{"id":22668,"date":"2025-08-28T02:38:30","date_gmt":"2025-08-28T00:38:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=22668"},"modified":"2025-09-16T03:07:53","modified_gmt":"2025-09-16T01:07:53","slug":"macht-der-ohnmacht-das-alaskatreffen-im-lichte-strategischer-beschraenkungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=22668","title":{"rendered":"Macht der Ohnmacht \u2013 Das Alaskatreffen im Lichte strategischer Beschr\u00e4nkungen"},"content":{"rendered":"<p><em>von <strong>Wolfgang Effenberger<\/strong><\/em><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Erstver\u00f6ffentlichung am 22.08.2015 auf <a href=\"https:\/\/apolut.net\/macht-der-ohnmacht-von-wolfgang-effenberger\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">apolut.net<\/a><\/span><\/p>\n<p>Der Beitrag ist auch als Audiopodcast verf\u00fcgbar:<\/p>\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-22668-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/apolut.net\/content\/media\/2025\/08\/standpunkte-20250822-apolut.mp3?_=1\" \/><a href=\"https:\/\/apolut.net\/content\/media\/2025\/08\/standpunkte-20250822-apolut.mp3\">https:\/\/apolut.net\/content\/media\/2025\/08\/standpunkte-20250822-apolut.mp3<\/a><\/audio>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Bereitgestellt von <a href=\"https:\/\/apolut.net\/macht-der-ohnmacht-von-wolfgang-effenberger\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">apolut.net<\/a><\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\"><a href=\"https:\/\/apolut.net\/content\/media\/2025\/08\/standpunkte-20250822-apolut.mp3\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Download<\/a><\/span><\/p>\n<h5>Einleitung<\/h5>\n<p>Das j\u00fcngste Gipfeltreffen zwischen US-Pr\u00e4sident Trump und Russlands Pr\u00e4sident Putin in Alaska r\u00fcckte einmal mehr die Grenzen der internationalen Machtentfaltung in den Fokus. Trotz gro\u00dfer medialer Aufmerksamkeit und dem historischen Austragungsort blieben die konkreten Ergebnisse d\u00fcrftig. Gerade hier wird deutlich, wie sehr die Handlungs- und Entscheidungsspielr\u00e4ume beider Pr\u00e4sidenten \u2013 jenseits machtvoller Rhetorik \u2013 durch strukturelle Zw\u00e4nge limitiert werden. Die Analyse st\u00fctzt sich dabei insbesondere auf milit\u00e4rische Zukunftskonzepte wie TRADOC Pamphlet 525-3-1 (&#8222;The U.S. Army Operating Concept&#8220;) sowie die US-Kongress-Resolution H.Res. 758 vom Dezember 2014.<\/p>\n<h5>Paul Craig Roberts Gedanken im Vorfeld des Treffens<\/h5>\n<p>Der US-Analyst, Publizist und ehemalige Vizefinanzminister unter US-Pr\u00e4sident Ronald Reagan hatte den Alaska-Gipfel einen Tag vorher als ein \u201eSondierungstreffen\u201c zur Pr\u00fcfung der Voraussetzungen einer Kriegsbeendigung in der Ukraine eingeordnet.<\/p>\n<p>Da f\u00fcr das Treffen keine Vorbereitungen getroffen werden, erwartete Paul Craig Roberts auch keine L\u00f6sung; er fragte:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eWorauf basieren also die \u00fcberzogenen Erwartungen an das Treffen? Warum solche Erwartungen wecken, wenn kein Vorschlag auf dem Tisch liegt?\u201c (1)<\/p>\n<p>Der franz\u00f6sische Pr\u00e4sident Macron machte im Vorfeld \u00f6ffentlich, dass Trump ihm mitgeteilt habe, er wolle<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201ew\u00e4hrend des Treffens mit Putin einen Waffenstillstand in der Ukraine erreichen\u201c. (2)<\/p>\n<p>Gleichzeitig drohte Donald Trump nach einem Telefonat mit europ\u00e4ischen Staats- und Regierungschefs vor seinem Treffen mit dem russischen Pr\u00e4sidenten mit \u201esehr schwerwiegenden Konsequenzen\u201c, sollte Wladimir Putin einem Waffenstillstandsabkommen nicht zustimmen.<\/p>\n<p>Roberts folgert daraus, dass angesichts einer zusammenbrechenden ukrainischen Front ein Waffenstillstand den russischen Vormarsch stoppen und den ukrainischen Streitkr\u00e4ften Zeit geben k\u00f6nne, ihre Positionen zu stabilisieren. Dies sei f\u00fcr den Westen wichtig, denn sobald Russland die ukrainischen Streitkr\u00e4fte wieder aus dem der Russischen F\u00f6deration einverleibten Gebiet vertrieben hat, g\u00e4be es kein Land mehr in ukrainischer Hand, das Trump mit Putin tauschen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Laut Roberts geht es Putin vor allem um \u201edie Grundursache des Konflikts\u201c: (3) Bedrohung der Sicherheit Russlands angesichts der NATO- und US-Atomraketen an der russischen Grenze. Roberts verweist auf das Jahr 1962, als die Sowjetunion Atomraketen in Kuba stationierte, um die Atomraketen Washingtons in der T\u00fcrkei an der Grenze zur Sowjetunion zu kompensieren. Damals war Washington \u00e4u\u00dferst ver\u00e4rgert. Heute haben die USA Raketen an der russischen Grenze und die M\u00f6glichkeit, Raketenbasen an den russischen Grenzen von Finnland bis zum S\u00fcdkaukasus zu errichten \u2013 eine weit gr\u00f6\u00dfere Bedrohung als es damals die sowjetische Raketenbasis in Kuba war.<\/p>\n<p>Wenn also schon eine Basis in Kuba den USA Unbehagen bereitet hat, wie unbehaglich ist es nun erst Russland angesichts der Aussicht auf Atomraketen entlang einer Grenze von Tausenden von Kilometern.<\/p>\n<p>Amerikanische und europ\u00e4ische Politiker und Entscheidungstr\u00e4ger haben laut Roberts nicht anerkannt, dass die eigentliche Ursache des Konflikts die NATO an der russischen Grenze ist. Die Aussicht auf einen NATO-Beitritt der Ukraine und die damit verbundene Eingliederung in das Gebiet mit US-Raketenbasen war der Tropfen, der das Fass zum \u00dcberlaufen brachte.<\/p>\n<p>Trumps Vorschlag von Gebietstausch und Waffenstillstand l\u00f6st Russlands Sicherheitsproblem nicht. Die eigentliche Ursache des Konflikts ist Russlands fehlende Sicherheit. Eine L\u00f6sung kann nur darin bestehen, dass die NATO von Russlands Grenzen ferngehalten wird.<\/p>\n<p>Dies ist der Zweck des gegenseitigen Sicherheitsabkommens, das Putin seit Jahren auszuhandeln versucht; die Biden-Regierung hat jedoch seine Vorschl\u00e4ge im Dezember 2021\/Februar 2022 einfach ignoriert.<\/p>\n<p>Solange die Wolfowitz-Doktrin nicht von Pr\u00e4sident Trump, dem Au\u00dfenminister oder dem Kongress aufgehoben wird, sind die USA entschlossen, \u201eden Aufstieg eines Landes zu verhindern, das den amerikanischen Unilateralismus einschr\u00e4nken k\u00f6nnte\u201c. (4) Angesichts dieser erkl\u00e4rten Verpflichtung stellt sich die Frage, wie die NATO jemals von Russlands Grenzen entfernt werden kann.<\/p>\n<p>Warum forderte Trump, der vorgestern noch sagte, er wolle sich nicht mit Putin treffen, pl\u00f6tzlich ein Treffen innerhalb einer Woche, obwohl er nicht einmal die \u201eParameter\u201c kennt? Wie kann ein ernsthaftes Treffen stattfinden, wenn ein Hauptbeteiligter nicht einmal die Position des Gegners kennt, fragte Roberts und orakelte: Wenn Trump mit dieser Haltung in das Treffen geht, wird Putin die Wahl haben, zu kapitulieren oder sich und damit Russland wegen der &#8222;Friedensblockade&#8220; noch st\u00e4rker der D\u00e4monisierung auszusetzen.<\/p>\n<p>F\u00fcr Roberts sah es so aus, als sei es den beiden wichtigen Verhandlungsakteuren, den Globalisten Steve Witcoff und Kirill Demitriev, gelungen, Putin und Russland in eine Falle zu locken.<\/p>\n<p>Steve Witkoff ist ein Sondergesandter von US-Pr\u00e4sident Trump, der als Schl\u00fcsselverhandler im Nahost- und Russland-Konflikt gilt.<\/p>\n<p>Kirill Dmitriev ist als Putins Investitionsgesandter und Leiter des staatlichen Russian Direct Investment Fund (RDIF) ein enger Berater Putins und gilt als wichtiger Vertreter der russischen wirtschaftlichen und au\u00dfenpolitischen Interessen.<\/p>\n<p>Die beiden trafen sich mehrfach pers\u00f6nlich, unter anderem bei Verhandlungen in Washington, St. Petersburg und Riad, um m\u00f6gliche Waffenstillst\u00e4nde, Friedensgespr\u00e4che und politische L\u00f6sungen im Ukraine-Konflikt zu besprechen.<\/p>\n<p>Ihre Treffen waren Teil einer diplomatischen Ann\u00e4herung und einer Versuchsphase, den Konflikt zwischen Russland und der Ukraine zumindest partiell zu entsch\u00e4rfen.