{"id":23041,"date":"2025-10-07T15:54:21","date_gmt":"2025-10-07T13:54:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=23041"},"modified":"2025-10-31T18:55:14","modified_gmt":"2025-10-31T17:55:14","slug":"china-erinnert-eindrucksvoll-an-die-ehemaligen-feinde-usa-und-japan","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=23041","title":{"rendered":"China erinnert eindrucksvoll an die ehemaligen Feinde USA und Japan"},"content":{"rendered":"<p><em>von\u00a0<strong>Wolfgang Effenberger<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Zu Beginn meiner China-Rundreise fand sich auf der Titelseite der Ausgabe von CHINA DAILY vom 13.\/14. September 2025 folgenden Bericht:<\/p>\n<h5 style=\"padding-left: 40px;\">Die Nation ehrt die zur\u00fcckgekehrten gefallenen Soldaten aus S\u00fcdkorea<\/h5>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eDie \u00dcberreste von 30 chinesischen Soldaten, die w\u00e4hrend des Krieges zur Abwehr der US-Aggression und Hilfe f\u00fcr Korea (1950\u20131953) gefallen sind, wurden am Freitag nach China zur\u00fcckgef\u00fchrt. Ein strategisches Transportflugzeug des Typs Y20 der Volksbefreiungsarmee transportierte die \u00dcberreste und pers\u00f6nlichen Gegenst\u00e4nde der Soldaten von Incheon, S\u00fcdkorea, nach Shenyang, der Hauptstadt der nordostchinesischen Provinz Liaoning,\u201c<\/p>\n<p>Die S\u00e4rge wurden einen Tag sp\u00e4ter auf einem M\u00e4rtyrerfriedhof in Shenyang beigesetzt. Die R\u00fcckf\u00fchrung erfolgte auf Grundlage einer Vereinbarung zwischen dem Ministerium und dem s\u00fcdkoreanischen Verteidigungsministerium.<\/p>\n<p>Unter der F\u00fchrung von Peng Dehuai, dem Oberbefehlshaber der Armee der Chinesischen Volksfreiwilligen, k\u00e4mpften fast 2,9 Millionen chinesische Soldaten in diesem Krieg. Mehr als 197.000 chinesische Soldaten und zivile Freiwillige, die von den Volksfreiwilligen rekrutiert wurden, kamen in den K\u00e4mpfen ums Leben.<\/p>\n<p>Seit dem Jahr 2000 werden in S\u00fcdkorea \u00dcberreste gefallener chinesischer Soldaten geborgen, seit 2014 erfolgt ihre R\u00fcckf\u00fchrung nach China. Bislang fanden zw\u00f6lf \u00dcbergaben statt, bei denen insgesamt die sterblichen \u00dcberreste und pers\u00f6nlichen Gegenst\u00e4nde von mehr als 1.000 M\u00e4rtyrern heimgebracht wurden.<\/p>\n<p>Am 13. September 2025 wurden die S\u00e4rge offiziell auf dem Flughafen Incheon an die chinesische Delegation \u00fcbergeben. Nach einer Gedenkzeremonie traten sie die Heimreise an. Sobald das Y\u201120-Flugzeug den chinesischen Luftraum erreichte, schlossen sich ihm vier Tarnkappenj\u00e4ger des Typs J\u201120 an, die in Formation eskortierten und damit den Gefallenen die Ehre erwiesen.<\/p>\n<p>Nach der Landung in Shenyang erwartete eine gro\u00dfe Menschenmenge das Transportflugzeug: Regierungsvertreter, Milit\u00e4rangeh\u00f6rige, Veteranen und Familienmitglieder versammelten sich zu einer feierlichen Begr\u00fc\u00dfungszeremonie.<\/p>\n<p>\u201e75 Jahre lang haben die Soldaten auf ihre Heimkehr gewartet\u201c, sagte Wu Jiyang, ein Soldat der Landstreitkr\u00e4fte, der einen der S\u00e4rge aus dem Flugzeug trug. \u201e<em>Wir werden immer auf ihre R\u00fcckkehr warten, egal wie lange es dauert.<\/em>\u201c<\/p>\n<p>Auch junge Menschen ehrten die M\u00e4rtyrer. Yuan Ruihan, eine Studentin der Nordost\u2011Yucai\u2011Schule in Shenyang, erkl\u00e4rte: \u201e<em>Der Frieden, den wir heute haben, ist durch ihr Opfer m\u00f6glich geworden.\u201c<\/em> Sie wolle den Mut und die Tapferkeit der Gefallenen weitertragen, um ihr Andenken zu bewahren.\u00a0 W\u00e4hrend im Westen kaum jemand vom Koreakrieg geh\u00f6rt, geschweige denn sich mit den Hintergr\u00fcnden besch\u00e4ftigt hat, ist das in China durchaus ein wichtiges Thema. Das Gedenken soll sicherlich auch dazu dienen, die \u00fcber China schwebende Gefahr durch die US-Aggression bewusst zu machen.<\/p>\n<h5>Koreakrieg 1950-1953: Zementierung der Teilung Koreas<\/h5>\n<p>Der Koreakrieg brach nach den offiziellen Daten am 25. Juni 1950 aus. Je nach Sichtweise der jeweiligen politischen Lager wurde schnell die gegnerische Seite als alleiniger Aggressor gebrandmarkt. Inzwischen sind die Historiker bereit, differenzierter mit der Schuldzuweisung umzugehen. In seinem zweib\u00e4ndigen Werk besch\u00e4ftigt sich der an der Universit\u00e4t von Chicago lehrende Historiker und Korea-Experte, Bruce Cumings, mit den Urspr\u00fcngen des Koreakrieges. Cumings h\u00e4lt schon die Frage, wer den Krieg begann, f\u00fcr falsch. Sie sei genauso wenig zu beantworten, wie die, wer den B\u00fcrgerkrieg in den USA im 19. Jahrhundert begonnen hat. Sinnvoller sei es, nach den Ursachen zu fragen.