{"id":22258,"date":"2025-06-30T12:11:31","date_gmt":"2025-06-30T10:11:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=22258"},"modified":"2025-08-02T13:44:44","modified_gmt":"2025-08-02T11:44:44","slug":"von-der-ddr-bis-heute-ueber-die-pflege-jahrzehnte-waehrender-deutsch-russischer-freundschaften","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=22258","title":{"rendered":"Von der DDR bis heute \u2013 \u00fcber die Pflege Jahrzehnte w\u00e4hrender deutsch-russischer Freundschaften"},"content":{"rendered":"<p><strong>Der letzte stellvertretende Generalstaatsanwalt berichtet \u00fcber den von ihm nach der Wende gegr\u00fcndeten Rechtshilfe-Verein. Die Mitglieder, darunter auch viele Richter und Staatsanw\u00e4lte der DDR, unterst\u00fctzen sich bei rechtlicher Verfolgung. Seit Jahrzehnten pflegen sie deutsch-russische Freundschaften. <\/strong><\/p>\n<p><em>Interview von <strong>Felicitas Rabe<\/strong> mit <strong>Hans Bauer<\/strong><\/em><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Erstver\u00f6ffentlichung am 28.06.2025 auf <a href=\"https:\/\/freedert.online\/inland\/249282-von-ddr-bis-heute-ueber\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">RT DE<\/a><\/span><\/p>\n<p>Am 22. Juni um 4 Uhr morgens trafen sich die Freunde Russlands am Sowjetischen Ehrenmal Berlin-Treptower Park zu einem stillen Gedenken. Anl\u00e4sslich des 84. Jahrestages des deutschen \u00dcberfalls auf die Sowjetunion hatte die Gesellschaft f\u00fcr &#8222;Deutsch-Russische- Freundschaft&#8220; im Morgengrauen zu dieser Veranstaltung eingeladen. Zu den Teilnehmern z\u00e4hlten auch Mitglieder der &#8222;Gesellschaft zur Rechtlichen und Humanit\u00e4ren Unterst\u00fctzung&#8220; e.V. (GRH). Um mehr \u00fcber die GRH, ihre Mitglieder und den Vereinszweck zu erfahren, f\u00fchrte <em>RT<\/em> ein Interview mit dem Vorsitzenden, dem Rechtsanwalt Hans Bauer.<\/p>\n<p><strong>RT<\/strong>:<em> Herr Bauer, bis zum Ende der DDR im Jahr 1990 waren Sie stellvertretender Generalstaatsanwalt der Deutschen Demokratischen Republik. Kurz nach der Wende gr\u00fcndeten Sie mit anderen zusammen die &#8222;Gesellschaft zur Rechtlichen und Humanit\u00e4ren Unterst\u00fctzung&#8220; e.V. Was hat Sie motiviert, diesen Verein zu gr\u00fcnden?<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Hans Bauer<\/strong>: Die Vereinigung beider deutscher Staaten war eine Zwangsvereinigung, eine Art Kolonisierung der DDR. Es war und ist bis heute eine Abrechnung mit dem sozialistischen deutschen Staat durch die imperialistische Bundesrepublik \u2013 entgegen dem Einigungsvertrag.<br \/>\nDie ideologischen Grundlagen des Vertragsbruchs waren Vorgaben f\u00fchrender BRD-Politiker: Es ging um die &#8222;Delegitimierung&#8220; des zweiten deutschen Staates als &#8222;Unrechtsstaat&#8220;. Dazu hatte unter anderem der Justizminister und fr\u00fchere Chef des Bundesnachrichtendienstes (BND), Klaus Kinkel, aufgerufen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Zur &#8222;Beweisf\u00fchrung&#8220; musste die DDR als kriminelle und inhumane Gesellschaft erfunden werden. Zu diesem Zweck wurde ein ganzes Netzwerk von Institutionen geschaffen, das Unrecht erfand, Geschichte f\u00e4lschte, Opfer kreierte, Opportunisten bezahlte und Propaganda betrieb. Die Bev\u00f6lkerung musste von diesem Narrativ des massenhaften Unrechts &#8222;\u00fcberzeugt&#8220; und entsprechend manipuliert werden. Vor allem die f\u00fchrenden Vertreter der politischen Parteien und der Staatsmacht wurden infolge dieser Strategie als Verbrecher diffamiert, verfolgt und sanktioniert. Das sch\u00e4rfste Schwert war das Strafrecht, die bundesdeutsche Justiz eine willige Gehilfin.