{"id":23105,"date":"2025-10-13T19:53:43","date_gmt":"2025-10-13T17:53:43","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=23105"},"modified":"2025-10-31T18:57:57","modified_gmt":"2025-10-31T17:57:57","slug":"imperialismus-heute-heisst-reaktion-diversion-aggressivitaet-krieg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=23105","title":{"rendered":"Imperialismus heute hei\u00dft: Reaktion, Diversion, Aggressivit\u00e4t, Krieg"},"content":{"rendered":"<h4><strong>Staatenbeziehungen m\u00fcssen neu geordnet werden<\/strong><\/h4>\n<p><em>Referat von <strong>Anton Latzo<\/strong><\/em><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Gehalten auf einer Bildungsveranstaltung der DKP zum Thema &#8222;Imperialismus \u2013 Entwicklung in der Gegenwart&#8220; am 04.10.2025 in Potsdam<\/span><\/p>\n<p>Wir leben in einer Phase der internationalen Auseinandersetzungen, in der nicht nur die sozial-\u00f6konomischen und politischen Verh\u00e4ltnisse in den Staaten, sondern auch die Beziehungen zwischen den Staaten und Staatengruppierungen eine tiefgreifende Ver\u00e4nderung erfahren. Ihre Geschichte l\u00e4sst uns Wurzeln, Wesen und aktuelle Praxis besser erkennen.<\/p>\n<h5>Die Alliierten zeigen ihr wahres Gesicht<\/h5>\n<p>Bereits im Sommer 1946 ver\u00f6ffentlichte John F. Dulles seine programmatische Schrift\u00a0 \u201eGedanken \u00fcber die sowjetische Au\u00dfenpolitik und dar\u00fcber, was mit ihr zu tun ist\u201c. Darin versuchte er, eine \u201esowjetische Bedrohung der freien Welt\u201c nachzuweisen, rief er zum totalen\u00a0\u00a0 Kampf gegen die UdSSR, zur Errichtung kapitalistischer Verh\u00e4ltnisse in den vom Faschismus befreiten osteurop\u00e4ischen Staaten und zur Einkreisung der Sowjetunion durch einen \u201eCordon sanitaire\u201c auf.<\/p>\n<p>Schon w\u00e4hrend der Potsdamer Konferenz wurde versucht, mittels der Drohung mit der Atombombe Druck auf die Sowjetunion auszu\u00fcben. Danach wurde die Truman-Doktrin verk\u00fcndet, der Marshallplan aufgelegt, die Politik der \u201eEind\u00e4mmung des Kommunismus\u201c eingeleitet.<\/p>\n<p>Begleitet von einer staatlich organisierten und finanzierten Propaganda \u00fcber die \u201erote\u00a0 Gefahr\u201c, die \u201esowjetische\u201c, die \u201eGefahr aus dem Osten\u201c wurden aggressive Aktionen in den durch die Sowjetunion befreiten Staaten durchgef\u00fchrt, die den politischen Spielraum ausnutzen sollten, um eine progressive Entwicklung zu verhindern und den Einfluss der USA und Gro\u00dfbritanniens in dieser Region sichern sollten.<\/p>\n<p>Nachdem in den 1950er Jahren in Korea, in der DDR, in Ungarn und Polen es den\u00a0 von den USA gef\u00fchrten und eingesetzten Kreisen nicht gelungen ist, ihre konterrevolution\u00e4ren Ziele zu erreichen, und auch die Politik der St\u00e4rke, der atomaren Erpressung und der Drohungen \u201emassiver Vergeltung\u201c gegen\u00fcber der Sowjetunion nicht die erhofften Ergebnisse brachte,\u00a0 kam es in den 1960er Jahren zu einer Ver\u00e4nderung in der taktischen Linie des Imperialismus im Kampf gegen den Sozialismus.<\/p>\n<p>Unter \u201eVordenker\u201c Henry Kissinger wurde zu \u201eneuer Denkweise\u201c aufgerufen, um effektivere\u00a0 Methoden des Kampfes gegen den Sozialismus zu finden. Dabei wurde vorgeschlagen, den ideologischen Mitteln des Antikommunismus einen gewichtigen Platz einzur\u00e4umen. Es wurde verlangt, einen neuen \u201eelastischen\u201c au\u00dfenpolitischen Kurs gegen\u00fcber Osteuropa zu verfolgen.<\/p>\n<p>In einer Serie von Studien wurden dazu Empfehlungen ausgearbeitet, zu deren Autoren u.a. auch Zbigniew Brzezinski geh\u00f6rte. Ein Ausgangspunkt besagte, dass \u201eim Zeitalter der Ideologie &#8230; politische Handlungen, um erfolgreich zu sein, mit Ideen verbunden werden (m\u00fcssen)\u201c.<\/p>\n<p>In der Studie \u201eIdeologie und Au\u00dfenpolitik\u201c wurde als erstes der \u201ewichtigsten amerikanischen Ziele\u201c in der \u201eSchaffung von Voraussetzungen f\u00fcr die Erosion der militanten Aspekte der kommunistischen Ideologie\u201c gesehen. Um dieses Ziel zu erreichen, \u201em\u00fcssen die Vereinigten Staaten bestrebt sein, breite Kontakte mit der Intelligenz im sozialistischen Machtbereich und letztlich mit Politikern mittlerer und h\u00f6herer Ebene zu entwickeln, in der Hoffnung darauf, dass es gelingt, ihre ideologischen \u00dcberzeugungen zu beeinflussen.\u201c<\/p>\n<p>Weiter wurde empfohlen, nationalistische Tendenzen in und zwischen den sozialistischen Staaten zu f\u00f6rdern sowie \u201einnere Zwistigkeiten\u201c und ideologische Meinungsverschiedenheiten zwischen einzelnen sozialistischen Staaten auszunutzen.