{"id":22640,"date":"2025-08-23T03:45:41","date_gmt":"2025-08-23T01:45:41","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=22640"},"modified":"2025-09-16T03:10:03","modified_gmt":"2025-09-16T01:10:03","slug":"europa-ist-auf-dem-falschen-weg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=22640","title":{"rendered":"\u201eEuropa ist auf dem falschen Weg\u201c"},"content":{"rendered":"<p><strong>Wer Frieden f\u00fcr die Ukraine will und wer nicht?<\/strong><\/p>\n<p><em>Ein Kommentar von <strong>Tilo Gr\u00e4ser<\/strong>.<\/em><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Erstver\u00f6ffentlichung als Tagesdosis vom 20.08.2025 auf <a href=\"https:\/\/apolut.net\/europa-ist-auf-dem-falschen-weg-von-tilo-graser\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">apolut.net<\/a><\/span><\/p>\n<p>Der Beitrag ist auch als Audiopodcast verf\u00fcgbar:<\/p>\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-22640-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/apolut.net\/content\/media\/2025\/08\/tagesdosis-20250820-apolut.mp3?_=1\" \/><a href=\"https:\/\/apolut.net\/content\/media\/2025\/08\/tagesdosis-20250820-apolut.mp3\">https:\/\/apolut.net\/content\/media\/2025\/08\/tagesdosis-20250820-apolut.mp3<\/a><\/audio>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Bereitgestellt von <a href=\"https:\/\/apolut.net\/europa-ist-auf-dem-falschen-weg-von-tilo-graser\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">apolut.net<\/a><\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\"><a href=\"https:\/\/apolut.net\/content\/media\/2025\/08\/tagesdosis-20250820-apolut.mp3\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Download<\/a><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>W\u00e4hrend die Pr\u00e4sidenten der USA und Russlands Frieden f\u00fcr die Ukraine suchen, wollen die westeurop\u00e4ischen F\u00fchrungen anscheinend einen solchen weiter verhindern. Die westeurop\u00e4ischen Politiker, treue Vasallen der in den USA abgew\u00e4hlten Kriegstreiber hinter Joseph Biden, wollen den Stellvertreterkrieg in dem Land gegen Russland fortsetzen \u2013 bis Russland \u201eruiniert\u201c ist. Das zeigen ihre sowie die medialen Reaktionen auf den Alaska-Gipfel und das Treffen in Washington am Montag.<\/p>\n<p>Davon k\u00fcnden unter anderem Aussagen des franz\u00f6sischen Pr\u00e4sidenten Emmanuel Macron, der am Dienstag dem franz\u00f6sischen Sender TF1\/LCI <a href=\"https:\/\/www.tf1info.fr\/international\/videos\/video-la-paix-a-quel-prix-les-reponses-d-emmanuel-macron-46732-2389545.html?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">erkl\u00e4rte<\/a>: \u201eDieser Frieden darf nicht \u00fcberst\u00fcrzt werden\u201c. Macron behauptete tats\u00e4chlich, die Europ\u00e4er wollten wie Trump Frieden f\u00fcr die Ukraine. Dieser sei aber nicht m\u00f6glich ohne \u201etiefgreifende Garantien\u201c \u2013 das h\u00e4tten die Minsk-Abkommen gezeigt. Das sagte der Pr\u00e4sident des Landes, das als eine der Garantiem\u00e4chte dieser Abkommen nichts daf\u00fcr tat, dass diese von Kiew eingehalten werden. Stattdessen wirft er Russland vor, diese gebrochen zu haben, ohne Beweise daf\u00fcr anzuf\u00fchren.<\/p>\n<p>Dabei ignoriert Macron auch die <a href=\"https:\/\/de.euronews.com\/2023\/04\/11\/telefonstreich-opfer-hollande-minsker-abkommen-ein-manover-des-westens?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Aussagen<\/a> seiner Amtsvorg\u00e4ngers Francois Hollande vom April 2023:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eEs gab die Vorstellung, dass es Putin war, der Zeit gewinnen wollte,\u00a0dabei wollten wir [Frankreich und\u00a0Deutschland] Zeit gewinnen,\u00a0damit die Ukraine sich erholen und aufr\u00fcsten kann.