{"id":22814,"date":"2025-09-11T15:04:34","date_gmt":"2025-09-11T13:04:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=22814"},"modified":"2025-10-15T20:52:46","modified_gmt":"2025-10-15T18:52:46","slug":"rettet-den-rechtsstaat-zumindest-seine-ueberreste","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=22814","title":{"rendered":"Rettet den Rechtsstaat \u2013 zumindest seine \u00dcberreste!"},"content":{"rendered":"<h4>Zur Verurteilung des Bildk\u00fcnstlers Rudolph Bauer vor dem Amtsgericht Bremen<\/h4>\n<p><em>Pressemeldung des <strong>Bundesverbandes Arbeiterfotografie und der NRhZ<\/strong><\/em><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Erstver\u00f6ffentlichung in der <a href=\"http:\/\/www.nrhz.de\/flyer\/beitrag.php?id=29593\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">NRhZ<\/a>,\u00a0 Online-Flyer Nr. 851 vom 05.09.2025<\/span><\/p>\n<p>Es ist nicht zu fassen! Der Politikwissenschaftler und K\u00fcnstler Rudolph Bauer, Mitglied des Bundesverbands Arbeiterfotografie und h\u00e4ufiger Autor in der Neuen Rheinischen Zeitung, wurde vom Amtsgericht Bremen wegen der Ver\u00f6ffentlichung von Bildcollagen mit Kritik an Corona-Man\u00f6ver und Kriegstreiberei verurteilt. Beschuldigt war er der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen. &#8222;Die Richterin hat Rudolph Bauer in skandal\u00f6ser Weise der Volksverhetzung schuldig gesprochen und zur Zahlung von 120 Tages\u00e4tzen [a 100 Euro] verurteilt. Der ganze Saal rief Buuuuh!&#8220; So kommentiert ein Besucher der Gerichtsverhandlung am 25. August 2025. &#8222;Demokratinnen, Kriegsgegnerinnen, Freundinnen, Demokraten, Kriegsgegner, Freunde, seit dem heutigen Tag wissen wir (wieder einmal), dass die politische Justiz auf der Ebene der Amtsgerichte &#8211; auch in der Freien Hansestadt &#8211; nicht den B\u00fcrger vor dem Staat sch\u00fctzt, sondern den Staat vor den B\u00fcrgern.&#8220; So kommentiert es der Betroffene Rudolph Bauer selbst. Die Redaktion der Neuen Rheinischen Zeitung wie auch der Bundesverband Arbeiterfotografie protestieren gegen das politisch motivierte Urteil.<\/p>\n<p>Die Arbeiterfotografie hat ihre Wurzeln in der Weimarer Zeit. 2026 wird sie 100. Sie war eng verbunden mit der Arbeiter-Illustrierten-Zeitung (AIZ), in der regelm\u00e4\u00dfig die tiefgr\u00fcndigen Fotomontagen von John Heartfield erschienen sind, h\u00e4ufig auf der Titelseite. Mit bissigem Humor hat er den aufziehenden und dann tats\u00e4chlich tobenden Hitler-Faschismus aufs Korn genommen und dabei selbstverst\u00e4ndlich Nazi-Symbole verwendet. Wenn jetzt der verurteilte Bildk\u00fcnstler ihm dies gleich tut, um vor einer Entwicklung in Richtung Krieg und Faschismus zu warnen, dann w\u00e4re er daf\u00fcr von einem Staat &#8211; w\u00e4re er tats\u00e4chlich ein demokratischer &#8211; in h\u00f6chstem Ma\u00dfe zu ehren. Dass das Gegenteil der Fall ist, muss uns ein Alarmsignal sein &#8211; und Ansporn, uns mit noch mehr Energie gegen die Entwicklung in Richtung Krieg und Demokratieabbau zur Wehr zu setzen.