{"id":23083,"date":"2025-10-09T16:43:45","date_gmt":"2025-10-09T14:43:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=23083"},"modified":"2025-10-31T18:57:27","modified_gmt":"2025-10-31T17:57:27","slug":"der-7-oktober-2023-und-die-profiteure","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=23083","title":{"rendered":"Der 7. Oktober 2023 und die Profiteure"},"content":{"rendered":"<p><strong>\u00dcber m\u00f6gliches Vorwissen und \u00c4hnlichkeiten mit dem 11. September 2001<\/strong><\/p>\n<p><em>Ein Kommentar von <strong>Tilo Gr\u00e4ser<\/strong><\/em><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Erstver\u00f6ffentlichung am 08.10.2025 auf <a href=\"https:\/\/apolut.net\/der-7-oktober-2023-und-die-profiteure-von-tilo-graser\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">apolut.net<\/a><\/span><\/p>\n<p>Der Beitrag ist auch als Audiopodcast verf\u00fcgbar:<\/p>\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-23083-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/apolut.net\/content\/media\/2025\/10\/tagesdosis-20251008-apolut.mp3?_=1\" \/><a href=\"https:\/\/apolut.net\/content\/media\/2025\/10\/tagesdosis-20251008-apolut.mp3\">https:\/\/apolut.net\/content\/media\/2025\/10\/tagesdosis-20251008-apolut.mp3<\/a><\/audio>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Bereitgestellt von\u00a0<a href=\"https:\/\/apolut.net\/der-7-oktober-2023-und-die-profiteure-von-tilo-graser\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">apolut.net<\/a><\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\"><a href=\"https:\/\/apolut.net\/content\/media\/2025\/10\/tagesdosis-20251008-apolut.mp3\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Download<\/a><\/span><\/p>\n<p>Vor zwei Jahren, am 7. Oktober 2023, \u00fcberfielen K\u00e4mpfer der pal\u00e4stinensischen Organisation Hamas und anderer Widerstandsgruppen aus dem Gaza-Streifen heraus israelische Siedlungen und ein Rave-Festival. Danach begann die israelische Armee und die Geheimdienste des Landes einen Vertreibungs- und Vernichtungsfeldzug gegen die Bewohner des Gaza-Streifens mit inzwischen nach offiziellen Angaben mehr als 65.000 Toten, unz\u00e4hligen Verwundeten, Vertriebenen und Verhungerten. Noch immer wird mit den Ereignissen vom 7. Oktober vor zwei Jahren, der \u201eAl-Aqsa-Flut\u201c, der israelische V\u00f6lkermord an den Pal\u00e4stinensern begr\u00fcndet, obwohl er durch nichts zu rechtfertigen ist. Dabei ist das konkrete Geschehen von damals bis heute nicht vollst\u00e4ndig aufgekl\u00e4rt. Es tauchen stattdessen immer neue Fragen zum m\u00f6glichen Vorwissen auf.<\/p>\n<p>Es gibt eine ganze Reihe von Hinweisen, dass der gemeinsame Angriff der pal\u00e4stinensischen Organisation Hamas und anderer pal\u00e4stinensischer Widerstandsgruppen am 7. Oktober 2023 aus dem Gaza-Streifen f\u00fcr die herrschenden Kr\u00e4fte in Israel weit weniger \u00fcberraschend war, als sie es der eigenen und der Welt\u00f6ffentlichkeit glauben machen wollen. F\u00fcr manche Beobachter handelt es sich \u00e4hnlich wie bei den Anschl\u00e4gen vom 11. September 2001 um einen Fall, bei dem es Vorwissen gab und wo das Geschehen nicht verhindert wurde, weil es den Interessen verschiedener Kreise n\u00fctzlich war.