<\/p>\n<p>Das alte Korea war ein stark zentralistisch organisiertes K\u00f6nigreich mit einer homogenen, konfuzianistischen Bev\u00f6lkerung und verfolgte eine strikte Isolationspolitik. Beziehungen wurden nur mit China unterhalten. Als im neunzehnten Jahrhundert die sino-zentrierte Weltordnung in Ostasien zusammenbrach, zwang der Westen das Einsiedler-K\u00f6nigreich Korea als letztes Land in Asien 1873 zur \u00d6ffnung. Korea versank in innere Auseinandersetzungen, vernachl\u00e4ssigte die weltpolitische Entwicklung und wurde 1910 von Japan annektiert. So wundert es nicht, dass sich die Koreaner 1945 nach der bedingungslosen Kapitulation Japans freuten, endlich von Japan befreit worden zu sein. Doch diese Freude w\u00e4hrte nur kurz und wurde durch einen Schock abgel\u00f6st: die Siegerm\u00e4chte teilten Korea vorl\u00e4ufig am 38. Breitengrad. Mit der Begr\u00fcndung, die japanischen Truppen aus China und Korea zu entwaffnen und nach Japan zu evakuieren, marschierten sowjetische Truppen im Norden und amerikanische Truppen im S\u00fcden des Landes ein. Als die zweckgebundene Zusammenarbeit zwischen den beiden Siegerm\u00e4chten schwierig und der Kalte Krieg deutlich wurde, begannen sie &#8211; wie in Europa &#8211; auch in Korea ihr jeweiliges politisches und wirtschaftliches System in der eigenen Besatzungszone zu installieren.<\/p>\n<p>Obwohl 1945 auf der Londoner Au\u00dfenministerkonferenz die Einheit Koreas beschlossen worden war, lie\u00dfen die USA 1948 im besetzten S\u00fcdkorea vertragswidrig Wahlen durchf\u00fchren, an denen sich jedoch nur etwa 30% der s\u00fcdkoreanischen Bev\u00f6lkerung beteiligten. Daraufhin wurde am 18. August 1948 die Republik Korea ausgerufen, Seoul als Hauptstadt bestimmt und ein USA-h\u00f6riges Marionettenkabinett unter Syngman Rhee als Regierung eingesetzt. Der neue s\u00fcdkoreanische Regierungschef Syngman Rhee war nicht nur in den USA ausgebildet worden, sondern hatte dort auch 37 Jahre gelebt. Als Berater stellten ihm die USA Dolbear, den Direktor der Oriental Consolidated Mining Company zur Seite. Das war recht praktisch, hatten die US-Firmen von den verdr\u00e4ngten japanischen Kapitalisten doch die s\u00fcdkoreanischen Bergwerke, die fruchtbaren L\u00e4ndereien, die Eisenbahnen, Banken und Versicherungen \u00fcbernommen. Zudem beanspruchte Morgans m\u00e4chtige National City Bank, in dessen Aufsichtsrat der amerikanische Kriegsfalke und USA-Au\u00dfenminister Allen Dulles sa\u00df, die alten eigenen oder von den Japanern requirierten Eigentumstitel auch an Bergwerken in Nordkorea, wie die Unsan-Goldgruben, die damals reichsten Goldvorkommen Asiens. Auf den einseitigen Schritt Amerikas antworteten die demokratischen Kr\u00e4fte S\u00fcd- und Nordkoreas mit der Verk\u00fcndung von Wahlen zu einer gesamtkoreanischen Obersten Volksversammlung. Die von den politischen F\u00fchrern der Parteien und gesellschaftlichen Organisationen in S\u00fcd-und Nordkorea initiierten Wahlen fanden am 25. August 1948 statt. An dieser Wahl nahmen im kommunistischen Nordkorea 99,97 % und in S\u00fcdkorea trotz Einsch\u00fcchterung und Terror 77,52 % der wahlberechtigten Bev\u00f6lkerung teil. Nachdem die s\u00fcdkoreanischen Marionetten die Wahl f\u00fcr ung\u00fcltig erkl\u00e4rt hatten, entstand am 9. September 1948 mit Hilfe der Sowjetunion und nach ihrem Vorbild im Norden die Koreanische Demokratische Volksrepublik (KDVR) mit der Hauptstadt Pj\u00f6ngjang und dem jungen, dynamischen kommunistischen Politiker Kim Il Sung an der Spitze. Nachdem sich beide Systeme in Korea weitgehend etabliert hatten, begannen die Besatzungsm\u00e4chte 1949 ihre Truppen aus Korea abzuziehen.<\/p>\n<p>Die politische Teilung Koreas f\u00fchrte in den darauffolgenden Jahren sowohl im S\u00fcden wie im Norden zu chaotischen wirtschaftlichen und politischen Zust\u00e4nden in beiden Teilen des Landes, so dass der Wunsch nach Wiedervereinigung auf beiden Seiten gleich stark wurde. Ab dem Fr\u00fchjahr 1949 nahmen die milit\u00e4rischen Auseinandersetzungen am 38. Breitengrad zu und erreichten bis Juni 1950 die Zahl von 2.617 Zwischenf\u00e4llen. Auch setzten sich Teile der s\u00fcdkoreanischen Bev\u00f6lkerung, unterst\u00fctzt vom Norden, gegen das autokratische Regime von Syngman Rhee zur Wehr. Nachdem am 30. Mai 1950 die Anh\u00e4nger Syngman Rhees eine empfindliche Wahlniederlage hinnehmen mussten, schlugen die Kommunisten die Wiedervereinigung vor: \u201ef\u00fchrende Pers\u00f6nlichkeiten aus dem kommunistischen Nordteil und dem amerikanischen Besatzungsgebiet im S\u00fcden sollen gemeinsam das Verfahren f\u00fcr gesamtkoreanische Wahlen festlegen: Das aus diesen Wahlen hervorgehende gemeinsame Parlament soll am 10. August in der s\u00fcdkoreanischen Hauptstadt Seoul zusammentreten, um die Zusammenfassung beider Landesteile zu beraten.