer und rund um Taiwan, ist Teil der Strategie, regionale Dominanz und globale Ansehen als Gro\u00dfmacht zu sichern.<\/p>\n<p>Die USA verfolgen dagegen eine Strategie der Erhaltung einer globalen F\u00fchrungsrolle durch milit\u00e4rische Pr\u00e4senz weltweit, B\u00fcndnissysteme (NATO, QUAD etc.) und technologische Innovationsf\u00fchrerschaft. Durch Industriepolitik, Sanktionen und Exportkontrollen wollen sie den Aufstieg Chinas und anderer Rivalen eind\u00e4mmen und eigene technologische Standards sichern. Sie konzentrieren sich darauf, ihre strategischen Allianzen zu festigen und Einflusszonen gegen Rivalen abzugrenzen, insbesondere im Indo-Pazifik. Wirtschaftlich streben sie nach der Sicherung von globalen Handelswegen, dem Zugang zu Rohstoffen und der F\u00fchrerschaft in Zukunftstechnologien. Chinas imperiale Ziele sind technologische Selbst\u00e4ndigkeit, wirtschaftliche globale Expansion mit wachsendem politischen Einfluss und regionaler Milit\u00e4rmacht. Die USA dagegen setzen auf globale milit\u00e4rische F\u00fchrerschaft, Innovationsvorsprung und Blockbildung gegen Rivalen, insbesondere China.<\/p>\n<p>Bei der prek\u00e4ren Finanzlage der USA (sie stehen vor dem Bankrott) ist dieses Dominanzstreben f\u00fcr die \u00fcbrige Welt h\u00f6chst gef\u00e4hrlich, denn als Ausweg bleibt da nur der Krieg gegen die Aufstiegsmacht China (beide befinden sich in der sogenannten Thukydides-Falle (17)).<\/p>\n<p>Am 29. September 2025 erschien in Foreign Affairs, der Hauspostille des Council on Foreign Relations (CFR), der mit \u201eChina geht in die Offensive\u201c \u00fcberschriebene Artikel von Jeffrey Prescott und Julian Gewirtz. Sie verweisen auf die Anfang September 2025 von Chinas Pr\u00e4sident Xi Jinping in Tianjin gehaltene zentrale Rede bei der 25. Sitzung des Rates der Staatschefs der Shanghaier Organisation f\u00fcr Zusammenarbeit (SOZ). Er betonte darin die Notwendigkeit einer gerechteren und ausgewogeneren globalen Regierungsf\u00fchrung angesichts wachsender weltweiter Herausforderungen und Krisen. Xi verurteilte die fortdauernde Mentalit\u00e4t des Kalten Krieges sowie Machtpolitik und Protektionismus scharf und rief dazu auf, Mauern abzubauen statt neue zu errichten, Zusammenarbeit zu f\u00f6rdern statt zu behindern.<\/p>\n<p>Als Teil seiner Rede k\u00fcndigte Xi die \u201eGlobal Governance Initiative\u201c an, mit der China eine aktivere Rolle bei der Gestaltung des internationalen Systems anstrebt. Er forderte die Achtung der Souver\u00e4nit\u00e4t aller Staaten, die Befolgung des V\u00f6lkerrechts, echte multilaterale Zusammenarbeit sowie menschenzentrierte Politik und konkrete Taten. Xi stellte gleichzeitig Chinas Bereitschaft heraus, den Fortschritt in Bereichen wie K\u00fcnstliche Intelligenz und wirtschaftliche Entwicklung mit anderen zu teilen, und formulierte eine klare Absage gegen hegemoniale Machtpolitik.<\/p>\n<p>Diese Rede markiert einen strategischen Weckruf Chinas, Weltordnung und Zusammenarbeit nach eigenen Vorstellungen neu zu formen, den Aufruf zu einer multipolaren, kooperativer gestalteten Welt. (18)<\/p>\n<h5>M\u00fcssen nun die USA auch in die Offensive gehen?