<\/p>\n<p>Der \u00dcberfall von vor zwei Jahren war f\u00fcr mache angesichts der Lage der Pal\u00e4stinenser im Gaza-Streifen eher wie ein Ausbruch aus dem gr\u00f6\u00dften Freiluftgef\u00e4ngnis der Welt. Er war auf jeden Fall f\u00fcr jene Rechtsextremisten n\u00fctzlich, die mit Benjamin Netanjahu in Israel regieren. Seitdem k\u00f6nnen sie ungehindert und unterst\u00fctzt von Staaten wie USA und Deutschland ihren vorher geplanten Vernichtungs- und Vertreibungsfeldzug gegen die Pal\u00e4stinenser um- und fortsetzen \u2013 und niemand scheint sie zu <a href=\"https:\/\/apolut.net\/wer-stoppt-israel-von-tilo-graser\/\" rel=\"noreferrer\">stoppen<\/a>.<\/p>\n<p>Damit machen sich nicht nur die westlichen Unterst\u00fctzer und Waffenlieferanten Netanjahus zu Mitt\u00e4tern beim offensichtlichen V\u00f6lkermord. Das gilt auch f\u00fcr all jene, die Vorwissen hatten und die von den Ereignissen profitieren. Die UN-Sonderbeauftragte Francesca Albanese hat in einem <a href=\"https:\/\/www.ohchr.org\/en\/documents\/country-reports\/ahrc5923-economy-occupation-economy-genocide-report-special-rapporteur?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Bericht<\/a> auf die wirtschaftlichen Profiteure des V\u00f6lkermordes aufmerksam gemacht.<\/p>\n<h5>Offene Fragen<\/h5>\n<p>Der Journalist und Kommunikationswissenschaftler Jim DeBrosse hat in einem Ende September ver\u00f6ffentlichten <a href=\"https:\/\/electronicintifada.net\/content\/who-profited-7-october\/50963?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Beitrag<\/a> im Online-Magazin <em>The Electronic Intifada<\/em>, Antworten auf die Frage gesucht, wer vom 7. Oktober 2023 profitiert hat. Darin macht er darauf aufmerksam, dass <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/welt\/erhaerteter-verdacht-auf-insiderhandel-vor-9-11\/?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\u00e4hnlich<\/a> wie bei \u201eNine Eleven\u201c wenige Tage vor dem Angriff Leerverk\u00e4ufer \u201edas gro\u00dfe Geld\u201c gemacht haben. Das Magazin hat eine ganze Reihe investigativer Beitr\u00e4ge zu dem Ereignis vor zwei Jahren <a href=\"https:\/\/electronicintifada.net\/tags\/7-october-investigations?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">ver\u00f6ffentlicht<\/a>.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend Israels milit\u00e4rische Invasion, wahllose Massaker und erzwungene Hungersnot in Gaza weitergehen, w\u00fcrden Fragen offen bleiben, schreibt DeBrosse. Dazu geh\u00f6re die, wie etwa 3.000 von der Hamas angef\u00fchrte <a href=\"https:\/\/electronicintifada.net\/content\/how-israel-killed-hundreds-its-own-people-7-october\/49216?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">K\u00e4mpfer<\/a> am 7. Oktober 2023 die Sicherheitsbarrieren Israels durchbrechen konnten.<\/p>\n<p>Die israelische Regierung lehne weiterhin eine unabh\u00e4ngige Untersuchung ab. Zugleich w\u00fcrden sich die Hinweise darauf mehren, \u201edass die obersten zivilen und milit\u00e4rischen F\u00fchrer des Staates die Anzeichen eines bevorstehenden Angriffs nicht nur \u00fcbersehen, sondern m\u00f6glicherweise absichtlich ignoriert haben\u201c. Der Autor stellt klar:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eDas Motiv war, die ethnische S\u00e4uberung des Gazastreifens, die Annexion des Westjordanlands und die Schaffung eines gr\u00f6\u00dferen Israels im besetzten Pal\u00e4stina zu rechtfertigen.\u201c<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus w\u00fcrden bisher nur wenig beachtete verd\u00e4chtige Aktivit\u00e4ten an der B\u00f6rse wenige Tage vor dem Angriff vor zwei Jahren die Theorie untermauern, dass jemand etwas vorher wusste. Anfang September habe eine <a href=\"https:\/\/www.haaretz.com\/israel-news\/2025-09-02\/ty-article\/.premium\/top-idf-commander-ignored-risks-after-visiting-nova-mere-hour-before-oct-7-hamas-massacre\/00000199-09f0-d21e-a9db-1bfbe01b0000?