<\/p>\n<h5>Konfrontative Taktik gescheitert<\/h5>\n<p>J.F. Kennedy stellte in seinem Buch \u201eStrategie des Friedens\u201c fest, dass \u201edie Politik der Befreiung\u201c sich als \u201eIrrtum erwiesen hat\u201c. Er forderte, an die sozialistischen L\u00e4nder \u201edifferenziert heranzugehen\u201c. Er hielt es f\u00fcr zweckm\u00e4\u00dfig, die L\u00e4nder, die sich zu einer Abschw\u00e4chung ihrer Beziehungen mit der Sowjetunion bereit zeigen w\u00fcrden, wirtschaftlich \u201ezu f\u00f6rdern\u201c. G.F. Kenan, W. Griffith, Z. Brzezinski, W.W. Rostow u.a. entwickelten &#8211; daran ankn\u00fcpfend \u2013 ein System , an die sozialistischen L\u00e4nder \u201edifferenziert\u201c heranzugehen, sie in von der UdSSR \u201el\u00f6sbare\u201c und \u201cnicht l\u00f6sbare\u201c aufzuschl\u00fcsseln und die ersteren so\u00a0 zu behandeln, dass ihre \u201efriedliche Einbeziehung\u201c in die Sph\u00e4re des kapitalistischen Systems erfolgen kann.<\/p>\n<p>Im Juni 1963 formulierte J.F. Kennedy die Grundlage f\u00fcr die taktische Linie der Politik, die als \u201ePolitik des Br\u00fcckenschlags\u201c bekannt wurde. Er rief zum \u201eAustausch von Ideen und Menschen\u201c auf, um \u2013 wie er sagte \u2013 \u201edie Samenk\u00f6rner der Freiheit in beliebige Risse des Eisernen Vorhangs zu s\u00e4en\u201c und zwischen die sozialistischen L\u00e4nder \u201eKeile zu treiben\u201c.<\/p>\n<p>Pr\u00e4sident L.B. Johnson erkl\u00e4rte daran ankn\u00fcpfend: \u201eDas werden Br\u00fccken der Erweiterung des Handels, der Ideen, des Tourismus und der menschlichen Hilfe sein\u201c.<\/p>\n<p>Bei der Verwirklichung der Taktik des \u201eBr\u00fcckenschlags\u201c wurden die bekannten Ereignisse in der CSSR im Jahre 1968 zum H\u00f6hepunkt. Mittels ideologischen und politischen Drucks von au\u00dfen sollten Bedingungen f\u00fcr die Restauration des kapitalistischen Systems in den sozialistischen Staaten und f\u00fcr ihre Herausl\u00f6sung aus ihren B\u00fcndnissen geschaffen werden.<\/p>\n<p>Der Imperialismus benutzte dabei das gesamte Arsenal antikommunistischer Mittel:<\/p>\n<ul>\n<li>umfassende propagandistische Attacke und ideologische Zersetzungsarbeit gegen die sozialistische Ordnung in der CSSR (nach tschechoslowakischen Berechnungen haben 1968\/69 88 ausl\u00e4ndische Rundfunkstationen mit einer Sendezeit von 167 Stunden pro Tag feindliche Propaganda gegen die CSSR betrieben).<\/li>\n<li>allseitige Unterst\u00fctzung antisozialistischer Kr\u00e4fte und revisionistischer Gebilde,<\/li>\n<li>Aktivit\u00e4ten zur Spaltung der KPTsch und um in der Gesellschaft einen solchen Druck aufzubauen, der sie zum Verzicht auf die f\u00fchrende Rolle zwingt,<\/li>\n<li>Sch\u00fcren antisowjetischer und nationalistischer Stimmungen,<\/li>\n<li>wirtschaftliche Ann\u00e4herung an die L\u00e4nder des Kapitals,<\/li>\n<li>milit\u00e4rische Provokationen an den Grenzen der CSSR und<\/li>\n<li>breite Desinformation der Welt\u00f6ffentlichkeit \u00fcber die Vorg\u00e4nge.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Im Unterschied zur Taktik der 1950er Jahre, als der Imperialismus sein militantes, feindliches Verh\u00e4ltnis zum Sozialismus nicht verbarg und einen Frontalangriff gegen ihn zu organisieren versuchte, f\u00fchrte man den Angriff jetzt unter dem Deckmantel der Losung seiner \u201eHumanisierung\u201c, \u201eDemokratisierung\u201c, wurden die Ziele des Imperialismus durch ideologische Maskierung versteckt.<\/p>\n<p>Das zeigt deutlich die gewachsene Bedeutung der ideologischen Mittel im au\u00dfenpolitischen Arsenal des \u201ezeitgerechten\u201c Imperialismus.<\/p>\n<p>In diesem Sinne stellte auch Pr\u00e4sident Nixon seine au\u00dfenpolitische Botschaft unter das Motto \u201eEine neue Strategie im Interesse des Friedens\u201c. Erstmals erkannte ein amerikanischer Pr\u00e4sident <em>in Worten<\/em> Interessen der sozialistischen Staaten als legitim an und akzeptierte den souver\u00e4nen Charakter der sozialistischen Staaten in Osteuropa.<\/p>\n<p>Das war jedoch eingebettet in und verbunden mit der politischen Generallinie des amerikanischen Imperialismus gegen\u00fcber den sozialistischen Staaten, die unver\u00e4ndert geblieben war. Beibehalten wurde der Kurs auf Spaltung des sozialistischen B\u00fcndnissystems, Untergrabung des sozialistischen Internationalismus sowie das Ziel auf eine allm\u00e4hliche \u201eTransformation\u201c des Sozialismus im b\u00fcrgerlichen Sinne \u2013 auch mit sozialdemokratischer Farbgebung.<\/p>\n<p>Es wurden die Theorien von der \u201eKonvergenz\u201c der gesellschaftlichen Systeme Sozialismus und Kapitalismus und von der \u201eEntideologisierung\u201c in Umlauf gebracht.<\/p>\n<p>Sie sollten die Grundlage f\u00fcr alle m\u00f6glichen revisionistischen Str\u00f6mungen innerhalb der sozialistischen L\u00e4nder und der kommunistischen und Arbeiterparteien schaffen und helfen, diese ideologisch zu entwaffnen.<\/p>\n<p>Zur Untergrabung des sozialistischen Internationalismus verfolgten die USA und ihre imperialistischen Partner\/Helfer eine \u201edifferenzierte Politik\u201c gegen\u00fcber jedem einzelnen sozialistischen Land und eine \u00f6konomische \u201eAnbindung\u201c sowie die ideologische Durchdringung. Das Ziel bestand darin, \u201eKeile zwischen sie zu treiben\u201c.<\/p>\n<h5>Konstruktives Verhalten der sozialistischen Staaten<\/h5>\n<p>In Kenntnis dieser Lage waren die sozialistischen Staaten bem\u00fcht, die positiven Aspekte zu nutzen und konstruktiv ein Programm zu entwickeln, auf dessen Grundlage Frieden, Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa und dar\u00fcber hinaus m\u00f6glich erschien.