{"id":23098,"date":"2025-10-13T19:53:39","date_gmt":"2025-10-13T17:53:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=23098"},"modified":"2025-10-31T18:57:45","modified_gmt":"2025-10-31T17:57:45","slug":"die-gruendung-der-ddr-1949","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=23098","title":{"rendered":"Die Gr\u00fcndung der DDR 1949"},"content":{"rendered":"<p><em>Ein historischer \u00dcberblick von\u00a0<strong>Wolfgang Sch\u00fcrer<\/strong><\/em><\/p>\n<h5>Die Sowjetische Milit\u00e4radministration in Deutschland (SMAD)<\/h5>\n<p>Die <strong>SMAD<\/strong> wurde am 09. Juni 1945 gebildet, nachdem die <strong>Sowjetunion<\/strong>, die <strong>Vereinigten Staaten<\/strong>, das <strong>Vereinigte K\u00f6nigreich<\/strong> und <strong>Frankreich<\/strong> 4 Tage vorher die <strong>volle Souver\u00e4nit\u00e4t<\/strong> \u00fcber <strong>Deutschland<\/strong> \u00fcbernommen hatten. Die Hauptverwaltung der <strong>SMAD<\/strong> befand sich in <strong>Karlshorst<\/strong>, ein Ortsteil des Bezirkes <strong>Lichtenberg<\/strong>, im <strong>Sowjetischen Sektor<\/strong> von <strong>Berlin<\/strong>.<\/p>\n<h5>Die Bev\u00f6lkerung der Sowjetischen Besatzungszone<\/h5>\n<p>Die <strong>SMAD<\/strong> lie\u00df am 01. Dezember 1945 die <strong>Bev\u00f6lkerung<\/strong> z\u00e4hlen. Ergebnis: 16,195 Mio., verteilt auf:<\/p>\n<ul>\n<li>5,253 Mio.: <strong>Bundesland Sachsen<\/strong><\/li>\n<li>3,900 Mio.: <strong>Provinz Sachsen<\/strong> (sp\u00e4ter umbenannt in das Land <strong>Sachsen-Anhalt<\/strong>)<\/li>\n<li>2,777 Mio.: <strong>Land Th\u00fcringen <\/strong><\/li>\n<li>2,318 Mio.: <strong>Provinz Mark Brandenburg<\/strong> (sp\u00e4ter umbenannt in das Land <strong>Brandenburg<\/strong>)<\/li>\n<li>1,947 Mio.: <strong>Land Mecklenburg-Vorpommern<\/strong> (sp\u00e4ter umbenannt in <strong>Mecklenburg<\/strong>)<\/li>\n<\/ul>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Quelle: Die Volksz\u00e4hlung vom 1. Dezember 1945 in der Sowjetischen Besatzungszone Deutschlands, Deutscher Zentralverlag, Berlin, Dezember 1946;<\/span><\/p>\n<p>(Am 29. Oktober 1946 lie\u00df die <strong>4-M\u00e4chte-Regierung<\/strong> in <strong>Berlin<\/strong> eine Volksz\u00e4hlung in allen <strong>4 Zonen<\/strong> und <strong>Berlin<\/strong> durchf\u00fchren. Sie ergab f\u00fcr die <strong>Sowjetische Besatzungszone<\/strong> 17,314 Mio.)<\/p>\n<h5>Die Bev\u00f6lkerung der 4-Sektoren-Stadt Berlin<\/h5>\n<p>Die Z\u00e4hlung am 12. August 1945 ergab 2,807 Mio. Am 29. Oktober 1946 wurden 3,171 Mio. gez\u00e4hlt, darunter 1,175 Mio. im <strong>Sowjetischen Sektor<\/strong> und 1,996 Mio. in den 3 <strong>Westsektoren<\/strong>.<\/p>\n<h5>Die Zulassung von 4 politischen Parteien in der Sowjetischen Besatzungszone und ganz Berlin 1945<\/h5>\n<p>Am 10. Juni erlaubte die <strong>SMAD<\/strong> die Bildung politischer Parteien. Einen Tag sp\u00e4ter wurde die <strong>KPD<\/strong> <strong>legalisiert<\/strong>, weitere 4 Tage sp\u00e4ter die <strong>SPD<\/strong>, am 26. Juni die <strong>CDU<\/strong>, und am 10. Juli die <strong>LDP<\/strong>.