<\/p>\n<p>Die USA hoben zeitweilig Sanktionen gegen Dmitriev auf, damit er zu Gespr\u00e4chen mit Witkoff in die USA reisen konnte. Medienberichte deuten darauf hin, dass die beiden Gesandten als wichtige Mittler agieren, die versuchen, wirtschaftliche Anreize und politische Kompromisse in einem stark politisierten Konflikt zu verbinden. (5)<\/p>\n<p>Dmitriev gilt als enger Vertrauter und wichtiger wirtschaftlicher Berater von Pr\u00e4sident Wladimir Putin. Neben dem russischen Au\u00dfenminister Sergei Lawrow und dem au\u00dfenpolitischen Berater Juri Uschakow repr\u00e4sentierte er Russland bei wichtigen internationalen Verhandlungen, etwa im Zusammenhang mit der russisch-US-amerikanischen Diskussion zur Beendigung des Russland-Ukraine-Krieges. Er wird als einflussreicher Akteur in Putins Umfeld gesehen, vor allem in Fragen internationaler Wirtschafts- und Investitionszusammenarbeit. Dmitriev unterh\u00e4lt enge Kontakte zu wichtigen internationalen Partnern, darunter auch Verbindungen zu Mitgliedern der US-Regierung, und spielt eine Rolle bei geopolitischen und wirtschaftlichen Strategien Russlands. (6)<\/p>\n<p>Seine Aufgabe umfasst auch die Leitung von Projekten wie der Entwicklung und weltweiten Vermarktung des russischen Impfstoffs Sputnik V w\u00e4hrend der COVID-19-Pandemie. Dmitriev wurde aufgrund seiner engen Verbindungen und Aktivit\u00e4ten zusammen mit dem RDIF von den USA mit Sanktionen belegt. Er hat erheblichen Einfluss auf Putins internationale Strategien, agiert als wichtiger Mittelsmann in der Au\u00dfenwirtschaft und ist ein strategischer Berater im engen Umfeld des Pr\u00e4sidenten.<\/p>\n<h5>Ausgangslage und Dynamik des Treffens (7)<\/h5>\n<p><strong>\u00a0<\/strong>Das Treffen von Trump und Putin am 15. August 2025 auf der Milit\u00e4rbasis Elmendorf-Richardson in Anchorage, Alaska, war durch starken Symbolismus gepr\u00e4gt: Man demonstrierte milit\u00e4rische St\u00e4rke \u2013 etwa durch die Inszenierung von US-Kampfjets.<\/p>\n<p>Das Bild eines zufrieden strahlenden russischen Pr\u00e4sidenten, der auf dem roten Teppich und auf US-amerikanischen Territorium seinem US-Kollegen die rechte Hand dr\u00fcckt und zugleich mit der linken die Schulter von Trump ber\u00fchrt, muss f\u00fcr all diejenigen Politiker des Westens, die den mit Haftbefehl des Internationalen Strafgerichtshofs in Den Haag ausgeschriebenen Putin hinter Gittern sehen wollen, geradezu schmerzhaft gewesen sein, auch dass US-Pr\u00e4sident Donald Trump diesen Haftbefehl negierte, statt dessen auf dem roten Teppich auf ihn gewartet hatte und ihn pers\u00f6nlich begr\u00fc\u00dfte.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eUnd mancher westliche Diplomat in Wien, der in den Hallen der Organisation f\u00fcr Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa OSZE der Strategielinie gefolgt war, Russland und seine F\u00fchrung zu isolieren, muss die Bilder aus Alaska als eigentlichen Schuss in den R\u00fccken empfunden haben\u201c,<\/p>\n<p>schreibt der Schweizer Milit\u00e4ranalyst und Publizist Ralph Bossard, (8) der weiter darauf hinweist, dass sp\u00e4testens nach den BRICS-Gipfeln der vergangenen Jahre h\u00e4tte klar sein m\u00fcssen, dass eine globale Isolation Russlands nicht zu realisieren sein wird. (9)<\/p>\n<p>Das Gipfeltreffen war das erste pers\u00f6nliche Treffen der beiden seit Trumps Amtsantritt und dauerte etwa 2 Stunden und 45 Minuten. Anschlie\u00dfend gaben beide Staatsoberh\u00e4upter kurze Stellungnahmen ab, die als \u201ekonstruktiv und produktiv\u201c beschrieben wurden, wobei keine konkreten Ergebnisse zu einer Waffenruhe oder einem Friedensabkommen ver\u00f6ffentlicht wurden.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend Trump den Gipfel als &#8222;extrem produktiv&#8220; beurteilt, ohne Details zu nennen, ordnen Experten das Treffen einseitig als Vorteil f\u00fcr den Kreml ein. Der mangelnde Fortschritt unterstreicht die politische und diplomatische Ohnmacht der Akteure angesichts komplexer globaler Machtstrukturen, die die Spielr\u00e4ume der Pr\u00e4sidenten stark begrenzen: (10)<\/p>\n<p>Innenpolitische Erwartungen, Parteiintrigen und ein polarisiertes Mediensystem in den USA; innenpolitische und \u00f6konomische Pressionen in Russland. Das wird noch \u00fcberlagert durch B\u00fcndnisverpflichtungen, globale Wirtschaftsverflechtungen, ein begrenzendes Sanktionsregime und in den USA g\u00fcltige Strategiepapiere sowie die g\u00fcltige Kongressresolution H.Res. 758.<\/p>\n<h5>TRADOC 525-3-1: Milit\u00e4rischer Betrieb in der komplexen Welt<\/h5>\n<p>Die von USA\/NATO und EU orchestrierten Einflussnahmen auf die Ukraine gehen auf die &#8222;Orangene Revolution&#8220; von 2004 und den Maidan-Putsch im Februar 2014 zur\u00fcck. Am 7. August 2014 versprach NATO-Generalssekret\u00e4r Fogh Rasmussen in Kiew, dass das westliche B\u00fcndnis fest an der Seite der Ukraine stehe, und warf Russland die Destabilisierung des Landes und die Unterst\u00fctzung der pro-russischen Separatisten in der Ukraine vor. Wie konnte der NATO-Generalsekret\u00e4r eigenm\u00e4chtig einem Land ohne EU- oder NATO-Mitgliedschaft derart weitgehende Versprechungen machen?<\/p>\n<p>Einen Monat sp\u00e4ter trat die neue US-Langzeitstrategie \u201eWin in a Complex World 2020-2040\u201c (TRADOC 525-3-1) in Kraft. Darin wurden Heer, Marine und Luftwaffe auf die k\u00fcnftigen Konflikte eingestimmt: An erster Stelle wurde die Bedrohung durch Russland und China genannt, dann die durch Iran und Nordkorea und erst zum Schluss die Bedrohung durch transnationale Terroristen.<\/p>\n<p>Dieses TRADOC-Dokument 525-3-1 beeinflusst die Spielr\u00e4ume der Pr\u00e4sidenten Trump und Putin beim Alaska-Treffen ma\u00dfgeblich, indem es den milit\u00e4risch-strategischen Kontext der Gro\u00dfmachtauseinandersetzung pr\u00e4gt und typische Handlungsspielr\u00e4ume einschr\u00e4nkt. (11)<\/p>\n<p>Konkret beschreibt TRADOC 525-3-1 die strategische Herausforderung f\u00fcr die US-Armee in einer \u00c4ra der Gro\u00dfmachtkonkurrenz \u2013 vor allem gegen\u00fcber China und Russland \u2013 in der beide Gegner durch Anti-Zugangs- und Gebietssperrsysteme (12) gezielt versuchen, US-Kr\u00e4fte in Zeit, Raum und Funktion zu trennen. Diese milit\u00e4rische Realit\u00e4t zwingt die USA und ihre F\u00fchrungen, Operationen multidom\u00e4nen\u00fcbergreifend (Land, Luft, See, Raum, Cyber) und in enger Zusammenarbeit mit alliierter Unterst\u00fctzung durchzuf\u00fchren, um die vielschichtigen Gegnerstrategien auszugleichen.<\/p>\n<p>Milit\u00e4risch k\u00f6nnen sie nicht einfach unilateral entscheiden, da Operationen stark auf konvergente, mehrdimensionale Kr\u00e4fteausnutzung angewiesen sind und auf multinationaler Koordination basieren.<\/p>\n<p>Politisch entfaltet sich die Macht im Spannungsfeld zwischen der milit\u00e4rischen Komplexit\u00e4t, wirtschaftlichen und diplomatischen Zw\u00e4ngen sowie der Notwendigkeit, B\u00fcndnisse zu wahren und internationale Normen zu beachten.<\/p>\n<p>F\u00fcr das Alaska-Treffen bedeutet dies, dass trotz starkem symbolischen und medienwirksamen Auftritt beider Pr\u00e4sidenten die tats\u00e4chlichen Spielr\u00e4ume durch diese komplexen milit\u00e4rischen und strategischen Zw\u00e4nge limitiert sind. Konkrete, unilateral durchsetzbare Entscheidungen sind kaum machbar, was die Verhandlungspositionen und die Flexibilit\u00e4t stark einschr\u00e4nkt. In der Praxis spiegelt sich also eine &#8222;Macht der Ohnmacht&#8220; wider, wo milit\u00e4rische Realit\u00e4t und geopolitische Verflechtungen die strategischen Handlungsspielr\u00e4ume der Staatschefs stark einengen.<\/p>\n<p>TRADOC 525-3-1 konkretisiert die Rahmenbedingungen der gro\u00dfen Machtkonkurrenz, deren Auswirkungen bei Gipfeltreffen wie Alaska sp\u00fcrbar sind.<\/p>\n<p>Nur drei Monate nach der Ver\u00f6ffentlichung von \u201eWin in a Complex World 2020-2040\u201c verabschiedete am 4. Dezember 2014 das US-Repr\u00e4sentantenhaus die Resolution H. Res. 758, in der die Russische F\u00f6deration unter Pr\u00e4sident Wladimir Putin als Aggressor gebrandmarkt wurde: Die Russische F\u00f6deration betreibe eine auf politische und wirtschaftliche Vorherrschaft ausgerichtete Aggressionspolitik gegen benachbarte L\u00e4nder. (13)<\/p>\n<p>Die Resolution war mit einer Geschwindigkeit verabschiedet worden, die in der Geschichte des amerikanischen Gesetzgebungsverfahrens ungew\u00f6hnlich ist. In nur 16 Tagen wurde H.RES.758 im au\u00dfenpolitischen Ausschuss diskutiert und dann zur\u00fcck an das Repr\u00e4sentantenhaus zur Aussprache und Verabschiedung verwiesen. Anschlie\u00dfend wurde die Resolution mit 411 zu 10 Stimmen angenommen!<\/p>\n<p>Darin wird<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u00bbdas Vorgehen der russischen F\u00f6deration unter Pr\u00e4sident Wladimir Putin als eine Politik der Aggression gegen Nachbarstaaten mit dem Ziel der politischen und wirtschaftlichen Dominanz scharf verurteilt.