\u201c (1)<\/p>\n<p>Doch dazu kam es nicht mehr. Die Spannungen nahmen weiter zu und eskalierten am 25. Juni in offenen Kriegshandlungen entlang des 38. Breitengrades. Ohne Vorwarnung und ohne Kriegserkl\u00e4rung h\u00e4tten im Morgengrauen nach vorausgegangenem M\u00f6rser- und Artilleriefeuer zehn nordkoreanische Divisionen \u00fcberraschend den Gegner f\u00f6rmlich \u00fcberrannt. So die immer noch h\u00e4ufige offizielle Leseweise. Doch der Biograph des damaligen Oberbefehlshabers der USA-Truppen im Pazifik-Raum MacArthur, John Gunther, \u00fcberliefert eine andere Version. Danach erhielt das amerikanische Milit\u00e4r im Stab Mac Arthurs am fr\u00fchen Morgen des 25. Juni die Meldung, dass die S\u00fcdkoreaner die Grenze zum Norden \u00fcberschritten haben. Am n\u00e4chsten Tag lautete dagegen der Leitartikel einer gro\u00dfen deutschen Tageszeitung: \u201e<em>Kommunistischer \u00dcberfall auf S\u00fcdkorea \/ Kriegserkl\u00e4rung und Vormarsch am Sonntagmorgen: v\u00f6llig \u00fcberraschend erkl\u00e4rte in den fr\u00fchen Morgenstunden des gestrigen sonntags die kommunistische Regierung von Nordkorea der nichtkommunistischen Republik den Krieg und lie\u00df gleichzeitig ihre Truppen \u00fcber den 38. Breitengrad [&#8230;] vorr\u00fccken. Die kommunistischen Truppen, unterst\u00fctzt von Panzern, schwerer Artillerie und Flugzeugen konnten schon am ersten Angriffstag die Stadt Kaison, einen wichtigen Eisenbahnknotenpunkt, besetzten<\/em>.\u201c (2)<\/p>\n<p>Ganz so \u00fcberraschend k\u00f6nnen die Kriegshandlungen nicht eingetreten sein, wurden doch zwei Tage vor Kriegsbeginn auf Betreiben der USA die UN-Beobachter vom 38. Breitengrad abgezogen. Da die sowjetischen UN-Vertreter einschlie\u00dflich des sowjetischen Vertreters im Weltsicherheitsrat aus Protest gegen den Ausschluss der VR China aus der UNO nicht im Sicherheitsrat anwesend waren, konnten am 25. Juni die USA die Situation ausnutzen, um in einer Blitzaktion einen formalen UN-Sicherheitsratsbeschluss gegen die KDVR durchzusetzen. Nord-Korea wurde als Aggressor verurteilt und der sofortige R\u00fcckzug verlangt. H\u00e4tte die Sowjetunion diesen Krieg erwartet, w\u00e4re sie doch vermutlich auf ihrem Posten im Sicherheitsrat geblieben, um den Beschluss mit einem Veto zu unterlaufen oder den Kriegsausbruch wenigstens zu verz\u00f6gern. Denn im Juli h\u00e4tten die sowjetischen Vertreter im Weltsicherheitsrat den Vorsitz \u00fcbernehmen sollen. Als sich am 27. Juni die Niederlage der s\u00fcdkoreanischen Streitkr\u00e4fte abzuzeichnen begann, fasste die US-Regierung den Beschluss zur milit\u00e4rischen Intervention. Begleitet wurde diese von einer Propagandaschlacht ohnegleichen. Schon 48 Stunden nach Kriegsbeginn konnten dreitausend Kopien des Hollywoodfilms \u201e<em>Die Schlacht um Korea\u201c<\/em> an die Filmpal\u00e4ste ausgegeben werden. Unter dem Leittitel \u201eSee- und Luftstreitkr\u00e4fte der USA greifen ein\u201c brachte die <em>S\u00fcddeutsche Zeitung<\/em> am 28. Juni die Erkl\u00e4rung des US-Verteidigungsministers Johnson, dass amerikanische Luft- und Seestreitkr\u00e4fte in S\u00fcdkorea bereits in Aktion getreten sind.<\/p>\n<p>Vier Tage nach Kriegsbeginn folgte der Beschluss zum Beginn eines gro\u00dfangelegten Luftkrieges gegen Nordkorea und des Luftterrors gegen die koreanische Zivilbev\u00f6lkerung. Am 30. Juni berichtete die <em>S\u00fcddeutsche<\/em> bereits von der Schwierigkeit amerikanischer Luftstreitkr\u00e4fte und stellte lapidar fest: \u201eBomber allein k\u00f6nnen in Korea nicht entscheiden.\u201c Da Nord-Korea nicht auf die UN-Resolution reagiert hatte und die sowjetischen Vertreter im UN-Sicherheitsrat weiter durch Abwesenheit gl\u00e4nzten, konnte die USA mit den Stimmen der USA-h\u00f6rigen Mitglieder einen Mehrheitsbeschluss zum bewaffneten Eingreifen von unter der UN-Flagge operierender USA-Soldaten und weiteren Alliierten durchpeitschen.<\/p>\n<p>Ende Juni landeten an der koreanischen K\u00fcste zur Verst\u00e4rkung der sich in S\u00fcdkorea befindlichen USA-Besatzungstruppen Soldaten und Kriegsger\u00e4t aus Gro\u00dfbritannien, Frankreich, Australien, der Philippinen und der T\u00fcrkei. Am 7. Juli entschied der Sicherheitsrat, die aus 19 Mitgliedstaaten vereinigten UN-Truppen unter F\u00fchrung des amerikanischen Oberkommandierenden, General MacArthur, in Korea zu organisieren. MacArthur unterstanden bereits ein Gro\u00dfteil der US-Luftstreitkr\u00e4fte und fast die gesamte US-Pazifikflotte.<\/p>\n<p>Die Motive f\u00fcr das amerikanische Engagement sind in der Furcht vor weiterer Ausbreitung des Kommunismus und ihrer neuen \u201eDomino-Theorie\u201c zu erkennen. Sollte ein weiteres Land in der Region fallen, so w\u00fcrden andere mitgerissen werden, so wie bei den Domino-Steinen. F\u00fcr Truman erschien der Angriff Nordkoreas nur als ein neuerlicher Ausdruck der weltweiten sowjetischen Aggression, die eine entschlossene amerikanische Antwort verlangte, sollte nicht bald auch der Iran und der ganze Mittlere Osten unter sowjetische Kontrolle geraten. Doch die begrenzte Aktion zur Zur\u00fcckdr\u00e4ngung des Aggressors sollte sich trotz aller chinesischen Warnungen in einen sogenannten Befreiungskrieg f\u00fcr ein vereintes, \u201eunabh\u00e4ngiges und demokratisches\u201c Korea verwandeln.