<\/p>\n<p>Vor allen Dingen darf das Urteil des Bremer Amtsgerichts keinen Bestand haben. Das sieht auch Rudolph Bauer so. Er wird in Berufung gehen. So mancher Freund und Beobachter best\u00e4rkt ihn darin: &#8222;Ich erinnere mich an einen alten Spruch: Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht. In diesem Sinne w\u00fcnsche ich Dir viel Kraft und eine erfolgreiche Berufung! Dieses Urteil wird von uns nicht angenommen und nicht ernst genommen! Bitte mach weiter, auch wenn Du in unseren Augen jetzt schon gewonnen hast!&#8220; Diesen motivierenden Aussagen k\u00f6nnen sich Bundesverband Arbeiterfotografie und Neuen Rheinischen Zeitung nur anschlie\u00dfen. &#8222;Rettet den Rechtsstaat \u2013 zumindest seine \u00dcberreste!&#8220; rufen sie dem Verurteilten und all denen, die sich und Deutschland noch nicht aufgegeben haben, zu.<\/p>\n<p><strong>Download<\/strong><\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-attachment-id=\"1076\" data-permalink=\"https:\/\/www.freidenker.org\/?attachment_id=1076\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/pdf_icon-2.png?fit=32%2C32&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"32,32\" data-comments-opened=\"0\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"pdf_icon\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/pdf_icon-2.png?fit=32%2C32&amp;ssl=1\" class=\"alignnone size-full wp-image-1076\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/pdf_icon-2.png?resize=32%2C32&#038;ssl=1\" alt=\"\" width=\"32\" height=\"32\" \/>\u00a0Die <a href=\"https:\/\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/arbeiterfotografie-und-nrhz-zur-verurteilung-rudolph-bauer.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Erkl\u00e4rung als PDF<\/a> ansehen oder herunterladen (PDF-Dokument, ca. 129 KB)<\/p>\n<hr \/>\n<h5><em>Nachfolgend detaillierte Ausf\u00fchrungen zu den Bildcollagen, um die es geht.<\/em><\/h5>\n<p><strong>Militarismus-kritische Bildmontagen I: Leyen, Selenskyj und der Reichsadler<\/strong><\/p>\n<p>Bauer wird beschuldigt, eine Bildmontage ver\u00f6ffentlicht zu haben, \u201ewelche die Pr\u00e4sidentin der Europ\u00e4ischen Kommission Ursula von der Leyen und den Pr\u00e4sidenten der Ukraine Volodymyr Selenskyj und einen schwarz-wei\u00dfen Reichsadler mit Hakenkreuz zeigt\u201c. Der auf der Bildmontage erkennbare Adler ist die Fotografie einer Skulptur aus den Bombentr\u00fcmmern des untergegangenen Dritten Reichs. Der das Hakenkreuz umgebende Eichenkranz ist ebenso wie ersteres erkennbar besch\u00e4digt, tr\u00e4gt also deutliche Spuren des Niedergangs der NS-Herrschaft und der damit verbunden Befreiung vom Nationalsozialismus.<\/p>\n<p>Der in der Anklage nicht zitierte Bildtitel lautet #zubesuchbeifreunden und #gastgeschenk. Der Hashtag #zubesuchbeifreunden deutet hin auf das freundschaftliche Verh\u00e4ltnis der abgebildeten Politiker. #gastgeschenk persifliert auf ironisch-sarkastische Weise die Waffenlieferungen und Milliarden-Euro-Zahlungen an die Ukraine. Die Bildtitel, der in das Bild eingef\u00fcgte Adler mit Hakenkreuz und der aus der Bildunterschrift ersichtliche Hinweis #politicalart zeichnen die Bildmontage aus als ein politisches Statement. Die Aussage \u00fcbt Kritik: sowohl am untergegangenen Nationalsozialismus als auch an der Wiederkehr nationalistischer und faschistischer Tendenzen.