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Diesem Racheakt Widerstand entgegenzusetzen, waren Anlass und Motiv der Gr\u00fcndung der GRH im Mai 1993. Die Initiative ging von Mitarbeitern des Ministeriums f\u00fcr Staatssicherheit (MfS) und von Staatsanw\u00e4lten der DDR aus. Dem schlossen sich Milit\u00e4rs, Richter, Politiker, auch einige Wissenschaftler und Funktion\u00e4re aus Wirtschaft, Verwaltung und anderen Bereichen an.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Unsere vorrangige Aufgabe bestand darin, die Verteidigung der Verfolgten zu organisieren, sie und ihre Familien in den Verfahren und Gerichtsprozessen zu begleiten und Erfahrungen zu vermitteln. Nat\u00fcrlich auch nach Verurteilungen beizustehen, also Solidarit\u00e4t zu \u00fcben. Selbstverst\u00e4ndlich mussten wir auch \u00f6ffentlich \u00fcber diese Staats- und Justizwillk\u00fcr aufkl\u00e4ren, ihren Unrechtscharakter entlarven. Wir f\u00fchrten Rechtsberatungen durch, organisierten die Kontakte zu Anw\u00e4lten und leisteten auch \u00fcber Spenden finanzielle Unterst\u00fctzung.<\/p>\n<p><strong>RT<\/strong>:<em> Viele Vereinsmitglieder waren eng mit der Sowjetunion verbunden, pflegten zu DDR-Zeiten Kontakte mit Sowjetb\u00fcrgern. K\u00f6nnten Sie uns ein paar Ihrer Vereinsmitglieder vorstellen?<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Hans Bauer<\/strong>: Ich muss zun\u00e4chst sagen, nahezu alle Mitglieder hatten zur Sowjetunion und ihren B\u00fcrgern ein freundschaftliches Verh\u00e4ltnis. Daf\u00fcr gab es mehrere Gr\u00fcnde. Antifaschismus und Freundschaft zur Sowjetunion geh\u00f6rten in der DDR zur &#8222;Staatsr\u00e4son&#8220;. Das resultierte aus der Verantwortung f\u00fcr die faschistischen Verbrechen mit 27 Millionen ermordeten Sowjetb\u00fcrgern und einem verw\u00fcsteten Land sowie aus Dank f\u00fcr die Befreiung 1945. Verbundenheit zur SU gebot nicht nur die Vernunft, sondern wurde zunehmend zur Herzenssache der meisten DDR-B\u00fcrger.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Viele von uns hatten sich seit Kindheit und Jugend mit Geschichte und Leben der V\u00f6lker der Sowjetunion befasst und mit dem heldenhaften Kampf gegen den deutschen Faschismus. Das pr\u00e4gte Gef\u00fchle, Denken und Haltungen. Es \u00e4u\u00dferte sich zum Beispiel auch darin, dass mehr als sechs Millionen B\u00fcrger der &#8222;Gesellschaft f\u00fcr Deutsch-Sowjetische-Freundschaft&#8220; angeh\u00f6rten, selbstverst\u00e4ndlich auch die Mitglieder der GRH.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Zweitens waren es zunehmend berufliche und pers\u00f6nliche Erfahrungen und Erlebnisse, die das Verh\u00e4ltnis zur Sowjetunion bestimmten. Eine beachtliche Anzahl unserer GRH-Mitglieder hat Hochschulen und Akademien in der Sowjetunion besucht. Das betraf vor allem Milit\u00e4rs und Politiker. Sie absolvierten Parteischulen und milit\u00e4rische Einrichtungen. Ich nenne hier den letzten Staatsratsvorsitzenden Egon Krenz oder auch Raoul Gefroy, Mitarbeiter im Zentralkomitee (ZK) der SED. Die DDR war Mitglied des Warschauer Vertrages.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">F\u00fchrende Angeh\u00f6rige unserer Streitkr\u00e4fte, der Nationalen Volksarmee (NVA) und der Grenztruppen, vervollkommneten an sowjetischen Institutionen bis zur Generalstabsakademie ihre Fertigkeiten in der Truppenf\u00fchrung, in milit\u00e4rischer Strategie, Taktik und Technik. So sind die Verteidigungsminister Armeegeneral Heinz Kessler und Admiral Theodor Hoffmann, Generaloberst Klaus-Dieter Baumgarten, Chef der Grenztruppen, oder auch Generalleutnant Manfred Gr\u00e4tz, Stellvertreter des Ministers und Chef des Hauptstabes der NVA, alle Mitglieder der GRH. Aus meinem heutigen Vorstand absolvierten die Obristen Wolfgang Herzig und Roland G\u00f6dicke eine akademische Ausbildung in der Sowjetunion.