<\/p>\n<p>Konkrete Vorschl\u00e4ge wurden durch die Bukarester Tagung der Warschauer Vertragsstaaten vom Sommer 1966 und von der Beratung der kommunistischen und Arbeiterparteien Europas in Karlovy Vary (1967) erarbeitet.<\/p>\n<p>Auf ihrer Grundlage konnte Anfang der 1970er Jahre ein Durchbruch zu einer ersten Phase einer politischen Entspannung in den Beziehungen zwischen den sozialistischen und kapitalistischen Staaten erreicht werden.<\/p>\n<p>Sp\u00e4ter wurde deutlich, dass er nicht ausreichend stabil und auch nicht unwiderruflich war! Einerseits erschienen die Ergebnisse und Wirkungen des Entspannungsprozesses als reale Best\u00e4tigung des von den Staaten des Warschauer Vertrages verfochtenen Konzepts der friedlichen Koexistenz. Seine Prinzipien wurden in einer Vielzahl bi- und multilateraler Vertr\u00e4ge festgeschrieben.<\/p>\n<p>Andererseits war es \u00fcber wenige Ans\u00e4tze hinaus nicht gelungen, die politische durch die milit\u00e4rische Entspannung zu erg\u00e4nzen, sie durch substanzielle Schritte der nuklearen und konventionellen Abr\u00fcstung zu untermauern.<\/p>\n<p>Gleichzeitig haben sich die M\u00e4chte des Monopolkapitals den neuen Bedingungen angepasst. Sie missbrauchten die entstandene Lage, um ihr Konzept \u201eWandel durch Ann\u00e4herung\u201c mit erh\u00f6htem Druck und mit Hilfe opportunistischer und revisionistischer Kr\u00e4fte durchzusetzen.<\/p>\n<p>Die Entwicklung des subjektiven Faktors besonders in der Sowjetunion kam ihnen dabei \u2013 zus\u00e4tzlich zu den Problemen, die aus dem Kr\u00e4fteverh\u00e4ltnis resultierten \u2013 entgegen.<\/p>\n<p>Die Folgezeit machte deutlich, dass die aggressivsten Kreise des Imperialismus nicht bereit waren, den w\u00e4hrend der Konferenz f\u00fcr Sicherheit und Zusammenarbeit in Helsinki und danach vereinbarten Weg zu gehen. Sie folgten der Taktik, den Status quo in Europa erst einmal anzuerkennen, mit dem Ziel, ihn schrittweise zu \u00fcberwinden!<\/p>\n<p>Nach den positiven Ergebnissen der Konferenz f\u00fcr Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa wurde durch die USA und die ihnen folgenden f\u00fchrenden Kreise der NATO der Prozess der Entspannung wieder gestoppt und die Ergebnisse durch<\/p>\n<ol style=\"list-style-type: lower-alpha;\">\n<li>ideologische Diversion und politischer und \u00f6konomischer Destabilisierungspolitik dem Sozialismus in Europa eine Niederlage zugef\u00fcgt,<\/li>\n<li>die Staatlichkeit der UdSSR und anderer Staaten in Europa \u2013 auch unter Einsatz milit\u00e4rischer Gewalt \u2013 zerschlagen,<\/li>\n<li>die DDR der BRD einverleibt,<\/li>\n<li>die Warschauer Vertragsorganisation als Initiator und Haupttr\u00e4ger des Entspannungsprozesses beseitigt,<\/li>\n<li>Die NATO und die EU wurden nach Osteuropa, nahe Russland und russischer Staatsgrenze, die durch Zerschlagung der UdSSR geschaffen wurde, verlegt.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Die Zentren des international organisierten Kapitals haben sich dem politischen Revanchismus, dem gesellschaftlichen und territorialen Revisionismus verschrieben und versuchen weiterhin, Russland und China eine strategische Niederlage zuzuf\u00fcgen.<\/p>\n<p>Russophobie und Sinophobie dienen als Grundlage der Politik zur Umsetzung der Prinzipien und Ziele der globalen Politik der NATO und der EU &#8211; aber verst\u00e4rkt auch in Osteuropa und auf den Territorien der ehemaligen Sowjetrepubliken.<\/p>\n<p>Russland wurde in den Sicherheitsstrategien der Hauptm\u00e4chte der NATO und der EU \u2013 einschlie\u00dflich in denen der ehemaligen Warschauer Vertragsstaaten \u2013 zum Gegner bzw. zum Feind erkl\u00e4rt.<\/p>\n<h5>USA sichern sich ab<\/h5>\n<p>Die Restauration und anschlie\u00dfende Sicherung kapitalistischer Verh\u00e4ltnisse in den Staaten der Warschauer Vertragsorganisation und des RGW wurde durch alle kapitalistischen M\u00e4chte kollektiv verfolgt.<\/p>\n<p>F\u00fcr die US-amerikanischen Regierungen waren sie aber zugleich wichtige Schritte, um die alleinige Vorherrschaft der USA in ganz Europa und weltweit durchzusetzen. Es waren also Schritte zur erneuten weltweiten Ausdehnung der Macht des Kapitals &#8211; aber auch zur Austragung der Widerspr\u00fcche zwischen den M\u00e4chten des Kapitals.<\/p>\n<p>Damit wurden Bedingungen geschaffen, die die Konkurrenz zwischen den M\u00e4chten der Monopole um die gr\u00f6\u00dften Brocken bei der neuen Aufteilung der \u00f6konomischen und politischen Einflusssph\u00e4ren und Herrschaftsgebiete versch\u00e4rften.<\/p>\n<p>Ein Ausdruck dessen ist zum Beispiel die Tatsache, dass die USA sich nicht damit begn\u00fcgten, ihren Einfluss in den Staaten Osteuropas nach der Restauration der Herrschaft des Kapitals in diesen L\u00e4ndern allein \u00fcber deren Aufnahme in die NATO und EU zu sichern.<\/p>\n<p>Es bleibt aber generell au\u00dferhalb der Betrachtungen, dass die USA parallel zur multilateralen Bindung auch bilateral Vertr\u00e4ge \u00fcber Strategische Partnerschaft mit den jetzigen Mitgliedern der NATO aus Osteuropa \u2013 ehemals sozialistische Staaten \u2013 einzeln abgeschlossen haben.