<\/h5>\n<p>China d\u00fcrfte inzwischen stark genug sein, waffentechnisch wie mental, dass die USA ihr milit\u00e4risches Ziel gem\u00e4\u00df \u201eWin in a Complex World 2020-2040\u201c nicht mehr umsetzen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Ende September 2025 hat China eine Inter-kontinentalrakete (ICBM) mit Hyperschall-Boost-Glide-Technologie im Pazifik getestet, wobei die Reichweite rund 11.000 Kilometer betrug und das Einschlagsgebiet sich in den offenen Gew\u00e4ssern nahe Franz\u00f6sisch-Polynesien befand. Bei dem Test wurde eine moderne Rakete auf einer sogenannten &#8222;depressed trajectory&#8220; (abgesenkten Flugbahn) gestartet, was die Abfangbarkeit durch existierende Raketenabwehr-systeme deutlich erschwert. (19) Experten sehen darin einen strategischen Technologiesprung, denn Hyperschall-Boost-Glide-Fahr-zeuge kombinieren extreme Geschwindigkeit und hohe Man\u00f6vrierf\u00e4higkeit, sodass sie klassische Fr\u00fchwarn- und Abwehrsysteme unterlaufen k\u00f6nnen. (20)<\/p>\n<p>Eine deutliche Machtdemonstration und ein Signal an die USA, Japan und andere regionale Akteure? (21)<\/p>\n<h5><strong>Wie wird der aktuelle Konflikt Unipolar vs. Multipolare Welt enden?<\/strong><\/h5>\n<p>Im Geleitwort f\u00fcr die deutsche Ausgabe seines im Sommer 2023 geschriebenen Buches <em>\u201eDer Westen im Niedergang. \u00d6konomie, Kultur und Religion im freien Fall\u201c <\/em>schreibt Emmanuel Todd im Sommer 2024 in Paris:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201e<em>Seit dem Irakkrieg und den gemeinsamen Pressekonferenzen von Wladimir Putin, Gerhard Schr\u00f6der und Jacques Chirac <\/em><em>[es fand im Rahmen eines Dreiergipfels im russischen Urlaubsort Sotschi am 30. August 2004 statt, im Dezember 2004 dann die &#8222;orangene Revolution&#8220; in der Ukraine, W.E.] <\/em><em>leben die Vereinigten Staaten in Angst vor einer strukturellen Ann\u00e4hrung zwischen Deutschland und Russland, die das Ende des US-amerikanischen Einflusses auf Europa bedeuten w\u00fcrde. Von diesem Standpunkt aus betrachtet stellt es f\u00fcr die Vereinigten Staaten einen ma\u00dfgeblichen Erfolg dar, dass sie die Europ\u00e4ische Union in einen Konflikt mit Russland verwickeln konnten, sogar auf die Gefahr hin, deren Wirtschaft mehr zu schaden als der Russlands. Die energiepolitische und industrielle Verbindung zwischen Deutschland und Russland ist zum aktuellen Zeitpunkt zusammengebrochen.<\/em>\u201c<\/p>\n<p>Weiter prognostiziert Todd, dass die Vereinigten Staaten diesen Krieg verlieren werden, weil ihre industriellen und milit\u00e4rischen Mittel gegen ein wiedererstarktes Russland unzureichend sind. Die bevorstehende Niederlage der Ukraine sowie die Erniedrigung des Pentagons und der NATO werden die Frage nach den k\u00fcnftigen Beziehungen zwischen Deutschland und Russland wieder aufkommen lassen. Dann wird Deutschland zwischen einem endlosen Konflikt und dem Frieden mit Russland w\u00e4hlen m\u00fcssen. F\u00fcr Deutschland ist dies ein sehr altes Thema.<\/p>\n<p>Im Kern des Buches analysiert Todd die regressive Dynamik der US-amerikanischen Gesellschaft. Laut Todd wird der Fall des Westens nicht durch einen russischen Sieg, sondern durch einen Zerfall der USA von innen heraus erfolgen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201e<em>Einen Krieg des Westens im Tiefland der Ukraine, weniger als 1000 Kilometer von Moskau entfernt, zu unterst\u00fctzen, bedeutet f\u00fcr Deutschland also nicht, endlich auf der richtigen, sondern erneut &#8211; wie aus Versehen \u2013 auf der falschen Seite der Geschichte zu stehen<\/em>.