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mitarbeiter des Ministeriums f\u00fcr Staatssicherheit (MfS) hatten selbstverst\u00e4ndlich dienstliche Kontakte zu ihren sowjetischen Kollegen, in den 1980-Jahren auch zum heutigen Pr\u00e4sidenten Russlands Wladimir Putin w\u00e4hrend dessen T\u00e4tigkeit in Dresden. Ich selbst hatte als junger Staatsanwalt das Gl\u00fcck, noch den Generalstaatsanwalt der UdSSR Roman Rudenko, einst sowjetischer Hauptankl\u00e4ger im N\u00fcrnberger Prozess gegen die faschistischen Hauptkriegsverbrecher, zu erleben. W\u00e4hrend meiner internationalen T\u00e4tigkeit zu Fragen der Kriminalit\u00e4tsvorbeugung und -bek\u00e4mpfung lernte ich Staatsanw\u00e4lte und Wissenschaftler der UdSSR kennen, die uns im Erfahrungsaustausch wertvolle Erkenntnisse f\u00fcr unsere Arbeit vermitteln konnten.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Drittens gibt es kaum einen Angeh\u00f6rigen der GRH, der nicht pers\u00f6nliche Begegnungen mit B\u00fcrgern der Sowjetunion und Russlands hatte. Bei beruflichen Kontakten, touristischen Reisen in die UdSSR, mit in der DDR stationierten Soldaten oder mit Gewerkschaftsgruppen aus der UdSSR. Solche Kontakte wurden sogar staatlich und gewerkschaftlich gef\u00f6rdert, geh\u00f6rten in der DDR oft zum Programm f\u00fcr die Auszeichnung von Arbeitskollektiven als &#8222;Kollektiv der sozialistischen Arbeit&#8220;. In meiner Organisation gibt es \u00fcbrigens auch Mitglieder, die mit Sowjetb\u00fcrgerinnen verheiratet sind. Es gab und gibt also vielf\u00e4ltige Verbindungen zwischen Ostdeutschen und der Sowjetunion bzw. der Russischen F\u00f6deration.<\/p>\n<p><strong>RT<\/strong>:<em> K\u00f6nnen Sie uns Beispiele f\u00fcr den Umfang der Verfolgung und Schikanen nennen, denen die Freunde der Sowjetunion nach der Wende in der BRD ausgesetzt waren? Es soll dies auch bew\u00e4hrte Antifaschisten getroffen haben, die im Widerstand gegen den Faschismus an der Seite der Sowjetunion gek\u00e4mpft haben.<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Hans Bauer<\/strong>: Zun\u00e4chst muss ich feststellen, dass die Verfolgungen hier in Deutschland, verglichen mit den ehemaligen Staaten des Warschauer Vertrages, beispiellos waren. Das war den besonderen Bedingungen Deutschlands geschuldet und dem ausgepr\u00e4gten Antikommunismus des deutschen Imperialismus. Die GRH hat akribisch die Verfahren verfolgt und dokumentiert. Insgesamt f\u00fchrte die Justiz \u00fcber 15 Jahre rund 85 000 Ermittlungsverfahren, von denen \u00fcber 100 000 B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger betroffen waren. In \u00fcber 1 000 F\u00e4llen erfolgten gerichtliche Verurteilungen. Oft waren es Schauprozesse, begleitet von spektakul\u00e4ren b\u00f6sartigen Berichten in den abh\u00e4ngigen Medien.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Hauptgruppen der Verfolgten waren Angeh\u00f6rige der Staats-, Schutz- und Sicherheitsorgane, Politiker und Mitarbeiter der Justiz. Mitglieder der SED-F\u00fchrung wurden zu langj\u00e4hrigen Freiheitsstrafen verurteilt. Egon Krenz zu sechseinhalb Jahren, Verteidigungsminister Heinz Kessler, ehemaliger Angeh\u00f6riger der Roten Armee und Mitbegr\u00fcnder des Nationalkomitees Freies Deutschland, zu siebeneinhalb Jahren. Ein Stabsfeldwebel der Grenztruppen wurde wegen Mordes zu lebensl\u00e4nglich verurteilt. Erst im Revisionsverfahren erkannte das Gericht auf eine zeitige Freiheitsstrafe.