<\/p>\n<p>Hintergrund ist die Tatsache, dass auf Seiten der von der EU finanziell und mit Waffen unterst\u00fctzten Ukraine auch faschistische Bandera-Truppen k\u00e4mpfen. Zu Bandera siehe <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Stepan_Bandera\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Stepan_Bandera<\/a> . Zur aktuellen Bedeutung des ukrainischen Bandera-Kults siehe <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/bandera-kult-ukraine-100.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/bandera-kult-ukraine-100.html<\/a> . Die Kombination Adler + besch\u00e4digtes Hakenkreuz + Bildtitel lassen Zusammenh\u00e4nge erkennen, die zwar dem herrschenden Narrativ widersprechen. Adler und Hakenkreuz werden in der Bildmontage aber nicht zu Propagandazwecken (\u201eVolksverhetzung\u201c) verwendet, sondern ganz im Gegenteil als Warnung und Kritik sowohl an der Rolle faschistischer Kr\u00e4fte in der Ukraine als auch an der politisch zweideutigen Haltung der Europ\u00e4ischen Kommission und ihrer Pr\u00e4sidentin.<\/p>\n<p><strong>Militarismus-kritische Bildmontagen II: Olaf Scholz und Hitler<\/strong><\/p>\n<p>Wegen einer weiteren Bildmontage wird der K\u00fcnstler wie folgt angeklagt: \u201eDer Angeschuldigte ver\u00f6ffentlichte eine Bildmontage, die Adolf Hitler und den Bundeskanzler Olaf Scholz mit \u00e4hnlichen Handbewegungen zeigt und versah diese mit den Hashtags #seitenwende, #bildmontage und #politicalart.\u201c Die Bild-Bild-Doppelung ist der pazifistischen Sichtweise des Wissenschaftlers und der \u00dcberzeugung des K\u00fcnstlers geschuldet, dass die deutsche Regierung (verk\u00f6rpert durch den Bundeskanzler) eine Politik verfolgt, welche dahin tendiert, den \u00dcberfall Hitler-Deutschlands auf die Sowjetunion unter neuen Vorzeichen fortzusetzen.<\/p>\n<p>Die Bildmontage stellt eine Kriegswarnung dar. Sie signalisiert eine \u201erote Linie\u201c und nimmt das Verfassungsgebot des Artikels 26 GG ernst, der besagt: \u201eHandlungen, die geeignet sind und in der Absicht vorgenommen werden, das friedliche Zusammenleben der V\u00f6lker zu st\u00f6ren, insbesondere die F\u00fchrung eines Angriffskrieges vorzubereiten, sind verfassungswidrig. Sie sind unter Strafe zu stellen.\u201c Und im \u201aVertrag \u00fcber die abschlie\u00dfende Regelung in Bezug auf Deutschland\u2018, dem so genannten \u201a2+4-Vertrag\u2018 vom 12. September 1990 hatte die deutsche Politik sich feierlich verpflichtet, \u201edass von deutschem Boden nur Frieden ausgehen\u201c und \u201eDeutschland keine seiner Waffen jemals einsetzen wird, es sei denn in \u00dcbereinstimmung mit seiner Verfassung und der Charta der Vereinten Nationen\u201c<\/p>\n<p>Scholz hat mit der Ausrufung einer \u201eZeitenwende\u201c \u2013 im Titel der Bildmontage als #seitenwende ironisiert \u2013 und mit der \u201eSchaffung eines Sonderverm\u00f6gens von 100 Milliarden Euro, um die Bundeswehr besser auszur\u00fcsten\u201c, ein Kriegsprogramm verk\u00fcndet. In der Ausgabe der US-amerikanischen Zeitschrift \u201eForeign Affairs\u201c vom 5. Dezember 2022 ver\u00f6ffentlichte der Bundeskanzler einen Beitrag, der den Politikwissenschaftler Bauer veranlasste, einen Kommentar \u00fcber \u201eDie schreckliche Kontinuit\u00e4t deutscher Au\u00dfenpolitik\u201c von 1914 \u00fcber 1936\/37 ff. bis in die Gegenwart zu verfassen; siehe <a href=\"http:\/\/www.nrhz.de\/flyer\/beitrag.php?id=28440\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/www.nrhz.de\/flyer\/beitrag.php?id=28440<\/a> .<\/p>\n<p>Der in der Montage ins Auge fallende Bild-Bild-Bezug bedeutet keine Gleichsetzung von Scholz mit Hitler oder umgekehrt. Vielmehr sollte die au\u00dfen- und milit\u00e4rpolitische Kontinuit\u00e4t deutscher Politik gegen\u00fcber Russland sichtbar werden. Im Zweiten Weltkrieg wurden russische Menschen auf brutalste Weise durch Zwangsarbeit erniedrigt, ausgebeutet sowie durch Hunger und die Kriegsmaschinerie vernichtet. Hitler und die NS-Ideologie rechtfertigten die T\u00f6tung von 27 Millionen Menschen; siehe <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tote_des_Zweiten_Weltkrieges#Sowjetunion\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tote_des_Zweiten_Weltkrieges#Sowjetunion<\/a> . Wer angesichts dessen (und angesichts des unblutigen R\u00fcckzugs russischer Truppen aus der DDR) nichts aus der Geschichte gelernt hat, derjenige stellt sich selbst auf eine Stufe mit Hitler.<\/p>\n<p><strong>Militarismus-kritische Bildmontagen III: Hofreiter, Strack-Zimmermann und Hakenkreuz<\/strong><\/p>\n<p>Die Argumentation, dass die \u201eTradition\u201c rassistischer Unmenschlichkeit deutsche (!) Politiker veranlassen m\u00fcsste, sich bedingungslos f\u00fcr diplomatische Verhandlungen und den Frieden einzusetzen, statt mit ihrer Hetze und mit unabl\u00e4ssigen Forderungen f\u00fcr Waffenlieferungen den Krieg in der Ukraine weiter anzufeuern \u2013 dieselbe Argumentation ist auch gegen die Anklage ins Feld zu f\u00fchren, welche besagt, der Angeschuldigte habe eine Bildmontage ver\u00f6ffentlicht, \u201edie die Bundestagsabgeordneten Anton Hofreiter und Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann und einen Reichsadler mit Hakenkreuz zeigt\u201c.<\/p>\n<p>Die auf der Bildmontage erkennbaren Abgeordneten des Deutschen Bundestages sind hinl\u00e4nglich daf\u00fcr bekannt zu fordern, die Ukraine im US\/NATO-Stellvertreterkrieg gegen die Russische F\u00f6deration mit Waffen und Kriegsger\u00e4t auszur\u00fcsten. Das Zeigen des in der Bildmontage erkennbaren Reichsadlers mit Hakenkreuz dient der Warnung. Diese ist dem Umstand geschuldet, dass die beiden deutschen Abgeordneten durch ihre militaristische Einstellung in einer Tradition stehen, in welcher der Zweite Weltkrieg mit der Notwendigkeit des Siegs \u00fcber die Sowjetunion propagandistisch begr\u00fcndet wurde.