\u201c<\/p>\n<p>Das hatte Ex-Bundeskanzlerin Angela Merkel in einem <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2022\/51\/angela-merkel-russland-fluechtlingskrise-bundeskanzler?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Interview<\/a> mit der Wochenzeitung <em>Die Zeit<\/em> im Dezember 2022 bereits eingestanden: \u201eUnd das Minsker Abkommen 2014 war der Versuch, der Ukraine Zeit zu geben.\u201c<\/p>\n<h5>Geschichtsleugner und Faktenverdreher<\/h5>\n<p>In seinem kurzen TV-Auftritt am Dienstag bezeichnete Macron Russland nicht nur als \u201edestabilisierende Macht und eine potenzielle Bedrohung f\u00fcr viele von uns\u201c. Er sieht es auch als \u201eRaubtier\u201c und \u201eUngeheuer vor unserer Haust\u00fcr\u201c, das \u201eeine Bedrohung f\u00fcr die Europ\u00e4er\u201c darstelle.<\/p>\n<p>Von Geschichts- und Faktenleugnung k\u00fcndet auch, was der Bundesau\u00dfenminister Johann Wadephul am Dienstag laut der Zeitung <em>Rheinische Post<\/em> <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/politik\/ausland\/krieg_ukraine\/ukraine-krieg-wadephul-verlangt-von-putin-zustimmung-zu-waffenstillstand_aid-133228719?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">sagte<\/a>: Nun m\u00fcsse Russlands Pr\u00e4sident Wladimir Putin sich \u201ebewegen\u201c und einem Waffenstillstand zustimmen. Einen solchen lehnt Russland auch aus der Erfahrung mit den Minsker Abkommen ab und will stattdessen Friedensverhandlungen. Das hat anscheinend sogar US-Pr\u00e4sident Trump beim Treffen mit Putin \u00fcberzeugt, weshalb er keinen Waffenstillstand mehr forderte.<\/p>\n<p>Doch Wadephul k\u00fcmmert das ebenso wenig wie Kanzler Merz, der auf der Plattform <em>X<\/em> am Dienstag <a href=\"https:\/\/x.com\/bundeskanzler\/status\/1957585937510343056?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">erkl\u00e4rte<\/a>, Verhandlungen seien erst m\u00f6glich, \u201ewenn die Waffen schweigen\u201c. Den Bundesau\u00dfenminister scheint auch die Vorgeschichte des Krieges in der Ukraine nicht zu interessieren. Er behauptete, Kiew brauche Garantien, falls sich Russland nicht an eine Friedensvereinbarung mit der Ukraine halte. Damit m\u00fcsse gerechnet werden, \u201enachdem Russland ohne jede Not und ohne jede Motivation die Ukraine angegriffen hat\u201c.<\/p>\n<p>Im politischen und medialen Establishment der Bundesrepublik Deutschland und des Westens scheint Panik zu herrschen, weil die Pr\u00e4sidenten der USA und Russlands miteinander reden und sich auch noch gut zu verstehen scheinen. Das sollte normal sein \u2013 immerhin handelt es sich\u00a0um die Staatschefs der beiden gr\u00f6\u00dften Atomm\u00e4chte, die immer noch das Potenzial haben, nicht nur einander gegenseitig, sondern die Erde mehrfach zu vernichten. Um das zu verhindern, m\u00fcssen beide miteinander reden, was zu lange zu wenig bis gar nicht geschah.<\/p>\n<p>Wenn Trump und Putin damit beginnen,\u00a0wieder normale Beziehungen zwischen beiden L\u00e4ndern herzustellen, dann nutzt das auch der Ukraine \u2013 auf deren Territorium seit Jahren ein Stellvertreterkrieg gegen Russland gef\u00fchrt wird, begonnen von den USA, die diesen nun beenden k\u00f6nnten. Ob das auch geschieht, werden wir sehen, und es wird sich zeigen, ob diese Entwicklung dauerhaft ist.