<\/p>\n<p>Die mit starken Panzerkr\u00e4ften ausgestatteten nordkoreanischen Streitkr\u00e4fte waren den Truppen des S\u00fcdens vielfach \u00fcberlegen. Auch die seit 20. Juli 1950 in Korea k\u00e4mpfende 8. US-Armee konnte zur \u00dcberraschung der Welt\u00f6ffentlichkeit gegen die Aggression dieses kleinen Staates wenig ausrichten. Nun wurde Nordkorea mit einem Luftterror \u00fcberzogen, der den Luftkrieg im 2. Weltkrieg in seinen regionalen Dimensionen weit \u00fcbertraf. Verheerende Angriffe wurden nicht nur auf Pj\u00f6ngjang, sondern auch auf nordkoreanische St\u00e4dte und D\u00f6rfer geflogen. Die Infrastruktur sollte nachhaltig getroffen werden. Dabei blieben Zielfehler nicht aus. Der Bombenangriff auf Chongjin am 19. August 1950 forderte das Leben von 1.034 Zivilisten. Ebenfalls im August wurden das Zentralkrankenhaus und eine Kindertagest\u00e4tte in Hungnam von Bomben getroffen. 18 \u00c4rzte und Krankenschwestern, 117 Patienten sowie 52 Kinder zwischen 6 Monaten und vier Jahren wurden get\u00f6tet. Und wie im Zweiten Weltkrieg glaubten die Amerikaner, sie k\u00f6nnten aus der Luft das nordkoreanische Kriegspotential zerst\u00f6ren und die Moral der nordkoreanischen Zivilbev\u00f6lkerung brechen. Aber wie in Deutschland wurden die &#8222;Terrorangriffe&#8220; der Alliierten ein \u00fcberaus erfolgreiches Durchhalteargument der eigenen Propaganda.<\/p>\n<p>Nicht einmal massive Bombenangriffe konnten den kommunistischen Nachschub zerst\u00f6ren. Bis Ende August zwangen die nordkoreanischen Verb\u00e4nde in einem scheinbar unaufhaltsamen Vormarsch die gegnerischen Truppen zum R\u00fcckzug bis auf den Br\u00fcckenkopf von Pusan im S\u00fcden. Hier verteidigen die UN-Truppen ihre Stellungen. Ein Ausbruch scheint unm\u00f6glich. 95 % des koreanischen Territoriums befand sich unter der Kontrolle der KVA. W\u00e4hrend im August 1950 die UDSSR in den Sicherheitsrat zur\u00fcckkehrte, begannen die USA, weitere Geldmittel zu mobilisieren. Der Koreakrieg f\u00fchrt zu einer massiven Aufr\u00fcstung, von der auch die Wirtschaft der Bundesrepublik profitierte, und zu einer Erh\u00f6hung der Truppenst\u00e4rke. Das Atomwaffenprogramm wurde beschleunigt.<\/p>\n<p>Mitte September riskierte McArthur eine \u00fcberaus gewagte Landung in Incheon. Mit dem erfolgreichen Man\u00f6ver konnten die nordkoreanischen Versorgungs- und Nachschubwege unterbrochen werden. Am 29. September war Seoul befreit und die Truppen des Nordens konnten hinter den 38. Breitengrad zur\u00fcckgedr\u00e4ngt werden. Damit war das UN-Mandat zur Wiederherstellung des Status quo in Korea erf\u00fcllt und General MacArthurs Mission bereits am 7. Oktober 1950 beendet. Nun aber sahen General MacArthur und Pr\u00e4sident Syngman Rhee die einmalige Chance, die Kommunisten weiter zur\u00fcckzudr\u00e4ngen und das geteilte Land zu vereinigen. Dazu erlaubte Pr\u00e4sident Truman den Truppen, den 38. Breitengrad zu \u00fcberqueren und den Feind \u00fcber den Yalu-Fluss zur\u00fcckzudr\u00e4ngen. Die Volksrepublik China warnte vor einer solchen Handlung, doch ungeachtet dieser Warnungen \u00fcberschritten die UN-Truppen die alte Grenze. Bomberflotten flogen Luftangriffe auf nordkoreanische St\u00e4dte und Industrieanlagen. Mitte Oktober fiel Pj\u00f6ngjang und bereits am 25. Oktober standen einige UN-Verb\u00e4nde am Ufer des Yalu-Flusses und damit vor der Grenze zu China. Der Sieg schien \u00a0nah. Doch unerwartet sickerten Anfang November chinesische Verb\u00e4nde in Korea ein. Mit neuer chinesischer Ausr\u00fcstung und verst\u00e4rkt durch rund 300.000 chinesische Freiwillige nahmen die nord-koreanischen und chinesischen Truppen den Kampf gegen die UN-Truppen auf. Mit dem Eintritt Chinas war der Bruderkrieg zur \u00dcberwindung der Teilung in eine neue Phase getreten und zu einem Stellvertreter-Krieg zwischen 0st und West geworden. China und Nord-Korea k\u00e4mpften mit Unterst\u00fctzung der Sowjetunion gegen die USA und 18 weitere Staaten.<\/p>\n<p>Am 24. November brach die Front der UN-Truppen vollkommen zusammen. Zw\u00f6lf Tage sp\u00e4ter, am 5. Dezember, mussten die UN-Verb\u00e4nde Pj\u00f6ngjang wieder r\u00e4umen. Und nur 48 Stunden sp\u00e4ter standen die UN-Truppen wieder s\u00fcdlich des 38. Breitengrades. Jetzt marschierten die chinesischen und nordkoreanischen Truppen weiter nach S\u00fcden, um im Februar 1951 wieder Seoul zu besetzten. Mitte Dezember mussten die USA den nationalen Notstand erkl\u00e4ren. Die US-Armee sollte von 2,5 auf 3,5 Mio. Mann vergr\u00f6\u00dfert werden. Nach Aufgabe Seouls Anfang Februar 1951 kam es zum vorl\u00e4ufigen Stillstand.