{"id":22336,"date":"2025-07-09T03:23:16","date_gmt":"2025-07-09T01:23:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=22336"},"modified":"2025-08-02T13:46:51","modified_gmt":"2025-08-02T11:46:51","slug":"in-moskau-zum-80-jahrestag-des-sieges-ueber-den-faschismus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=22336","title":{"rendered":"In Moskau zum 80. Jahrestag des Sieges \u00fcber den Faschismus"},"content":{"rendered":"<p><em>von <strong>Tilo Gr\u00e4ser<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Aus:\u00a0<a href=\"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=22283\">\u201eFREIDENKER\u201c Nr. 2-25<\/a>, Juli 2025, S. 3-11, 84. Jahrgang<\/p>\n<p>Ich musste an den einen meiner beiden Gro\u00df\u00adv\u00e4ter denken, den ich nie kennengelernt habe, als ich zusammen mit meiner Kollegin und Partnerin \u00c9va P\u00e9li am 11. Mai durch die Umgebung von Moskau fuhr. Wir sa\u00dfen gemeinsam mit Viktor Lerch aus Selenograd sowie dessen Nichte und deren Mann im Auto und fuhren durch Orte und W\u00e4lder im Nordwesten der russischen Hauptstadt. Unser Ziel war zum einen das Kloster Nowo Jerusalem und zum anderen das Denkmal f\u00fcr die Ende 1941 bei der Verteidigung Moskaus gefallenen sowjetischen Soldaten.<\/p>\n<p>Ich \u00fcberlegte, ob mein Gro\u00dfvater als deut\u00adscher Soldat vor mehr als 80 Jahren auch in dieser Gegend gewesen war. Das wei\u00df ich nicht. Mir ist nur bekannt, dass er als einer von 3,3 Millionen, in der Uniform der fa\u00adschistischen deutschen Wehrmacht, als Ange\u00adh\u00f6riger des Infanterie-Regiments 311 am 22. Juni 1941 von Ostpreu\u00dfen aus in die Sowjet\u00adunion einmarschierte. Der Weg seiner Einheit f\u00fchrte nach Leningrad und von dort aus in den S\u00fcden der Sowjetunion, bis in das Gebiet der heutigen Ukraine. Dort wurde er in der Gegend von Kriwoi Rog Anfang 1944 als ver\u00admisst gemeldet und kehrte nie wieder zu sei\u00adner Frau und den vier T\u00f6chtern im ost\u00adpreu\u00dfischen Bartenstein zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Ob er auf dem langen Weg auch vor Moskau zum Einsatz kam, wei\u00df ich nicht. M\u00f6glich ist es. Aber ich war auf der Fahrt durch die Umgebung der russischen Haupt\u00adstadt nicht auf der Suche nach Spuren meines Gro\u00dfvaters. Der von Wolgadeutschen ab\u00adstammende Viktor Lerch hatte uns zwei Tage zuvor zu sich eingeladen, nachdem wir uns im Park des Sieges (Park Pobedy) in Moskau kennengelernt hatten. Dorthin waren Eva und ich am Nachmittag des 80. Jahrestages des Sieges der sowjetischen Armee \u00fcber die fa\u00adschistische Wehrmacht gegangen. Wir woll\u00adten sehen, wie die normalen Menschen diesen Tag begehen und unter ihnen sein.<\/p>\n<p>Am Vormittag des 9. Mai waren wir wie andere Journalisten trotz Akkreditierung bei dem Versuch gescheitert, die Siegesparade auf dem Roten Platz direkt beobachten und erleben zu k\u00f6nnen. Wahrscheinlich waren es die strengen Sicherheitsvorkehrungen, die daf\u00fcr sorgten, dass nur eine relative kleine Auswahl der mehr als 4.000 angemeldeten Medienvertreter aus verschiedenen L\u00e4ndern \u2013 auch einige wenige von westlichen Medien \u2013 die M\u00f6glichkeit bekam, die Parade aus der N\u00e4he zu beobachten. Uns blieb mit vielen anderen nur der Gro\u00dfbildschirm im Inter\u00adnationalen Pressezentrum in der Ausstel\u00adlungshalle \u201eManege\u201c.<\/p>\n<p>Auch beim Zugang zum Park des Sieges gab es Sicherheitskontrollen, wenn auch nicht ganz so streng wie beim Pressezentrum. Die hielten aber die vielen Menschen aus Moskau, aus anderen Regionen Russlands und sogar aus anderen fr\u00fcheren Sowjetrepubliken, wie beispielsweise Kasachstan, nicht davon ab, diesen Tag zu feiern und der Opfer des Kampfes gegen den Faschismus zu gedenken. Das taten sie mit Fahnen und in historischen Uniformen, beim H\u00f6ren der Konzerte auf der B\u00fchne vor dem Areal des Museums des Sieges und beim Rundgang durch den Park mit seinen Skulpturen und Denkm\u00e4lern, St\u00e4nden und Infotafeln.<\/p>\n<h5>Offenheit und Unvoreingenommenheit<\/h5>\n<p>Einer von ihnen war Viktor, der uns mit Sol\u00addatenk\u00e4ppi sowie mit einem Schild mit dem Foto seines Onkels Michail M. Tokarew ent\u00adgegenkam. Das Bild seines Onkels, der als sowjetischer Soldat bis Berlin kam, geh\u00f6rte zu der Aktion \u201eUnsterbliches Regiment\u201c, mit der der Gefallenen und Veteranen der sowje\u00adtischen Armee gedacht wird, die gegen den Faschismus k\u00e4mpften. Auch in diesem Jahr war die Aktion als gemeinsamer Aufmarsch offiziell aus Sicherheitsgr\u00fcnden untersagt worden, aber viele Moskauer lie\u00dfen es sich nicht nehmen, wie Viktor einzeln f\u00fcr sich mit Schildern an ihre Angeh\u00f6rigen zu erinnern.