<\/p>\n<h5>Waffen statt Diplomaten<\/h5>\n<p>In einem <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=kKnpQpKI-oE&amp;ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Telefon-Interview<\/a> mit dem Sender <em>Fox News<\/em> \u00e4u\u00dferte Trump am Dienstag Verst\u00e4ndnis f\u00fcr Russlands Widerstand gegen eine NATO-Mitgliedschaft der Ukraine. Den Kiewer Wunsch danach sieht er demnach als Kern des Konflikts. Doch im Unterschied dazu\u00a0stellen die deutschen Politiker, Medien und \u201eExperten\u201c sich nicht einmal die Frage, ob die russische Sicht nicht vielleicht berechtigt ist, und wenn es nur aus Moskauer Perspektive ist. Ein Grundsatz der Diplomatie ist die F\u00e4higkeit, \u201esich in die Schuhe des anderen zu stellen\u201c. Oder wie es die nordamerikanischen Indianer sagen:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><em>\u201eGehe hundert Schritte in den Schuhen eines anderen, wenn du ihn verstehen willst.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Wenn das die Politik- und Mediendarsteller im Westen\u00a0und vor allem in Deutschland k\u00f6nnten und wollten, gebe es den Krieg nicht. Wobei hierbei auch die Frage zu beantworten bleibt, ob der Krieg nicht folgerichtig war: Krieg ist zum einen im Kapitalismus immer auch ein Mittel,\u00a0um Krisen zu l\u00f6sen. Zum anderen ist er die Fortsetzung der Konkurrenz mit anderen Mitteln und sichert zumindest kurzfristig Maximalprofite, f\u00fcr die es in Friedenszeiten mehr Zeit braucht. Dennoch ist auch die friedliche Konfliktl\u00f6sung \u00fcberlebensnotwendig f\u00fcr alle, da es sich eben bei den USA und Russland um die gr\u00f6\u00dften Atomm\u00e4chte handelt. Das scheint zumindest in Moskau und Washington begriffen worden zu sein.<\/p>\n<p>Dagegen fehlt bis heute jeglicher Ansatz einer echten Friedensinitiative aus der EU, um den Krieg in der Ukraine so schnell wie m\u00f6glich zu beenden. Stattdessen kommt von Merz und Co. nur die alte t\u00f6dliche Leier: mehr Geld und mehr Waffen f\u00fcr Kiew. Das kritisiert Harald Kujat, ehemaliger Bundeswehr-Generalinspekteur der Bundeswehr und Vorsitzender des NATO-Milit\u00e4rausschusses. Er erkl\u00e4rte am Sonntag im\u00a0<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=ZHmJ57vKdNE&amp;ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Gespr\u00e4ch<\/a> mit der Schweizer Zeitung\u00a0<em>Die Weltwoche<\/em>, es sei klar gewesen, dass Trump und Putin beim Gipfel keine Vereinbarung zum Kriegsende in der Ukraine ohne diese treffen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eEs war offensichtlich so, dass die Europ\u00e4er grunds\u00e4tzlich den Fu\u00df in der T\u00fcr haben wollen, dass sie irgendwie dabei sein wollen, aber man muss eben ihnen auch sagen: Ihr habt dreieinhalb Jahre nichts daf\u00fcr getan, dass dort Frieden entsteht.\u201c<\/p>\n<p>Nur der ungarische Ministerpr\u00e4sident Victor Orb\u00e1n habe versucht, die EU aus ihrer Sackgasse herauszuholen und sei daf\u00fcr heftig kritisiert worden. Kujat bewertete den Alaska-Gipfel positiv und verwies auf das offensichtlich gute Verh\u00e4ltnis zwischen Putin und Trump. Zu beobachten bleibe, ob sich die EU-Politiker nun tats\u00e4chlich in die Bem\u00fchungen des US-Pr\u00e4sidenten integrieren werden und nicht Bedingungen stellen, die nicht erf\u00fcllbar seien \u2013 das sagte er vor dem Washington-Treffen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eEs gibt nur einen Weg, um eine katastrophale milit\u00e4rische Niederlage der Ukraine zu verhindern. Und dieser Weg hei\u00dft Friedensverhandlungen. Das ist entscheidend.\u201c<\/p>\n<p>Der Ex-General wundert sich,\u00a0warum noch kein EU-Politiker Selenskyj aufgefordert hat, sein eigenes Dekret vom Dezember 2022 aufzuheben, das Verhandlungen mit Russland und mit Putin verbietet. Kujat zeigt sich \u00fcberrascht von Trumps Kurswechsel, indem er vom Streben nach einem schnellen Waffenstillstand, der wahrscheinlich nicht halten w\u00fcrde, umschwenkte auf einen \u201eklaren Verhandlungskurs\u201c. Das sieht er als den entscheidenden Punkt\u00a0des Alaska-Gipfels und zugleich als den \u201eeinzig erfolgversprechenden Weg\u201c f\u00fcr ein Ende des Ukraine-Krieges.