<\/p>\n<p>Es gibt \u2013 in der Bildmontage nicht explizit visualisierbar \u2013 gen\u00fcgend kriegsaffine Aussagen der abgebildeten Politiker, die sich gegen Russland, die russische Regierung und das russische Volk richten. Die Kriegshetze dieser Politiker ist unverkennbar von der Rassenideologie des Nationalsozialismus gepr\u00e4gt, auch wenn dies den Akteuren nicht bewusst sein muss. Ihr militaristisches Palavern bezieht sich in erster Linie zwar \u201enur\u201c auf Putin, erinnert in seiner Diktion aber an die NS-Propaganda gegen die \u201erussischen Untermenschen\u201c. Ist es nicht eine juristisch eingef\u00e4delte Volksverhetzung, wenn kritische Bildmontagen durch die Verwendung einer Reichsadler-Abbildung umgedeutet werden zu einer Verherrlichung des Nationalsozialismus und seiner Verbrechen?<\/p>\n<p><strong>Corona-Ma\u00dfnahmen-kritische Bildmontagen I: #impfenmachtfrei<\/strong><\/p>\n<p>Die Justiz verfolgt nicht nur den Pazifisten Professor Bauer, sondern gleicherweise seine Kritik an den Corona-Ma\u00dfnahmen in den Jahren 2020 bis 2023. Zwar wird der medizinische Sinn der politischen Entscheidungen gegenw\u00e4rtig durch die Ver\u00f6ffentlichung geschw\u00e4rzter Passagen der RKI-Protokolle in Zweifel gezogen. Das macht die Staatsanwaltschaft jedoch nicht nachdenklich. Sondern sie beschuldigt den K\u00fcnstler, eine Bildmontage ver\u00f6ffentlicht zu haben, \u201edie ein Konzentrationslager und den zu \u201aCOVID 19 IMPFSTOFF MACHT FREI\u2018 abge\u00e4nderten Schriftzug zeigt und versah diese u. a. mit dem Hashtag #impfenmachtfrei\u201c.<\/p>\n<p>Abgesehen vom holprigen Deutsch gibt die Anklageschrift den Bildinhalt nicht korrekt wieder. Die Bildmontage zeigt kein KZ, sondern das Tor des Konzentrationslagers Dachau. Aus dem Tor mit der zynisch-ver\u00e4chtlichen Inschrift \u201eArbeit macht frei\u201c wanken Menschen in H\u00e4ftlingskleidung, die das betreffende Zwangsarbeits- und Vernichtungslager aufgrund ihrer Befreiung durch die Alliierten der Anti-Hitler-Koalition verlassen. Allein darin ist keine KZ-Verherrlichung zu erkennen, sondern entschiedene Kritik an den \u201eStraf\u201c-Lagern und der Beifall f\u00fcr die Befreiung der H\u00e4ftlinge aus dem KZ.<\/p>\n<p>In der Bildmontage sind die drei letzten Buchstaben des Wortes \u201eArbeit\u201c durch eine Ampulle verdeckt. Diese tr\u00e4gt die Aufschrift \u201eCOVID 19 IMPFSTOFF\u201c. Trotz der verdeckten Schlussbuchstaben des Wortes \u201eArbeit\u201c l\u00e4sst die Bildmontage die menschenverachtend-zynische Lagertorinschrift \u201eArbeit macht frei\u201c zweifelsfrei erkennen. Der Schriftzug ist also nicht abge\u00e4ndert, sondern durch die Ampulle erg\u00e4nzt. Das Zitat \u201eArbeit macht frei\u201c stellt in Verbindung mit der Impfstoff-Ampulle und dem Hashtag #impfenmachtfrei eine Verbindung her zwischen dem nationalsozialistischen Zynismus der Zwangsarbeits- und Todeslager einerseits und den \u201eImpf\u201c- und sonstigen Auflagen im Rahmen der politisch verordneten Corona-Ma\u00dfnahmen.<\/p>\n<p>Der Angeklagte nimmt mit seiner Bildmontage u. a. Bezug auf \u201eT 4\u201c, die 1940\/41 erfolgten systematischen, als \u201eVernichtung lebensunwerten Lebens\u201c bezeichneten T\u00f6tungsaktionen an psychiatrischen Patienten w\u00e4hrend des Nationalsozialismus. Ferner kann eine Verbindung hergestellt werden zu den von Josef Mengele und anderen \u00c4rzte im KZ Auschwitz mit t\u00f6dlichen Folgen vorgenommenen medizinischen Experimenten an H\u00e4ftlingen.