<\/p>\n<p>Der heute 63-j\u00e4hrige Sohn eines Wolga\u00addeutschen, in Kasachstan geboren, erz\u00e4hlte uns bereitwillig und freundlich von seinem Onkel ebenso wie von seinem eigenen Leben, seiner Sicht auf Russland und auf die Vorg\u00e4nge in der Welt, wie den Krieg in der Ukraine. Er hatte dabei auch keinerlei Pro\u00adbleme damit, mit uns, als zwei Journalisten aus Deutschland, zu sprechen, wobei Eva aus Ungarn stammt und vor mehr als 20 Jahren in Moskau studiert hatte, was Sprachbarrieren schnell \u00fcberwinden half. Solcher Offenheit und Unvoreingenommenheit begegneten wir immer wieder in den fast zwei Wochen in Moskau, so dass mir die in Deutschland gras\u00adsierende Russophobie umso besch\u00e4mender erscheint.<\/p>\n<p>Viktor berichtete uns von den Verbesserungen des Lebens der Menschen in Russland in den letzten beiden Jahrzehnten, auch trotz Krieg und Sanktionen, und zeigte sich sicher, dass der Krieg in der Ukraine bald endet. Ihm war klar, dass Kr\u00e4fte im Westen daran interessiert sind, dass der Krieg fortgesetzt wird, aber ebenso, dass deren Ziel, Russland zu schw\u00e4chen, nicht erreicht wird. Stattdessen w\u00fcrden vor allem die Europ\u00e4er sich selber schaden und schw\u00e4chen, anstatt sich f\u00fcr Frieden einzusetzen. Am Ende lud er uns zu sich ein, als er erfuhr, dass wir noch weitere Tage in Moskau bleiben w\u00fcrden. Und am 11. Mai machten wir uns mit der Eisenbahn auf den Weg zu ihm nach Selenograd-Krjukowo, wo im Dezember 1941 die deutschen Truppen von der sowjetischen Armee gestoppt wurden.<\/p>\n<p>Viktor zeigte uns, wo und wie er wohnt, sowie nach dem restaurierten Kloster Nowo Jerusalem auch das Denkmal f\u00fcr die Ge\u00adfallenen. Er erz\u00e4hlte, dass in dem Massengrab die Toten beider Seiten ohne Unterschied lagen. Auf einer Tafel beim Denkmal erfuhren wir, dass 1966 die \u00dcberreste eines sowjeti\u00adschen Soldaten von dort an die Kreml-Mauer in das Grabmal des Unbekannten Soldaten \u00fcberf\u00fchrt wurden, wo seitdem zum Gedenken die Ewige Flamme lodert und wo auch wir w\u00e4hrend unseres Moskau-Aufenthaltes f\u00fcr einen Moment innehielten.<\/p>\n<p>Die Begegnung mit Viktor erinnerte mich an diejenige ein Jahr zuvor mit Wassili aus Sankt Petersburg.<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\"><sup>[1]<\/sup><\/a> Mit ihm waren wir ins Gespr\u00e4ch gekommen, als er am 9. Mai 2024 am Rande der Paradestrecke mit einem T-Shirt und Schildern an seine Verwandten erinnerte, die im Krieg gefallen waren. Auch er zeigte keinerlei Ressentiment gegen\u00fcber dem Enkel eines deutschen Soldaten, der 1941 mit in die Sowjetunion einmarschiert war, und sprach sich wie Viktor daf\u00fcr aus, dass die V\u00f6lker in Frieden miteinander leben und diesen bewahren.<\/p>\n<h5>Deutsche und Russen<\/h5>\n<p>Diesem Anliegen f\u00fchlten sich auch eine ganze Reihe Deutscher verpflichtet, die in mehreren Gruppen zum 9. Mai nach Moskau und in andere St\u00e4dte wie Wolgograd, das fr\u00fchere Stalingrad, St. Petersburg, das einstige Leningrad, oder nach Kaliningrad, das fr\u00fc\u00adhere K\u00f6nigsberg, reisten.<\/p>\n<p>So kam eine Gruppe von etwa 40 Bun\u00addesb\u00fcrgern in die russische Hauptstadt, um zu zeigen, dass nicht alle Deutschen der politisch und medial angeheizten Russophobie in ih\u00adrem Land verfallen sind. Es waren vor allem Ostdeutsche, darunter ehemalige Offiziere der Nationalen Volksarmee (NVA) der DDR. Sie besuchten Gedenkst\u00e4tten und Museen, trafen sich mit Vertretern des russischen Vetera\u00adnenverbandes und diskutierten am 6. Mai bei einer Konferenz mit russischen Teilnehmern \u00fcber die vor 70 Jahren gegr\u00fcndete Organi\u00adsation des Warschauer Vertrages \u2013 als Ant\u00adwort auf die 1949 gegr\u00fcndete NATO.