<\/p>\n<h5>Ignoriertes und Erkenntnisse<\/h5>\n<p>Die meisten Beobachter des Geschehens \u00fcbersehen oder ignorieren allerdings die\u00a0<a href=\"https:\/\/transition-news.org\/frieden-suchen-statt-frieden-schaffen-putin-und-trump-bei-historischem-gipfel?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Aussage<\/a>\u00a0des russischen Pr\u00e4sidenten, der zum Gipfelabschluss den Krieg in der Ukraine als \u201eTrag\u00f6die \u2013 eine furchtbare Wunde\u201c bezeichnet hat und hinzuf\u00fcgte:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eDeshalb ist Russland aufrichtig daran interessiert, dem ein Ende zu setzen.\u201c<\/p>\n<p>Laut dem US-Sondergesandten Steve Witkoff\u00a0hat sich Putin gegen\u00fcber Trump dazu bereit erkl\u00e4rt, gesetzlich zu verankern, dass Russland nach einem Friedensabkommen keine weiteren Gebiete der Ukraine annektieren wird. Er habe zudem zugesagt, keine europ\u00e4ischen Grenzen zu verletzen,\u00a0<a href=\"https:\/\/www.foxnews.com\/video\/6377010769112?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">berichtete<\/a> Witkoff am Sonntag gegen\u00fcber dem US-Sender\u00a0<em>Fox News<\/em>. Letzteres w\u00fcrde der wahnwitzigen Aufr\u00fcstung im Westen\u00a0und vor allem in der EU den Boden entziehen, die mit der angeblichen \u201erussischen Gefahr\u201c begr\u00fcndet wird.<\/p>\n<p>In Russland wird nat\u00fcrlich anders auf den Gipfel in Alaska und das Treffen in Washington geblickt. So hat der russische Politologe Timofej Bordatschow den Gipfel als Erfolg f\u00fcr Trump und Putin <a href=\"https:\/\/profile.ru\/columnist\/pobedy-na-kraju-zemli-1743689\/?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">bezeichnet<\/a>. Bordatschow ist Programmdirektor des Waldai-Klubs und wissenschaftlicher Leiter des Zentrums f\u00fcr umfassende europ\u00e4ische und internationale Studien an der Nationalen Forschungsuniversit\u00e4t Higher School of Economics (HSE). Er stellte unter anderem fest:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eDas wichtigste praktische Ergebnis dieses Gipfels war, dass die f\u00fchrende westliche Macht ihre Doktrin der \u201aIsolation und strategischen Niederlage\u2018 Russlands aufgab.\u201c<\/p>\n<p>Das stelle einen Bruch mit dem bisherigen Paradigma dar, in dem jede abweichende Nation zu einem Paria (Ausgesto\u00dfener) der \u201einternationalen Gemeinschaft\u201c degradiert wurde. Dieser Wandel vollzog sich laut Bordatschow nicht dank des guten Willens der USA, \u201esondern unter dem Druck Russlands, der globalen Mehrheit und der inneren Konflikte in den USA\u201c. Er sieht einen \u201eSieg Moskaus\u201c, der \u201eunweigerlich die Unabh\u00e4ngigkeit anderer Nationen weltweit st\u00e4rken\u201c werde.<\/p>\n<p>Zu den Ergebnissen des Alaska-Gipfels und des Treffens in Washington geh\u00f6rt allerdings aus Sicht des Milit\u00e4rexperten Juri Podoljaka, dass es keine ernsthaften Fortschritte in Frage des ukrainischen Territoriums gebe. Seine Schlussfolgerung:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eDaher wird der Krieg vorerst weitergehen. Das ist das wichtigste Ergebnis.\u201c<\/p>\n<p>Podoljaka wird in einem <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/international\/253742-krieg-wird-vorerst-weitergehen-reaktionen-russland-spektakel-washington\/?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\u00dcberblick<\/a> des russischen Onlineportals <em>RT DE<\/em> \u00fcber russische Reaktionen auf die Gespr\u00e4che zitiert. Bei den Gespr\u00e4chen in Washington \u00fcber Sicherheitsgarantien f\u00fcr die Ukraine w\u00fcrden Europa und Kiew in ihrer gemeinsamen Position auf \u201eMinsk 3\u201c zusteuern, so der Milit\u00e4rexperte. Das bedeute, der Krieg werde \u201eeingefroren\u201c, damit das \u201eNazi-Regime wieder einmal seine Wunden lecken, sich bewaffnen und sich auf den n\u00e4chsten Kampf mit Russland vorbereiten kann\u201c.