\u00ab\u201c (14)<\/p>\n<p>Am Ende der langen Reihe unbewiesener oder fraglicher Vorw\u00fcrfe bzw. eines aus Halbwahrheiten und dreisten L\u00fcgen bestehenden S\u00fcndenregisters folgen 22 Forderungen, die den Kongress und den Pr\u00e4sidenten zu Handlungen zwingen. So soll unter anderem der US-Pr\u00e4sident auf die Verb\u00fcndeten hinwirken, gezielte Sanktionen gegen die Russische F\u00f6deration und ihre F\u00fchrung zu verh\u00e4ngen, sowie den Abzug der russischen Truppen samt ihrer Ausr\u00fcstung von ukrainischem Territorium durchzusetzen.<br \/>\nNoch am Tag der Verabschiedung der Resolution wurde sie von dem Kongress-Urgestein Ron Paul auf seiner Homepage in dem Artikel \u201eReckless Congress \u201aDeclares War\u2018 on Russia\u201c als \u201eeines der \u00fcbelsten Gesetze\u201c bezeichnet. (15) Er sah in diesem 16-seitigen Gesetzentwurf reine Kriegspropaganda, die selbst Neocons die Schamesr\u00f6te ins Gesicht treiben m\u00fcsse.<\/p>\n<p>Im Kontext des Alaska-Treffens und der Spielr\u00e4ume der Pr\u00e4sidenten ist durch die Resolution 758 vom Dezember 2014 und die au\u00dfenpolitischen Vorgaben der Verhandlungsspielraum des US-Pr\u00e4sidenten gegen\u00fcber Russland bez\u00fcglich sicherheitsrelevanter Fragen (etwa Ukraine, R\u00fcstungskontrolle, Sanktionen) eng begrenzt. Die Resolution kann Pflichten, Grenzen oder Bedingungen definieren, die der Pr\u00e4sident bei internationalen Verhandlungen ber\u00fccksichtigen muss und so die Flexibilit\u00e4t bei Verhandlungen stark einschr\u00e4nken. (16)<\/p>\n<p>Deshalb ist eine genaue Durchsicht des Textes der US-Kongress-Resolution 758 von Dezember 2014 notwendig, um die pr\u00e4zisen Inhalte, Forderungen und Beschr\u00e4nkungen zu analysieren und ihren Einfluss auf die Verhandlungsdynamik des Alaska-Treffens im Detail zu erl\u00e4utern.<\/p>\n<p>Es handelt sich um eine\u00a0Resolution des US-Repr\u00e4sentantenhauses \u2013 sie ist somit kein Gesetz, sondern ein Ausdruck des politischen Willens des Kongresses.<\/p>\n<p>Die Resolution fordert von Russland die\u00a0vollst\u00e4ndige R\u00fccknahme milit\u00e4rischer Kr\u00e4fte\u00a0aus ukrainischem Gebiet, ,,die\u00a0Beendigung der Unterst\u00fctzung von Separatisten, ruft den Pr\u00e4sidenten der USA auf, in enger Zusammenarbeit mit Verb\u00fcndeten\u00a0wirtschaftliche Sanktionen\u00a0gegen Russland zu verh\u00e4ngen, milit\u00e4rische Unterst\u00fctzung an die Ukraine bereitzustellen und sie fordert eine verst\u00e4rkte\u00a0milit\u00e4rische Koordination und Bereitschaft\u00a0der NATO-Verb\u00fcndeten zur kollektiven Verteidigung.<\/p>\n<p>Juristisch stellt sie keine bindende v\u00f6lkerrechtliche Regelung dar, jedoch politisch eine klare Linie, die der US-Regierung in Friedensverhandlungen mit Russland kaum noch Spielraum l\u00e4sst. Die Resolution dient als Mandat f\u00fcr harte Verhandlungspositionen und eine Sanktionierungspolitik.<\/p>\n<p>Vor allem aber ist sie ein politisch-diplomatisches Instrument, das den US-Pr\u00e4sidenten in seiner Verhandlungsfreiheit limitiert, indem es ihn verpflichtet, strenge Bedingungen gegen\u00fcber Russland durchzusetzen, was Kompromisse bei Friedensregelungen fast unm\u00f6glich macht. So fungiert sie als machtvolles Instrument der &#8222;Macht der Ohnmacht&#8220;, da sie einerseits klare Ziele vorgibt, andererseits die geopolitischen Chancen f\u00fcr eine flexible Konfliktl\u00f6sung begrenzt und dem Pr\u00e4sidenten die Handlungsrichtlinien vorgibt.<\/p>\n<p>H. RES. 758 wirkt auch aktuell noch als politisches Steuerungsinstrument, das die US-Au\u00dfenpolitik gegen\u00fcber Russland auf eine harte Linie verpflichtet und tr\u00e4gt damit zur weiteren Polarisierung und Eskalation bei. (17)<\/p>\n<p>Nach der Verabschiedung von H. RES. 758 sorgte sich der kanadische \u00d6konom Michel Chossudovsky um die weltweite Sicherheit. Seiner Ansicht nach hatte das Abgeordnetenhaus dem amerikanischen Pr\u00e4sidenten und Oberkommandierenden der Streitkr\u00e4fte praktisch \u201egr\u00fcnes Licht\u201c gegeben, ohne weitere Zustimmung des Kongresses in einen Prozess der milit\u00e4rischen Konfrontation mit Russland einzutreten. (18) \u201eDiese historische Abstimmung\u201c, so Chossudovsky, \u201edie m\u00f6glicherweise das Leben von hunderten Millionen Menschen weltweit beeinflusst, wurde in den Medien praktisch v\u00f6llig ausgeblendet.\u201c Bis heute wei\u00df die \u00d6ffentlichkeit kaum etwas davon! Der ehemalige stellvertretende Finanzminister der Regierung Reagan und Herausgeber des Wall Street Journal, Paul Craig Roberts, sah damals in der Resolution gegen Russland ein Paket von L\u00fcgen (19), und fragte sp\u00e4ter unter dem Eindruck der Pandemie: Werden wir in einem Krieg zerst\u00f6rt werden, bevor wir unsere Freiheit an die inszenierte \u201eCovid-Pandemie\u201c des Establishments verlieren?<\/p>\n<p>Am 21. Januar 2015 ver\u00f6ffentlichte die Neue Rheinische Zeitung den Effenberger-Artikel &#8222;Das kommende europ\u00e4ische Schlachtfeld nimmt immer konkretere Formen an \u2013<\/p>\n<p>EU-Parlament vom US-Kriegsvirus infiziert&#8220;, der die fatale Entwicklung in Richtung Krieg beschrieb. Zitat:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201e<em>Nach dieser f\u00fcr Europa folgentr\u00e4chtigen Kriegserkl\u00e4rung h\u00e4tten schon am n\u00e4chsten Tag alle Europ\u00e4er f\u00fcr den Frieden eintreten und diesen Willen mit einer Lichterkette vom Nordkap bis nach Gibraltar deutlich machen\u00a0m\u00fcssen. Doch Europa blieb im Dunkeln. Unsere &#8222;Qualit\u00e4tsmedien&#8220;\u00a0griffen die Resolution 758 nicht auf. Daf\u00fcr scheint US-Pr\u00e4sident Obama seinen Auftrag aus der Resolution richtig verstanden zu haben. Keine 14 Tage sp\u00e4ter \u2013 Res. 758 war noch nicht rechtskr\u00e4ftig \u2013 verh\u00e4ngten die 28 EU-Staats- und Regierungschefs bei ihrem Treffen am 17. Dezember in Br\u00fcssel neue Export- und Investitionsverbote gegen die Krim<\/em>\u201c.<\/p>\n<p>Damit hatte das EU-Parlament mit einer atemberaubenden Schnelligkeit einem weiteren Auftrag des US-Pr\u00e4sidenten aus der Resolution 758 entsprochen: Der US-Pr\u00e4sident<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201e<em>soll die\u00a0Einsatzbereitschaft der US-Streitkr\u00e4fte und der Streitkr\u00e4fte der anderen NATO-Staaten \u00fcberpr\u00fcfen und die\u00a0aus der Beistandsklausel (Art. 5) erwachsene Verpflichtung zur kollektiven Verteidigung ernst nehmen. Seit dem 4. Dezember sind gerade f\u00fcnf Wochen vergangen \u2013 und die EU steht festgezurrt im Kriegsgespann.<\/em>\u201c (20)<\/p>\n<p>Am 18. Dezember 2014 hatte US-Pr\u00e4sident Obama ein weiteres Gesetz unterschrieben, mit dem die \u201erussische Milit\u00e4rintervention in der Ukraine\u201c (gemeint ist die russische Unterst\u00fctzung der Separatisten im Donbass) bek\u00e4mpft werden sollte: der \u201eUkraine Freedom Support Act of 2014\u201c (H.R. 5859).<\/p>\n<p>Im Oktober 2017 trat ein weiteres Strategiekonzept in Kraft: US Army Is Preparing For Decades Of Hybrid Wars 2025-2040 (Die US-Armee bereitet sich auf Jahrzehnte hybrider Kriege 2025-2040 vor). (21)<\/p>\n<p>Ebenfalls ein Indiz f\u00fcr die klandestinen Kriegsvorbereitungen ist die Neugr\u00fcndung des \u201eCommittee on the Present Danger: China\u201c (22) im Fr\u00fchjahr 2019. Dieses Komitee gab es schon w\u00e4hrend der McCarthy- \u00c4ra in den 1950er Jahren, nun wurde es wieder aufgelegt und richtet seine Aktivit\u00e4ten allein gegen China. Die angloamerikanische Finanzoligarchie plant also als Ausweg aus der eigenen Misere den Krieg gegen Russland und China.