<\/p>\n<p>Angesichts der milit\u00e4risch schwierigen Lage in Nordkorea hatte MacArthur eine Ausweitung des Krieges auf China und den Einsatz von Atombomben gefordert. Doch der amerikanische Pr\u00e4sident Truman wagte es unter dem Druck der Welt\u00f6ffentlichkeit nicht, dem Dr\u00e4ngen seines Generals nachzugeben. Zwangsl\u00e4ufig wurde am 11. April 1951 General McArthur von Truman entlassen und durch General Matthew Ridgway ersetzt, die Front stabilisierte sich im wesentlichen an der vormaligen Grenze zwischen Nord- und S\u00fcdkorea entlang des 38. Breitengrades. (3) Im Juli traten nach einigen Vorgespr\u00e4chen Vertreter der UN und der kommunistischen F\u00fchrung im Juli 1951 in Waffenstillstandsverhandlungen ein. W\u00e4hrend der Waffenstillstandsverhandlungen kam es weiterhin zu kleineren Gefechten, und die USA nutzten die Waffenpause, um ihre Sicherheitsb\u00fcndnisse zu st\u00e4rken. Am 14. September 1951 beschloss die Au\u00dfenministerkonferenz der Westm\u00e4chte nach Rehabilitierung der deutschen Soldaten durch General Eisenhower die Revision des Besatzungsstatuts. Deutsche Truppen sollten in die NATO-Armee eingegliedert werden. Mit Japan wurde am 26. Oktober 1951 ein Sicherheitsb\u00fcndnis unterzeichnet, das den US-Streitkr\u00e4ften auf Dauer milit\u00e4rische St\u00fctzpunkte einr\u00e4umte. Ein halbes Jahr sp\u00e4ter erhielt Japan seine Souver\u00e4nit\u00e4t zur\u00fcck.<\/p>\n<h5>3. September 2025: machtvolle Demonstration anl\u00e4sslich des Sieges \u00fcber Japan<\/h5>\n<p>Die Milit\u00e4rparade zum Siegestag 2025 in China war eine Milit\u00e4rparade anl\u00e4sslich des &#8222;Victory over Japan Day&#8220;, die am 3. September 2025 auf der Chang&#8217;an-Stra\u00dfe in Peking stattfand, um den 80. Jahrestag des Endes des Zweiten Chinesisch-Japanischen Kriegs und des Zweiten Weltkriegs zu feiern.<\/p>\n<p>\u00dcber 12.000 Soldaten der Volksbefreiungsarmee nahmen an der Parade teil. Der Generalsekret\u00e4r der Kommunistischen Partei Chinas, Xi Jinping, inspizierte die Truppen, Premierminister Li Qiang war der Zeremonienmeister, und Generalleutnant Han Shengyan befehligte die Parade. Sie stand unter dem nachfolgenden Motto:<\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-attachment-id=\"23043\" data-permalink=\"https:\/\/www.freidenker.org\/?attachment_id=23043\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/effenberger_china_02.jpg?fit=440%2C625&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"440,625\" data-comments-opened=\"0\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"effenberger_china_02\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/effenberger_china_02.jpg?fit=440%2C625&amp;ssl=1\" class=\"alignnone wp-image-23043\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/effenberger_china_02.jpg?resize=300%2C426&#038;ssl=1\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"426\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/effenberger_china_02.jpg?resize=211%2C300&amp;ssl=1 211w, https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/effenberger_china_02.jpg?w=440&amp;ssl=1 440w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p><strong>Konferenz zur Gedenkfeier des 80. Jahrestags des Sieges im chinesischen Widerstandskrieg gegen die japanische Aggression und im weltweiten antifaschistischen Krieg.<\/strong><\/p>\n<figure id=\"attachment_23052\" aria-describedby=\"caption-attachment-23052\" style=\"width: 800px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-attachment-id=\"23052\" data-permalink=\"https:\/\/www.freidenker.org\/?attachment_id=23052\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/2025_China_Victory_Day_Parade_800px.jpg?fit=800%2C450&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"800,450\" data-comments-opened=\"0\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}\" data-image-title=\"2025_China_Victory_Day_Parade_800px\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/2025_China_Victory_Day_Parade_800px.jpg?fit=800%2C450&amp;ssl=1\" class=\"wp-image-23052 size-full\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/2025_China_Victory_Day_Parade_800px.jpg?resize=800%2C450&#038;ssl=1\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"450\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/2025_China_Victory_Day_Parade_800px.jpg?w=800&amp;ssl=1 800w, https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/2025_China_Victory_Day_Parade_800px.jpg?resize=300%2C169&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/2025_China_Victory_Day_Parade_800px.jpg?resize=768%2C432&amp;ssl=1 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-23052\" class=\"wp-caption-text\"><span style=\"font-size: 10pt;\">Auf dem Platz des himmlischen Friedens am 3. September 2025(4) <\/span><br \/><span style=\"font-size: 10pt;\">Foto: Kremlin.ru, CC BY 4.0, Quelle: <a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=174293257\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=174293257<\/a><\/span><\/figcaption><\/figure>\n<p>Die chinesische Milit\u00e4rparade am 3. September 2025 auf dem Platz des Himmlischen Friedens zum 80. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs scheint von gro\u00dfer Bedeutung f\u00fcr die chinesische Politik und das internationale Selbstverst\u00e4ndnis der Volksrepublik gewesen zu sein.