\u201c (22)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Wolfgang Effenberger, Jahrgang 1946, erhielt als Pionierhauptmann bei der Bundeswehr tiefere Einblicke in das von den USA vorbereitete \u201eatomare Gefechtsfeld\u201c in Europa. Nach zw\u00f6lfj\u00e4hriger Dienstzeit studierte er in M\u00fcnchen Politikwissenschaft sowie H\u00f6heres Lehramt (Bauwesen\/Mathematik) und unterrichtete bis 2000 an der Fachschule f\u00fcr Bautechnik. Seitdem publiziert er zur j\u00fcngeren deutschen Geschichte und zur US-Geopolitik. Zuletzt erschienen vom ihm \u201eSchwarzbuch EU &amp; NATO\u201c (2020) sowie \u201eDie untersch\u00e4tzte Macht\u201c (2022)<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5>Anmerkungen und Quellen<\/h5>\n<p>1) Donald Trump: GREAT AGAIN! Kulmbach 2016, S. 60<\/p>\n<p>2) <a href=\"https:\/\/www.bpb.de\/shop\/zeitschriften\/apuz\/26862\/china-und-die-usa-washingtons-fernostpolitik-nach-dem-11-september-2001\/\">https:\/\/www.bpb.de\/shop\/zeitschriften\/apuz\/26862\/china-und-die-usa-washingtons-fernostpolitik-nach-dem-11-september-2001\/<\/a><\/p>\n<p>3) <a href=\"https:\/\/www.bpb.de\/shop\/zeitschriften\/apuz\/29817\/die-chinapolitik-der-usa\/\">https:\/\/www.bpb.de\/shop\/zeitschriften\/apuz\/29817\/die-chinapolitik-der-usa\/<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ssoar.info\/ssoar\/handle\/document\/24501\">https:\/\/www.ssoar.info\/ssoar\/handle\/document\/24501<\/a><\/p>\n<p>4) <a href=\"https:\/\/monde-diplomatique.de\/artikel\/!5473507\">https:\/\/monde-diplomatique.de\/artikel\/!5473507<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.swp-berlin.org\/10.18449\/2020S01\/\">https:\/\/www.swp-berlin.org\/10.18449\/2020S01\/<\/a><\/p>\n<p>5) Frank Sieren: China to go. M\u00fcnchen 2023, S. 13<\/p>\n<p>6) <a href=\"https:\/\/www.deutschland.de\/de\/topic\/wissen\/bildung-lernen\/nachrichtenagenturen\">https:\/\/www.deutschland.de\/de\/topic\/wissen\/bildung-lernen\/nachrichtenagenturen<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.bpb.de\/system\/files\/dokument_pdf\/PuF_I_02_Nachrichtenagenturen.pdf\">https:\/\/www.bpb.de\/system\/files\/dokument_pdf\/PuF_I_02_Nachrichtenagenturen.pdf<\/a><\/p>\n<p>7) <a href=\"http:\/\/www.afp.com\/de\/unser-angebot\/afp-faktencheck\">http:\/\/www.afp.com\/de\/unser-angebot\/afp-faktencheck<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/germany.representation.ec.europa.eu\/news\/kampf-gegen-desinformation-deutsche-beteiligung-neuen-experten-plattformen-2022-12-01_de\">https:\/\/germany.representation.ec.europa.eu\/news\/kampf-gegen-desinformation-deutsche-beteiligung-neuen-experten-plattformen-2022-12-01_de<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/afpfaktencheck\/\">https:\/\/www.instagram.com\/afpfaktencheck\/<\/a><\/p>\n<p>8)\u00a0 <u><a href=\"https:\/\/defence-network.com\/pesco-permanent-structured-cooperation\/\">https:\/\/defence-network.com\/pesco-permanent-structured-cooperation\/<\/a><\/u><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ethikundmilitaer.de\/ausgabe\/2018-02\/article\/nur-eine-weitere-nutzlose-sicherheitsinitiative-russlands-blick-auf-pesco\">https:\/\/www.ethikundmilitaer.de\/ausgabe\/2018-02\/article\/nur-eine-weitere-nutzlose-sicherheitsinitiative-russlands-blick-auf-pesco<\/a><\/p>\n<p>9)<a href=\"https:\/\/opus.bibliothek.uni-wuerzburg.de\/files\/1419\/disshkm.pdf\">https:\/\/opus.bibliothek.uni-wuerzburg.de\/files\/1419\/disshkm.pdf<\/a><\/p>\n<p>10) <a href=\"https:\/\/phaidra.univie.ac.at\/open\/o:1270206\">https:\/\/phaidra.univie.ac.at\/open\/o:1270206<\/a><\/p>\n<p>11) <a