<\/p>\n<p>Sie schufen damit einen gegen\u00fcber der NATO und ihren europ\u00e4ischen M\u00e4chten unabh\u00e4ngigen Strang der Beziehungen in allen wichtigen Bereichen \u2013 von der \u00d6konomie, Politik und Sicherheit bis zum Milit\u00e4rischen. Zweigleisigkeit haben die USA bis in die Gegenwart hinein beibehalten. Erst war sie antisowjetisch ausgerichtet und f\u00fchrte zur Zerschlagung der UdSSR. Dann wurde sie antirussisch begr\u00fcndet mit dem erkl\u00e4rten Ziel Russland zu zerschlagen!<\/p>\n<h5>Etappen der Verwirklichung<\/h5>\n<p>Der<em> erste <\/em>Schritt in Richtung Osten und zur Revision der nach dem zweiten Weltkrieg in Europa entstandenen Grenzen war die Einverleibung der DDR in die BRD und damit &#8211; entgegen eingegangener Verpflichtungen \u2013 in die NATO.<\/p>\n<p>Mit der Aufnahme der osteurop\u00e4ischen Staaten \u2013 von Polen an der Ostsee bis Bulgarien im Schwarzen Meer \u2013 , die vorher Mitglied der Warschauer Vertragsorganisation und B\u00fcndnispartner der Sowjetunion waren, in die NATO und in die EU sind diese Organisationen in einer zweiten Etappe bis unmittelbar an die Grenze der UdSSR vorgesto\u00dfen.<\/p>\n<p>Sie schufen damit einen Raum (G\u00fcrtel) vom hohen Norden, \u00fcber Mitteleuropa bis ins Schwarze Meer, der nicht nur politisch und \u00f6konomisch, sondern auch milit\u00e4risch unter Kontrolle der USA gebracht wurde. Im Unterschied zur EU und ihren M\u00e4chten standen den USA nicht nur \u00f6konomische und politische Instrumente zur Verf\u00fcgung. Sie konnten auch die milit\u00e4rischen Instrumente massiv einsetzen \u2013 sowohl gegen die osteurop\u00e4ischen Staaten aber auch gegen Russland \u2013 und wenn es sein musste \u2013 auch gegen das abweichende Verhalten der Verb\u00fcndeten der USA. Das Potenzial und die Au\u00dfen- und Sicherheitspolitik dieser L\u00e4nder wurde den Zielen der NATO-Hauptmacht USA einverleibt.<\/p>\n<p>Abgesichert wurde diese politische und territoriale Ostausdehnung durch das System bilateraler Vertr\u00e4ge \u00fcber Strategische Partnerschaft zwischen den USA und jedem einzelnen osteurop\u00e4ischen Land. Den USA wurde damit eine nicht nur politisch und \u00f6konomisch, sondern auch milit\u00e4risch die bestimmende Rolle einger\u00e4umt.<\/p>\n<p>Das kommt unter anderem auch darin zum Ausdruck, dass in der Zwischenzeit, nach dem Beitritt dieser Staaten zur NATO und EU, vom Baltikum bis ins Schwarze Meer 22 Milit\u00e4rst\u00fctzpunkte der USA errichtet wurden. Dazu geh\u00f6ren auch die Raketenbasen der USA in Polen und Rum\u00e4nien. Dazu geh\u00f6rt auch, dass im Kosovo nach der Aggression gegen Jugoslawien ein USA-St\u00fctzpunkt f\u00fcr 10.000 Mann eingerichtet wurde und in Rum\u00e4nien, bei Constanta, einer mit gleicher Kapazit\u00e4t errichtet wird.<\/p>\n<p>In Richtung Osten bestand aber noch immer &#8211; vom der Ostsee im Norden bis ins Schwarze Meer \u2013 ein geographisch geschlossener Streifen, auf dem sich die nach der Zerschlagung der UdSSR selbst\u00e4ndig\u00a0 gewordenen ehemaligen Sowjetrepubliken Belorussland, die Ukraine, die Republik Moldawien und &#8211; n\u00f6rdlich des Schwarzen Meeres &#8211; Georgien usw. befinden. Die Aufz\u00e4hlung lie\u00dfe sich bis Mittelasien fortsetzen.<\/p>\n<p>In diesem Raum konzentrierten sich die Aktivit\u00e4ten der NATO und der EU in einer dritten Etappe anfangs auf politische und gesellschaftliche Umgestaltungen zur Restauration des Kapitalismus durch sogenannte bunte Revolutionen und auf den Aufbau eines engen Netzes von zwischenstaatlichen Bindungen und von Verflechtungen von Nichtregierungsorganisation die direkt an Institutionen in den USA und der NATO- sowie der EU-M\u00e4chte gebunden sind.<\/p>\n<p>Die Aktivit\u00e4ten der sogenannten Soros-Stiftungen und anderer zum Zwecke der subversiven T\u00e4tigkeit im Ausland geschaffenen und vorrangig\u00a0 von den USA finanzierten Organisationen spielen dabei die zentrale konzeptionelle, aber auch eine aktiv mobilisierende und organisierende Rolle.<\/p>\n<p>Aber die angestrebten Ziele konnten nicht mehr wie zuvor in den ehemals sozialistischen Staaten nach Plan verwirklicht werden. In Belorussland erhielt die Politik von Pr\u00e4sident Lukaschenko das Vertrauen der Bev\u00f6lkerung. In der Republik Moldova wurden bis 2020 kommunistische und sozialistische Pr\u00e4sidenten gew\u00e4hlt. Die folgende Pr\u00e4sidentin Maia Sandu, eine Anh\u00e4ngerin der NATO- und EU-Integration der Republik Moldova mit antirussischer Orientierung, konnte den in der Bev\u00f6lkerung starken Widerstand dagegen nicht brechen.<\/p>\n<p>Unter diesen Bedingungen blieb nur noch die Ukraine als unmittelbarer Zugang zur Grenze Russlands. Aus Sicht der USA und der EU-M\u00e4chte musste sie unbedingt als ihr Einflussgebiet gesichert werden, um die Pl\u00e4ne, die in der NATO und in der EU verfolgt werden, realisieren zu k\u00f6nnen. Zu diesem Zweck wurde die Orange-Revolution und dann sp\u00e4ter der Maidan organisiert und der Staatsstreich mit antirussischer Zielsetzung durchgesetzt.