<\/p>\n<p>Sie h\u00f6rten dabei, dass der russische Generalmajor a.D. Juri Djakow den Behaup\u00adtungen aus Kiew und aus dem Westen wider\u00adsprach, dass Russland in der Ukraine gezielt zivile Ziele angreife. So, wie die sowjetische Rote Armee vor mehr als 80 Jahren gegen die Faschisten k\u00e4mpfte und nicht gegen Deutschland, k\u00e4mpfe die russische Armee nicht gegen die Ukraine, sondern gegen den dortigen Nazismus, aber auch \u201egegen Euro\u00adpa\u201c, so Djakow. Als der General anderen Rednern zuh\u00f6rte, sa\u00df neben ihm ein Deut\u00adscher, der ein Schild hochhielt, auf dem in Russisch stand: \u201eIch sch\u00e4me mich f\u00fcr Deutschland\u201c. Christiane Kranz aus dem th\u00fcringischen Gotha trug ein T-Shirt mit der Aufschrift in Russisch und Deutsch \u201eDeutsch\u00adland sagt Danke\u201c. Sie wolle sich damit f\u00fcr die Befreiung vom Faschismus bedanken, erkl\u00e4r\u00adte sie auf Nachfrage dazu. Ihr Herz schlage f\u00fcr das russische Volk, sagte sie, und dass die Heldentaten der Soldaten der Roten Armee niemals vergessen werden.<\/p>\n<p>Isolde und Uwe Deutschmann aus Vogtsdorf in Mecklenburg-Vorpommern waren eben\u00adfalls mit der Gruppe nach Moskau gekom\u00admen. Sie seien nicht das erste Mal in Russ\u00adland, berichtete die ehemalige Russisch-Leh\u00adrerin. Auch mit ihren Sch\u00fclern sei sie mehr\u00admals in das gro\u00dfe Land gereist. Mit dem Verein \u201eDruschba-Global\u201c w\u00fcrden sie inzwi\u00adschen zwei-, dreimal im Jahr nach Russland fahren.<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\"><sup>[2]<\/sup><\/a><\/p>\n<p>Die gesch\u00fcrte russlandfeindliche Atmos\u00adph\u00e4re in Deutschland finden die beiden \u201egrau\u00adenvoll\u201c. Es sei schlimm, wie versucht werde, die Menschen gegen Russland zu indok\u00adtrinieren und zu manipulieren. Sie seien oft genug in dem Land gewesen, um zu wissen, dass nicht stimmt, was dar\u00fcber erz\u00e4hlt wird. Immer seien sie von den russischen Menschen freundlich empfangen und nie angefeindet worden. Aber die Hetze in den Mainstream\u00admedien, bis hin zu ARD und ZDF, w\u00fcrde bei vielen in Deutschland wirken.<\/p>\n<p>F\u00fcr Isolde und Uwe Deutschmann war es wie f\u00fcr die anderen sehr wichtig, am 9. Mai, zum Jahrestag des Sieges \u00fcber den deutschen Faschismus in Russland zu sein, den Tag dort zu erleben. General a.D. Djakow empfing die Gruppe auch am 8. Mai, als sie den Verband der russischen Veteranen besuchte. Zuvor hatte sie an dem Tag im Museum des Sieges mit dem General Anatoli Kisseljow einen Kranz niedergelegt. \u201eEs gibt keine guten oder schlechten V\u00f6lker\u201c, sagte der ehemalige Offizier und Vizevorsitzender des Verbandes, \u201enur gute oder schlechte Menschen\u201c. Er machte auf eine Besonderheit des russischen Nationalcharakters aufmerksam: Das Bed\u00fcrf\u00adnis, anderen L\u00e4ndern beim Aufbau zu helfen. Das sei auch nach dem Zweiten Weltkrieg geschehen, obwohl die Sowjetunion selbst viele Zerst\u00f6rungen erlitten und vieles wieder\u00adaufzubauen hatte.<\/p>\n<p>Djakow ist auch Leiter der milit\u00e4r-patri\u00adotischen Jugendbewegung \u201eJunge Karby\u00adschew-Leute\u201c, die den Namen des im KZ Mauthausen ermordeten sowjetischen Gene\u00adrals Dmitri Karbyschew tr\u00e4gt.<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\"><sup>[3]<\/sup><\/a> \u201eWir bringen den Kindern in erster Linie bei, ihre Heimat zu lieben\u201c, erkl\u00e4rte der ehemalige General und f\u00fcgte hinzu: \u201eWir bringen ihnen keine Kriegskunst bei.\u201c Und sich an eigene Besuche unter anderem in der Gedenkst\u00e4tte des ehemaligen KZ Mauthausen in \u00d6sterreich erinnernd, sagte Djakow: \u201eEs ist unsere Aufgabe als Antifaschisten, nicht zuzulassen, dass sich so etwas wiederholt, dass wieder KZ entstehen, in denen Menschen zerst\u00f6rt wer\u00adden.\u201c Es m\u00fcsse verhindert werden, dass noch einmal, wie unter Hitler, die Vernichtung ganzer V\u00f6lker geplant und angestrebt werde.<\/p>\n<h5>Vergangenheit und Gegenwart<\/h5>\n<p>Der ehemalige Offizier ging bei dem Treffen erneut auf den Krieg in der Ukraine ein. Er wiederholte, dass es L\u00fcgen seien, wenn im Westen behauptet werde, die russische Armee greife friedliche St\u00e4dte an und t\u00f6te gezielt Zivilisten. Schon im Zweiten Weltkrieg habe die sowjetische Armee, anders als ihre westlichen Alliierten, nie gezielt St\u00e4dte bombardiert und zerst\u00f6rt. Stalin habe sogar den Befehl ausgegeben, die St\u00e4dte mit ihrer historischen Architektur zu sch\u00fctzen und zu bewahren.<\/p>\n<p>Auch der Verbandsvorsitzende, General\u00adoberst a.D. Witali Asarow, ging bei dem Treffen mit der deutschen Gruppe von sich aus auf den Krieg in der Ukraine ein und bezeichnete ihn als \u201eschwierig\u201c. Er zeigte sich sicher, dass Russland am Ende gewinne, aber: \u201eWir k\u00e4mpfen gegen unsere Br\u00fcder und das stoppt uns in vielen Zusammenh\u00e4ngen.