\u00a0Podoljaka ist sich sicher, dass Russland darauf nicht eingehen wird. \u201eDas gab es schon einmal, und das Ergebnis einer solchen Entscheidung ist leicht vorherzusagen.\u201c<\/p>\n<h5>Emotionen statt Politik<\/h5>\n<p>Bei dem Treffen Trumps mit den Europ\u00e4ern und Selenskyj sei es weniger um die Ukraine als vielmehr darum gegangen, die Realit\u00e4t der transatlantischen Beziehungen offenzulegen, sagte Fjodor Lukjanow, Chefredakteur von\u00a0<em>Russia in Global Affairs<\/em>, gegen\u00fcber\u00a0<em>RT<\/em> laut dem Bericht<em>.<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eDie eigentliche Erkenntnis war, wie deutlich der Charakter der Beziehungen innerhalb der westlichen Gemeinschaft offenbart wurde.\u201c<\/p>\n<p>Aus Sicht von Lukjanow haben die Westeurop\u00e4er keine politische Handlungsf\u00e4higkeit mehr in ihren Beziehungen zu Washington, was schon unter Joseph Biden begonnen habe. Trump behandele Europa \u201eoffen als ein Werkzeug \u2013 in erster Linie ein finanzielles \u2013, das die Vereinigten Staaten von l\u00e4stigen Ausgaben befreit\u201c, nicht als einen Partner, dessen unabh\u00e4ngige Position ber\u00fccksichtigt werden m\u00fcsse. Der zugrunde liegende Kurs der USA sei seit einem Vierteljahrhundert unver\u00e4ndert und werde sich nicht \u00e4ndern, \u201eegal wer im Wei\u00dfen Haus sitzt\u201c, so der russische Politologe.<\/p>\n<p>Eine interessante Perspektive auf den Alaska-Gipfel und des Washington-Treffens bietet auch der ungarische Diplomat Gy\u00f6rgy Varga. Er war in Russland, der Ukraine und Moldawien diplomatisch t\u00e4tig, unter anderem als Botschafter, und von 2017 bis 2021 Leiter der OSZE-Beobachtermission in Russland. Aus seiner Sicht hat die US-Au\u00dfenpolitik \u201eendlich den Kurs eingeschlagen, den Pr\u00e4sident Trump bereits im Wahlkampf angek\u00fcndigt und im Januar begonnen hatte\u201c.<\/p>\n<p>Der erfahrene Diplomat erkl\u00e4rte in einem am Dienstag ver\u00f6ffentlichten <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=hCU3a01n55E&amp;ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Podcast-Interview<\/a>, dass der Gipfel in Alaska und der Umgang mit dem russischen Pr\u00e4sidenten dabei dem diplomatischen Protokoll entsprach. Zu den westlichen Journalisten und Politikern, die das Treffen von Trump und Putin als \u201eTheater\u201c beschreiben, sagte er, dass diese sich in den letzten Jahren in eine Russlandfeindseligkeit hineingesteigert h\u00e4tten. Deshalb sei f\u00fcr sie der Empfang f\u00fcr Putin durch Trump in Alaska ein \u201eStich ins Herz\u201c gewesen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eDas ist eine sehr, sehr schlechte, im Grunde emotional begr\u00fcndete Haltung und keine rationale Au\u00dfenpolitik.\u201c<\/p>\n<p>Varga sagte, er sehe es mit einer rationalen Haltung f\u00fcr selbstverst\u00e4ndlich an, dass Gro\u00dfm\u00e4chte so miteinander umgehen m\u00fcssen, wie es in Alaska zu sehen war. In Bezug auf das Treffen Trumps mit Selenskyj und westeurop\u00e4ischen Politikern, stellte er fest, dass Bundeskanzler Merz als Einziger f\u00fcr die vom US-Pr\u00e4sidenten bereits verworfene Idee eines Waffenstillstands eintrat. Die italienische Ministerpr\u00e4sidentin Giorgia Meloni habe dabei im Wei\u00dfen Haus mit ihrer Mimik nicht verbergen k\u00f6nnen, dass Merz gegen die Absprachen handelte.