<\/p>\n<p>Im Hinblick auf ihre geopolitischen Ziele konnten die transatlantischen Taktgeber f\u00fcr ein passendes EU-F\u00fchrungsduo sorgen. Die wichtigsten Posten der EU wurden unter Deutschland und Frankreich aufgeteilt, so beerbte Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen Claude Juncker. Geschickt hatte sie am 18. Januar 2019 einen Kommentar in der New York Times (23) platziert und so ihre Bewerbung in den transatlantischen Ring geworfen. Pathetisch beschrieb sie darin die NATO als ein B\u00fcndnis, welches auf den<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201egemeinsamen Bestrebungen seiner Mitglieder beruhe und entschlossen sei, die Freiheit, das gemeinsame Erbe und die Zivilisation der V\u00f6lker zu sch\u00fctzen, die auf den Grunds\u00e4tzen der Demokratie, der individuellen Freiheit und der Rechtsstaatlichkeit basieren\u201c. (24)<\/p>\n<h5>Geopolitische Wurzeln des Stellvertreter-Kriegs in der Ukraine<\/h5>\n<p>Der ehemalige langj\u00e4hrige US-Sicherheitsberater Zbigniew Brzezi\u0144ski entwickelte in seinem Werk \u201eDie einzige Weltmacht: Amerikas Strategie der Vorherrschaft\u201c (Original: \u201eThe Grand Chessboard\u201c, 1997) eine umfassende geopolitische Vision f\u00fcr die Rolle der USA in Eurasien. Seine zentralen Gedanken und strategischen Empfehlungen lassen sich folgenderma\u00dfen zusammenfassen: <strong>Eurasien als Schl\u00fcsselregion<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr Brzezi\u0144ski ist Eurasien gem\u00e4\u00df den Weltmacht-Axiomen des britischen Geographen Halford Mackinder aus dem Jahr 1904 das geopolitische Kernst\u00fcck der Weltmachtstellung: Wer Eurasien kontrolliert, besitzt den gr\u00f6\u00dften Einfluss auf die globale Politik und Wirtschaft. Die USA m\u00fcssten daher verhindern, dass eine andere Macht, etwa Russland oder China, das Potenzial hat, die gesamte Region zu dominieren. Dadurch ergeben sich die Imperative der US-Strategie in Eurasien. Es m\u00fcsse verhindert werden,<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201e<em>dass sich auf dem eurasischen Kontinent gegnerische Koalitionen bilden\u201c<\/em>,<\/p>\n<p>die die US-Position schw\u00e4chen k\u00f6nnten. Vasallen\u00a0(abh\u00e4ngige Staaten) sollten an die USA gebunden bleiben und Streit zwischen ihnen vermieden werden. Katalytische Staaten \u2013 also Schl\u00fcsselstaaten wie die Ukraine, Usbekistan oder Aserbaidschan \u2013 sind besonders zu ber\u00fccksichtigen, da sie den gesamten Einfluss in der Region verschieben k\u00f6nnen.<\/p>\n<h5><strong>Bedeutung der Ukraine und anderer Schl\u00fcssell\u00e4nder<\/strong><\/h5>\n<p>Ohne die Ukraine, so Brzezi\u0144ski, ist Russland keine Gro\u00dfmacht: Russland k\u00f6nne ein eurasisches Reich nur mit der Ukraine reetablieren. Der Westen solle deshalb die Unabh\u00e4ngigkeit der Ukraine und anderer postsowjetischer Staaten unterst\u00fctzen. Staaten wie Aserbaidschan und Usbekistan sind f\u00fcr den Zugang zu Ressourcen, etwa \u00d6l, sowie f\u00fcr die geopolitische Balance entscheidend. Die\u00a0<strong>NATO-Osterweiterung<\/strong>\u00a0und eine starke, geeinte Europ\u00e4ische Union sieht Brzezi\u0144ski als Mittel, die westlichen Werte und Interessen tief nach Eurasien zu tragen und den amerikanischen Einfluss zu sichern. Explizit verwies Brzezinski darauf, dass die Zusammenarbeit mit Europa und die Erhaltung der transatlantischen Beziehungen f\u00fcr die US-Position von zentraler Bedeutung sind und schlug f\u00fcr den Umgang mit Russland, China, T\u00fcrkei und Iran vor:<\/p>\n<ul>\n<li>Russland betrachten, aber nicht konfrontieren \u2013 im Idealfall zur Kooperation dr\u00e4ngen, ohne ihm aber geopolitische Dominanz zu erlauben.<\/li>\n<li>Die Rolle Chinas als aufsteigende Macht beobachten und versuchen, auch dessen Einfluss in Eurasien einzubinden, ohne es zum Gegner zu machen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>In diesem Zusammenhang warnte Brezinski vo den geostrategisch unberechenbaren L\u00e4ndern wie T\u00fcrkei und Iran. Sie k\u00f6nnten durch eine Destabilisierung die gesamte Region ins Chaos st\u00fcrzen.<\/p>\n<p>In Brzezinkis Geopolitik spielt der Raum von Lissabon bis Wladiwostok f\u00fcr die k\u00fcnftige amerikanische Au\u00dfenpolitik die zentrale Rolle. Es gelte zu verhindern, dass<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201ein Eurasien eine Macht entstehen kann, die die Vorrangstellung der USA in Frage stellen k\u00f6nnte, ja nicht einmal die Schiedsrichterrolle der USA darf aufh\u00f6ren\u201c. (25)<\/p>\n<p>Das erfordert nach Brzezinski ein hohes Mass an Taktieren und Manipulieren. Letztlich sollen die europ\u00e4ischen Staaten f\u00fcr die USA den Br\u00fcckenkopf darstellen, um ganz Eurasien unter Kontrolle zu halten. Und nicht nur das: Sie sollen als Vasallen der USA die Beherrschung des eurasischen Kontinents bezahlen und durchsetzen. Dabei wird Frankreich und Deutschland eine besondere Stellung einger\u00e4umt. Sie sollen die Avantgarde in Europa darstellen und zusammen mit Polen und der Ukraine von den USA mit besonderen Vorrechten bedacht werden. (26) Au\u00dferdem solle der Prozess der EU-Erweiterung und der Ausdehnung des transatlantischen Sicherheitsb\u00fcndnisses in wohl\u00fcberlegten Etappen voranschreiten. (27)<\/p>\n<p>Vision\u00e4r sieht Brzezinski die kommenden Entwicklungen in Europa: Der Zeitrahmen zwischen 2005 und 2015 solle f\u00fcr eine sukzessive Eingliederung der Ukraine ins Auge gefasst werden. (28) Die Vorgabe Brzezinskis war wohl etwas zu euphorisch:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eNach Rum\u00e4nien und den baltischen Staaten werden nach 2005 auch Schweden und Finnland und bis 2010 die Ukraine den USA untergeordnet\u201c (29).<\/p>\n<p>Das m\u00f6gliche Stocken der NATO-Erweiterung bedeutet laut Brzezinski das Ende einer umfassenden amerikanischen Politik f\u00fcr ganz Eurasien.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eEin solches Scheitern w\u00fcrde die amerikanische F\u00fchrungsrolle diskreditieren, es w\u00fcrde den Plan eines expandierenden Europa zunichte machen\u201c. (30)<\/p>\n<p>Das Vorwort f\u00fcr die deutsche Ausgabe schrieb der umtriebige deutsche Politiker Hans-Dietrich Genscher (FDP) \u2013 u.a. von 1974 bis 1992 fast ununterbrochen Bundesau\u00dfenminister. Gleich eingangs wies er auf das Ende der Bipolarit\u00e4t nach dem kalten Krieg und die damit aufgekommenen neuen globalen Herausforderungen hin:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eEs geht darum, eine stabile Weltordnung im Zeitalter der Globalisierung zu gestalten\u201c und Brzezinskis Pl\u00e4doyer, den Raum von Lissabon bis Wladiwostok als Einheit zu betrachten, zu beherzigen. (31)<\/p>\n<p>Brzezi\u0144skis Vision ist gepr\u00e4gt von einem\u00a0geopolitischen \u201eManagement\u201c Eurasien, bei dem die USA als ordnende, kontrollierende Kraft agieren, Blockbildungen verhindern und die Integration westlicher Strukturen in der Region f\u00f6rdern. Ziel ist es,\u00a0dauerhaft die US-Vorherrschaft in einer multipolaren Welt zu sichern, ohne den \u00dcbergang zu einer kooperativeren, friedlicheren \u201eWeltgemeinschaft\u201c aus den Augen zu verlieren.<\/p>\n<p>In Bezug auf die Entwicklungen in Osteuropa und vor allem in der Ukraine meinte Wolfgang Effenberger im Januar 2015, Brzezinski habe hier das Drehbuch geliefert:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201e<em>Die Ukraine, ein neuer und wichtiger Raum auf dem eurasischen Schachbrett, ist ein geopolitischer Dreh- und Angelpunkt, weil ihre blo\u00dfe Existenz als unabh\u00e4ngiger Staat zur Umwandlung Russlands beitr\u00e4gt. Ohne die Ukraine ist Russland kein eurasisches Reich mehr&#8230;. Wenn Moskau allerdings die Herrschaft \u00fcber die Ukraine mit ihren 52 Millionen Menschen, bedeutenden Bodensch\u00e4tzen und dem Zugang zum Schwarzen Meer wiedergewinnen sollte, erlangte Russland automatisch die Mittel, ein m\u00e4chtiges, Europa und Asien umspannendes Reich zu werden. Verl\u00f6re die Ukraine ihre Unabh\u00e4ngigkeit, so h\u00e4tte das unmittelbare Folgen f\u00fcr<\/em> <em>Mitteleuropa, und es w\u00fcrde Polen zu einem geopolitischen Angelpunkt an der Ostgrenze eines vereinten Europas werden lassen<\/em>.\u201c<\/p>\n<h5>M\u00f6gliche Folgen der Missachtung der Resolution H. RES. 758 durch die US-Regierung<\/h5>\n<p>Bei Missachtung der Resolution, die rechtlich nicht bindend ist, sondern eher als politische Leitplanke dient, w\u00fcrde es keine unmittelbaren juristischen Sanktionen geben. Die Folgen w\u00e4ren vor allem politisch.<\/p>\n<p>Da die Resolution den politischen Willen des US-Kongresses ausdr\u00fcckt, k\u00f6nnte eine Missachtung durch die Regierung den Kongress ver\u00e4rgern und zu Spannungen zwischen Exekutive und Legislative f\u00fchren, eventuell auch zu parlamentarischen Kontrollma\u00dfnahmen oder einem verst\u00e4rkten politischen Druck. Die Nichtbeachtung k\u00f6nnte das politische Standing der Regierung schw\u00e4chen, besonders wenn der Kongress Unterst\u00fctzung f\u00fcr bestimmte au\u00dfenpolitische Ma\u00dfnahmen einfordert.<\/p>\n<p>Im internationalen Kontext k\u00f6nnte die Missachtung einer solchen Resolution den Ruf der USA als verl\u00e4sslichen Verhandlungspartner und als Staat, der seine eigenen politischen Bekenntnisse einh\u00e4lt, sch\u00e4digen.