<\/p>\n<h5>Die Bildung der deutschen Zentralverwaltungen<\/h5>\n<p>Am 27. Juli 1945 befahl die <strong>SMAD<\/strong> die Errichtung von 11 Zentralverwaltungen (Brennstoffindustrie, Industrie, Landwirtschaft, Verkehrswesen, Nachrichtenwesen, Handel\/Versorgung, Finanzen, Justiz, Arbeit\/Soziales, Gesundheitswesen, Volksbildung). 5 weitere folgten (Umsiedler, Inneres, Statistik, Zwangsverwaltung\/Beschlagnahme, Interzonenhandel\/Au\u00dfenhandel). Am 11. Juni 1947 wurden die 16 Zentralverwaltungen zur <strong>Deutschen Wirtschaftskommission<\/strong> zusammengelegt.<\/p>\n<h5>Die Vereinigung von KPD und SPD in der Sowjetischen Besatzungszone<\/h5>\n<p>Nach dem <strong>Potsdamer Abkommen<\/strong> (02. August 1945) wurden noch 1945 in den <strong>Westzonen<\/strong> <strong>politische Parteien<\/strong> zugelassen (<strong>US-Zone<\/strong> im August, <strong>UK-Zone<\/strong> im September, <strong>FR-Zone<\/strong> im Dezember). <strong>KPD<\/strong> und <strong>SPD<\/strong> wurden legalisiert. <strong>CDU<\/strong>, <strong>CSU<\/strong> und <strong>FDP<\/strong> waren Neugr\u00fcndungen.<\/p>\n<p>Am 19.\/20. April 1946, in <strong>Berlin<\/strong>, fand der <strong>15. Parteitag<\/strong> der gesamtdeutschen <strong>KPD<\/strong> statt. Von den 519 Delegierten kamen 130 aus den <strong>Westzonen<\/strong>. Der Parteitag beschloss die <strong>Vereinigung<\/strong> mit der <strong>SPD<\/strong>.<\/p>\n<p>Gleichzeitig fand in <strong>Berlin<\/strong> ein <strong>SPD-Parteitag<\/strong> statt, der die Nummer 40 erhielt. 548 Delegierte nahmen teil, darunter 103 aus den Westzonen. Der Parteitag beschloss die Vereinigung mit der <strong>KPD<\/strong>. Die <strong>SPD<\/strong> der <strong>Westzonen<\/strong> anerkannte <strong>weder<\/strong> diesen<strong> Parteitag<\/strong> noch den <strong>Beschluss<\/strong>.<\/p>\n<p>Am 21.\/22. M\u00e4rz 1946, in <strong>Berlin<\/strong>, im Admiralspalast der Deutschen Staatsoper, tagten 507 Delegierte der <strong>KPD<\/strong> und 548 der <strong>SPD<\/strong>. 230 Delegierte stammten aus den <strong>Westzonen<\/strong>. Der Parteitag beschloss die Vereinigung von <strong>KPD<\/strong> und <strong>SPD<\/strong> zur <strong>SED<\/strong>.<\/p>\n<p>(Die <strong>SPD<\/strong> der 3 <strong>Westzonen<\/strong> anerkannte weder den <strong>Vereinigungsparteitag <\/strong>noch den<strong> Beschluss<\/strong>.)<\/p>\n<h5>Die Zulassung von SPD und SED in allen 4 Sektoren Berlins<\/h5>\n<p>Am Sonntag, den 31. M\u00e4rz 1946, fand in der <strong>SPD<\/strong> der <strong>3 Westsektoren<\/strong> eine <strong>Abstimmung<\/strong> statt, an der sich 23.755 der 32.547 <strong>SPD-<\/strong>Mitglieder beteiligten. Sie beantworteten <strong>zwei verschiedene<\/strong> Fragen:\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 19.529 (82,21 %) stimmten <strong>gegen<\/strong> eine <strong>sofortige Vereinigung<\/strong> von <strong>SPD<\/strong> und <strong>KPD<\/strong> zur <strong>SED<\/strong>.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 14.663 (61,73 %) stimmen <strong>f\u00fcr<\/strong> eine <strong>politische Zusammenarbeit<\/strong> von <strong>SPD<\/strong> und <strong>KPD<\/strong>.<\/p>\n<p>Die <strong>Sowjetunion<\/strong> und die 3 <strong>Westalliierten legalisierten SED<\/strong> und <strong>SPD<\/strong> in <strong>ganz Berlin<\/strong>.