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Untersuchung<\/a> der israelischen Zeitung <em>Haaretz<\/em> ergeben, dass Oberstleutnant Haim Cohen, Kommandeur der Nordbrigade in der Gaza-Division der israelischen Armee IDF, am 7. Oktober nur eine Stunde vor dem Angriff den Ort der Supernova-Rave-Party besucht hatte und keine Vorsichtsma\u00dfnahmen getroffen hatte.<\/p>\n<p>Die Rave-Party, bei der den Angaben nach 378 Menschen get\u00f6tet und 44 als Geiseln genommen wurden, sei der \u201et\u00f6dlichste einzelne Ort\u201c am 7. Oktober 2023 gewesen. An diesem Tag sind nach offiziellen Angaben insgesamt 1.139 Menschen get\u00f6tet und 240 Menschen gefangen genommen worden. Es sei immer noch unklar, so der Autor, wie viele der Toten von pal\u00e4stinensischen K\u00e4mpfern get\u00f6tet wurden und wie viele von den <a href=\"https:\/\/electronicintifada.net\/content\/how-israel-killed-hundreds-its-own-people-7-october\/49216?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">IDF selbst<\/a> aufgrund der t\u00f6dlichen <a href=\"https:\/\/transition-news.org\/damaliger-israelischer-verteidigungsminister-bestatigt-armee-erhielt-am-7?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Hannibal-Direktive<\/a>, so der Autor.<\/p>\n<p>Auch die unmittelbare Reaktion des israelischen Premierministers Benjamin Netanjahu auf die Krise stehe im Fokus der Kritik, schreibt er. Sein Stabschef und engster Vertrauter, Tzachi Braverman, werde beschuldigt, Netanjahus Telefonprotokolle ver\u00e4ndert zu haben, um den Anschein zu erwecken, dass seine ersten Befehle an das Milit\u00e4r am Morgen des 7. Oktober fr\u00fcher erteilt wurden, als dies tats\u00e4chlich der Fall war.<\/p>\n<h5>Die Nacht zuvor<\/h5>\n<p>Das israelische Milit\u00e4r habe jedoch in der Nacht vor dem 7. Oktober seine st\u00e4rksten Warnungen erhalten, so der Autor. Jedoch habe die Armeef\u00fchrung entschieden, diese Warnungen zu ignorieren. Laut eines <a href=\"https:\/\/www.ynetnews.com\/article\/syyu6fkd1g?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Beitrages<\/a> von <em>Ynet<\/em>, Israels gr\u00f6\u00dfter Nachrichtenwebsite, hatte eine milit\u00e4rische Geheimdienstabteilung Anzeichen f\u00fcr einen bevorstehenden Raketenangriff auf Israel und \u201eungew\u00f6hnliche Aktivit\u00e4ten der Luftwaffe der Hamas\u201c festgestellt, die Alarmglocken h\u00e4tten l\u00e4uten lassen m\u00fcssen. Stattdessen entschied sich demnach das Milit\u00e4r, \u201esensible Geheimdienstquellen nicht preiszugeben, anstatt [Ma\u00dfnahmen zur] Vorbereitung zu ergreifen\u201c. F\u00fcr DeBrosse ist das wenig glaubhaft:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eWar der Schutz einiger weniger Agenten das Risiko eines gr\u00f6\u00dferen Raketenangriffs auf israelisches Gebiet wert, ohne die Zivilbev\u00f6lkerung zu warnen?\u201c<\/p>\n<p>Zehn Tage, nachdem diese Berichte \u00f6ffentlich bekannt wurden, hat laut der Zeitung <em>Times of Israel<\/em> Netanjahus B\u00fcro <a href=\"https:\/\/www.timesofisrael.com\/netanyahus-office-admits-pms-staff-got-didnt-pass-on-alert-hours-before-oct-7-attack\/?