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Den Politikern und vielen Angeh\u00f6rigen der Grenztruppen\u00a0\u2013 vom Soldaten bis zum General\u00a0\u2013 wurden unter anderem Totschlag wegen eines angeblichen Schie\u00dfbefehls an der Staatsgrenze zur BRD und nach Westberlin vorgeworfen. Die Tatsache, dass dies die Westgrenze zwischen NATO und Warschauer Vertrag war, spielte f\u00fcr die Gerichte keine Rolle. Gerade aber an dieser Nahtstelle war die Gefahr eines hei\u00dfen Krieges extrem hoch. Deshalb musste sie im Interesse der gesamten sozialistischen Staaten milit\u00e4risch besonders gesch\u00fctzt werden. Insgesamt wurden etwa 300 B\u00fcrger wegen des Schutzes dieser Systemgrenze verurteilt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ausgewiesene Freunde der Sowjetunion und Antifaschisten waren auch die verurteilten Staatsanw\u00e4lte und Richter, insgesamt etwa 150. Ein ehemaliger Vizepr\u00e4sident des Obersten Gerichts der DDR war Angeh\u00f6riger des Strafbataillons 999 der faschistischen Wehrmacht. Eine Richterin aus kommunistischem Elternhaus und selbst aktive Antifaschistin hatte ab 1950 in Strafverfahren gegen Faschisten mitgewirkt, die von der Sowjetunion an die DDR zur Aburteilung \u00fcbergeben worden waren. Weil sie angeblich zu harte Strafen in den Revisionsverfahren best\u00e4tigt hatte, erhielt die fast 80-J\u00e4hrige wegen Totschlags, Rechtsbeugung u.\u00a0a. eine vierj\u00e4hrige Freiheitsstrafe. Eine Staatsanw\u00e4ltin wurde mit ca. 60 Ermittlungsverfahren \u00fcberzogen. Verurteilt wurde sie nach Jahren in drei F\u00e4llen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Alle Verurteilten mussten f\u00fcr die Prozesse Tausende von Euro an Verfahrenskosten zahlen. \u00dcber Jahre entrichteten sie diese in Raten an die Gerichtskasse, da sie keine ausreichenden finanziellen Mittel besa\u00dfen. Ihre Rente war ebenso willk\u00fcrlich gek\u00fcrzt wie bei Zehntausenden von DDR-B\u00fcrgern, die besondere Verantwortung im Staat getragen hatten (MfS, Justiz, Politiker). Eine Strafrente, die bis heute weiter gilt.<\/p>\n<p><strong>RT<\/strong>:<em> Wie wurde mit den Kundschaftern des Friedens verfahren? Welche Erfahrungen machte diese Gruppe nach der Wende?<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Hans Bauer<\/strong>: Noch in den 1990er Jahren schlossen sich auch die &#8222;Kundschafter des Friedens&#8220; der GRH an. Heute bilden sie gemeinsam mit der Auslandsaufkl\u00e4rung des MfS eine Arbeitsgruppe meiner Organisation. Zu ihnen geh\u00f6ren selbstverst\u00e4ndlich auch die F\u00fchrungsoffiziere. Die Aufdeckung und Verfolgung der Frauen und M\u00e4nner, die f\u00fcr den Frieden aufkl\u00e4rten, wurden von der BRD besonders intensiv betrieben, und viele wurden wegen Landesverrats und geheimdienstlicher Agentent\u00e4tigkeit hart bestraft.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Als Beispiel nenne ich hier &#8222;Topas&#8220;, Rainer Rupp, der als Kundschafter bei der NATO eine Freiheitsstrafe von zw\u00f6lf Jahren erhielt. Verurteilt zu hohen Strafen wurden unter anderem auch Dr. Gabriele Gast, Karl Gebauer und Dieter Feuerstein. Insgesamt gab es ca. 250 Verurteilungen von Kundschaftern. Andere Kundschafter, zum Beispiel in den USA, wurden dort zu noch h\u00f6heren Strafen verurteilt. Viele verloren ihre Existenzgrundlage und auch ihre Altersanspr\u00fcche. Soweit m\u00f6glich, hielten wir w\u00e4hrend ihrer Inhaftierung Kontakt und stehen bis heute in Verbindung mit ihnen.<\/p>\n<p><strong>RT<\/strong>:<em> Erfuhren Sie w\u00e4hrend der Verfolgungen solidarische Unterst\u00fctzung von sowjetischer beziehungsweise russischer Seite?<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Hans Bauer<\/strong>: Schmerzhaft f\u00fcr uns war, dass die f\u00fchrenden sowjetischen Politiker und auch Milit\u00e4rs ihren verfolgten deutschen Klassen- und Waffenbr\u00fcdern in diesen Zeiten keine Solidarit\u00e4t erwiesen. Vertr\u00e4ge zur Einheit beider deutscher Staaten enthielten keine Regelungen zum Schutze von DDR-B\u00fcrgern und Kundschaftern. Die ehemaligen Pr\u00e4sidenten Gorbatschow wie auch Jelzin und weitere Verantwortliche entzogen sich ihren Verpflichtungen, die die Sowjetunion als f\u00fchrende Macht gegen\u00fcber den B\u00fcndnispartnern hatte.