<\/p>\n<p>Vor allem in sensiblen Konfliktkontexten wie dem Russland-Ukraine-Konflikt k\u00f6nnte eine Missachtung der Resolution zu Verwirrung in der US-Politik f\u00fchren, was Gegnern und Verb\u00fcndeten Unsicherheit signalisiert.<\/p>\n<p>Von anderen Staaten k\u00f6nnte ein Missachtung der Resolution als Signal der Uneinigkeit oder Instabilit\u00e4t innerhalb der USA aufgefasst werden, was die Verhandlungsposition der US-Regierung international schw\u00e4cht.<\/p>\n<h5>Bewertung des Alaska-Gipfels: zwischen Hoffnung und Panik<\/h5>\n<p>Nach dem Treffen mit dem russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin in Alaska gab der US-Pr\u00e4sident Donald Trump dem US-Sender\u00a0<strong>Fox News<\/strong>\u00a0ein exklusives Interview. Darin fordert der Moderator Sean Hannity den US-Pr\u00e4sidenten auf, das Gespr\u00e4ch mit Putin auf einer Skala von einem bis zehn Punkten zu bewerten.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">&#8222;<em>Also, ich denke, das Treffen war eine Zehn, in dem Sinne, dass wir uns sehr gut verstanden haben<\/em>&#8222;, antwortet Trump. &#8222;<em>Es ist gut, wenn sich zwei Gro\u00dfm\u00e4chte verstehen, insbesondere wenn es sich um Atomm\u00e4chte handelt. <strong>Wir sind die Nummer eins, sie sind die Nummer zwei in der Welt<\/strong> &#8211; und das ist eine gro\u00dfe Sache<\/em>&#8220; (32), sagte Trump.<\/p>\n<p>Paul Craig Roberts beurteilt die Ergebnisse des Alaska-Treffens eher kritisch und skeptisch. Er sieht in dem Treffen vor allem den Ausdruck einer politischen Inszenierung, bei der echte Fortschritte oder substanzielle L\u00f6sungen im Umgang mit geopolitischen Spannungen, wie dem Konflikt zwischen USA und Russland, fehlen. Roberts weist darauf hin, dass die Eskalation durch das Verhalten der NATO und der USA die Gefahr eines weitreichenden Konflikts, bis hin zu einem m\u00f6glichen Atomkrieg, versch\u00e4rft hat. Er hat mehrfach kritisiert, dass das russische Milit\u00e4r in der Ukraine sich zur\u00fcckhaltend zeigt, was der NATO die Gelegenheit gibt, die Spannungen zu erh\u00f6hen. Insofern h\u00e4lt er die politischen Ergebnisse in Alaska f\u00fcr begrenzt und warnt vor einer \u00dcbersch\u00e4tzung der Gespr\u00e4chserfolge zugunsten westlicher Narrative.<\/p>\n<p>Insgesamt bewertet Roberts das Treffen als wenig erfolgversprechend f\u00fcr eine echte Deeskalation und als eine B\u00fchne, auf der politische Machtspiele wichtiger sind als pragmatische Konfliktl\u00f6sung. (33)<\/p>\n<p>In Roberts\u2019 Sichtweise ist Alaska nicht nur ein geografischer Schauplatz, sondern auch symbolisch f\u00fcr die expansive und konfrontative US-Strategie gegen\u00fcber Russland und China. (34)<\/p>\n<p>Er betrachtet die US-Politik in Alaska als Teil eines gr\u00f6\u00dferen geopolitischen Machtspiels, bei dem wirtschaftliche Interessen, milit\u00e4rische Pr\u00e4senz und strategische Dominanz im Vordergrund stehen. Roberts sieht Alaska als elementaren Knotenpunkt der US-Milit\u00e4r- und Sicherheitsstrategie in der Arktis, die zunehmend von Konfrontation und Eskalation gepr\u00e4gt ist, statt von Kooperation und Stabilit\u00e4t. In diesem Rahmen sieht er die politischen Man\u00f6ver, wie das Alaska-Treffen, oft als Inszenierung von Macht, die \u201edie Illusion souver\u00e4ner Entscheidungsspielr\u00e4ume\u201c bedient, w\u00e4hrend in Wirklichkeit geopolitische Zw\u00e4nge und milit\u00e4rische Strategien den Handlungsspielraum der Akteure begrenzen.<\/p>\n<p>Roberts\u2019 Gesamtperspektive auf die US-Politik betont die negative Rolle einer hegemonialen Politik, die Konflikte zuspitzt, statt Frieden zu f\u00f6rdern. (35)<\/p>\n<p>Er interpretiert das Alaskatreffen als Ausdruck einer restriktiven, konflikttreibenden Gro\u00dfmachtstrategie, die wenig Raum f\u00fcr friedensf\u00f6rdernde Alternativen l\u00e4sst und die geopolitischen Spannungen verst\u00e4rkt.<\/p>\n<p>Im Vorfeld wurde das Treffen zwischen Wladimir Putin und Donald Trump, obwohl inhaltlich und organisatorisch wenig vorbereitet, medial enorm aufgebauscht. Trotz fehlendem Verhandlungsrahmen, waren die Erwartungen an das Ergebnis \u2013 etwa ein Waffenstillstand f\u00fcr die Ukraine \u2013 in Teilen der internationalen \u00d6ffentlichkeit und bei Kommentatoren \u00fcberraschend hoch. Trump selbst hatte die Erwartungen kr\u00e4ftig angeheizt, indem er einen m\u00f6glichen \u201eDurchbruch\u201c oder gar eine Vereinbarung ins Spiel gebracht hatte. Viele erwarteten deshalb spektakul\u00e4re Bilder oder einen sichtbaren Durchbruch, was wenig realistisch war. (36)<\/p>\n<p>Trotzdem war angesichts der bekannten Differenzen und der minimalen tats\u00e4chlichen Verhandlungsbasis die Hoffnung auf einen schnellen Frieden oder eine spektakul\u00e4re diplomatische Wende gro\u00df. So wurde dem Treffen im Vorfeld eine Bedeutung zugeschrieben, die ihm substanziell gar nicht zukam. (37) Dazu legte die mediale Begleitung besonderen Wert auf das \u201ehistorische Setting\u201c \u2013 Alaska als ehemalige russische Kolonie, die symboltr\u00e4chtige B\u00fchne, das globale Rampenlicht \u2013 und suggerierte dadurch eine besondere Tragweite, die durch konkrete Ergebnisse nicht eingel\u00f6st werden konnte. (38)<\/p>\n<p>F\u00fcr Trump und Putin lag ein Reiz darin, sich gegenseitig auf der Weltb\u00fchne zu begegnen. F\u00fcr ihre Unterst\u00fctzer entsprach das Treffen dem Bild gro\u00dfer F\u00fchrer, die \u201eProbleme am Tisch\u201c regeln \u2013 unabh\u00e4ngig davon, ob es realistische Grundlagen oder ernstzunehmende Vorbereitungen gab. (39) Kritische Beobachter erkannten hier jedoch zwei christliche Pr\u00e4sidenten, die als benachbarte Oligarchen nur wenige Kilometer durch die Beringstra\u00dfe getrennt sind und sich gemeinsam auf einen umfassenden Deal einigen wollen.<\/p>\n<p>Die internationalen und deutschen Medien bewerten das Treffen zwischen Trump und Putin in Alaska mit Blick auf die US-russischen Beziehungen fast einhellig kritisch \u2013 mit leichten Unterschieden im Tonfall:<\/p>\n<p>Viele Medien \u2013 etwa der britische Guardian, der franz\u00f6sische Le Monde oder auch zahlreiche deutsche Kommentatoren \u2013 sprechen von einem propagandistischen Erfolg f\u00fcr den Kreml, nicht zuletzt weil Putin als international akzeptierter Akteur inszeniert wurde. Die Begegnung verschaffe ihm ein Comeback auf der Weltb\u00fchne, w\u00e4hrend die USA unter Trump wenig bis keine greifbaren politischen Ergebnisse erzielten. (40)<\/p>\n<p>Das Treffen wird als Inszenierung oder sogar als \u201enutzenlos\u201c bezeichnet (z.B. Tagesschau, SRF, Blick). Es habe weder in der Ukraine noch in den Beziehungen zwischen den USA und Russland substanziell etwas ver\u00e4ndert. Im Gegenteil: Viele Kommentatoren sehen die Gefahr, dass Trumps Gespr\u00e4chsbereitschaft russische Narrative st\u00e4rkt und Putins Position gegen\u00fcber den USA und Europa sogar noch verbessert hat. (41)<\/p>\n<p>Besonders europ\u00e4ische Beobachter heben hervor, dass der Gipfel die traditionelle Einheit zwischen den USA und Europa weiter gef\u00e4hrdet. Mehrere Stimmen warnen, dass Putin versuchen werde, einen Keil zwischen westliche Verb\u00fcndete zu treiben. Die Europ\u00e4er selbst seien au\u00dfen vor gewesen \u2013 ein sicherheitspolitisches Risiko f\u00fcr den ganzen Kontinent. (42)<\/p>\n<p>Die USA- und Osteuropakorrespondenten, etwa von der New York Times, dem Wall Street Journal oder dem Kiev Independent, betonen, dass Trump Putins Forderungen viel Raum gegeben habe, ohne eine Kompromissl\u00f6sung (wie einen Waffenstillstand) zu erreichen. Die russische Seite konnte Sanktionen abwenden, w\u00e4hrend die Ukraine weiter auf Unterst\u00fctzung angewiesen bleibt. (43)<\/p>\n<p>Auch amerikanische Medien unterstreichen, das Treffen habe f\u00fcr Trump eher eine symbolische Bedeutung gehabt, sei aber ein diplomatischer Misserfolg. Die erzielten Vereinbarungen sind vage, konkrete Resultate fehlen. (44)<\/p>\n<p>Bei den westlichen Unterst\u00fctzern der Ukraine \u2013 hier vor allem Macron, Starmer und Merz \u2013 sorgte das Gipfeltreffen zwischen Trump und Putin f\u00fcr Entt\u00e4uschung und weckte die Bef\u00fcrchtung, dass sich Trump auf Putins Seite schlagen k\u00f6nnte. (45)<\/p>\n<p>Wer kennt die n\u00e4chsten Schritte des kaum berechenbaren US-Pr\u00e4sidenten Trump? So widerspr\u00fcchlich, wie sich Trump vor dem Alaska-Treffen ge\u00e4u\u00dfert hat, handelt der harte &#8222;Dealer&#8220; augenscheinlich situationsbedingt und sucht schnelle L\u00f6sungen je nach der aktuellen Lage. Das augenscheinlich unvorbereitete Treffen l\u00e4sst keine andere Schlussfolgerung zu. Hat sich Trump vor dem Flug nach Alaska eingestehen m\u00fcssen,\u00a0dass die USA ihren ersten und bisher einzigen hei\u00dfen (Stellvertreter)-Krieg gegen Russland verloren haben?