<\/p>\n<figure id=\"attachment_23071\" aria-describedby=\"caption-attachment-23071\" style=\"width: 800px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-attachment-id=\"23071\" data-permalink=\"https:\/\/www.freidenker.org\/?attachment_id=23071\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/effenberger_china_04_cut_800px.jpg?fit=800%2C305&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"800,305\" data-comments-opened=\"0\" 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href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=174920863\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=174920863<\/a><\/span><\/figcaption><\/figure>\n<p>Von den BRICS- und SOC-Staaten sowie von Staaten des globalen S\u00fcdens nahmen hochrangige Vertreter an der Parade teil.<\/p>\n<figure id=\"attachment_23046\" aria-describedby=\"caption-attachment-23046\" style=\"width: 800px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-attachment-id=\"23046\" data-permalink=\"https:\/\/www.freidenker.org\/?attachment_id=23046\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/effenberger_china_05.jpg?fit=1146%2C547&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"1146,547\" data-comments-opened=\"0\" 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rel=\"noopener\">https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=174201588<\/a><\/span><\/figcaption><\/figure>\n<p>Xi Jinping machte in seiner Rede zur Milit\u00e4rparade in China vor allem historische Bez\u00fcge der letzten 200 Jahre, die China nachhaltig traumatisiert haben:<\/p>\n<p>China feiert den 80. Jahrestag der Kapitulation Japans und das Ende des Zweiten Weltkriegs als Sieg \u00fcber den Imperialismus und Faschismus. Dies verband XI Jinping mit der Darstellung der Kommunistischen Partei als bewahrende Kraft und Befreierin. (7)<\/p>\n<p>In der 5.000j\u00e4hrigen Geschichte des Reiches der Mitte musste sich das chinesische Volk im 19. Und 20. Jahrhundert gegen Kolonialismus, Unterdr\u00fcckung und \u00e4u\u00dfere Aggressionen behaupten (die ehemaligen Kolinalstaaten schickten keine Vertreter zu den Feierlichkeiten). Vor diesem Hintergrund rechtfertigte Xi Jinping den Anspruch auf nationale Einheit und St\u00e4rkung der Staatsmacht. (8)<\/p>\n<p>Er betonte die historische Verantwortung Chinas, eine friedliche Weltordnung zu gestalten, im Gegensatz zu den kriegerischen und hegemonialen Bestrebungen westlicher M\u00e4chte. Dabei wurde Chinas Weg der \u201efriedlichen Entwicklung\u201c als Gegenmodell hervorgehoben. (9)<\/p>\n<p>Xi legitimierte somit Chinas gegenw\u00e4rtige globale Machtpolitik durch eine Kombination aus<br \/>\nhistorischem Opferbewusstsein, Erinnerung an den Anti-Japanischen Krieg, und der Darstellung als souver\u00e4ne Nachfolgemacht des Siegertypus im Zweiten Weltkrieg.<\/p>\n<h5>Die beiden chinesisch-japanischen Kriege:<\/h5>\n<p>Der erster Chinesisch-Japanischer Krieg (auch Erster Japanisch-Chinesischer Krieg) von 25. Juli 1894 bis 17. April 1895 wurde zwischen Japan und der Qing-Dynastie in China ausgetragen und begann mit Streitigkeiten um Einfluss auf der koreanischen Halbinsel. Der Krieg endete mit dem Vertrag von Shimonoseki, in dem China Taiwan, die Pescadores-Inseln und die Liaodong-Halbinsel an Japan abtreten musste.(10)<\/p>\n<p>Der zweite Chinesisch-Japanische Krieg von 1937 bis 1945 begann mit dem \u00dcberfall Japans auf China und umfasste schwere Kriegsverbrechen wie das Massaker von Nanking (auch Massaker von Nanjing genannt) der japanischen Besatzungstruppen im Dezember 1937.<\/p>\n<p>In der chinesischen Hauptstadt Nanking wurden nach der Besetzung am 13. Dezember 1937 etwa sechs bis sieben Wochen lang systematisch \u00fcber 200.000 bis 300.000 Zivilisten und Kriegsgefangene ermordet und etwa 20.000 Frauen vergewaltigt. Die Gewaltorgie umfasste Massenhinrichtungen, Folter, Vergewaltigungen und Pl\u00fcnderungen.(11)<\/p>\n<p>Die japanische Armee f\u00fchrte das Massaker aus, nachdem sie im Rahmen ihrer kolonialistischen Expansion in Nordchina eingedrungen war. Die Stadt wurde erst eingekesselt, dann bombardiert, was zur panikartigen Flucht f\u00fchrte. Die Soldaten begingen vielfach willk\u00fcrliche Morde und extreme Grausamkeiten, darunter Verst\u00fcmmelungen und sadistische Misshandlungen.<\/p>\n<p>Das Massaker gilt als Symbol f\u00fcr die japanischen Kriegsverbrechen im Zweiten Weltkrieg und belastet die chinesisch-japanischen Beziehungen bis heute stark. Es wurde bei den N\u00fcrnberger Prozessen und den Tokioter Prozessen als Kriegsverbrechen verhandelt.<\/p>\n<p>Eine Gruppe von Ausl\u00e4ndern, darunter der Deutsche John Rabe, richteten die sogenannte Sicherheitszone ein, die ca. 250.000 Zivilisten Schutz bot und viele Leben rettete.<\/p>\n<p>Der Befehl zum T\u00f6ten aller Kriegsgefangenen wurde von Prinz Yasuhiko Asaka gegeben, der immun blieb, w\u00e4hrend andere Kommandeure f\u00fcr Kriegsverbrechen verurteilt wurden.