<\/p>\n<p>Gleichzeitig wurden die russischen Vorschl\u00e4ge f\u00fcr konkrete Schritte, die die Sicherheit und die Zusammenarbeit der Staaten zum Ziel hatten, kategorisch abgelehnt. Russland hat schon 2008 konkrete Texte vorgeschlagen, um unter Ber\u00fccksichtigung der Interessen aller Staaten , einschlie\u00dflich Russlands, der Ukraine und der europ\u00e4ischen L\u00e4nder \u201eSicherheit in Europa zu schaffen\u201c. Alle diese Vorschl\u00e4ge wurden aber abgelehnt.<\/p>\n<p>Im Dezember 2021 hat Russland \u2013 kurz vor Beginn der milit\u00e4rischen Operation \u2013 erneut Vorschl\u00e4ge eingebracht, Vertr\u00e4ge zwischen Russland und den USA sowie zwischen Russland und der NATO abzuschlie\u00dfen. Statt positiver Reaktion gab es seitens der USA und der EU-M\u00e4chte verst\u00e4rkte Ma\u00dfnahmen, die darauf ausgerichtet waren, aus der Ukraine ein \u201eAnti-Russland\u201c zu machen. Und das bei einer Grenze, die fast 2000 km lang ist.<\/p>\n<p>Die Gefahren f\u00fcr Russland wurden immer realer und gr\u00f6\u00dfer!<\/p>\n<p>Was in Belarus und Moldova nicht gelungen war, haben die USA mit ihren Verb\u00fcndeten in der Ukraine vollbracht. Die Ukraine, eine ehemalige Sowjetrepublik, wurde zu einem \u201eAnti-Russland-Territorium\u201c transformiert.<\/p>\n<p>Das best\u00e4tigt kein geringerer als Pr\u00e4sident Trump selbst, indem er wiederholt darauf hinweist, dass der Krieg in der Ukraine nicht sein Krieg sei, sondern Bidens Krieg. Aber Joe Biden hat doch nicht als Privatperson gehandelt, sondern als Pr\u00e4sident der USA und im Namen des Staates und seiner Oligarchen!<\/p>\n<p>Durch die Aktivit\u00e4ten der USA und der EU-M\u00e4chte sollte und soll die Ausbeutung des \u00f6konomischen, politischen und milit\u00e4rischen Potenzials der L\u00e4nder gesichert werden, um das Kr\u00e4fteverh\u00e4ltnis in Europa und weltweit zugunsten der internationalen Oligarchie, und damit gegenw\u00e4rtig der USA, zu sichern.<\/p>\n<p>Bestimmend ist dabei die Russophobie, die sich auch in dieser, der dritten Phase gegen Russland in seiner nach der Zerschlagung der UdSSR verbliebenen Gestalt richtet.<\/p>\n<p>Russland war und ist so stark und so unmittelbar gef\u00e4hrdet, wie es nur in Zeiten vor imperialistischen Aggressionen war, die zu den Weltkriegen des 20. Jahrhunderts f\u00fchrten!<\/p>\n<p>Die Gef\u00e4hrlichkeit der durch die Politik der USA und der NATO geschaffenen Situation wird noch dadurch gesteigert, dass die geschaffenen Bedingungen aus Sicht der USA genutzt werden sollen,<\/p>\n<ol style=\"list-style-type: lower-alpha;\">\n<li>um die M\u00e4chte der EU daran zu hindern, in Ostenuropa eine Politik zu verfolgen, die den Interessen der USA und der mit ihnen verbundenen Oligarchien widerspricht.<\/li>\n<li>Sie soll den USA erm\u00f6glichen, die Handlungen der EU-M\u00e4chte (vor allem Deutschland, Frankreich) gegen\u00fcber den osteurop\u00e4ischen Staaten zu kontrollieren und<\/li>\n<li>sowohl die EU-M\u00e4chte als auch die osteurop\u00e4ischen Staaten, die ja in der Warschauer Vertragsorganisation B\u00fcndnispartner der Sowjetunion waren, an die USA binden, sie unter Kontrolle halten bzw. bringen.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Zbigniew Brzezinski, der auch w\u00e4hrend der Amtszeit von Pr\u00e4sident Joe Biden als strategischer Einfl\u00fcsterer t\u00e4tig war, hat das so formuliert: \u201eAmerikas zentrales geostrategisches Ziel in Europa l\u00e4sst sich also ganz einfach zusammenfassen: \u201edurch eine glaubw\u00fcrdige transatlantische Partnerschaft muss der <em>Br\u00fcckenkopf der USA auf dem eurasischen Kontinent <\/em>so gefestigt werden, dass ein wachsendes<em> Europa ein brauchbares Sprungbrett<\/em> werden kann, von dem aus sich eine <em>internationale<\/em> Ordnung der Demokratie und Zusammenarbeit <em>in Eurasien<\/em> ausbreiten l\u00e4sst\u201c.<\/p>\n<p>Die \u00f6konomischen und politischen Widerspr\u00fcche zwischen den USA und den EU-M\u00e4chten konnten nach der Aufnahme der osteurop\u00e4ischen Staaten in die NATO und EU offensichtlich nicht einged\u00e4mmt werden. Sie sind sogar gewachsen und entwickeln sich in Richtung Zuspitzung. Das hat die Gesamtsituation zumindest nicht beruhigt.<\/p>\n<h5>\u00d6konomische Aspekte<\/h5>\n<p>Unter diesen politischen Bedingungen hat \u2013 aktiv unterst\u00fctzt von reformistischen, opportunistischen und revisionistischen Kr\u00e4ften \u2013 ein relativ kleiner Kreis von Finanz- und Investmentkonglomeraten nicht nur die weltweite Restauration kapitalistischer Eigentumsverh\u00e4ltnisse in allen L\u00e4ndern des Globus angestrebt.<\/p>\n<p>Die Finanz- und Investmentkonglomerate, wie zum Beispiel Black Rock, Goldman Sachs, JP Morgan Chase und andere, von denen die meisten ihren Sitz in den USA haben und deren Verm\u00f6gen das BIP der meisten L\u00e4nder der Welt \u00fcbersteigt, haben sich das vorhandene produktive und Industriekapital untergeordnet und beherrschen durch das Finanz- und Spekulationskapital sowohl die Politik als auch entscheidende Teile des Milit\u00e4risch-Industriellen Komplexes. Daraus ergab sich die Aufgabe, den \u201eBesitz\u201c in den osteurop\u00e4ischen Staaten, einschlie\u00dflich Ukraine, abzusichern und gleiche Verh\u00e4ltnisse weiter nach Osten auszudehnen.