<\/p>\n<h5>Interessen und Verbrechen<\/h5>\n<p>Der ungarische Diplomat warf dem deutschen Kanzler vor, die Interessen Deutschlands und Europas zu missachten und aufzugeben. Die Politik Berlins und Br\u00fcssels schade der eigenen Wirtschaft, w\u00e4hrend Merz die US-Politik beeinflussen und schon Bundeswehrsoldaten in die Ukraine schicken wolle.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eEr behauptet Unm\u00f6gliches, plant Unm\u00f6gliches und gibt die deutschen und europ\u00e4ischen Wirtschaftsinteressen v\u00f6llig auf.\u201c<\/p>\n<p>Das liege an der Person von Merz, so Varga, der auf dessen Verbindungen zum US-Finanzverwalter BlackRock verwies. Der deutsche Kanzler sei \u201ein seiner Ideologie so sehr mit der globalen Finanzelite, der amerikanischen Demokratischen Partei und der fr\u00fcheren Biden-Regierung verbunden\u201c und k\u00f6nne sich anscheinend nicht davon l\u00f6sen. Zu den westeurop\u00e4ischen Vorschl\u00e4gen, eigene Truppen zur \u201eFriedenssicherung\u201c zu stationieren \u2013 was Moskau weiter kategorisch <a href=\"https:\/\/www.kettner-edelmetalle.de\/news\/moskau-lehnt-nato-truppen-in-der-ukraine-kategorisch-ab-eskalationsgefahr-wachst-18-08-2025?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">ablehnt<\/a> \u2013, erkl\u00e4rte Varga, damit w\u00fcrden NATO-St\u00fctzpunkte in der Ukraine unter einem Vorwand errichtet. Damit zeige sich die \u201eKoalition der Willigen\u201c als eine \u201eKoalition der Unruhestifter\u201c. F\u00fcr den Diplomaten ist klar:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eLeider vertreten sie auch in dieser Frage nicht die europ\u00e4ischen Interessen, denn wenn es tats\u00e4chlich gelingt, Frieden zu erreichen, und die Ukraine die Neutralit\u00e4t akzeptiert, gibt es keine gr\u00f6\u00dfere Garantie, als dass die Ukraine ein neutrales Land ist und keine fremden Truppen auf ihrem Territorium stationiert sind.\u201c<\/p>\n<p>Er warf der \u201eKoalition der Willigen\u201c vor, den Krieg ebenso wie die russlandfeindliche Politik nicht stoppen zu wollen, obwohl das zum eigenen Schaden sei. Die EU falle es schwer, zur Normalit\u00e4t zur\u00fcckzukehren. Sie befinde sich damit \u201eauf einem sehr falschen Weg\u201c, stellte Varga fest. Er wirft den europ\u00e4ischen Politikern beziehungsweise den Regierungen, die nach Washington kamen, vor, \u201ekonkrete Verbrechen in diesem Krieg begangen\u201c zu haben, \u201ebei seiner Vorbereitung und Durchf\u00fchrung\u201c. Dazu geh\u00f6re die Unterst\u00fctzung f\u00fcr den Maidan-Putsch im Februar 2014 und das nicht durchgesetzte Minsker Abkommen 2015, obwohl es ein Dokument des UN-Sicherheitsrates war:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eDie Ukraine hat diese Vereinbarung nie umgesetzt, niemand hat sie dazu aufgefordert, also haben sie in schuldhafter Weise die Voraussetzungen f\u00fcr den Krieg geschaffen.\u201c<\/p>\n<p>Varga z\u00e4hlt auch dazu, dass der ehemalige britische Premier Boris Johnson im April 2022 die Kiewer F\u00fchrung davon abhielt, das m\u00f6gliche ukrainisch-russische Friedensabkommen zu unterzeichnen. Damit sei verhindert worden, dass der Krieg nach sechs Wochen wieder enden konnte, wozu Moskau und anfangs auch Kiew bereit gewesen seien. Dagegen erkenne Washington inzwischen die Realit\u00e4ten an und wolle wieder normale Beziehungen zu Russland herstellen. Es sei offensichtlich, dass die US-F\u00fchrung erkannt habe, dass der Krieg in der Ukraine verloren ist.