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">In einigen F\u00e4llen hatten sich allerdings Politiker und Milit\u00e4rs bereit erkl\u00e4rt, vor Gericht als Zeugen aufzutreten. Das wurde aber von den deutschen Gerichten abgelehnt.<br \/>\nBezeichnend f\u00fcr die stabile Haltung und Verbundenheit mit dem Land und den V\u00f6lkern der Oktoberrevolution ist die Tatsache, dass selbst solche Entt\u00e4uschungen unsere Freundschaft nicht nachhaltig besch\u00e4digen konnten.<\/p>\n<p><strong> RT<\/strong>:<em> Welche Verbindungen und Freundschaften haben das Ende der DDR \u00fcberdauert? Wie werden bis heute pers\u00f6nliche Kontakte mit B\u00fcrgern aus der Russischen F\u00f6deration gepflegt?<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Hans Bauer<\/strong>: Unmittelbar nach dem Ende der DDR und der Herstellung der staatlichen Einheit gab es kaum offizielle Verbindungen. Die politischen Umbr\u00fcche und pers\u00f6nlichen Konflikte brachten viele Kontakte zum Erliegen. Mit der Aufr\u00fcstung und der Erweiterung der NATO nach Osten und deren Umzingelung Russlands sammelten und positionierten sich fortschrittliche Kr\u00e4fte in ganz Deutschland gegen eine solch aggressive Politik \u2013 mit Aktionen, Erkl\u00e4rungen, Demonstrationen und Konferenzen. Auch wir als GRH geh\u00f6rten dazu. Die tiefe Verbundenheit zur Sowjetunion \u00fcbertrug sich auch auf die Russische F\u00f6deration.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das wiedererwachte Selbstbewusstsein Russlands unter Pr\u00e4sident Putin fand bei uns gro\u00dfe Zustimmung. Frieden in Europa kann nur mit Russland, nie gegen Russland gesichert werden. Also engagierten sich auch alle Mitglieder der GRH f\u00fcr die Beendigung von milit\u00e4rischen \u00dcbungen an Russlands Grenzen und gegen diese Provokationen. F\u00fcr uns war und ist der Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine das Ergebnis einer zunehmend feindseligen Politik, einer Diskriminierung russischer Staatsb\u00fcrger und der Faschisierung der Ukraine.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">In Auswertung deutscher, russischer und alternativer Medien sowie in Gespr\u00e4chen und Veranstaltungen vertreten wir im Gegensatz zur offiziellen deutschen Staatspolitik die Auffassung, dass Russland keine Gefahr f\u00fcr andere L\u00e4nder darstellt, sondern einen fairen und gerechten Frieden w\u00fcnscht. Gemeinsam mit vielen Friedensaktivisten streiten wir gegen Russophobie, Sanktionen und Waffenlieferungen an die Ukraine. Wir pflegen heute pers\u00f6nliche Kontakte zu russischen und deutschen B\u00fcrgern in Russland, zur Organisation der Veteranen der Streitkr\u00e4fte. In Deutschland unterhalten wir Beziehungen zur Botschaft, um das deutsch-russische Verh\u00e4ltnis wieder zu normalisieren.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">So waren wir vertreten, als eine DDR-K\u00fcnstlerin am 27. Januar 2025 ein Kunstwerk zum 80. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz an den Botschafter \u00fcbergab. H\u00f6hepunkte sind die j\u00e4hrlichen Ehrungen f\u00fcr den deutschen Kommunisten und sowjetischen Kundschafter Dr. Richard Sorge. Zum 80. Jahr seiner Hinrichtung, 2024, sammelten und \u00fcbergaben wir Erinnerungen und eine B\u00fcste Richard Sorges an Milit\u00e4rmuseen in Russland.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Teilnahme von russischen Diplomaten an unseren Treffen der Angeh\u00f6rigen der Grenze und der Kundschafter geh\u00f6rt heute zu den H\u00f6hepunkten freundschaftlicher Begegnungen. Dies trifft ebenso auf gemeinsame Gedenkveranstaltungen an sowjetischen Ehrenmalen und auf Empf\u00e4ngen und Besuchen in der russischen Botschaft oder im Haus der Russischen Kultur und Wissenschaft in Berlin zu. Der GRH geh\u00f6ren inzwischen auch viele B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger Westdeutschlands an. Sie sind ebenfalls Freunde Russlands und stimmen mit Ansichten und Zielen unserer Organisation voll \u00fcberein.