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">einger\u00e4umt<\/a>, vers\u00e4umt zu haben, die Notiz mit den Details zu den verd\u00e4chtigen Aktivit\u00e4ten in der Nacht vor dem 7. Oktober weiterzuleiten. Das wurde damit gerechtfertigt, dass die Warnung als \u201enicht dringend\u201c eingestuft worden sei. Die israelische F\u00fchrung sei anscheinend besser darauf vorbereitet gewesen zu sein, die Pal\u00e4stinenser aus Gaza zu vertreiben, als einen m\u00f6glichen Angriff zu vereiteln, stellt DeBrosse fest. Nur wenige Monate nach dem Angriff im Oktober habe die Netanjahu-Regierung bereits die \u201efreiwillige Migration\u201c der 2,3 Millionen Einwohner Gazas gefordert und mit mehreren L\u00e4ndern \u00fcber deren Umsiedlung verhandelt.<\/p>\n<p>Noch verbl\u00fcffender ist aus Sicht des Autors, dass israelische Beamte bereits ein Jahr im Voraus eine Kopie des 40-seitigen Angriffsplans der Hamas in ihrem Besitz hatten und zusahen, wie die milit\u00e4rischen Brigaden der Organisation offen trainierten und sich auf den Durchbruch vorbereitete, wie die US-Zeitung <em>New York Times<\/em> im November 2023 <a href=\"https:\/\/www.timesofisrael.com\/netanyahus-office-admits-pms-staff-got-didnt-pass-on-alert-hours-before-oct-7-attack\/?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">berichtete<\/a>.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eDie Vermutung, dass Israels Spitzenpolitiker die erschreckende Anzahl von Warnzeichen bewusst ignoriert haben, wird noch verst\u00e4rkt durch die Weigerung von Netanjahus B\u00fcro, eine Untersuchung der eigenen Vers\u00e4umnisse am 7. Oktober zuzulassen, w\u00e4hrend eine Untersuchung der Rolle und Reaktion des Milit\u00e4rs genehmigt wurde.\u201c<\/p>\n<p>Neben detaillierten Pl\u00e4nen und sogar \u00f6ffentlichen Videoaufnahmen von Hamas-Trainings\u00fcbungen sei auch ein weiteres Warnsignal \u00fcbersehen worden, so DeBrosse: Ein pl\u00f6tzlicher Anstieg der Handelsaktivit\u00e4ten in den Tagen vor dem 7. Oktober 2023, bei denen darauf gewettet wurde, dass die Werte wichtiger israelischer Aktien bald einbrechen w\u00fcrden. \u201eDer wahrscheinlichste Grund f\u00fcr diese Wette war, dass die Investoren wussten, dass bald ein Krieg ausbrechen und die israelische Wirtschaft belasten w\u00fcrde\u201c, schreibt er.<\/p>\n<h5>Verd\u00e4chtige Handelsaktivit\u00e4ten<\/h5>\n<p>Der verd\u00e4chtige Zeitpunkt der B\u00f6rsenaktivit\u00e4ten sei in einer 67-seitigen Studie aufgedeckt worden, \u00fcber die der US-Sender <em>CNN<\/em> erstmals <a href=\"https:\/\/edition.cnn.com\/2023\/12\/04\/business\/some-traders-appear-to-have-anticipated-october-7-hamas-attack-research-finds\/index.html?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">berichtet<\/a> habe. Die Autoren der <a href=\"https:\/\/papers.ssrn.com\/sol3\/papers.cfm?abstract_id=4652027&amp;ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Studie<\/a> stellten demnach fest, dass unbekannte Investoren in Israel und den USA nur wenige Tage vor dem Angriff der Hamas ihre Aktien wichtiger israelischer Unternehmen verkauft hatten. In einer als \u201eLeerverkauf\u201c bekannten Praxis kauften die Investoren ihre Aktien sp\u00e4ter zu einem viel niedrigeren Preis zur\u00fcck und erzielten damit einen Gewinn in Millionenh\u00f6he. Die Studie mit dem Titel \u201eTrading on Terror?\u201c wurde von Robert Jackson Jr., dem ehemaligen Leiter der B\u00f6rsenaufsichtsbeh\u00f6rde Securities and Exchange Commission (SEC) und heutigen Professor an der New York University, sowie Joshua Mitts, Professor f\u00fcr Rechtswissenschaften an der Columbia University und Experte f\u00fcr die \u00dcberwachung von Leerverk\u00e4ufen an den Aktienm\u00e4rkten, verfasst. Sie stellten fest:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eUnsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass H\u00e4ndler, die \u00fcber die bevorstehenden Angriffe informiert waren, von diesen tragischen Ereignissen profitiert haben. Tage vor dem Angriff schienen die H\u00e4ndler die bevorstehenden Ereignisse zu antizipieren.