<\/p>\n<h5>Die ersten Landtagswahlen in der Sowjetischen Besatzungszone, am 20. Oktober 1946<\/h5>\n<p>Zugelassen waren 3 Parteien (<strong>SED<\/strong>, <strong>CDU<\/strong>, <strong>LDP<\/strong>) und<strong> 3<\/strong> <strong>Massenorganisationen<\/strong>: Die Vereinigung der gegenseitigen<strong> Bauern<\/strong>hilfe (<strong>VGBH<\/strong>), der <strong>Kultur<\/strong>bund und <strong>Frauen<\/strong>aussch\u00fcsse.<\/p>\n<ul>\n<li>In <strong>Sachsen<\/strong> gab es 3,803 Mio. Wahlberechtigte und 3,291 Mio. <strong>g\u00fcltige Stimmen<\/strong>. Die <strong>SED<\/strong> erhielt 1,616 Mio., <strong>CDU<\/strong> und <strong>LDP <\/strong>zusammen 1,580 Mio., die Massenorganisationen 95.000.<\/li>\n<li><strong>Sachsen-Anhalt<\/strong>: 2,701 Mio. Wahlberechtigte, 2,331 Mio. <strong>g\u00fcltige Stimmen<\/strong>; 1,069 Mio. f\u00fcr die <strong>SED<\/strong>, 1,205 Mio. f\u00fcr <strong>LDP<\/strong>\/<strong>CDU<\/strong>, 57.000 f\u00fcr die <strong>VGBH<\/strong>.<\/li>\n<li><strong>Th\u00fcringen<\/strong>: 1,986 Mio. Wahlberechtigte, 1,662 Mio. <strong>g\u00fcltige Stimmen<\/strong>; 819.000 f\u00fcr die <strong>SED<\/strong>, 788.000 f\u00fcr <strong>LDP<\/strong>\/<strong>CDU<\/strong>, 55.000 f\u00fcr die <strong>VGBH<\/strong>.<\/li>\n<li><strong>Brandenburg<\/strong>: 1,656 Mio. Wahlberechtigte, 1,447 Mio. <strong>g\u00fcltige Stimmen<\/strong>; 635.000 f\u00fcr die <strong>SED<\/strong>, 741.000 f\u00fcr <strong>CDU<\/strong>\/<strong>LDP<\/strong>, 71.000 f\u00fcr die <strong>VGBH<\/strong>.<\/li>\n<li><strong>Mecklenburg<\/strong>: 1,309 Mio. Wahlberechtigte, 1,114 Mio. <strong>g\u00fcltige Stimmen<\/strong>; 552.000 f\u00fcr die <strong>SED<\/strong>, 518.000 f\u00fcr <strong>CDU<\/strong>\/<strong>LDP<\/strong>, 44.000 f\u00fcr die <strong>VGBH<\/strong>.<\/li>\n<\/ul>\n<h5>Die Wahlen zur Berliner Stadtverordnetenversammlung, am 20. Oktober 1946<\/h5>\n<p>In jedem der <strong>4 Sektoren<\/strong> waren <strong>4 Parteien<\/strong> zugelassen: <strong>SPD<\/strong>, <strong>CDU<\/strong>, <strong>LDP<\/strong> und <strong>SED<\/strong>.<\/p>\n<p>Es gab 2,307 Mio. Wahlberechtigte und 2,085 Mio. <strong>g\u00fcltige Stimmen<\/strong>. Die <strong>SPD<\/strong> erhielt 1,016 Mio., die <strong>CDU<\/strong> 462.000, die <strong>LDP<\/strong> 195.000. Die <strong>SED <\/strong>erzielte 412.000, darunter 233.000 im <strong>Sowjetischen Sektor<\/strong> und 179.000 in den 3 <strong>Westsektoren<\/strong>.<\/p>\n<h5><strong>Das Ende der Vierm\u00e4chte-Regierung, im US-Sektor Berlins, am 20. M\u00e4rz 1948<\/strong><\/h5>\n<p>Die <strong>Londoner Au\u00dfenministerkonferenz<\/strong> der 3 <strong>Westalliierten<\/strong> und der <strong>Sowjetunion <\/strong>(25. November bis 15. Dezember 1947) verlief <strong>ergebnislos<\/strong>. Die 3 <strong>Westalliierten<\/strong> und die <strong>Beneluxstaaten<\/strong> vereinbarten eine <strong>Sechsm\u00e4chtekonferenz<\/strong>, die vom 23. Februar bis zum 02. Juni 1948 in <strong>London<\/strong> tagte. Die 6 Staaten beschlossen die Bildung eines <strong>separaten westdeutschen Teil-Staates<\/strong>. Die <strong>Sowjetunion<\/strong> protestierte gegen die <strong>Sechsm\u00e4chtekonferenz<\/strong> und zog sich am 20. M\u00e4rz 1948 aus der <strong>Vierm\u00e4chte-Regierung<\/strong> zur\u00fcck.