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">F\u00fcr die Mitglieder der GRH ist es ein tiefes Bed\u00fcrfnis, Frieden und Freundschaft zwischen Deutschland und Russland wieder anzustreben. Wir w\u00fcnschen uns mit den Menschen der Russischen F\u00f6deration und auf allen gesellschaftlichen und staatlichen Ebenen ein freundschaftliches Verh\u00e4ltnis zum gegenseitigen Nutzen. Auch schwierige Zeiten konnten an unserem guten Verh\u00e4ltnis nichts \u00e4ndern. Das gibt uns die Gewissheit, dass auch die gegenw\u00e4rtige Situation \u00fcberwunden werden kann.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Hans Bauer ist Vorsitzender der Gesellschaft zur Rechtlichen und Humanit\u00e4ren Unterst\u00fctzung (GRH) e.V. und Beiratsmitglied des Deutschen Freidenker-Verbandes<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Felicitas Rabe ist freie Journalistin und berichtete u.a. \u00fcber die <a href=\"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=16200\">Konferenz der Weltunion der Freidenker 2023<\/a><\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Bild oben: <span class=\"Cover-caption\"><span class=\"Cover-captionItem\">Gedenken am 84. Jahrestag des deutschen \u00dcberfalls auf die Sowjetunion am sowjetischen Ehrenmal im Treptower Park, Berlin, 22. Juni 2025<\/span><\/span><\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">Foto: <span class=\"Cover-imageSource\"><span class=\"Cover-captionItem\">\u00a9 Torsten Rexin (\u00fcbernommen von RT DE)<\/span><\/span><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Interview von Felicitas Rabe mit Hans Bauer<\/b><br \/>\nAm 22. Juni um 4 Uhr morgens trafen sich die Freunde Russlands am Sowjetischen Ehrenmal Berlin-Treptower Park zu einem stillen Gedenken. Anl\u00e4sslich des 84. Jahrestages des deutschen \u00dcberfalls auf die Sowjetunion hatte die Gesellschaft f\u00fcr &#8222;Deutsch-Russische- Freundschaft&#8220; im Morgengrauen zu dieser Veranstaltung eingeladen. Zu den Teilnehmern z\u00e4hlten auch Mitglieder der &#8222;Gesellschaft zur Rechtlichen und Humanit\u00e4ren Unterst\u00fctzung&#8220; e.V. (GRH). Um mehr \u00fcber die GRH, ihre Mitglieder und den Vereinszweck zu erfahren, f\u00fchrte RT ein Interview mit dem Vorsitzenden, dem Rechtsanwalt Hans Bauer.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":22260,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","advanced_seo_description":"","jetpack_seo_html_title":"","jetpack_seo_noindex":false,"jetpack_post_was_ever_published":false,"footnotes":""},"categories":[13],"tags":[2119,409,454,960,1180,224,2661,2662,1988,720,1109,430,2663,1826,2360],"class_list":["post-22258","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-frieden-antifaschismus-solidaritaet","tag-befreiung","tag-berlin","tag-ddr","tag-faschistischer-ueberfall-auf-die-sowjetunion","tag-freundschaft","tag-frieden-mit-russland","tag-grh","tag-kundschafter","tag-mfs","tag-nato-osterweiterung","tag-sed","tag-sowjetunion","tag-staatsanwaelte","tag-warschauer-vertrag","tag-wiedervereinigung"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/www.freidenker.org\/fw17\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/gedenken_ueberfall_treptower_park_2025_800x450.jpg?fit=800%2C450&ssl=1","jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p9stpK-5N0","jetpack-related-posts":[{"id":23605,"url":"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=23605","url_meta":{"origin":22258,"position":0},"title":"80 Jahre N\u00fcrnberger Prozesse \u2013 nicht nur Erinnerung","author":"Webredaktion","date":"21. 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