\u201c Der Krieg sei deshalb so schwierig, weil auf der anderen Seite der Front oftmals Offiziere k\u00e4mpften, die dieselben einstigen sowjeti\u00adschen Milit\u00e4rakademien durchlaufen h\u00e4tten. \u201eAbgesehen von den Lieferungen von ausl\u00e4n\u00addischen Waffen, k\u00e4mpfen wir mit den gleichen Waffen und gem\u00e4\u00df den gleichen Milit\u00e4rstatuten, die wir in den gleichen Akademien studiert haben.\u201c<\/p>\n<p>Die Entwicklung Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg zeige, was Menschen schaffen k\u00f6nnen, wenn sie h\u00f6heren Werten wie denen der Freundschaft und des Friedens folgen, so der Ex-General. Den deutschen G\u00e4sten sagte er, dass ihr Besuch zum Tag des Sieges und das Interesse an der sowjetischen und russischen Geschichte der \u201ebeste Nach\u00adweis\u201c daf\u00fcr sei, \u201edass wir an eine bessere Zu\u00adkunft glauben. Dass unsere Kinder und unsere Enkelkinder sich einander die H\u00e4nde reichen als Freunde und als Br\u00fcder.\u201c<\/p>\n<p>Zu der erw\u00e4hnten Gruppe aus Deutsch\u00adland, die \u00c9va P\u00e9li und ich ein wenig beglei\u00adteten, geh\u00f6rten neben Mitgliedern des Tra\u00additionsverbandes der Nationalen Volksarmee (NVA) und der Grenztruppen der DDR auch Friedensaktivisten, unter anderem von dem Verein \u201eFriedensbr\u00fccke &#8211; Kriegsopferhilfe\u201c.<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\"><sup>[4]<\/sup><\/a> <a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\"><sup>[5]<\/sup><\/a><\/p>\n<p>Zwei von ihnen, Vereinsvorsitzende Liane Kilinc und Mitgr\u00fcnder Klaus Koch, gerieten inzwischen mit dem Vorwurf, eine \u201eterro\u00adristische Vereinigung\u201c zu unterst\u00fctzen, ins Vi\u00adsier der bundesdeutschen Justiz, samt Haus\u00addurchsuchung in Deutschland mit schwer\u00adbewaffneten Spezialkr\u00e4ften. F\u00fcr Koch, der l\u00e4ngst wie Kilinc in Russland lebt, ist das Ausdruck des sich in Deutschland wieder ausbreitenden Faschismus.<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\"><sup>[6]<\/sup><\/a><\/p>\n<p>Der Songpoet und \u201eFriedensberichter\u00adstatter\u201c Tino Eisbrenner war ebenso mit der Gruppe in Moskau unterwegs.<a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\"><sup>[7]<\/sup><\/a> Er trat bei der Konferenz zur Geschichte der Organisation des Warschauer Vertrages und bei einem Liederfestival am 9. Mai im Moskauer Park Pobedy (Park des Sieges) auf. Bei einer Pressekonferenz bei der russischen Nach\u00adrichtenagentur TASS am 7. Mai stellte er sein russisches Buch \u201e\u0416\u0443\u0440\u0430\u0432\u043b\u0438. \u041d\u0435\u043c\u0435\u0446\u043a\u0438\u0439 \u043f\u043e\u044d\u0442 \u0432 \u0433\u043e\u0441\u0442\u044f\u0445\u201c (Schurawli \u2013 Deutsch: Kraniche. Ein deutscher Dichter zu Besuch) vor, das seine beiden deutschen B\u00fccher \u201eLied vom Frieden\u201c und \u201eKraniche \u2013 Schurawli\u201c ver\u00adeint. Beim Treffen im russischen Vetera\u00adnenverband sang er das legend\u00e4re Kinderlied von der \u201eKleinen wei\u00dfen Friedenstaube\u201c und wurde von den Verbandsvertretern auch f\u00fcr seine Arbeit f\u00fcr die V\u00f6lkerverst\u00e4ndigung ausgezeichnet.<\/p>\n<p>Eisbrenner hatte 2023 f\u00fcr Aufsehen gesorgt, als er beim Liederwettbewerb \u201eDaroga na Jaltu\u201c (Wege nach Jalta) im Moskauer Kreml-Palast den 2. Platz belegte. Er hatte unter anderem im Finale gemeinsam mit der russischen S\u00e4ngerin Zara das sowjetische Lied \u201e\u0416\u0443\u0440\u0430\u0432\u043b\u0438\u201c (Schurawli \u2013 Deutsch: Kraniche) gesungen.<a href=\"#_ftn8\" name=\"_ftnref8\"><sup>[8]<\/sup><\/a> Es erinnert an die gefallenen Soldaten, die als Kraniche am Himmel fliegen \u2013 ein Bild, das in Russland l\u00e4ngst ein Symbol des Gedenkens und auch der Trauer ist. Der Songpoet erlebte im Mai 2023, wie das Pub\u00adlikum im Kremlpalast, etwa 6.000 Menschen, sich von den St\u00fchlen erhob, als er begann, die zweite Strophe des Liedes auf Deutsch zu singen.<\/p>\n<p>Er sei selbst von dem Moment tief ergriffen gewesen, erkl\u00e4rte er und berichtete auf der Pressekonferenz bei der TASS:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eAls ich an den B\u00fchnenrand ging, um meine deutsche Strophe zu singen, haben sich die 6000 G\u00e4ste in dem Saal erhoben. Da wusste ich, dass meine Absicht, die Hand zu reichen als Deutscher, damit man in Russland auch andere Stimmen h\u00f6rt als nur die der deutschen Politiker, verstanden wurde. Dass diese Hand erkannt worden ist und dass sie mir zur\u00fcckgegeben wurde vom Publikum. Das war ein sehr ergreifender Augenblick.