<\/p>\n<h5>Das Ende des einheitlichen deutschen W\u00e4hrungsgebietes, am Sonntag, den 20. Juni 1948<\/h5>\n<p>Die <strong>Reichsmark<\/strong> (<strong>RM<\/strong>) war seit dem 30. August 1924 das <strong>gesetzliche Zahlungsmittel<\/strong> in <strong>Deutschland<\/strong>. Ende 1933 betrug waren <strong>Banknoten<\/strong> von 4,2 Mrd. <strong>RM<\/strong> im Umlauf. Ende 1939 belief sich der Umlauf auf 11,8 Mrd. <strong>RM<\/strong>, Anfang 1945 auf 73,0 Mrd. <strong>RM<\/strong>. (Quelle: Manfred Borchert, Geld und Kredit, Oldenburg, 2003, Seite 13) Die 3 <strong>Westalliierten<\/strong> und die <strong>Sowjetunion<\/strong> lie\u00dfen weitere <strong>Banknoten<\/strong> drucken, die jeweils mit einem <strong>Sonderzeichen<\/strong> versehen waren.<\/p>\n<p>(<strong>Frankreich<\/strong> hatte, am 16. Juli 1947, im <strong>Saarland<\/strong> die <strong>Saar-Mark<\/strong> (<strong>SM<\/strong>) eingef\u00fchrt. Der <strong>Franz\u00f6sische Franc<\/strong> war, vom 20. November 1947 bis zum 05. Juli 1959, dort <strong>gesetzliches Zahlungsmittel<\/strong>.)<\/p>\n<p>Am 18. Juni 1948 teilten die 3<strong> Westalliierten<\/strong> der <strong>Sowjetunion<\/strong> mit, dass 2 Tage sp\u00e4ter eine <strong>separate W\u00e4hrungsreform<\/strong> in den <strong>Westzonen<\/strong>, <strong>nicht<\/strong> jedoch in den 3 <strong>Berliner Westsektoren<\/strong>, durchgef\u00fchrt werde. Die neue W\u00e4hrung hie\u00df <strong>D-Mark<\/strong>, die inoffizielle Bezeichnung war <strong>Westmark<\/strong>. Um <strong>Mitternacht<\/strong> wurden die <strong>RM-<\/strong>Banknoten in den <strong>Westzonen ung\u00fcltig<\/strong>. Nunmehr drohte eine <strong>Inflationierung<\/strong> der <strong>Sowjetischen Besatzungszone<\/strong> und <strong>Berlins<\/strong>, sollten dorthin <strong>RM-<\/strong>Banknoten gebracht werden.<\/p>\n<h5>Die W\u00e4hrungsreform in der Sowjetischen Besatzungszone und Berlin<\/h5>\n<p>Die <strong>SMAD<\/strong> reagierte, zun\u00e4chst, mit der Einf\u00fchrung der \u201e<strong>Kupon-Mark<\/strong>\u201c: In der <strong>Sowjetischen Besatzungszone<\/strong> waren <strong>RM-Banknoten<\/strong> dann und nur dann <strong>g\u00fcltig<\/strong>, wenn <strong>Kupons<\/strong> mit einer <strong>Zahl<\/strong>, jedoch <strong>ohne<\/strong> Angabe des <strong>Namens<\/strong> der W\u00e4hrung, versehen waren.<\/p>\n<p>Am 21. Juni 1948 befahl die <strong>SMAD<\/strong> der <strong>Deutschen Wirtschaftskommission<\/strong>, eine <strong>neue W\u00e4hrung<\/strong> f\u00fcr die <strong>Sowjetische Besatzungszone<\/strong> und <strong>Berlin<\/strong> einzuf\u00fchren. Sie hie\u00df ebenfalls <strong>D-Mark<\/strong>, die <strong>inoffizielle<\/strong> Bezeichnung war <strong>Ostmark<\/strong>. 70 <strong>RM<\/strong> konnten in 70 <strong>Ostmark<\/strong> umgetauscht werden. Am 24. Juni 1948 wurde die <strong>Ostmark<\/strong> das <strong>gesetzliche Zahlungsmittel<\/strong> in der <strong>Sowjetischen Besatzungszone<\/strong> und f\u00fcr alle 4 <strong>Berliner Sektoren<\/strong>.