<\/p>\n<p>Der deutschst\u00e4mmige US-Milliard\u00e4r Peter Thiel (PayPal, Facebook, Clarium Capital Management, Palantir u.a.), politischer und finanzieller Pate des aktuellen USA-Vizepr\u00e4sidenten JD Vance, der seit Jahren auch Pr\u00e4sident Donald Trump aktiv unterst\u00fctzt, \u00e4u\u00dferte im Januar 2025, dass er sich den idealen Zustand der Welt als eine Herrschaft \u201ekreativer Monopole\u201c oder innovativer Technologiekonzerne in marktbeherrschender Stellung vorstellt, die diktatorisch gef\u00fchrt werden und keiner demokratischen Legitimation bed\u00fcrfen. Darin wird ein Weg erblickt, die seit Jahrzehnten anhaltende Stagnation von Technologie und Wissenschaft in den USA zu \u00fcberwinden. Es wurde also nach einem Weg gesucht, der scheinbar alles ver\u00e4ndert, um in Wirklichkeit alles beim Alten zu belassen und nichts zu ver\u00e4ndern.<\/p>\n<h5>Neue Kr\u00e4fte bestimmen Au\u00dfenpolitik<\/h5>\n<p>Die \u201eMarktbeziehungen\u201c dieser Kr\u00e4fte beruhen auf wirtschaftlicher Dominanz, auf Macht und Einfluss und werden durch ungleichen Austausch sowie durch Beraubung ganzer L\u00e4nder und V\u00f6lker charakterisiert. Die Kreditknechtschaft ist dabei ein wichtiges Instrument! (Nach Angaben der Vereinten Nationen betr\u00e4gt die Gesamtversschuldung der L\u00e4nder der Welt inzwischen 100 Billionen Dollar.)<\/p>\n<p>Auf dieser Grundlage haben die USA und auch Teile der EU schon begonnen, ein Modell der \u201einternationalen Arbeitsteilung\u201c zu etablieren, das die eklatante soziale Ungleichheit global nicht nur erhalten, sondern zementieren soll. Beispiele: Nach Berechnungen von Oxfam entf\u00e4llt jetzt schon auf die H\u00e4lfte der Weltbev\u00f6lkerung nur 8,5 Prozent des Welteinkommens.<\/p>\n<p>Vor sechs Jahren besa\u00df nur der Eigent\u00fcmer von Amazon, Jeff Bezos, ein Verm\u00f6gen von 100 Milliarden Dollar. Ihre Zahl stieg inzwischen auf mehr als 15 an!<\/p>\n<p>Der direkte politische Einfluss transnationaler Konzerne, der Konzerne der Finanzindustrie nimmt stark zu. Sie beanspruchen Handlungsfreiheit f\u00fcr ihre Imperien und politische Schl\u00fcsselpositionen in den Regierungen. Sowohl die derzeitige US-Regierung als auch die Regierung der BRD sind ein anschauliches Beispiel f\u00fcr die Verschmelzung von Finanz- und Industriekapital und politischem System. Daf\u00fcr stehen Elon Musk, Scott Bessent (Finanzminister), Howard Lutnick (Handelsminister), Friedrich Merz (Bundeskanzler).<\/p>\n<p>Die Durchsetzung des Primats des Profits, der Hegemonie auf der Grundlage der Konkurrenz hat zur Folge, dass gleichzeitig der Einfluss des nach dem Zweiten Weltkrieg vereinbarten und entwickelten demokratischen V\u00f6lkerrechts (zum Beispiel die UNO-Charta und die KSZE-Akte) im Interesse dieser Kreise, die man versch\u00e4mt auch \u201eGlobalisten\u201c nennt, durch \u201eWerte\u201c,\u00a0 \u201eunsere Werte\u201c oder \u201eRegeln\u201c ersetzt wird. Die Staaten werden immer weniger als selbst\u00e4ndige Subjekte des V\u00f6lkerrechts wirksam.<\/p>\n<p>Die nationalen Regierungen verloren die Kontrolle \u00fcber die nationale \u00d6konomie und auch \u00fcber den internationalen Austausch ihrer Staaten. Die Interessen der Staaten werden durch die Ziele der Konglomerate bzw. der Oligarchen ersetzt. Letztere werden zur Grundlage, zur Vorgabe f\u00fcr das Verhalten, das Agieren des jeweiligen Staates bzw. der Staatengruppe in den Bereichen der internationalen Beziehungen, der internationalen bi- und multilateralen Zusammenarbeit der Staaten ersetzt.<\/p>\n<p>Das V\u00f6lkerrecht wird als juristischer Faktor abgewertet und entwertet, als moralischer Faktor wird er beseitigt und das vereinbarte Recht wird durch einseitigen politischen Willen der Oligarchien ersetzt.<\/p>\n<p>Das geltende, demokratisch vereinbarte V\u00f6lkerrecht verliert als Mittel der Au\u00dfenpolitik des Staates immer mehr an Wirksamkeit. Vor den Gefahren einer solchen Entwicklung kann nicht genug gewarnt werden!<\/p>\n<p>Diese Entwicklung sollte auch bewusst machen, dass sich die fortschrittlichen Prinzipien und Institute des V\u00f6lkerrechts in den H\u00e4nden einer reaktion\u00e4ren Diplomatie in ein Instrument reaktion\u00e4rer Politik verwandeln lassen!!<\/p>\n<p>Ein undifferenzierter Ruf nach mehr Diplomatie kann auch dazu f\u00fchren, dass demokratisches V\u00f6lkerrecht beiseitegeschoben wird, dass V\u00f6lkerrecht in der Politik ertr\u00e4nkt wird. Die Bedeutung der Diplomatie kann nicht bestritten werden. Es geht aber um den Inhalt der Diplomatie!<\/p>\n<p>Gleichzeitig wurden die nach dem Zweiten Weltkrieg geschaffenen Mechanismen der regionalen und internationalen gleichen Sicherheit und gleichberechtigten Zusammenarbeit schrittweise untergraben bzw. unwirksam gemacht.<\/p>\n<p>Da diese Vereinbarungen (zum Beispiel KSZE-Prozess) auf der Grundlage der durch den Sieg \u00fcber den Faschismus geschaffenen territorialen und politischen Gegebenheiten beruhten, die den Sicherheitsinteressen aller Staaten entsprachen, stellte die Zerschlagung der genannten Mechanismen zugleich einen Angriff auf die Nachkriegsvereinbarungen zwischen den Hauptm\u00e4chten der Anti-Hitler-Koalition und auch auf die Friedensvertr\u00e4ge, die in der zweiten H\u00e4lfte der 1940er Jahre abgeschlossen wurden, dar.