\u201c<\/p>\n<p>Der Songpoet singt und spielt seit etwa 2010 gegen die zunehmende Russophobie an, indem er auch Lieder sowjetischer K\u00fcnstler wie Wladimir Wyssozki oder Bulat Okud\u00adschawa \u00fcbersetzt und spielt. Mit dem Musiker Tobis Morgenstern hat er ein Puschkin-Programm aufgelegt, in dem er die Gedichte des gro\u00dfen russischen Dichters Alexander Puschkin vortr\u00e4gt und in Nachdichtungen als Lieder interpretiert.<a href=\"#_ftn9\" name=\"_ftnref9\"><sup>[9]<\/sup><\/a> Daf\u00fcr und f\u00fcr sein Enga\u00adgement, die kulturellen Br\u00fccken zwischen Deutschland und Russland zu erhalten, verlieh ihm im Oktober 2024 der russische Botschafter in Deutschland, Sergej Netscha\u00adjew, die Puschkin-Medaille.<\/p>\n<h5>Ablehnung und Zustimmung<\/h5>\n<p>Seinen Einsatz f\u00fcr Frieden und Verst\u00e4n\u00addigung mit Russland, auch mit seinem Projekt \u201eMusik statt Krieg\u201c, finden nicht alle in Deutschland gut. Nach seinem Auftritt 2023 im Kreml-Palast k\u00fcndigten ihm Veranstalter vereinbarte Konzerte und auch die bis dahin langj\u00e4hrige Zusammenarbeit. Selbst aus der Linkspartei wurde er deshalb angefeindet und aus Veranstaltungen, bei denen er auftreten sollte, wieder ausgeladen.<a href=\"#_ftn10\" name=\"_ftnref10\"><sup>[10]<\/sup><\/a> Das erlebt er bis heute und habe seine Arbeit \u201enat\u00fcrlich total ver\u00e4ndert\u201c, berichtete Eisbrenner auf der Pressekonferenz.<\/p>\n<p>\u201eDann gibt es aber auch die anderen Ver\u00adanstalter, die mich jetzt besonders brauchen, weil sie sich selber engagieren wollen, und sie tun es durch die Stimme des K\u00fcnstlers. Ihr Statement ist es, diesen K\u00fcnstler auf ihre B\u00fchne zu holen. Und das Gleiche trifft auch f\u00fcr das Publikum zu. Ein Publikum, f\u00fcr das schon das Erscheinen bei einem Konzert von Eisbrenner ein Statement ist, ist nat\u00fcrlich auch sehr wertvoll f\u00fcr meinen eigenen Mut und f\u00fcr die Kraft, die man braucht, um im Wind stehen zu bleiben.\u201c<\/p>\n<p>Den Zuspruch bekam der Songpoet auch in Moskau von seinen russischen Gespr\u00e4chs\u00adpartnern ebenso wie von den anderen Deut\u00adschen in der Gruppe. Mit seinem Buch will er den russischen Lesern auch von der \u201edeut\u00adschen Seele\u201c erz\u00e4hlen, nachdem er zuvor mit seinen Berichten aus Russland seinen deut\u00adschen Lesern die russische Seele vermittelt hatte. Er wolle auch berichten \u00fcber \u201edie Deutschen, die eben nicht russophob sind und die die Freundschaft zwischen den V\u00f6lkern gern erhalten wollen\u201c. Auf der Pressekon\u00adferenz sang der Songpoet das Lied von den Kranichen gemeinsam mit dem franz\u00f6sischen S\u00e4nger Emmanuel Forest, der in diesem Jahr an dem Lieder-Wettbewerb im Kreml-Palast teilgenommen hatte.<\/p>\n<p>Wie die anderen Deutschen aus der Gruppe erlebte Eisbrenner, dass sie von den Men\u00adschen in Moskau und anderswo mit offenen Armen empfangen wurden. Von ihren russi\u00adschen Gespr\u00e4chspartnern sei immer wieder beteuert worden, \u201edass sie das deutsche Volk von der deutschen Politik zu unterscheiden w\u00fcssten und uns herzlich aufnahmen\u201c. In Russland werde \u201emit Sorge nach Deutsch\u00adland\u201c geschaut, sagte er im Gespr\u00e4ch mit \u00c9va P\u00e9li und mir.<\/p>\n<p>Das Trauma des Krieges vor mehr als 80 Jahren st\u00fcnde vielen gerade in den Tagen um den 9. Mai wieder vor Augen. Jede russische Familie trage dieses Trauma, von Deutschen verursacht, mit sich, so der Songpoet. Und sie w\u00fcrden sich angesichts deutscher Kriegs\u00adl\u00fcsternheit fragen, ob nun alles noch einmal losgeht. \u201eSie haben den Deutschen verziehen und sind fassungslos, dass Deutschland seinerseits keinerlei Demut und Dankbarkeit zeigen zu wollen scheint.\u201c<\/p>\n<h5>Stolz und Gedenken<\/h5>\n<p>Der 80. Jahrestag des Sieges \u00fcber den Faschismus war mehr als der reine Stolz \u00fcber den mit gro\u00dfen Opfern errungenen Sieg \u00fcber die deutschen faschistischen Vernichtungs\u00adkrieger. Das zeigten die zahlreichen Veran\u00adstaltungen am 9. Mai und den anderen vorher und nachher. Das reichte auch weit \u00fcber die international viel beachtete Siegesparade auf dem Roten Platz hinaus. Zu der waren 29 ausl\u00e4ndische Staats- und Regierungschefs nach Moskau gekommen und hatten neben Russlands Pr\u00e4sident Wladimir Putin Platz genommen. An der Parade nahmen Milit\u00e4rs aus anderen L\u00e4ndern teil, darunter aus China.