<\/p>\n<p>Der K\u00fcnstler Rudolph Bauer wurde 1939 geboren, im Jahr des beginnenden Zweiten Weltkriegs. 1945 war er sechs Jahre alt. Die Grauen des Krieges und die Schreckensberichte \u00fcber die Konzentrationslager waren pr\u00e4gend f\u00fcr seine Kindheit und Jugend. Er hat sich w\u00e4hrend seines Studiums und als Hochschullehrer der Universit\u00e4t Bremen eingehend mit der Bezugsthematik (T4, t\u00f6dliche Menschenversuche) auseinandergesetzt und zuletzt in einem Aufsatz unter dem Titel \u201eDie \u201aNazi Doctors\u2018. \u00dcber Medizin-Fundamentalismus\u201c dar\u00fcber publiziert; siehe <a href=\"http:\/\/www.nrhz.de\/flyer\/beitrag.php?id=27159\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/www.nrhz.de\/flyer\/beitrag.php?id=27159<\/a> .<\/p>\n<p>Die Bildmontage ist zwar mehrdeutig und interpretationsoffen, wie es einem Kunstwerk angemessen ist. Sie l\u00e4sst aber bei objektiver, vorurteilsfreier Interpretation keine der in \u00a7 6 Abs. 1 des VStR genannten Absichten erkennen. Die Collage mit den befreiten H\u00e4ftlingen stellt weder eine Billigung, noch eine Leugnung oder Verharmlosung der unter der Herrschaft des Nationalsozialismus begangenen Handlungen dar. Im Gegenteil: Sie zeigt den fotografisch dokumentierten Akt der Befreiung (!) der im KZ geschundenen H\u00e4ftlinge. Dem Kl\u00e4ger ist entgangen, dass es sich bei der betreffenden Bildmontage um Bild-Bild-Bez\u00fcge handelt, die \u201ein den verschiedensten piktorialen Praktiken \u2013 in der Werbung (und der Propaganda), in Comics (und Cartoons), in der hohen (und der angewandten) Kunst \u2013 eine herausragende Rolle\u201c spielen (Guido Isekenmeier: Interpiktorialit\u00e4t. Bielefeld 2013: 11).<\/p>\n<p><strong>Corona-Ma\u00dfnahmen-kritische Bildmontagen II: Lauterbach beleidigt<\/strong><\/p>\n<p>Der interpiktoriale Charakter der Bildmontage-Technik verbietet eine eindeutige und simplifizierende Interpretation. Diese l\u00e4sst das gesellschaftskritische Anliegen politischer Bildkunst und erst recht den Verfassungsgrundsatz der Kunstfreiheit au\u00dfer Acht. Das aufgrund der kunstfeindlichen Erfahrungen des Dritten Reichs im Grundgesetz festgeschriebene Gebot der Meinungs-, Wissenschafts- und Kunstfreiheit hinderte das Amtsgericht Stuttgart jedoch nicht, einer Beleidigungsklage des Abgeordneten und jetzigen Bundesgesundheitsministers Prof. Dr. Karl Lauterbach stattzugeben und Rudolph Bauer zu einer Strafzahlung von dreitausend Euro zu verurteilen.<\/p>\n<p>Was war der Ausl\u00f6ser? Eine Bildmontage Bauers, ver\u00f6ffentlicht in der Brosch\u00fcre \u201eCharakter-Masken\u201c der Reihe Edition Kunst des pad-Verlags (Bergkamen 2023), zeigt Professor Dr. Lauterbach mit zwei leicht erhobenen linken H\u00e4nden, die von der Justiz \u2013 und angeblich auch von Lauterbach \u2013 als Hitlergru\u00df gedeutet werden. (Ein schlichter Klick bei Wikipedia auf <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hitlergru%C3%9F\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hitlergru%C3%9F<\/a> zeigt den \u201awahren\u2019 Hitlergru\u00df.) Ein unter die Nase des Lauterbach geklebtes Viereck \u2013 das kunstgeschichtlich ber\u00fchmte Schwarze Quadrat von Kasimir Malewitsch \u2013 gilt dem Abgebildeten und der ihm darin folgenden Justiz als \u201eHitlerb\u00e4rtchen\u201c. Vollends in die Hitler-Falle getappt sind beide, der beleidigte Lauterbach und die Amtsrichterin K., durch die schillernde Bildunterschrift: #adolf #lauterbach. Also doch ein Hitler-Vergleich? Ein Skandal?