href=\"https:\/\/opus.bibliothek.uni-wuerzburg.de\/files\/1419\/disshkm.pdf\">https:\/\/opus.bibliothek.uni-wuerzburg.de\/files\/1419\/disshkm.pdf<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ethikundmilitaer.de\/ausgabe\/2018-02\/article\/nur-eine-weitere-nutzlose-sicherheitsinitiative-russlands-blick-auf-pesco\">https:\/\/www.ethikundmilitaer.de\/ausgabe\/2018-02\/article\/nur-eine-weitere-nutzlose-sicherheitsinitiative-russlands-blick-auf-pesco<\/a><\/p>\n<p>12)\u00a0 <a href=\"https:\/\/monde-diplomatique.de\/artikel\/!849861\">https:\/\/monde-diplomatique.de\/artikel\/!849861<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/unipub.uni-graz.at\/obvugrhs\/download\/pdf\/217184\">https:\/\/unipub.uni-graz.at\/obvugrhs\/download\/pdf\/217184<\/a><\/p>\n<p>13)<a href=\"https:\/\/www.hrw.org\/world-report\/2025\/country-chapters\/china\">https:\/\/www.hrw.org\/world-report\/2025\/country-chapters\/china<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.amnesty.org\/en\/location\/asia-and-the-pacific\/east-asia\/china\/report-china\/\">https:\/\/www.amnesty.org\/en\/location\/asia-and-the-pacific\/east-asia\/china\/report-china\/<\/a><\/p>\n<p>14) <a href=\"https:\/\/www.amnesty.org\/en\/location\/americas\/north-america\/united-states-of-america\/report-united-states-of-america\/\">https:\/\/www.amnesty.org\/en\/location\/americas\/north-america\/united-states-of-america\/report-united-states-of-america\/<\/a><\/p>\n<p>15) <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/faktenfinder\/grafik-festnahmen-online-k;https:\/www.polizei.de\/SharedDocs\/Kurzmeldungen\/DE\/Kurzmeldungen\/230623_Mindestspeicherfristen_IP-Adressen.htmlommentare-100.html\">https:\/\/www.tagesschau.de\/faktenfinder\/grafik-festnahmen-online-k;https:\/\/www.polizei.de\/SharedDocs\/Kurzmeldungen\/DE\/Kurzmeldungen\/230623_Mindestspeicherfristen_IP-Adressen.htmlommentare-100.html<\/a><\/p>\n<p>16) <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/faktenfinder\/grafik-festnahmen-online-kommentare-100.html\">https:\/\/www.tagesschau.de\/faktenfinder\/grafik-festnahmen-online-kommentare-100.html<\/a><\/p>\n<p>17) Der Begriff <strong>Thukydides-Falle<\/strong> (englisch: <em>Thucydides Trap<\/em>), basiert auf einem Zitat des antiken athenischen Historikers und Strategen Thukydides, wonach der Peloponnesische Krieg zwischen Athen und Sparta aufgrund der Furcht Spartas vor der wachsenden Macht Athens unvermeidlich gewesen sei. Der US-amerikanische Politikwissenschaftler Graham T. Allison f\u00fchrte den Begriff ein, der eine hohe Wahrscheinlichkeit f\u00fcr einen Krieg beschreibt, wenn eine aufstrebende Macht eine bestehende Gro\u00dfmacht als regionalen oder internationalen Hegemon zu verdr\u00e4ngen droht. Er wird vor allem verwendet, um einen potenziellen Konflikt zwischen den Vereinigten Staaten und der Volksrepublik China zu beschreiben.