\u00a0Schon \u00f6fter in der Geschichte sind US-Kriegspl\u00e4ne gegen Russland gescheitert: Der am 19. Dezember 1949 in Kraft gesetzte Kriegsplan DROPSHOT musste 1957 (die Sowjets hatten einen Erdtrabanten in die Umlaufbahn geschickt) vertagt werden, 1962 einigten sich Kennedy und Chruschtschow in der Kuba-Krise und nach 1989 schwenkte Gorbatschow die wei\u00dfe Fahne. 2025 hat Putin keine Veranlassung, die wei\u00dfe Fahne zu entrollen.<\/p>\n<p>Nun scheint sie wieder da zu sein, die 1945 entstandene Bipolarit\u00e4t, die erst nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion (CCCP) der Unipolarit\u00e4t weichen musste. Diesmal wieder im Ergebnis eines hei\u00dfen Krieges, doch nun zwischen den beiden Polen selbst. Vielleicht war ja das T-Shirt des russischen Au\u00dfenministers Lavrov gar nicht provokativ gemeint, sondern nur als Hinweis f\u00fcr die Gipfelteilnehmer und die Weltmedien auf diesen Zusammenhang.<\/p>\n<h5><strong>Am 18. August 2025 traf sich Trump in Washington mit ausgew\u00e4hlten Rest-Europ\u00e4ern <\/strong><\/h5>\n<p><strong>\u00a0<\/strong>Neben dem ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj waren f\u00fchrende europ\u00e4ische Politiker, darunter Bundeskanzler Friedrich Merz, Frankreichs Pr\u00e4sident Emmanuel Macron, der britische Premierminister Keir Starmer und Italiens Ministerpr\u00e4sidentin Giorgia Meloni, sowie EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen und Nato-Generalsekret\u00e4r Mark Rutte geladen. (46)<\/p>\n<p>Zentrale Themen waren die Suche nach einer L\u00f6sung im Ukraine-Konflikt samt Sicherheitsgarantien, der Umgang mit russischen Gebietsanspr\u00fcchen, insbesondere an den Regionen Donezk, Luhansk und der Krim sowie die Bedingungen und die Rolle westlicher Milit\u00e4r- und Wirtschaftshilfen f\u00fcr die Ukraine. (47) Trumps Strategiewechsel \u2013 direkte Friedensgespr\u00e4che ohne vorherigen Waffenstillstand \u2013 scheint nachhaltig zu sein. (48)<\/p>\n<p>Laut den aktuellen Berichten sollen im Rahmen der russischen Vorschl\u00e4ge f\u00fcr einen Friedensplan die ukrainischen Truppen aus den verbliebenen Oblasten Donezk (30%) und Luhansk (2%) abziehen und diese Gebiete de facto an Russland abgetreten werden. Im Gegenzug bieten russische Vertreter an, die bestehende Kampf- und Frontlinie in den s\u00fcdlichen Regionen Cherson und Saporischschja einzufrieren; dort soll also unter Beibehaltung der aktuellen Positionen eine Waffenruhe gelten. Parallel dazu wird die Anerkennung der Krim als russisch sowie ein Verzicht der Ukraine auf eine NATO-Mitgliedschaft gefordert. (49)<\/p>\n<p>Wie nach allen imperialen Kriegen wird hier unter Ausschluss der betroffenen Bev\u00f6lkerung \u00fcber den Austausch von Gebieten verhandelt. Weder Trump noch Putin noch Selenskyj k\u00fcmmert sich um den Willen der ans\u00e4ssigen Bewohner. Ebensowenig die EU oder die NATO. Es ist seit 1919 also keine Weiterentwicklung zu erkennen.<\/p>\n<p>Schon vor dem Treffen hat Sonderberater Witkoff auf CNN davon gesprochen, eine Regelung nach dem Muster von Art. 5 des NATO-Vertrags f\u00fcr die Ukraine zu finden. Dieser Artikel 5 ist das Kernst\u00fcck der kollektiven Verteidigung und regelt den sogenannten NATO-B\u00fcndnisfall; er besagt lediglich, dass der zu leistende Beistand alle Ma\u00dfnahmen einschlie\u00dflich der Anwendung von Waffengewalt enthalten kann, vom Beileid bis zum milit\u00e4rischen Beistand. Art.5 ist weich formuliert und dient US-Interessen. Aber auch eine derartige Regelung wird Putin nicht zulasssen.<\/p>\n<p>Laut Willy Wimmer, dem Urgestein deutscher Politik, verfolgt der epochale Trump konsequent die amerikanischen Interessen im Zusammenhang mit dem russischen \u00f6konomischen Potential.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201e<em>Der Nuland-Besuch im Oktober 2021 hat gezeigt, da\u00df Joe Biden es mit Gewalt und bedingungsloser russischer Kapitulation versucht hat<\/em>\u201c, (50)<\/p>\n<p>so Wimmer. Angesichts einer zerst\u00f6rten Ukraine versuche es Trump nun mit friedlichen Mitteln weiter. Ihm gehe es um das pure \u00dcberleben der USA, unabh\u00e4ngig vom Auftreten der \u201eglorreichen Zehn\u201c heute in Washington DC.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><em>\u201eMan tut gut daran, sich heute das zu merken, was Trump sagt. Man sollte allerdings darauf warten, was er nach dem n\u00e4chsten Treffen mit Putin sagt<\/em>\u201c.<\/p>\n<p>Die USA seien am Ende der Periode, die mit dem amerikanischen B\u00fcrgerkrieg begann und der Welt zwei Weltkriege bescherte. Trump ist es, der dem Dritten Weltkrieg in die Speichen greift und nicht die Rutte-Truppe heute in Washington DC.<\/p>\n<p>Die Hardliner in NATO und EU sowie das Vereinte K\u00f6nigreich (UK) unter F\u00fchrung von Starmer, Macron und Merz verstricken sich in ihren Gegenvorschl\u00e4gen und betreiben weiter unter Ausblendung der Entwicklungen auf dem Schlachtfeld ihren Kriegskurs: Laut Michael von der Schulenburg, d ehemalige UN-Diplomat und seit 2024 EU-Abgeordneter, bleiben sie dabei,<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201edass es sich im Ukrainekrieg um einen unprovozierten v\u00f6lkerrechtswidrigen Angriffskrieg Russlands handele und man daher auf keinen Fall nachgeben d\u00fcrfe.\u201c (51)<\/p>\n<p>Mit dieser Haltung wird der Ukrainekrieg, so Schulenburg nun in die Verantwortung dieser europ\u00e4ischen L\u00e4nder \u00fcbergehen, denen jedoch das milit\u00e4rische und wirtschaftliche Potential fehlt, den Krieg erfolgreich weiterzuf\u00fchren. Die parallel verlaufende wirtschaftliche Stagnation wird die ohnehin br\u00fcchige Solidarit\u00e4t der EU-Staaten weiter belasten. Die EU k\u00f6nnte daran sogar zerbrechen.<\/p>\n<p>Vor dem Hintergrund der Gefahr einer gef\u00e4hrlichen Eskalation durch ein direktes Eingreifen der europ\u00e4ischen NATO-Staaten gewinnt das Trump-Putin Treffen eine enorme Bedeutung, obwohl Trumps Motive und Ziele noch vernebelt werden. \u00c4hnlich wie sich die USA bereits in fr\u00fcheren Zeiten \u00fcberraschend aus Konflikten zur\u00fcckgezogen haben \u2013 etwa in Vietnam, in Afghanistan, aber auch im Irak und in Libyen \u2013 k\u00f6nnte Trump die Rei\u00dfleine im Ukraine-Konflikt ziehen, um sich auf den wirklichen Gegner der USA zu konzentrieren: China<\/p>\n<p>An diesem Punkt stellt sich noch die Frage nach dem deutschen bis 2034 festgeschriebenen Sicherheitspakt mit der Ukraine und dem darin enthaltenen Versprechen, das Deutschland alles tun wird, um die Souver\u00e4ntit\u00e4t der Ukraine in den Grenzen von 1991 wieder herzustellen. M\u00f6glicherweise wird die europ\u00e4ische Kriegspropaganda sogar mit der Absicht angeheizt, damit die Europ\u00e4er den Krieg weiterf\u00fchren und die USA gegen China freie Hand haben.<\/p>\n<p>Auch Willy Wimmer beobachtet, dass EU-Europa in Feindschaft zu Russland gehalten wird und <em>\u201ezeitgleich Washington und Moskau dicke Freunde spielen? Um den Absatz von US-Waffen nicht zu gef\u00e4hrden<\/em>?\u201c Dennoch h\u00e4lt er das Treffen f\u00fcr eine Zeitenwende:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201e<em>Es geht um das, was unter Pr\u00e4sident Biden niemand wollte, n\u00e4mlich Vertr\u00e4ge mit Ru\u00dfland. Eines ist gewi\u00df. Nach diesem Krieg wird niemand mehr davon reden, da\u00df Ru\u00dfland eine Regionalmacht sei.<\/em>\u201c (52)<\/p>\n<p>Die Kriege in Nahost und Europa zeigen \u00fcberdeutlich: alles h\u00e4ngt mit allem zusammen.<\/p>\n<p>Man darf gespannt sein, welchen L\u00f6sungsvorschlag Trump angesichts seines geringen Spielraums machen wird. Jedenfalls wird er wohl im Zweifelsfall auf Selenskyj die wenigste R\u00fccksicht nehmen.