<\/p>\n<p>Die schriftliche Begr\u00fcndung des Stuttgarter Urteils nach der Verhandlung am 26. M\u00e4rz 2024 liegt noch nicht vor. Ein Kommentar muss deshalb noch unterblieben. Vorerst nur ein Zitat zum Fortleben des Nationalsozialismus in jenen Denkstrukturen, die sich nicht nur bei Richtern, Staatsanw\u00e4lten, Bundestagsabgeordneten und Ministern zeigen:<\/p>\n<p>&#8222;Der Nationalsozialismus lebt heute ja wohl weniger darin nach, dass man noch an seine Doktrinen glaubte &#8211; wie weit das \u00fcberhaupt je der Fall war, ist fraglich &#8211; als in bestimmten formalen Beschaffenheiten des Denkens. Zu ihnen rechnen beflissene Anpassung ans je Geltende, zweiwertige Aufteilung nach Schafen und B\u00f6cken, Mangel an unmittelbaren spontanen Beziehungen zu Menschen, Dingen, Ideen, zwanghafter Konventionalismus, Glaube an Bestehendes um jeden Preis. Derlei Denkstrukturen und Syndrome sind als solche, dem Inhalt nach apolitisch, aber ihr \u00dcberleben hat politische Implikationen. Das ist vielleicht an dem, was ich mitzuteilen suche, das Ernsteste.&#8220; (Theodor W. Adorno: Eingriffe. Neun kritische Modelle. Frankfurt\/Main: Suhrkamp 1963, S. 41).<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Erstver\u00f6ffentlichung in der <a href=\"http:\/\/www.nrhz.de\/flyer\/beitrag.php?id=29593\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">NRhZ<\/a>,\u00a0 Online-Flyer Nr. 851 vom 05.09.2025<\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Bild oben: Rudolf Bauer<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">Foto: \u00a9 Rudolf Bauer (\u00fcbernommen von <a href=\"https:\/\/rtdefree.online\/meinung\/255420-setzen-herrschenden-eliten-ihre-demokratie\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">RT DE<\/a>)<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Zur Verurteilung des Bildk\u00fcnstlers Rudolph Bauer vor dem Amtsgericht Bremen<\/b><br \/>\n<b>Pressemeldung des Bundesverbandes Arbeiterfotografie und der NRhZ<\/b><br \/>\nDer Politikwissenschaftler und K\u00fcnstler Rudolph Bauer, Mitglied des Bundesverbands Arbeiterfotografie und h\u00e4ufiger Autor in der Neuen Rheinischen Zeitung, wurde vom Amtsgericht Bremen wegen der Ver\u00f6ffentlichung von Bildcollagen mit Kritik an Corona-Man\u00f6ver und Kriegstreiberei verurteilt. [&#8230;] <i>&#8222;Demokratinnen, Kriegsgegnerinnen, Freundinnen, Demokraten, Kriegsgegner, Freunde, seit dem heutigen Tag wissen wir (wieder einmal), dass die politische Justiz auf der Ebene der Amtsgerichte &#8211; auch in der Freien Hansestadt &#8211; nicht den B\u00fcrger vor dem Staat sch\u00fctzt, sondern den Staat vor den B\u00fcrgern.&#8220;<\/i> So kommentiert es der Betroffene Rudolph Bauer selbst. 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