<\/p>\n<p>Die <strong>Kupon-Mark<\/strong>-Banknoten wurde am 24. Juli 1948 durch <strong>neue Ostmark<\/strong>-Banknoten ersetzt. <strong>Kupon-Mark-<\/strong>Banknoten konnten bis zum 28. Juli 1948 in <strong>Ostmark-<\/strong>Banknoten umgetauscht werden.<\/p>\n<h5>Die \u00f6konomische Abtrennung West-Berlins von Ost-Berlin und der Sowjetischen Besatzungszone<\/h5>\n<p>Am 24. Juni 1948 f\u00fchrten die <strong>Westalliierten<\/strong> in ihren 3 <strong>Berliner Sektoren<\/strong> <strong>zus\u00e4tzlich<\/strong> die <strong>B\u00e4ren-Mark<\/strong> ein. Es handelte sich um <strong>Westmark-Banknoten<\/strong>, die mit einem \u201e<strong>B<\/strong>\u201c-<strong>Stempel<\/strong> versehen waren. (Der <strong>Berliner B\u00e4r<\/strong> war seit ungef\u00e4hr 1280 das <strong>Berliner<\/strong> <strong>Wappen<\/strong>.)<\/p>\n<p>Die rationierten <strong>Lebensmitte<\/strong>l, <strong>Mieten<\/strong>, <strong>Strom<\/strong>, <strong>Gas<\/strong> und alle st\u00e4dtischen <strong>Abgaben<\/strong> wurden in <strong>Ostmark<\/strong> bezahlt. <strong>L\u00f6hne<\/strong> und <strong>Geh\u00e4lter<\/strong> wurden haupts\u00e4chlich in <strong>B\u00e4ren-Mark<\/strong> gezahlt.<\/p>\n<p>Die 3 <strong>Westalliierten<\/strong> gaben nur relativ<strong> wenige<\/strong> B\u00e4ren-Mark-Banknoten aus. In <strong>West-Berlin<\/strong> \u00f6ffneten <strong>Wechselstuben<\/strong>, die Ostmark-Banknoten gegen <strong>Westmark<\/strong> zu <strong>Freimarktkursen <\/strong>ankauften und verkauften. Das Ostmark<strong>-Angebot<\/strong> war bedeutend<strong> kleiner<\/strong> als die Ostmark<strong>-Nachfrage<\/strong>. Die Freimarktkurse der <strong>Ostmark<\/strong> waren <strong>sehr niedrig.<\/strong><\/p>\n<p>(Die <strong>SMAD<\/strong> verbot den Besitz von <strong>Westmark<\/strong>-Banknoten im <strong>Sowjetischen Sektor Berlins<\/strong> und in der <strong>Sowjetischen Besatzungszone<\/strong>. Es bildete sich ein <strong>Schwarzer Markt<\/strong> f\u00fcr Westmark-Banknoten. Die Westmark-<strong>Nachfrage<\/strong> war bedeutend <strong>gr\u00f6\u00dfer<\/strong> als das Westmark-<strong>Angebot<\/strong>. Die Schwarzmarktkurse der <strong>Westmark<\/strong> waren <strong>sehr hoch<\/strong>.<\/p>\n<p>Am 20. M\u00e4rz 1949 erkl\u00e4rten die 3 <strong>Westalliierten<\/strong> die <strong>Ostmark<\/strong> in <strong>West-Berlin<\/strong> f\u00fcr ung\u00fcltig. Die <strong>Westmark<\/strong> wurde das <strong>alleinige gesetzliche Zahlungsmittel<\/strong>. (Die <strong>B-Mark<\/strong>-Banknoten wurden aus dem Umlauf gezogen.)<\/p>\n<h5>Die gesamtdeutsche Volkskongress-Bewegung, 1947-1949<\/h5>\n<p>Schon vor Beginn der <strong>Londoner Au\u00dfenministerkonferenz<\/strong> war immer deutlicher geworden, dass die <strong>Vereinigten Staaten<\/strong> die Bildung eines <strong>separaten westdeutschen Teilstaates<\/strong> anstrebten, dass das <strong>Vereinigte K\u00f6nigreich<\/strong> dies <strong>unterst\u00fctzte<\/strong>, und dass <strong>Frankreich<\/strong>, wenngleich widerstrebend, sich allm\u00e4hlich dieser Politik <strong>anschloss<\/strong>. Am 26. November 1947 rief die <strong>SED<\/strong> alle<strong> Deutschen<\/strong> auf, einen <strong>Volkskongress <\/strong>zwecks Erhalts der <strong>Einheit Deutschlands<\/strong> zu bilden. Die <strong>KPD<\/strong> der <strong>Westzonen<\/strong> unterst\u00fctzte diesen Aufruf. Im <strong>Sowjetischen Sektor Berlins<\/strong> fanden statt:<\/p>\n<p><strong>Erster Deutscher Volkkongress<\/strong>, 06.