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Wolfgang Effenberger, Jahrgang 1946, erhielt als Pionierhauptmann bei der Bundeswehr tiefere Einblicke in das von den USA vorbereitete \u201eatomare Gefechtsfeld\u201c in Europa. Nach zw\u00f6lfj\u00e4hriger Dienstzeit studierte er in M\u00fcnchen Politikwissenschaft sowie H\u00f6heres Lehramt (Bauwesen\/Mathematik) und unterrichtete bis 2000 an der Fachschule f\u00fcr Bautechnik. Seitdem publiziert er zur j\u00fcngeren deutschen Geschichte und zur US-Geopolitik. Zuletzt erschienen vom ihm \u201eSchwarzbuch EU &amp; NATO\u201c (2020) sowie \u201eDie untersch\u00e4tzte Macht\u201c (2022)<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Anmerkungen und Quellen<\/strong><\/p>\n<p>1) Zitiert von Paul Craig Roberts unter <a href=\"https:\/\/www.paulcraigroberts.org\/2025\/08\/14\/can-putin-pass-the-test\/\">https:\/\/www.paulcraigroberts.org\/2025\/08\/14\/can-putin-pass-the-test\/<\/a><\/p>\n<p>2) Ebda.<\/p>\n<p>3) Ebda.<\/p>\n<p>4) Ebda.<\/p>\n<p>5) <a href=\"https:\/\/www.cbsnews.com\/news\/steve-witkoff-kirill-dmitriev-russia-white-house-meeting\/\">https:\/\/www.cbsnews.com\/news\/steve-witkoff-kirill-dmitriev-russia-white-house-meeting\/<\/a><\/p>\n<p>6) <a href=\"https:\/\/www.intellinews.com\/profile-the-ukrainian-born-kremlin-consigliere-with-putin-s-ear-236538\/\">https:\/\/www.intellinews.com\/profile-the-ukrainian-born-kremlin-consigliere-with-putin-s-ear-236538\/<\/a><\/p>\n<p>7) <a href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/donald-trump-und-wladimir-putin-freundlich-aber-unbestimmt-alaska-anchorage-russland-usa-ukraine-v2\/a-73664374\">https:\/\/www.dw.com\/de\/donald-trump-und-wladimir-putin-freundlich-aber-unbestimmt-alaska-anchorage-russland-usa-ukraine-v2\/a-73664374<\/a><\/p>\n<p>8) Ralph Bossard: Auf der Suche nach pers\u00f6nlichen Vorteilen: H\u00e4ndesch\u00fctteln statt Isolation<br \/>\n18. August 2025 unter <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/thema\/medienkritik\/\">https:\/\/globalbridge.ch\/thema\/medienkritik\/<\/a><\/p>\n<p>9) Ebda Fussnote 3:Vor seinem Abflug zum Gipfeltreffen mit US-Pr\u00e4sident Trump orientierte Wladimir Putin die engsten Partner \u00fcber sein Gespr\u00e4ch mit Trumps Sondergesandten Steve Witkoff wenige Tage zuvor. Das waren der indische Premierminister Narendra Modi, die Pr\u00e4sidenten von China, Xi Jinping, von Belarus, Alexander Lukashenko, von Kasachstan, Kassim-Jomart Tokayev und Usbekistan, Shavkat Mirziyovev. Zuvor hatte er den Pr\u00e4sidenten von S\u00fcdafrika, Cyril Ramaphosa, gesprochen. Siehe Gretchen Small:\u00a0<em>Putin Briefs Six Heads of State on Discussions with U.S. Envoy<\/em>, bei\u00a0<em>Executive Intelligence Review<\/em>, 08.08.2025, online unter\u00a0<a href=\"https:\/\/eir.news\/2025\/08\/news\/putin-briefs-six-heads-of-state-on-discussions-with-us-envoy\/\">https:\/\/eir.news\/2025\/08\/news\/putin-briefs-six-heads-of-state-on-discussions-with-us-envoy\/<\/a> . Vgl. auch Dennis Small:\u00a0<em>Heightened BRICS Diplomatic Activity in Response to Trump\u2019s Tariff Warfare<\/em>, 09.08.2025, bei\u00a0<em>Executive Intelligence Review<\/em>, online unter\u00a0<a href=\"https:\/\/eir.news\/2025\/08\/news\/heightened-brics-diplomatic-activity-in-response-to-trumps-crypto-tariff-warfare\/\">https:\/\/eir.news\/2025\/08\/news\/heightened-brics-diplomatic-activity-in-response-to-trumps-crypto-tariff-warfare\/<\/a><\/p>\n<p>10) <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/politik\/waehrend-andere-trump-fuer-scheitern-bei-alaska-treffen-kritisieren-fox-news-feiert-grossen-sieg-93886193.html\">https:\/\/www.fr.de\/politik\/waehrend-andere-trump-fuer-scheitern-bei-alaska-treffen-kritisieren-fox-news-feiert-grossen-sieg-93886193.html<\/a><\/p>\n<p>11) <a href=\"https:\/\/adminpubs.tradoc.army.mil\/pamphlets\/TP525-3-1.pdf\">https:\/\/adminpubs.tradoc.army.mil\/pamphlets\/TP525-3-1.pdf<\/a><\/p>\n<p>12) Anti-Access\/Area Denial, A2\/AD<\/p>\n<p>13) <a href=\"https:\/\/www.congress.gov\/bill\/113th-congress\/house-resolution\/758\/text\">https:\/\/www.congress.gov\/bill\/113th-congress\/house-resolution\/758\/text<\/a>; &#8222;US Congress Resolution 758 December 2014 full text&#8220;,&#8220;US Congress Resolution 758 December 2014 summary&#8220;<\/p>\n<p>14) Zbigniew Brzezinski: \u201eDie einzige Weltmacht: Amerikas Strategie der Vorherrschaft\u201c 1999 (Englisch: The Grand Chessboard. American Primacy and ist geostrategic Imperatives 1997), S. 128<\/p>\n<p>15) <a href=\"http:\/\/www.ronpaulinstitute.org\/archives\/featured-articles\/2014\/december\/04\/reckless-congress-declares-war-on-russia\/\">http:\/\/www.ronpaulinstitute.org\/archives\/featured-articles\/2014\/december\/04\/reckless-congress-declares-war-on-russia\/<\/a><\/p>\n<p>16) <a href=\"https:\/\/www.ialana.de\/arbeitsfelder\/konflikte-kriege-und-loesungstrategien\/nato-und-bundeswehr\/nato\/nato-strategie\/1940-resolution-des-us-repraesentantenhauses-nr-758-vom-4-12-2014\">https:\/\/www.ialana.de\/arbeitsfelder\/konflikte-kriege-und-loesungstrategien\/nato-und-bundeswehr\/nato\/nato-strategie\/1940-resolution-des-us-repraesentantenhauses-nr-758-vom-4-12-2014<\/a><\/p>\n<p>17) <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/politik\/ausland\/ukraine-krise\/ex-us-praesidentschaftskandidat-ron-paul-klagt-an-us-kongress-erklaert-russland-den-krieg_id_4333115.html\">https:\/\/www.focus.de\/politik\/ausland\/ukraine-krise\/ex-us-praesidentschaftskandidat-ron-paul-klagt-an-us-kongress-erklaert-russland-den-krieg_id_4333115.html<\/a><\/p>\n<p>18) Michel Chossudovsky: Amerika auf dem \u00bbKriegspfad\u00ab: Repr\u00e4sentantenhaus ebnet Krieg mit Russland den Weg vom 6.112.2014 unter <a href=\"http:\/\/info.kopp-verlag.de\/hintergruende\/geostrategie\/prof-michel-chossudovsky\/amerika-auf-demkriegspfad-%20repraesentantenhaus-ebnet-krieg-mit-russland-den-weg.html\">http:\/\/info.kopp-verlag.de\/hintergruende\/geostrategie\/prof-michel-chossudovsky\/amerika-auf-demkriegspfad- repraesentantenhaus-ebnet-krieg-mit-russland-den-weg.html<\/a><\/p>\n<p>19) Paul Craig Roberts: Russia Has Western Enemies, Not Partners vom 5. Dezember 2014, unter <a href=\"http:\/\/www.paulcraigroberts.org\/2014\/12\/05\/russia-western-enemies-partners-paul-craig-roberts\/\">http:\/\/www.paulcraigroberts.org\/2014\/12\/05\/russia-western-enemies-partners-paul-craig-roberts\/<\/a><\/p>\n<p>20) NRhZ-Online-Flyer Nr. 494\u00a0 vom 21.01.2015<\/p>\n<p>21) Multi-doman Battle: Evolution of Combined Arms fort he 21st Century<br \/>\n<a href=\"https:\/\/admin.govexec.com\/media\/20171003_-_working_draft_-_\">https:\/\/admin.govexec.com\/media\/20171003_-_working_draft_-_<\/a><\/p>\n<p>22) <a href=\"https:\/\/presentdangerchina.org\/\">https:\/\/presentdangerchina.org\/<\/a><\/p>\n<p>23) Ursula von der Leyen: The World Still Needs NATO, NYT am 18. Januar 2019<\/p>\n<p>24) Ebd.<\/p>\n<p>25)\u00a0<a href=\"http:\/\/www.europarl.europa.eu\/news\/de\/news-room\/content\/20150109IPR06321\/html\/Ukraine-MEPs-condemn-terrorist-acts-and-say-sanctions-against-Russia-must-stay\">http:\/\/www.europarl.europa.eu\/news\/de\/news-room\/content\/20150109IPR06321\/html\/Ukraine-MEPs-condemn-terrorist-acts-and-say-sanctions-against-Russia-must-stay<\/a> PLENARY SESSION, Press release- External relations 15-01-2015<\/p>\n<p>26) Wolfgang Effenberger: US-Resolution 758 an Russland stellt Ultimatum an Serbien von 1914 in den Schatten! vom 25.12.2014 unter <a href=\"http:\/\/www.anderweltonline.com\/politik\/politik-2014\/us-resolution-758-an-russland-stellt-ultimatum-an-serbien-von-1914-in-den-schatten\/\">http:\/\/www.anderweltonline.com\/politik\/politik-2014\/us-resolution-758-an-russland-stellt-ultimatum-an-serbien-von-1914-in-den-schatten\/<\/a><\/p>\n<p>27) &#8222;<em>Whereas the political, military, and economic aggression against Ukraine and\u00a0other countries by the Russian Federation underscores the enduring<br \/>\nimportance of the North Atlantic Treaty Organization (NATO) as the<br \/>\ncornerstone of collective Euro-Atlantic defense<\/em>;&#8220;<\/p>\n<p>28)\u00a0 <u><a href=\"http:\/\/www.ronpaulinstitute.org\/archives\/featured-articles\/2014\/december\/04\/reckless-congress-declares-war-on-russia\/\">http:\/\/www.ronpaulinstitute.org\/archives\/featured-articles\/2014\/december\/04\/reckless-congress-declares-war-on-russia\/<\/a><\/u><\/p>\n<p>29) <u><a href=\"https:\/\/www.congress.gov\/bill\/113th-congress\/house-resolution\/758\/titles\">https:\/\/www.congress.gov\/bill\/113th-congress\/house-resolution\/758\/titles<\/a><\/u><\/p>\n<p>30) Wolfgang Effenberger: Spaltpilz verdeckt Kriegsvorbereitungen vom 14. 1. 