<\/p>\n<p>Das Ereignis, das viele Menschen aus Moskau und auch viele der angereisten Jour\u00adnalisten nicht selbst live verfolgen konnten, war vor allem ein Symbol. Die Parade, auf der auch nuklear best\u00fcckbare Raketen gezeigt wurden, war aber auch mehr als die von einem Kritiker beklagte \u201eKraftmeierei\u201c. Sie war zugleich nur ein Teil der zahlreichen und vielf\u00e4ltigen Feierlichkeiten zum 80. Jahrestag des Sieges. Die meisten von ihnen waren vor allem dem Gedenken an die unfassbar vielen Opfer des faschistischen Vernichtungskrieges gegen die Sowjetunion gewidmet. Die Zahl von 27 Millionen Toten, davon die Mehrzahl Zivilisten, gilt inzwischen als offiziell best\u00e4tigt.<\/p>\n<p>Und wie auf der Parade wurden bei den Veranstaltungen jeweils Gedenkminuten f\u00fcr die Gefallenen, die Ermordeten, die Verletz\u00adten, aber auch die \u00dcberlebenden eingelegt. Wir erlebten das im Park Pobedy (Park des Sieges), wo auf einer B\u00fchne mit einem Pro\u00adgramm aus Liedern und Texten gefeiert und gedacht wurde. Nach der Gedenkminute er\u00adt\u00f6nte aus den Lautsprechern das Fragment \u201e\u041f\u043e\u043c\u043d\u0438\u0442\u0435!\u201c (Pomnitje \u2013 Deutsch: Erinnert Euch! aus dem Poem \u201eRequiem\u201c des sowje\u00adtischen Schriftstellers Robert Roschdestwens\u00adki von 1962.<a href=\"#_ftn11\" name=\"_ftnref11\"><sup>[11]<\/sup><\/a> In dem hei\u00dft es unter anderem:<\/p>\n<p>\u201eErinnert euch!<br \/>\nDurch Jahrhunderte, durch Jahre \u2013<br \/>\nerinnert euch!<br \/>\nAn diejenigen,<br \/>\ndie nie wiederkommen werden \u2013<br \/>\nerinnert euch!<br \/>\n\u2026<br \/>\nBegr\u00fc\u00dft den zitternden Fr\u00fchling,<br \/>\nMenschen der Erde.<br \/>\nT\u00f6tet den Krieg,<br \/>\nverflucht<br \/>\nden Krieg,<br \/>\nMenschen der Erde!<br \/>\nTragt den Traum durch die Jahre<br \/>\nund erf\u00fcllt ihn<br \/>\nmit Leben!<br \/>\nAber an diejenigen,<br \/>\ndie nie wiederkommen werden,<br \/>\nich beschw\u00f6re euch,<br \/>\nerinnert euch!\u00bb<\/p>\n<p>Dazu wurden Bilder von im Krieg Gefallenen auf die Leinwand projiziert. Die Passage aus dem Poem von Roschdestwenski h\u00f6rten wir noch einmal an jenem Tag. Der 9. Mai in Moskau war ein sonniger, aber kalter Tag gewesen und so lie\u00dfen wir uns am Abend das beeindruckende Feuerwerk live entgehen. Wir sahen es uns im Hotelzimmer in der TV-\u00dcbertragung an.<\/p>\n<p>Der russische Sender Perwy Kanal zeigte danach den Mitschnitt eines Konzertes auf einer B\u00fchne am Kreml aus Anlass des Fei\u00adertages.<a href=\"#_ftn12\" name=\"_ftnref12\"><sup>[12]<\/sup><\/a> S\u00e4nger, Schauspieler und Musiker erinnerten mit Liedern, Gedichten und Werken sowjetischer Komponisten an den Sieg und die Opfer des Krieges. Auch dabei erklang die Aufforderung, jene nicht zu vergessen, die nicht wiederkommen, vorgetra\u00adgen vom russischen Schauspieler Sergej Schakurow.<\/p>\n<h5>Unterschiede und Entt\u00e4uschung<\/h5>\n<p>Diese Art zu gedenken, sich mit Stolz an den Sieg genauso wie mit Trauer an die daf\u00fcr erbrachten unz\u00e4hligen Opfer zu erinnern und zugleich das Leben zu bejahen, das hat mich bewegt, und das bewegt mich bis heute. Wer das Leid nicht versteht, das der faschistische \u00dcberfall am 22. Juni 1941 \u00fcber die Sowjet\u00adunion und ihre V\u00f6lker gebracht hat, versteht auch nicht das, was f\u00fcr manchen als russi\u00adscher Militarismus erscheint und solcher nicht ist. Der versteht auch nicht den Unterschied zwischen dem anerkannten Platz, den die Ar\u00admee in der russischen Gesellschaft weitge\u00adhend (wieder) hat, und dem Militarismus und Kriegerkult in Deutschland und anderen westlichen Staaten.<\/p>\n<p>Wenn deutsche Politiker das eigene Land wieder \u201ekriegst\u00fcchtig\u201c machen wollen, dann basiert das auf einer unheilvollen Geschichte, die mehrmals Leid \u00fcber ganz Europa brachte. Die dahinterstehenden Interessen sind die gleichen geblieben. In Russland geht es angesichts der Geschichte und vor allem der des \u201eGro\u00dfen Vaterl\u00e4ndischen Krieges\u201c, der am 9. Mai 1945 endete, um die Verteidigung der Heimat. Und es geht um die Verant\u00adwortung, von der am 8. Mai beim Treffen mit der deutschen Gruppe der russische Generalmajor a.D. Juri Djakow gesprochen hatte, n\u00e4mlich alles daf\u00fcr zu tun, dass sich so etwas nie wiederholt.