<\/p>\n<p>Das Massaker von Nanking war eine der brutalsten und grausamsten Episoden des Zweiten Weltkriegs in Asien und bleibt ein bedeutendes historisches Trauma, das in China intensiv in Erinnerung gehalten und politisch instrumentalisiert wird.(12)<\/p>\n<p>Mit dem japanischen \u00dcberfall Ende 1937 auf China begann in Asien der Zweite Weltkrieg; er endete mit Japans Kapitulation am 3. September 1945. (13)<\/p>\n<p>Die beiden Kriege markieren die Hauptkonflikte zwischen China und Japan im modernen Zeitalter.<\/p>\n<p>Nach Meinung vieler westlicher Medien legte Xi in seiner au\u00dfenpolitischen Botschaft dabei den Fokus sehr stark auf chinesische Opfer und besonders auf die japanischen Kriegsverbrechen sowie auf Japans Weigerung, diese aufzuarbeiten. Dadurch will Xi zum einen die eigene Bev\u00f6lkerung mobilisieren, und zum anderen habe Xi den Zweiten Weltkrieg dahingehend interpretiert, Machtanspr\u00fcche auf Gebiete im Ostchinesischen Meer und Taiwan zu erheben.<\/p>\n<p>Auch hier scheint ein Blick auf die Rolle der USA im chinesischen B\u00fcrgerkrieg (1945-1949) diese Sichtweise zu relativieren. Die Abtrennung Taiwans l\u00e4sst sich so zusammenfassen: Die USA unterst\u00fctzten die Kuomintan (KMT) unter dem Nationalisten Chiang Kai-shek milit\u00e4risch und finanziell, um die Einflusszone gegen den Kommunismus zu sichern. Dies geschah mit umfangreichen Waffenlieferungen, Ausr\u00fcstung und Beratern, u.a. durch die Operation Beleaguer (Besetzung nordchinesischer Provinzen zur Sicherung strategischer Gebiete). Nach dem Sieg der Kommunisten 1949 floh die KMT-Regierung unter Chian Kai-shek nach Taiwan, das daraufhin faktisch von der Volksrepublik China getrennt blieb. Die USA unterst\u00fctzten die KMT auf Taiwan politisch und milit\u00e4risch, um die Republik China auf der Insel als Gegengewicht zur kommunistischen Regierung auf dem Festland beizubehalten. Sie \u00a0verfolgten so die Strategie der Eind\u00e4mmung des Kommunismus in Asien. Formal erkennen die USA bis heue die Volksrepublik China als offiziellen Staat an, unterhalten aber starke inoffizielle Beziehungen zu Taiwan und verpflichten sich zu dessen Verteidigung, und zwar mit Hilfe Japans.<\/p>\n<p>Solange diese Konstellation besteht, wird China st\u00e4ndig an die Dem\u00fctigungen der imperialen westlichen M\u00e4chte im 19. Und 20. Jahrhundert erinnert.<\/p>\n<p>China strebt nach einem ihm geb\u00fchrenden Platz in der Welt und wird von seinem Streben nach einer multipolaren Friedensordnung nicht ablassen. Der Autor dieses Artikels konnte w\u00e4hrend seiner Chinarundreise (vom 15. Bis 27. September 2025) Eindr\u00fccke von der kraftvollen Vergangenheit und den \u00fcberw\u00e4ltigenden Leistungen der Gegenwart sammeln. Sollten die USA weiter an ihrer Langzeitstrategie vom 2014 \u201eWin in a Complex World 2020-2040\u201c festhalten, wird China sich effektiv zu verteidigen wissen. Das chinesische Volk muss angesichts der vom Westen zugef\u00fcgten Dem\u00fctigungen nicht mehr kriegsbereit gemacht werden.<\/p>\n<p>Auch die von den USA aus imperial strategischen Gesichtspunkten erfolgten Teilungen von Korea und China nach dem 2. Weltkrieg m\u00fcssen endlich auf dem Weg in eine multipolare Friedensordnung zufriedenstellend gel\u00f6st werden.<\/p>\n<p>Mehr zu China-Rundreise unter <a href=\"https:\/\/www.wolfgangeffenberger.com\/zusatz.php?Lang=de&amp;SeiteID=start&amp;SeiteIDNr=6\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.wolfgangeffenberger.com\/zusatz.php?Lang=de&amp;SeiteID=start&amp;SeiteIDNr=6<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Wolfgang Effenberger, Jahrgang 1946, erhielt als Pionierhauptmann bei der Bundeswehr tiefere Einblicke in das von den USA vorbereitete \u201eatomare Gefechtsfeld\u201c in Europa. Nach zw\u00f6lfj\u00e4hriger Dienstzeit studierte er in M\u00fcnchen Politikwissenschaft sowie H\u00f6heres Lehramt (Bauwesen\/Mathematik) und unterrichtete bis 2000 an der Fachschule f\u00fcr Bautechnik. Seitdem publiziert er zur j\u00fcngeren deutschen Geschichte und zur US-Geopolitik. Zuletzt erschienen vom ihm \u201eSchwarzbuch EU &amp; NATO\u201c (2020) sowie \u201eDie untersch\u00e4tzte Macht\u201c (2022)<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5>Anmerkungen und Quellen<\/h5>\n<p>1) Wolfgang Effenberger\/Konrad L\u00f6w:\u00a0 Pax americana. M\u00fcnchen 2004, S. 378<\/p>\n<p>2) Ebda<\/p>\n<p>3) Ebda., S. 380<\/p>\n<p>4) <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Victory_over_Japan_Day\">https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Victory_over_Japan_Day<\/a><\/p>\n<p>5) <a href=\"https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/2\/25\/Prabowo_Joins_Xi%2C_Putin%2C_Kim_at_China%27s_Victory_Day_military_parade.jpg\">https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/2\/25\/Prabowo_Joins_Xi%2C_Putin%2C_Kim_at_China%27s_Victory_Day_military_parade.jpg<\/a><\/p>\n<p>6) <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/2025_China_Victory_Day_Parade#\/media\/File:2025_China_parade_guests_map.svg\">https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/2025_China_Victory_Day_Parade#\/media\/File:2025_China_parade_guests_map.svg<\/a><\/p>\n<p>7) <a