<\/p>\n<p>Der ungarische Diplomat machte auf die bisher 700 Milliarden Dollar an westlicher Hilfe, vor allem milit\u00e4rischer, f\u00fcr die Ukraine aufmerksam. Davon profitiere die westliche R\u00fcstungsindustrie. Die h\u00e4tte den Krieg in der Ukraine genutzt, \u201eum die in der Zeit des Kalten Krieges angeh\u00e4uften Waffenbest\u00e4nde aus den Lagern der R\u00fcstungsunternehmen und der Geldgeber hinter ihnen zu r\u00e4umen, deren weitere Lagerung oder Vernichtung nur Kosten verursacht h\u00e4tte\u201c. Der Westen habe alte Technik geliefert, w\u00e4hrend nun die R\u00fcstungsindustrie auf Hochtouren laufe. Es sei klar:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eWenn Frieden einkehrt, dann werden die Aktien der R\u00fcstungsunternehmen nat\u00fcrlich fallen. Also werden diejenigen, die moralisch von diesem Krieg betroffen sind, f\u00fcr dessen Fortsetzung stimmen, weil sie der Meinung sind, dass der Aggressor bestraft werden muss.\u201c<\/p>\n<h5>Verrat und Ideologie<\/h5>\n<p>Wer nur moralisch auf das Geschehen schaue, suche nicht nach den Gr\u00fcnden f\u00fcr den Krieg und interessiere sich nicht f\u00fcr die Interessen im Hintergrund, so Varga. Aus seiner Sicht verr\u00e4t die europ\u00e4ische Politikelite die Ukraine erneut, wenn sie sich den territorialen Realit\u00e4ten verweigert. Russland baue jeden Tag seine milit\u00e4rischen Erfolge und das eroberte Territorium aus.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eJe mehr der Westen also Zeit schindet und sich auf ukrainische Interessen beruft, desto mehr arbeitet er jeden Tag gegen die Interessen der Ukraine. Jeden Tag kommen weitere Quadratkilometer unter russische Kontrolle.\u201c<\/p>\n<p>Deutschland agiere wie Frankreich und Gro\u00dfbritannien \u201ederzeit aus einer rein ideologischen Position\u201c best\u00e4tigte der Philosoph und Publizist Hauke Ritz in einem <a href=\"https:\/\/kontrafunk.radio\/de\/sendung-nachhoeren\/politik-und-zeitgeschehen\/kontrafunk-aktuell\/kontrafunk-aktuell-vom-19-august-2025?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Interview<\/a> am Dienstag mit dem Sender <em>Kontrafunk<\/em>. Die westeurop\u00e4ische Politik interessiere sich nicht daf\u00fcr, \u201ewas die Realit\u00e4t ist\u201c. Sie w\u00fcrden noch nicht mal dar\u00fcber nachdenken, dass sie es mit einer Nuklearmacht zu tun haben. Damit w\u00fcrden sie das Risiko einer aus den Fugen geratenen Eskalationsspirale ignorieren, so Ritz.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eSie wollen die Realit\u00e4t auf den Schlachtfeldern der Ukraine nicht zur Kenntnis nehmen, dass ein Sieg Russlands unvermeidlich geworden ist.\u201c<\/p>\n<p>Merz habe \u201eFantasievorstellungen dar\u00fcber, dass Russland aus Europa rausgeschlossen werden k\u00f6nnte, dass es m\u00f6glich sei, eine Nuklearmacht irgendwie zu besiegen oder seine Macht zu reduzieren.\u201c Zu den Folgen des Handelns aus einer ideologischen Haltung heraus geh\u00f6re, dass die westeurop\u00e4ische Politik \u201egeopolitisch nicht relevant\u201c sei. Der Philosoph und Publizist fordert angesichts der deutschen Geschichte eine Politik, die \u201evor dem Hintergrund der Erfahrung des Ersten Weltkriegs, des Zweiten Weltkriegs, der deutschen Teilung, des Kalten Krieges jetzt eine vern\u00fcnftige Position im Ukraine-Krieg\u201c einbringt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eWir k\u00f6nnten als Friedensmacht auftreten, als diplomatische Kraft in der Tradition Willy Brandts und Egon Bahrs, aber leider tun wir das nicht, sondern wir nehmen diese beinharte ideologische Position ein, die realit\u00e4tsfremd ist.\u201c<\/p>\n<p>Ritz hat k\u00fcrzlich das <a href=\"https:\/\/westendverlag.de\/Warum-der-Weltfrieden-von-Deutschland-abhaengt\/2226?ref=apolut.