\u201c<\/p>\n<p>Die Studie habe ergeben, schreibt DeBrosse dazu, dass am 2. Oktober 2023 \u201efast 100 Prozent des au\u00dferb\u00f6rslichen Handelsvolumens auf dem [israelischen Aktienmarkt] &#8230; aus Leerverk\u00e4ufen bestand\u201c.<\/p>\n<p>Er verweist auf einen <a href=\"https:\/\/papers.ssrn.com\/sol3\/papers.cfm?abstract_id=4652027&amp;ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Artikel<\/a> in der <em>Haaretz<\/em> vom 4. Dezember 2023, der spekuliert habe, dass es Investoren mit Verbindungen zur Hamas waren, die ihr Geld abgezogen hatten, und nicht Israelis oder Pro-Israelis. Der Autor meint dazu:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eWenn die Leerverk\u00e4ufer tats\u00e4chlich Verbindungen zur Hamas gehabt h\u00e4tten, h\u00e4tten die Israelis wahrscheinlich davon gewusst.\u201c<\/p>\n<p>Er verweist darauf, dass laut einem <a href=\"https:\/\/www.nytimes.com\/2023\/12\/16\/world\/europe\/israel-hamas-money-finance-turkey-intelligence-attacks.html?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><em>New York Times<\/em>-Bericht<\/a> seit mindestens 2015 der israelische Geheimdienst die Finanzierung der Hamas verfolgt und dabei wegschaut. 2019 hatte Israels Premierminister Benjamin Netanjahu der Likud-Partei erkl\u00e4rt, die finanzielle Unterst\u00fctzung aus Katar f\u00fcr die Hamas m\u00fcsse zugelassen werden, weil das ein Schl\u00fcsselfaktor daf\u00fcr sei, um einen pal\u00e4stinensischen Staat zu verhindern. \u201eDas ist Teil unserer Strategie: Eine Trennung zwischen den\u00a0Pal\u00e4stinensern in Gaza und im Westjordanland\u00a0herbeizuf\u00fchren\u201c, sagte er laut einem\u00a0<a href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/netanjahu-wollte-pal%C3%A4stinenser-spalten-und-spaltete-israel\/a-68045450?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Bericht<\/a>\u00a0der\u00a0<em>Deutschen Welle<\/em>.<\/p>\n<p>Aber nicht nur das geh\u00f6rt zu der Vorgeschichte des 7. Oktober 2023: Israel hatte die Gr\u00fcndung der Hamas wohl gef\u00f6rdert, als Gegenkraft zur damals noch einflussreichen PLO unter Jassir Arafat. Israel soll zeitweise Hamas-Gr\u00fcnder Scheich Ahmed Jassin unterst\u00fctzt haben, als er noch Chef einer Vorl\u00e4ufergruppe der Hamas war.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><em>\u201eDie Aktivit\u00e4ten von Jassin und seinen Mitstreitern, die zur Gr\u00fcndung der Hamas f\u00fchrten, wurden von Israel geduldet und manchmal sogar unterst\u00fctzt, da Israel die Islamisten als willkommene Gegenkraft zu den s\u00e4kularen nationalistischen Fraktionen wie der Fatah betrachtete, die Israel damals als gr\u00f6\u00dfere Bedrohung ansah.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Das schrieb Jim Zanotti, Analytiker f\u00fcr den US-Kongress, 2010 in einem\u00a0<a href=\"https:\/\/www.congress.gov\/crs-product\/R41514?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Bericht<\/a>\u00a0\u00fcber die Hintergr\u00fcnde der Hamas und ihrer Entwicklung. Sp\u00e4ter wurde der Hamas-Gr\u00fcnder von Israel als Terrorist eingestuft und 2004 im Gaza-Streifen\u00a0<a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/eskalation-in-nahost-israels-armee-liquidiert-hamas-gruender-jassin-a-291752.html?