href=\"https:\/\/taz.de\/Militaerparade-in-China\/!6107960\/z+1\">https:\/\/taz.de\/Militaerparade-in-China\/!6107960\/z+1<\/a><\/p>\n<p>8) <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/asien\/china-militaerparade-peking-100.html\">https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/asien\/china-militaerparade-peking-100.html<\/a><\/p>\n<p>9) <a href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/news-kompakt-china-demonstriert-st%C3%A4rke-bei-milit%C3%A4rparade\/a-73860008\">https:\/\/www.dw.com\/de\/news-kompakt-china-demonstriert-st%C3%A4rke-bei-milit%C3%A4rparade\/a-73860008<\/a><\/p>\n<p>10) <a href=\"https:\/\/www.animepro.de\/lifestyle\/history\/der-erste-japanisch-chinesische-krieg-wissenswertes\">https:\/\/www.animepro.de\/lifestyle\/history\/der-erste-japanisch-chinesische-krieg-wissenswertes<\/a><\/p>\n<p>11) <a href=\"https:\/\/www.oag.uni-hamburg.de\/noag\/noag-167-170-2000-2001\/noag2001-12.pdf\">https:\/\/www.oag.uni-hamburg.de\/noag\/noag-167-170-2000-2001\/noag2001-12.pdf<\/a><\/p>\n<p>12) <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/japanische-gewaltorgie-in-china-100.html\">https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/japanische-gewaltorgie-in-china-100.html<\/a><\/p>\n<p>13) <a href=\"https:\/\/www.abipur.de\/referate\/stat\/682754506.html\">https:\/\/www.abipur.de\/referate\/stat\/682754506.html<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Bild oben: \u201eSoldaten eskortieren am Internationalen Flughafen Taoxian in Shenyang, Provinz Liaoning, am 13. September 2025 S\u00e4rge mit den sterblichen \u00dcberresten von M\u00e4rtyrern der Chinesischen Volksfreiwilligen, die w\u00e4hrend des Krieges zur Abwehr der US-Aggression und Hilfe f\u00fcr Korea (1950\u20131953) gefallen sind; sie wurden am Freitag nach China zur\u00fcckgebracht.\u201c (<\/span><span style=\"font-size: 10pt;\">PAN YULONG \/ XINHUA)<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">\u00a9 chinadaily.com.cn<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">Quelle: <a href=\"https:\/\/www.chinadaily.com.cn\/a\/202509\/13\/WS68c474dca3108622abca08b8.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.chinadaily.com.cn\/a\/202509\/13\/WS68c474dca3108622abca08b8.html<\/a><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Beitrag von\u00a0Wolfgang Effenberger<\/b><br \/>\nZu Beginn meiner China-Rundreise fand sich auf der Titelseite der Ausgabe von CHINA DAILY vom 13.\/14. September 2025 folgenden Bericht: <i><b>Die Nation ehrt die zur\u00fcckgekehrten gefallenen Soldaten aus S\u00fcdkorea<\/b> \u201eDie \u00dcberreste von 30 chinesischen Soldaten, die w\u00e4hrend des Krieges zur Abwehr der US-Aggression und Hilfe f\u00fcr Korea (1950\u20131953) gefallen sind, wurden am Freitag nach China zur\u00fcckgef\u00fchrt. Ein strategisches Transportflugzeug des Typs Y20 der Volksbefreiungsarmee transportierte die \u00dcberreste und pers\u00f6nlichen Gegenst\u00e4nde der Soldaten von Incheon, S\u00fcdkorea, nach Shenyang, der Hauptstadt der nordostchinesischen Provinz Liaoning,\u201c <\/i> [&#8230;] Seit dem Jahr 2000 werden in S\u00fcdkorea \u00dcberreste gefallener chinesischer Soldaten geborgen, seit 2014 erfolgt ihre R\u00fcckf\u00fchrung nach China. Bislang fanden zw\u00f6lf \u00dcbergaben statt, bei denen insgesamt die sterblichen \u00dcberreste und pers\u00f6nlichen Gegenst\u00e4nde von mehr als 1.000 M\u00e4rtyrern heimgebracht wurden.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":23050,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","advanced_seo_description":"","jetpack_seo_html_title":"","jetpack_seo_noindex":false,"jetpack_post_was_ever_published":false,"footnotes":""},"categories":[13],"tags":[648,2382,1883,699,2004,413,2286,2493,565,1199,2093,736,2055,2790,138,2813,1668,185,1732,1313,2360],"class_list":["post-23041","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-frieden-antifaschismus-solidaritaet","tag-2-weltkrieg","tag-aggression","tag-atombombe","tag-aussenpolitik","tag-besatzung","tag-china","tag-intervention","tag-japan","tag-kommunismus","tag-koreakrieg","tag-luftangriffe","tag-massaker","tag-multipolare-weltordnung","tag-nordkorea","tag-revolution","tag-suedkorea","tag-terror","tag-usa","tag-waffenstillstand","tag-wahlen","tag-wiedervereinigung"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/rueckfuehrung_gefallene_china_800x450.jpg?fit=800%2C450&ssl=1","jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p9stpK-5ZD","jetpack-related-posts":[{"id":22737,"url":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=22737","url_meta":{"origin":23041,"position":0},"title":"Der Zweite Weltkrieg in Asien und im Pazifik, 1931-1945","author":"Webredaktion","date":"3. 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