\/07. November 1947;<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Er bestimmte eine 17-k\u00f6pfige Delegation, die zur <strong>Londoner Au\u00dfenministerkonferenz<\/strong> gesandt wurde. Die 3 <strong>Westalliierten<\/strong> verweigerten den Empfang.<\/p>\n<p><strong>Zweiter Deutscher Volkskongress<\/strong>, 17.\/18. M\u00e4rz 1948;<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Er w\u00e4hlte den 400-k\u00f6pfigen <strong>Deutschen Volksrat<\/strong> (<strong>DVR<\/strong>), der den Entwurf einer <strong>gesamtdeutschen Verfassung<\/strong> ausarbeitete.<\/p>\n<p><strong>Dritter Deutscher Volkskongress<\/strong>, 29.\/30. Mai 1949;<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Er best\u00e4tigte die <strong>Verfassung<\/strong> der <strong>Deutschen Demokratischen Republik<\/strong> (<strong>DDR<\/strong>).<br \/>\nArtikel 1 Absatz 1: <strong>Deutschland<\/strong> ist eine <strong>unteilbare<\/strong> demokratische Republik; sie baut sich auf den <strong>deutschen<\/strong> L\u00e4ndern auf.<br \/>\nArtikel 1, Absatz 4: Es gibt nur <strong>eine deutsche Staatsangeh\u00f6rigkeit<\/strong>.<br \/>\nArtikel 2: Die Farben der <strong>Deutschen Demokratischen Republik<\/strong> sind <strong>Schwarz-Rot-Gold<\/strong>. Die <strong>Hauptstadt<\/strong> der Republik ist <strong>Berlin<\/strong>.<\/p>\n<p>An den 3 <strong>Volkskongressen<\/strong> nahmen jeweils etwa 2.000 Personen teil. Mehr als 70 % der Teilnehmer wohnten in der <strong>Sowjetischen Besatzungszone<\/strong> oder im <strong>Sowjetischen Sektor Berlins<\/strong>, weniger als 30 % in den 3 <strong>Westzonen<\/strong> oder den 3 <strong>Berliner Westsektoren<\/strong>.<\/p>\n<p>In <strong>Vegesack<\/strong>, in <strong>Niedersachsen<\/strong> (<strong>UK-Zone<\/strong>), nahe der Grenze zu <strong>Bremen<\/strong>, am 17.\/18. Januar 1948, fand einer der wenigen <strong>westzonalen<\/strong> <strong>Landes-Volkskongresse<\/strong> statt. Das <strong>Vereinigte K\u00f6nigreich<\/strong> <strong>verbot<\/strong> bereits geplante Volkskongresse in <strong>Nordrhein-Westfalen<\/strong>, <strong>Schleswig-Holstein<\/strong> und <strong>Hamburg<\/strong>. Die <strong>USA<\/strong> erlaubten <strong>keine Volkskongresse<\/strong> in der <strong>US-Zone<\/strong> (<strong>Bayern<\/strong>, <strong>Hessen<\/strong>, <strong>W\u00fcrttemberg-Baden<\/strong>, <strong>Bremen<\/strong>). Der <strong>DVR<\/strong> organisierte ein <strong>Volksbegehren<\/strong> zur Durchf\u00fchrung einer <strong>Volksabstimmung <\/strong>\u00fcber die <strong>Einheit Deutschlands. <\/strong>Im Mai\/Juni 1948 trugen sich ungef\u00e4hr 13 Mio. Personen in die <strong>Listen<\/strong> ein, darunter 1 Mio. aus der <strong>UK-Zone<\/strong>. (In der <strong>US-Zone<\/strong> und der <strong>FR-Zone<\/strong> war das Volksbegehren <strong>verboten <\/strong>worden.) Quelle: Heike Ambos, Die Westpolitik der SED 1948\/49 bis 1961, Seite 15f, Berlin, 1999;<\/p>\n<p>Am 15.