<\/p>\n<p>Die Restauration kapitalistischer gesellschaftlicher und politischer Verh\u00e4ltnisse in Europa f\u00fchrte direkt zur Untergrabung des gesamten zusammenh\u00e4ngenden v\u00f6lkerrechtlichen Prinzipiensystems.<\/p>\n<h5>Psychologische Kriegsf\u00fchrung gegen das Menschsein<\/h5>\n<p>Ein wichtiges Kennzeichen f\u00fcr die Entwicklung und Politik des Imperialismus nach dem zweiten Weltkrieg besteht darin, dass er die Ideologie zu einem neuen Kampffeld ausgestaltet hat. Zur Rechtfertigung seiner Herrschaft und Politik greift das Kapital auf menschenverachtende und v\u00f6lkerfeindliche Ideologien zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Es werden Gesellschafts- und Politikkonzepte entwickelt, die die Gesellschaft nicht mehr als eine lebendige Gemeinschaft von Menschen betrachten. Sie wird auf ein Unternehmen reduziert, bei dem allein Rentabilit\u00e4t als g\u00fcltiges Kriterium der menschlichen T\u00e4tigkeit gilt.<\/p>\n<p>Ein besonders gut geeignetes Feld f\u00fcr derartige \u00dcberlegungen scheint gegenw\u00e4rtig die Problematik der k\u00fcnstlichen Intelligenz und ihrer Anwendung in der Gesellschaft zu sein.\u00a0\u00a0 Klaus Schwab, langj\u00e4hriger Chef des Schweizer Welt-Wirtschafts-Forum verk\u00fcndete schon vor einiger Zeit zum Beispiel: \u201eDie verbl\u00fcffenden Innovationen, die durch die Vierte Industrielle Revolution angesto\u00dfen wurden, von der Biotechnologie bis zur KI definieren neu, was es bedeutet, Mensch zu sein\u201c.<\/p>\n<p>Und an anderer Stelle weist er darauf hin: \u201eWir werden besser in der Lage sein, unsere eigenen Gene und die unserer Kinder zu manipulieren. Diese Entwicklungen werfen tiefgreifende Fragen auf: Wo ziehen wir die Grenze zwischen Mensch und Maschine? Was bedeutet es, Mensch zu sein?\u201c<\/p>\n<p>Diese Aussagen zeigen zumindest den Geist, von dem sich die \u201eGestalter\u201c leiten lassen. Wenn die Maschine den Profit sichert, braucht man den Menschen nicht mehr dazu!<\/p>\n<p>Deshalb sei auch noch auf folgende \u201eErkenntnis\u201c von K. Schwab \u00fcber das Menschenbild hingewiesen: \u201eDas bedeutet nicht, dass jeder ein Cyborg werden muss. Wenn man mit seinem Zustand als Mensch zufrieden ist, dann kann man so bleiben, wie man ist. Aber seien sie gewarnt &#8211; so wie wir Menschen uns vor Jahren von unseren Vettern, den Schimpansen, getrennt haben, so werden sich auch die Cyborgs von den Menschen trennen. Diejenigen die Menschen bleiben, werden wahrscheinlich zu einer Untergattung werden. Sie werden gewisserma\u00dfen die Schimpansen der Zukunft sein.\u201c<\/p>\n<p>Wir sollten schon \u00fcber derartigen Vorstellungen ernsthaft nachdenken. Unter anderem auch deshalb, weil ihre Vertreter Regie f\u00fchren bei den mehrj\u00e4hrigen Ausbildungszyklen k\u00fcnftiger Minister, h\u00f6chster Beamter in Regierungen und EU- Strukturen und sogar Regierungschefs f\u00fcr die einzelnen Staaten der EU und der NATO.<\/p>\n<p>Eine solche Institution wie der WEF ist zu gleicher Zeit auch eines der internationalen Zentren, die Konzepte ausarbeiten, wie die internationalen Profit-Konglomerate und die Oligarchen ihre Ziele am g\u00fcnstigsten erreichen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Diese Entwicklung zeigt zugleich, dass die Entmenschlichung, die durch die kapitalistischen Realit\u00e4ten hervorgerufen wird, in einem Ausma\u00df vertreten wird, wie es seit der Zeit des Faschismus nicht mehr der Fall war.<\/p>\n<p>Das Kapital greift zur Rechtfertigung der Politik, deren Kernanliegen darin besteht, die Menschheit mit antihumanistischen autorit\u00e4ren Mitteln kapitalismusgerecht zu gestalten, immer mehr auf menschenverachtende Ideologien zur\u00fcck. Damit \u00f6ffnet es zugleich weite Pforten f\u00fcr den Eingang faschistischer Ideen \u00fcber Mensch, Gesellschaft und Politik in ihre Konzepte zur Sicherung von Profit und Herrschaft in nationalem und internationalem Ma\u00dfstab.<\/p>\n<h5>Einige Feststellungen zum Schluss<\/h5>\n<p>Die vorliegende Ausarbeitung verdeutlicht: Die Entwicklung der materiellen Grundlagen der Gesellschaft bringt ganz bestimmte \u00f6konomische, soziale und politische Notwendigkeiten, Ziele und Interessen hervor, die in der Politik der Staaten ihren Niederschlag finden.<\/p>\n<p>Keinerlei Ver\u00e4nderungen in den internationalen Beziehungen k\u00f6nnen die Tatsache aufheben oder \u00e4ndern, das es in der Welt in der wir leben, die Klassenpolitik des Sozialismus (in der Innen- und Au\u00dfenpolitik) und die Klassenpolitik der Monopole, der monopolistischen Oligarchie, des Imperialismus (gleichfalls in der Innen- und Au\u00dfenpolitik) gibt. Dementsprechend gibt es auch eine sozialistische und eine kapitalistische, imperialistische Au\u00dfenpolitik der Staaten.