2015 unter\u00a0<a href=\"http:\/\/www.nrhz.de\/flyer\/beitrag.php?id=21195\">http:\/\/www.nrhz.de\/flyer\/beitrag.php?id=21195<\/a><\/p>\n<p>31) <u><a href=\"http:\/\/www.europarl.europa.eu\/sides\/getDoc.do?type=MOTION&amp;reference=P8-RC-2015-0008&amp;language=EN\">http:\/\/www.europarl.europa.eu\/sides\/getDoc.do?type=MOTION&amp;reference=P8-RC-2015-0008&amp;language=EN<\/a><\/u><\/p>\n<p>32) <a href=\"https:\/\/jowiinter.blogspot.com\/2025\/08\/schwarzer-freitag-fur-kiew-west-europa.html\">https:\/\/jowiinter.blogspot.com\/2025\/08\/schwarzer-freitag-fur-kiew-west-europa.html<\/a><\/p>\n<p>33) <a href=\"https:\/\/goldseiten-forum.com\/thread\/24260-russland-der-b%C3%A4r-wehrt-sich\/?postID=1785742\">https:\/\/goldseiten-forum.com\/thread\/24260-russland-der-b%C3%A4r-wehrt-sich\/?postID=1785742<\/a><\/p>\n<p>34) <a href=\"https:\/\/shows.acast.com\/dialogue-works\/episodes\/paul-craig-roberts-trumps-putin-meeting-could-blow-upwhy-no\">https:\/\/shows.acast.com\/dialogue-works\/episodes\/paul-craig-roberts-trumps-putin-meeting-could-blow-upwhy-no<\/a><\/p>\n<p>35) <a href=\"https:\/\/www.paulcraigroberts.org\/2025\/08\/11\/putins-meeting-with-trump-the-triumph-of-delusion-over-reality\/\">https:\/\/www.paulcraigroberts.org\/2025\/08\/11\/putins-meeting-with-trump-the-triumph-of-delusion-over-reality\/<\/a><\/p>\n<p>36) <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/alaska-putin-trump-100.html\">https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/alaska-putin-trump-100.html<\/a><\/p>\n<p>37) <a href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/was-sagt-die-ukraine-zu-trumps-treffen-mit-putin-in-alaska\/a-73667027\">https:\/\/www.dw.com\/de\/was-sagt-die-ukraine-zu-trumps-treffen-mit-putin-in-alaska\/a-73667027<\/a><\/p>\n<p>38) <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/politik\/internationale-presse-bewertet-putin-trump-gipfel-in-alaska-93885731.html\">https:\/\/www.fr.de\/politik\/internationale-presse-bewertet-putin-trump-gipfel-in-alaska-93885731.html<\/a><\/p>\n<p>39) <a href=\"https:\/\/www.zdfheute.de\/politik\/ausland\/donald-trump-wladimir-putin-gipfeltreffen-liveticker-100.html\">https:\/\/www.zdfheute.de\/politik\/ausland\/donald-trump-wladimir-putin-gipfeltreffen-liveticker-100.html<\/a><\/p>\n<p>40) <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/politik\/ausland\/putin-bekommt-von-trump-genau-was-er-wollte-die-russen-medien-zeigen-es-schon_432cc5b0-2dfb-46bd-ac59-bcedcb80d778.html\">https:\/\/www.focus.de\/politik\/ausland\/putin-bekommt-von-trump-genau-was-er-wollte-die-russen-medien-zeigen-es-schon_432cc5b0-2dfb-46bd-ac59-bcedcb80d778.html<\/a><\/p>\n<p>41) <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/tiefpunkt-der-us-diplomatie-ausgang-des-alaska-gipfels-macht-experten-fassungslos-102.html\">https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/tiefpunkt-der-us-diplomatie-ausgang-des-alaska-gipfels-macht-experten-fassungslos-102.html<\/a><\/p>\n<p>42) <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/amerika\/presseschau-alaska-gipfel-100.html\">https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/amerika\/presseschau-alaska-gipfel-100.html<\/a><\/p>\n<p>43) <a href=\"https:\/\/www.watson.ch\/international\/usa\/631667924-donald-trump-und-wladimir-putin-in-alaska-so-reagiert-die-presse\">https:\/\/www.watson.ch\/international\/usa\/631667924-donald-trump-und-wladimir-putin-in-alaska-so-reagiert-die-presse<\/a><\/p>\n<p>44) <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/tiefpunkt-der-us-diplomatie-ausgang-des-alaska-gipfels-macht-experten-fassungslos-102.html\">https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/tiefpunkt-der-us-diplomatie-ausgang-des-alaska-gipfels-macht-experten-fassungslos-102.html<\/a><\/p>\n<p>45) <a href=\"https:\/\/onenews.com\/article\/CNH32S3469J62RK3C5K34DB56WR62E1P6XGK0D1MC9K36DK674TKMCHG68TJTC1R5MRKE81G6CX34C9T68S3MKJ364?category=News\">https:\/\/onenews.com\/article\/CNH32S3469J62RK3C5K34DB56WR62E1P6XGK0D1MC9K36DK674TKMCHG68TJTC1R5MRKE81G6CX34C9T68S3MKJ364?category=News<\/a><\/p>\n<p>46) <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/welt\/osteuropa\/politik\/ukraine-krieg-trump-selenskyj-beenden-putin-russland-100.html\">https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/welt\/osteuropa\/politik\/ukraine-krieg-trump-selenskyj-beenden-putin-russland-100.html<\/a><\/p>\n<p>47) <a href=\"https:\/\/www.washingtonpost.com\/world\/2025\/08\/18\/trump-ukraine-russia-europe\/\">https:\/\/www.washingtonpost.com\/world\/2025\/08\/18\/trump-ukraine-russia-europe\/<\/a><\/p>\n<p>48) <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/europa\/faq-trump-ukraine-100.html\">https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/europa\/faq-trump-ukraine-100.html<\/a><\/p>\n<p>49) <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/welt\/osteuropa\/politik\/ukraine-krieg-wadephul-waffenruhe-russland-friedensplan-gebietsverzicht-100.html\">https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/welt\/osteuropa\/politik\/ukraine-krieg-wadephul-waffenruhe-russland-friedensplan-gebietsverzicht-100.html<\/a><\/p>\n<p>50) Willy Wimmer, mail vom 18. August 2025<\/p>\n<p>51) <a href=\"https:\/\/www.emma.de\/artikel\/noch-hat-die-ukraine-eine-zukunft-341975\">https:\/\/www.emma.de\/artikel\/noch-hat-die-ukraine-eine-zukunft-341975<\/a><\/p>\n<p>52) Willy Wimmer, mail vom 19. August 2025<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Bild oben: Pr\u00e4sident Donald J. Trump begr\u00fc\u00dft den russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin auf der Joint Base Elmendorf-Richardson in Anchorage, Alaska, am 15. August 2025\u00a0<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">Foto: Benjamin D Applebaum &#8211; United States Department of Defense with the ID 250815-D-LS763-1030. Public Domain<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">Quelle: <a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=172747144\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=172747144<\/a><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Beitrag von Wolfgang Effenberger<\/b><br \/>\nDas j\u00fcngste Gipfeltreffen zwischen US-Pr\u00e4sident Trump und Russlands Pr\u00e4sident Putin in Alaska r\u00fcckte einmal mehr die Grenzen der internationalen Machtentfaltung in den Fokus. Trotz gro\u00dfer medialer Aufmerksamkeit und dem historischen Austragungsort blieben die konkreten Ergebnisse d\u00fcrftig. Gerade hier wird deutlich, wie sehr die Handlungs- und Entscheidungsspielr\u00e4ume beider Pr\u00e4sidenten \u2013 jenseits machtvoller Rhetorik \u2013 durch strukturelle Zw\u00e4nge limitiert werden. Die Analyse st\u00fctzt sich dabei insbesondere auf milit\u00e4rische Zukunftskonzepte wie TRADOC Pamphlet 525-3-1 (&#8222;The U.S. Army Operating Concept&#8220;) sowie die US-Kongress-Resolution H.Res. 758 vom Dezember 2014. Paul Craig, der US-Analyst, Publizist und ehemalige Vizefinanzminister unter US-Pr\u00e4sident Ronald Reagan hatte den Alaska-Gipfel einen Tag vorher als ein \u201eSondierungstreffen\u201c zur Pr\u00fcfung der Voraussetzungen einer Kriegsbeendigung in der Ukraine eingeordnet.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":22630,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","advanced_seo_description":"","jetpack_seo_html_title":"","jetpack_seo_noindex":false,"jetpack_post_was_ever_published":false,"footnotes":""},"categories":[12],"tags":[2732,1458,2462,1406,1021,1151,2489,1762,2318,1038,1770,121,2518,56,223,222,1815,2001,2734,639,1991,185,1715,1732],"class_list":["post-22668","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-demokratie-medien-aufklaerung","tag-alaska","tag-bedrohung","tag-berichterstattung","tag-diplomatie","tag-donald-trump","tag-europa","tag-friedrich-merz","tag-gebietsansprueche","tag-gipfeltreffen","tag-grossbritannien","tag-macron","tag-medien","tag-misserfolg","tag-nato","tag-putin","tag-russland","tag-selenskyj","tag-sicherheit","tag-sicherheitsgarantien","tag-ukraine-konflikt","tag-unipolare-weltordnung","tag-usa","tag-verhandlungen","tag-waffenstillstand"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Trump_Putin_Alaska_Arrival_9260680_800x450.jpg?fit=800%2C450&ssl=1","jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p9stpK-5TC","jetpack-related-posts":[{"id":22188,"url":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=22188","url_meta":{"origin":22668,"position":0},"title":"Karin Leukefeld: USA greifen den Iran an \u2013 Ein aktueller Situationsbericht!","author":"Webredaktion","date":"25. 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