<a href=\"#_ftn13\" name=\"_ftnref13\"><sup>[13]<\/sup><\/a><\/p>\n<p>Wir erlebten auch die zunehmende Fas\u00adsungslosigkeit in Russland angesichts dessen, was aus Deutschland und der Europ\u00e4ischen Union (EU) zu h\u00f6ren und zu erleben ist. Der Historiker Alexander Kamkin begleitete als hervorragender \u00dcbersetzer die \u201eDelegation echter deutscher Patrioten und Antifa\u00adschisten\u201c ebenso wie die Tass-Pressekonfe\u00adrenz von Tino Eisbrenner. Davon berichtete Kamkin auf seinem Telegram-Kanal und kommentierte zugleich die westliche Politik.<a href=\"#_ftn14\" name=\"_ftnref14\"><sup>[14]<\/sup><\/a> Das \u201eeurop\u00e4ische Irrenhaus\u201c sei im Zustand der \u201eSchizophrenie\u201c, bet\u00e4ube sich mit halluzi\u00adnogenen Drogen und verfalle \u201ein v\u00f6llige poli\u00adtische Sklerose\u201c. Die Prognose des Historikers: \u201eAm Ende werden die Panzer T-90 und T-72BMZ auf Podesten in europ\u00e4ischen St\u00e4dten stehen.\u201c<\/p>\n<p>Die genannten Panzertypen sind derzeit in der Ukraine im Einsatz.<\/p>\n<p>Ein anderes Beispiel f\u00fcr das wachsende Unverst\u00e4ndnis in Russland gegen\u00fcber Deutschland erlebten wir am Nachmittag des 9. Mai im Park des Sieges. Dort kamen wir auch mit Sergej ins Gespr\u00e4ch. Er sa\u00df mit seiner in Kasachstan lebenden Schwester, die extra zu Besuch gekommen war, auf einer Bank. Neben der russischen und der sowje\u00adtischen Siegesfahne hatten sie ein Schild mit einem Foto ihres Gro\u00dfvaters bei sich. Der war vor mehr als 80 Jahren in dem Krieg als Partisan gefallen, nachdem er als Soldat den Ersten Weltkrieg \u00fcberlebt hatte. Sie wissen nicht, wo er begraben ist, erz\u00e4hlten sie uns im Gespr\u00e4ch.<\/p>\n<p>Sergej berichtete uns, dass er seine Frau, die mit der gemeinsamen Tochter in Deutschland lebt, nicht besuchen k\u00f6nne. Sie sei 2014 aus dem Donbass geflohen und zuerst nach Russ\u00adland gekommen, bevor sie nach Deutschland ging. Seit nun f\u00fcnf Jahren h\u00e4tten sie sich nicht mehr gesehen, sagte er mit Bitterkeit. Er wisse, dass in Ostdeutschland mehr Men\u00adschen prorussisch eingestellt seien. Doch an\u00adgesichts der russlandfeindlichen deutschen Politik sagte er, er habe das deutsche Volk nie als Feind angesehen, aber es habe sich selbst zum Feind gemacht. Und f\u00fcgte hinzu:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eWir wollten nur in guter Absicht nach Deutschland kommen. Aber wenn es sein muss, kommen wir auch in feindlicher Absicht!\u201c<\/p>\n<p>Dann stand er auf und ging mit seiner Schwester weiter zur B\u00fchne im Park des Sieges.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Tilo Gr\u00e4ser ist diplomierter Journalist und Mitglied des Deutschen Freidenker-Verbandes. Er war aus Anlass des 80. Jahrestages des Sieges \u00fcber den Faschismus f\u00fcr zwei Wochen in Moskau<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Quellen<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a>\u00a0<a href=\"https:\/\/transition-news.org\/der-russland-feindschaft-die-kalte-schulter-gezeigt-ein-reisebericht-teil-3\">https:\/\/transition-news.org\/der-russland-feindschaft-die-kalte-schulter-gezeigt-ein-reisebericht-teil-3<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> <a href=\"https:\/\/druschba-global.org\/2024-2\/\">https:\/\/druschba-global.org\/2024-2\/<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a>\u00a0<a href=\"https:\/\/zeitungderarbeit.at\/feuilleton\/geschichte\/wuerdige-ehrung-fuer-den-helden-der-sowjetunion-generalleutnant-dimitrij-karbyschew\/\">https:\/\/zeitungderarbeit.at\/feuilleton\/geschichte\/wuerdige-ehrung-fuer-den-helden-der-sowjetunion-generalleutnant-dimitrij-karbyschew\/<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> <a href=\"https:\/\/vtnvagt.de\/index.php\">https:\/\/vtnvagt.de\/index.php<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> <a href=\"https:\/\/fbko.org\/\">https:\/\/fbko.org\/<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=133700\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=133700<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.eisbrenner.de\/\">https:\/\/www.eisbrenner.de\/<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref8\" name=\"_ftn8\">[8]<\/a>\u00a0<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=IMMFepnuAUU\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=IMMFepnuAUU<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref9\" name=\"_ftn9\">[9]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.tobiasmorgenstern.de\/\">https:\/\/www.tobiasmorgenstern.de\/<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref10\" name=\"_ftn10\">[10]<\/a>\u00a0<a