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">ermordet<\/a>. Inzwischen will die israelische Regierung unter Benjamin Netanjahu die Hamas vollst\u00e4ndig vernichten, auch um den Preis des V\u00f6lkermordes im Gaza-Streifen. Dabei wird auch keinerlei R\u00fccksicht auf die Geiseln der Organisation genommen, die sich seit dem 7. Oktober 2023 noch in deren H\u00e4nden befinden. Auch das V\u00f6lkerrecht wird ignoriert, wie sich durch den Angriff auf Hamas-Funktion\u00e4re in Katars Hauptstadt Anfang September ein weiteres Mal <a href=\"https:\/\/apolut.net\/wer-stoppt-israel-von-tilo-graser\/\" rel=\"noreferrer\">gezeigt<\/a> hat.<\/p>\n<h5>Wer profitiert davon?<\/h5>\n<p>Beamte der Tel Aviv Stock Exchange h\u00e4tten die Studie \u201eTrading on Terror?\u201c als ungenau und unverantwortlich kritisiert, weil eine Fehlberechnung der W\u00e4hrung durch die Autoren die potenziellen Leerverkaufsgewinne von etwa 9,5 Millionen Dollar auf knapp 1 Milliarde Dollar aufgebl\u00e4ht habe, so DeBrosse. Ungeachtet der Fehlberechnung h\u00e4tten aber die Autoren gegen\u00fcber dem Portal Institutional Investor <a href=\"https:\/\/www.institutionalinvestor.com\/article\/2cki5x5eoic5m5xkuxq0w\/culture\/josh-mitts-tries-to-prove-short-sellers-profited-from-war-in-the-middle-east-but-he-made-a-big-mistake?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">erkl\u00e4rt<\/a>, dass sie an den Kernpunkten ihres Berichts festhalten w\u00fcrden. Yaniv Pagot, Leiter des Handels an der B\u00f6rse in Tel Aviv, <a href=\"https:\/\/www.reuters.com\/world\/middle-east\/tel-aviv-bourse-says-no-unusual-trading-ahead-oct-7-hamas-attack-2023-12-05\/?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">sagte<\/a> gegen\u00fcber der Nachrichtenagentur <em>Reuters<\/em>, es sei unwahrscheinlich, dass mit der Hamas verbundene Investoren gegen die Sicherheitsvorschriften der B\u00f6rse gegen \u201eGeldw\u00e4sche oder \u00e4hnliches\u201c versto\u00dfen h\u00e4tten. DeBrosse schreibt:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eVielleicht war der Leerverkauf also das Werk israelischer oder pro-israelischer Investoren, die von israelischen Geheimdienstmitarbeitern oder politischen F\u00fchrern einen Tipp erhalten hatten. Oder vielleicht waren auch israelische Beamte, die von dem bevorstehenden Angriff wussten, selbst die Leerverk\u00e4ufer. Angesichts der Tatsache, dass Israel bisher systematisch f\u00fcnf hochrangige milit\u00e4rische F\u00fchrer der Hamas und 11 Mitglieder ihres politischen B\u00fcros eliminiert hat und gerade in diesem Monat bei einem Milit\u00e4rschlag gegen den US-Verb\u00fcndeten Katar versucht hat, weitere zu ermorden, d\u00fcrfte es f\u00fcr die israelische F\u00fchrung von hoher Priorit\u00e4t sein, herauszufinden, wer vom 7. Oktober profitiert hat.<\/p>\n<p>Oder \u2013 gemessen an der Zur\u00fcckhaltung der israelischen Regierung, ihre eigene Rolle zu untersuchen \u2013 vielleicht auch nicht.\u201c<\/p>\n<p>Die Schlussfolgerung d\u00fcrfte zutreffend sein, was ein Blick in die Vorgeschichte des 11. September 2001 zeigt. Das Magazin <em>Der Spiegel<\/em> <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/die-boersen-spur-wer-machte-den-super-deal-mit-dem-terror-a-177957.html?