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Buch<\/a> \u201eWarum der Weltfrieden von Deutschland abh\u00e4ngt\u201c ver\u00f6ffentlicht. Er schl\u00e4gt als Alternative zur Politik der Konfrontation ein Konzept einer gemeinsamen Sicherheit vor, das nicht mehr versucht, die Sicherheit durch die Anh\u00e4ufung von Waffen zu monopolisieren. Das erfordere R\u00fcstungsbeschr\u00e4nkung und neue R\u00fcstungskontrollmechanismen. F\u00fcr den Publizisten k\u00f6nnte der Alaska-Gipfel \u201eder erste Schritt zu einer Wiederbelebung der Abr\u00fcstungsvertr\u00e4ge der 70er Jahre\u201c gewesen sein, \u201eohne die es in den 80er Jahren schon zum Atomkrieg gekommen w\u00e4re\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Tilo Gr\u00e4ser ist diplomierter Journalist und Mitglied des Deutschen Freidenker-Verbandes<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Bild oben: Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz und der franz\u00f6sische Pr\u00e4sident Emmanuel Macron am 18. August 2025 vor dem Treffen mit US-Pr\u00e4sident Donald Trump im Oval Office im Wei\u00dfen Haus in Washington D.C.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">Foto: The White House \/ Daniel Torok &#8211; <a href=\"https:\/\/www.flickr.com\/photos\/202101414@N05\/54732162600\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.flickr.com\/photos\/202101414@N05\/54732162600\/<\/a>, Public Domain<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">Quelle: <a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=173085466\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=173085466<\/a><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Kommentar von Tilo Gr\u00e4ser<\/b><br \/>\nW\u00e4hrend die Pr\u00e4sidenten der USA und Russlands Frieden f\u00fcr die Ukraine suchen, wollen die westeurop\u00e4ischen F\u00fchrungen anscheinend einen solchen weiter verhindern. Die westeurop\u00e4ischen Politiker, treue Vasallen der in den USA abgew\u00e4hlten Kriegstreiber hinter Joseph Biden, wollen den Stellvertreterkrieg in dem Land gegen Russland fortsetzen \u2013 bis Russland \u201eruiniert\u201c ist. Das zeigen ihre sowie die medialen Reaktionen auf den Alaska-Gipfel und das Treffen in Washington am Montag. Davon k\u00fcnden unter anderem Aussagen des franz\u00f6sischen Pr\u00e4sidenten Emmanuel Macron, der am Dienstag dem franz\u00f6sischen Sender TF1\/LCI erkl\u00e4rte: \u201eDieser Frieden darf nicht \u00fcberst\u00fcrzt werden\u201c. Macron behauptete tats\u00e4chlich, die Europ\u00e4er wollten wie Trump Frieden f\u00fcr die Ukraine. <\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":22650,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","advanced_seo_description":"","jetpack_seo_html_title":"","jetpack_seo_noindex":false,"jetpack_post_was_ever_published":false,"footnotes":""},"categories":[13],"tags":[2732,1831,1406,1021,182,1151,2262,335,2292,2489,572,2401,1770,223,222,1111,639,796,185,2619,1416,1732],"class_list":["post-22640","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-frieden-antifaschismus-solidaritaet","tag-alaska","tag-blackrock","tag-diplomatie","tag-donald-trump","tag-eu","tag-europa","tag-fakten","tag-frieden","tag-friedensverhandlungen","tag-friedrich-merz","tag-geschichtsfaelschung","tag-internationale-beziehungen","tag-macron","tag-putin","tag-russland","tag-ukraine","tag-ukraine-konflikt","tag-un-sicherheitsrat","tag-usa","tag-wadephul","tag-waffen","tag-waffenstillstand"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Friedrich_Merz_und_Emmanuel_Macron_54732162600_800x450.jpg?fit=800%2C450&ssl=1","jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p9stpK-5Ta","jetpack-related-posts":[{"id":23856,"url":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=23856","url_meta":{"origin":22640,"position":0},"title":"Kein Frieden f\u00fcr die Ukraine","author":"Webredaktion","date":"12. 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