<\/p>\n<p>Die Au\u00dfenpolitik der kapitalistischen\/imperialistischen Staaten, auch wenn sie die Ausrichtung auf die friedliche Koexistenz akzeptieren, bleibt eine Au\u00dfenpolitik der monopolistischen Bourgeoisie.<\/p>\n<p>Dabei handelt es sich nicht nur darum, dass sie Schwankungen ausgesetzt ist, Inkonsequenzen aufweist und dass sie st\u00e4ndig von einflussreichen Gegnern der friedlichen Koexistenz beeinflusst wird.<\/p>\n<p>Selbst in \u201eReinkultur\u201c, im \u201eIdeal\u201c wird sie als Politik zur Verteidigung der kapitalistischen Gesellschafts- und politischen Ordnung erarbeitet und verwirklicht, als Politik, die die Interessen der herrschenden Klasse in der heutigen kapitalistischen Gesellschaft zum Ausdruck bringt.<\/p>\n<p>Der kapitalistische\/imperialistische Staat ist nicht von sich aus, aufgrund \u201eguten Willens\u201c zu Beziehungen der friedlichen Koexistenz zwischen Staaten mit entgegengesetzter Gesellschaftsordnung bereit.<\/p>\n<p>Die ebenso abgegriffenen wie immer wieder strapazierten Formeln vom \u201egewandelten\u201c, \u201egel\u00e4uterten\u201c, \u201ekrisenfreien\u201c Kapitalismus werden von der Wirklichkeit widerlegt.<\/p>\n<p>Unter Beibehaltung seines strategischen Hauptziels \u2013 die Vernichtung des Sozialismus \u2013 \u00e4nderte der Imperialismus (die imperialistischen Hauptm\u00e4chte) wiederholt seine Taktik des Kampfes und versuchte, die Gegenattacke auf dem jeweils g\u00fcnstigsten Abschnitt des Kampfes der Systeme zu organisieren.<\/p>\n<p>Die Auswahl der einen oder anderen Methode des Kampfes gegen den Sozialismus, die Arbeiterbewegung und die nationale Befreiungsbewegung h\u00e4ngt von vielen Faktoren ab \u2013 in erster Linie vom weltweiten Kr\u00e4fteverh\u00e4ltnis.<\/p>\n<p>Der Kapitalismus\/Imperialismus ist nicht von sich aus friedensf\u00e4hig. Er muss durch die Gestaltung des Kr\u00e4fteverh\u00e4ltnisses und durch den solidarischen Kampf der progressiven Kr\u00e4fte auf den Weg der friedlichen Koexistenz gebracht und gehalten werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Prof. Dr. Anton Latzo ist Historiker und Mitglied des Beirats des Deutschen Freidenker-Verbandes<\/em><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Auch ver\u00f6ffentlicht in der <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/reaktion-diversion-krieg-4808267\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">UZ vom 10.10.2025<\/a><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Bild oben: Anton Latzo auf der Befreiungsfeier der DKP am 8. Mai 2025 in Berlin Karlshorst (Foto: OKV, Quelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/reaktion-diversion-krieg-4808267\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">UZ<\/a>)<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Staatenbeziehungen m\u00fcssen neu geordnet werden<\/b><br \/>\n<b>Referat von Anton Latzo<\/b><br \/>\nWir leben in einer Phase der internationalen Auseinandersetzungen, in der nicht nur die sozial-\u00f6konomischen und politischen Verh\u00e4ltnisse in den Staaten, sondern auch die Beziehungen zwischen den Staaten und Staatengruppierungen eine tiefgreifende Ver\u00e4nderung erfahren. Ihre Geschichte l\u00e4sst uns Wurzeln, Wesen und aktuelle Praxis besser erkennen. Bereits im Sommer 1946 ver\u00f6ffentlichte John F. Dulles seine programmatische Schrift\u00a0 \u201eGedanken \u00fcber die sowjetische Au\u00dfenpolitik und dar\u00fcber, was mit ihr zu tun ist\u201c. Darin versuchte er, eine \u201esowjetische Bedrohung der freien Welt\u201c nachzuweisen, rief er zum totalen\u00a0\u00a0 Kampf gegen die UdSSR, zur Errichtung kapitalistischer Verh\u00e4ltnisse in den vom Faschismus befreiten osteurop\u00e4ischen Staaten und zur Einkreisung der Sowjetunion durch einen \u201eCordon sanitaire\u201c auf.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":23106,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","advanced_seo_description":"","jetpack_seo_html_title":"","jetpack_seo_noindex":false,"jetpack_post_was_ever_published":false,"footnotes":""},"categories":[12,1162],"tags":[2548,1057,1883,699,455,454,2473,2820,404,2401,1165,441,2067,216,56,2549,637,741,2821,430,564,185,1826],"class_list":["post-23105","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-demokratie-medien-aufklaerung","category-geschichte","tag-antisowjetismus","tag-arbeiterbewegung","tag-atombombe","tag-aussenpolitik","tag-brd","tag-ddr","tag-demokratisierung","tag-humanisierung","tag-imperialismus","tag-internationale-beziehungen","tag-kalter-krieg","tag-kapitalismus","tag-ki","tag-krise-des-kapitalismus","tag-nato","tag-potsdamer-konferenz","tag-propaganda","tag-psychologische-kriegsfuehrung","tag-restauration","tag-sowjetunion","tag-sozialismus","tag-usa","tag-warschauer-vertrag"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/blog-Latzo_800x450.jpg?fit=800%2C450&ssl=1","jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p9stpK-60F","jetpack-related-posts":[{"id":23890,"url":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=23890","url_meta":{"origin":23105,"position":0},"title":"Vorw\u00e4rts, und nicht vergessen!","author":"Webredaktion","date":"15. 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