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">meldete<\/a> am 21. Januar 2002:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eKurz vor dem 11. September spekulierten Anleger in den USA im gro\u00dfen Stil auf den Kurssturz von Aktien der betroffenen Fluggesellschaften und Banken aus dem World Trade Center \u2013 Gesch\u00e4fte, die ohne Vorwissen wenig Sinn ergaben. Doch \u00fcber diesen Ermittlungsstrang wahren die Fahnder strengste Geheimhaltung. Der Ruf einiger Finanzh\u00e4user steht auf dem Spiel.\u201c<\/p>\n<p>Die Spur sei damals \u201ebrandhei\u00df\u201c gewesen, so der Autor Harald Schumann. Branchendienste h\u00e4tten kurz nach den Anschl\u00e4gen \u00fcber vorangegangene Finanztransaktionen berichtet, \u201edie nur mit dem Wissen \u00fcber die bevorstehenden Anschl\u00e4ge Sinn ergaben und pl\u00f6tzlich gro\u00dfe Gewinne abwarfen\u201c. Gleich mehrere US-B\u00f6rsen h\u00e4tten noch in derselben September-Woche 2001 die verd\u00e4chtigen Gesch\u00e4fte an die zentrale Aufsichtsbeh\u00f6rde SEC gemeldet. Doch die habe keinerlei Informationen zu ihren Ermittlungen ver\u00f6ffentlicht. \u201eW\u00e4hrend Amerikas Fahnder in Sachen Terror bislang noch beinahe jedes Detail und jeden Verd\u00e4chtigen sogleich der \u00d6ffentlichkeit pr\u00e4sentierten, selbst wenn diese sich sp\u00e4ter als unschuldig erwiesen, wahren die SEC-Fahnder bei der B\u00f6rsenspur eisernes Schweigen\u201c, so Schumann damals.<\/p>\n<p>Dabei seien die Indizien daf\u00fcr, \u201edass Insider des Terror-Plots mit den Konsequenzen ein Verm\u00f6gen machen wollten\u201c, laut dem Bericht \u201eerdr\u00fcckend\u201c gewesen.\u00a0Der Autor, der auf Verbindungen zwischen Banken und US-Geheimdiensten hinwies, zitierte wie zur Beruhigung einen B\u00f6rsen-Fachmann, der mit Blick auf die Rolle der mutma\u00dflich beteiligten Banken \u00fcber das Schweigen der SEC sagte: \u201eSie k\u00f6nnen nichts sagen, ohne die Reputation der involvierten Banken zu besch\u00e4digen.\u201c<\/p>\n<p>Der Schweizer Milit\u00e4r- und Sicherheitsfachmann Jacques Baud machte in seinem <a href=\"https:\/\/westendverlag.de\/Die-Niederlage-des-Siegers\/2147?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Buch<\/a> \u201eDie Niederlage des Siegers\u201c, in dem es um Israel, den Hamas-Angriff sowie die Hintergr\u00fcnde und Folgen geht, auf eine weitere Parallele zu \u201eNine Eleven\u201c aufmerksam:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eDer 11. September 2001 ist zum Vorwand f\u00fcr eine Strategie geworden, wie sie f\u00fcr zivilisierte L\u00e4nder nicht d\u00fcmmer sein kann: eine Strategie ohne Weitsicht, ohne Nachdenken, ohne konkrete Ziele und ohne Menschlichkeit.\u201c<\/p>\n<p>Baud schreibt auch:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eDie israelische Antwort auf die Operation Al-Aqsa-Flut ist das Ergebnis einer Vorgehensweise im Kampf gegen den pal\u00e4stinensischen Widerstand, die 75 Jahre lang die Gewaltspirale angetrieben hat. Die von den westlichen Medien ausgeblendeten wiederholten israelischen V\u00f6lkerrechtsverletzungen haben eine Umgebung geschaffen, in der es kein Recht mehr gibt. Wieso sollte ein nichtstaatliches Gebilde ein Recht achten, das die Besatzungsmacht selbst missachtet? Wie soll man vorgehen, um rechtm\u00e4\u00dfige Forderungen bei einer Besatzungsmacht geltend zu machen, die einen Dialog verweigert?<\/p>\n<p>Israel hat eine Situation geschaffen, in der der R\u00fcckgriff auf Gewalt das einzige Mittel ist, ihm einen Dialog aufzuzwingen.