<\/p>\n<p>18) <a href=\"https:\/\/www.foreignaffairs.com\/united-states\/china-goes-offense?utm_medium=newsletters&amp;utm_source=twofa&amp;utm_campaign=China%20Goes%20on%20Offense&amp;utm_content=20251003&amp;utm_term=EWZZZ005ZX#\">https:\/\/www.foreignaffairs.com\/united-states\/china-goes-offense?utm_medium=newsletters&amp;utm_source=twofa&amp;utm_campaign=China%20Goes%20on%20Offense&amp;utm_content=20251003&amp;utm_term=EWZZZ005ZX#<\/a><\/p>\n<p>19) <a href=\"https:\/\/www.graphicnews.com\/media\/GN\/46319\/C\/jpg\/NL\">https:\/\/www.graphicnews.com\/media\/GN\/46319\/C\/jpg\/NL<\/a><\/p>\n<p>20) <a href=\"https:\/\/defencesecurityasia.com\/en\/china-hypersonic-icbm-test-depressed-trajectory-boost-glide\/\">https:\/\/defencesecurityasia.com\/en\/china-hypersonic-icbm-test-depressed-trajectory-boost-glide\/<\/a><\/p>\n<p>21) <a href=\"https:\/\/armyrecognition.com\/news\/army-news\/2025\/china-test-launches-new-df-26d-hypersonic-guam-killer-missile\">https:\/\/armyrecognition.com\/news\/army-news\/2025\/china-test-launches-new-df-26d-hypersonic-guam-killer-missile<\/a><\/p>\n<p>22) Emmanuel Todd: <em>Der Westen im Niedergang. \u00d6konomie, Kultur und Religion im freien Fall<\/em><em>. 2004 Neu-Isenburg, S. 12<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Bild oben: <span class=\"mw-mmv-title\">Die Fahnen der USA und der Volksrepublik China am Peace Hotel in Shanghai (Symbolbild, April 2024)<br \/>\nFoto: Chainwit., <a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by\/4.0\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">CC BY 4.0<\/a><br \/>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=154837925\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=154837925<\/a><\/span><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Teil 3: China im Fokus westlicher Geopolitik<\/b><br \/>\n<b>Beitrag von\u00a0Wolfgang Effenberger<\/b><br \/>\n2016 brachte der damalige US-Pr\u00e4sidentschaftskandidat Donald Trump das Buch \u201eGreat Again! Wie ich Amerika retten werde\u201c heraus. Im Kapitel 4 (Au\u00dfenpolitik f\u00fcr den Frieden) wies er darauf hin, dass Chinas Wirtschaft in den vergangenen Dekaden jedes Jahr um ph\u00e4nomenale neun bis zehn Prozent gewachsen ist und prophezeite, dass China innerhalb der n\u00e4chsten zehn Jahre die Vereinigten Staaten als weltgr\u00f6\u00dfte Wirtschaft abl\u00f6sen wird. Auf seine eigene Frage \u201ewas haben wir unternommen, um sie zu besiegen?\u201c antwortete er: <i>\u201eWir haben uns kampflos ergeben\u201c. Darauf folgte die Feststellung: \u201eEs gibt Menschen, die sich w\u00fcnschen, ich w\u00fcrde China nicht als unseren Feind bezeichnen. Aber genau das ist das Land doch!\u201c<\/i><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":23342,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","advanced_seo_description":"","jetpack_seo_html_title":"","jetpack_seo_noindex":false,"jetpack_post_was_ever_published":false,"footnotes":""},"categories":[12],"tags":[1398,699,2391,413,1631,1495,404,2060,1978,1427,563,637,1556,1844,1391,185,1866,1528,2232],"class_list":["post-23324","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-demokratie-medien-aufklaerung","tag-aufruestung","tag-aussenpolitik","tag-brics","tag-china","tag-geopolitik","tag-globalstrategie","tag-imperialismus","tag-konkurrenz","tag-kooperation","tag-macht","tag-menschenrechte","tag-propaganda","tag-sicherheitspolitik","tag-soz","tag-taiwan","tag-usa","tag-wettbewerb","tag-wirtschaftspolitik","tag-zoelle"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/China__the_USA_flags_800x450.jpg?fit=800%2C450&ssl=1","jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p9stpK-64c","jetpack-related-posts":[{"id":23116,"url":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=23116","url_meta":{"origin":23324,"position":0},"title":"China mit anderen Augen (1)","author":"Webredaktion","date":"14. 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