\/16. Mai 1949 hie\u00df der <strong>Stimmzettel<\/strong> in der <strong>Sowjetischen Besatzungszone<\/strong>: \u201eIch bin f\u00fcr die <strong>Einheit Deutschlands<\/strong> und einen gerechten Friedensvertrag. Ich stimme daher f\u00fcr die nachstehende Kandidatenliste zum Dritten Deutschen Volkskongress.\u201c 13,533 Mio. waren <strong>Abstimmungsberechtigte<\/strong>. 12,883 Mio. <strong>beteiligten<\/strong> sich. 12,033 Mio. gaben<strong> g\u00fcltige <\/strong>Stimmzettel ab. 7,954 Mio. stimmten mit <strong>JA<\/strong>. 3,887 Mio. stimmten mit <strong>NEIN<\/strong>. 192.000 notierten <strong>weder JA<\/strong> <strong>noch<\/strong> <strong>Nein<\/strong>.<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">(Berechnung der Zahlen aus: PLOETZ, Die Deutsche Frage, 2. Auflage, Seite 31, W\u00fcrzburg, 1964)<\/span><\/p>\n<h5>Die Bildung der ersten DDR-Regierung<\/h5>\n<p>Am 07. Oktober 1949 erkl\u00e4rte sich der <strong>Deutsche Volksrat<\/strong> zur provisorischen <strong>Volkskammer<\/strong> und setzte die <strong>Verfassung<\/strong> in Kraft. Damit war aus der <strong>Sowjetischen Besatzungszone<\/strong> ein Staat, die <strong>DDR<\/strong>, gebildet worden. 3 Tage sp\u00e4ter wurde die <strong>SMAD<\/strong> <strong>aufgel\u00f6st<\/strong>.<\/p>\n<p>Die Volkskammer beauftragte <strong>Otto Grotewohl<\/strong> (1894-1964) mit der <strong>Regierungsbildung<\/strong>. Er geh\u00f6rte seit 1912 zur <strong>SPD<\/strong>, 1918-1922 zur <strong>USPD<\/strong>, danach wieder zur <strong>SPD<\/strong>, seit 1946 zur <strong>SED<\/strong>.<\/p>\n<p>Am 11. Oktober 1949 wurde <strong>Wilhelm Pieck<\/strong> (1876-1960) von der Volkskammer zum <strong>Pr\u00e4sidenten<\/strong> der <strong>DDR<\/strong> gew\u00e4hlt. Er geh\u00f6rte seit 1895 zur <strong>SPD<\/strong>, seit 1917 zur <strong>USPD,<\/strong> und seit 1919 zur <strong>KPD<\/strong>.<\/p>\n<p>Die <strong>provisorische Regierung<\/strong> der <strong>DDR<\/strong> bestand aus 18 Personen, dem <strong>Ministerpr\u00e4sidenten<\/strong>, 3 <strong>Stellvertretern <\/strong>(<strong>Walter Ulbricht<\/strong>, <strong>SED<\/strong>; Otto Nuschke, <strong>CDU<\/strong>; Hermann Kastner, <strong>LDP<\/strong>) und 14 Ministern. 6 geh\u00f6rten zur <strong>SED<\/strong>, 3 zur <strong>CDU<\/strong>, 2 zur <strong>LDP<\/strong>, 1 zur Demokratischen Bauernpartei Deutschlands (<strong>DBD<\/strong>), 1 zur National-Demokratischen Partei Deutschlands <strong>(NDPD<\/strong>), 1 war <strong>Parteiloser<\/strong>.<\/p>\n<p>(Die <strong>DBD<\/strong> war am 29. April 1948, die <strong>NDPD<\/strong> am 25. Mai 1948, im Rahmen der Volkskongress-Bewegung, in der <strong>Sowjetischen Besatzungszone<\/strong> zugelassen worden.)<\/p>\n<p>Die <strong>Sowjetische Kontrollkommission<\/strong>, am Sitz der fr\u00fcheren <strong>SMAD<\/strong>, hatte bis zum 20. September 1955 die <strong>Souver\u00e4nit\u00e4t<\/strong> \u00fcber die <strong>DDR<\/strong>.<\/p>\n<p>Die <strong>DDR<\/strong> hatte seit dem 11. Oktober 1949 einen <strong>Au\u00dfenminister<\/strong>, <strong>Georg Dertinger<\/strong> (1902-1968). Er war in der <strong>Weimarer Republik<\/strong> Mitglied der <strong>DNVP <\/strong>gewesen und hatte 1933 <strong>Franz von Papen<\/strong> bei den Verhandlungen mit dem <strong>Heiligen Stuhl <\/strong>zum Abschluss des <strong>Konkordats<\/strong> (20. Juli 1933) begleitet. Er geh\u00f6rte, im Juni 1945, zu den <strong>Gr\u00fcndern<\/strong> der <strong>CDU<\/strong>.