href=\"https:\/\/www.nd-aktuell.de\/artikel\/1175693.ukraine-krieg-kein-friedensfest-mit-tino-eisbrenner.html\">https:\/\/www.nd-aktuell.de\/artikel\/1175693.ukraine-krieg-kein-friedensfest-mit-tino-eisbrenner.html<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref11\" name=\"_ftn11\">[11]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.culture.ru\/poems\/42566\/rekviem-vechnaya-slava-geroyam\">https:\/\/www.culture.ru\/poems\/42566\/rekviem-vechnaya-slava-geroyam<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref12\" name=\"_ftn12\">[12]<\/a> <a href=\"https:\/\/smotrim.ru\/video\/2970400\">https:\/\/smotrim.ru\/video\/2970400<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref13\" name=\"_ftn13\">[13]<\/a>\u00a0<a href=\"https:\/\/transition-news.org\/ausgestreckte-hande-bericht-aus-moskau-teil-1\">https:\/\/transition-news.org\/ausgestreckte-hande-bericht-aus-moskau-teil-1<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref14\" name=\"_ftn14\">[14]<\/a> <a href=\"https:\/\/t.me\/itak_govoril_Kamkin\/829\">https:\/\/t.me\/itak_govoril_Kamkin\/829<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<h5>Download<\/h5>\n<p>Der Artikel kann auch als illustriertes PDF-Dokument angesehen und heruntergeladen werden:<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-attachment-id=\"1076\" data-permalink=\"https:\/\/www.freidenker.org\/?attachment_id=1076\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/pdf_icon-2.png?fit=32%2C32&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"32,32\" data-comments-opened=\"0\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"pdf_icon\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" 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Jahrestag des Sieges \u00fcber den Faschismus<\/a>\u00a0(Auszug aus\u00a0<a href=\"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=22283\">FREIDENKER 2-25<\/a>, ca. 673 KB)<\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Bild oben: Im Park Pobedy werden Bilder von Gefallenen auf eine Leinwand projiziert<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Beitrag von Tilo Gr\u00e4ser<\/b> aus:\u00a0\u201eFREIDENKER\u201c Nr. 2-25<br \/>\nIch musste an den einen meiner beiden Gro\u00df\u00adv\u00e4ter denken, den ich nie kennengelernt habe, als ich zusammen mit meiner Kollegin und Partnerin \u00c9va P\u00e9li am 11. Mai durch die Umgebung von Moskau fuhr. Wir sa\u00dfen gemeinsam mit Viktor Lerch aus Selenograd sowie dessen Nichte und deren Mann im Auto und fuhren durch Orte und W\u00e4lder im Nordwesten der russischen Hauptstadt. Unser Ziel war zum einen das Kloster Nowo Jerusalem und zum anderen das Denkmal f\u00fcr die Ende 1941 bei der Verteidigung Moskaus gefallenen sowjetischen Soldaten. Ich \u00fcberlegte, ob mein Gro\u00dfvater als deut\u00adscher Soldat vor mehr als 80 Jahren auch in dieser Gegend gewesen war. Das wei\u00df ich nicht. Mir ist nur bekannt, dass er als einer von 3,3 Millionen, in der Uniform der fa\u00adschistischen deutschen Wehrmacht, [&#8230;]  in die Sowjet\u00adunion einmarschierte. <\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":22337,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","advanced_seo_description":"","jetpack_seo_html_title":"","jetpack_seo_noindex":false,"jetpack_post_was_ever_published":false,"footnotes":""},"categories":[13],"tags":[370,452,1121,960,335,2641,685,939,2665,222,1168,2670,687,639,1433,1826],"class_list":["post-22336","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-frieden-antifaschismus-solidaritaet","tag-antifaschismus","tag-deutschland","tag-donbass","tag-faschistischer-ueberfall-auf-die-sowjetunion","tag-frieden","tag-friedensbruecke","tag-moskau","tag-musik","tag-opfer","tag-russland","tag-russophobie","tag-siegesparade","tag-tag-der-befreiung","tag-ukraine-konflikt","tag-verstaendigung","tag-warschauer-vertrag"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Graeser_Bilder_der_Gefallenen_800x450.jpg?fit=800%2C450&ssl=1","jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p9stpK-5Og","jetpack-related-posts":[{"id":15426,"url":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=15426","url_meta":{"origin":22336,"position":0},"title":"Zum Tod von Bruno Mahlow","author":"Webredaktion","date":"4. 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