\u201c<\/p>\n<p>Die Vorgeschichte der Ereignisse vor zwei Jahren ist ebenso wichtig wie die Frage, ob jemand vorher etwas wusste, das Geschehen ausnutzte und wer dabei auch noch finanziell profitierte. Den Opfern des israelischen Vertreibungs- und Vernichtungsfeldzuges, f\u00fcr den die Opfer des 7. Oktober 2023 missbraucht werden, nutzt das wenig. Uns hilft es zumindest beim Versuch zu verstehen, was passiert ist, was weiter geschieht \u2013 und warum.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Tilo Gr\u00e4ser ist diplomierter Journalist und Mitglied des Deutschen Freidenker-Verbandes<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Bild oben: <span class=\"mw-mmv-title\">Einwohner bei ihrer R\u00fcckkehr vom S\u00fcden in den Norden des Gazastreifens nach \u00d6ffnung des <a title=\"Netzarim-Korridor\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Netzarim-Korridor\">Netzarim-Korridors<\/a><\/span><\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">Foto: Ashraf Amra &#8211; United Nations Relief and Works Agency for Palestine Refugees in the Near East, <a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-sa\/3.0\/igo\/deed.en\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">CC BY-SA 3.0 igo<\/a>, <\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">Quelle: <a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=166701839\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=166701839<\/a><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>\u00dcber m\u00f6gliches Vorwissen und \u00c4hnlichkeiten mit dem 11. September 2001<\/b><br \/>\n<b>Ein Kommentar von Tilo Gr\u00e4ser<\/b><br \/>\nVor zwei Jahren, am 7. Oktober 2023, \u00fcberfielen K\u00e4mpfer der pal\u00e4stinensischen Organisation Hamas und anderer Widerstandsgruppen aus dem Gaza-Streifen heraus israelische Siedlungen und ein Rave-Festival. Danach begann die israelische Armee und die Geheimdienste des Landes einen Vertreibungs- und Vernichtungsfeldzug gegen die Bewohner des Gaza-Streifens mit inzwischen nach offiziellen Angaben mehr als 65.000 Toten, unz\u00e4hligen Verwundeten, Vertriebenen und Verhungerten. Noch immer wird mit den Ereignissen vom 7. Oktober vor zwei Jahren, der \u201eAl-Aqsa-Flut\u201c, der israelische V\u00f6lkermord an den Pal\u00e4stinensern begr\u00fcndet, obwohl er durch nichts zu rechtfertigen ist. Dabei ist das konkrete Geschehen von damals bis heute nicht vollst\u00e4ndig aufgekl\u00e4rt. <\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":23086,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","advanced_seo_description":"","jetpack_seo_html_title":"","jetpack_seo_noindex":false,"jetpack_post_was_ever_published":false,"footnotes":""},"categories":[12],"tags":[1458,2698,1172,2021,1954,1494,2456,393,736,1252,1955,2429,394,1876,992,1931,1525],"class_list":["post-23083","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-demokratie-medien-aufklaerung","tag-bedrohung","tag-entfuehrung","tag-gaza","tag-geiselnahme","tag-hamas","tag-handel","tag-invasion","tag-israel","tag-massaker","tag-militaerpolitik","tag-nahostkonflikt","tag-netanjahu","tag-palaestina","tag-spekulation","tag-vertreibung","tag-voelkermord","tag-waffenlieferungen"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/Displaced_Palestinians__via_Al-Rasheed_Street_800x450.jpg?fit=800%2C450&ssl=1","jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p9stpK-60j","jetpack-related-posts":[{"id":23359,"url":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=23359","url_meta":{"origin":23083,"position":0},"title":"Deutsche Journalisten und Israel \u2013 Zu lange geschwiegen","author":"Webredaktion","date":"29. 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