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Wolfgang Sch\u00fcrer ist Vorsitzender des Kreisverbandes Offenbach a. M. der Freidenker<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Bild oben: v.l.n.r.: Der erste Pr\u00e4sident der DDR, Wilhelm Pieck, und der erste Ministerpr\u00e4sident der DDR, Otto Grotewohl, am 11. Oktober 1949 in Berlin<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">Foto: Bundesarchiv, Bild 183-19000-3301 \/ Z\u00fchlsdorf \/ <a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-sa\/3.0\/de\/deed.en\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">CC-BY-SA 3.0<\/a>, <\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">Quelle: <a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=5664528\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=5664528<\/a><\/span><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Ein historischer \u00dcberblick von\u00a0Wolfgang Sch\u00fcrer<\/b><br \/>\nDie SMAD wurde am 09. Juni 1945 gebildet, nachdem die Sowjetunion, die Vereinigten Staaten, das Vereinigte K\u00f6nigreich und Frankreich 4 Tage vorher die volle Souver\u00e4nit\u00e4t \u00fcber Deutschland \u00fcbernommen hatten. [&#8230;]<br \/>\nAm 26. November 1947 rief die SED alle Deutschen auf, einen Volkskongress zwecks Erhalts der Einheit Deutschlands zu bilden. [&#8230;] Am 07. Oktober 1949 erkl\u00e4rte sich der Deutsche Volksrat zur provisorischen Volkskammer und setzte die Verfassung in Kraft. Damit war aus der Sowjetischen Besatzungszone ein Staat, die DDR, gebildet worden. 3 Tage sp\u00e4ter wurde die SMAD aufgel\u00f6st. Die Volkskammer beauftragte Otto Grotewohl (1894-1964) mit der Regierungsbildung. [&#8230;] Am 11. Oktober 1949 wurde Wilhelm Pieck (1876-1960) von der Volkskammer zum Pr\u00e4sidenten der DDR gew\u00e4hlt. <\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":23101,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","advanced_seo_description":"","jetpack_seo_html_title":"","jetpack_seo_noindex":false,"jetpack_post_was_ever_published":false,"footnotes":""},"categories":[1162],"tags":[2120,409,454,491,2819,1240,2815,2816,430,2157,1623,2817,2818,2173],"class_list":["post-23098","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-geschichte","tag-alliierte","tag-berlin","tag-ddr","tag-geschichte","tag-gruendung-der-ddr","tag-regierung","tag-sbz","tag-smad","tag-sowjetunion","tag-vereinigung-von-kpd-und-spd-zur-sed","tag-verfassung","tag-volkskammer","tag-volkskongresse","tag-waehrungsreform"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/Bundesarchiv_Bild_183-19000-3301_Berlin_DDR-Gruendung_Wahl_Pieck_Grotewohl_800x450.jpg?fit=800%2C450&ssl=1","jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p9stpK-60y","jetpack-related-posts":[{"id":7009,"url":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=7009","url_meta":{"origin":23098,"position":0},"title":"Was war und was bleibt","author":"Webredaktion","date":"19. 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